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Wirtschaft

Shopping-Fans feiern begeistert die große Eröffnung des TK Maxx Stores im StadtCenter Düren

Düren – Endlich neue Marken-Deals in Düren – Pünktlich um 10:00 Uhr öffnete sich am Donnerstag, dem 08. August 2024 die Tür des neuen TK Maxx Stores in Düren und zahlreiche Shopping-Fans konnten es kaum erwarten, auf die Jagd nach dem immer besseren Deal zu gehen. Schon auf den ersten Schritten in den neuen Verkaufsbereich des führenden Off-Price Einzelhändlers waren Vorfreude und Erwartungshaltung spürbar, die Begeisterung unter den TK Maxx Fans riesengroß.

Was sie ab sofort auf 1.470 Quadratmetern im neuen TK Maxx Store erwarten und erleben können? Eine Mega-Auswahl hochwertiger Top-Marken und Designer Labels aus den Bereichen Damen, Herren, Kinder, Accessoires und Schuhe sowie Wohn-Accessoires – und das bis zu 60 Prozent günstiger*. Strahlende Augen gab’s auch auf TK Maxx Seite. Store Managerin Claudia Breuer und ihr motiviertes Team freuten sich über den nicht enden wollenden Andrang der Kund*innen jeden Alters. Gewinnspiele und Promotion-Aktionen begleiteten die Eröffnung des weltweit größten Off-Price-Einzelhändlers. So konnten die Kund*innen unter anderem beim „TK Maxx-Tresor-Gewinnspiel“ lukrative Gutscheine ergattern.

Die Suche nach dem besten Deal

Bis zum frühen Nachmittag waren bereits hunderte Kund*innen in der neuen Filiale erfolgreich auf der Suche nach den besten Deals. „Wir sind überwältigt, dass sich heute so viele Shopping-Fans auf den Weg in unsere Filiale gemacht haben. Es freut uns, ab sofort allen Dürer*innen Top-Marken und Designer Labels zu unglaublichen Preisen zu bieten“, sagt Store Managerin Claudia Breuer. Im Rahmen der Eröffnung entstehen bis zu 40 Arbeitsplätze in verschiedenen Positionen des Verkaufs.

Shoppen mal anders – immer der bessere Deal 

Das Konzept hinter TK Maxx heißt Off-Price und bedeutet, Kund*innen das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Jeden Tag können Top Marken und Designer Labels für Damen, Herren und Kinder ebenso wie Wohn-Accessoires bis zu 60 Prozent günstiger* geshoppt werden. Bei großen Marken zu unglaublichen Preisen ist der Überraschungseffekt beim Shoppen vorprogrammiert. Wie man dabei den immer besseren Deal – und das am schnellsten – ergattert? Am besten die Shoppingliste zu Hause lassen, sich treiben lassen und so die große Markenvielfalt entdecken. Alles ist nach Produktkategorie und Größe sortiert, was viel Zeit spart.

Für wen TK Maxx neu ist, der startet in Abteilungen wie Home oder Taschen. Es lohnt sich, regelmäßig vorbeizuschauen, denn es gibt mehrmals wöchentlich neue Lieferungen und somit jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Designer-Schatz gefunden? Dann den Deal einfach im Handumdrehen perfekt machen: Hinein in den Shoppingkorb – schließlich gibt es bei TK Maxx keine Lager. Es gilt: Was weg ist, ist weg!

 

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Politik

Nordrhein-Westfalen goes klimaneutral – Land unterstützt die Anschaffung von elektrischen LKW mit bis zu 300.000 Euro je Fahrzeug

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Neubaur: Wir schließen die Förderlücke des Bundes und packen in NRW die Antriebswende im Schwerlastverkehr an – Der Güterverkehr auf der Straße ist für rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor verantwortlich. Elektrische Antriebe leisten einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Emissionen und zum Klimaschutz. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt deshalb einmalig mit insgesamt 15 Millionen Euro die klimaneutrale und zukunftsgerichtete Umstellung der Flotten in der NRW-Logistikbranche.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Im Verkehrssektor Emissionen einsparen, heißt richtig sparen. In kaum einem anderen Bereich werden mehr Treibhausgasemissionen ausgestoßen. Für schwere emissionsfreie LKW sind die Anschaffungskosten derzeit zwei bis drei Mal so hoch wie bei Dieselfahrzeugen. Ohne Förderung können viele Unternehmen ihre Flotten nicht umstellen. Um die zeitliche Lücke bis zur Wirtschaftlichkeit zu verkürzen, unterstützt das Land die Branche einmalig bei der Anschaffung von modernen elektrisch angetriebenen Lastkraftwagen mit bis zu 300.000 Euro pro Fahrzeug. Wir schließen damit die Förderlücke des Bundes und packen in Nordrhein-Westfalen die Antriebswende im Schwerlastverkehr an.“

