Kategorien
Tourismus

Mit dem E-Bike die Vulkanregion Laacher See erkunden

Niederzissen, 02.09.2020 – Start: Sonntag, 13. September 2020, 10.30 Uhr. Beim Genuss-Radeln mit dem E-Bike hügelige Landschaften erkunden – das bringt jede Menge Vergnügen.

Wunderschöne Ausblicke auf die Landschaft mit Wäldern, Wiesen und Burgen inklusive. Foto: A.Dietz

Starten Sie mit der Vulkanparkführerin Jutta Dietz am Sonntag, dem 13. September zu einer begleiteten E-Bike-Tour. Nach der Ankunft des Zuges startet die Gruppe am Bahnhof Oberzissen. Von dort führt der Weg die Radfahrer über Radwege, Waldwege und wenig befahrene Straßen durch die herrliche Osteifel. Dabei wird der E-Antrieb helfen, wenn die Gruppe die Höhen erklimmt.

Insgesamt legen die E-Bike-Fahrer ca. 60 km zurück – wunderschöne Ausblicke auf die Landschaft mit Wäldern, Wiesen und Burgen inklusive. Die Rundtour nimmt etwa 3,5 – 4 Stunden reine Fahrtzeit in Anspruch. Hinzu kommen Foto-Stopps, Trinkpausen und eine Einkehr, bei der die Teilnehmer eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken kaufen können. Die Tour endet wieder am Bahnhof Oberzissen, so dass der Zug um 16:55 Uhr in Richtung Brohl erreicht wird.

Während der Pause können die Akkus für ca. 30 Minuten aufgeladen werden. Wegen der vielen Steigungen ist ein voller Akku zu Beginn allerdings ein Muss. Eine intakte Ausrüstung, ausreichend Verpflegung und gefüllte Trinkflaschen erhöhen den Spaß an dieser E-Bike-Tour.

 Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko. Kosten: 8,00 € / Person. Mindestalter der Teilnehmer: 14 Jahre. Anmeldung und Informationen: Tourist-Information Vulkanregion Laacher See, Telefon: 02636/19433 info@vulkanregion-laacher-see.de, www.vulkanregion-laacher-see.de

Tipp zur Anreise

Die Tour startet nach Ankunft des Vulkan-Expreß in Oberzissen. Wer die E-Bike-Tour mit einer Bahnfahrt verbinden möchte, kann um 9:30 Uhr (Abfahrt) in Brohl in den Vulkan-Expreß steigen und bis Oberzissen fahren. Die Fahrradmitnahme im Zug ist kostenfrei. Für die Rückfahrt kann man entweder wieder den Vulkan-Expreß nutzen (Abfahrt Oberzissen: 16:55 Uhr), oder aus eigener Kraft mit dem E-Bike über den Brohltalradweg die 12 km bergab nach Brohl radeln.

Kategorien
Wirtschaft

Solarstrom Ahrweiler GmbH verzeichnet deutlichen Gewinn

Ahrweiler, 02.09.2020 – Auch wenn das Sonnenjahr 2019 nicht so erfolgreich war wie das im Jahr zuvor – der Betriebszweig Photovoltaik bei der Solarstrom Ahrweiler GmbH schließt mit einem Gewinn in Höhe von rund 58.300 Euro ab. Die Umsatzerlöse aus den Einspeisevergütungen fielen leicht um 2,3 Prozent, liegen aber dennoch über dem langjährigen Durchschnitt. Und: „Unabhängig von den Witterungseinflüssen arbeiten die installierten Anlagen nach wie vor wirtschaftlich“, erklärte Jörg Hamacher, Geschäftsführer der Solarstrom Ahrweiler GmbH, bei der Gesellschafterversammlung.

Der Kreis Ahrweiler hat im Jahr 2005 die Dächer von zehn kreiseigenen Schulen sowie des Gebäudes der Kreisverwaltung mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Zu diesem Zweck wurde die Solarstrom Ahrweiler GmbH gegründet, die 3,4 Millionen Euro investierte. 2019 produzierten die Photovoltaikanlagen rund 650.000 Kilowattstunden (KWh) Strom. Die ertragreichsten waren die Anlagen an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus und am Are-Gymnasium. Die Solarstrom Ahrweiler GmbH hat laut Bilanz alleine 41 Prozent des jährlichen Strombedarfs der kreiseigenen Gebäude erzeugt.

