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Fortschritt

Neue AhrSteig-Website bietet mehr Informationen und mehr Gäste-Service

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Das Ahrtal im Wanderherbst entdecken – Der Spätsommer und Herbst sind die wohl schönste Zeit, um das Ahrtal zu Fuß zu erkunden: Ob entlang des traditionsreichen Rotweinwanderweges, auf einer der zahlreichen Rund- und Themenwege oder auf dem prämierten Fernwanderweg AhrSteig. Pünktlich zur Wanderhochsaison präsentiert der Ahrtal-Tourismus die AhrSteig-Webseite nun in neuem Gewand und mit mehr Service für die Gäste. Unter ahrsteig.de sind nicht nur ausführliche Informationen zu den sieben AhrSteig-Etappen auf rund 100 Kilometern zwischen der Ahr-Quelle in Blankenheim und der Mündung in den Rhein bei Sinzig zu finden. Ab sofort stehen hier nun auch umfassende Informationen zur Ahr-Region und zu den Orten entlang des AhrSteigs zur Verfügung. Auch der Wanderpass, mit dem Wanderfans Stempel auf allen AhrSteig-Etappen sammeln können, wird ausführlich beschrieben.

Zusätzlich liefert die Website eine Vielzahl an Infos rund um alle wichtigen Wanderwege im Ahrtal. Es gibt detaillierte Beschreibungen aller Touren sowie aktuelle Hinweise zu Streckensperrungen und Umleitungen. Neue Serviceangebote umfassen zudem Empfehlungen zu Top-Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten entlang des AhrSteigs. Dazu stehen Wissenswertes über den Ahrwein und die Weingüter sowie eine Übersicht über Events von Blankenheim bis Sinzig zur Verfügung. Ein besonderer Vorteil ist die umfangreiche Suchfunktion, die Unterkünfte und Einkehrmöglichkeiten am AhrSteig anzeigt.

Das neue Online-Portal erstrahlt in einem modernen Layout, das sich nahtlos in das Design der Ahrtal-Website einfügt. „Die Webseite ist mobiloptimiert, mit vielen ansprechenden Bildern gestaltet und besonders benutzerfreundlich aufgebaut“, erklärt Saskia Neumann vom Online-Marketing des Ahrtal-Tourismus. Parallel dazu erscheint der neue AhrSteig-Flyer, der kompakt und übersichtlich alle wichtigen Informationen für Wanderer bereithält. Er ist in allen Tourist-Informationen im Ahrtal erhältlich und steht auch als Download auf ahrsteig.de zur Verfügung.

 

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Wachstum

Der Digitale Wandel im Landkreis Mayen-Koblenz schreitet voran

Region/Mayen-Koblenz – Smarte Region MYK10 entwickelt die digitale Zukunft von MYK – Der Landkreis Mayen-Koblenz ist Teil der deutschlandweit 73 geförderten „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung Bauwesen sowie der KfW. Unter dem Titel „Smarte Region MYK10“ werden mithilfe der Förderung bis Ende 2027 zukunftsweisende analoge und digitale Strategien sowie Lösungen für alle Daseinsbereiche entwickelt und erprobt. Dabei stellt die Zusammenarbeit mit den Bürgern von Mayen-Koblenz einen wichtigen Faktor dar. „Unser Ziel ist es, den Alltag der Menschen im Landkreis Mayen-Koblenz ‚smarter‘ zu gestalten – das bedeutet, ihn mit digitalen Lösungen angenehmer, einfacher, nachhaltiger und effizienter zu machen“, betont Sonja Gröntgen, Projektleiterin und zugleich Chief Digital Officer des Landkreises Mayen-Koblenz. Ein Überblick der aktuellen Projekte:

RegioHubs

RegioHubs sind multifunktionale Arbeits-, Begegnungs-, Innovations- und Lernräume, die den Wissensaustausch und die Integration zukunftsweisender Lebens- und Arbeitsmodelle fördern. Die RegioHubs werden als digitale Ankerorte in der Region dienen und den sozialen Austausch sowie das regionale Wirtschaften fördern. Geplant ist die Einrichtung an verschiedenen Standorten wie der Stadthausgalerie in Andernach, dem Ideenkino in Bendorf, dem @Videl in Polch, dem Viergiebelhaus in Monreal und dem Pfarrhaus in Rieden.

Hochwasserfrühwarnsystem

Zum Schutz vor Überschwemmungen soll die Pegelerfassung im Landkreis Mayen-Koblenz erweitert werden. Mithilfe von IoT-Sensoren werden die Pegelstände an verschiedenen Flüssen erfasst, darunter Pegel Breitenau im Landkreis Westerwald, Pegel Thür in der Verbandsgemeinde Mendig, Pegel Camping Falkley sowie Pegel Bermel und Hammesmühle in der Verbandsgemeinde Vordereifel. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Sicherheit der Bevölkerung zu erhöhen und Schäden durch Hochwasserereignisse zu minimieren.

Amt-O-Mat

Der Landkreis hat gemeinsam mit sechs kreisangehörigen Kommunen Selbstbedienungsterminals für die öffentliche Verwaltung eingeführt. Durch die Automaten erhalten die Bürger von Mayen-Koblenz eine einfache Möglichkeit, Verwaltungsleistungen in Anspruch zu nehmen – in digitaler Form und ohne persönlichen Termin auf dem Amt. Darüber hinaus können auch Verwaltungsdokumente, wie beispielsweise Reisepässe oder Personalausweise, dort abgeholt werden.