Logistikunternehmen, Speditionen und kommunale Unternehmen mit einem Standort in Nordrhein-Westfalen, die auf emissionsfreie schwere Nutzfahrzeuge umstellen wollen, können ab 18. September Anträge stellen. Die zulässige Gesamtmasse muss mehr als zwölf Tonnen (Fahrzeugklasse N3) betragen.

Gefördert werden der Kauf und das Leasing von neuen batterieelektrischen oder Brennstoffzellen-LKW:

  • Die Fahrzeuge können mit bis zu 60 Prozent der zuwendungsfähigen Mehrkosten bezuschusst werden.
  • Der Förderhöchstbetrag beläuft sich auf maximal 300.000 Euro je Fahrzeug und maximal 500.000 Euro je Unternehmen bzw. Unternehmensverbund.

Die Anträge werden im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel in einem wettbewerblichen Verfahren bewilligt. Die Reihenfolge orientiert sich an der niedrigsten beantragten Fördersumme je Fahrzeug. Förderanträge im Rahmen des Förderaufrufs können ab dem 18. September bis zum 16. Oktober 2024 bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden. Über Details zum Förderaufruf können sich Logistiker in einem Webinar am 21. August 2024 informieren. Weitere Informationen finden Sie hier: https://bra.nrw.de/energie-bergbau/foerderprogramme-fuer-klimaschutz-und-energiewende/foerderbereiche

Der Förderaufruf ist Teil eines umfassenden Pakets an Unterstützungsmaßnahmen des Landes für die Logistikbranche zur Umstellung ihrer Flotten auf emissionsfreie Antriebe. So wird die Erstellung von Umsetzungskonzepten im Rahmen des Förderprogramms „progres.NRW – Emissionsarme Mobilität“ gefördert. Zudem bietet das Land ein vielfältiges Angebot an Informationen und Unterstützung, wie einen Praxisleitfaden zur Flottenumstellung mit begleitenden Seminaren.

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News

Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt den VOR-TOUR der Hoffnung e.V.

Ahrweiler – Der Verein VOR-TOUR der Hoffnung hat eine großzügige Spende von der Kreissparkasse Ahrweiler erhalten. Das vom VOR-TOUR der Hoffnung organisierte Cycling Event „BNAhr-Cycling – Das Cycling Event im Ahrtal“ fand in diesem Jahr bereits zum 4. Mal statt. Bei dem Cycling-Event sind die Teilnehmer auf Spinning-Rädern für den guten Zweck gegen ein Startgeld in Höhe von 30 Euro unterwegs. Basierend auf den Teilnehmerzahlen der letzten Jahre wurden ca. 300 Teilnehmer erwartet.

Die VOR-TOUR der Hoffnung besteht seit über 27 Jahren und setzt sich für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder und deren Familien in der Region ein. Das BNAhr-Cycling – Das Cycling Event im Ahrtal, welches in diesem Jahr in der Sporthalle des Peter-Joerres Gymnasiums stattfand, ist ein Leuchtturm-Projekt, mit welchem Spendengelder generiert werden. Der Erlös der Veranstaltung wird gespendet. Die Spende dient der Unterstützung bei der Deckung der anfallenden Kosten, wie zum Beispiel die Cycling-Räder, die Veranstaltungstechnik, etc..

Mir ist es ein Anliegen, sich für die kleinsten und schwächsten in unsere Gesellschaft einzusetzen, welche bisher noch nicht viel vom Leben zu erwarten hatten. Deshalb habe ich, als engagierter Sportler, im September 2021 dieses Cycling Event durchgeführt um hiermit weitere Spendengelder zu generieren. Frei nach dem Motto „Aus der Region für die Region“. Ich freue mich, dass wir mit diesem Event und weiteren Initiativen, zusammen mit den regionalen Unterstützern, in diesen vier Jahren einen Betrag von 49.408,67 Euro für diesen Zweck an die VOR-TOUR der Hoffnung übergeben konnten“, berichtet Josef Nelles, Initiator des Cycling Events.

