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„ePA für alle“ – Neue elektronische Patientenakte startet im Januar 2025

Region/Eisenberg – Aktuell informiert die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland ihre Versicherten darüber, dass für sie ab Januar 2025 automatisch eine persönliche elektronische Patientenakte (ePA) eingerichtet wird. In den Anschreiben und E-Mails der nächsten Wochen an die insgesamt mehr als 1,2 Millionen Versicherten werden die Vorteile der neuen „ePA für alle“ dargestellt. Mit dem Digitalgesetz hatte der Gesetzgeber die Einführung der ePA für alle gesetzlich Versicherten inklusive der familienversicherten Kinder ab dem 15. Januar 2025 festgelegt. Sie soll zunächst in Pilotregionen starten und ab Februar 2025 dann bundesweit ausgerollt werden.

„Durch die Einführung der Widerspruchslösung im kommenden Jahr entsteht die Chance, dass die elektronische Patientenakte breit in der Versorgung ankommt und mithin einen großen Stellenwert im Praxisalltag entwickelt“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse. Die automatisch angelegte ePA bietet dann eine sichere digitale Ablage für die Gesundheitsdaten der Versicherten und fördert vor allem die Vernetzung zwischen den behandelnden Ärztinnen und Ärzte in Arztpraxen und Krankenhäusern.

Die Versicherten können über die ePA auf Arzt- oder Krankenhausberichte, ihren persönlichen Medikationsplan oder Übersichten zu Impf- und Vorsorgeuntersuchungen zugreifen. Zudem haben sie die Möglichkeit, auch eigene Dokumente in die Akte zu laden. Dabei gelten höchste Datenschutz-Anforderungen, um die Gesundheitsdaten der Versicherten vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Widerspruch ist möglich

„Für die Versicherten ist es ein großer Vorteil, dass sie sich bei der neuen Patientenakte um nichts kümmern müssen, wenn sie die neue ePA ab 2025 nutzen wollen“, betont Niemeyer. Wer die neue elektronische Patientenakte indes nicht nutzen möchte, hat die Möglichkeit, der Einrichtung der Akte innerhalb von sechs Wochen nach Eingang des Informationsschreibens zu widersprechen. Das ist über ein Online-Formular auf der Homepage der AOK möglich, auf das in den Anschreiben hingewiesen wird; Versicherte ohne Internetzugang erhalten das Widerspruchsformular auf Wunsch auch per Post zugeschickt. „Selbstverständlich können sich die Versicherten auch zu einem späteren Zeitpunkt anders entscheiden und ihre Entscheidung für oder gegen die Einrichtung der ePA jederzeit ändern.“ Die gewohnte medizinische Versorgung sei selbstverständlich auch bei den Versicherten gewährleistet, die sich gegen die ePA entscheiden.

„AOK Mein Leben“ schon jetzt mit nützlichen Funktionen

Bereits seit 2021 können die Versicherten die „AOK Mein Leben“-App, welche die elektronische Patientenakte der AOK beinhaltet, nutzen. Der Login ist wahlweise per iOS-App, Android-App oder über eine Desktop-Version möglich. Neben der elektronischen Patientenakte bietet die „AOK Mein Leben“-App schon heute eine Reihe von Zusatzfunktionen. So können sich die Versicherten von der AOK auf Wunsch Informationen zu den zuletzt abgerechneten Leistungen in die ePA einspielen lassen. Auch die Verwaltung von elektronischen Rezepten ist seit Juli 2024 in der „AOK Mein Leben“-App möglich.

Die „AOK Mein Leben“-App wird künftig die zentrale digitale Plattform der AOK für alle Services rund um die Gesundheit sein.  Auch wenn man die ePA nicht selbst einsehen oder Daten hochladen wolle, kann sie von Nutzen sein: „Durch die Bereitstellung der wichtigsten Informationen für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte kann die ePA helfen, zum Beispiel Doppelunteruntersuchungen oder unerwünschte Wechselwirkungen bei der Verordnung mehrerer Medikamente durch verschiedene Ärzte zu verhindern“, erklärt Niemeyer.