Bisher sind fünf Geräte in verschiedenen Rathäusern und öffentlichen Einrichtungen in Betrieb genommen worden, so in den Rathäusern von Bendorf, Vallendar, Rhein-Mosel (Kobern-Gondorf), Vordereifel (Mayen) sowie in der Kreissparkasse in Mendig. Ein weiterer Amt-O-Mat wird ab August in Weißenthurm zur Verfügung stehen.

MINT MakerSpace

Der MINT MakerSpace in Bendorf ist eine generations-übergreifende, außerschulische Lern- und Begegnungsstätte für alle MINT-Bereiche. Seit seiner Eröffnung hat sich der MakerSpace als zentraler Lernort rund um Informatik, Naturwissenschaften und Technik etabliert und versteht sich als Anlaufstelle für die bisher dezentral in den Bereichen operierenden Bildungsangebote der Region. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Formate des MakerSpace auch an allen anderen Orten im Landkreis zu präsentieren – sei es in Schulen, Gemeindehäusern, kommunalen oder freien Jugendeinrichtungen. Mit einem breiten Kursangebot, das von wöchentlich stattfindenden Treffen zu Smart Home über Nähen oder Programmieren bis hin zu Ferienfreizeiten und offenen Werkstatttreffs reicht, wird ein umfassendes Bildungsangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bereitgestellt.

Digitale Wanderung

Die Traumpfade und Traumpfädchen im Rhein-Mosel-Eifel-Land zählen zurecht zu den beliebtesten Wander- und Spazierwegen im Landkreis Mayen-Koblenz und darüber hinaus. Um diese Attraktivität noch zu steigern, hat die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) gemeinsam mit der Smarten Region MYK10 und dem Kulturpark Sayn auf dem Traumpfädchen „Sayner Aussichten“ in Bendorf-Sayn die erste digitale Wanderung in MYK ins Leben gerufen, die Wanderer und Touristen mithilfe von Video- und Audiobeiträgen mit auf eine kurzweilige Reise in die geschichtsträchtige Vergangenheit von Sayn nimmt.

Die Idee hinter der digitalen Wanderung ist so genial wie einfach: Informationen zur lokalen Geschichte beziehungsweise zu Sehenswürdigkeiten in Bendorf-Sayn werden auf einer kurzen Spazierwanderung in Audio-Beiträgen und Videos zur Verfügung gestellt. Der Zugriff erfolgt mittels QR-Codes oder über die Integration in die beliebte Traumpfade-App. Die Audio-Beiträge und Videos machen mithilfe lokaler Persönlichkeiten die Geschichte sichtbar und bieten einen niedrigschwelligen Zugang, um Digitalisierung zu erleben.

Mein MYK-App

Gemeinsam mit den kreisangehörigen Städten und Kommunen wurde eine App für Mobiltelefone umgesetzt. Mit dieser haben die Bürger des Landkreises Mayen-Koblenz alle Informationen rund um Verwaltung, Wirtschaft, Freizeit und Alltagsleben orts- und zeitunabhängig immer in der Hosentasche dabei – zentral an einem Ort, auf dem eigenen Tablet oder Smartphone. Die App beinhaltet eine Vielzahl von Diensten, wie beispielsweise den Zugang zu Verwaltungsleistungen, Freizeitinformationen oder aktuellen Neuigkeiten aus den Kommunen. Der Bereich Ehrenamt und Vereine wird ab Herbst in Form einer Ehrenamts- und Vereinsplattform ausgeweitet. So fördert die digitale App die analoge Teilhabe an Gemeinschaftsaktivitäten. Die Applikation „MeinMYK“ ist kostenlos und kann über den Apple Store oder den Google Play Store heruntergeladen werden.

Auf- und Ausbau „LoRaWAN“

Datenbasiertes Entscheiden, Steuern und Planen anhand von Echtzeit-Daten wird auch im kommunalen Alltag immer wichtiger. Derzeit entsteht daher ein kreisweites Funknetz auf Basis der „LoRaWan“ Technologie als Grundlage für zahlreiche weitere Smart-City-Anwendungen.

Das Netz ermöglicht es, Daten energieeffizient auch über lange Strecken zu versenden. Im ersten Schritt werden im Landkreis 40 LoRaWAN-Antennen installiert, die sich auf Ortschaften mit mehr als 2000 Einwohnern sowie touristisch und industriell verstärkt genutzten Gebiete konzentrieren. Mit Hilfe des Netzes entsteht ein Reallabor für Sensorik, das allen kreisangehörigen Kommunen, aber auch Dritten zur Nutzung bereitsteht. Damit können Erfahrungen gesammelt werden, in welchen Anwendungsfällen Echtzeitdaten hohen Mehrwert erzeugen – sei es rund um Parkraummanagement, Messung von Klima- und Umweltdaten, smarte Beleuchtung sowie Nutzungszahlen im Mobilitätsbereich.

In der Bahnhofstraße Andernach wird beispielsweise in einer verkehrsberuhigten Zone mit erhöhtem Verkehrsaufkommen über Sensoren die Parkplatzbelegung, die Luftqualität, das Wetter, die Bodenfeuchte und die Verkehrsfrequenz erfasst. Weitere Umsetzungsmaßnahmen laufen in der Pellenz, in Mayen, Mendig sowie Bendorf.

