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Impulse

Ponys, Rettungs-Hubschrauber, Zaubershow – Vielfältiges Programm lockt am 24. August in die Soers

Aachen – Das gemeinsame Ziel von StädteRegion Aachen und CHIO Aachen CAMPUS lautet, ein großes, buntes Familienfest auf die Beine zu stellen. Wenn das CHIO Aachen-Turniergelände am 24. August seine Tore öffnet, erwartet genau das die Besucher aus der gesamten Region. Von 11 bis 19 Uhr gibt es in der Soers ein vielfältiges Programm, das für jede Altersklasse etwas bietet. Bereits ab 9 Uhr laufen zudem Jugendspringprüfungen.

Die beiden Institutionen haben sich in diesem Jahr dazu entschieden, ihre Veranstaltungen zusammenzulegen – so sollen das Sommerfest der StädteRegion Aachen und der Family Day des CHIO Aachen CAMPUS sich gegenseitig bereichern. Beim Blick auf das kostenfreie Angebot steht wohl schon jetzt fest, dass diese Idee aufgegangen ist.

In einem Blaulichtbereich werden Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungs­wesen und Polizei sowie der ADAC Hubschrauber Christoph Europa 1 zu sehen sein. Allerhand Spiel und Spaß gibt es bei Boule und Musik, Upcycling-Aktionen und Zaubershow, Kreativangeboten und Kinderschminken, Entenangeln und Hüpfburgen sowie bei Quiz, Schatzsuche und Glücksrad. Auf der Aktionsfläche RegioSportBund Aachen e.V. können Sportarten wie Kunstrad und Football aus­probiert werden. Und auch die Vereinsmeile lädt zu Mitmachaktionen verschie­dener Vereine aus der Region ein, während die Ämter der StädteRegion Aachen unter anderem Beratungen, Tipps und tolle Aktionen anbieten.

Auf den Außenplätzen finden derweil Jugendspringprüfungen und ein Führzügelwettbewerb statt, außerdem können die Teilnehmer der Hobby Horsing-Prüfungen ihr Können unter Beweis stellen. Beim Hobby Horsing handelt es sich um eine finnische Trendsportart, bei der mit einem Steckenpferd Figuren aus dem Dressur- oder Springreiten nachgestellt werden. Selbstverständlich wird auch CHIO Aachen Maskottchen Karli vorbeischauen.

Die offizielle Eröffnung wird um 13 Uhr auf der Bühne vorgenommen, im Anschluss findet dort um 13:30 Uhr die Siegerehrung des „Stadtradelns“ statt. Ab 15 Uhr spielt der Kindermusiker herrH, zudem gibt es Zaubershows, weitere Live-Musik und vieles mehr. Essen und Trinken wird zu familienfreundlichen Preisen angeboten. „Wir freuen uns auf viele Besucher und einen unterhaltsamen Tag in der Soers“, sind sich Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und die Präsidentin des Aachen-Laurensberger Rennvereins, Stefanie Peters, einig.

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Wirtschaft

Eifel-Therme Zikkurat feiert am 24. und 25. August Jubiläum

Mechernich-Firmenich – Ihr 20-jähriges Bestehen feiert die Eifel-Therme Zikkurat (ETZ) am Samstag, 24. August, und Sonntag, 25. August unter anderem mit zehn Prozent Eintrittsrabatt und Showaufgüssen während eines Saunaevents samstags von 14 bis 24 Uhr. Das teilen Nina Ernst und Christian Klein vom Management der Freizeit Mechernich GmbH mit: „Alle Menschen, die die Eifel-Therme bereits schätzen, sind herzlich eingeladen. Und natürlich auch die, die dieses immer noch zeitgerechte Familien- und Freizeitbad mit einmaliger Saunalandschaft kennenlernen möchten.“

„Die ETZ“ ist ein außerordentlich beliebter Erholungsort für junge und alte Bade- und Saunagäste. Dabei hatte die Erfolgsstory vor mehr als 20 Jahren eher holprig begonnen. Viele gingen damals für einen Neubau im Kernort Mechernich sogar auf die Straße. Man wollte zwar grundsätzlich ein neues Schwimmbad, aber vorzugsweise am Standort des alten Gartenhallenbades am Eifelstadion in Mechernich.