„Als langjähriger Unterstützer der VOR-TOUR der Hoffnung ist es für uns selbstverständlich, zum wiederholten Male dieses Event zu fördern. Hierdurch unterstützen wir die Möglichkeit, krebs- und leukämiekranker Kinder zu helfen“, ergänzt Achim Gemein, Verhinderungsstellevertreter des Vorstands der Kreissparkasse Ahrweiler.

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Wirtschaft

Schleidener Honigbienen liefern köstlichen EIFEL-Honig

Schleiden/Prüm – Die Imkerei am Mühlenberg aus Schleiden – Schon seit seiner Kindheit faszinieren Friedrich Bleckmann Honig-Bienen. Neben der Erzeugung von Honig hat sich die Königinnenzucht zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit mit den Bienen entwickelt.

Ruhig und gelassen steht Friedrich Bleckmann in seinem Garten in Schleiden an einem der Bienenstöcke und öffnet ihn. Schutzkleidung trägt er nicht, die Bienen seien sehr friedlich, erklärt er und nimmt vorsichtig eine der Waben aus dem Kasten und hält sie in Richtung Kamera. Für den Laien scheint es ein chaotisches Gewusel zu sein, was sich in einem Bienenstock abspielt, doch tatsächlich weiß jede Biene ganz genau, was sie zu tun hat. „Bienen sind so intelligent und flexibel. Sie fügen sich unglaublich gut in die Natur ein und können sich hervorragend anpassen“, erklärt Bleckmann seine Faszination für die Honigbienen.

Königinnen leben mehrere Jahre

Seit rund 2 Millionen Jahren sei diese Art etabliert, erzählt der Imker. Und er hat noch ein paar weitere, spannende Fakten parat: Im Brutnest herrschen konstant 35 Grad Celcius – mit geringen Schwankungen, damit es schön kuschelig bleibt. Doch selbst im Winter schaffen es die Bienen, die Temperaturen in ihrem Stock auf mindestens 20 Grad Celsius zu halten, selbst bei starken Minusgraden. 8.000 bis 10.000 Bienen leben im Winter immerhin noch im Stock, im Sommer werden es dann bis zu 50.000. Die Königinnen leben übrigens bis zu fünf Jahre. Die Winterbienen dagegen nur etwa 8 Monate, die Sommerbienen 3 bis 4 Wochen und die Drohnen – nun, sie schlüpfen im Mai und haben nur eine Aufgabe: zu befruchten, danach sterben sie sofort. 5.000 bis 6.000 Drohnen bringt ein Bienenvolk etwa hervor, die restlichen Bienen im Volk sind Arbeiterbienen, die unermüdlich auf der Suche nach Futter sind oder im Stock die Königin versorgen.

Zucht und wissenschaftliche Arbeit

Friedrich Bleckmann hat schon vor vielen Jahren von seinem Vater die Bienen übernommen und in der Zeit auch eine Ausbildung zum Imker absolviert. In seinem Hauptberuf war er jedoch viele Jahre Agraringenieur mit der Fachrichtung Tierzucht, seit 2018 hat er die Imkerei und die Zucht von Königinnen mit der Imkerei am Mühlenberg zu seinem Hauptberuf gemacht. Bleckmann ist nicht nur im Landesfachverband ein angesehener Experte, er arbeitet zudem mit Universitäten oder Instituten wie dem Bieneninstitut Kirchhain zusammen. Er betreibt in Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Organisationen unter anderem Feldversuche, die sich mit der Varroamilbe bei Honigbienen beschäftigen. Die Milben gelten als Hauptursache des immer wieder im Herbst und Winter auftretenden Bienensterbens. Welche Arten können die Milbe besser abwehren als andere, welche sind resistenter als andere? Fragen wie diese, hilft Bleckmann zu beantworten.

Bei der Zucht sind verschiedene Kriterien entscheidend und werden von der Arbeitsgemeinschaft Toleranzzucht (AGT) und des Deutschen Imkerbundes (DIB) auf ihr Verhalten, ihre Leistungsfähigkeit und Krankheitsresistenz geprüft. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Auswahl von Königinnen, deren Nachkommen ein besonderes Hygieneverhalten zeigen und damit die parasitierenden Varroamilben bekämpfen. In ganz Deutschland und Europa sind Friedrich Bleckmanns Königinnen gefragt.

