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Stadtverwaltung Mechernich am frühen Freitag Abend – Es bleibt beim Abkochen!

Mechernich – Mechernicher Trinkwasserversorgung kann vermutlich erst Anfang kommender Woche wieder für unbedenklich erklärt werden – „Nach mehrfachem Austausch zwischen Stadtverwaltung Mechernich, Kreisgesundheitsamt und den Untersuchungsstellen während des ganzen Freitags ist nicht vor Anfang nächster Woche mit den abschließenden Ergebnissen und Auswertungen der noch offenen Proben zu rechnen“: Mit dieser Nachricht wendete sich Erster Beigeordneter Thomas Hambach, der Stellvertreter von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, am Abend noch einmal an die Öffentlichkeit.

Bereits am frühen Freitagmorgen hatte der Krisenstab der Stadt eine erste und weit gehende Entwarnung zur gemutmaßten möglicherweise gesundheitsgefährdenden Trinkwasserkontamination in Mechernich gegeben. Die analytische Taskforce der Feuerwehren Dortmund und Essen, die noch am Donnerstagabend zur Trinkwasseruntersuchung an den Bleiberg geschickt worden war, konnte nach ersten Untersuchungen sowohl chemische als auch biologische Parameter ausschließen.

Deshalb wurde das generelle Trinkwassernutzungsgebot zugunsten der Empfehlung aufgehoben, Wasser aus Mechernicher Wasserleitungen und denen in Strempt, Roggendorf, Denrath, Weißenbrunnen und Breitenbenden vor dem menschlichen Verzehr abzukochen. Dabei soll es auch nach dem abschließenden Statement Hambachs bleiben.

Sabotageverdacht nicht erhärtet

Der stellvertretende Verwaltungschef: „Eine komplette Freigabe der Wassernutzung  vor voraussichtlich Montag kann insofern, auch in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises, nicht erfolgen. Es bleibt daher zunächst noch über das Wochenende beim Abkochgebot bei Verwendung des Wassers zum Kochen, Zähneputzen oder anderweitiger oraler Aufnahme.“ Alle anderen Nutzungen seien ja bereits freigegeben.

Bundeswehrangehörige hatten am Donnerstagnachmittag mutmaßliche Beschädigungen an der Einzäunung eines Hochbehälters der städtischen Trinkwasserversorgung in der Nähe des Bundeswehrdepots West entdeckt, aus dem 10.000 Menschen ihr Trinkwasser beziehen, unter anderem am Bundeswehrstandort Mechernich und in der Kernstadt, aber auch in Breitenbenden, Strempt, Denrath, Weißenbrunnen und Roggendorf.

Weil man zu der Zeit noch vermutete, dass womöglich feindliche Saboteure auch die Trinkwasserversorgung des NATO-Stützpunkts Geilenkirchen (AWACS) und des Bundeswehrstandortes Köln-Wahn angegriffen haben könnten, ging man auch in Mechernich erst einmal von einem Sabotageversuch aus.

Mittlerweile scheint allerdings festzustehen, dass niemand in das Innere des städtischen Trinkwasser-Hochbehälters eingedrungen sein kann – und folglich auch keine absichtliche Beeinträchtigung vorliegt. Dennoch müssen die Verantwortlichen auf Nummer sich gehen. Die ausstehenden Untersuchungen sollen nach Fehlen chemischer und biologischer Verdachtsmomente auch noch ausschließen, dass womöglich Keime enthalten sind, die sich erst langsam und bei höheren Temperaturen entfalten könnten.

Das dauere minimal 48 Stunden, hatte Stadtbrandmeister Jens Schreiber bereits in der morgendlichen Krisenstabssitzung angekündigt.

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Wirtschaft

Kreissparkasse Mayen begrüßt die neuen Auszubildende und FOS Praktikanten

Mayen/Region – Ein gelungener Start ins Berufsleben – Der 01. August war traditionell wieder für zwanzig junge Menschen aus der Region der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Für sechzehn von ihnen begann offiziell die Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Mayen. Zudem wird Helin Elmas als Auszubildende zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen das Team der S-Finanzdienste unterstützen und Leonie Wall wird in der S-Hausverwaltung zur Immobilienkauffrau ausgebildet. Zusätzlich beginnen auch zwei junge Männer in ihr einjähriges FOS-Praktikum, welches ihnen ggf. später als „Sprungbrett“ in eine Ausbildung ab dem August des nächsten Jahres dienen kann.