„Doch die Argumente für Firmenich direkt neben der Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat des Investors Johann Josef Wolf überwogen schließlich“, sagt Erster Beigeordneter und ETZ-Geschäftsführer Thomas Hambach in einem aktuellen Interview für das Kreisjahrbuch 2025.

Die Weiterentwicklung der Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat mit einem üppigen Parkplatzangebot und die fehlende Möglichkeit eines Außenbeckens am Standort Mechernich wegen der angrenzenden Wohnbebauung gaben schließlich den Ausschlag für den Standort an der Zikkurat.

Grundsteinlegung 30. Juli 2003

2003 wurde der Grundstein gelegt, im September 2004 öffnete das Bad seine Tore. Es verfügt über eine Wasserfläche von 650 Quadratmetern in verschiedenen Becken. Seit der Eröffnung 2004 hat sich die Therme zu einem beliebten Ziel für Wellness- und Badegäste entwickelt. Ein besonderer Knüller ist die reich ausgestaltete Saunalandschaft mit rund 400 Quadratmeter großem Innenbereich und einem 1.500 qm großen Saunagarten.

Insgesamt besitzt die Eifel-Therme Zikkurat (ETZ) fünf verschiedene Saunen im Innen- und Außenbereich, ein Sanarium und Dampfbad, Ruheräume und eine Fußbeckenlagune im Innenbereich und Saunabistro im Saunagarten. Verschiedene Events mit besonderen Aufgüssen, wie jetzt zum Jubiläum am 24. August, auch Sonderveranstaltungen und das kulinarische Angebot haben der Eifel-Thermen-Sauna zu einem ausgezeichneten Ruf verholfen.

2006, dem zweiten Jahr, in dem die ETZ durchgängig geöffnet war, wurden bereits über 175.000 Besucher gezählt, fast 154.000 im Bad, 22.000 in der Sauna. 2023 waren es unmerklich mehr (183.000 insgesamt), aber in der seither beträchtlich angewachsenen Sauna fast doppelt so viele (38.000). Vor allem in der Corona-Pandemie sind die Besucherzahlen aber zurückgegangen. Auf dem bisherigen Höhepunkt wurden im Jahre 2014 210.000 Besucher gezählt, davon über 50.000 in der Sauna.

Hunderttausende in Modernisierung

Im Jahre 2020 nutzten Geschäftsführer Thomas Hambach und Betriebsleiter Christian Klein den bundesweit verordneten „Lockdown“ während der Pandemie für notwendig gewordene Sanierungsarbeiten. Im Zuge der Revision waren bislang unentdeckte Schäden am Rohrnetz und im Erdreich rund um das Außenbecken und später auch noch weitere Schäden am Sport- und Erlebnisbecken zu Tage getreten.

Den Löwenanteil der sechsstelligen Investitionen trug Johann Josef Wolfs Firma Custodis, die das Bad an die in städtischer Trägerschaft befindliche GmbH vermietet hat. Aber auch die Freizeit GmbH selbst steckte 100.000 Euro in die Modernisierung von Bad und Sauna, so Thomas Hambach. „Ein Teil der Schäden konnten wir der Versicherung melden“, erklärt Heinrich Wolf, der heutige Custodis-Geschäftsführer.

Jetzt blicken Hambach und Eifel-Therme-Betriebsleiter Christian Klein ambitioniert in die Zukunft. 2023 wurde der an das Hauptgebäude angebaute Verwaltungstrakt bezogen und damit die Büroräume, Umkleiden und Sozialräume für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich erweitert. Ob noch der geplante zentrale Restaurantbereich für alle Gäste auf dem Betriebsgelände eingerichtet wird, der für Sauna- und Schwimmbadgäste zugänglich ist und eine breite Speise- und Getränkekarte bietet, bleibt offen. Hambach: „Die Entwicklung ist insgesamt nicht einfach geworden…“ Insbesondere wegen des jährlichen Zuschussbedarfs aus dem Stadtsäckel…

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Wirtschaft

Bäckerei Wildbadmühle begrüßt 15 Auszubildende

Wittlich-Wengerohr – Frischer Wind in der Bäckerei Wildbadmühle: Beim Azubi-Tag begrüßten die beiden Bäckermeister Holger und Sascha Linden insgesamt 15 neue Auszubildende. Diese werden in den Bereichen Bäcker, Konditoren, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk mit Schwerpunkt Bäckerei und Kauffrau für Büromanagement ausgebildet.