Die Solarstrom Ahrweiler GmbH verwaltet außerdem das Aktienportfolio, in dem im Wesentlichen RWE-Aktien enthalten sind. Da diese deutlich an Wert gewonnen haben, weist der Jahresabschluss der kreiseigenen Solarstrom-Gesellschaft einen Überschuss in Höhe von etwa 3,24 Millionen Euro aus. Die RWE-Aktien haben daran einen Anteil von rund 3 Millionen Euro. Der Überschuss soll in die Kapitalrücklage fließen.

Kategorien
Tourismus

Kleine Stars im Tierpark Alsdorf: Außengelände komplett neu – Neuer Märchenwald in Herbst-Winter-Saison

Alsdorf, 02.09.2020 – „Ich freue mich sehr, dass wir unsere Lieblinge wieder zurück in ihrem renovierten Gehege begrüßen können“, sagt Bürgermeister Alfred Sonders bei der Vorstellung des umgebauten Geheges für die Weißbüscheläffchen im Alsdorfer Tierpark. Seit 2015 gehören die Weißbüscheläffchen neben den Erdmännchen zu den kleinen Stars im Alsdorfer Tierpark. Um die Tiere präsentieren zu können, pflegt der Tierpark eine Kooperation mit der Stiftung „AAP Almere“. In dem speziellen Tierheim in den Niederlanden leben Affen, die von der Stiftung AAP gerettet wurden. Im Waldgebiet des Stadtbauernhofes De Kemphaan werden Affen aufgenommen, die vor illegalem Handel, sonstigem Missbrauch oder nicht artgerechter Haltung bewahrt wurden. Von dort stammen auch die drei Äffchen des Alsdorfer Tierparks, die nun auf mehr Platz als bislang leben können.

Nach einer Neufassung des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft herausgegebenen Säugetiergutachtens, das die Vorgaben zur Haltung aller Säugetiere regelt, war das 2014 erbaute Gehege im Alsdorfer Tierpark für die Weißbüscheläffchen zu klein geworden. Deshalb wurde rasch gehandelt und eine Erweiterung auf den Weg gebracht. Während der Umbauzeit kehrten die Äffchen auf das Gelände der Stiftung AAP zurück. Nun sind sie am Weiher wieder eingezogen – und freuen sich über gut fünf Quadratmeter mehr Fläche im Innenbereich und ein völlig neu gestaltetes Außengehege. „Für die Besucher unseres Parks sind die Weißbüscheläffchen ein echter Anziehungspunkt“, freut sich auch der Geschäftsführer der Freizeitobjekte Alsdorf GmbH, Alfred Sonders, darüber, dass die Äffchen zurückkehren. Ermöglicht wurde der Umbau nicht zuletzt durch  Spenden von Tierparkbesuchern. „Wir spüren, dass gerade jetzt in Corona-Zeiten die Bereitschaft deutlich zunimmt, unseren schönen Park zu unterstützen!“ So wird es auch möglich, dass bereits Ende September eine weitere Tierart in den Tierpark einziehen wird. „Und die wird mit Sicherheit zu einer weiteren Attraktion werden“, verrät Alfred Sonders bereits jetzt.

Ihren Namen verdanken die Weißbüscheläffchen den markanten weißen Haaren, die ihre Ohren umgeben. Sie gehören zu den Krallenaffen, ihre Krallen nützen ihnen nicht bloß zum Klettern. Sie ritzen damit auch Baumrinden an und schlecken zuckerhaltige Säfte im Inneren. In guter Pflege eines Tierparks können Weißbüscheläffchen mehr als 20 Jahre alt werden, in der Natur haben sie eine Lebenserwartung von zehn bis zwölf Jahren.