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Bergwacht rettete in der Not

Bad Münstereifel-Lanzerath/Mechernich – Der DRK-Kreisverband Euskirchen wurde zu kompliziertem Einsatz in abgelegenem Waldgebiet gerufen – Konnten jungen Mann mit ihrem Buggy (UTV) erreichen und zum Rettungshubschrauber bringen. Dass das Rote Kreuz oftmals Retter in der Not ist, ist hinlänglich bekannt. Ein Paradebeispiel hierfür lieferte nun wieder ein komplizierter Einsatz zwischen Bad Münstereifel-Lanzerath und Kirchsahr-Winnen.

Hier hatte ein junger Mann aus Bad Münstereifel private Baumfällarbeiten auf einem eigenen Grundstück vorgenommen. Dabei war ihm ein Baumstamm mit einem Durchmesser von rund 30 Zentimetern auf den Unterschenkel gestürzt. „Das waren massive Verletzungen“, wie Ernst Springer, Einsatzleiter vom Dienst, erklärte.

Doch es kam noch schlimmer: die abgelegene Unfallstelle, die wohl schon rund einen Kilometer auf rheinland-pfälzischer Seite lag, befand sich in einer gefährlichen Hanglage. Das Gelände war so steil und dicht bewaldet, dass eine Rettung mit einer Winde oder direkt per Hubschrauber nicht möglich gewesen wäre, wie Simon Jägersküpper vom DRK-Kreisverband erklärte, der an der Rettung beteiligt war.

Einsatz des „Utility Vehicle“

Das stellte die Helfer vor große Herausforderungen, die man ohne die Bergwacht des Roten Kreuzes so schnell wohl nicht hätte überwinden können. Kaum war sie angefordert, stieß das vierköpfige Team mit ihrem geländegängigen „Utility Vehicle“ (UTV), einer Art Buggy, zum Schwerverletzten durch das unwegsame Gelände vor. Einen Teil des Weges hätte man laut Lars Klein vom Roten Kreuz dennoch zu Fuß zurücklegen müssen.

In einer Schleifkorbtrage wurde der Verletzte dann bis zum UTV gebracht, dass ihn zu einem alarmierten Rettungshubschrauber der Bundeswehr fuhr, der außerhalb des Waldes in Richtung Lanzerath gelandet war. Dieser flog den Schwerverletzten schließlich ins Mechernicher Kreiskrankenhaus.

Die Bergwacht des DRK hat im Jahr nach Schätzung von Lars Klein rund zehn Rettungseinsätze. Hinzu kommen allerdings auch Sanitätsdienste bei Veranstaltungen, etwa bei Motocross-Rennen, wo das UTV benötigt wird.

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DEKRA Tipps zum sicheren Gebrauch von Toaster, Mixer & Co.

Region/Stuttgart – Bedienungsanleitung nicht zur Seite legen – Toaster, Mixer und Co. – die Bedienung von Haushaltsgeräten ist der Regel kinderleicht. Trotzdem ist es sinnvoll, sich die Bedienungsanleitungen selbst einfacher Geräte etwas genauer anzusehen, empfehlen die Produktprüfexperten von DEKRA. Unter Umständen lassen sich damit eine Gefährdung sowie eine Menge Schäden, Ärger und Kosten vermeiden.

„Eine Bedienungsanleitung hilft dem Benutzer, sein neu erworbenes Elektrogerät kennenzulernen und anzuwenden“, erläutert Oliver Brumm von DEKRA Testing & Certification. „Es gibt viele Gründe, sich die Bedienungsanleitung nach dem Kauf eines Gerätes aufmerksam anzuschauen und bei Bedarf später den einen anderen Punkt nachzuschlagen, zum Beispiel was bei Kindern im Haushalt oder bei der Reinigung zu beachten ist.“

Alle wichtigen Informationen rund ums Gerät

Über Sicherheitsaspekte hinaus finden Anwenderinnen und Anwender in der Anleitung viele wichtige Informationen zum Gerät selbst: Aus welchen Teilen ist es aufgebaut? Welche Funktion haben die Bedienelemente und wo liegen sie? Wie nimmt man das Gerät in Betrieb? Was ist beim Aufstellen und Reinigen zu beachten? Auch die technischen Daten, Gerätebezeichnung und Bestellnummer, in der Regel auch die Kontaktdaten des Service-Teams, Hinweise zur Entsorgung und teils auch zur energieeffizienten Nutzung kann man dort nachschlagen.