Holger Linden führte die neuen Teammitglieder zunächst in die Unternehmenskultur ein und besprach die wichtigsten Grundlagen der Ausbildung im Bäckerhandwerk. Im Anschluss stellte Bäckermeister Bernd Kuhn den Azubis die Vielfalt der deutschen Brotkultur vor. Gemeinsam mit Jerome Breitmann, Auszubildender im dritten Lehrjahr zum Kaufmann für Büromanagement, machte er die Neulinge mit den Grundlagen des Verkaufs von Backwaren vertraut. Diese praxisnahe Einführung bot den Auszubildenden die Gelegenheit, das Erlernte sofort anzuwenden und wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln. Nach einem lehrreichen Tag zeigten sich die Azubis begeistert und freuen sich auf die ersten Schritte in das Arbeitsleben im Bäckerhandwerk.

Die Bäckerei Wildbadmühle, die seit ihrer Gründung im Jahr 1931 eine beeindruckende Erfolgsgeschichte verzeichnet, setzt angesichts des Fachkräftemangels im Bäckerhandwerk auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. Derzeit bietet das Unternehmen insgesamt 36 Ausbildungsplätze in verschiedenen Bereichen des Bäckerhandwerks an.

Ein Großteil der Auszubildenden hat den Weg zur Ausbildung über ein Praktikum gefunden. Die Wildbadmühle ermöglicht jungen Menschen, in die Berufe des Bäckerhandwerks hineinzuschnuppern, und sieht sich selbst als Chancengeber. Dieses Engagement wurde 2022 von der Agentur für Arbeit mit einer Auszeichnung für erfolgreiche Inklusion gewürdigt.

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Neuer Vorsitzender für Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr

Mayen – Dr. Alexander Saftig übernimmt das Amt – Nachdem der Caritasrat im Mai den neuen Vorstand gewählt hatte, kam nun der Vorstand des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V. zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen und wählte die neuen Vorsitzenden.

Dr. Alexander Saftig übernimmt das Amt des Vorsitzenden von Christoph Schmitz, der es seit 2015 innehatte. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Achim Juchem gewählt. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind Karl-Josef Esch, der seine Tätigkeit fortsetzt und Siglinde Hornbach-Beckers, die neu in den Vorstand gewählt wurde. Robert Müller scheidet aus dem Vorstand aus und übernimmt künftig den Vorsitz des Caritasrates im Verband.

Die Geschäftsführer Christian von Wichelhaus und Richard Stahl freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand und dankten den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihren jahrelangen Einsatz und das Engagement für den Caritasverband.

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Wirtschaft

Neichen erhält Solarpark – Anlage kann ca. 35 Millionen Kilowattstunden regenerativ erzeugten Strom liefern

Region/Koblenz/Neichen – Projektverträge unterzeichnet –  Ortsgemeinde Neichen vergibt Planung und Betrieb an die evm. Die Ortsgemeinde Neichen hat in Kooperation mit der Energieversorgung Mittelrhein (evm) beschlossen, einen Solarpark zu errichten. Der Projektvertrag wurde kürzlich von beiden Parteien unterzeichnet. Der Solarpark soll auf kommunalen Grundstücken südlich von Neichen zwischen der “Alten Eiche” und der Kirche “St. Hubertus Hilgerath” entstehen und voraussichtlich rund 35 Millionen Kilowattstunden regenerativ erzeugten Strom liefern. Diese Menge ist ausreichend, um 28.000 Einwohner bilanziell mit Strom zu versorgen. Ortsbürgermeister Peter Annen äußerte sich positiv zum Projekt und betonte: „Wir wollen die Chance nutzen, dass auch wir hier vor Ort unseren Beitrag zur regionalen Energiewende leisten. Wir haben den Platz und sind zuversichtlich, alle planerischen Voraussetzungen erfüllen zu können. Mit der evm haben wir dazu einen starken Partner an unserer Seite, der uns von Beginn an bei diesem Vorhaben unterstützt.“