Und Sonders verriet gleich noch ein bislang gut gehütetes Geheimnis: Im Herbst/Winter steht wieder eine neue Attraktion auf dem Tierpark-Programm, an dem schon fleißig gewerkelt wird: Ein Märchenwald soll in den Tiergehegen entstehen. „Ich stelle mir das sehr romantisch vor“, schwärmt Sonders voller Vorfreude. „Gerade wenn es im Winter früher dunkel wird, sehen die angestrahlten Figuren einfach toll aus.“ Die fast eine Viertel Million Besucher des Alsdorfer Tierparks wird es freuen – besonders die jungen Tierparkfans. Sonders hofft nun wieder auf reichlich Unterstützung auch für das neue Projekt und dankt gleichzeitig den vielen Unterstützern, die dem Tierpark regelmäßig unter die Arme greifen. Und er dankt natürlich dem Tierpark-Team mit Stefan Heffels an der Spitze. „Hier wird eine sehr gute Arbeit geleistet, mit viel Herzblut.“ Und natürlich dankte Sonders auch dem Tierparkverein mit Ulrich Deinert an der Spitze.

Kategorien
News

Nächster Schritt auf der Karriereleiter

Meckenheim, 01.09.2020 – Mit Alina Blissenbach und Niklas Otto haben gleich zwei Nachwuchskräfte der Stadt Meckenheim ihr duales Studium Allgemeine Verwaltung mit dem Bachelor of Laws erfolgreich abgeschlossen. Bürgermeister Bert Spilles gratulierte den beiden Absolventen und übergab ihnen das Prüfungszeugnis. Alina Blissenbach und Niklas Otto wurden, wie die Auszubildenden der vorherigen Jahre, in ein Arbeitsverhältnis übernommen.

Neben einer Übernahmequote von 100 Prozent zeichnet sich die Meckenheim durch ihre hohe Ausbildungsquote aus. Auch im Ausbildungsjahr 2021 gibt es für alle Schüler, die mindestens die Fachoberschulreife erlangt haben, attraktive Karrierechancen, denn die Stadtverwaltung bildet kontinuierlich aus. Zum 1. September 2021 sucht die Stadt Meckenheim engagierte Kandidaten für das duale Studium Bachelor of Laws in der allgemeinen Verwaltung und für die Verwaltungsfachangestelltenausbildung in der Fachrichtung Kommunalverwaltung.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter: https://karriere.meckenheim.de

Kategorien
Tourismus

Neues von der Touristik GmbH Gerolsteiner Land: Umzug der Geschäftsstelle und Teamverstärkung

Hillesheim, 01.09.2020 – Zu Beginn des Jahres haben sich die ehemaligen Regionen Hillesheim, Gerolstein und Obere Kyll zur neuen „Ferienregion Gerolsteiner Land“ zusammengeschlossen. Zahlreiche Kooperationen fanden bereits auch in den letzten Jahren statt, nun bilden die drei Standorte auch vertraglich eine Einheit. Im Zuge dessen konnten verschiedene Zuständigkeiten gebündelt und die Ferienregion optimaler in der Vermarktung gestärkt werden.

Die Touristikfachkräfte des Gerolsteiner Landes beantworten Ihre Fragen, geben Anregungen zu Ihren Wünschen und planen Ihren individuellen Urlaubsaufenthalt in dieser einzigartigen Ferienregion, welche ganzjährig für Touristen aus aller Welt und Highlights für jeden Geschmack bereithält. Neben Wander-, Rad- und allgemeinen Freizeitangeboten wird ebenfalls über Gruppenausflüge, Führungen und Veranstaltungen in der Region informiert.

Alles neu macht der August! Die Geschäftsstelle des Gerolsteiner Landes ist ab sofort in neuen renovierten Räumlichkeiten der Verbandsgemeindeverwaltung, Burgstraße 6 in 54576 Hillesheim zu finden. Für die täglichen Beratungen an den Standorten Hillesheim, Gerolstein und Stadtkyll ändert sich aber nichts – Diese finden wie gewohnt zu den offiziellen Öffnungszeiten statt.

Kategorien
Top-Themen

Westnetz Saffig überprüft Leitungen mit Drohne

Saffig, 01.09.2020 – Zwei Monteure der Westnetz GmbH stehen am Wegesrand und schauen in die Ferne. Auch Anwohner hat ein fremdes Motorgeräusch ans Fenster gelockt. Die Blicke aller sind auf einen unbemannten Flugkörper gerichtet. Es ist eine Drohne, die
Richtung Stromleitung über Wiesen und Felder schwebt. Westnetz nutzt die neueste Technologie zur Inspektion und Instandhaltung von Leitungen im Netzgebiet.