Regionalmarke EIFEL hilft bei der Vermarktung

Er selbst hat rund 50 Völker, die er in seiner Region – etwa von Vogelsang bis Schmidtheim – verteilt hat und die ihm den leckeren EIFEL-Honig liefern. Das ganze Jahr können sich seine Bienen an einem reich gedeckten Tisch bedienen: Streuobst- und Löwenzahnwiesen im Frühjahr, blühende Gehölze in den Wäldern und Hecken, die Himbeer- und Weißkleeblüte im Sommer – Friedrich Bleckmanns Bienen haben eine ausgewogene Nahrungsgrundlage und erzeugen daraus den eifeltypischen Honig.

In Zusammenarbeit mit den örtlichen Imkervereinen und -verbänden bietet der Experte Aus- und Fortbildungsseminare an. Das Imkern sei wieder im Kommen, freut er sich. Durch Züchtungen sind heute viele Arten der Honigbienen weniger aggressiv. Das ist sicherlich auch ein Grund, warum es immer mehr Hobby-Imker gibt. Doch ohne eine gründliche Ausbildung rät Bleckmann vom Imkern ab. Die Bienen seien zwar tolerant gegenüber Imkerfehlern, doch um Honigbienen fachgerecht halten zu können, sei eine Imker-Ausbildung erforderlich, erklärt Bleckmann.

Seit zwei Jahren ist Bleckmann mit seinem Honig auch Produzent bei der Regionalmarke EIFEL. „Das Regionale ist sehr gefragt, auch im Tourismus, denn die Urlauber nehmen gerne etwas aus der Eifel mit nach Hause“. Da wandert ein Topf EIFEL-Honig schnell in den Koffer. Die Regionalmarke habe ihm dabei sehr geholfen, seinen Honig über den Einzelhandel zu vermarkten.

“Bienen sind unglaublich intelligent und flexibel. Schon seit meiner Kindheit faszinieren mich diese anpassungsfähigen Insekten.“

Friedrich Bleckmann – Imker und Züchter

https://www.eifel-biene.de/

“Das Netzwerk der Regionalmarke EIFEL ist wie ein Bienenvolk – fleißig, clever, nützlich, wichtig u.v.m. Wir leisten gemeinsam sehr viele positive Effekte, die erst beim genauen Betrachten auffallen“

Markus Peifer – Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL

https://www.regionalmarke-eifel.de/

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Politik

Wie schreitet der Wiederaufbau in Bad Münstereifel voran?

Bad Münstereifel – Um sich ein Bild vom aktuellen Stand des Wiederaufbaus zu machen, hat Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, am Mittwoch, 07. August die Ortschaften Arloff, Iversheim und Schönau sowie den städtischen Bauhof besucht. Neben dem Wiederaufbau spielten dabei auch die Aufgaben im Hochwasserschutz eine große Rolle.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, war es ein Anliegen, sich davon erneut ein Bild vor Ort zu machen. Im Fokus ihres Besuchs am Mittwoch, 7. August 2024, standen diesmal die Dörfer. Die Wiederaufbaumaßnahmen in der Kernstadt sind nahezu abgeschlossen.
„Seit drei Jahren packen wir gemeinsam an und bauen Bad Münstereifel wieder auf. Uns war von vorne herein klar, dass der Wiederaufbau ein Marathon wird. Nach drei Jahren können wir mit Stolz sagen: Wir haben einen Großteil der Strecke zurückgelegt. Mit dem Wiederaufbauplan für die öffentliche Infrastruktur in Höhe von über 175 Millionen Euro sind die Weichen gestellt: Insbesondere in der Kernstadt von Bad Münstereifel ist der Wiederaufbau weitgehend abgeschlossen. In den betroffenen Ortslagen schreitet der Wiederaufbau weiter mit großen Schritten voran.

Für den Wiederaufbau von zerstörtem Eigentum von Bürgerinnen und Bürger wurden rund 58 Millionen Euro bewilligt. Insgesamt ist das eine riesige Leistung von Bürgermeisterin Preiser-Marian, der gesamten Verwaltung und der Stadtgesellschaft. Eine starke Gemeinschaft ist Ausdruck einer starken Heimat oder andersherum: Unsere Heimat ist stark, weil wir Menschen wie Sie in einer starken Gemeinschaft haben,“ sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung und des Stadtrates nahmen die Ministerin an der Mehrzweckhalle in Arloff in Empfang. Dort erläuterte die Bürgermeisterin anhand einiger Beispiele das breite Spektrum des Wiederaufbaus. So berichtete sie über den Wiederaufbau der drei befahrbaren Erftbrücken in Iversheim. Kürzlich erst wurde dort die komplett neu errichtete Brücke Euskirchener Straße freigegeben. Des Weiteren beschrieb Preiser-Marian die Erneuerung und die Erhöhung der Erftmauern in Arloff, die teilweise bereits abgeschlossen sind. Diese sollen zudem am Ortseingang verlängert werden, um ein Umströmen der Mauern bei Hochwasser zu minimieren.

