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WFG Vulkaneifel und die Kreissparkasse Vulkaneifel geben Startschuss für den FunkenSprüher 2025

Daun – FunkenSprüher 2025 gesucht! Startschuss zur 10. Bewerbungsrunde gefallen – Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel und die Kreissparkasse Vulkaneifel starten gemeinsam die nächste Runde des Abschlussarbeitenpreises „FunkenSprüher“.

Dieser Preis würdigt herausragende schulische und studentische Abschlussarbeiten, die sich intensiv mit dem Landkreis Vulkaneifel befassen oder deren Ergebnisse einen direkten Nutzen für Unternehmen oder Institutionen in der Region bieten. Eingereicht werden können Facharbeiten, besondere Lernleistungen, Semester-, Bachelor-, Master- sowie Examensarbeiten und Dissertationen. Die besondere Voraussetzung: Die Arbeiten müssen den „Funken“ der Begeisterung und Innovation in die Vulkaneifel überspringen lassen.

„Als regionale Bank fühlen wir uns verpflichtet, Initiativen zu fördern, die Wissen, Kreativität und das Engagement für unsere Region stärken. Der FunkenSprüher-Award bietet eine wertvolle Gelegenheit, das enorme Potenzial junger Talente anzuerkennen und zugleich die Bedeutung der Vulkaneifel hervorzuheben“, so Dietmar Pitzen, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Vulkaneifel, die in diesem Jahr wieder als Sponsoringpartner des FunkenSprüher-Wettbewerbs auftritt. „Bereits in den vergangenen Wettbewerbsrunden konnten wir beeindruckende Projekte prämieren.“

In der Kategorie „Schulische Arbeiten“ wird der Erstplatzierte mit 400 Euro ausgezeichnet, während für den zweiten und dritten Platz 200 Euro bzw. 100 Euro vergeben werden. In der Kategorie „Studentische Arbeiten“ erhält der Sieger 750 Euro, der Zweitplatzierte 350 Euro und der Drittplatzierte 150 Euro. Die Einreichung der Arbeiten ist jederzeit möglich. Der Stichtag für die 10. Wettbewerbsrunde ist der 31. Mai 2025. Die eingereichten Arbeiten dürfen zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 12 Monate sein und keine Geheimhaltungsverpflichtungen verletzen.

Eine fachkundige Jury, der unter anderem Dietmar Pitzen, WFG-Geschäftsführerin Judith Klassmann-Laux, Landrätin Julia Gieseking sowie Vertreter der regionalen Wirtschaft angehören, bewertet die fristgerecht eingereichten Arbeiten. Die prämierten Abschlussarbeiten werden im Herbst 2025 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in der Kreissparkasse Vulkaneifel in Daun der Öffentlichkeit präsentiert.

Weitere Informationen sind online unter www.wfg-vulkaneifel.de/funkensprueher verfügbar.

 

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Wirtschaft

Eifeler Markenwerte werden überzeugend gelebt

Prüm/Gillenfeld – Vulkanhof in Gillenfeld – Köstlichkeiten vom Pulvermaar – Der Vulkanhof in Gillenfeld hat rund 200 tierische Mitarbeiterinnen: Ziegen, aus deren Milch beispielsweise ein Käse gemacht wird, welcher von der Frankfurt International Trophy als weltbester ausgezeichnet wurde. Die Qualität spricht für sich, das Engagement bei der Regionalmarke EIFEL ebenfalls. Der Vulkanhof ist von Anfang an dabei.