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Zwei Jahre vor Start der FEI World Championships Aachen 2026

Aachen – Olympiasieger Michael Jung gibt WM als nächstes Ziel aus -Vielseitigkeitsreiter Michael Jung ist mit seinem Chipmunk bei den Olympischen Spielen in Paris Historisches gelungen. Als erster Reiter überhaupt hat er nun dreimal Gold in der Einzelwertung der Vielseitigkeit geholt – 2012 in London, 2016 in Rio und 2024 in Paris. Im Interview blickt er auf die emotionalen Tage zurück und verrät, wie seine Planungen Richtung FEI World Championships Aachen 2026 aussehen. Denn nach Olympia ist vor der Weltmeisterschaft.

Michael Jung, herzlichen Glückwunsch zur dritten Einzel-Goldmedaille bei Olympischen Spielen! Wie haben Sie die Zeit in Paris erlebt?

Michael Jung: Es waren sehr spannende Tage mit einem Wechselbad der Gefühle. In der Dressur lief es gut für uns und auch im Gelände ging es erstmal stark los. Dann gab es das Aus bei Chrissi (Christoph Wahler, Anm. d. Red.), das uns alle natürlich mitgenommen hat. Aber anschließend hatten Chipmunk und ich so eine fantastische Runde, dass wir weiter im Rennen um die Einzelmedaillen dabei waren. Dass es als letzter Starter im Springen dann geklappt hat, macht mich überglücklich. Es ist auch für das ganze Team, das so hart gearbeitet hat, einfach gigantisch.

Haben Sie schon realisiert, dass Sie Historisches erreicht haben?

Jung: Nein, das ist noch nicht ganz angekommen. Es war so viel Trubel und Hektik bisher – und natürlich ein Medienrummel, der war der Wahnsinn. Das werde ich erst so richtig realisieren, wenn ich mal ein bisschen Zeit habe und auch nochmal in Ruhe davon erzählen kann.

Was hat Sie an den Olympischen Spielen in Paris am meisten beeindruckt?

Jung: Für die Pferde war alles perfekt. Die Stallungen, die Vorbereitungsplätze, die Waschplätze, die Prüfungsplätze – überall gab es super Bedingungen. Und natürlich war die Atmosphäre in Versailles einfach traumhaft, dazu kam die super Stimmung mit so vielen Menschen im Schlosspark. Das kann man gar nicht beschreiben, das war unglaublich. Aber auch die Eröffnungsfeier werde ich nicht vergessen. Dass dort so viel dem Pferdesport gewidmet wurde, war schon sehr besonders. Das hat mich wirklich berührt und war ein ausgesprochen tolles Gefühl, da wir ja sonst eher eine Randsportart sind.

Was ist Ihr nächstes großes Ziel?

Jung: Auf jeden Fall die WM in Aachen! Das wird ein riesiges Highlight, da bin ich sicher. Auch die nächsten Olympischen Spiele stehen natürlich auf meinem Zettel. Chipmunk ist jetzt 16 Jahre alt, wir überlegen also jetzt schon immer wieder, welches Pferd unser nächster Superstar sein könnte (lacht). Da wird im Stall mit einem Augenzwinkern spekuliert, wer in Frage kommen könnte. Die Ausbildung von jungen Pferden macht mir großen Spaß und ich hoffe, dass ich für die Zukunft dann auch wieder ein Top-Pferd haben werde.

Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf die FEI World Championships Aachen 2026 und was erwarten Sie von diesem Event?

Jung: In Aachen kommt immer wieder die Crème de la Crème in jeder Disziplin zusammen. Das erwarte ich auch für die WM. Es ist toll, dass dort sechs Disziplinen an einem Ort stattfinden, das ist für mich das Größte. Es wird mega im eigenen Land – mit unzähligen Menschen, einem tollen Publikum und einer grandiosen Stimmung.

Freuen auch Sie sich aufs Dabeisein, darauf, diese ganz besondere Spannung, dieses Prickeln zu spüren, wie es das wohl nur in Aachen gibt. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für die FEI World Championships Aachen 2026 hier, unter 0241-9171111 oder in der Geschäftsstelle des Aachen-Laurensberger Rennvereins.   

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Deutschlands schönster Wanderweg 2024 – Ein hervorragender Platz 2 für die Eifel!

Bollendorf – Die ganze Eifel hat mitgefiebert – Großartiges Ergebnis für die Südeifel – Die Grüne-Hölle-Tour Bollendorf hat im Wettbewerb „Deutschlands schönster Wanderweg 2024“ den 2. Platz erreicht – Ein Waldpfad, der sich durch eine Märchenwelt aus Schluchten, Klüften und hohen Felstürmen windet, mit phantastischen Weitblicken und beeindruckenden Begegnungen mit Geschichtszeugen und Sagengestalten der Region – wenn das nicht schon preisverdächtig klingt! Jetzt ist es offiziell: Die Grüne-Hölle-Tour Bollendorf ist einer der schönsten Wanderwege Deutschlands!

Grüne-Hölle-Tour Bollendorf. Foto: Eifel Tourismus GmbH / Dominik Ketz

Fast 44.000 Wanderfans stimmten von Januar bis Ende Juni im Publikumswettbewerb „Deutschlands schönster Wanderweg 2024“ des Wandermagazins für ihre Favoriten unter den Tages- und Mehrtagestouren ab. Die Felsentour durch die „Grüne Hölle“ von Bollendorf war von einer Fachjury im Herbst 2023 als eine von 15 Tagestouren für den diesjährigen Wettbewerb nominiert worden. Schon früh zeichnete sich ein enges Rennen zwischen den beiden Wegen ab, die nun ganz oben auf dem Siegertreppchen stehen: Nach der Auszählung der Online-Stimmen und Wahlkarten hat die Wanderroute aus der Südeifel den 2. Platz unter den Tagestouren erreicht. Mit nur rund 5 Prozentpunkten mehr ging der Sieg an den Osterspaier Langhalsweg im Mittelrheintal.