Schäden, Ärger und Kosten vermeiden

Aus gutem Grund kommt im EU-Raum kein technisches Gerät ohne eine separate Bedienungsanleitung auf den Markt. „Wer die Bedienungsanleitung nicht einfach samt der Verpackung entsorgt, sondern ihren Inhalt zur Kenntnis nimmt, kann sich im Zweifel eine Menge Schäden, Ärger und Kosten ersparen“, kommentiert Experte Brumm aus dem DEKRA Geschäftsbereich Produktprüfung.

Auf den ersten Seiten findet man wichtige Warnhinweise, die durch Begriffe wie „Warnung“, „Vorsicht“, „Gefahr“ oder Piktogramme hervorgehoben sind: Wann ist mit Gefahren für die Gesundheit zu rechnen? Unter welchen Umständen besteht Verbrennungs- oder Brandgefahr? Wann etwa ist die Gefahr von Stromschlag oder Kurzschluss gegeben? Durch welchen Fehlgebrauch kann es für den Anwender gefährlich oder das Gerät beschädigt werden? Wo liegen Gefahren für Kinder und Personen mit eingeschränkten Fähigkeiten?

Breites Spektrum an Gefahren

Die Warnungen decken daher ein breites Spektrum ab: So dürfen Elektrogeräte beispielsweise nicht in Wasser getaucht werden. Geräte mit Hitzeentwicklung wie ein Toaster dürfen nicht unter einem Hängeschrank oder unmittelbar neben Vorhängen aufgestellt werden, sonst besteht Brandgefahr. Ein Wasserkocher darf wegen hoher Wattzahl nicht an einer Mehrfachsteckdose, sondern nur an einer installierten Steckdose betrieben werden. Bei Scheuer- oder Knickstellen am Stromkabel drohen generell Kurzschluss und Stromschlag – es besteht Lebensgefahr, wenn die Isolierung beschädigt ist.

Bedienungsfehler keine Seltenheit

 „Der Sicherheitsstandard von altbekannten Küchen-Tools wie Wasserkocher, Mixer oder Toaster kann noch so hoch sein, Fehler bei Bedienung oder Reinigung sind trotz allem keine Seltenheit“, beobachtet Oliver Brumm. „Daher fordert die EU-Produktsicherheitsverordnung, dass den Produkten klare Anweisungen in leicht verständlicher Sprache beigefügt sind.“ Allein wegen Verletzungen durch elektrischen Strom im Haushalt wurden, so das Statistische Bundesamt, im Jahr 2022 mehr als 3.500 Menschen ins Krankenhaus eingeliefert.

Bestimmungsgemäßer Gebrauch – sonst keine Haftung

Ganz vorn in den meist unscheinbaren Heftchen fällt ein wichtiger Begriff auf: der „bestimmungsgemäße Gebrauch“. Er bedeutet: Ein normaler Mixer etwa ist nur zum Zerkleinern haushaltsüblicher Mengen gebaut, nicht aber für den Dauerbetrieb in der Gastronomie, der zu einer Überhitzung führen könnte. Das ist insofern wichtig, als der Hersteller keine Haftung für Schäden an Gerät oder Personen übernimmt, die durch einen nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch entstanden sind.

Beim Gerätekauf auf Prüflabel achten

In der EU dürfen nur Elektrogeräte vertrieben werden, wenn diese nach den relevanten Richtlinien oder Verordnungen bewertet wurden. Das CE-Zeichen bedeutet, dass diese Bewertung durchgeführt wurde. DEKRA Produktexperte Brumm empfiehlt, beim Kauf eines Gerätes zudem auf das GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“ zu achten. Produkte mit diesem Prüflabel müssen bestimmte gesetzlich vorgeschriebene Standards einhalten.

Übrigens: Geht eine Bedienungsanleitung verloren, so ist das meist kein Problem: In der Regel steht sie im Internet zum Nachschlagen oder zum Download bereit.

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Stadt Schleiden und e-regio starten kommunale Wärmeplanung

Schleiden – Die Stadt Schleiden hat mit der kommunalen Wärmeplanung begonnen. Mit e‑regio als Partner möchte die Stadt kosteneffiziente und klimafreundliche Lösungen für die Wärmeversorgung der Zukunft finden. Die kommunale Wärmeplanung soll den Bürgerinnen und Bürgern aufzeigen, mit welchem Energieträger und welcher Versorgung in Zukunft vor Ort zu rechnen ist, und es ihnen so leichter machen, sich für eine geeignete Heizoption zu entscheiden.