Als Inge Thommes-Burbach mit ihrem Hof von Milchkühen auf Ziegen umsattelte, war damit zugleich eine weitere Umstrukturierung verbunden: Der Vulkanhof, der mittlerweile von ihrer Tochter Manuela Holtmann geführt wird, hatte den Mut zur Direktvermarktung. „Wir haben sofort die Chancen der Regionalmarke EIFEL gesehen und mit erarbeitet, welche Kriterien wichtig sind und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen.“ Bewusst war und ist die Marke das einzige Gütesiegel, das Manuela Holtmann für den Vulkanhof in Betracht zieht. „Es geht da auch um Wertschöpfung für uns Erzeuger vor Ort und um faire, realistische Preise. Das ist wichtig, damit wir stets die höchste Qualität liefern können.“ Die ist im Vulkanhof unbestritten hoch. Mehr noch, die Hartkäsesorte „Eifelwürze mit Naturrinde – älter als 5 Monate“ wurde im internationalen Wettbewerb Frankfurt International Trophy als weltbester gekürt. Aber auch die anderen bis zu fünfzig verschiedenen Weich- und Frischkäsesorten, die es in Supermärkten bis hin zum KaDeWe, in der deutschen Spitzengastronomie, in der regionalen Gastronomie und natürlich im eigenen Hofladen gibt, bringen Feinschmecker zum Schwärmen.

Bodenständig bleiben, Wissen vermitteln, naturnah arbeiten

Der Hofladen und die angeschlossene „gläserne“ Produktion lassen keinen Zweifel daran, dass der Vulkanhof bei allem Erfolg nicht abgehoben ist, sondern die Eifeler Markenwerte überzeugend lebt: die Natur achten und gut mit den Tieren umgehen, nahbar sein und Erfahrungen weitergeben, transparent arbeiten und Menschlichkeit wertschätzen. Als „Lernort Bauernhof“ oder mit Käseschule und Seifensiedeschule zeigt das rund 20-köpfige Team des Hofes Erwachsenen wie Schulkindern, wie die hochwertigen Lebensmittel und Körperpflegemittel entstehen. Wanderungen mit Ziegen bringen den Besuchern die einzigartige Eifelnatur rund ums Pulvermaar nahe, die wesentlich ist für die besondere Qualität und die Aromen des Käses. Das Heu samt darin enthaltenen Kräutern sowie Getreide und andere Futterbestandteile aus der Region bestimmen nämlich den Geschmack der Milch. „Die Herstellung von gutem Ziegenkäse funktioniert bei uns deshalb so gut, weil die vulkanischen Böden, das eher raue Klima und das mineralhaltige Wasser ideal sind“, weiß Manuela Holtmann.

Ganzjährig im Einsatz für Geschmack und Eifeler Lebensqualität

Im Frühjahr und Sommer geben die Ziegendamen bis zu 400 Liter Milch, im Winter sind es nur hundert Liter. Doch Käse gemacht und gepflegt wird jeden Tag, es erfordert viel Sorgfalt, Präzision und auch Geduld. Die Schaukäserei vermittelt den Kundinnen und Kunden, die zum Vulkanhof in den Hofladen kommen, davon einen Eindruck – Käsemachen wird erlebbar. Das Wein-Käse-Tasting in Zusammenarbeit mit dem Weingut Liebieg lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Auch die SWR-Sendung „Lecker aufs Land“ zeigte, was im Ziegenkäse des Vulkanhofs steckt und vor allem, wie man ihn optimal zubereitet. Es gibt Kochkurse rund um handgeschöpften Ziegenkäse und Manuela Holtmann hat ein Rezeptebuch herausgegeben, das Lust macht auf Köstliches. Es schärft zugleich das Bewusstsein dafür, wie es dank Umwelt und Handarbeit entsteht. Der Respekt vor den Tieren gehört dazu. „Ziegen haben ein ganz eigenes Wesen“, erläutert sie. Auf dem Laufhof und im Stall haben die Tiere viel Platz zum Klettern und Spielen, was ihrer Natur entspricht. Sie gehören seit jeher zur Eifel, eine Tradition, die durch den Vulkanhof international wieder viel mehr Anerkennung bekommt. Dieses Wissen wird auch Kindern vermittelt, etwa bei Kindergeburtstagen, die auf dem Vulkanhof gefeiert werden können, oder mit dem jährlichen “Maustüröffnertag” am 3. Oktober.