Ebenfalls in Arloff wurde vor kurzem erst der wiederaufgebaute Kunstrasensportplatz mit einem Fest eröffnet. Der Großteil der Kosten stammt aus der Wiederaufbauförderung des Landes und des Bundes. Ebenfalls mit Hilfe von Wiederaufbaumitteln wurden die zerstörten Sportplätze in Mutscheid sowie – in Initiative des heimischen Sportvereins – in Schönau erneuert. Um in Arloff und Mutscheid ein „Upgrade“ vom vorgesehenen Natur- auf den Kunstrasenplatz und ein dauerhaft zugängliches Kleinspielfeld zu ermöglichen, flossen weitere Gelder aus dem städtischen Haushalt, Fördermitteln des Landes sowie Spenden. Mit der Restaurierung des Sportplatzes Bad Münstereifel steht noch ein der großen Maßnahmen im Wiederaufbau an.

Eine weitere Maßnahme, die Preiser-Marian der Ministerin vorstellte, war die Wiederherstellung eines langen Abschnitts des Dreisbachs in Schönau. Insgesamt gilt es für die Stadt, mehr als 300 Maßnahmen im Wiederaufbau abzuwickeln. Im April 2022 hatte Ministerin Ina Scharrenbach im kurstädtischen Rathaus einen Bewilligungsbescheid überbracht, der der Stadt rund 175,6 Millionen Euro an Wiederaufbaumitteln zusicherte. Rund zwei Jahre später ist klar, dass der Wiederaufbau teurer werden wird. Deshalb hatte der Stadtrat im Frühjahr beschlossen, einen Änderungsantrag über weitere 37,5 Millionen Euro bei der Bezirksregierung einzureichen.

Nicht enthalten sind hier die Kosten für die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen der Stadt, da der Bezirksregierung laut eigenen Angaben die entsprechenden Entscheidungskriterien noch nicht vorliegen. „Die Stadt hat ein Fachbüro mit der Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes beauftragt, das derzeit erarbeitet wird. Aus den ersten Erkenntnissen haben wir 15 Maßnahmen erstellt, die wir so oder ähnlich gerne umsetzen möchten. Das halten wir auch für dringend notwendig“, betonte Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian: „Nach den ersten Berechnungen wird die Umsetzung aller Maßnahmen rund 25 Millionen Euro kosten. Alleine aus Mitteln des städtischen Haushalts ist das nicht zu stemmen. Hier benötigen wir dringend Unterstützung.“

Im Mittelpunkt der 15 Maßnahmen stehen über das Stadtgebiet verteilt neun Hochwasser- und zwei Regenrückhaltebecken mit einem Rückhaltevolumen von insgesamt bis zu 400.000 m³. Bei einer Rundfahrt zeigte Preiser-Marian der Ministerin unter anderem die oben erwähnten Maßnahmen sowie auch das Kerbtal des Dreisbachs südlich von Schönau, in dem eines der Hochwasserrückhaltebecken entstehen soll. Der Dreisbach hatte am 14./15. Juli 2021 in Schönau zu Überschwemmungen geführt. Das Becken soll bis zu 21.5000 m³ Wasser fassen, die geschätzten Kosten für den Bau liegen bei rund 1,35 Millionen Euro. Alle Retentionsbecken, die auf landwirtschaftlich genutzten Flächen geplant sind, werden nur bei extremen Starkregenereignissen benötigt und können ansonsten wie bisher bewirtschaftet werden. Erste informelle Gespräche mit Eigentümern verschiedener betroffener Flächen verliefen bislang durchweg positiv. Die städtischen Vorhaben ergänzen die Maßnahmen des Erftverbandes, der die Verbesserung des interkommunalen Hochwasserschutz begleitet: das seit 1976 betriebene Hochwasserrückhaltebecken Eicherscheid sowie das geplante Hochwasserrückhaltebecken Möschemer Mühle. Letzteres soll westlich des Gewerbegebiets am Eschweiler Bach entstehen.