„In den kommenden zweieinhalb bzw. drei Jahren erlernen die jungen Menschen in den jeweiligen Berufsfeldern einen abwechslungsreichen und spannenden Beruf, in dem sich nicht ausschließlich alles um Zahlen dreht. Besonders Kundenorientierung, Eigeninitiative und Teamfähigkeit spielen im Arbeitsalltag der Kreissparkasse Mayen eine wichtige Rolle,“ begrüßte der Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch die angehenden Bankkaufleute. Er freute sich über die vielen jungen Menschen, die Lust am Kontakt mit Kunden haben. Im Beisein von Personalchef Karl-Heinz Nigbur und den beiden Ausbilderinnen Stephanie Casper-Stieler und Sabine Weitzel sprach auch Vorstandsmitglied Christoph Weitzel in herzliches Willkommen an die neuen im Sparkassen-Team aus.

„Nachdem wir unsere neuen Kolleginnen und Kollegen bereits im Juni bei einem ersten „come together“ kennen lernen durften, freuen wir uns nun, unsere frisch gebackenen Azubis in unserer traditionellen Einführungswoche auf ihren neuen abwechslungsreichen Arbeitsalltag einstimmen zu dürfen“, freut sich Ausbilderin Sabine Weitzel, welche die Nachwuchskräfte gemeinsam mit ihrer Kollegin Stephanie Caspar-Stieler auf deren Einsatz in den BeratungsCentern vorbereitet. So wird in dieser Einführungswoche in erster Linie der Umgang mit Kunden und Kollegen trainiert und die jungen Menschen sammeln bereits erste Erfahrungen mit den Sparkassen-Apps und der Internet-Filiale der Kreissparkasse Mayen. „Uns ist wichtig, dass die jungen Menschen sich für neue Themen interessieren und auch neue Medien nutzen und ihr Wissen auch an ihre Kolleginnen und Kollegen weitergeben“, betont Ausbilderin Stephanie Casper-Stieler. Denn Digitalisierung wird auch in diesem Berufsbild künftig eine immer größere Rolle spielen und der Beruf des Bankkaufmannes und der Bankkauffrau wird sich entsprechend weiter entwickeln. Daher erhält auch jeder Auszubildende zum Ausbildungsstart sein eigenes iPad.

Die praktische Ausbildung für Bankkaufleute erfolgt in den zehn BeratungsCentern der KSK im gesamten Geschäftsgebiet zwischen Mayen und Andernach. Zusätzlich durchlaufen die Auszubildenden auch die KompetenzCenter der Vermögens-, Firmenkunden- und Immobilienberatung. Sie erhalten Einblicke in den Bereich „Medialer Vertrieb“ und unterstützen im KundenServiceCenter.

Die theoretischen Grundlagen eignen sich die Auszubildenden in der Berufsbildenden Schule in Andernach an. Darüber hinaus werden sie mit innerbetrieblichen Seminaren, Fachvorträgen und digitalen Lernmedien unterstützt. Abgerundet wird die Ausbildung durch zahlreiche Seminare der Verbundpartner der Sparkasse (LBS, Deka und Provinzial) sowie Verkaufsschulungen durch die hauseigene Trainerin und Ausbildungsleiterin Sabine Weitzel. Die eigenverantwortliche Planung und Durchführung von Projektarbeiten und die Beteiligung an Beratungsgesprächen und Aktionen vor Ort ergänzen das Bild. Hieraus ergibt sich eine gute Mischung aus Theorie und Praxis, welche die jungen Leute vom Beginn der Ausbildung an bis zum Abschluss optimal auf den späteren Berufsalltag vorbereitet.

Für den nächsten Ausbildungsstart zum 01.08.2025 haben teamfähige und aufgeschlossene junge Menschen bereits jetzt die Chance, sich online auf www.kskmayen.de/stellen zu bewerben.

 

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Neuheiten

In Nordrhein-Westfalen boomt der Ausbau der Solarenergie

Region/Düsseldorf – 211.000 neue Anlagen in 2023 –  Bürokratieentlastungen bei kleinen Photovoltaikanlagen in Nordrhein-Westfalen zeigen Wirkung. Minister Dr. Optendrenk: Mehr PV-Anlagen – weniger Aufwand. Schon für tausende Anlagen war keine steuerliche Registrierung beim Finanzamt mehr notwendig. Das baut für alle Beteiligten spürbar Bürokratieaufwand ab und stärkt gleichzeitig den Ausbau erneuerbarer Energien

Ministerin Neubaur: In Nordrhein-Westfalen boomt der Ausbau der Solarenergie und wir wollen noch besser werden. Dafür räumen wir Hemmnisse aus dem Weg und entrümpeln bürokratische Abläufe für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen

Der Ausbau der Photovoltaikanlagen ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende, um zuverlässig, unabhängig und nachhaltig Energie zu erzeugen. Besonders die vielen kleinen Photovoltaik-Anlagen auf Ein- und Mehrfamilienhäusern spielen hierbei eine zentrale Rolle. Die Landesregierung hat sich 2022 im Bundesrat erfolgreich für eine Reduzierung der Bürokratie bei kleinen Photovoltaik-Anlagen eingesetzt. Die neuen Regelungen zeigen in Nordrhein-Westfalen nun ihre positive Wirkung: im Jahr 2023 sind im Land mehr als 211.000 Anlagen neu in Betrieb genommen worden – ein Plus bei der installierten Leistung von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese positive Entwicklung hält auch in 2024 an. Nach den ersten sechs Monaten liegt Nordrhein-Westfalen mit rund 106.000 neuen Anlagen im Ländervergleich auf Platz 3.

Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk: „Die Finanzverwaltung unterstützt den Ausbau der Photovoltaikanlagen nach Kräften. Mit Erfolg: Das erfreuliche Mehr an Photovoltaikanlagen und der gleichzeitige Bürokratieabbau für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Finanzverwaltung ist ein Gewinn für alle Beteiligten.“

Damit war die Initiative, die Bürokratie bei kleinen Photovoltaikanlagen spürbar zu reduzieren, erfolgreich. „Uns war wichtig, dass der Betrieb kleiner Solaranlagen nicht durch unnötige bürokratische Hürden erschwert wird. Das haben wir erreicht: Im Vergleich zum Vorjahr mussten sich in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 tausende Betreiber kleiner Photovoltaikanlagen nicht mehr beim Finanzamt registrieren und keine zusätzlichen steuerlichen Erklärungen abgeben. Dieser Schritt hat nicht nur die Verwaltung vereinfacht, sondern auch den Ausbau erneuerbarer Energien gestärkt“, erläutert Minister Dr. Optendrenk. “Wir haben gezeigt, dass es auch im Steuerrecht genügend Ansatzpunkte für einen erfolgreichen und spürbaren Abbau von Hindernissen gibt. Auch bei anderen überregulierten Themen wie der umsatzsteuerlichen Behandlung von Kleinunternehmern setzen wir auf den Abbau von Bürokratie. Zudem sprechen wir uns entschieden gegen die Einführung unnötiger neuer Melde- und Erklärungspflichten aus, wie sie die Bundesregierung gerade mit ihrem Entwurf für das Steuerfortentwicklungsgesetz vorgelegt hat.“

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Der massive Ausbau der Photovoltaik ist entscheidend für die erfolgreiche Transformation unseres Energiesystems. In NRW boomt der Ausbau der Solarenergie und wir wollen noch besser werden. Dafür räumen wir Hemmnisse aus dem Weg und entrümpeln bürokratische Abläufe für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen. Besonders der Wegfall steuerlicher Pflichten bringt den Ausbau von Photovoltaik auf Dachflächen deutlich voran. Dadurch wird es den Bürgerinnen und Bürgern deutlich leichter gemacht, mit einer eigenen PV-Anlage aktiv an der Energiewende mitzuwirken.“

Seit 2022 profitieren die Betreiber von Anlagen auf Einfamilienhäusern sowie auf nicht zu Wohnzwecken dienenden Gebäuden (z.B. Gewerbeimmobilie mit einer Gewerbeeinheit) mit einer Bruttoleistung bis zu 30 Kilowatt (peak) von Steuerbefreiungen bei der Einkommensteuer. Bei Mehrfamilienhäusern und gemischt genutzten Häusern liegt die Grenze aktuell bei 15 Kilowatt (peak) pro Wohn- oder Gewerbeeinheit. Bis zum Jahressteuergesetz 2022 galt eine Vereinfachungsregel lediglich für Anlagen mit einer Leistung bis zu 10 Kilowatt (peak). Aus Sicht der Länder war dies angesichts der Leistung moderner Anlagen deutlich zu wenig.

Zudem gilt seit 2023 bei der Umsatzsteuer für die Lieferung oder Installation vieler Photovoltaikanlagen ein Nullsteuersatz. Dies wirkt sich vor allem bei der Anschaffung der Anlagen positiv aus: Insbesondere private Betreiberinnen und Betreiber können ihre neue Anlage somit günstiger erwerben.

Finanzverwaltung erläutert viele Anwendungsfragen online in ihrem Service-Portal

Viele Fragen aus der täglichen Anwendungspraxis erläutert die Finanzverwaltung online in ihrem Service-Portal unter Ihre Photovoltaikanlage und das Finanzamt | Ihre Finanzämter des Landes Nordrhein-Westfalen. Hier wird z.B. im Detail erläutert, unter welchen Voraussetzungen die Erleichterungen in Anspruch genommen werden können.

Auch im Bereich der Umsatzsteuer wurden die bundeseinheitlichen Anwendungsregelungen noch einmal aktualisiert (BMF-Schreiben vom 30.11.2023 ). Hierbei ist unter anderem der Katalog der dem Nullsteuersatz unterliegenden Leistungen und Komponenten erweitert worden.