„Wir sind überzeugt: Geht nicht gibt’s nicht. Das Wagnis, auf Ziegen und Direktvermarktung zu setzen, ist für uns sehr gut aufgegangen.“

Zitat Manuela Holtmann, Inhaberin – https://www.vulkanhof.de/

„Hut ab vor der Leistung, der Qualität und dem Marketing-Konzept vom gesamten Vulkanhof-Team. Ein Musterbetrieb und perfekt organisierter Familienbetrieb aus dem Herzen der Eifel. Ein wertvolles Regionalmarke EIFEL–Mitglied.“

Zitat Markus Pfeifer, Regionalmarke EIFEL – https://www.regionalmarke-eifel.de/

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Notruf-App „nora“ wieder verfügbar – Download und Registrierung ab sofort möglich

Region/Düsseldorf – Die bundesweite Notruf-App „nora“ steht ab dem heutigen Montag, 23. September 2024, wieder zum Download im Google Playstore und Apple App-Store bereit. Hohe Missbrauchszahlen des 2021 neu eingeführten Notrufdienstes in Deutschland hatten im September 2023 dazu geführt, dass neue Nutzerinnen und Nutzer nicht mehr zugelassen werden konnten. Bereits registrierte Nutzerinnen und Nutzer konnten „nora“ weiterhin jederzeit sicher und zuverlässig nutzen. Ab sofort haben aber auch neue Interessierte wieder die Möglichkeit, den alternativen Notruf per App zu nutzen.

Die Notruf-App wurde angepasst und um Maßnahmen erweitert, die künftig einen Missbrauch verhindern. Das betrifft insbesondere die einmalige Registrierung, die beim ersten Start von „nora“ abgeschlossen werden muss. Hier ist nun ein Identitätsnachweis erforderlich. Neben der Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises in einer Filiale der Deutschen Post kann die Identität auch über ein Auto-ID Verfahren, einen Videochat oder die Online-Ausweisfunktion nachgewiesen werden, sofern entsprechend kompatible Endgeräte zur Verfügung stehen.

Um die Zuverlässigkeit und Sicherheit für den App-Notruf auch weiterhin gewährleisten zu können, ist die Registrierungsfunktion besonders intensiv geprüft und getestet worden. Zudem wurden im Zuge dessen die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung angepasst.

Der Download der „nora“ Notruf-App ist kostenlos. Nutzerinnen und Nutzer, die „nora“ installiert hatten, haben bereits ein Update erhalten.

Weitere Informationen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen (auch in Deutscher Gebärdensprache) und den Kontakt zum Support finden Sie unter www.nora-notruf.de.

 

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Wirtschaft

Kreissparkasse Mayen steht für Nachhaltigkeit

Mayen/Region – Erstes Unternehmerforum für den Mittelstand kam hervorragend an – Es war ein Netzwerktreffen der anderen Art: Mit dem „Unternehmerforum“ hat die Kreissparkasse (KSK) Mayen ein neues Networking-Format für Firmenkunden geschaffen. Die Veranstaltungen dieser neuen Reihe werden jeweils mit geladenen Gästen bei unterschiedlichen Unternehmen in der Region stattfinden. Unter dem Motto „Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit – strategische Positionierung im Mittelstand“ startete dieses neue Veranstaltungs-Format bei der Presto Humus GmbH in Kobern-Gondorf.

„Nachhaltigkeit stellt mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Die ökologische Transformation, gestiegene Anforderungen von Kunden und Gesetzgebern sowie die zunehmende Bedeutung der CSRD-Berichterstattung betreffen nahezu alle Firmen. Als Kreissparkasse Mayen begleiten wir diese Transformation durch Beratung und Unterstützungsangebote bei den CSRD-Berichtspflichten der Unternehmen sowie mit dem gerade ganz neu aufgelegten Sonderkreditprogramm, mit dem nachhaltige gewerbliche Investitionen in der Region günstig finanziert werden können“, so Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK Mayen, in seiner Begrüßung.