Das mit einem Retentionsvolumen von bis zu 100.000 m³ und einem Investitionsvolumen von rund 3,1 Millionen Euro größte kommunale Hochwasserrückhaltebecken, das die Bürgermeisterin der Ministerin aus Zeitgründen nur in der anfänglichen Präsentation vorstellte, soll südwestlich von Gilsdorf am Eschweiler Bach entstehen. Ebenfalls in der Präsentation sprach die Bürgermeisterin über das geplante Regenrückhaltebecken bei Arloff, das bei Starkregen einen Zufluss in den Ort über die Holzgasse verhindern soll. Auch die Freilegung des verrohrten Mündungsbereichs des Holzbachs in die Erft sowie den Umbau des Erftprofils in Teilen Kirspenichs thematisierte sie.

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Tourismus

Deutschlands „Lieblingssee“ gesucht – Laacher See und Waldsee Rieden stehen zur Wahl

Mendig – Beim größten deutschen See-Voting, „Dein Lieblingssee“, können Wasserfans bis zum 31. August 2024 auf www.seen.de  aus über 2.000 Seen ihren Favoriten wählen und wieder attraktive Preise gewinnen.

„Dein Lieblingssee“ hat sich in den vergangenen Jahren als bedeutender Gradmesser wassertouristischer Beliebtheit etabliert. Seen-Battles, Zwischenergebnisse aus allen Bundesländern, ständige Updates und Aktionen an den Seen mit Voting-Cards sorgen für dramaturgische Spannung bis zur letzten Minute. Das Ergebnis ist eine ganz aktuelle Landkarte der beliebtesten Seen Deutschlands. Abgestimmt werden kann unter https://www.seen.de/lieblingssee/voting.html

In der Rheinland-Pfalz-Wertung führt zurzeit der Laacher See vor dem Wiesensee, dem Schalkenmehrener Maar und dem Pulvermaar. Noch ein Stück weit vom Podium entfernt ist der Vorjahreszweite, der Riedener Waldsee. „Ich bin froh, dass es zwei Seen aus unserer Region in die Vorauswahl geschafft haben. Beide sind touristische Leuchttürme und sowohl für die Naherholung als auch für den überregionalen Tourismus ganz wichtig! Deshalb, der Laacher See und Waldsee Rieden freuen sich über jede Stimme, die unsere Region weiter nach vorne bringt“, so Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig.

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Top-Events

Ponys, Rettungs-Hubschrauber, Zaubershow – Vielfältiges Programm lockt am 24. August in die Soers

Aachen – Das gemeinsame Ziel von StädteRegion Aachen und CHIO Aachen CAMPUS lautet, ein großes, buntes Familienfest auf die Beine zu stellen. Wenn das CHIO Aachen-Turniergelände am 24. August seine Tore öffnet, erwartet genau das die Besucher aus der gesamten Region. Von 11 bis 19 Uhr gibt es in der Soers ein vielfältiges Programm, das für jede Altersklasse etwas bietet. Bereits ab 9 Uhr laufen zudem Jugendspringprüfungen.

Die beiden Institutionen haben sich in diesem Jahr dazu entschieden, ihre Veranstaltungen zusammenzulegen – so sollen das Sommerfest der StädteRegion Aachen und der Family Day des CHIO Aachen CAMPUS sich gegenseitig bereichern. Beim Blick auf das kostenfreie Angebot steht wohl schon jetzt fest, dass diese Idee aufgegangen ist.

In einem Blaulichtbereich werden Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungs­wesen und Polizei sowie der ADAC Hubschrauber Christoph Europa 1 zu sehen sein. Allerhand Spiel und Spaß gibt es bei Boule und Musik, Upcycling-Aktionen und Zaubershow, Kreativangeboten und Kinderschminken, Entenangeln und Hüpfburgen sowie bei Quiz, Schatzsuche und Glücksrad. Auf der Aktionsfläche RegioSportBund Aachen e.V. können Sportarten wie Kunstrad und Football aus­probiert werden. Und auch die Vereinsmeile lädt zu Mitmachaktionen verschie­dener Vereine aus der Region ein, während die Ämter der StädteRegion Aachen unter anderem Beratungen, Tipps und tolle Aktionen anbieten.

Auf den Außenplätzen finden derweil Jugendspringprüfungen und ein Führzügelwettbewerb statt, außerdem können die Teilnehmer der Hobby Horsing-Prüfungen ihr Können unter Beweis stellen. Beim Hobby Horsing handelt es sich um eine finnische Trendsportart, bei der mit einem Steckenpferd Figuren aus dem Dressur- oder Springreiten nachgestellt werden. Selbstverständlich wird auch CHIO Aachen Maskottchen Karli vorbeischauen.