Minister Dr. Optendrenk: „Unser jahrelanges Engagement auf allen Entscheidungsebenen war erfolgreich. Die Finanzverwaltung schöpft die gegebenen Spielräume für eine Entbürokratisierung der Photovoltaikanlagen voll aus. Das ist im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger gut gelungen.“

 

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Wachstum

Weitgehende Entwarnung in Mechernich – Wasser vor Verzehr abkochen

Mechernich – Gemutmaßte Mechernicher Trinkwasserkontamination nahezu ausgeschlossen, aber letzte Sicherheit erst nach dem Wochenende – Heute morgen gab es eine erste und weit gehende Entwarnung zur gemutmaßten möglicherweise gesundheitsgefährdenden Trinkwasserkontamination in Mechernich. Die analytische Taskforce der Feuerwehren Dortmund und Essen, die noch am Abend zur Trinkwasseruntersuchung an den Bleiberg geschickt worden war, konnte nach ersten Untersuchungen sowohl chemische als auch biologische Parameter ausschließen.

Deshalb wurde das generelle Trinkwassernutzungsgebot von Donnerstagabend zugunsten der Empfehlung aufgehoben, Wasser aus Mechernicher Wasserleitungen und denen in Strempt, Roggendorf, Denrath, Weißenbrunnen und Breitenbenden vor dem menschlichen Verzehr abzukochen.

In einer offiziellen Stellungnahme der Stadtverwaltung heißt es: „Feuerwehr Mechernich, DRK, Einheiten der Bundeswehr und das Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen haben mit Unterstützung der analytischen Taskforces der Feuerwehren Dortmund und Essen noch in der Nacht erste Proben analysieren können.“

Kaffeemaschine reicht nicht

Und weiter: „Hierbei konnte eine Kontamination mit chemischen Fremdstoffen ausgeschlossen und der Eintrag biologischer Stoffe weitestgehend ausgeschlossen werden. Dadurch hat sich die Gesamtlage deutlich entspannt. Daher kann Trinkwasser zusätzlich nach Abkochen zur Nahrungszubereitung, zum Trinken und zum Zähneputzen genutzt werden. Wichtig hierbei ist, dass das Wasser einmalig sprudelnd aufgekocht wird. Kaffeemaschinen erreichen keine ausreichende Temperatur.“

Darüber hinaus könne das Leitungswasser für die Toilettenspülung und andere Zwecke ohne Einschränkung genutzt werden. Die Stadt will die Bevölkerung informieren, sobald das Trinkwasser wieder einwandfrei ist. Laut Stadtbrandmeister Jens Schreiber ist das nach dem Wochenende der Fall. Eine erste Tendenz, ob sich auf versuchsweise angesetzten Kulturen Keime entwickeln oder nicht, sei aber schon für den Freitagnachmittag zu erwarten.

Donnerstagsabend und Freitagvormittag musste das Mechernicher Rathaus zahlreiche Anfragen besorgter Bürger, aber auch von Medienvertretern beantworten. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Erster Beigeordneter Thomas Hambach mussten viele Interviews geben.

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Wachstum

Stadtwerke Mechernich warnen – Nicht trinken, waschen oder kochen

Mechernich – Stadtwerke Mechernich warnen wegen möglicher Trinkwasserverunreinigung im Bereich Kernstadt, Strempt, Roggendorf, Breitenbenden, Denrath, Weißenbrunnen – Zaun an Wasseraufbereitung im Bundeswehrgelände zerschnitten – Krisenstab hat sich noch in der vergangenen Nacht Klarheit verschafft – Mögliche Trinkwassergefährdung – 10.000 Einwohner in Kernstadt Mechernich, Strempt, Roggendorf, Strempt, Weißenbrunnen, Denrath und Breitenbendeen sowie am Bundeswehrstandort Mechernich sollen bis auf weiteres Wasser aus der Wasserleitung nur noch zur Toilettenspülung verwenden.

Am Nachmittag des 15. August wurde ein durchschnittener Zaun auf dem Gelände des Trinkwasser-Hochbehälters der Bundeswehr entdeckt, aus dem auch die Kernstadt und die genannten Orte im Umland und der Standort Bundeswehr Mechernich Wasser beziehen.

Vor dem Hintergrund von möglichen Anschlägen auf Wasserversorgungsanlagen der Bundeswehr und NATO in Köln-Wahn und Geilenkirchen ließ die Stadt in Absprache mit dem Kreisgesundheitsamt verlauten: „Aufgrund eines unbefugten Zugangs am Trinkwassersystem der Stadt Mechernich könnte es zu einer gesundheitsgefährdenden Verunreinigung des Trinkwassers gekommen sein.“

  • Vermeiden Sie unbedingt bis auf Weiteres die Nutzung des Leitungswasser als Trinkwasser, zum Duschen, Zubereitung von Nahrung oder zum Waschen der Kleidung.
  • Das Wasser ist ausschließlich zur Brauchwassernutzung (Toilettenspülung) zugelassen.
  • Gegenmaßnahmen wurden eingeleitet.
  • Decken Sie sich vorsorglich mit einem Vorrat an Trinkwasser ein. Die Stadt Mechernich bereitet eine Notwasserversorgung vor.