Simone Lönnendunk, Nachhaltigkeitsberaterin im Team Konzern-Strategie & Nachhaltigkeit der Deutsche Leasing AG, sprach die Keynote und erläuterte die Chancen einer nachhaltigen Positionierung von Firmen, die in Finanzierungsvorteilen ebenso liegen kann, wie in Kosteneinsparungen, Imagegewinn bei der Mitarbeitergewinnung und der Kundenbindung. Es sei wichtig zu verstehen, dass auch kleine Unternehmen als Zulieferer großer Firmen mitunter von heute auf morgen mit dem Thema konfrontiert werden, z.B. weil man von ihnen eine Klimabilanz fordert, zu der sie von gesetzlicher Seite zwar nicht oder noch nicht verpflichtet wären, die aber für die Geschäftsbeziehung nötig ist. Daher ist für sie ein Energieaudit, also wo steht die Firma derzeit und welche Maßnahmen helfen den Fußabdruck zu verkleinern, der erste Schritt. „Uns stehen noch 21 Jahre bevor, um bis 2045 klimaneutral zu sein. Beim Blick zurück auf die letzten 21 Jahre haben wir auch die rasante Entwicklung bis heute nicht voraussehen können, die z.B. im Mobilfunk- oder in der Automobilbranche gemacht wurde. So können wir optimistisch sein, bis 2045 die Klimaneutralität zu erreichen, sofern alle an einem Strang ziehen“, so Lönnendunk.

Wie das gut gelingen kann, machte Inhaber und Geschäftsführer Alexander Storr deutlich. Sein Unternehmen, die Presto Humus GmbH, wurde 1978 gegründet und ist heute in 2. Generation und mit drei Geschäftszweigen noch immer familiengeführt. Hergestellt werden z.B. torffreie Erden und andere hochwertige Produkte aus natürlichen Rohstoffen der Region. Damit ist das Unternehmen ein Musterbeispiel der gezielten Kreislaufwirtschaft, denn aus Grünabfall, Rohrinde oder Waldrestholz werden durch Veredelung wertvolle Produkte, die sich sowohl bei großen Handelsketten, Baumärkten, Bioläden, Gartencentern und im Fachhandel in 14 Ländern angeboten werden. Bei einer spannenden Betriebsbesichtigung konnten die geladenen Gäste den Weg von der Rohstoffanlieferung über die verschiedenen Stadien der Kompostierung bis zur Abfüllung verfolgen. Rund 18 Mio. Beutel mit Subtraten verlassen pro Jahr die Produktion. Das Unternehmen hatte früher mit seinen Maschinen einen Verbrauch von ca. 420.000 Litern Diesel, seit 2023 ist die Grünschnittaufbereitung komplett elektrifiziert und die gesamte Produktion arbeitet mit elektrischen Antrieben. Auch an Lösungen für grüne Energie wird aktuell gearbeitet.

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Erster Einsatz in Aachen – Seit gestern trägt der OSD Bodycams

Aachen – Im Rahmen des Sicherheitskonzeptes Gewaltprävention setzt der Ordnungs- und Sicherheitsdienst an diesem Wochenende erstmals Bodycams ein und setzt somit einen politischen Beschluss um, der im vorherigen Jahr getroffen wurde. Grund für die Anschaffung sind zunehmende Übergriffe auf Beschäftige im öffentlichen Dienst. Bodycams sind sichtbar getragene Videokameras zur Dokumentation von Einsatzgeschehnissen. Aufnahmen erfolgen nicht dauerhaft, sondern nur in klar definierten Einsatzsituationen und nach vorheriger Information aller Beteiligten.