Während der Netzmonteur die Drohne an die Leitung heranlenkt, kümmert sich ein weiterer Kollege um das Auslösen der Kamera. „Eine Überprüfung der Strommasten und Freileitungen auf diese Weise ist eine tolle Sache. Wir bekommen exakte Nahaufnahmen vom Leiterseil“, erklärt Dominik Mallmann, Netzmonteur bei Westnetz. „Bei dem Multicopter-Einsatz in unserer Region konnten wir uns von den Nutzungsmöglichkeiten der Technik überzeugen“, ergänzt er stolz.

Um eine störungsfreie Stromversorgung dauerhaft zu gewährleisten, sind regelmäßige Inspektionen des Mittel- und Hochspannungsnetzes und der Übergabestationen erforderlich. Die Sichtkontrolle von Freileitungen bedeutet in der Regel einen hohen Aufwand für die Netzmonteure der Westnetz. Mittel- und Hochspannungsleitungen müssen sie bei Störungen oder zur Kontrolle anfahren und inspizieren. Hierbei können Leitungen jedoch nur von unten kontrolliert werden, wobei zum Teil leicht ersichtliche Fehlerstellen übersehen werden. Schwer zugängliche Stellen erreichen die Monteure ausschließlich mit einem Hubsteiger.

Das Befliegen der kilometerlangen Freileitungen mit einer Drohne ist somit eine effiziente Ergänzung zur Leitungsbegehung und gewährleistet eine schnelle und optimale Fehleranalyse. Ebenso erleichtert der Einsatz der neuen Technologie die Wartungsarbeiten der Netzmonteure enorm. „Hindernisse, wie Bäume oder Büsche, können vom Multicopter umflogen werden. Das ermöglicht uns eine ideale Sichtkontrolle. Sogar bei mäßigem Wind hat die Drohne eine ruhige Lage in der Luft und liefert hochauflösende Bilder“, erklärt Dominik Mallmann. Die Drohne kontrolliert und dokumentiert gezielt Anlagenteile. Sie wird von den Netzmonteuren auf Sichtweite gesteuert. Selbst bei der Inspektion von Hochspannungsleitungen dient sie als Ergänzung zur konventionellen Helikopter-Befliegung.

Als regionaler Netzbetreiber ist die Westnetz GmbH verantwortlich für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung. Die Überprüfung und Instandhaltung der Netze hat dabei oberste Priorität. Bisher hat Westnetz 33 Netzmonteure geschult, die eine Drohne im sicheren Abstand vom Boden aus steuern können. „Jeden Tag müssen wir die Funktionalität der Strommasten und Freileitungen garantieren.
Durch den Einsatz von Drohnen können Beschädigungen im Netz zeitnah identifiziert und Reparaturen schnell und gezielt eingeleitet werden. Diese innovative Technik hat für uns viele Vorteile. Für Inspektionsmaßnahmen muss der Strom nicht abgeschaltet werden und unsere Mitarbeiter bleiben sicher am Boden“, so Frank Kauth, Leiter des Netzbetriebs im Regionalzentrum Rauschermühle.

Mit der Anwendung dieser Technologie wird deutlich, wie Digitalisierung maßgeschneidert in den Instandhaltungsprozess der Netze umgesetzt werden kann. Für Westnetz ein wichtiger Fortschritt auf dem Weg zum digitalen Verteilnetzbetreiber der Zukunft.

Die Westnetz-Drohne

Westnetz nutzt neueste Drohnentechnologie zur Inspektion und Instandhaltung
der Stromnetze. Foto: Westnetz

Die von Westnetz eingesetzte Drohne verfügt über vier Rotoren und hat ein Fluggewicht von gerade mal 900 g. Die integrierte Kamera erstellt hochauflösende Bilder, welche zur internen Dokumentation genutzt werden können. Darüber hinaus werden bei Westnetz alle eingesetzten Drohnen in der Farbe hell-orange inklusive dem Westnetz-Logo beklebt. Durch ein einheitliches Aussehen kann der Drohnensteuerer das Flugobjekt besser einsehen. Jeder erkennt die Signalfarben am Himmel und weiß, dass die orange-leuchtende Westnetz-Drohne einen rein kommerziellen Nutzen verfolgt.

Kategorien
Wirtschaft

Mit dem „1A Arbeitgeber“ – Konzept zur Arbeitgebermarke EIFEL

Schalkenmehren, 01.09.2020 – Seit Mai 2020 hat die Arbeitgebermarke EIFEL fünf neue Qualifizierungsmöglichkeiten, insgesamt somit bereits 13.

