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Fortschritt

Eine Eifeler „Sommerfrische“ wie aus dem Bilderbuch

Manderscheid/Prüm – Das Hotel Heidsmühle aus Manderscheid – Echte Eifeler Originale für Leib und Seele – Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Heidsmühle ein klassisches Ausflugsziel für Einheimische, Urlauber und Tagestouristen: Entstanden aus einer Getreidemühle an der kleinen Kyll mit angeschlossener Landwirtschaft, ist sie seit fast zwanzig Jahren zertifizierter Gastgeber der Regionalmarke EIFEL. Sie überzeugt mit Qualität, die man schmeckt, und einem Ambiente, das zum Bleiben verführt.

Ein Mühlrad, das von einem rauschenden Bergbach gesäumt wird, Forellen schwimmen im glasklaren Wasser, ein Teich mit Schwänen und Enten, ringsum dichte Wälder und Wiesen – das ist das Motiv einer Malvorlage, die seit Jahrzehnten den kleinen Gästen der Heidsmühle das Warten auf Süßes und Leckeres verkürzt. Und so malerisch gelegen ist die Heidsmühle auch in Wirklichkeit. Für viele Generationen von Eifelern und Eifelreisenden ist sie das traditionelle Ziel eines Wochenendausflugs oder eines Sonntagsspaziergangs entlang der Kleinen Kyll bis zur vulkanischen Wolfsschlucht mit ihren imposanten Basaltsäulen. Pfad der Achtsamkeit heißt diese beliebte Route, sie ist dank der Germanenbrücke über die „Wasserfälle“ des Flüsschens gut als familienfreundlicher Rundweg dosierbar. Das unbestrittene Highlight einer solchen Wanderung ist jedoch der Genuss von fangfrischen Forellen aus der Heidsmühlenküche, entweder à la Müllerin oder blau, aber auf jeden Fall zubereitet in den seit jeher bewährten gusseisernen Pfannen des Hauses. In ihnen gelingen Aromen und Konsistenz perfekt. Hausgemachte Kuchen und Torten, ebenfalls nach überlieferten Rezepten, dürfen für den Rundum-Genuss nicht fehlen.

Echte Eifeler Originale für Leib und Seele

„Wir sind in der Region verwurzelt“, sagt Inhaber Tobias Stadtfeld, „da ist es klar, dass wir unsere Zutaten von hier beziehen.“ Sein Motiv ist einerseits, dass Frische, Naturbewusstsein und Qualität kurze Wege erfordern. „Ich kenne die Höfe, die uns zuliefern, persönlich und weiß, dass sie gute Produkte liefern.“ Aber für ihn ist es darüber hinaus auch eine Sache der betrieblichen Vernunft, sich im Netzwerk der Regionalmarke EIFEL und mit anderen Erzeugern aus der Umgebung zu positionieren. „Wir signalisieren damit den Gästen, dass wir für die Güte unseres Angebots einstehen. Sie wollen wissen, was sie von uns bekommen, und das ist vor allem Eifel pur.“ Das charakteristische farbige Eifel-Logo sei als Botschaft wichtig. Es ist auf der Speisekarte vielfach präsent, die ihrerseits wie ein lesenswertes Magazin für Heimatgenuss aufgebaut ist und mit nach Hause genommen werden kann als Erinnerung daran, wie gut Eifelerlebnisse in der Heidsmühle tun. Von der Historie des Hauses über die Erläuterungen zu den Menüs bis zu Eventtipps zu den regelmäßigen Kabarett- und Musikveranstaltungen ist der Inhalt voller Abwechslung. Das Magazin weckt nicht nur Appetit auf die Forellen, sondern ebenso auf Vegetarisches oder Veganes, auf Eifelschwein oder knackige Salate mit Eifeler Ziegenkäse.

Engagiert für den Nachwuchs der Kochkunst

Tobias Stadtfeld ist einer der Mentoren, die sich in der Eifel für die Initiative der Europa-Miniköche engagiert und die Begeisterung für gutes Essen praktisch vermittelt. „Die Kinder von zehn bis 14 Jahren sind mit Elan dabei, die Gruppen sind ausgebucht“, freut er sich über das Feedback. Seine eigenen 52 Beschäftigten tragen die Philosophie der Heidsmühle mit und halfen auch, die Folgen der Flut im Sommer 2021 zu meistern, als die Kleine Kyll ungebeten zu Besuch kam. Der Charme des Mühlenanwesens ist geblieben, das Interieur ist in einem regionstypischen, aber modernen Stil erneuert. Der Familienbetrieb mit großer Sonnenterrasse wird wie seit mehr als hundert Jahren als kulinarisches Ausflugsziel von vielen angesteuert… und wer am Teich oder am Forellenbassin, mit Malvorlage oder mit Blick aufs Mühlrad und den grünen Wald entschleunigt wird, hat schon Vorfreude pur auf Eifeler Köstlichkeiten.

“Bei uns ist die Atmosphäre ungezwungen und familiär, wie es zur Eifel passt. Wir freuen uns, dass die emotionale Verbindung der Gäste zu unserer Heidsmühle so stark ist.“

Tobias Stadtfeld – Inhaber

https://www.heidsmuehle.de/

“Das Team um Hotel Heidsmühle–Inhaber Tobias Stadtfeld definiert das Thema EIFEL-Gastgeber auf seine eigene Weise: familiärer Wohlfühlservice gepaart mit naturverbundener Atmosphäre und besten regionalen Produkten aus der Eifel. Sehr empfehlenswert!“

Markus Pfeifer – Geschäftsführer Regionalmarke EIFEL

https://www.regionalmarke-eifel.de/eifel-gastgeber/wir-eifel-gastgeber

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Weitblick

Ins Blaue hinein…… Ausstellung im Kunstforum Eifel in Gemünd ab 6. Oktober 2024

Mechernich/Gemünd – Das Gemälde „Blue Experience“ des Mechernicher Malers Tom Krey ist Teil einer Gemeinschaftsausstellung im Kunstforum Eifel in Gemünd vom 6. Oktober bis 23.November. Die Vernissage findet am Sonntag, 6. Oktober, um 15 Uhr statt. Es spielt das Avantgarde-Duo „KFF and the Fountains of Reality“ mit Manuela Klein und Detlev Weigand.

Außer dem gebürtigen Garmisch-Partenkirchener Tom Krey stellen auch Rosemie Becker, Andrea Bryan, Monika Berbuir, David, Liena Deffert, Martina Furk, Georg Gartz, Angelika Huber, Barbara Kroke, Dorothea Lansch, Stefanie Lenartz, Hans Maas, Rainer Martens, Maria-Elisabeth Palmen-Kind, Pauline Schulze, Eva Vahjen, Detlev Weigand und Maria Zalfen-Lenz Malerei aus.

Objektkunst, die den Rahmen sprengt, zeigen Sabine Krüger, Angela Lindenlauf, Dietmar Paetzold, Irmgard Potthoff, Annette Reichhardt/Stewens Ragone, Sabine Reyer, Christine Santema, Cornelia Schienwald, Franziska Schretzmann und Helga Weidenmüller.

„Das Besondere“ steuern Manuela Klein („Atmosphere… oder die unglaubliche Leichtigkeit der Bubble Brothers“), Rita Lü („Reise zum Mittelpunkt der Erde“), Gaby Ludwig („Gewölk“), Bodo Nolte („Fahrt ins Blaue“) und Helga Mols („Hortus apertus“) bei. „Relikte einer frevelhaften Aktion“ präsentiert Ilse Wegmann. Das Ausstellungskonzept stammt von Eva Hermanns.

„Sinfonie fürs Auge“

Der Mechernicher Tom Krey schreibt über „Blue Experience“ (Ölpixel-Technik auf Leinwand, 130 x 100 cm): „Der Anblick des Zugspitz-Massivs an einem sonnigen Januartag 2022 vermittelte mir wieder einen intensiven Eindruck seiner großen und geheimnisvollen Schönheit.“ Die Inspiration, die ihn an seine Jugend und eine Besteigung im September 1980 erinnerte, führte zur „Konzeption eines Bildes, das für das Auge das sein soll, was die Musik für das Ohr ist.“

Und weiter: „Die lichtdurchflutete Vision der monumentalen Landschaft wurde zum malerischen Ereignis. Ich versuchte, mit meinen stilistischen Mitteln eine leuchtende, brillante Farbensinfonie auf der Leinwand zu interpretieren.“ Kein Punkt sei zufällig, „alles notwendig“.

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Optimierung

Zertifiziertes Alterstrauma-Zentrum im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen feiert Jubiläum

Mayen – Interdisziplinäres Team unterstützt Senioren seit fünf Jahren kompetent – Das zertifizierte Alterstraumazentrum (ATZ) im St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen hat sich als wichtige Anlaufstelle für geriatrische Traumapatienten etabliert. Nun feiert das ATZ Jubiläum: Seit mittlerweile fünf Jahren unterstützt dessen interdisziplinäres Team ältere Unfallverletzte in deren Genesungsprozess.

Das 2019 gegründete ATZ in Mayen wird gebildet aus der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie der Klinik für Innere Medizin – Akutgeriatrie. Diese Zusammenarbeit wurde vor drei Jahren erstmalig von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) erfolgreich zertifiziert. Im ATZ wird besondere Rücksicht auf die Gegebenheiten alter multimorbider Patienten genommen. Eingeschlossen sind hierbei auch die mit bestimmten Konstellationen verschiedener Krankheitsbilder einhergehenden Risikofaktoren. Um für diese Patienten eine drohende Unterversorgung abzuwenden, erfolgt die unfallchirurgisch-orthopädische und medizinisch-geriatrische Mit- und Weiterbehandlung unter Einbeziehung aller erforderlichen pflegerischen, ärztlichen und therapeutischen Kompetenzen.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit in unserem Alterstraumazentrum so reibungslos funktioniert und unseren Patienten zugutekommt“, betont Dennis Peckart, Zentrumskoordinator und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. „Unser vorrangiges Ziel ist es, unseren älteren Patienten Mobilität und Selbstständigkeit zu ermöglichen. Damit unsere Senioren frühestmöglich wieder in ihr gewohntes Lebensumfeld zurückkehren können, arbeiten wir alle ganzheitlich und nach klaren Strukturen zusammen.

Jeder einzelne von uns – ob Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Geriatrie, speziell ausgebildete Pflegefachkraft, Physiotherapeut, Ergotherapeut, Psychologe, Logopäde, Ernährungsberater oder Mitarbeitender des Sozialdienstes – trägt einen wichtigen Teil im Genesungsprozess unserer älteren Patienten bei.“

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Impulse

Herbst- und Reitermarkt auf Burg Satzvey am 5. und 6. Oktober

Mechernich-Satzvey – Außergewöhnliche Outdoor-Veranstaltung rund um Pferde und den Reitsport – Show- und Informationsprogramm – Live-Musik – Familienveranstaltung für Groß und Klein – Vor der beeindruckenden Kulisse der mittelalterlichen Wasserburg Satzvey bei Euskirchen richtet die Patricia Gräfin Beissel GmbH am ersten Oktoberwochenende – 5. und 6. Oktober 2024 – ihren Herbst- und Reitermarkt aus. Mit von der Partie ist Emotion Pferd, die Plattform, auf der die passionierte Reiterin Gräfin Beissel Feuerkurse, Gelassenheitstraining und weitere Schulungen rund ums Pferd anbietet.

Auf dem weitläufigen Gelände samt Burgpark dreht sich alles um Pferde und den Reitsport. Die Besucher können sich über verschiedenste Themen zu Ross und Reiter informieren und mit Gleichgesinnten austauschen. Neben Vorträgen und Informationen zur Pferdeausbildung – auch für Show- und Filmpferde – gibt es außerdem vielfältige Vorführungen. Die Themen reichen von Stuntreiten und Vielseitigkeitsspringen über Pferdetherapie und Natural Horsemanship bis hin zu Mantrailing mit Rettungshunden.

An zahlreichen Ständen werden Reitsportzubehör, Bekleidung, hochwertige Lederwaren, Futter und ausgefallener Schmuck angeboten – z.B. aus Hufnägeln oder Pferdehaar – und es lockt so manch gutes Angebot oder exklusive Rarität.

Regionale Waren und ausgefallenes Kunsthandwerk finden sich an den Marktständen in den Burghöfen. Allerlei kulinarische Köstlichkeiten können vor Ort verzehrt oder als Mitbringsel erworben werden. Die Live-Musik der Band Sonic Blues Revival rundet das Programm ab.

Am Samstag können die Besucher den Abend noch mit einer musikalischen Zeitreise in die 60er und 70er Jahre ausklingen lassen: An der Wanderreitstation der Burgbäckerei spielt bei freiem Eintritt um 19 Uhr die Band Traces.

Termin:

Samstag, 5.10.2024, und Sonntag, 6.10.2024, jeweils 11 bis 18 Uhr

Ort: Burg Satzvey, An der Burg 3, 53894 Mechernich-Satzvey

Eintrittspreise:

Kinder 4-12 Jahre: TK 5 €/VVK 3 €; Jugendliche, Schüler, Studenten, Gruppen (ab 20 Personen): TK 10 €/VVK 7 €; Erwachsene: TK 13 €/VVK 10 €

Kartenvorverkauf unter: https://www.rheinruhrticket.de/rrt/ajax.aspx/shop/b7849a1c-ec99-4a38-8186-51c66de2ab3f/Burg_Satzvey.html

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News

Aachener Pharma-Unternehmen Grünenthal spendet 7.000 Euro an breakfast4kids e.V.

Aachen – Das forschende Pharmaunternehmen Grünenthal hat im Rahmen des Aachener Firmenlaufs 2024 7.000 Euro an breakfast4kids e.V. gespendet. Der Verein sorgt dafür, dass bedürftige Schulkinder in der Region Aachen und Köln täglich mit einem gesunden Pausenbrot versorgt werden, um ihnen einen guten Start in den Schultag zu ermöglichen.

Für jeden am Firmenlauf teilnehmenden Mitarbeitenden spendete Grünenthal 100 Euro an eine von drei wohltätigen Vereinen in unserer Region, und die Mitarbeitenden konnten selbst darüber abstimmen, wohin ‚ihre‘ 100 Euro gehen sollten. So kamen insgesamt 12.800 Euro zusammen, da Grünenthal einen neuen Teilnehmenden-Rekord aufstellte und das zweitgrößte Team beim diesjährigen Firmenlauf stellte.

„Großzügige Spenden wie die von Grünenthal sind die Voraussetzung und Grundlage für unsere Arbeit, mit der wir vielen bedürftigen Kindern in unserer Region helfen können“, freut sich Achim Monnartz, 1. Vorsitzender von breakfast4kids e.V.

Robert Sunjic, Geschäftsleiter Deutschland bei Grünenthal, ergänzt: „Es ist großartig zu sehen, wie unsere fast 130 Mitarbeitenden nicht nur Teamgeist und sportliches Engagement zeigen, sondern gleichzeitig auch einen wichtigen Beitrag für die Region leisten.“

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Impulse

Im Oktober 2024 wird der Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler Schauplatz für die größte Geburtstagsparty im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Klangwelle-Jubiläum wird große Geburtstagsparty – Show zwischen Gänsehaut und Partyfeeling feiert ihre 10-jährige Erfolgsgeschichte – Die Klangwelle Bad Neuenahr-Ahrweiler feiert vom 10. bis 13. Oktober und vom 17. bis 20. Oktober 2024 mit Tausenden Besuchern ihr 10-jähriges Jubiläum. Die Show aus Wasser, Laser, Feuer, Licht und Musik wird unter dem Motto „Ein Meisterwerk der Emotionen“ den Kurpark Bad Neuenahr zum Erbeben bringen. Zur Vorstellung des Jubiläumsprogramms haben sich die Veranstalter der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler mit Sponsoren, Gastronomie- und weiteren Kooperationspartnern im Kurpark getroffen. Schnell wurde klar: Atemberaubend, berührend, mitreißend und tanzbar – die diesjährige Klangwelle wird alles zeigen, was die Megashow seit einem Jahrzehnt ausmacht.

Rückblick der „Klangwelle-Familie“

Doch zunächst gab es einen kleinen Rückblick auf 10 Jahre Klangwelle. 2014 organisierte die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH die erste Klangwelle im Kurpark an fünf Tagen vor rund 8.000 Besuchern. Was folgte, war eine Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält: Die Spieltage wurden auf acht Abende erweitert, die Besucherzahlen stiegen kontinuierlich. 2023 erlebte die Klangwelle mit rund 19.000 Zuschauern einen Besucherrekord. In einem emotionalen Videozusammenschnitt ließ die „Klangwelle-Familie“, darunter Daniel Ploil von der Technik-Firma Consortium aus Wien und der musikalische Leiter Roland Nenzel, die Geschäftsführer der Marketing GmbH Christian Senk und Jan Ritter, Bürgermeister Guido Orthen sowie langjährige Partner und Sponsoren, die Entstehung und die Entwicklung der Klangwelle Revue passieren.

Eines wurde hier ganz deutlich: Die Klangwelle war 2014 eine große Gemeinschaftsleistung und ist es bis heute geblieben. „Als Christian Senk und Jan Ritter im Juli 2014 bei mir im Büro auftauchten und von der einmaligen Chance berichteten, ein Event wie die Klangwelle nach Bad Neuenahr-Ahrweiler zu holen, ging es um Vertrauen und Mut. Dieser Mut ist belohnt worden“, so der Bürgermeister. „Das Team, die Klangwelle-Familie ist die Basis für alles, was wir unseren Gästen im Kurpark bieten, einfach eine großartige Veranstaltung für alle Generationen“, fasste Christian Senk zusammen. Daniel Ploil ergänzte: „Im Vergleich zu den Anfängen hat die Klangwelle auch einen großen technischen Generationenwechsel mit jährlichen Erweiterungen und Neuerungen erlebt.“

Violinistin und Trommler als Special-Acts

Zum 10-Jährigen will die Klangwelle jetzt wieder nachlegen. „Es wird eine Jubiläumsshow, die ihrem Namen alle Ehre machen wird. Das Publikum wird besondere Momente und Special-Show-Acts erleben“, kündigt Roland Nenzel an. So werden in der Jubiläumsshow zwei Live-Acts in die Shows integriert, die es so bei der Klangwelle noch nicht gegeben hat. Star am Klangwelle-Becken wird die Musikerin Jenny Violin. Mit ihrer Live-Performance an der E-Violine macht die Vollblut-Geigerin die Show zu einem unvergesslichen Erlebnis. Weiteres Highlight werden vier Trommler des „Drumatical Theatre“ aus Wien sein. Ihre elektrisierenden Sounds und die einmalige Percussion sorgen für ein ganz neues Klangwelle-Erlebnis, perfekt synchron abgestimmt auf Wasser, Laser, Licht und Musik.

Unter dem Motto „10 Jahre Klangwelle – Ein Meisterwerk der Emotionen“ laufen Meisterwerke wie ein roter Faden durch die Show. In Akt eins ziehen Wunder der Natur auf dem großen Hydroscreen vorbei. Mittendrin der Mensch, ein ganz besonderes Meisterwerk: Denker, Erfinder und Erschaffer. Eingebettet in imposante, epische Musik startet eine Reise durch das Sein, durch alle Emotionen, vorbei an Weltwundern, Kulturen und großen historischen Ereignissen. Dann heißt es Bühne frei für Hits „Made in Germany“. Eingängige Melodien, Texte, die jeder mitsingen kann, Songs, die Geschichte geschrieben haben – die deutsche Musik von den 50er Jahren bis heute ist so bunt und vielseitig wie das Leben selbst. Von Howard Carpendale bis Seeed, von Nena bis Jan Delay, von Grönemeyer bis Apache 207 – nie war deutsche Musik angesagter als heute. Die Party kann beginnen!

Doch keine Party im Rheinland ohne kölsche Musik! Für den Rheinländer sind nahezu alle Karnevalshits Meisterwerke op Kölsch. Deshalb taucht Akt 3 ein in das rheinische Lebensgefühl, in Melodien zum Mitsingen und Schunkeln, in gelebte Tradition und große Liebe zur Heimat, „denn he hält m’r zosamme!“ 50 Jahre Electronic Era: Im Show-Akt vier werden Songs mit Computern, Synthesizern und fetten Beats zu den Hauptdarstellern. Angefangen bei den Pionieren wie Kraftwerk und Depeche Mode über den Eurodance der 90er bis hin zu David Guetta und Avicii. Das Publikum erlebt einen mitreißenden, audiovisuellen Trip, der den Kurpark zum Dancefloor und zur Partyzone fürs 10-Jährige werden lässt.

An allen Tagen erwartet die Besucher wieder ein zweistündiges Vorprogramm mit dem Duo „SaxOsing“ sowie mit Moderation und Hintergrundinfos zur Jubiläumsshow. Der Gastro-Bereich bietet ein breites Angebot an Speisen, Getränken und Ahrweinen.

„Markenzeichen der Klangwelle ist und bleibt das Gesamtkonzept, das sowohl Unterhaltung pur als auch Atmosphäre, Geselligkeit und Genuss bietet. So wird unsere Jubiläums-Klangwelle erneut ein Rund-Um-Erlebnis für alle, die das Leben gemeinsam feiern möchten!“, sagte Jan Ritter abschließend. Die beiden Samstage sind bereits ausverkauft.

Infos und Tickets für alle anderen Veranstaltungstage unter die-klangwelle.de. Dort finden Interessierte auch das Video zur Entstehung und Geschichte der Klangwelle Bad Neuenahr-Ahrweiler.

 

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Wachstum

Katholische Kita gGmbH Trier stellt sich vielen Herausforderungen – Größter Träger in Mosel- und Eifelregion

Region/Trier – Als größter Träger von Einrichtungen in der Mosel- und Eifelregion betreut die gemeinnützige Gesellschaft 13.430 Kinder in 151 Einrichtungen. Als „Einrichtungen mit Vorzeigecharakter“ und „vorbildlich im Bistum Trier“ hat Generalvikar Ulrich von Plettenberg die Kindertagesstätten der katholischen Kita gGmbH Trier bezeichnet. Als größter Träger von Einrichtungen in der Mosel- und Eifelregion betreut die gemeinnützige Gesellschaft 13.430 Kinder von null Jahren bis zum Schulalter in 151 Einrichtungen. Plettenberg war zu Gast auf der 25. Gesellschafterversammlung der katholischen Kita gGmbH Trier im Robert-Schuman-Haus, wo sich über 100 Vertreterinnen und Vertreter aus den Kirchengemeinden (den Mitgesellschaftern des Trägers), auf den neusten Stand bringen ließen. Auch wenn die vorwiegend weiblichen Mitarbeitenden in den Einrichtungen jeden Tag ihr Bestes geben, um die Kleinsten zu betreuen und im Spielen und Lernen zu begleiten, steht der Träger dennoch vor vielen Herausforderungen, wie bei der Versammlung am 25. September deutlich wurde.

Fachkräftemangel als Dauerthema

Ein Dauerthema ist der Fachkräftemangel, dem die Gesellschaft versucht, mit Präsenz auf Bildungsmessen und Werbung zu begegnen, erklärte Konrad Berg, Geschäftsführer der katholischen Kita gGmbH Trier. Das verdeutliche auch die rückläufige Zahl der Freiwilligendienstleistenden und Berufspraktikanten von 84 im Jahr 2023 auf 75 in diesem Jahr. Seit das neue Kita-Gesetz  2021 in Kraft getreten ist, das einen Rechtsanspruch auf sieben Stunden durchgehende Betreuung mit Mittagessen vorsieht, beschäftige vor allem der Ausbau von Küchen, Schlaf- und Speiseräumen die Einrichtungen. Während der Rechtsanspruch schon gilt, haben die Kitas bis 2028 Zeit für den Ausbau ihrer Kapazitäten bekommen. Frust bei den Eltern entstehe jedoch nicht nur, wenn der Anspruch auf einen Platz mit Mittagessen noch nicht erfüllt werden könne, sondern auch wegen der Änderung der Betreuungszeiten.

Seine Kollegin, Geschäftsführerin Cordula Scheich, verdeutlichte das am Beispiel der Kita in Föhren, einer großen Einrichtung mit rund 200 Kindern. Wer früher einen Ganztagsplatz hatte, konnte sein Kind innerhalb der Öffnungszeiten abholen, wann es eben passte. Halbtagsplätze waren ohne Mittagessen vorgesehen. Das neue Gesetz ordne die Kinder aber Zeitkohorten zu – mit festen Bring- und Abholzeiten und einem warmen Mittagessen für alle. Auch der Personalschlüssel berechne sich danach. So gelinge es nicht immer, sich am Bedarf der Eltern zu orientieren. Es sei nicht möglich, ein Kind auch mal über die sieben Stunden hinaus zu betreuen, wenn sich die Eltern verspäteten. Für die Leitungen bedeute das einen hohen Planungsaufwand bei vielen unterschiedlichen Abholzeiten. Außerdem sei es nicht möglich, kreative Betreuungsmodelle anzubieten mit unterschiedlichen Betreuungszeiten an verschiedenen Tagen, wenn etwa Großeltern aufpassen könnten. Feste Zeiten an allen fünf Tagen seien vorgegeben. Trotzdem habe es die Kita gGmbH Trier geschafft, ihr Angebot an Ganztagsplätzen auf 89,7 Prozent zu erhöhen.

In seinem Grußwort fasste Ulrich von Plettenberg zusammen, was die Professionalität der katholischen Kita gGmbH Trier seines Erachtens ausmache: zum einen die Organisationsform als große Gesellschaft, was bezüglich Verwaltung, Personal und Qualitätsstandards viele Vorteile mit sich bringe. Immer wieder erhalte er interessierte Nachfragen aus anderen Bistümern, in denen bis heute oft noch die Verantwortung bei einzelnen Kirchengemeinden liege. Zweitens die enge Zusammenarbeit zwischen dem Diözesan-Caritasverband und dem Bistum über das gemeinsame Steuerungsbüro: Hier laufe viel Lobbyarbeit im Sinne der Kitas bei Kommunen und Land, Verhandlungen über Bau- und Betriebsträgerschaften und die pastorale Begleitung und Weiterbildung der Mitarbeitenden. Zum dritten existiere ein professionelles Qualitätsmanagement durch den Caritasverband und das Rahmenleitbild. Die Einrichtungen zeigten jeden Tag durch ihre Arbeit, dass die hier formulierten Werte zum Wohle der Kinder und ihrer Familien nicht nur auf dem Papier existierten, sondern spürbar und greifbar würden. Auch der Aufsichtsratsvorsitzende Matthias Struth, Leiter des Bereichs Kinder, Jugend und Bildung im Bischöflichen Generalvikariat, dankte ausdrücklich den Tausenden Mitarbeitenden der Kitas. „Mir liegt besonders am Herzen, den Auftrag und die wichtige Rolle der Kitas in unserem Bistum als Orte von Kirche herauszustellen. Kürzlich habe ich die provisorische Kita in Kordel eingesegnet – ein prägendes Erlebnis. Viele Menschen waren bei dieser Wiedereröffnung nach der Flutkatastrophe von Emotionen ergriffen. Es war ein wichtiger Beitrag, dass wir uns für einen solchen Ort einsetzen, wo Glauben und Leben sich verbinden und die Menschen Heimat finden.“

Mehr Informationen gibt es unter: www.kita-ggmbh-trier.de 

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Fortschritt

Deutschlands erste Heilwasser-Erlebniswelt in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt hat im Rahmen des EFRE-Programms 2021 bis 2027 zehn innovative Tourismusprojekte zur möglichen Förderung ausgewählt. Mit dabei: Deutschlands erste Heilwasser-Erlebniswelt, mit der sich die städtische Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH (ABMG) für Bad Neuenahr-Ahrweiler um das Förderprogramm beworben hatte. Die Abkürzung „EFRE“ steht für „Europäischer Fonds für regionale Entwicklung“. Mit Mitteln aus diesem Fonds soll unter anderem auch die Modernisierung und Digitalisierung der touristischen Infrastruktur in Rheinland-Pfalz unterstützt werden.

Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler hat sich mit ihrer Tochter, der ABMG als örtliche Kurverwaltung, auf die Fahne geschrieben, nach der Flutkatastrophe wieder führender Kurort werden zu wollen. „Dafür benötigt es neue Impulse, um vor allem auch für neue, jüngere Zielgruppen und Familien attraktiv und erlebbar zu sein“, erläutert Dania Münch, Referentin für Gesundheitswirtschaft bei der Marketing GmbH. Durch die Flutkatastrophe muss Vieles neu geplant und aufgebaut werden. „Hierin liegt die große Herausforderung, aber auch die große Chance, in diesem Zuge auch die touristischen Infrastrukturen direkt neu und innovativ mit zu denken sowie weiterzuentwickeln. So können wir mit der Heilwasser-Erlebniswelt auch ein neues touristisches Nutzungskonzepte in den flutbedingt wiederherzustellenden Kurpark integrieren“, führt Jan Ritter, Geschäftsführer bei der ABMG, aus.

„Die Heilwasser-Technik des Großen Sprudels, die sich vor der Flut zum Beispiel an verschiedenen Standorten im Kurviertel verteilte, soll, auch um bessere Abläufe im Wartungsbetrieb gewährleisten zu können und um wirtschaftlich günstiger zu sein, im Kurpark gebündelt an einer Stelle wieder aufgebaut werden. Schon länger existierte bei uns dabei der Gedanke, die Heilwasser-Technik grundsätzlich sichtbar und erlebbar zu machen. Daraus ist dann ferner die Idee entstanden, dem für Bad Neuenahr identitätsstiftenden Thema Heilwasser eine eigene „Heilwasser-Erlebniswelt“ mit digitalem Schwerpunkt zu widmen“, ergänzt er.

Die Heilwasser-Erlebniswelt Bad Neuenahr-Ahrweiler, erklärt Dania Münch, soll sich aus den nachfolgend genannten drei Bausteinen im Kurpark zusammensetzen: Zentraler Baustein soll die unterirdische Heilwasser-Erlebniswelt im Untergeschoss der Kleinen Bühne im Kurpark werden. Dort soll ohnehin flutbedingt die neue Heilwasser-Technik untergebracht werden und per Sichtscheiben sichtbar und erlebbar gemacht werden. In der unterirdischen Heilwasser-Ausstellung sollen Besuchende ihr Hintergrundwissen vertiefen und mehr über Hydrogeologie sowie Zusammenhänge von Wasserkreisläufen erfahren. Besonders im Fokus steht die heilende Wirkung von Heilwässern und besonderen Mineralwässern sowie die Sensibilisierung der Menschen für den Umgang mit der lebenswichtigen Ressource Wasser. Idee ist auch, hinter den Sichtscheiben Heilwasser-Abfüllungen zu zeigen.

Ähnlich einer Vinothek soll als zweiter Baustein im neuen Haus des Gastes an der Kurgartenstraße eine attraktiv gestaltete Aquathek mit angeschlossenem Trinkbrunnen Verkostungsmöglichkeiten für das ortsgebundene Heilwasser sowie für das in Flaschen abgefüllte Versandheilwasser bieten. Attraktives Verbindungselement zwischen Aquathek und Heilwasser-Ausstellung soll der neue Brunnengarten rund um den Großen Sprudel werden. Zukünftig wird hier auch wieder die 10 Meter hohe Fontäne der Heilquelle zu sehen sein. Ganz neu integriert werden soll ein barrierefreies Armtauchbecken.

„Von interaktiven, digitalen Ausstellungshighlights wie Augmented Reality, Virtual Reality oder VideoMapping über Gesundheitsangebote im Heilwasser-Kneipp-Tretbecken bis hin zu geführten Touren, Wasserverkostungen und erlebbarer Heilwassertechnik – die Erlebniswelt bietet eine einzigartige und erlebnisreiche Erfahrung für alle Besuchende, die einmalig in ganz Deutschland sein wird. Die Heilwasser-Erlebniswelt soll als innovatives, dauerhaftes, saisonunabhängiges und digital unterstütztes Angebot dazu beitragen, die Angebots- und Erlebnisqualität vor Ort durch ein identitätsstiftendes Produkt zu steigern und somit grundsätzlich die Attraktivität der Region zu erhöhen“, berichtet Andreas Lambeck, Geschäftsführer bei der ABMG.

Für das Projekt wurden seitens des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums Fördermittel in Höhe von ca. einer Million Euro reserviert. Das entspricht einer Deckung von 85 Prozent der förderfähigen Kosten. Die ABMG wird nun im nächsten Schritt den entsprechenden Förderantrag stellen. Interessierte Förderer, Spender und Sponsoren können sich für weitere Informationen gerne an dania.muench@ahrtal.de wenden.

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Neuheiten

Jede Sekunde zählt – Die Initiative „Region Aachen rettet“ zeichnet ihre ehrenamtlichen Ersthelfer* innen 2024 aus

Aachen – Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Jährlich erleiden in Deutschland rund 120.000 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Nur jeder Zehnte überlebt, da die Überlebenschance ohne
sofortige Wiederbelebung pro Minute um zehn Prozent sinkt. Der Rettungsdienst kann im Schnitt erst nach neun Minuten am Notfallort eintreffen. Um die Erstversorgung von Notfällen zu optimieren,
haben Region Aachen Zweckverband (RAZV), Stadt Aachen, Städteregion Aachen und die Kreise Düren, Euskirchen und der Kreis Heinsberg vor drei Jahren gemeinsam die Initiative „Region
Aachen rettet“ gestartet, die in Reanimation geschulte Ersthelferinnen und Ersthelfer aus der Bevölkerung gewinnt. Diese werden über eine App im Notfall alarmiert und starten lebensrettende Maßnahmen noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes.

Die Partner der Initiative haben bei einer Feier im Weißen Saal des Aachener Rathauses aktive Ersthelfer*innen aus der gesamten Region ausgezeichnet. „Mit der Initiative „Region Aachen rettet“ haben wir bereits 7.390 Ersthelfer*innen gewinnen können, die in 4.144 Notfällen am Einsatzort waren. Es ist beeindruckend, wie viele Menschen den Mut haben, im Notfall zu handeln. Ich möchte Ihnen meinen Dank für ihr großes Engagement aussprechen. Ihr Einsatz macht einen Unterschied, ihr Einsatz rettet Menschenleben“, würdigt
Dr. Markus Kremer, Beigeordneter für Personal, Feuerwehr und Sport der Stadt Aachen, die Gäste in seiner Begrüßung.

„Ihre Taten sind ein Beispiel dafür, wie wichtig das Engagement von Laien in der Ersten Hilfe ist. Nur in 50 Prozent der Notfälle wird durch Laien geholfen – das wollen wir deutlich verbessern“, ergänzt Julia Baron, Fachbereichsleiterin Gefahrenabwehr des Kreises Euskirchen, die den Ersthelfer Ernst Springer aus Bad Münstereifel auszeichnete.

„Es ist eines der schönsten Ehrenämter. Ich war bereits neun Mal mit der App von Region Aachen rettet im Einsatz. Zu wissen, dass man diesen Menschen durch die schnelle Wiederbelebung zu sätzliche Lebenszeit geschenkt hat, ist gelebtes Ehrenamt. Und Herzdruckmassage kann wirklich jeder lernen“, schildert Patrick Kohnen, der für den Kreis Heinsberg ausgezeichnet wurde, seine
Erfahrungen.

Für den Kreis Düren wurde in diesem Jahr die Lehrerin Laura Willms geehrt, die seit mehreren Jahren Erste-Hilfe-Kurse für ihre Schüler*innen am Franziskus-Gymnasium Vossenack organisiert. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, den Schülerinnen und Schülern beizubringen, wie wichtig es ist, in Notsituationen zu handeln. Je früher sie lernen, wie man Leben rettet, desto sicherer können sie im Ernstfall eingreifen“, so Willms.

In Kombination mit dem Einsatz von Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) steigen die Überlebenschancen der Betroffenen enorm. „Durch frühzeitige Herzdruckmassage und den Einsatz
von AED können wir die Überlebenschancen verdreifachen“, so Daniel Offermann, Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Monschau, der die Ehrung entgegennahm.

Die Freiwillige Feuerwehr setzt sich dafür ein, das Netz frei verfügbarer AED in der Region weiter auszubauen. Die Region Aachen möchte die Zahl der Ersthelfer*innen weiter steigern. Prof. Dr. Stefan Beckers, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Aachen, weist eindringlich auf die Daten der Rettungsdienstleitstellen hin, die zeigen, dass es Stadtteile mit häufigen Notfällen gibt, in der zu wenig
Ersthelfer*innen alarmiert werden können. Die Laienausbildung, insbesondere an Schulen, soll ausgebaut und die digitale Infrastruktur der Ersthelfer-App weiter gestärkt werden, um die Reaktionszeit im Notfall zu verkürzen und alle Ersthelfersysteme in Deutschland miteinander zu vernetzen, so dass in der Region registrierte Ersthelfer*innen auch bei einem Aufenthalt in anderen Gebieten alarmiert werden können.

„Die Initiative „Region Aachen rettet“ zeigt, wie erfolgreich interkommunale Zusammenarbeit sein kann. Unser gemeinsames Ziel ist, dass mindestens ein Prozent der Bevölkerung als Ersthelferin oder Ersthelfer bei uns gemeldet ist“, so Ulla Thönnissen, Geschäftsführerin des Region Aachen
Zweckverbandes (RAZV).

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Wirtschaft

Führungsduo der rheinland-pfälzischen Sparkassen im Amt bestätigt

Ahrweiler/Region – In einer gemeinsamen Sitzung aller rheinland-pfälzischen Sparkassenvorstände am 25. September 2024 wurden Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, in seinem Amt als Landesobmann der rheinland-pfälzischen Sparkassen und Andreas Ott, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein-Haardt, in seinem Amt als stellvertretender Landesobmann einstimmig bestätigt.

Thomas Hirsch, Präsident des Sparkassenverbands Rheinland-Pfalz, gratulierte den beiden Landesobleuten zur erneuten Wahl: „Wir sind froh, dass wir mit Dieter Zimmermann und Andreas Ott zwei kompetente Vorstandsvorsitzende mit Erfahrung und Know-how mit in der Führungsspitze des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz haben. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenarbeit im Interesse aller rheinland-pfälzischen Sparkassen.“

„Ich freue mich über die erneute Wahl zum Landesobmann und das damit entgegengebrachte Vertrauen meiner Vorstandskollegen in Rheinland-Pfalz“, berichtet Dieter Zimmermann und führt weiter aus: „Die Interessensvertretung der rheinland-pfälzischen Sparkassen war und ist mir ein großes Anliegen.“

Der Landesobmann und sein Stellvertreter vertreten die Interessen aller rheinland-pfälzischen Sparkassen in den Gremien des Sparkassenverbands Rheinland-Pfalz und wirken bei der geschäftspolitischen sowie strategischen Ausrichtung der Sparkassen-Finanzgruppe in einflussreicher Position mit. Sie stehen für die Vorstände der rheinland-pfälzischen Sparkassen auch auf Bundesebene im Landesobmänner-Ausschuss beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband in Berlin.

Die 20 Sparkassen in Rheinland-Pfalz betreuen rund 2 Millionen Girokonten, von denen mehr als 70 % online geführt werden. Mit über 10.200 Mitarbeitenden und einer zusammengefassten Bilanzsumme von 75 Milliarden Euro spielen sie eine entscheidende Rolle in der regionalen Wirtschaft.