Mit digitalem Zwilling Wärmezukunft simulieren

Um die Kommunen bei der Wärmewende bestmöglich zu begleiten, hat e‑regio ein Expertenteam aufgebaut. Gemeinsam mit der Projektgruppe der Stadt geht das Team schrittweise vor. Zunächst erfolgt eine Bestands- und Potenzialanalyse. In der Bestandsanalyse ermittelt das Team die aktuellen Wärmebedarfe von Haushalten, Industrie und Gewerbe. „Im nächsten Schritt analysieren wir, wo Einsparungen möglich sind bzw. neue Wärmequellen etwa in Form von PV, Wind oder auch Geothermie erschlossen werden können. Dabei haben wir das ganze Energiesystem von der Quelle, über den Transport bis hin zur Verteilung im Blick“, erläutert Manuel Thom, Leiter des Teams Wärmewende bei e‑regio. Alle Informationen fließen in eine zertifizierte Software, den „digitalen Zwilling“, ein. Damit lassen sich Zukunftsszenarien ohne fossile Energieträger simulieren und visualisieren.

„Das Gebäudeenergiegesetz hat bei vielen Immobilienbesitzern zu einer massiven Verunsicherung und vielen offenen Fragen geführt. Mittels der kommunalen Wärmeplanung werden wir gemeinsam mit e‑regio den Bürgerinnen und Bürgern einen Fahrplan zum Thema Heizen im Stadtgebiet an die Hand geben, damit jeder die für sich passende Lösung auswählen kann“, erklärt Bürgermeister Ingo Pfennings. Eine Internetseite, auf der alle wichtigen Informationen in Sachen Wärmeplanung enthalten sein werden, ist derzeit im Aufbau. „So wird die durch Berlin bei den Immobilienbesitzern unnötig verursachte Unsicherheit hoffentlich gemildert und viele offene Fragen beantwortet“, hofft der Bürgermeister. Er sei froh, dass die Stadt Schleiden mit e‑regio einen Partner an der Hand habe, der in der Region gut vernetzt sei und auch mit anderen Kommunen deren kommunale Wärmeplanung vorantreibe. „Themen wie kommunale Wärmeplanung müssen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger als Region und eng vernetzt betrachtet werden“, so Pfennings.

Über die kommunale Wärmeplanung 

Das Wärmeplanungsgesetz ist gemeinsam mit der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes zum 1. Januar 2024 in Kraft getreten. Daraus entsteht auch für die Stadt Schleiden die Pflicht, einen Wärmeplan zu erstellen. Ziel ist es, dass die Wärmeversorgung der Stadt bis 2045 klimaneutral ist. e‑regio hat sich bei einer deutschlandweiten Ausschreibung gegen mehrere Mitbewerber durchgesetzt. Die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Die Stadt Schleiden erhält eine 100-prozentige Förderung.

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Vorstand der Kreissparkasse Bitburg-Prüm begrüßt die neuen Auszubildenden

Bitburg – Ein Start in Rot – Zehn junge Nachwuchskräfte haben am 1. August ihre Ausbildung bei der Kreissparkasse Bitburg-Prüm begonnen. Rainer Nickels, Vorsitzender des Vorstandes und Frank Propson, Mitglied des Vorstandes, heißen die neuen Auszubildenden herzlich willkommen und wünschen eine gute und erfolgreiche Ausbildungszeit.

„Modern, digital und immer nah an den Menschen unserer Heimatregion, das ist es, was eine Ausbildung zum Bankkaufmann und zur Bankkauffrau ausmacht“, so Frank Propson. „Wer bei uns eine Ausbildung erlebt, trifft auf eine hohe Fachkompetenz, auf ein kollegiales Miteinander und beste Entwicklungsmöglichkeiten.“ Das bestätigt auch Manuela Kohl, Ausbildungsleiterin der Sparkasse: „Wir leben in einer hochdynamischen Arbeitswelt, die eine hohe Veränderungsbereitschaft fordert. Da ist es konsequent, dass wir in der Ausbildung viel Wert auf die Entwicklung persönlicher Kompetenzen legen. Hiermit beginnen wir bereits während der Einführungstage, die Teil unserer Willkommenskultur sind.“

Auch für 2025 sucht die Kreissparkasse Bitburg-Prüm wieder Auszubildende für den Beruf des Bankkaufmannes(m/w/d) sowie für das Duale Studium zum Bachelor of Arts.