„Natürlich wären wir gern auf den ersten Platz gekommen! Unser Team und die Bollendorfer haben wirklich alles gegeben, die ganze Eifel hat mitgefiebert und uns unterstützt und wir haben eine Rekordzahl an Stimmen – aber eben auch einen Konkurrenten, der noch mehr mobilisieren konnte“, so Anna Carina Krebs, während der Wahlphase noch Tourismusmanagerin der Ferienregion Felsenland Südeifel und inzwischen Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde

Südeifel. „Nichtsdestotrotz: Es ist ein Wettbewerb und wir gratulieren dem Osterspaier Langhalsweg und dem Romantischen Rhein herzlich zum Sieg!“, sagt Krebs. „Glückwünsche gehen natürlich auch an den Drittplatzierten, den Hexenpfad Fischbach in der Rhön.“

Mit über 7600 Stimmen und einem erheblichen Abstand zum Drittplatzierten hat die Grüne-Hölle-Tour hervorragend abgeschnitten und nicht nur die Einwohner von Bollendorf dürfen zu Recht stolz sein. Sie haben zu diesem Wanderweg seit jeher eine besondere Beziehung; für ihn haben sie sogar gemeinsam eine Audiotour eingesprochen: Die „Lauschtour Grüne Hölle“ erhielt eine bundesweite Auszeichnung. Mit Ideenreichtum und großem Einsatz hat das Dorf und mit ihm die ganze Region sich nun die hohe Platzierung ihres Weges im Publikumswettbewerb erkämpft.

Damit steht seit 2021 bereits zum zweiten Mal eine Wanderroute im Felsenland Südeifel ganz oben im Wettbewerb um Deutschlands schönsten Wanderweg. Vor drei Jahren holte der Felsenweg 6 – Teufelsschlucht“ im NaturWanderPark delux ebenfalls den 2. Platz. „Die phantastische Felsenlandschaft im deutsch-luxemburgischen Grenzland begeistert zu Recht Wander- und Naturfans aus dem In- und Ausland“ sagt Bruno Zwank, Geschäftsführer der Felsenland Südeifel Tourismus GmbH, „und die Grüne-Hölle-Tour ist ein Aushängeschild unserer Ferienregion – das wird uns immer wieder bestätigt. Wir sind extrem stolz auf ihren Erfolg im Wettbewerb. Herzlichen Dank unserem Team, das sich so engagiert hat, und allen, die unseren Weg unterstützt haben!“

Alle Ergebnisse und Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.wandermagazin.de und sämtliche Informationen zur Grüne-Hölle-Tour Bollendorf unter www.felsenland-suedeifel.de.

 

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Wirtschaft

Shopping-Fans feiern begeistert die große Eröffnung des TK Maxx Stores im StadtCenter Düren

Düren – Endlich neue Marken-Deals in Düren – Pünktlich um 10:00 Uhr öffnete sich am Donnerstag, dem 08. August 2024 die Tür des neuen TK Maxx Stores in Düren und zahlreiche Shopping-Fans konnten es kaum erwarten, auf die Jagd nach dem immer besseren Deal zu gehen. Schon auf den ersten Schritten in den neuen Verkaufsbereich des führenden Off-Price Einzelhändlers waren Vorfreude und Erwartungshaltung spürbar, die Begeisterung unter den TK Maxx Fans riesengroß.

Was sie ab sofort auf 1.470 Quadratmetern im neuen TK Maxx Store erwarten und erleben können? Eine Mega-Auswahl hochwertiger Top-Marken und Designer Labels aus den Bereichen Damen, Herren, Kinder, Accessoires und Schuhe sowie Wohn-Accessoires – und das bis zu 60 Prozent günstiger*. Strahlende Augen gab’s auch auf TK Maxx Seite. Store Managerin Claudia Breuer und ihr motiviertes Team freuten sich über den nicht enden wollenden Andrang der Kund*innen jeden Alters. Gewinnspiele und Promotion-Aktionen begleiteten die Eröffnung des weltweit größten Off-Price-Einzelhändlers. So konnten die Kund*innen unter anderem beim „TK Maxx-Tresor-Gewinnspiel“ lukrative Gutscheine ergattern.

Die Suche nach dem besten Deal

Bis zum frühen Nachmittag waren bereits hunderte Kund*innen in der neuen Filiale erfolgreich auf der Suche nach den besten Deals. „Wir sind überwältigt, dass sich heute so viele Shopping-Fans auf den Weg in unsere Filiale gemacht haben. Es freut uns, ab sofort allen Dürer*innen Top-Marken und Designer Labels zu unglaublichen Preisen zu bieten“, sagt Store Managerin Claudia Breuer. Im Rahmen der Eröffnung entstehen bis zu 40 Arbeitsplätze in verschiedenen Positionen des Verkaufs.