Ein Bürgertelefon ist seitens der Stadt Mechernich eingerichtet wurden. Es ist unter der Rufnummer (02443) 49 44 13 erreichbar.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick warnte vor Panik und  Überreaktion, empfiehlt aber die konsequente Beachtung der Vorsichtsmaßnahmen. Weitere Erkenntnisse würden der Bevölkerung mitgeteilt. Ein Löschzug aus Essen sei bereits am Donnerstagabend nach Mechernich in Marsch gesetzt worden. Er soll noch in der Nacht innerhalb von wenigen Stunden ermitteln, ob eine Kontamination vorliegt oder nicht – und, falls ja, um welche Stoffe es sich handelt, so der Bürgermeister. Auf dem normalen Dienstweg hätte man bis zu drei Tage auf Gewissheit warten müssen. Do hofft Dr. Schick, sich bereits am Freitagmorgen äußern zu können.

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Im Freilichtmuseum Kommern wird wie in vielen Eifelgemeinden tausend Jahre altes Brauchtum an Mariä Himmelfahrt gepflegt

Mechernich-Kommern – So viele Menschen nahmen noch nie an der Kräuterweihe an Mariä Himmelfahrt im Freilichtmuseum Kommern teil. Auch Museumsdirektor Dr. Carsten Vorwig und Pressesprecher Daniel Manner gesellten sich am 15. August unter laufenden WDR-Kameras („Aktuelle Stunde“) zur kleinen Gottesdienstgemeinde vor dem Schützendorfer Kapellchen in der Baugruppe Eifel/Köln-Bonner Bucht.

Vorwig bediente zur Einleitung sogar eigenhändig das Kapellenglöckchen. Der Mechernicher Diakon Manfred Lang sang und betete mit den knapp hundert Gläubigen und segnete die Heilkräutergebinde, die die Leute selbst mitgebracht hatten oder von Museumshauswirtschafterinnen geschenkt bekamen.

In die Sträuße gehören Heilkräuter wie Wermut, Beifuß, Johanniskraut und Schafgarbe sowie die Grundgetreidearten aus Eifel und Börde: Weizen, Hafer, Gerste und Roggen. Anzahl und Art der Bestandteile variieren von Dorf zu Dorf, meist handelt es sich um Zahlen, denen in der Volksfrömmigkeit mystische Bedeutung beigemessen wird, also sieben, neun, zwölf, 14, 21, 40 oder noch mehr gesegnete Kräuter je Strauß.

„Böndeknöpp“ und „Biber“

Im Museum durfte „Wurmkrock“ (Rainfarn) nicht fehlen, ebenso „Böndeknöpp“ (Großer Wiesenknopf), Schafgarbe, „Biber“ (Beifuß), Wermut, Kamille, Königskerze und „Maria Bettstrüh“ (Oregano). Die zu anmutigen Sträußen („Krautwisch“) gebündelten Heilkräuter wurden nach über 1000 Jahre altem kirchlichen Brauch von Lang gesegnet. Sie dienen als Hausschmuck und Zierde, werden aber auch bei gesundheitlichen Beschwerden zur Hand genommen oder beispielsweise als Segen mit unter die Haustürschwelle gelegt.

Die Segnung geschieht immer am Festtag Mariä Himmelfahrt, dem 15. August. Die Kräutersegnung sei eine Art Symbol für die Verbindung zwischen Himmel und Erde, sagte der Ständige Diakon aus Mechernich: „Neben die gesundheitliche Wirkung der Kräuter tritt der Glaube an die spirituelle Wirkung des Segens.“ Bei genauem Hinsehen könne man Gottes Spuren in der Natur entdecken.

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Weitblick

Aachener Kinder und Jugendliche gestalten mobilen Spielcontainer

Aachen – Acht Kinder und Jugendliche haben in den vergangenen Tagen die graue Fassade des mobilen Spielcontainers in der Großkölnstraße mit Streetart in eine bunte Unterwasserwelt verwandelt. Und seitdem begrüßen dort ein Oktopus, ein Delfin und andere Wassertiere die kleinen und großen Innenstadtbesucher*innen.