Die offizielle Eröffnung wird um 13 Uhr auf der Bühne vorgenommen, im Anschluss findet dort um 13:30 Uhr die Siegerehrung des „Stadtradelns“ statt. Ab 15 Uhr spielt der Kindermusiker herrH, zudem gibt es Zaubershows, weitere Live-Musik und vieles mehr. Essen und Trinken wird zu familienfreundlichen Preisen angeboten. „Wir freuen uns auf viele Besucher und einen unterhaltsamen Tag in der Soers“, sind sich Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und die Präsidentin des Aachen-Laurensberger Rennvereins, Stefanie Peters, einig.

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Wirtschaft

Eifel-Therme Zikkurat feiert am 24. und 25. August Jubiläum

Mechernich-Firmenich – Ihr 20-jähriges Bestehen feiert die Eifel-Therme Zikkurat (ETZ) am Samstag, 24. August, und Sonntag, 25. August unter anderem mit zehn Prozent Eintrittsrabatt und Showaufgüssen während eines Saunaevents samstags von 14 bis 24 Uhr. Das teilen Nina Ernst und Christian Klein vom Management der Freizeit Mechernich GmbH mit: „Alle Menschen, die die Eifel-Therme bereits schätzen, sind herzlich eingeladen. Und natürlich auch die, die dieses immer noch zeitgerechte Familien- und Freizeitbad mit einmaliger Saunalandschaft kennenlernen möchten.“

„Die ETZ“ ist ein außerordentlich beliebter Erholungsort für junge und alte Bade- und Saunagäste. Dabei hatte die Erfolgsstory vor mehr als 20 Jahren eher holprig begonnen. Viele gingen damals für einen Neubau im Kernort Mechernich sogar auf die Straße. Man wollte zwar grundsätzlich ein neues Schwimmbad, aber vorzugsweise am Standort des alten Gartenhallenbades am Eifelstadion in Mechernich.

„Doch die Argumente für Firmenich direkt neben der Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat des Investors Johann Josef Wolf überwogen schließlich“, sagt Erster Beigeordneter und ETZ-Geschäftsführer Thomas Hambach in einem aktuellen Interview für das Kreisjahrbuch 2025.

Die Weiterentwicklung der Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat mit einem üppigen Parkplatzangebot und die fehlende Möglichkeit eines Außenbeckens am Standort Mechernich wegen der angrenzenden Wohnbebauung gaben schließlich den Ausschlag für den Standort an der Zikkurat.

Grundsteinlegung 30. Juli 2003

2003 wurde der Grundstein gelegt, im September 2004 öffnete das Bad seine Tore. Es verfügt über eine Wasserfläche von 650 Quadratmetern in verschiedenen Becken. Seit der Eröffnung 2004 hat sich die Therme zu einem beliebten Ziel für Wellness- und Badegäste entwickelt. Ein besonderer Knüller ist die reich ausgestaltete Saunalandschaft mit rund 400 Quadratmeter großem Innenbereich und einem 1.500 qm großen Saunagarten.

Insgesamt besitzt die Eifel-Therme Zikkurat (ETZ) fünf verschiedene Saunen im Innen- und Außenbereich, ein Sanarium und Dampfbad, Ruheräume und eine Fußbeckenlagune im Innenbereich und Saunabistro im Saunagarten. Verschiedene Events mit besonderen Aufgüssen, wie jetzt zum Jubiläum am 24. August, auch Sonderveranstaltungen und das kulinarische Angebot haben der Eifel-Thermen-Sauna zu einem ausgezeichneten Ruf verholfen.

2006, dem zweiten Jahr, in dem die ETZ durchgängig geöffnet war, wurden bereits über 175.000 Besucher gezählt, fast 154.000 im Bad, 22.000 in der Sauna. 2023 waren es unmerklich mehr (183.000 insgesamt), aber in der seither beträchtlich angewachsenen Sauna fast doppelt so viele (38.000). Vor allem in der Corona-Pandemie sind die Besucherzahlen aber zurückgegangen. Auf dem bisherigen Höhepunkt wurden im Jahre 2014 210.000 Besucher gezählt, davon über 50.000 in der Sauna.

Hunderttausende in Modernisierung

Im Jahre 2020 nutzten Geschäftsführer Thomas Hambach und Betriebsleiter Christian Klein den bundesweit verordneten „Lockdown“ während der Pandemie für notwendig gewordene Sanierungsarbeiten. Im Zuge der Revision waren bislang unentdeckte Schäden am Rohrnetz und im Erdreich rund um das Außenbecken und später auch noch weitere Schäden am Sport- und Erlebnisbecken zu Tage getreten.