Ordnungsdezernentin Annekathrin Grehling stellt klar, dass die Kameras nicht nur zur Sicherheit der Mitarbeitenden angeschafft wurden: „Die Kameras werden sowohl in Richtung Prävention, als auch zur Beweissicherung genutzt. Aber auch um ein Stück weit die objektive Beurteilung von Einsätzen und Maßnahmen zu erleichtern. Somit schützen die Bilder nicht nur die Kolleg*innen sondern auch die Bürger*innen, da bewiesen werden kann, dass die Maßnahme wirklich rechtsicher durchgeführt wurde.“

Zentraler Bestandteil des städtischen Sicherheitskonzeptes Gewaltprävention sind personenbezogene Maßnahmen wie Dienst- und Schutzkleidung sowie persönliche Schutzausrüstung. Bodycams können als Erweiterung der Schutzausrüstung zusätzlich die Qualität gesicherter Beweismittel steigern.

Die Tätigkeit der Ordnungsbehörde geht in vielen Einsatzfällen mit dem Eingriff in die Rechte von Bürger*innen einher, so dass ein erhöhtes Konfliktpotential gegeben ist. Hier können Bodycams laut einer Studie des Instituts für Polizei- und Kriminalwissenschaft und der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW zu einem deeskalierenden Verlauf mit sinkender verbaler und non-verbaler Aggression gegenüber den Einsatzkräften beitragen. „Wir stehen auch in engem Austausch mit anderen Städten, die Bodycams bereits einsetzen, und diese berichten von ausschließlich positiven Erfahrungen mit den Kameras“, erläutert Nicole Kuhn, Teamleiterin des OSD. So berichten diese Städte, zu denen auch Bonn gehört, dass es in Einsätzen seltener zu Konflikten oder gar Übergriffen kommt, seit die Ordnungskräfte die Bodycams einsetzen. Auf eine solche präventive Wirkung setzt auch die Stadt Aachen mit dem Einsatz der Kameras.

Die Aufnahmen werden innerhalb von 14 Tagen gelöscht. Gesichert werden die Videos lediglich zur Beweissicherung, wenn es im Rahmen des Einsatzes zu einer Eskalation kommen sollte, die in einem späteren Verfahren aufgearbeitet wird. Die Stadt Aachen hat im ersten Schritt 40 Geräte angeschafft, so dass alle Einsatzkräfte ausgestattet sind. Vor dem ersten Einsatz am heutigen Freitag sind alle Mitarbeitenden drei Tage lang geschult worden.

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Kunst & Kultur

Meckenheim sucht die 14. Blütenkönigin – Bewerbungsfrist läuft bis zum 22. November

Meckenheim – Einmal Königin sein! Diesen Traum kann sich eine Meckenheimerin jetzt erfüllen. Denn für die nächste Amtsperiode sucht die Stadt Meckenheim ihre 14. Blütenkönigin. Bewerben können sich alle Frauen ab 18 Jahren, die Freude daran haben, die Apfelstadt auf verschiedenen Veranstaltungen königlich zu vertreten.

Auf die künftige Hoheit wartet ein Jahr voller Höhepunkte und unvergesslicher Momente. Sie steht im Rampenlicht, repräsentiert ihre Heimat und lernt viele spannende und auch prominente Persönlichkeiten kennen. Auf touristischen Messen und Veranstaltungen wirbt sie für einen Besuch in Meckenheim und in der Region. Auf Festen ist sie ein gern gesehener Ehrengast.

Und wenn am 13. April 2025 die ganze Stadt mit vielen Besucherinnen und Besuchern das mittlerweile 15. Meckenheimer Blütenfest feiert, steht die Blütenkönigin den ganzen Tag im strahlenden Mittelpunkt.

Wer gerne Meckenheimer Blütenkönigin werden möchte, sollte so mobil sein, dass auch Termine außerhalb Meckenheims wahrgenommen werden können. Vorkenntnisse zum Thema Obstbau sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Die Bewerberin sollte klären, ob der zeitliche Aufwand für die Amtszeit beruflich und familiär zu vereinbaren ist.