Ein neues System stellen wir hiermit einmal näher vor: das „1A Arbeitgeber“ – Konzept. Im Zentrum dieses Prozesses steht eine umfassende Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage, danach ein daraus abgeleitetes Maßnahmenkonzept, daraus folgt die Umsetzung mit Hilfe eines Experten-Pools um zum Schluss mit einer zweiten Mitarbeiterbefragung den Erfolg zu messen. Gerade jetzt bietet es sich an, strategisch und zielorientiert als Unternehmer in seinen Betrieb hineinzuhören, die Stimmung, die Meinungen und die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter*innen zu erfahren. Denn: nur so können Themen und Prozesse positiv verändert werden. Und nur so kommen Unternehmen (wieder) auf die Erfolgsspur.

Die positiven Effekte eines guten Betriebsklimas liegen auf der Hand: wer sich am Arbeitsplatz wohlfühlt, ist produktiver und motivierter, hat mehr Ideen und übernimmt Verantwortung, bleibt dem Unternehmen treu und zieht weitere gute Fachkräfte und Azubis an…

Besonders positiv ist, dass mit Berater Guido Schmitz aus Schalkenmehren ein echter Eifeler das 1A Arbeitgeber – Konzept betreut. Er kennt die Region, er kennt die Mentalität der Eifeler, er spricht die gleiche Sprache, er ist Praktiker – er ist Teil der Eifel. Mehr regional geht nicht.

Mit der Urkunde „1A Arbeitgeber“ können sich die Unternehmen dann auch im Fachkräftenetzwerk der EIFEL Arbeitgeber aktiv beteiligen, um mit anderen zu kooperieren, sich auszutauschen, vom Image und vom Bekanntheitsgrad zu profitieren u.v.m.

Kategorien
Tourismus

„Waldi“ sorgt für Besucher – „80-Euro-Waldi“ aus der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ ist eine Berühmtheit.

Kall-Krekel, 01.09.2020 – Walter Lehnertz sitzt im Eingangsbereich seines Antiquitätenladens „Eifel Antik“ in Krekel. Es ist viel los. Kunden schlendern durch den Laden und stöbern zwischen Möbeln, Glaswaren und „Altertümchen“. Verwunderlich ist der Hochbetrieb kaum, schließlich ist „80-Euro-Waldi“ aus der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ eine Berühmtheit. In der von Horst Lichter moderierten Show gehört der gebürtige Prümer seit der ersten Staffel zum festen Händler-Stamm. Im TV feilscht er in Konkurrenz mit weiteren Händlern um bisweilen wertvolle, zuweilen auch skurrile Gegenstände. Zu seinen Markenzeichen gehört das erste Gebot: „Ich fang‘ dann mal mit 80 Euro an . . .“ Längst Kult, was der schrullige Eifel-„Waldi“ im Fernsehen alles von sich gibt…

In der Sendung ist er bekannt dafür, dass er sprachlich zumindest kein Blatt vor den Mund nimmt. Er schwätzt „Platt“, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, aber auch so ist Lehnertz „schnack uss“, geradeheraus ohne Schnörkel und Verzierung: „Watt wellst De dann mött dämm Prüjel do?“ Im Gespräch mit Walter Lehnertz merkt man schnell, dass diese Art keine aufgesetzte Fassade für die Show ist, sondern Teil seiner  Persönlichkeit. Diese Authentizität mögen die Leute an ihm. „Bleib so wie du bist!“, wünscht eine Kundin, die beim Interview für dieses Magazin der Gemeinde Kall gelauscht hat.

„Krekel wird demnächst die Landeshauptstadt der Eifel, da sorge ich schon für. Das kann ich Euch aber singen!“, scherzt Lehnertz gleich zu Beginn der Unterhaltung. Der Lieblingsort des 53-Jährigen in Krekel ist  schnell gefunden: Es ist die Ahrstraße 2, die Adresse seines Ladens „Eifel Antik“ am Ortseingang. „Bei all dem Zirkus, der sonst überall passiert, ist das hier meine heile Welt“, behauptet der TV-Star aus Krekel: „Hier steht der Spaß im Vordergrund!“ Das schätzen auch seine Kunden an dem über zwei Stockwerke und ein Außenterrain verteilten Antiquitätengeschäft.