Shoppen mal anders – immer der bessere Deal 

Das Konzept hinter TK Maxx heißt Off-Price und bedeutet, Kund*innen das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Jeden Tag können Top Marken und Designer Labels für Damen, Herren und Kinder ebenso wie Wohn-Accessoires bis zu 60 Prozent günstiger* geshoppt werden. Bei großen Marken zu unglaublichen Preisen ist der Überraschungseffekt beim Shoppen vorprogrammiert. Wie man dabei den immer besseren Deal – und das am schnellsten – ergattert? Am besten die Shoppingliste zu Hause lassen, sich treiben lassen und so die große Markenvielfalt entdecken. Alles ist nach Produktkategorie und Größe sortiert, was viel Zeit spart.

Für wen TK Maxx neu ist, der startet in Abteilungen wie Home oder Taschen. Es lohnt sich, regelmäßig vorbeizuschauen, denn es gibt mehrmals wöchentlich neue Lieferungen und somit jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Designer-Schatz gefunden? Dann den Deal einfach im Handumdrehen perfekt machen: Hinein in den Shoppingkorb – schließlich gibt es bei TK Maxx keine Lager. Es gilt: Was weg ist, ist weg!

 

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Neuheiten

Nordrhein-Westfalen goes klimaneutral – Land unterstützt die Anschaffung von elektrischen LKW mit bis zu 300.000 Euro je Fahrzeug

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Neubaur: Wir schließen die Förderlücke des Bundes und packen in NRW die Antriebswende im Schwerlastverkehr an – Der Güterverkehr auf der Straße ist für rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor verantwortlich. Elektrische Antriebe leisten einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Emissionen und zum Klimaschutz. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt deshalb einmalig mit insgesamt 15 Millionen Euro die klimaneutrale und zukunftsgerichtete Umstellung der Flotten in der NRW-Logistikbranche.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Im Verkehrssektor Emissionen einsparen, heißt richtig sparen. In kaum einem anderen Bereich werden mehr Treibhausgasemissionen ausgestoßen. Für schwere emissionsfreie LKW sind die Anschaffungskosten derzeit zwei bis drei Mal so hoch wie bei Dieselfahrzeugen. Ohne Förderung können viele Unternehmen ihre Flotten nicht umstellen. Um die zeitliche Lücke bis zur Wirtschaftlichkeit zu verkürzen, unterstützt das Land die Branche einmalig bei der Anschaffung von modernen elektrisch angetriebenen Lastkraftwagen mit bis zu 300.000 Euro pro Fahrzeug. Wir schließen damit die Förderlücke des Bundes und packen in Nordrhein-Westfalen die Antriebswende im Schwerlastverkehr an.“

Logistikunternehmen, Speditionen und kommunale Unternehmen mit einem Standort in Nordrhein-Westfalen, die auf emissionsfreie schwere Nutzfahrzeuge umstellen wollen, können ab 18. September Anträge stellen. Die zulässige Gesamtmasse muss mehr als zwölf Tonnen (Fahrzeugklasse N3) betragen.

Gefördert werden der Kauf und das Leasing von neuen batterieelektrischen oder Brennstoffzellen-LKW:

  • Die Fahrzeuge können mit bis zu 60 Prozent der zuwendungsfähigen Mehrkosten bezuschusst werden.
  • Der Förderhöchstbetrag beläuft sich auf maximal 300.000 Euro je Fahrzeug und maximal 500.000 Euro je Unternehmen bzw. Unternehmensverbund.

Die Anträge werden im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel in einem wettbewerblichen Verfahren bewilligt. Die Reihenfolge orientiert sich an der niedrigsten beantragten Fördersumme je Fahrzeug. Förderanträge im Rahmen des Förderaufrufs können ab dem 18. September bis zum 16. Oktober 2024 bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden. Über Details zum Förderaufruf können sich Logistiker in einem Webinar am 21. August 2024 informieren. Weitere Informationen finden Sie hier: https://bra.nrw.de/energie-bergbau/foerderprogramme-fuer-klimaschutz-und-energiewende/foerderbereiche

Der Förderaufruf ist Teil eines umfassenden Pakets an Unterstützungsmaßnahmen des Landes für die Logistikbranche zur Umstellung ihrer Flotten auf emissionsfreie Antriebe. So wird die Erstellung von Umsetzungskonzepten im Rahmen des Förderprogramms „progres.NRW – Emissionsarme Mobilität“ gefördert. Zudem bietet das Land ein vielfältiges Angebot an Informationen und Unterstützung, wie einen Praxisleitfaden zur Flottenumstellung mit begleitenden Seminaren.

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News

Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt den VOR-TOUR der Hoffnung e.V.

Ahrweiler – Der Verein VOR-TOUR der Hoffnung hat eine großzügige Spende von der Kreissparkasse Ahrweiler erhalten. Das vom VOR-TOUR der Hoffnung organisierte Cycling Event „BNAhr-Cycling – Das Cycling Event im Ahrtal“ fand in diesem Jahr bereits zum 4. Mal statt. Bei dem Cycling-Event sind die Teilnehmer auf Spinning-Rädern für den guten Zweck gegen ein Startgeld in Höhe von 30 Euro unterwegs. Basierend auf den Teilnehmerzahlen der letzten Jahre wurden ca. 300 Teilnehmer erwartet.

Die VOR-TOUR der Hoffnung besteht seit über 27 Jahren und setzt sich für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder und deren Familien in der Region ein. Das BNAhr-Cycling – Das Cycling Event im Ahrtal, welches in diesem Jahr in der Sporthalle des Peter-Joerres Gymnasiums stattfand, ist ein Leuchtturm-Projekt, mit welchem Spendengelder generiert werden. Der Erlös der Veranstaltung wird gespendet. Die Spende dient der Unterstützung bei der Deckung der anfallenden Kosten, wie zum Beispiel die Cycling-Räder, die Veranstaltungstechnik, etc..