Die evm verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bereich erneuerbare Energien und betreibt bereits mehrere Wind- und Solarparks in ihrem Versorgungsgebiet, insbesondere im Westerwald. Markus Behr, der den Fachbereich Erneuerbare Energien bei der evm verantwortet, sagte zum Engagement des regionalen Energie- und Dienstleistungsunternehmens aus Koblenz: „Nachhaltigkeit steht bei unseren Projekten immer im Fokus. Einige Anlagen liegen seit über 20 Jahren in unseren Händen. Weil wir sie, wenn möglich und nötig, ausbauen und erneuern. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in Neichen und danken dem Bürgermeister und seinen Gremien für das Vertrauen.“ Nach Abschluss der Projektverträge stünden nun die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung eines Bebauungsplans auf der Agenda. „Wenn alles gut läuft, kann der neue Solarpark 2027 in Betrieb genommen werden“, so Markus Behr abschließend.

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In der Verbandsgemeinde Gerolstein sind 96 Prozent der Straßen-Beleuchtung auf LED-Technik umgestellt

Gerolstein – Weniger Energie, mehr Klimaschutz: Im Auftrag der Kommunen hat Westenergie die Straßenlaternen in der Verbandsgemeinde Gerolstein umgerüstet. Insgesamt wurden im Rahmen der Dienstleistung rund 8.600 Straßenleuchten ausgetauscht und durch energieeffiziente LED-Leuchten ersetzt.

Zum Abschluss der Arbeiten überzeugten sich Bürgermeister Hans Peter Böffgen gemeinsam mit Thomas Hau, Kommunalmanager bei Westenergie, von der erfolgreichen Umsetzung der Modernisierung. „Die Erneuerung der Anlagen auf energiesparende LED-Technik ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende, sowie ein garantierter Erfolgsfaktor für Energieeinsparung und Energieeffizienz“, erläuterte Hans Peter Böffgen. „Wir freuen uns, dass unsere Städte und Ortsgemeinden durch die Umrüstung künftig Energie und Kosten einsparen.“ Begleitet wurde die Umstellung durch die Mitarbeiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt der Verbandsgemeinde Gerolstein und Wirtschaftsförderer Stefan Mertes.

Durch die Modernisierungsmaßnahme wird ein jährlicher Ausstoß von rund 870 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 aufgrund der Stromeinsparung vermieden. Neben dem Plus für die Umwelt rechnet sich die Sanierung für die Kommunen auch finanziell. Durch die Umrüstung der Straßenlaternen auf moderne Technik reduzieren sich die Stromkosten um 70 Prozent. Zukünftig sparen die Gemeinden damit jährlich einen wesentlichen Teil ihrer Betriebskosten ein und die Umrüstung rechnet sich bereits nach wenigen Jahren. „Die modernen LED-Laternen haben eine längere Lebensdauer und sind damit auch deutlich günstiger als die zuvor verbaute Technik. Eine komplette Umstellung auf LED-Beleuchtung rechnet sich bei den rapide steigenden Energiekosten umso schneller“, so Thomas Hau von Westenergie.

Im gesamten Versorgungsgebiet engagiert sich Westenergie mit den Kommunen derzeit vielerorts als Dienstleister im Bereich der Wartung und des Betriebes von Straßenleuchten. Dabei unterstützt Westenergie die Modernisierung der Anlagen auf moderne LED-Technologie mit einem Innovationszuschuss. Damit konnten auch die Städte und Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Gerolstein für diese Maßnahme zur Steigerung der Energieeffizienz finanziell unterstützt werden.

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Fortschritt

Im Vulkan-Expreß unterwegs – Ein Sommerausflug vom Rhein in die Eifel

Niederzissen/Brohltal – Vom Rhein 400 Höhenmeter hinauf auf die Eifelhochfläche – das bietet der historische „Vulkan-Expreß“ der Brohltalbahn zwischen Brohl-Lützing und Kempenich-Engeln. Wer mag, kann diesen besonderen Sommerausflug sogar mit einem Eisenbahn-Cabrio machen! An ausgewählten Tagen locken sogar eine Dampflok und vielfältige Kombinationsmöglichkeiten in die Vulkanregion Laacher See.