Auf dem 800 Quadratmeter großen Grundstück, das ursprünglich ein Pony-Hof und später eine Diskothek war, veranstaltet „Waldi“ jedes Jahr sechs Events. Wenn es mal wieder soweit ist, platzt Krekel aus allen Nähten. Bis zu 3000 Besucher aus der ganzen Republik und den angrenzenden Nachbarländern kommen an solchen Tagen in den Süden des Kaller Gemeindegebiets. „Im Umkreis von 20 Kilometern sind dann die Hotels ausgebucht“, behauptet Lehnertz. Die Gemeinde Kall komme ihm da in vielen Dingen entgegen.

Auf dieser „Wall of Fame“ sind die prominenten Gäste verewigt. Ganz oben Waldis „80-Euro“-Schein in Anlehnung an das obligatorische Startgebot des gebürtigen Prümers bei „Bares für Rares“. Foto: Mirco Meuser/pp/Agentur ProfiPress

Bei den Veranstaltungen sind auch Prominente aus der Fernseh- und Musik-Branche zu Gast und verbreiten einen Hauch von Show-Business im Dorf. Neben den Kollegen aus „Bares für Rares“ haben Lehnertz unter anderem auch schon Martin Semmelrogge und Hans Süper besucht. Alle Promis werden mit signierten Plakaten an der „Wall of Fame“ verewigt, die gut sichtbar an einer Fassade des Ladens angebracht ist. Viele Touristen, die erstmal nur wegen „Waldi“ kommen, sehen dann auch die Schönheit der Eifel. „Da bin ich als Vollblut-Eifeler auch stolz drauf“, sagt Lehnertz, der nach zehn Jahren in Kommern nun bereits seit fünf Jahren in Krekel residiert: „Ich bin schon ein Gesicht der Eifel, und eine Stimme ja sowieso!“

Dass ihm die Region viel bedeutet, merkt man auch an den vielen Spendenaktionen, die er über die Jahre veranstaltet hat. So hat „80-Euro-Waldi“ unter anderem bereits das Hospiz „Stella Maris“ in Mechernich oder die Schevener Hochwasseropfer unterstützt. Zudem engagiert er sich für die Stiftung „Zesame stonn“ Walter Lehnertz schätzt die Menschen der Region. „In der Regel zählt hier ein Wort“, sagt er. Als Beispiel nennt er seine Zusammenarbeit mit der Marmagener Bäckerei „Café Milz“. Dort deckt er sich mit Backwaren ein, wenn sich wieder ein Reisebus voller Besucher angekündigt hat. „Eine Hand wäscht die andere, das funktioniert immer gut.“

Krekel aus der Luft. Das Geschäft von Walter Lehnertz sieht man am unteren Bildrand. Luftbild: Felix Lang/pp/Agentur ProfiPress

Einen weiteren Vorteil an Krekel sieht Lehnertz in der Lage des Ortes: „Die Infrastruktur ist top!“ In den ersten zwei Jahren hat er mit einem Kompagnon auch noch eine Pommesbude betrieben, um die vorbeifahrenden Biker zu beköstigen. „Die halten nicht für Antiquitäten“, erklärt „Waldi“. Letztendlich profitiert das ganze Dorf, wenn sich die Leute wegen „80-Euro-Waldi“ auf den Weg nach Krekel machen. Von Mirco Meuser

Kategorien
Wirtschaft

Bundesumwelt-Ministerin Schulze zu Gast bei RHODIUS

Burgbrohl, 31.08.2020 – Anlässlich einer Veranstaltung des Verbands Deutscher Mineralbrunnen (VDM) empfingen der VDM-Vorsitzende Dr. Karl Tack sowie die RHODIUS Geschäftsführer Frauke Helf und Hannes Tack vergangenen Freitag Bundesumweltministerin Svenja Schulze in Burgbrohl.

Schulze folgt der Einladung zu einem konstruktiven Austausch, nachdem die deutschen Brunnen in der Vergangenheit vermehrt politischen Angriffen rund um ihr Naturprodukt Mineralwasser ausgesetzt wurden.