Die Künstler*innen Maren Hoch und Steph Neuberger leiteten die Kinder an vier Tagen in den Sommerferien an, eine eigene Streetart-Aktion umzusetzen. Sie sammelten mit ihnen Ideen, fertigten Skizzen in der Kunstwerkstatt des Ludwig Forums und setzten diese an drei Tagen vor Ort in einem großflächigen und farbenfrohen Gemälde in Mosaik-Optik um. „Es war eine wunderbare Woche mit den Kindern und Jugendlichen. Alle waren mit großem Engagement und viel Freude an der Gestaltung dabei und hatten Lust, Neues zu lernen. Mitten im öffentlichen Raum in der Innenstadt ein großes, eigenes Kunstwerk zu erschaffen, war für die Kinder und Jugendlichen ein tolles Erlebnis“, so die beiden Künstlerinnen.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen besuchte die Kinder während der Ferienaktion am Spielcontainer. „Es ist mir wichtig, die Innenstadt für Familien und Kinder noch attraktiver zu machen. Ich freue mich, dass unser mobiler Spielcontainer so gut angenommen wird und die Kinder ihn nun selbst mit ihren eigenen Ideen und nach ihren Wünschen gestalten konnten. Mein herzlicher Dank geht an die jungen Nachwuchskünstler*innen, die mit ihrer Kreativität ein so schönes Motiv geschaffen haben und die Straße bunter machen“, erklärte Sibylle Keupen.

Das Team der städtischen Taskforce Innenstadtmorgen hatte den mobilen Spielcontainer im November 2023 installiert, um zeitnah mehr Aufenthaltsqualität für Familien und Kinder in der Großkölnstraße zu schaffen. Zur Taskforce gehören Expert*innen unterschiedlicher Fachbereiche – wie zum Beispiel Wirtschaftsförderung, Stadtgestaltung, Klima und Umwelt –, die gemeinsam Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in der Innenstadt entwickeln. In Kooperation mit dem Museumsdienst Aachen konnte die Gestaltung des Containers schließlich im Rahmen eines Ferienspielkurses ermöglicht werden.

Citymanager Kai Hennes betonte: „Von Spielmöglichkeiten über Mobiliar bis hin zu mehr Grün in den Fußgängerzonen – mobile Lösungen, wie wir sie mit der Taskforce umsetzen, haben den Vorteil, dass sie unkompliziert und zeitnah realisiert werden können. Wir testen, was an welcher Stelle funktioniert und können es gegebenenfalls verstetigen. Die Innenstadt wandelt sich, es ist viel in Bewegung. Da ist es von Vorteil, die Angebote und Situationen vor Ort flexibel anpassen zu können.“

 

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Weitblick

Starthilfe für die Lese- und Medienkultur in Meckenheim

Meckenheim – Bürgerstiftung und Hildegard und Arno Lückert-Stiftung unterstützen den Förderverein LeseZeichen der öffentlichen Bücherei – Die Bürgerstiftung Meckenheim und die ihr angegliederte Hildegard und Arno Lückert-Stiftung unterstützen den Förderverein LeseZeichen mit einer großzügigen Zuwendung. Während die Bürgerstiftung die Kinderbücherei mit einem Betrag in Höhe von 5.000 Euro fördert, steuert die Lückert-Stiftung 4.000 Euro für das Seniorenangebot des Meckenheimer Standortes der öffentlichen Bücherei Meckenheim/Alfter bei.

„Wir sind sehr dankbar und glücklich darüber, dass unsere städtische Bücherei in Ihrem Verein einen starken Partner und engagierten Förderer an ihrer Seite weiß. Mit Ihrer Arbeit setzen Sie ein deutliches Zeichen für die Lese- und Medienkultur in Meckenheim“, würdigt Bürgermeister Holger Jung in seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Bürgerstiftung den Förderverein und dessen Einsatz. Der Bürgerstiftung sei es eine Herzensangelegenheit, in die Bildung junger Menschen zu investieren, so Jung. Die Arbeit der Lückert-Stiftung zielt darauf ab, die Lebensqualität älterer Menschen zu erhalten und zu verbessern.

Christian Dürig, erster Vorsitzender von LeseZeichen, bedankt sich im Namen des gesamten Fördervereins für die „sehr großzügige Starthilfe. Insbesondere in der Anfangsphase benötigt die neue öffentliche Bücherei vieles, was durch diese Förderung beschafft werden kann. Damit wird die Bücherei sicherlich attraktiver und gerade die jungen Leserinnen und Leser sowie die Seniorinnen und Senioren können als wichtige Zielgruppen besser erreicht und angesprochen werden“, sagt Dürig.

Der im Frühjahr gegründete Verein fördert mit seiner Arbeit die Lese- und Medienkultur in Meckenheim. Er will durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Aktionen dazu beitragen, Bücher und andere Medien wie Spiele, Hörbücher, Audioboxen, Filme oder Streaming-Angebote für die Bücherei zu finanzieren, um die Auswahl für die Nutzerinnen und Nutzer noch vielfältiger zu gestalten. Eine weitere Aufgabe sieht LeseZeichen darin, das Büchereiangebot in der Stadt immer wieder, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, zu präsentieren. Ziel ist es, das Interesse aller Bürgerinnen und Bürger an der Bücherei zu wecken und auszubauen. Der Förderverein freut sich über Unterstützung. Weitere Mitglieder sind immer willkommen. Mitgliedsanträge liegen im Rathausfoyer an der Infothek aus oder können per E-Mail über kontakt@lesezeichen-meckenheim.de angefordert werden.