Bewerbungen sind ab sofort über die Homepage www.kskbitburg-puem.de/karriere möglich.

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Stadt Alsdorf begrüßt ihre neuen Auszubildenden

Alsdorf – Die Stadt Alsdorf hat alle neuen Auszubildenden für das Ausbildungsjahr 2024 begrüßt. Ausgebildet werden Verwaltungsfachangestellte, Notfallsanitäter und es gibt die Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher sowie Anerkennungspraktika.

„Sie tragen alle zum Gesamtgebilde der Stadt Alsdorf bei“, begrüßte Bürgermeister Sonders die neuen Auszubildenden. Besonders in Zeiten von Fachkräftemangel baut die Stadt Alsdorf auf qualifizierte Nachwuchskräfte. „Der öffentliche Dienst ist ein sicherer und krisenfester Arbeitgeber. Wenn Sie einmal hier sind, arbeiten Sie wahrscheinlich ein Leben lang hier.“ Dadurch wachse das Know-how, auf das die Bürgerinnen und Bürger bauen können. „Fort- und Weiterbildungen sind wichtig, um einen guten Bürgerservice zu gewährleisten. Wenn wir uns für die Stadt einsetzen, können wir die Stadt lebenswerter machen!“

Der Begrüßung schlossen sich der Erste Beigeordnete Ralf Kahlen, die stellvertretende Personalratsvorsitzende Verena Esser, die Gleichstellungsbeauftragte Sylvia Gabrysch, Andreas Schäfer als Personalamtsleiter, Anne Schäfer und Nico Richert für den Bereich Ausbildung sowie die Jugend- und Auszubildendenvertreterin Milena Kandetzki an.

Auch für das Ausbildungsjahr 2025 sind die Stellenausschreibungen für die Ausbildungsplätze schon ausgeschrieben und können über die Internetseite der Stadt Alsdorf abgerufen werden. (apa)

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Kooperation sichert gefäßchirurgische Sprechstunde am Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ab sofort gibt es im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) auf Ebene 6 des Krankenhauses Maria Hilf in Bad Neuenahr wieder eine gefäßchirurgische Sprechstunde. Besetzt wird sie durch Dr. Jens Rudolph, Chefarzt der Gefäßchirurgie am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn. Nachdem die Klinikleitung im vergangenen Monat die Aufgabe der stationären Gefäßchirurgie bekanntgeben musste, war es ausdrücklicher Wunsch, die Facharztpraxis des MVZ zu erhalten. „Wir freuen uns sehr, dass wir Patientinnen und Patienten mit Gefäßerkrankungen unter dem Dach unseres Hauses weiterhin eine kompetente gefäßmedizinische Versorgung anbieten können“, betont Thorsten Schütze, Kaufmännischer Direktor des Bad Neuenahrer Marienhaus Klinikums.

Immer mehr Menschen leiden an Gefäßerkrankungen, also an krankhaften Veränderungen der Venen und Arterien. Dazu zählen zum Beispiel nicht heilende Wunden, Durchblutungsstörungen durch verengte oder verschlossene Arterien, krankhaft erweiterte Gefäße wie ein Bauchaorten-Aneurysma und Thrombosen. Patienten, die unter Symptomen leiden, die auf eine Gefäßerkrankung hinweisen, können diese weiterhin in der MVZ-Praxis abklären lassen. „Wir führen hier Ultraschalluntersuchungen aller Gefäßabschnitte und der Schlagadern wie Bauchaorta und Halsschlagadern durch. Darüber hinaus sind wir die richtigen Ansprechpartner bei chronischen Wunden, Geschwüren und diabetischen Füßen“, erläutert Dr. Rudolph.