Mir ist es ein Anliegen, sich für die kleinsten und schwächsten in unsere Gesellschaft einzusetzen, welche bisher noch nicht viel vom Leben zu erwarten hatten. Deshalb habe ich, als engagierter Sportler, im September 2021 dieses Cycling Event durchgeführt um hiermit weitere Spendengelder zu generieren. Frei nach dem Motto „Aus der Region für die Region“. Ich freue mich, dass wir mit diesem Event und weiteren Initiativen, zusammen mit den regionalen Unterstützern, in diesen vier Jahren einen Betrag von 49.408,67 Euro für diesen Zweck an die VOR-TOUR der Hoffnung übergeben konnten“, berichtet Josef Nelles, Initiator des Cycling Events.

„Als langjähriger Unterstützer der VOR-TOUR der Hoffnung ist es für uns selbstverständlich, zum wiederholten Male dieses Event zu fördern. Hierdurch unterstützen wir die Möglichkeit, krebs- und leukämiekranker Kinder zu helfen“, ergänzt Achim Gemein, Verhinderungsstellevertreter des Vorstands der Kreissparkasse Ahrweiler.

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Wirtschaft

Schleidener Honigbienen liefern köstlichen EIFEL-Honig

Schleiden/Prüm – Die Imkerei am Mühlenberg aus Schleiden – Schon seit seiner Kindheit faszinieren Friedrich Bleckmann Honig-Bienen. Neben der Erzeugung von Honig hat sich die Königinnenzucht zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit mit den Bienen entwickelt.

Ruhig und gelassen steht Friedrich Bleckmann in seinem Garten in Schleiden an einem der Bienenstöcke und öffnet ihn. Schutzkleidung trägt er nicht, die Bienen seien sehr friedlich, erklärt er und nimmt vorsichtig eine der Waben aus dem Kasten und hält sie in Richtung Kamera. Für den Laien scheint es ein chaotisches Gewusel zu sein, was sich in einem Bienenstock abspielt, doch tatsächlich weiß jede Biene ganz genau, was sie zu tun hat. „Bienen sind so intelligent und flexibel. Sie fügen sich unglaublich gut in die Natur ein und können sich hervorragend anpassen“, erklärt Bleckmann seine Faszination für die Honigbienen.

Königinnen leben mehrere Jahre

Seit rund 2 Millionen Jahren sei diese Art etabliert, erzählt der Imker. Und er hat noch ein paar weitere, spannende Fakten parat: Im Brutnest herrschen konstant 35 Grad Celcius – mit geringen Schwankungen, damit es schön kuschelig bleibt. Doch selbst im Winter schaffen es die Bienen, die Temperaturen in ihrem Stock auf mindestens 20 Grad Celsius zu halten, selbst bei starken Minusgraden. 8.000 bis 10.000 Bienen leben im Winter immerhin noch im Stock, im Sommer werden es dann bis zu 50.000. Die Königinnen leben übrigens bis zu fünf Jahre. Die Winterbienen dagegen nur etwa 8 Monate, die Sommerbienen 3 bis 4 Wochen und die Drohnen – nun, sie schlüpfen im Mai und haben nur eine Aufgabe: zu befruchten, danach sterben sie sofort. 5.000 bis 6.000 Drohnen bringt ein Bienenvolk etwa hervor, die restlichen Bienen im Volk sind Arbeiterbienen, die unermüdlich auf der Suche nach Futter sind oder im Stock die Königin versorgen.

Zucht und wissenschaftliche Arbeit

Friedrich Bleckmann hat schon vor vielen Jahren von seinem Vater die Bienen übernommen und in der Zeit auch eine Ausbildung zum Imker absolviert. In seinem Hauptberuf war er jedoch viele Jahre Agraringenieur mit der Fachrichtung Tierzucht, seit 2018 hat er die Imkerei und die Zucht von Königinnen mit der Imkerei am Mühlenberg zu seinem Hauptberuf gemacht. Bleckmann ist nicht nur im Landesfachverband ein angesehener Experte, er arbeitet zudem mit Universitäten oder Instituten wie dem Bieneninstitut Kirchhain zusammen. Er betreibt in Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Organisationen unter anderem Feldversuche, die sich mit der Varroamilbe bei Honigbienen beschäftigen. Die Milben gelten als Hauptursache des immer wieder im Herbst und Winter auftretenden Bienensterbens. Welche Arten können die Milbe besser abwehren als andere, welche sind resistenter als andere? Fragen wie diese, hilft Bleckmann zu beantworten.

Bei der Zucht sind verschiedene Kriterien entscheidend und werden von der Arbeitsgemeinschaft Toleranzzucht (AGT) und des Deutschen Imkerbundes (DIB) auf ihr Verhalten, ihre Leistungsfähigkeit und Krankheitsresistenz geprüft. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Auswahl von Königinnen, deren Nachkommen ein besonderes Hygieneverhalten zeigen und damit die parasitierenden Varroamilben bekämpfen. In ganz Deutschland und Europa sind Friedrich Bleckmanns Königinnen gefragt.

Regionalmarke EIFEL hilft bei der Vermarktung

Er selbst hat rund 50 Völker, die er in seiner Region – etwa von Vogelsang bis Schmidtheim – verteilt hat und die ihm den leckeren EIFEL-Honig liefern. Das ganze Jahr können sich seine Bienen an einem reich gedeckten Tisch bedienen: Streuobst- und Löwenzahnwiesen im Frühjahr, blühende Gehölze in den Wäldern und Hecken, die Himbeer- und Weißkleeblüte im Sommer – Friedrich Bleckmanns Bienen haben eine ausgewogene Nahrungsgrundlage und erzeugen daraus den eifeltypischen Honig.