Franzis Steinhauer, Leiterin der Bücherbrücke Öffentliche Bücherei Meckenheim/Alfter, zeigte sich sehr begeistert über die großzügigen Spenden der beiden Stiftungen für ihre Einrichtung. Sie freut sich schon jetzt darüber, das Geld in Medien und Mobiliar investieren zu können. Gemeinsam mit Bürgermeister Holger Jung betonten beide, dass sie in der Altstadt für die Bürgerinnen und Bürger einen tollen Ort der Begegnung, der gemütlich ist und zum Verweilen einlädt, schaffen wollen. In unserer Gesellschaft gäbe es große Einsamkeit, der beide entgegenarbeiten wollen.

Interessierte finden die öffentliche Bücherei Meckenheim/Alfter im Internet unter: www.buecherei-meckenheim-alfter.de.

Informationen über die Bürgerstiftung Meckenheim und die Hildegard und Arno Lückert-Stiftung stehen auf der städtischen Homepage www.meckenheim.de und dort in der rechten Spalte unter „Stiftungen in Meckenheim“.

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Impulse Weitblick

LVR-Freilichtmuseum Kommern – Die „ZeitBlende“ entführt dieses Mal ins Jahr 1974

Mechernich-Kommern – Am 17. und 18. August ist es wieder so weit: Das LVR-Freilichtmuseum Kommern erinnert mit seiner Retro-Veranstaltung „ZeitBlende 1974“ an das Leben vor 50 Jahren. Wie jedes Jahr, erwartet die Gäste wieder ein vielfältiges und spannendes Programm für Groß und Klein. Unter anderem können sich die Besucherinnen und Besucher auf eine Ausstellung mit rund 200 Oldtimern, die im damaligen Straßenbild zu sehen waren, freuen.

Erneut dabei sein wird auch der „Historische Campingplatz“. In diesem Jahr werden erstmalig über vierzig Wohnmobile, Zelte und Wohnwagen zu bestaunen sein. Ganz in der Nähe des Campingplatzes steht auch die bekannte „Tatort-Bude“ und versorgt die Gäste mit zeittypischen Leckereien.

Auch viele Mitmach- und Bastelaktionen stehen auf dem Programm:

In Düren fand 1974 die erste Weltmeisterschaft im Kirschkernweitspucken statt. Wer in dieser Sportart auch einmal sein Glück versuchen möchte, hat an diesem Wochenende die Gelegenheit dazu. Das Team der Dürener Ur-Version, welches sich auch heute noch größter Beliebtheit erfreut, führt die Aktion im Freilichtmuseum Kommern durch.

Bobby-Car-Station, Torwandschießen und Bastelaktionen zu den Themen Monchichi und Barbapapa sorgen zusätzliche für Abwechslung.

Neben dem bekannten Geschichtsweg, also der Outdoor-Ausstellung zum Jahr 1974 und der Fotoausstellung zum Thema Urlaub, wird dieses Jahr erstmalig eine Möbelausstellung vorhanden sein. Hier wurde der Fokus auf ausgefallen Möbelstücke gelegt, die so nicht in den Gebäuden der Baugruppe Marktplatz Rheinland zu sehen sind.

Im Gelände sind die Akteure der „Gespielten Geschichte“ zur Zeitblende 1974 natürlich auch unterwegs. Neben einem gespielten Ehepaar, welches die Möbelausstellung in den Kontext setzt, sind die Avon-Beraterin, der „Dorfpolizist“ und der Camping-Platzwart vor Ort.

Auf der Bühne wird die ABBA-Tribute Band „4 SWEDES“ die besten Hits der Kult-Band zum Besten geben und erinnert somit an den Sieg des 19. Eurovision Song Contests im Jahr 1974. Der DJ Volkmar Hess und der Gitarrist Paul Radau sowie die bekannten „Holly Hoppers“ runden das musikalische Konzept ab.

Wer von dem Programm hungrig geworden ist, kann sich in der Museumsgastronomie durch die für die Zeit typischen Gerichte auf der Speisekarte probieren. Erstmals, nach langer Schließung, ist zur passenden Veranstaltung auch die Gaststätte Watteler wieder geöffnet.

Daneben gibt es eine „Cocktail-“, sowie eine „Milchbar“, und Grillwurst an der historischen Vosen-Bude. Auch der Förderverein des LVR-Freilichtmuseums Kommern sorgt an mehreren Ständen für das leibliche Wohl.

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

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Fortschritt

Eifel trifft Haute Cuisine – Das Hotel-Restaurant „Zur Neroburg“ aus Neroth

Neroth/Prüm – Eifeler Schlemmerkunst am Fuße des Vulkans – Seit 1956 ist das Hotel Restaurant zur Neroburg in den gastfreundlichen Händen der Familie Müllerstein. Aus einem gutbürgerlichen Landgasthaus machte Küchenchef Kevin Müllerstein vor einigen Jahren einen von der Regionalmarke EIFEL zertifizierten und mehrfach ausgezeichneten Insidertipp für Feinschmecker, der legere Atmosphäre mit ausgefallenen kulinarischen Ideen verbindet.

Neroth ist ein typisches Vulkaneifeldorf, der Hausberg heißt „Nerother Kopf“ und ist ein erloschener Vulkan mit geheimnisvoller Burgruine und Mühlsteinhöhlen im bewaldeten Gipfelbereich. Berühmtheit erlangte das Dorf durch ein Mausefallenmuseum und durch eine Wandervogelbewegung, die sich einst gegen die Nazis wandte. Beliebt ist es auch als lukullische Station am Eifelsteig, die Wanderer mit Leckerem verwöhnt. Das Restaurant Zur Neroburg mit seiner Sonnenterrasse für Sommertage bietet da – natürlich – deftige Klassiker wie Schnitzel und Steaks, doch es lohnt absolut, die Speisekarte ganz genau zu studieren. Denn sofort wird klar: Der junge Küchenchef Kevin Müllerstein und sein Team, zu dem drei Familienmitglieder gehören, hat immense Freude daran, alle bezaubernden Möglichkeiten seines kreativen Berufs auszuschöpfen. Die Karte wechselt alle sechs Wochen, immer gelingt es ihm, frische Eifeler Zutaten und Rezepte auf anspruchsvolle und raffinierte Weise zu variieren.

Eifel trifft Haute Cuisine

Der Kulinarische Kalender, der durch das Feinschmeckerjahr bei Zur Neroburg führt, verbindet delikate Welten. Da ist unter dem Stichwort „brutal-regional“ das Beste der Eifeler Küche – zum Beispiel Roastbeef mit Wildkräutern, Lammkarree mit Kümmeljus und Döppekoochen – aufgeführt, aber auch „Lust auf Meer“ mit Vier-Gang-Krustentiermenüs samt Hummer. Die Einflüsse der Sterneköche, bei denen Kevin Müllerstein lernte und erste Berufsjahre absolvierte, sind deutlich spürbar. Aus heimischen Wäldern wiederum stammt beispielsweise der auf Heu gegarte Hirschrücken im Herbst. Vegetarisches und Veganes wird ebenfalls auf die Teller gezaubert… eine Verführung für immer mehr bewusst genießende Menschen. Auch die fantasievollen Desserts lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die Tester des Gusto-Gourmetführers fühlten sich an renommierte Drei-Sterne-Köche erinnert und nennen den jungen Küchenchef ein Talent, das „sehr gut“ kocht.

Kochkunst mit Herzlichkeit

Ein bei den Gästen ebenso wie beim Team beliebtes Event ist die „Küchenparty“: Wo sonst kann man einem Koch bei der Arbeit über die Schulter schauen, der auf gehobene Gastronomie geeicht ist? Bei Familie Müllerstein jedoch ist das möglich. Nach der Vorspeise können die Gäste in der neu ausgestatteten Küche live miterleben, wie ihre Bestellungen kreiert werden. Das Ganze mündet in eine echte Partylaune mit Musik und Tanz. Die Müllersteins haben sich den Spaß und die Bodenständigkeit bewahrt, ihre Gastlichkeit kommt ungezwungen und ländlich-charmant daher. Karneval und sommerliche BBQ-Partys, Oktoberfeste oder Silvester werden auf leckere Weise mit den Gästen gefeiert. Das familiäre Restaurant ist bei den Einheimischen auch beliebte Adresse für Familienfeiern oder Catering. Das Konzept geht auf und trägt dazu bei, dass der Beruf des Gastgebers als attraktive Berufung von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Als Ausbildungsbetrieb, der auch Menschen aus anderen Kulturen im Team willkommen heißt und anlernt, ist die Zukunft gesichert.

“Bei uns verbindet sich Bodenständigkeit mit gehobenen Ansprüchen, Naturerleben und Wandern mit Schlemmen… das geht alles wunderbar zusammen.“

Kevin Müllerstein – Küchenchef

https://www.neroburg.de/

“Hotel-Restaurant ‚Zur Neroburg‘ – ein Paradebeispiel für einen Regionalmarke EIFEL Gastgeber. Vater Helmut ist bei uns Mitglied der 1. Stunde. Sohn Kevin, auch einstiger Eifel-Mini-Koch, hat nach einer TOP-Ausbildung übernommen – und glänzt. Mehr als ein Geheimtipp!“

Markus Pfeifer – Regionalmarke EIFEL

https://www.regionalmarke-eifel.de/