Der Gefäßspezialist arbeitet eng mit Kolleginnen und Kollegen der anderen medizinischen Fachbereiche des Klinikums zusammen. Zum Beispiel mit den Ärzten der Kardiologie und Schlaganfalleinheit sowie der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Die weitergehende Diagnostik erfolgt in der Regel in enger Kooperation mit dem Team der Radiologie. Das Krankenhaus Maria Hilf verfügt über eine hochmoderne radiologische Abteilung, in der vor Ort sämtliche notwendige Untersuchungen durchgeführt werden können. Hier finden auch weiterhin interventionelle Eingriffe statt, bei denen beispielsweise mit Hilfe eines Katheters Engstellen in den Gefäßen aufgedehnt und mit einem Stent stabilisiert werden.

Benötigt ein Patient eine gefäßchirurgische Operation, weil zum Beispiel Gefäße über eine größere Distanz verschlossen sind und sich nicht mit einem Katheter öffnen lassen, „dann bieten wir an, diesen Eingriff im Gemeinschaftskrankenhaus Bonn durchzuführen“, sagt Dr. Rudolph. So findet die OP zwar in einem anderen Krankenhaus, aber beim selben behandelnden Arzt und seinem gefäßchirurgischen Team statt.

Jede Patientin, jeder Patient kann sich in der Facharztpraxis des MVZ in ärztliche Behandlung begeben. Termine können telefonisch unter 02641 83-5682 vereinbart werden. Eine Überweisung ist nicht erforderlich. Parkplätze stehen am Krankhaus Maria Hilf ausreichend zur Verfügung.

 

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Wirtschaft

Modehaus Küster bleibt dem Standort Mayen erhalten – Neueröffnung bereits im Herbst

Mayen – Die Geschäftsleitungen der Küster Vermögensmanagement GmbH & Co. KG sowie der Hohmann und Heil Textilvertriebsgesellschaft mbH aus Fulda können nunmehr mitteilen und verkünden, dass für den Standort Mayen und die Innenstadt die Fortführung des ehemaligen Modehaus Küster gesichert werden konnte.

Die Familie Küster-Schmitt und Frau Dr. Göbel erklären hierzu:
„Dies ist für den Erhalt der Innenstadtattraktivität am Einzelhandelsstandort Mayen sowie für alle Beteiligten eine äußerst positive und richtungsweisende Nachricht. Im Rahmen unserer gemeinsamen Verantwortung gegenüber unseren ehemaligen Mitarbeitenden hat uns deren Weiterbeschäftigung besonders am Herzen gelegen und konnte nun mit dem Management und neuen Betreibern der Hohmann&Heil Textilvertriebsgesellschaft mbH aus Fulda gesichert werden.“

Die Firma Hohmann&Heil aus Fulda wird den Betrieb des Modehauses schon im Herbst diesen Jahres übernehmen und als neuer Mieter der Großimmobilie verantwortlich sein. Zur Historie dieses Unternehmens Hohmann& Heil ist festzuhalten, dass es am 1. Oktober 1954 gegründet wurde und somit rund 70 Jahre besteht. Das Haus in Fulda wurde im Rahmen eines neuen Unternehmenskonzeptes umstrukturiert und entwickelte sich dadurch regional und überregional zum großflächigen Vollsortimenter für den modebewussten Endverbraucher rund um die Stadt Fulda. Mit dieser Philosophie konnte sich das Unternehmen etablieren. Im Jahre 2011 wurde das Modehaus erweitert und neu gestaltet. Derzeit befinden sich 250 Modemarken unter einem Dach. Mehr Platz, ein umfangreiches Serviceangebot und eine neu geschaffene Modewelt auf insgesamt 5000 Quadratmetern wurde konzipiert. Heute ist das Unternehmen Hohmann&Heil die Anlaufstelle der Region Fulda für modebewusste Kunden.

Im Fokus von Hohmann&Heil stehen dabei gute Qualität, Service und Dienstleistung. Hohmann&Heil definiert sich vornehmlich über Glaubwürdigkeit, Transparenz und Vertrauenswürdigkeit. Das Unternehmen setzt auf Qualität und behält auch seine gesellschaftlich-politische Verantwortung, auch in Sinne der Nachhaltigkeit, im Blick. In diesem Sinne werden die Modefachverkäuferinnen und -verkäufer regelmäßig geschult, um den individuellen Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Hohmann&Heil vertraut dabei auf Marken und Hersteller, die nachhaltig gefertigte Produkte anbieten und sich durch Vertrauenswürdigkeit auszeichnen.