Den Löwenanteil der sechsstelligen Investitionen trug Johann Josef Wolfs Firma Custodis, die das Bad an die in städtischer Trägerschaft befindliche GmbH vermietet hat. Aber auch die Freizeit GmbH selbst steckte 100.000 Euro in die Modernisierung von Bad und Sauna, so Thomas Hambach. „Ein Teil der Schäden konnten wir der Versicherung melden“, erklärt Heinrich Wolf, der heutige Custodis-Geschäftsführer.

Jetzt blicken Hambach und Eifel-Therme-Betriebsleiter Christian Klein ambitioniert in die Zukunft. 2023 wurde der an das Hauptgebäude angebaute Verwaltungstrakt bezogen und damit die Büroräume, Umkleiden und Sozialräume für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich erweitert. Ob noch der geplante zentrale Restaurantbereich für alle Gäste auf dem Betriebsgelände eingerichtet wird, der für Sauna- und Schwimmbadgäste zugänglich ist und eine breite Speise- und Getränkekarte bietet, bleibt offen. Hambach: „Die Entwicklung ist insgesamt nicht einfach geworden…“ Insbesondere wegen des jährlichen Zuschussbedarfs aus dem Stadtsäckel…

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Wirtschaft

Bäckerei Wildbadmühle begrüßt 15 Auszubildende

Wittlich-Wengerohr – Frischer Wind in der Bäckerei Wildbadmühle: Beim Azubi-Tag begrüßten die beiden Bäckermeister Holger und Sascha Linden insgesamt 15 neue Auszubildende. Diese werden in den Bereichen Bäcker, Konditoren, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk mit Schwerpunkt Bäckerei und Kauffrau für Büromanagement ausgebildet.

Holger Linden führte die neuen Teammitglieder zunächst in die Unternehmenskultur ein und besprach die wichtigsten Grundlagen der Ausbildung im Bäckerhandwerk. Im Anschluss stellte Bäckermeister Bernd Kuhn den Azubis die Vielfalt der deutschen Brotkultur vor. Gemeinsam mit Jerome Breitmann, Auszubildender im dritten Lehrjahr zum Kaufmann für Büromanagement, machte er die Neulinge mit den Grundlagen des Verkaufs von Backwaren vertraut. Diese praxisnahe Einführung bot den Auszubildenden die Gelegenheit, das Erlernte sofort anzuwenden und wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln. Nach einem lehrreichen Tag zeigten sich die Azubis begeistert und freuen sich auf die ersten Schritte in das Arbeitsleben im Bäckerhandwerk.

Die Bäckerei Wildbadmühle, die seit ihrer Gründung im Jahr 1931 eine beeindruckende Erfolgsgeschichte verzeichnet, setzt angesichts des Fachkräftemangels im Bäckerhandwerk auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. Derzeit bietet das Unternehmen insgesamt 36 Ausbildungsplätze in verschiedenen Bereichen des Bäckerhandwerks an.

Ein Großteil der Auszubildenden hat den Weg zur Ausbildung über ein Praktikum gefunden. Die Wildbadmühle ermöglicht jungen Menschen, in die Berufe des Bäckerhandwerks hineinzuschnuppern, und sieht sich selbst als Chancengeber. Dieses Engagement wurde 2022 von der Agentur für Arbeit mit einer Auszeichnung für erfolgreiche Inklusion gewürdigt.

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Neuer Vorsitzender für Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr

Mayen – Dr. Alexander Saftig übernimmt das Amt – Nachdem der Caritasrat im Mai den neuen Vorstand gewählt hatte, kam nun der Vorstand des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V. zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen und wählte die neuen Vorsitzenden.

Dr. Alexander Saftig übernimmt das Amt des Vorsitzenden von Christoph Schmitz, der es seit 2015 innehatte. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Achim Juchem gewählt. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind Karl-Josef Esch, der seine Tätigkeit fortsetzt und Siglinde Hornbach-Beckers, die neu in den Vorstand gewählt wurde. Robert Müller scheidet aus dem Vorstand aus und übernimmt künftig den Vorsitz des Caritasrates im Verband.

Die Geschäftsführer Christian von Wichelhaus und Richard Stahl freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand und dankten den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihren jahrelangen Einsatz und das Engagement für den Caritasverband.