Die Kosten für das Königinnenkleid übernimmt die Stadt Meckenheim, die Blütenkönigin kann das Kleid nach Ablauf ihrer ehrenamtlichen Regentschaft behalten.

Die Teilnahme am Auswahlverfahren zur Meckenheimer Blütenkönigin ist einfach: Unter www.meckenheim.de/bluetenkoenigin können die Kandidatinnen das Bewerbungsformular ausfüllen und mit einem aussagekräftigen Foto an die Stadt Meckenheim, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus, Sonja Crämer, per E-Mail sonja.craemer@meckenheim.de schicken. Auskünfte dazu gibt es unter Telefon (02225) 917-217.

Die Bewerbungsfrist endet am 22. November.

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Louis-Braille-Schule ist jetzt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Düren – Die Louis-Braille-Schule für sehbehinderte oder blinde Kinder und Jugendliche setzt ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und Rassismus. Durch die Koordination des Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Düren ist die Schule des Landschaftsverbandes Rheinland jetzt Teil des bundesweiten Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Mit der Aufnahme verpflichten sich die Schule, sowie alle Schülerinnen und Schüler, sich aktiv gegen Diskriminierung und insbesondere Rassismus einzusetzen. Deutlich wird dies auch ab sofort mit einem Logo-Schild, das der Schule vom Kommunalen Integrationszentrum bei einem Festakt überreicht wurde. Das Schild wird jetzt sichtbar an der Schulwand befestigt. Schulpate des Projektes ist der Jugendbuch-Autor Tobias Steinfeld.

Mit der Louis-Braille-Schule sind inzwischen 14 Schulen aus dem Kreis Düren Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.“ Auf Bundesebene beteiligen sich über 4.400 Schulen mit weit über zwei Millionen Schülerinnen und Schülern. Für die Schulen im Kreis Düren ist das Kommunale Integrationszentrum für die Vernetzung und Organisation des Projektes zuständig. So hilft es beispielsweise bei der Suche von Patinnen und Paten oder bei der Planung von Veranstaltungen rund um das Thema Antidiskriminierung.

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Erntedank-Empfang im Kreishaus Düren

Düren – Traditionsgemäß wurde am Donnerstag, dem 19. September der Erntedank-Empfang der Kreisbauernschaft im geschmückten Veranstaltungssaal des Kreishauses zelebriert. Rund 50 Gäste aus der Region kamen zu der Veranstaltung, die bereits zum 24. Mal stattfand.

In seiner Begrüßungsrede betonte Landrat Wolfgang Spelthahn die auch heute noch aktuelle Bedeutung des bis in die Antike reichenden Erntedank-Brauches. In den vergangenen Jahren habe sich die Welt dramatisch verändert. Vor allem vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges seien Lieferketten über tausende Kilometer nicht immer verlässlich.  „Die Selbstverständlichkeit von Versorgung ist so nicht mehr gegeben. Der Erntedank-Empfang ist heute nicht nur der Dank für eine gute Ernte und andere Erzeugnisse der Landwirtschaft, er ist auch ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung für die, die sich um unsere Ernährung kümmern und die unsere Landschaft pflegen: unsere Landwirtinnen und Landwirte.“

Julia Klammer, die rheinische Kartoffelkönigin, erzählte, dass dieses Jahr die Kartoffel-Ernte besonders hart gewesen sei. Unter anderem wegen schlechter Witterung und Krankheiten Aber dank des Know-Hows der Landwirtinnen und Landwirte und der guten Böden im Rheinland, können wir trotzdem auf die Kartoffel zählen“, sagte die 18-Jährige aus Issum.