Ein Cabrio auf Schienen?

Ja, richtig gelesen: Im „Vulkan-Expreß“ wird ein echtes Cabrio eingesetzt! Für den kleinen Ausflugszug haben die Eisenbahner den ehemaligen Güterwaggon umgebaut und mit Sitzbänken ausgestattet – hier hat man einen Panoramaplatz auf der Fahrt durch eines der schönsten Seitentäler des Rheines sicher!

Dass die Fahrt abwechslungsreich wird, zeigt schon ein Blick auf die Karte: Viele enge Kurven kennzeichnen die ersten Kilometer im tief eingeschnittenen unteren Brohltal. Die Fahrt führt in Richtung Bad Tönisstein mit seinen Trasshöhlen und der Wolfsschlucht mit Wasserfall. Kurz darauf geht es über einen 120 Meter langen Viadukt und in einen dunklen Tunnel. Bald schon ist der idyllische Fachwerkbahnhof von Burgbrohl erreicht.

Ein paar Kilometer weiter wird es steil: mit 50 Promille Steigung kämpft sich der „Vulkan-Expreß“ aus dem Tal hinauf auf die Eifelhöhen bei Engeln. Vom Cabrio und von den zu öffnenden Fenstern der übrigen historischen Waggons bietet sich ein Panoramablick bis zum Rheintal! Bei maximal 20 km/h Fahrtgeschwindigkeit bleibt genug Zeit, alles in Ruhe zu genießen!

Am Endbahnhof angekommen, lockt ein ganz besonderer Spaß: Mit dem Fahrrad geht es zurück zum Rhein – kühlender Fahrtwind garantiert! Denn es geht fast nur bergab! Fünf verschiedene Routen haben die Brohltalbahner auf ihrer Internetseite bereitgestellt, darunter auch eine Familientour zum Freizeitbad Brohltal und zum Erlebniswald Steinrausch. Auch per Freizeitbus lassen sich ab dem Bahnhof Engeln spannende Ziel wie z.B. der Laacher See bestens erreichen.

Volldampf beim „Vulkan-Expreß“

Erleben kann man die Fahrt mit der Schmalspurbahn täglich außer montags. Um 09:30 Uhr und 14:15 Uhr startet der kleine Zug dienstags, donnerstags und an Wochenenden. Mittwochs und freitags ist die Abfahrt um 10:30 Uhr. Am 17./18. August sowie am 07./08. September wird sogar wieder ein erweiterter Fahrplan unter Einsatz der Dampflok 11sm angeboten! Abfahrt ist dann um 10:30 Uhr und 14:15 Uhr sowie zusätzlich mit der Diesellok um 09:30 Uhr.

Tipp: Die Bahnfahrt lässt sicher perfekt mit einer ca. 9 km langen Wanderung zur Burg Olbrück kombinieren – am 1. Sonntag im Monat sogar mit Burgführung! Auch geführte Radtouren werden vor Ort regelmäßig angeboten.

Anreise auch per Schiff

Erreichbar ist der Ausgangsbahnhof des „Vulkan-Expreß“ in Brohl stündlich mit der MittelrheinBahn (RB 26) von Köln und Bonn bzw. Koblenz und Mainz.

Eine ganz besondere Anreise ist am 22. August und am 12. September möglich: dann fährt das Fahrgastschiff „MS Beethoven“ von Bonn nach Brohl und der „Vulkan-Expreß“ holt alle Umsteiger direkt am Schiffsanleger ab!

Weitere Informationen und Buchungen unter www.vulkan-express.de, buero@vulkan-express.de und Tel. 02636-80303.

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News

Erfolgreiches STADTRADELN im Kreis Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Teilnehmer legen über 168.000 Kilometer zurück – Unter dem Motto „Für den Klimaschutz in die Pedale treten“ haben sich die Mayen-Koblenzer auch in diesem Jahr erfolgreich an der Aktion STADTRADELN beteiligt. Vom 9. bis zum 29. Juni legten insgesamt 781 aktive Radfahrer 168.680 Kilometer zurück. Die Teilnehmenden verteilten sich auf 72 Teams, die zusammen 11.087 Fahrten unternahmen. Durch diese beeindruckende Leistung konnten rund 28 Tonnen CO₂ eingespart werden. An der Kampagne beteiligten sich gemeinsam mit dem Landkreis die Städte Andernach, Bendorf und Mendig sowie die Verbandsgemeinden Weißenthurm, Pellenz und Vallendar.

Das Klimaschutzmanagement und die Radverkehrsbeauftragte des Landkreises Mayen-Koblenz Charlotte Kleinschmidt freuen sich über das gute Ergebnis: „Die beeindruckenden Zahlen zeigen, dass das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel immer mehr an Bedeutung gewinnt. Jeder einzelne Kilometer, der statt mit dem Auto mit dem Rad zurückgelegt wird, trägt zum Klimaschutz bei und dazu, die Klimaziele des Bundes und des Landes Rheinland-Pfalz umzusetzen, nämlich die CO₂-Emissionen bis 2030 zu reduzieren. Wir danken allen Teilnehmenden für ihr Engagement und ihren Einsatz.“

Angemeldet waren auf der Kreisebene neben zahlreichen Sportvereinen auch Unternehmen und Verwaltungen aus der Region, Schulen, gemeinnützige Vereine wie Feuerwehren, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Technisches Hilfswerk, aber auch Familien und politische Vereinigungen.

Der absolute Spitzenreiter in diesem Jahr ist das Team „Power durch Obst und Gemüse“ aus der Verbandsgemeinde Mendig, das beachtliche 17.758 Kilometer erfuhr. Diese Fahrleistung verteilte sich dabei auf 18 aktive Radelnde, was zu durchschnittlich 986,5 Kilometer pro Kopf und damit zu täglichen 47,6 Kilometer führte. Auf Teilnehmerebene verwundert es nicht, dass die kreisweit aktivsten Radler aus dem Team „Power durch Obst und Gemüse“ stammen und zwischen 2.901 und 1.749 Kilometer mit dem Fahrrad bewegen konnten. Das Team „Power durch Obst und Gemüse“ sparte damit fast drei Tonnen CO₂ ein.

Darüber hinaus haben sich auch sieben Schulen am STADTRADELN-Wettbewerb teilgenommen. In der Gesamtauswertung aller teilnehmenden STADTRADELN-Teams steht nach dem Team „Power durch Obst und Gemüse“ an zweiter Stelle die Integrierte Gesamtschule Maifeld in Polch, die mit 46 Schülern während der 3 Wochen sage und schreibe 9.700 Kilometer radelte, dicht gefolgt vom Bertha-von-Suttner-Gymnasium aus Andernach mit 8.771 Kilometer. Insgesamt haben die sieben Schulen 6,3 Tonnen CO₂ eingespart.

Hervorzuheben ist auch die Leistung der Teams aus der Verbandsgemeinde Weißenthurm, die insgesamt fast 29.000 Kilometer zurücklegten. Hier haben knapp 160 Radler in diesem Jahr fünf Tonnen CO₂ eingespart. Die VG Weißenthurm hat sich mit Ihren Radelnden bereits zum dritten Mal an der weltgrößten Fahrrad-Kampagne beteiligt und konnte die Zahl der Teilnehmer seit 2022 verfünffachen.

Neben dem Landkreis Mayen-Koblenz nahmen zahlreiche weitere Kommunen in Rheinland-Pfalz an der diesjährigen Aktion teil. Jede dieser Kommunen trug mit ihren gefahrenen Kilometern zur bundesweiten Strategie bei, das Bewusstsein für klimafreundliche Mobilität zu schärfen, mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu motivieren und dieses als alltägliches Verkehrsmittel zu fördern.

Zum Hintergrund

Das STADTRADELN ist eine jährlich stattfindende Aktion, die vom Klima-Bündnis initiiert wird. Dabei treten Kommunen in einem freundschaftlichen Wettbewerb gegeneinander an, um möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zu sammeln und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Für den Landkreis Mayen-Koblenz bedeutet das diesjährige Ergebnis nicht nur einen großen Erfolg, sondern auch eine Motivation für die Zukunft. „Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr noch mehr Menschen zum Mitmachen begeistern können und die erreichten Kilometer noch weiter steigern“, so Kleinschmidt abschließend.

Weitere Informationen zur Aktion und zu den Ergebnissen der teilnehmenden Kommunen finden Interessierte auf der Website www.stadtradeln.de.

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Wartungsarbeiten – Die Eifelschau optimiert die User Experience

Region/Weiler – In der Zeit vom 05. August mittags bis voraussichtlich 09. August 2024 mittags führt die Eifelschau Wartungsarbeiten und Optimierungen an den IT-Systemen durch. In diesem Zeitraum können daher keine aktuellen Beiträge veröffentlicht werden.

Ab dem 10. August 2024 nachmittags bieten wir unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Werbepartnern wieder das bestmögliche Erlebnis. Wir bitten um  Ihr Verständnis.

Ihr Eifelschau-Team

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Fortschritt

„AW-bike“ ist gefragt – Kreis Ahrweiler zieht erste Zwischenbilanz

Ahrweiler – Im März dieses Jahres ist mit dem „AW-bike“ das kreisweite E-Bike-Verleihsystem gestartet. Als klimafreundliche Alternative zum Auto und Ergänzung zum ÖPNV-Angebot stehen Einheimischen, Pendlern und Gästen 80 Leih-E-Bikes an rund 20 Stationen im Kreisgebiet zur Verfügung. Nach rund vier Monaten zieht die Kreisverwaltung nun eine erste Bilanz.

„Die Nutzerzahlen zeigen, dass das Angebot in der Startphase, trotz des eher durchwachsenen Wetters der letzten Monate, bereits gut genutzt wurde. Das stimmt uns positiv für die weitere Entwicklung des Verleihsystems“, sagt Landrätin Cornelia Weigand. „Mit dem AW-bike gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Mobilitätswende und schaffen für die Menschen in unserer eher ländlich geprägten Region eine niederschwellige und klimafreundliche Alternative. Ziel ist es, dass durch weiteres Bekanntwerden und Bewerben des Angebots noch mehr Menschen auf das AW-bike aufmerksam werden und es nutzen“, betont sie weiter.

Zwischen März und Juni wurden rund 2750 Ausleihen in der nextbike-App, über die die Ausleihen und Rückgaben registriert werden, verzeichnet. Von der Mehrheit der Nutzerinnen und Nutzer wird laut Auswertung das „AW-bike“ für Kurzstrecken innerhalb einer Gemeinde genutzt. Rund zwei Drittel aller Ausleihen liegen unter 30 Minuten. Lediglich zehn Prozent der Gesamtausleihen wiesen eine Leihdauer von über zwei Stunden auf. Bei mehr als 70 Prozent aller Ausleihen handelt es sich um sogenannte Streckenfahrten. Das heißt, dass das Rad an einer anderen Station als der Ausleihstation abgegeben wird.

Sowohl an Werktagen als auch an Wochenenden und Feiertagen steigt die Zahl der Ausleihen im Tagesverlauf kontinuierlich an. Während an Werktagen die intensivste Nutzung zwischen 16 bis 18 Uhr verzeichnet wurde, liegt der Schwerpunkt an Wochenendtagen in der Zeit von 13 bis 17 Uhr.

Bislang zeigt sich, dass das Angebot insbesondere in den Städten Bad Neuenahr-Ahrweiler und Remagen sowie der Verbandsgemeinde Bad Breisig genutzt wird. Nahezu Dreiviertel aller Ausleihen wurden hier verzeichnet.

Was ist geplant?

In Kürze wird eine weitere Station in Betrieb genommen: Noch in den Sommerferien wird auch in Adenau eine Ausleihe des „AW-bike“ möglich sein. „Außerdem werden wir die kommenden Monate noch abwarten und dann ermitteln, welche Ausleih- und Rückgabestationen mit welcher Frequenz angenommen werden. Die entsprechenden Zahlen, aber auch Anregungen aus der Bevölkerung werden dann zusammengeführt und wir werden ermitteln, ob und wie das Stationen-Netz noch angepasst werden muss“, erklärt Landrätin Weigand.

Gut zu wissen: Um Interessierten die Möglichkeit zu bieten, das Verleihsystem kennenzulernen, kann das „AW-bike“ in der Startphase 30 Minuten lang mit dem Gutschein-Code „AW4FREE“ (Eingabe in der App) kostenlos getestet werden.