Als lokaler Anbieter bringt Hohmann&Heil genau die Erfahrungen und Referenzen mit, um die individuellen Bedürfnisse der Kunden zu bedienen. Der Slogan „mehr als Mode“ kennzeichnet dabei die Unternehmensstrategie. Maßgeblich für den Vertragsschluss war u.a. die Möglichkeit alle kompetenten Modefachverkäuferinnen und -verkäufer übernehmen zu können. Der Standort Mayen wird für uns, wie er es für die gesamte Eifel/Mosel Region bereits lange ist, ein fester Bestandteil und ein Standbein für unsere zukünftige Ausrichtung sein. Aus diesen Gründen werden wir auch in Abstimmung mit der Familie Küster-Schmitt als Vermieter das Haus unter dem Namen „Modehaus Küster“ fortführen, damit die bekannte und bewährte Marke in der Region wieder neu erstrahlen kann.“

Derzeit arbeiten beide Partner mit vereinten Kräften und mit Hochdruck an der Neueröffnung im Herbst 2024. Spätestens zum Oktober und zum Lukasmarkt wird das Haus am Marktplatz wiedereröffnet und als Modehaus Küster in Mayen fortgeführt.

Die Geschäftsleitungen der Küster Vermögensverwaltung GmbH und der Hohmann&Heil Textilvertriebsgesellschaft mbH freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit und über das gemeinsam Erreichte für die Kunden, die Stadt Mayen und die gesamte Region.

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Impulse

In Wittlich steht die Säubrenner-Kirmes vor der Tür – 16. bis 20. August 2024

Wittlich – Eines der größten Volks- und Straßenfeste im nördlichen Rheinland-Pfalz, steht wieder vor der Tür – Die Wittlicher Säubrenner-Kirmes – Vom 16. bis 20. August 2024 verwandelt sich die Stadt Wittlich, als Tor zwischen Eifel und Mosel, in ein buntes Treiben aus Tradition, Musik und kulinarischen Genüssen. Auch in diesem Jahr wurde wieder ein tolles Musikprogramm zusammengestellt:

Der Startschuss auf der Pariser Platz Bühne fällt am Freitagabend ab 21 Uhr mit der Band „at-tension“, eine Coverband aus dem Raum Wittlich in Rheinland-Pfalz, bestehend aus fünf jungen Musikern im Alter zwischen 18 und 23 Jahren.  „HOTSPOT“ ist ein Top Act und seit vielen Jahren auf überregionalen Veranstaltungen etabliert, mit mitreißender Performance und moderner Showtechnik garantieren die Musiker ab ca. 22 Uhr perfekte Unterhaltung auf der Marktplatzbühne.

Am Samstag erwarteten die Besucher mit „KLANGBILD“ ein breitgefächertes Programm aus den Bereichen Soul, Funk, Pop und Rockmusik. Die Rock-Coverband „FUSED“ unterhält ab 21 Uhr auf der Pariser Platz Bühne mit Rock-Pop Klassikern bis hin zu den aktuellen Charthits.

Sonntags laden die „Rockpiloten“ mit Rock- und Popmusik auf den Marktplatz, ab 21 Uhr präsentiert auf der Pariser Platz Bühne die Band „saftWerk“ unvergessliche Rockklassiker der 70er, 80er und 90er Jahre.

Eine fantastische Lasershow erwartet die Besucher am Sonntag, 18. August ab 22 Uhr auf dem Ottensteinplatz, in der Nähe des Vergnügungsparks.

Lassen Sie sich von den farbenfrohen Lichteffekten und der Musik verzaubern. Am Montag lassen wir es zum Abschluss der Kirmes noch einmal richtig krachen.

„Didi Könen & Konsorten“ heißt Rocksongs in hohem Deutsch und tiefem Eifler Platt, manchmal auch Eifler Mundart- Die Band bringt Ihre Songs seit mehr als 30 Jahren auf die Bühnen der Region

Im Repertoire melodische Rock und Popsongs á la „Farben“, gefühlvoll angehauchte Balladen wie „Katrin“ oder „Sie“. Heimatsongs der besonderen Art, wie „Ronner on de Lieser“- „Kirmes im Dorf“-   „Von da wo ich komme“, die pointiert vom eifelländischen Alltag erzählen.

Die Wittlicher Band, alles erfahrene Musiker und Kleinstadtweggefährten, spielen ausgereiften songorientierten Gitarrenpop und bringen die facettenreich arrangierten Songs authentisch auf die Pariser Platz Bühne von 16 – 18 Uhr.  „Zentury XX“ bringt ab 21.15 Uhr den Marktplatz zum Kochen, die „domPiraten“ rocken ab 21.15 Uhr auf der Bühne am Pariser Platz.

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Wirtschaft

Regionalmarke EIFEL setzt auf „HOLZ von HIER®“

Prüm – Nachhaltigkeit und Regionalität gehen Hand in Hand – Die Regionalmarke EIFEL verkündet mit Stolz ihre neue offizielle Partnerschaft mit „HOLZ VON HIER®“. Diese Kooperation steht im Zeichen von Nachhaltigkeit und Regionalität und soll die Verwendung von Holz aus der Region fördern und gleichzeitig die Umwelt schützen.

Der Wald und der daraus gewonnene Rohstoff Holz sind ein wichtiger Baustein im Klima- und Umweltschutz. Pflanzen benötigen zum Leben und Wachsen das klimaschädliche Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2). Bäume speichern während ihres jahrzehntelangen Wachstums enorme Mengen an CO2 und binden es langfristig in Form von Holz. Aufgrund der Vielfalt an verschiedenen Hölzern und seiner spezifischen Eigenschaften stellt Holz einen perfekten Rohstoff zur Herstellung einer Vielzahl an Produkten dar.

Im Netzwerk der Regionalmarke EIFEL befinden sich derzeit zwei holzverarbeitende Betriebe, die Produkte der Spitzenklasse herstellen:

  • Die Floss Holzbau GmbH aus Schönecken baut neben EIFEL Blockhäusern auch  innovative Tragwerksysteme aus EIFEL Rundhölzern in Form von Brücken oder Carports
  • Die Alfred Theis OHG aus Rodershausen produziert hochwertige EIFEL Massivholzdielen aus EIFEL Holz

Die Qualitätsvorgaben für EIFEL Holz erfüllen hohe Ansprüche und Anforderungen. EIFEL Holz wird ausschließlich nach den Richtlinien der nachhaltigen Forstwirtschaft (FSC bzw. PEFC) produziert.

Darüber hinaus ist EIFEL Holz nach den Vorgaben von „ HOLZ VON HIER“ zertifiziert, was die Regionalität des EIFEL Holzes sicherstellt.

Seit dem 01.07.2024 besteht ergänzend eine offizielle Partnerschaft zwischen der Regionalmarke EIFEL und „HOLZ VON HIER®“.

„HOLZ VON HIER®“ steht für:

  • Kurze Transportwege entlang der gesamten Lieferkette vom Wald bis zur Verarbeitungsstätte
  • Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft (FSC, PEFC)
  • Kein Holz aus Urwäldern oder von gefährdeten Arten

Dazu Dr. Philipp Strohmeier, Geschäftsführer von „HOLZ VON HIER®“: „Wir sind froh mit der Regionalmarke EIFEL einen starken Partner gefunden zu haben, der unsere Werte und Ziele teilt. Die Partnerschaft ist eine echte win-win-Situation für beide Seiten. Gemeinsam werden wir für regionale Wertschöpfung, Nachhaltigkeit und Umweltschutz eintreten und uns gegenseitig unterstützen.

Thomas Biewer, Qualitätsmanager der Regionalmarke EIFEL, ergänzt: „Die Regionalmarke EIFEL freut sich über die Partnerschaft mit „HOLZ VON HIER®“. Zusammen mehr erreichen – für die Region und für die Natur – das ist unser Ziel. Dank des international anerkannten Zertifizierungssystems kann die Herkunft des Holzes besonders einfach und transparent bis in den Wald nachvollzogen werden. Einfach hervorragend!“

Am Beispiel des EIFEL Holzes lässt sich deutlich machen, dass ein regionales Netzwerk wie die Regionalmarke EIFEL nicht nur die heimische Wirtschaft stärkt und vernetzt, sondern auch einen wichtigen Beitrag für ein nachhaltiges und umweltschonendes Wirtschaften darstellt.