In Zusammenarbeit mit den örtlichen Imkervereinen und -verbänden bietet der Experte Aus- und Fortbildungsseminare an. Das Imkern sei wieder im Kommen, freut er sich. Durch Züchtungen sind heute viele Arten der Honigbienen weniger aggressiv. Das ist sicherlich auch ein Grund, warum es immer mehr Hobby-Imker gibt. Doch ohne eine gründliche Ausbildung rät Bleckmann vom Imkern ab. Die Bienen seien zwar tolerant gegenüber Imkerfehlern, doch um Honigbienen fachgerecht halten zu können, sei eine Imker-Ausbildung erforderlich, erklärt Bleckmann.

Seit zwei Jahren ist Bleckmann mit seinem Honig auch Produzent bei der Regionalmarke EIFEL. „Das Regionale ist sehr gefragt, auch im Tourismus, denn die Urlauber nehmen gerne etwas aus der Eifel mit nach Hause“. Da wandert ein Topf EIFEL-Honig schnell in den Koffer. Die Regionalmarke habe ihm dabei sehr geholfen, seinen Honig über den Einzelhandel zu vermarkten.

“Bienen sind unglaublich intelligent und flexibel. Schon seit meiner Kindheit faszinieren mich diese anpassungsfähigen Insekten.“

Friedrich Bleckmann – Imker und Züchter

https://www.eifel-biene.de/

“Das Netzwerk der Regionalmarke EIFEL ist wie ein Bienenvolk – fleißig, clever, nützlich, wichtig u.v.m. Wir leisten gemeinsam sehr viele positive Effekte, die erst beim genauen Betrachten auffallen“

Markus Peifer – Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL

https://www.regionalmarke-eifel.de/

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Neuheiten

Wie schreitet der Wiederaufbau in Bad Münstereifel voran?

Bad Münstereifel – Um sich ein Bild vom aktuellen Stand des Wiederaufbaus zu machen, hat Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, am Mittwoch, 07. August die Ortschaften Arloff, Iversheim und Schönau sowie den städtischen Bauhof besucht. Neben dem Wiederaufbau spielten dabei auch die Aufgaben im Hochwasserschutz eine große Rolle.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, war es ein Anliegen, sich davon erneut ein Bild vor Ort zu machen. Im Fokus ihres Besuchs am Mittwoch, 7. August 2024, standen diesmal die Dörfer. Die Wiederaufbaumaßnahmen in der Kernstadt sind nahezu abgeschlossen.
„Seit drei Jahren packen wir gemeinsam an und bauen Bad Münstereifel wieder auf. Uns war von vorne herein klar, dass der Wiederaufbau ein Marathon wird. Nach drei Jahren können wir mit Stolz sagen: Wir haben einen Großteil der Strecke zurückgelegt. Mit dem Wiederaufbauplan für die öffentliche Infrastruktur in Höhe von über 175 Millionen Euro sind die Weichen gestellt: Insbesondere in der Kernstadt von Bad Münstereifel ist der Wiederaufbau weitgehend abgeschlossen. In den betroffenen Ortslagen schreitet der Wiederaufbau weiter mit großen Schritten voran.

Für den Wiederaufbau von zerstörtem Eigentum von Bürgerinnen und Bürger wurden rund 58 Millionen Euro bewilligt. Insgesamt ist das eine riesige Leistung von Bürgermeisterin Preiser-Marian, der gesamten Verwaltung und der Stadtgesellschaft. Eine starke Gemeinschaft ist Ausdruck einer starken Heimat oder andersherum: Unsere Heimat ist stark, weil wir Menschen wie Sie in einer starken Gemeinschaft haben,“ sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung und des Stadtrates nahmen die Ministerin an der Mehrzweckhalle in Arloff in Empfang. Dort erläuterte die Bürgermeisterin anhand einiger Beispiele das breite Spektrum des Wiederaufbaus. So berichtete sie über den Wiederaufbau der drei befahrbaren Erftbrücken in Iversheim. Kürzlich erst wurde dort die komplett neu errichtete Brücke Euskirchener Straße freigegeben. Des Weiteren beschrieb Preiser-Marian die Erneuerung und die Erhöhung der Erftmauern in Arloff, die teilweise bereits abgeschlossen sind. Diese sollen zudem am Ortseingang verlängert werden, um ein Umströmen der Mauern bei Hochwasser zu minimieren.

Ebenfalls in Arloff wurde vor kurzem erst der wiederaufgebaute Kunstrasensportplatz mit einem Fest eröffnet. Der Großteil der Kosten stammt aus der Wiederaufbauförderung des Landes und des Bundes. Ebenfalls mit Hilfe von Wiederaufbaumitteln wurden die zerstörten Sportplätze in Mutscheid sowie – in Initiative des heimischen Sportvereins – in Schönau erneuert. Um in Arloff und Mutscheid ein „Upgrade“ vom vorgesehenen Natur- auf den Kunstrasenplatz und ein dauerhaft zugängliches Kleinspielfeld zu ermöglichen, flossen weitere Gelder aus dem städtischen Haushalt, Fördermitteln des Landes sowie Spenden. Mit der Restaurierung des Sportplatzes Bad Münstereifel steht noch ein der großen Maßnahmen im Wiederaufbau an.