Auch Erich Gussen, der Vorsitzende der Kreisbauernschaft, blickte auf ein schwieriges Erntejahr zurück. „Selten hatten wir so wenig Stunden Sonnenschein wie in diesem Jahr. Daraus ergaben sich beim Getreide sehr schlechte Erträge. Die weltweiten Handelsströme führten zusätzlich zu niedrigen Preises, wodurch die Stimmung der Landwirte sehr gedrückt ist.“ Es zeige sich, wie stark der Klimawandel die Landwirtschaft im Griff habe. Deshalb sei es wichtig, den Fokus auch regional viel mehr auf geeignete Klimaanpassungsstrategien zu legen.

Eva-Maria Lieven ergriff als Vorsitzende des Landfrauen-Verbandes Düren Jülich das Wort. In ihrer Rede ging sie besonders auf die Altersvorsorge für Frauen in der Landwirtschaft ein. „Dass die Alterskasse in der Landwirtschaft nur ein Teilversorgungssystem ist, wissen wir alle. Aber wie kann ich heute dafür sorgen, auch wenn der Betrieb nicht übernommen wird, finanziell unabhängig meinen Lebensabend zu verbringen?“, stellte sie eine der zentralen Fragen vor, um die sich Landfrauen-Verband in Zukunft kümmern will.

Musikalische Begleitung gab es bei der Veranstaltung durch das Blechbläserduo 4 in 2. Den Höhepunkt des Empfangs bildete die feierliche Übergabe der Erntekrone der Kreisbauernschaft an den Kreis Düren. Die aufwendig gestaltete Krone wird jetzt im Eingangsbereich des Kreishauses ausgestellt.

 

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Welcher edle Tropfen wird Ahrwein des Jahres?

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Jury verkostete über 130 Ahrweine in sechs Kategorien – Preisverleihung am 31. Oktober in der Kreissparkasse Ahrweiler – Es wird spannend beim Ahrwein des Jahres: Am Donnerstag traf sich die hochkarätig besetzte Jury, um die angestellten Weine in sechs Kategorien zu probieren und zu bewerten. Die Prämierungsfeier zum Ahrwein des Jahres ist für Donnerstag, 31. Oktober, in der Kreissparkasse Ahrweiler geplant. Der renommierte Weinpreis wird seit mehr als 10 Jahren jährlich von der Kreissparkasse Ahrweiler, vom Ahrwein e.V. und dem International Wine Institute (IWI) ausgeschrieben.

In diesem Jahr gab es insgesamt 135 Weine blind zu verkosten – in der Kategorie Kultwein: 26 Weine, Premium: 26 Weine, Klassiker: 20 Weine, Frühburgunder: 20 Weine, Blanc de Noir: 26 Weine und Weiße Burgunder: 18 Weine. Unter dem Vorsitz von Autor und Journalist Carsten Henn machte sich die Jury hochkonzentriert ans Probieren und Bewerten. Keine leichte Aufgabe, denn beim Ahrwein des Jahres treten die Besten der Besten an. In diesem Jahr gaben Katharina Röder (Sommelière Landlust und Gastgeberin im Restaurant „Bambergs Häuschen“ auf Burg Flamersheim), Ulrich Hagenmeyer (IHK-Geprüfter Sommelier und Weinkommissionär), Elena Hart-Skilling (Sommeliére im Restaurant Ente in Wiesbaden, Regionalsprecherin Sommelier Union Frankfurt ), Lars Daniels (Leitender Redakteur Perswijn Niederlande), Lukas Sermann (Weingut Sermann, letztjähriger Gewinner in der Kategorie „Kultwein“) als Mitglieder der Jury ihr Urteil ab. Vorbereitet wurde die Blind-Verkostung wieder von Alexander Kohnen und seinem Team vom International Wine Institute. Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, dankte nach der Verkostung herzlich den Jury-Mitgliedern für ihre Expertise und dem Team des IWI für die Vorbereitung des Termins.

Wer genauso wie die Jury die angestellten Weine probieren möchte, hat auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit dazu. Denn unter dem Titel „Test the Best“ laden Kreissparkasse, Ahrwein e.V. und IWI für Sonntag, 3. November, von 12 bis 17 Uhr zu einem exklusiven Tasting in das Hotel Rodderhof ein. Im gesamten Erdgeschoss und dem Weinkeller des Hotels werden sich die Weingüter mit ihren angestellten Weinen inklusive der ausgezeichneten Siegerweine präsentieren. Eine einmalige Gelegenheit, die besten Ahrweine bei einem Event zu verkosten. Tickets zum Preis von 47,95 Euro (inkl. Verkostung, Wasser und Fingerfoodteller) sind ab sofort unter ahrweindesjahres.de erhältlich.

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Politik

Auf Leben und Tod – Wenn es ernst wird, rücken die Spezialisten an – Polizei Nordrhein-Westfalen feiert 50 Jahre Spezialeinheiten

Region/Düsseldorf – Ob Verhandlungsgespräche, Festnahmeszenarien oder Observationen: Die Polizistinnen und Polizisten der Spezialeinheiten (SE) sind im Einsatz, wenn es darum geht, größere Bedrohungen abzuwehren. Am Freitag, den 20. September 2024, wurde im Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei das 50. Jubiläum gefeiert. Rund 350 Gäste, darunter Führungskräfte der Landespolizei, des Ministeriums des Innern, der Landesoberbehörden sowie der Spezialeinheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen, nahmen am Festakt in Selm teil. Ministerpräsident Hendrik Wüst würdigte den Einsatz der Spezialeinheiten im Rahmen einer Videobotschaft. Um die Sicherheit der anwesenden Kräfte zu gewährleisten, fand die Veranstaltung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Innenminister Herbert Reul gratulierte: „Wir schauen auf ein halbes Jahrhundert, in dem Sie, die mutigen Frauen und Männer der Spezialeinheiten, mit außergewöhnlichem Engagement und Professionalität für die Sicherheit unseres Landes sorgen. Sie sind nicht nur ein Symbol für Sicherheit, sondern auch für Entschlossenheit und Einsatzbereitschaft. Egal in welcher Einsatzlage, egal wie brenzlig die Situation ist, auf Sie ist Verlass.“

Rund um die Uhr sind die Spezialeinheiten einsatzbereit, um bei Amoktaten, Geiselnahmen, Anschlägen oder Festnahmen in der Organisierten Kriminalität an vorderster Front Schlimmeres zu verhindern. Die Spezialeinheiten bestehen aus Spezialeinsatzkommandos (SEK), Mobilen Einsatzkommandos (MEK), den Verhandlungsgruppen (VG) und den Technischen Einsatzgruppen (TEG). In Nordrhein-Westfalen gibt es sieben Standorte mit Spezialeinheiten. Sie befinden sich angedockt an die Polizeipräsidien Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund, Münster, Bielefeld und beim Landeskriminalamt.

Der Inspekteur der Polizei, Michael Schemke, der selbst elf Jahre bei den Spezialeinheiten tätig war, hebt hervor: „Seit der Gründung vor 50 Jahren haben die Spezialeinheiten Nordrhein-Westfalen eine Vielzahl herausragender Einsatzanlässe bewältigt, wie etwa die Geiselnahme in der Landeszentralbank in Aachen, der Anschlag auf Einsatzkräfte in einem Hochhaus in Ratingen oder – ganz aktuell – die Festnahmen im Zusammenhang mit den Sprengungen in Köln. Wesentliche persönliche Eigenschaften für diese Tätigkeit sind Tapferkeit, Gerechtigkeit und Klugheit.“

Bei dem Überfall auf das olympische Dorf im Sommer 1972 nahmen palästinensische Terroristen israelische Sportler als Geiseln. Bei dem Anschlag und der anschließenden misslungenen Befreiungsaktion auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck starben 17 Menschen. Zwei Jahre später beschlossen die Innenminister der Länder und des Bundes unter dem Eindruck des Münchener Attentats und des präsenten RAF-Terrorismus in Deutschland, Spezialeinheiten für herausragende Lagen auszubilden.