Schon zu Beginn des Gesprächs stellte sich heraus, dass die gemeinsamen Ziele beider Parteien im Vordergrund stehen: So setzen sich beide für eine geschlossene Kreislaufwirtschaft und für mehr Umweltschutz ein. Der nachhaltige Umgang und der Schutz der Ressource Wasser haben für beide höchste Priorität. In Zukunft soll gemeinsam an Konzepten gearbeitet werden für einen nachhaltigen Umgang mit unserer Ressource Wasser und den Schutz vor menschengemachten Einflüssen.

Der geschäftsführende Gesellschafter Hannes Tack führte durch die hochmoderne Glas-Mehrweg-Abfüllanlage, die aufgrund ihrer neuen Technologie 40% Energie im Vergleich zur vorherigen Anlage einspart. Bundesumweltministerin Svenja Schulze begrüßte diese Investition und stellte in dem Zuge die große Bedeutung von Mehrwegsystem, insbesondere vor einem regionalen Hintergrund heraus. Neben der öffentlichen Trinkwasserversorgung habe das Naturprodukt Mineralwasser als Lebensmittel seinen festen Platz in der Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigem Wasser.

Dass neben Mehrweg- auch die Einwegflaschen deutscher Brunnen mit gutem Gewissen gekauft werden können, zeigte die geschäftsführende Gesellschafterin Frauke Helf auf: „98% der PET- Einwegflaschen werden wieder zurückgegeben, hiervon werden alle, d.h. 100% dem Recycling zugeführt. Somit landet keine Flasche deutscher Mineralbrunnen im Abfall, geschweige denn in den Weltmeeren. Für die Branche ist sie vielmehr ein wertvoller Rohstoff.“

Dies spielt auch vor dem Hintergrund der heutigen Wegwerfgesellschaft eine große Rolle. So fordert Schulze in ihrem 5-Punkte-Plan die Erhöhung der Recyclingquote für Kunststoffverpackungen auf 63% ab 2022. Die Anhebung der Recyclingquoten stellen neben der Verwendung von Altplastik erste Lösungsansätze dar. Bei den auch von RHODIUS verwendetet PETCYCLE Flaschen, möchte man eine weitere Vorreiterrolle einnehmen. Diese Flaschen werden ab 2021 zu 75% aus Altplastik hergestellt. „Dies ist neben der Tatsache, dass alle bei uns zurückgegeben Flaschen zu 100% recycelt werden, ein weiterer Meilenstein in Sachen Nachhaltigkeit“, erklärt Frauke Helf nicht ohne Stolz.

Über RHODIUS Mineralwasser:

RHODIUS Mineralwasser entstammt der 500 m tiefe RHODIUS-Quelle, die zu einer der tiefsten Quellen weltweit gehört. Bei der langen Reise durch unterschiedliche Vulkangesteinsschichten nimmt das Wasser wertvolle Mineralstoffe auf und wird gleichzeitig auf natürlichste Weise gefiltert. Somit verfügt RHODIUS Mineralwasser über insgesamt 2.160 mg gelöste Mineralstoffe pro Liter, die sich in einem ausgewogenen Verhältnis befinden. RHODIUS Mineralwasser ist 100 % CO₂-neutral.

Kategorien
Top-Events

Altenahrer Markt am 05. und 06. September 2020 am Ahrufer

Altenahr, 31.08.2020 – Im Zentrum des Ahrtals öffnet der Weinort Altenahr  inmitten seiner wildromantischen Fels- und Rebenlandschaft die Pforten für einen Krammarkt inklusive eines kleinen Frischemarkts am Ahrufer.
Unter strikter Einhaltung der geltenden Corona-Abstands- und Hygiene-Verordnung werden Gäste und Einheimische ein vielfältiges Angebot von ca. 30 Verkaufsständen im „Einbahnstraßen-System“ erleben und ein entspanntes Flanieren entlang des kompletten Ahrufers im Ortskern von Altenahr genießen können.

Der Markt öffnet am Samstag, den 05.September 2020 von 10-19 Uhr und am Sonntag, den 06. September 2020 von 11-18 Uhr. Die Standbetreiber und der Weinort Altenahr freuen sich zahlreiche Gäste begrüße zu dürfen. Die Ahrtalbahn aus Richtung Remagen erreicht Altenahr im Stundentakt.

Weitere Informationen erteilt gerne: Touristinformation Altenahr, Weinort Altenahr e.V. Tel. 02643-8448 Email: info@altenahr-ahr.de www.altenahr-ahr.de