Eine weitere Maßnahme, die Preiser-Marian der Ministerin vorstellte, war die Wiederherstellung eines langen Abschnitts des Dreisbachs in Schönau. Insgesamt gilt es für die Stadt, mehr als 300 Maßnahmen im Wiederaufbau abzuwickeln. Im April 2022 hatte Ministerin Ina Scharrenbach im kurstädtischen Rathaus einen Bewilligungsbescheid überbracht, der der Stadt rund 175,6 Millionen Euro an Wiederaufbaumitteln zusicherte. Rund zwei Jahre später ist klar, dass der Wiederaufbau teurer werden wird. Deshalb hatte der Stadtrat im Frühjahr beschlossen, einen Änderungsantrag über weitere 37,5 Millionen Euro bei der Bezirksregierung einzureichen.

Nicht enthalten sind hier die Kosten für die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen der Stadt, da der Bezirksregierung laut eigenen Angaben die entsprechenden Entscheidungskriterien noch nicht vorliegen. „Die Stadt hat ein Fachbüro mit der Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes beauftragt, das derzeit erarbeitet wird. Aus den ersten Erkenntnissen haben wir 15 Maßnahmen erstellt, die wir so oder ähnlich gerne umsetzen möchten. Das halten wir auch für dringend notwendig“, betonte Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian: „Nach den ersten Berechnungen wird die Umsetzung aller Maßnahmen rund 25 Millionen Euro kosten. Alleine aus Mitteln des städtischen Haushalts ist das nicht zu stemmen. Hier benötigen wir dringend Unterstützung.“

Im Mittelpunkt der 15 Maßnahmen stehen über das Stadtgebiet verteilt neun Hochwasser- und zwei Regenrückhaltebecken mit einem Rückhaltevolumen von insgesamt bis zu 400.000 m³. Bei einer Rundfahrt zeigte Preiser-Marian der Ministerin unter anderem die oben erwähnten Maßnahmen sowie auch das Kerbtal des Dreisbachs südlich von Schönau, in dem eines der Hochwasserrückhaltebecken entstehen soll. Der Dreisbach hatte am 14./15. Juli 2021 in Schönau zu Überschwemmungen geführt. Das Becken soll bis zu 21.5000 m³ Wasser fassen, die geschätzten Kosten für den Bau liegen bei rund 1,35 Millionen Euro. Alle Retentionsbecken, die auf landwirtschaftlich genutzten Flächen geplant sind, werden nur bei extremen Starkregenereignissen benötigt und können ansonsten wie bisher bewirtschaftet werden. Erste informelle Gespräche mit Eigentümern verschiedener betroffener Flächen verliefen bislang durchweg positiv. Die städtischen Vorhaben ergänzen die Maßnahmen des Erftverbandes, der die Verbesserung des interkommunalen Hochwasserschutz begleitet: das seit 1976 betriebene Hochwasserrückhaltebecken Eicherscheid sowie das geplante Hochwasserrückhaltebecken Möschemer Mühle. Letzteres soll westlich des Gewerbegebiets am Eschweiler Bach entstehen.

Das mit einem Retentionsvolumen von bis zu 100.000 m³ und einem Investitionsvolumen von rund 3,1 Millionen Euro größte kommunale Hochwasserrückhaltebecken, das die Bürgermeisterin der Ministerin aus Zeitgründen nur in der anfänglichen Präsentation vorstellte, soll südwestlich von Gilsdorf am Eschweiler Bach entstehen. Ebenfalls in der Präsentation sprach die Bürgermeisterin über das geplante Regenrückhaltebecken bei Arloff, das bei Starkregen einen Zufluss in den Ort über die Holzgasse verhindern soll. Auch die Freilegung des verrohrten Mündungsbereichs des Holzbachs in die Erft sowie den Umbau des Erftprofils in Teilen Kirspenichs thematisierte sie.

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Deutschlands „Lieblingssee“ gesucht – Laacher See und Waldsee Rieden stehen zur Wahl

Mendig – Beim größten deutschen See-Voting, „Dein Lieblingssee“, können Wasserfans bis zum 31. August 2024 auf www.seen.de  aus über 2.000 Seen ihren Favoriten wählen und wieder attraktive Preise gewinnen.

„Dein Lieblingssee“ hat sich in den vergangenen Jahren als bedeutender Gradmesser wassertouristischer Beliebtheit etabliert. Seen-Battles, Zwischenergebnisse aus allen Bundesländern, ständige Updates und Aktionen an den Seen mit Voting-Cards sorgen für dramaturgische Spannung bis zur letzten Minute. Das Ergebnis ist eine ganz aktuelle Landkarte der beliebtesten Seen Deutschlands. Abgestimmt werden kann unter https://www.seen.de/lieblingssee/voting.html

In der Rheinland-Pfalz-Wertung führt zurzeit der Laacher See vor dem Wiesensee, dem Schalkenmehrener Maar und dem Pulvermaar. Noch ein Stück weit vom Podium entfernt ist der Vorjahreszweite, der Riedener Waldsee. „Ich bin froh, dass es zwei Seen aus unserer Region in die Vorauswahl geschafft haben. Beide sind touristische Leuchttürme und sowohl für die Naherholung als auch für den überregionalen Tourismus ganz wichtig! Deshalb, der Laacher See und Waldsee Rieden freuen sich über jede Stimme, die unsere Region weiter nach vorne bringt“, so Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig.