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Wirtschaft

Bester Bäckergeselle des Landes RLP – Niklas Ring aus Kaifenheim überzeugte die Jury

Region/Koblenz – Schon mehrere Wochen bevor der große Landesentscheid der „Deutschen Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills“ endet, steht fest: Der beste Bäckergeselle des Landes kommt aus dem Kammerbezirk der Handwerkskammer (HwK) Koblenz. Der 21-jährige Niklas Ring überzeugte die Jury beim separaten Landeswettbewerb der Bäcker zum Thema „Die bunte Welt des Handwerks“. Der fand im Rahmen der German Craft Skills im Zentrum für Ernährung und Gesundheit der HwK Koblenz statt. Zweite Landessiegerin wurde Lena Grünhagen aus dem Bezirk der HwK der Pfalz.

Die Aufgabenstellung für die Bäckergesellen, die natürlich in Berufskleidung antraten, war anspruchsvoll: Zunächst mussten sie eine umfangreiche Arbeitsmappe vorlegen, die später Grundlage für ein Fachgespräch war. Dann ging es in die Ausbildungsbackstube der HwK Koblenz, um in 7,5 Stunden diese fünf Gebäcksorten anzufertigen und ansprechend zu präsentieren: fünf Weizenmischbrote in verschiedenen Ausführungen, Klein- und Partygebäcke, Plundergebäck in vier verschiedenen Formen mit unterschiedlichen Füllmassen, ein komplett essbares Schaustück zum Thema „Die bunte Welt des Handwerks“ und eine Thementorte aus Buttercreme, Sahne oder Mousse, bei der sich das Thema in der Dekoration wiederfinden musste.

Niklas Ring aus Kaifenheim überzeugte die Jury durch sein handwerkliches Können, sein strukturiertes Arbeiten und seine Kreativität. Der 21-jährige hat seine Ausbildung im Unternehmen Backkultur Müsch in Alflen absolviert und schon dort gezeigt, dass er zu den Besten gehört: Durch sein Abitur konnte er die Ausbildung, die im Mai 2022 begann, um neun Monate verkürzen. Zur Gesellenprüfung wurde er frühzeitig im Winter 2023/2024 zugelassen und bestand sie „sehr gut“ mit hervorragenden 96 von 100 möglichen Punkten. Nun hat der Koblenzer Kammersieger, der mittlerweile in Cochem bei der Konditorei Frank Lohner und Tim Lohner GbR arbeitet, die nächste Stufe im Leistungswettbewerb erreicht. Er hat damit sein Ticket für den Bundesentscheid bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk gelöst.

Parallel zu den Bäckern hat der Landesentscheid für die Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Bäckerei, stattgefunden. Dabei wurde Leonie Diehl von der HwK der Pfalz erste Landessiegerin und Celine Schnitzius von der HwK Trier zweite Landessiegerin.

Zum Hintergrund:

Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills ist ein Traditionswettbewerb, der seit 1951 unter den besten Absolventen der Gesellenprüfungen ausgetragen wird. Er findet nach zwei Vorentscheiden auf Kammer- und Landesebene mit dem Bundesfinale seinen Höhepunkt. Für einen Großteil der Gewerke gibt es den Landesentscheid unter den Kammersiegern aus den Kammerbezirken Koblenz, Mainz, Kaiserslautern und Trier am 12. Oktober in Trier. Für die Handwerksjugend der Bäcker läuft der Wettbewerb auf Landesebene traditionell wegen der besonderen Aufgabenstellung im Vorfeld in der Koblenzer Backstube. Weitere Informationen zur Deutschen Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills gibt bei der HwK Koblenz Theresa Just, Tel. 0261/ 398-421, theresa.just@hwk-koblenz.de

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Wirtschaft

Dr. Oetker feiert Spatenstich für neues Hochregallager „Connect“ in Wittlich

Wittlich – Das neue Hochregallager wird über ein Gesamtvolumen von 178.000 Kubikmeter verfügen. Die Bruttogeschossfläche beträgt 13.000 Quadratmeter, davon werden zwei Drittel auf -24 Grad Celsius heruntergekühlt. Nach Fertigstellung werden 1.000 Tonnen Stahl und 12.000 Liter Beton verbaut sein. Die Fertigstellung des neuen Lagers ist für Ende 2026 geplant. Am Mittwoch, den 25. September 2024, fand der feierliche Spatenstich für das Bauvorhaben Connect Hochregallager von Dr. Oetker in Wittlich statt. Nach einer langen Phase intensiver Planung markiert dieser Meilenstein den Beginn eines bedeutenden Bauprojekts für das Unternehmen.

Dr. Christian von Twickel, Mitglied der internationalen Geschäftsführung von Dr. Oetker, führte gemeinsam mit der ersten Beigeordneten der Stadt Wittlich, Elfriede Meurer, Tobias Bauer, Leiter der internationalen Pizzawerke, Hans-Dieter Husch, Werksleiter von Dr. Oetker Wittlich, und Vertretern der ausführenden Bauunternehmen und des Planungsbüros den symbolischen Spatenstich aus. Zuvor wandte sich Dr. von Twickel an die geladenen Gäste und hob die Bedeutung des neuen Hochregallagers hervor: „Bereits vor fünf Jahren haben wir mit der Planung für diesen Moment begonnen. Durch ‚Connect‘ verbinden wir die bestehende Lagerkapazität mit einem hoch-modernen, vollautomatisierten Hochregallager und schaffen so Platz für insgesamt 40.000 Palettenstellplätze in zwei Bauabschnitten, wobei der erste Bauabschnitt, mit dem wir nun starten, ca. 25.000 Palettenstellplätze beinhaltet. Mein besonderer Dank gilt dem Planungsbüro, den Bauunternehmen und den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Dr. Oetker für ihren Einsatz.“ Martin Thiele, Geschäftsführer des Planungsbüros Thiele & Linnenberg ergänzte: „In den vergangenen fünf Jahren seit Planungsbeginn haben wir mit der Corona-Pandemie, den Folgen des Krieges in der Ukraine und der Jahrhundertflut viele Herausforderungen meistern müssen. Auch ich be-danke mich sehr herzlich beim Bauherrn Dr. Oetker für das Vertrauen und allen Projektbeteiligten.“

Ein neues Lager ist notwendig, da die bestehenden Lagermöglichkeiten perspektivisch nicht ausreichen. Die geplante Lagerung bezieht sich auf alle Produkte, nicht auf spezielle Sortimente.

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Impulse

Das Tasting zum Ahrwein des Jahres 2024 am 3. November – Tickets unter ahrweindesjahres.de

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Event „Test the Best“ mit 20 Weingütern und über 100 Ahrweinen – Ende Oktober wird es für die Winzerinnen und Winzer wieder spannend, wenn die Siegerweine beim Ahrwein des Jahres 2024 feierlich verkündet werden, darunter die besten Weine in den Kategorien Kultweine, Premiumweine, Klassiker, Bester Frühburgunder, Bester Blanc de Noir und Bester Weißer Burgunder. Zum zweiten Mal lädt der Ahrwein e.V. mit großzügiger Unterstützung der Kreissparkasse Ahrweiler am Sonntag, 3. November, von 12 bis 17 Uhr zum exklusiven Tasting zum Ahrwein des Jahres unter dem Titel „Test the Best“ ein.

Im Hotel Rodderhof präsentieren an diesem Nachmittag 20 Weingüter aus dem Ahrtal über 100 beim Ahrwein des Jahres angestellte Weine. Ahrweinkönigin Annabell Stodden und Ahrweinprinzessin Laura Nietgen werden die Siegerlounge im Weinkeller des Hotels betreuen, wo alle erstplatzierten Weine aus allen Kategorien gemeinsam verkostet werden können. Für begleitende Unterhaltung sorgt Hardy’s Jazzband mit Jazz- und Dixieland-Klassikern. Dazu wird feines Fingerfood aus dem hoteleigenen Restaurant gereicht. „Dass das Event Test the Best 2023 fast ausverkauft war, hat gezeigt, dass es der richtige Schritt war, den Ahrwein des Jahres den Endverbrauchern näher zu bringen und die besten Weine der Region zu positionieren“, sagt Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler. „Die Ahr ist im Übrigen das einzige Weinbaugebiet in Deutschland, welches – auch als Orientierung für Weinfreunde überregional – einen eigenen Weinpreis vergibt. Die Auszeichnung ist somit in Deutschland einzigartig“, so Zimmermann weiter.

Tickets für das Tasting „Test the Best“ zum Preis von 47,95 Euro (inkl. Verkostung, Wasser und Fingerfood) sind erhältlich unter ahrweindesjahres.de.

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News

Hilfswerk Lions Club Alsdorf stellt neuen Weihnachts-Kalender 2024 vor

Alsdorf – Der Lions Club Alsdorf und sein Hilfswerk geben auch im 2024 wieder ihren beliebten Weihnachtskalender heraus. Wegen der steigenden Nachfrage auch bei Sponsoren werden in diesem Jahr sogar 4.000 Exemplare gedruckt, die von Unternehmen gestiftete Preise im Gesamtwert von 18.000 Euro beinhalten.

Der Kalender wird durch die Lions-Club-Mitglieder sowie über Verkaufsstellen in teilnehmenden Geschäften und Einrichtungen vertrieben, zum Preis von 6 Euro je Stück. Hauptpreis ist auch in diesem Jahr wieder ein Jahresleasing mit Unterstützung des Alsdorfer Autohauses Gohr, diesmal für einen Ford Puma. Das Titelbild wurde Jahr gestaltet von Lilli Stolarski aus der Klasse 3 b der kath. Grundschule Begau, die etliche Entwürfe von Kindern dem Lions Club zur Auswahl vorgelegt hatte.

Für die Gewinnerin gibt es einen 50 Euro-Gutschein und für die Klassenkasse zusätzlich 200 Euro. Clubpräsident Stefan Esser dankte herzlich allen beteiligten Unternehmen, die dem Club die Herausgabe des Weihnachtskalenders ermöglichen und konnte schon jetzt auf zahlreiche Vorbestellungen von Unternehmen verweisen. Von Gutscheinen bis Barpreisen reicht die Palette der Gewinne. Sie werden täglich auf der Internetseite des Lions Club Alsdorf veröffentlicht und werden vorab unter notarieller Aufsicht gezogen und den einzelnen Kalender-Nummern, die aufgedruckt sind, zugeordnet.

Der Gesamterlös aus dem Kalenderverkauf kommt insbesondere wieder Alsdorfer Jugendprojekten von Ferienfahren über Kindertheater bis hin zu Schulprojekten zugute. Ein großer Teil wird verwendet, um alle 22 Alsdorfer Kitas alle zwei Wochen mit einer Kiste frischem Bio-Obst und Gemüse zu beglücken. Auf dem Alsdorfer Weihnachtsmarkt ist der Lions Club auch wieder vertreten. Dort werden wie bisher am 1. Weihnachtsmarktwochenende die restlichen Weihnachtskalender im Clubzelt zu haben sein, wo der Lions Club traditionell Grünkohl mit Mettwurst sowie Kaltgetränke, Glühwein und andere warme Getränke anbieten wird. Der Club leitet alle Gewinne aus seinen Aktivitäten eins zu eins für wichtige soziale Jugendprojekte an die jeweiligen Empfänger weiter. (apa)

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Neuheiten

Der Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen nimmt Fahrt auf – Förderung wieder möglich

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Neubaur: Wir verfolgen weiterhin unseren ambitionierten Ausbaupfad und wollen die Photovoltaikleistung bis 2030 mehr als verdoppeln. Bis Ende August wurden in diesem Jahr bereits 92 MW Freiflächen-Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen installiert – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (72 MW). Um diese Entwicklung weiter zu unterstützen hat das Land nun das Förderprogramm „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ wieder für Freiflächen-PV-Anlagen sowie Floating- und Agri-PV-Anlagen geöffnet, die nicht über das Erneuerbare-Energien-Gesetz gefördert werden. Diese Technologien können große Mengen an klimafreundlichem, erneuerbarem Strom vor Ort erzeugen und so die Strom- und Betriebskosten erheblich senken.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Die Wiedereröffnung der Förderung für Freiflächen-Photovoltaik ist ein weiteres starkes Signal, um den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben. In Kombination mit der erweiterten Flächenkulisse, die wir im Mai mit der Änderung des Landesentwicklungsplans geschaffen haben, geben wir jetzt den nötigen Rückenwind für neue PV-Projekte. Wir verfolgen weiterhin unseren ambitionierten Ausbaupfad und wollen die installierte Leistung von Photovoltaik auf mindestens 21 GW bis 2030 mehr als verdoppeln. Die Freiflächen-PV bietet Unternehmen zahlreiche Vorteil und wird dabei eine Schlüsselrolle spielen.“

Gefördert werden ab sofort bis zu 20 Prozent der Investitionskosten bei den Freiflächenanlagen und bis zu 25 Prozent bei Floating- und Agri-PV-Anlagen. Ergänzend werden nun auch wieder Planungs- und Beratungsleistungen mit bis zu 70 Prozent der Ausgaben gefördert. Hierzu zählen u.a. Vorplanungs- und Potenzialstudien, die Erstellung von Umwelt- und Blendgutachten sowie Dienstleistungen zur Begleitung von Bauleitverfahren zur Vorbereitung zur Errichtung oder Erweiterung von Freiflächen-PV-Anlagen.

Bereits mit der im Mai in Kraft getretenen zweiten Änderung des Landesentwicklungsplans hatte die Landesregierung Nordrhein-Westfalen die Flächenkulisse für den Ausbau der Freiflächen-PV erheblich erweitert. Darauf baut auch die im August 2024 veröffentlichte „Energie- und Wärmestrategie Nordrhein-Westfalen“ auf, in der die Landesregierung das Ziel für den PV-Ausbau auf mindestens 21 GW bis Ende 2030 ausweitet, gegenüber rund 10 GW, die Ende 2023 installiert waren. Durch weitere Verbesserungen der Rahmenbedingungen kann bis Ende 2030 ein Ausbau auf bis zu 27 GW erzielt werden. Dabei soll insbesondere die Freiflächen-PV auf geeigneten Flächen zielführend ausgeweitet werden.

Weitere Informationen zur Energie- und Wärmestrategie NRW finden Sie unter: www.wirtschaft.nrw/energieundwaermestrategie

Informationen zur Antragstellung „progres.nrw – Klimaschutztechnik“

Anträge für die Förderung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen, inklusive Floating-PV und Agri-PV können hier gestellt werden.

Anträge für die Förderung von Beratungsleistungen zum Photovoltaikausbau“ können hier gestellt werden.

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Weitblick

Eröffnung des Hubert Salentin-Museums in Zülpich

Zülpich – Die Manfred Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur präsentiert im neu eröffneten Hubert Salentin-Museum eine weltweit einmalige Sammlung des in Zülpich geborenen Genremalers – Nach mehrjähriger Bauzeit wurde am Montag, 30. September 2024 das „Hubert Salentin-Museum“ in Zülpich eröffnet. Es widmet sich dem Werk des aus der Römerstadt stammenden Genremalers. Salentin, Absolvent der dortigen Kunstakademie, ist ein wichtiger Vertreter der „Düsseldorfer Malerschule“ des 19. Jahrhunderts. Die Werke dieser Künstler werden in der ganzen Welt geschätzt und gesammelt.

Über einen regelrechten Sammlungsbestand an Salentin-Gemälden verfügen jedoch ausschließlich die Manfred Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur in Zülpich sowie die Stadt Zülpich, der der Maler ein Konvolut von über 40 Bildern testamentarisch vermacht hatte. Mit dem Erwerb und der anschließenden Kernsanierung des Hauses Kölnstraße 2 wurde nun erstmals die Möglichkeit geschafften, Gemälde beider Sammlungen zu vereinen und dauerhaft zu präsentieren. Dazu hat die Stadt Zülpich der gemeinnützigen Manfred Vetter-Stiftung ihr Konvolut als Dauerleihgabe überlassen.

Das neue Museum, direkt gegenüber dem Geburtshaus von Hubert Salentin gelegen, wird von der Manfred Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur getragen und betrieben. Es bietet im Geburtsort des Malers die einmalige Möglichkeit, das Gesamtwerk des Schaffens von Hubert Salentin in einer ständigen Ausstellung zu erleben. Eine derart reichhaltige Werkschau, die sich jederzeit um weitere Bilder aus dem zugehörigen Depot ergänzen lässt, ist damit weltweit einmalig.

Die Eröffnungsfeier fand vor über 70 geladenen Gästen im Erdgeschoss des sich über zwei Etagen erstreckenden Museums statt. Bürgermeister Ulf Hürtgen verwies in seinem Grußwort darauf, dass mit dem Haus nach mehr als hundert Jahren der Traum seines damaligen Amtsvorgängers Josef Zander von einem Zülpicher Hubert Salentin-Museum endlich Wirklichkeit geworden sei. „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört“, zitierte Hürtgen an dieser Stelle ein wenig augenzwinkernd Altbundeskanzler Willy Brandt. Er gratulierte Juliane B. Vetter, die Bau und Einrichtung des Museums alleinverantwortlich übernommen hatte. Zugleich bedankte sich Hürtgen bei Juliane Vetter für das segensreiche Wirken der Manfred Vetter-Stiftung bei vielen weiteren Projekten in der Stadt Zülpich.

Dr. Marina Hanstein vom Kölner Kunstauktionshaus Lempertz ordnete die Werkschau kunsthistorisch ein und würdigte die Arbeit der gemeinnützigen Manfred Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur. Juliane B. Vetter dankte posthum ihrem Mann Manfred Vetter für die Gründung der Stiftung, ohne die die Vision des Hubert Salentin-Museums nicht hätte realisiert werden können. Sie informierte die Gäste über die Konzeption dieses modernen Museums mit digitaler Technik, in dem zukünftig auch Vorträge in den Räumen des angeschlossenen Cafés KinART angeboten werden. Sie dankte vor allem ihrer Familie, für Hilfe und Unterstützung bei der Umsetzung dieses großen Projektes, die seitens der Manfred Vetter Stiftung ausschließlich ehrenamtlich erfolgte. Ihrem Aufruf auf ehrenamtliche Mitwirkung bei der künftigen Betreuung des Museums sind bereits zahlreiche Interessierte gefolgt.

Musikalisch eingerahmt wurden die Ansprachen durch das Duo „Moving Sounds“ mit Markus Stockhausen (Flügelhorn) und dessen Frau Tara Bouman (Klarinette).

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News

Kitas im Kreis Ahrweiler – Ein Tag im Zeichen der Sicherheit

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Spielen, Lernen und Spaß haben – das steht jeden Tag für die rund 6000 Kinder, die in den 77 Kindertagestätten im Kreis Ahrweiler betreut werden, auf dem Programm. Für Eltern, Träger der Einrichtungen sowie Erzieherinnen und Erzieher hat dabei die Sicherheit immer oberste Priorität. Um Kitaleitungen und deren Stellvertretungen zu vernetzen und ihnen die neuesten fachlichen Erkenntnisse an die Hand zu geben, lud die Kreisverwaltung zum ersten Kita-Sicherheitstag in das Are-Gymnasium in Grafschaft-Ringen ein.

„Kinder sind das wertvollste Gut unserer Gesellschaft. Ihre Sicherheit und ihr Wohlbefinden stehen an erster Stelle. Wir alle tragen eine gemeinsame Verantwortung dafür, dass unsere Kindertagestätten sichere Orte sind, an denen die Kinder gut betreut und optimal gefördert werden. Besonders in einer Zeit, in der die Anforderungen und Herausforderungen in der Kinderbetreuung stetig wachsen, ist es unerlässlich, dass wir uns kontinuierlich weiterbilden und austauschen“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Horst Gies MdL, in Vertretung für Landrätin Cornelia Weigand.

Neben dem Austausch und der Vernetzung der Fachkräfte untereinander standen im Zentrum des Fachtags verschiedene Vorträge. So sensibilisierte die Unfallkasse Rheinland-Pfalz beispielsweise noch einmal für mögliche Gefahrenquellen im Innen- und Außenbereich, die Brandschutzdienststelle des Kreises wies auf Brandgefahren hin und gab Anregungen für Sicherheitsvorkehrungen, das Kreisjugendamt zeigte typische Anzeichen für Kindeswohlgefährdung auf und das Gesundheitsamt referierte unter anderem zu Themen der Hygienevorsorge.

„Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig es ist, sich auf unterschiedliche Szenarien vorzubereiten und Vorsorge zu treffen. Mein Team und ich danken daher allen Kitaleitungen und Fachkräften, die unserer Einladung so zahlreich gefolgt sind“, so Lars Leyendecker, Leiter der Abteilung Kindertagesbetreuung in der Kreisverwaltung.

Im November dieses Jahres findet eine weitere Informationsveranstaltung zur Thematik „Fachkräftegewinnung in Kitas – Wege der Ausbildung und des Quereinstiegs sowie Möglichkeiten der Finanzierung“ statt. Die in der Kreisverwaltung Ahrweiler zuständige Fachbereichsleiterin Siglinde Hornbach-Beckers sagte dazu: „Neben dem stetigen Ausbau von Betreuungsplätzen wie auch der zunehmenden Bedeutung frühkindlicher Bildung hat sich der Bedarf an Fachkräften erhöht. Die damit verbundenen Herausforderungen, wie beispielsweise der Fachkräftemangel oder auch die steigenden Qualifikationsanforderungen, rücken den Fokus verstärkt auf Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung.“ Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, der Berufsbildenden Schule für Träger und Leitungskräfte sowie dem Ministerium für Bildung in Rheinland-Pfalz angeboten.

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Wachstum

Das Aachener Krönungsmahl findet am 25. Oktober im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt

Aachen – Die Festrede beim Aachener Krönungsmahl dreht sich um das Thema „Europa inmitten zahlreicher Krisen“  – um dieses Kernthema kommt im Moment niemand herum. Deshalb widmet sich das Aachener Krönungsmahl 2024 am 25. Oktober auch genau diesem Thema. Festredner des Abends ist Dr. Géza Andreas von Geyr, der die Bundesrepublik bei der NATO vertritt.

Der Lebenslauf des 1962 in Bayern geborenen Historikers liest sich spannend: Studium in München, Auslandaufenthalt in den USA, dann Eintritt in den diplomatischen Dienst. Nach Stationen in Marokko und Brüssel sowie der Außen- und Sicherheitspolitischen Abteilung im Bundeskanzleramt dann Botschafter in Moskau. Von 2019 bis 2023 leitet von Geyr die bundesdeutsche Vertretung in Russland, bevor er zur NATO nach Brüssel wechselt. Eine Vita, die – besonders in der aktuellen politischen Situation – spannende politische Einblicke aus erster Hand verheißt. Von Geyr kann Putins Russland erklären, ohne es „verstehen“ zu wollen.

Das Aachener Krönungsmahl findet seit vielen Jahren traditionell im Oktober im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. So auch in diesem Jahr. In Erinnerung an das prunkvolle Mahl bei der Krönung von Karl V. im Jahre 1520 entwickelte der Rathausverein Aachen vor über 20 Jahren gemeinsam mit dem Hotel Quellenhof und der finanziellen Hilfe zuverlässiger Sponsor*innen ein modernes und zeitgemäßes Krönungsmahl. Die Idee: Auf höchstem Niveau kulinarisch genießen und damit gleichzeitig den Rathausverein Aachen unterstützen.

Der Abend startet gegen 18 Uhr mit einem Champagner-Empfang im Weißen Saal und im Werkmeister-Gericht. Anschließend wird im Krönungssaal ein opulentes Vier-Gänge-Menü serviert. Auf der Speisekarte stehen Eifeler Rauchsaibling oder geräucherte Rote Beete, jeweils mit Burrata, Kefir und frischen Kräutern, dann eine geschmorte Blumenkohl-Suppe und zum Hauptgang entweder Kalbsschulter „36 Stunden“ mit Kürbis und Sellerie oder – als vegetarische Variante – marinierter Tofu samt gelber Beete, Erbsenpüree und Safran-Chips. Gekrönt wird das Menü durch einen Karlsschmarrn an Vanillesauce, bunten Beeren und Apfelmus. Und ja, in diesem Jahr wird es wieder die großen, silbernen Kerzenleuchter auf den Tischen geben, die im letzten Jahr von einigen vermisst wurden. Den Abschluss bildet, inzwischen zur lieben Gewohnheit geworden, das Nachtcafé ab 23 Uhr, wieder in den unteren Räumen.

Das Krönungsmahl ist jedoch nicht nur für seine kulinarischen Genüsse in außergewöhnlichem Ambiente bekannt, sondern auch wegen seines erstklassigen Unterhaltungsprogramms. Vor und nach der Festrede können sich die Gäste auf musikalische Impressionen freuen. Wie gewohnt auf allerhöchstem Niveau durch Preisträger der Deutschen Stiftung Musikleben – in diesem Jahr durch Elias David Moncado (Violine) und Simon Haje (Klavier). Sie werden Debussy in den Mittelpunkt ihrer Darbietungen stellen.

Der Rathausverein erwartet in diesem Jahr rund 200 Gäste zum Krönungsmahl. Wer Interesse hat, am 25. Oktober teilzunehmen, kann sich unter der Mail-Adresse kroenungsmahl@mail.aachen.de an die städtische Protokollabteilung wenden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Anmeldung im Internet unter www.rathausverein-aachen.de/kroenungsmahl direkt online abzuschicken.

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Die Friseurbranche und der Wirtschafts-Standort Deutschland brauchen junge, engagierte Talente

Region/Trier – Deutsche Meisterschaften der Handwerksjugend im Friseurhandwerk – Der diesjährige Kammer- und Landeswettbewerb wurde im Campus Handwerk der Handwerkskammer Trier veranstaltet. Die Teilnehmer zeigten alle eine sehr hohe Qualität. Landessiegerin der Friseure Rheinland-Pfalz kommt aus dem Kammerbezirk Rheinhessen. Neun Teilnehmerinnen starteten am 29. September 2024 bei den Deutschen Meisterschaften der Handwerksjugend auf Kammer- und Landesebene beim Wettbewerb der Friseure aus Rheinland-Pfalz.

Die 1. Landessiegerin heißt Alison Kabuya-Mbuyi und kommt aus dem Kammerbezirk Rheinhessen. Alison Kabuya-Mbuyi hat ihre Ausbildung beim Salon Hair & more by Joerg Stegmann in Ingelheim gemacht. Sie ist damit auch gleichzeitig die 1. Kammersiegerin aus dem Bereich der Handwerkskammer Rheinhessen. Dicht gefolgt von Anne Seffern aus Habscheid (Ausbildungsbetrieb Schnittpunkt Marina Nesges, Pronsfeld) im Kammerbezirk Trier, die als 2. Landessiegerin und damit 1. Kammersiegerin für den Handwerkskammerbezirk Trier aus dem Wettbewerb hervorgeht.  Als 3. Landessiegerin wurde Marie Louise Gapp aus Heidenrod im Kammerbezirk Koblenz (Ausbildungsbetrieb Melanies Schnittstelle, Nastätten) gekürt, und nimmt damit auch den Titel als 1. Koblenzer Kammersiegerin mit.

1. Kammersiegerin aus dem Handwerkskammerbezirk der Pfalz wurde Noemi Ballbach aus Pirmasens (Ausbildungsbetrieb Katharinas Haarstudio, Pirmasens). Sie landete mit Ihrem Ergebnis auf Platz 4 des Landeswettbewerbs.

Die weiteren Platzierungen auf Kammerebene:

Handwerkskammer Koblenz:
2. Platz Lina Wagner (Salon Pompetzki, Raubach)
3. Platz Lisa Brach (Friseurteam Katja Paffhausen, Neuwied)
Handwerkskammer Trier:
2. Platz Lea Matzkowsky (Friseurmeisterin Nadine Wagner, Irsch)
3. Platz Ina Fehres (Friseurmeisterin Monika Haubst, Mülheim)

Die nächste Etappe für die Landessiegerin ist der Bundesentscheid am 10. November 2024 in Stuttgart.

Landesinnungsmeister Guido Wirtz vom Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbs. „Die Friseurbranche und der Wirtschaftsstandort Deutschland brauchen junge, engagierte Talente“, so der Friseurmeister und ermuntert bei der Gelegenheit alle Auszubildenden, die Möglichkeiten der Wettbewerbe von Beginn an zu nutzen. Aber auch den Betrieben legt er nahe, die Praktika zu optimieren, damit junge Schulabgänger bei der Berufssuche Spaß am Friseurberuf bekommen.

 

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Engagementpreis NRW 2024 – Online-Abstimmung für den Publikumspreis gestartet

Region/Düsseldorf – Am gestrigen Dienstag, 1. Oktober 2024, startete die Online-Abstimmung für den Publikumspreis des Engagementpreises NRW 2024. Bis zum 31. Oktober 2024 können Bürgerinnen und Bürger auf dem Portal www.engagiert-in-nrw.de darüber abstimmen, welches der zwölf nominierten Projekte ihr Favorit ist und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet werden soll. Der Engagementpreis NRW 2024 steht unter dem Motto „Nachhaltig engagiert in Nordrhein-Westfalen“. Die Preisträger des Publikumspreises und weiterer Kategorien werden am 9. Dezember 2024 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Düsseldorf bekannt gegeben.

„Alle zwölf Projekte sind beeindruckend. Sie enthalten viele tolle Ideen und Ansätze, die einen gesellschaftspolitisch relevanten Beitrag in puncto Nachhaltigkeit leisten“, sagte Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen. Diese Projekte und die insgesamt eingegangenen Bewerbungen von Initiativen, Vereinen, Stiftungen und Netzwerken zeigen, wie reichhaltig das Engagement in Nordrhein-Westfalen ist.

„Die Vielfalt und Qualität der ehrenamtlichen Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen begeistert mich. Diese Form des Engagements trägt – mit vielen innovativen Ideen und Konzepten – wesentlich dazu bei, unsere Quartiere, Dörfer und Städte nachhaltig zu gestalten und dadurch attraktiver zu machen. Gleichzeitig werden Räume für ein soziales Miteinander geschaffen und ein Beitrag zum sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft geleistet. Dieses Engagement verdient gebührenden Dank und Anerkennung“, erklärte Staatssekretärin Andrea Milz.

Die Landesregierung hat den Engagementpreis NRW 2024 in Kooperation mit der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege ausgelobt. Neben dem Publikumspreis werden auch ein Jurypreis, ein Sonderpreis der NRW-Stiftung sowie ein Sonderpreis des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen vergeben. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Folgende zwölf Projekte sind für den Engagementpreis NRW 2024 nominiert:

  • „Tafelkirche im Quartier“, Verein zur Förderung der Tafelkirche Heilige Familie e.V., Oberhausen
  • „Nachhaltige Nachbarschaft“ Gut! Branderhof e.V., Aachen, gutbranderhof.de
  • „DorfAuto – St. Vit mit Fahrdienst e³“, Dorf aktiv e.V., Rheda-Wiedenbrück, dorfaktiv.de
  • „Nachhaltigkeitszentrum Hagen“, Nachhaltigkeitszentrum Hagen e.V., Hagen, hatopia.de
  • „Klima ist unser Heimspiel“, VfR Sölde 1922 e.V., Dortmund
  • „Klimahelden im Alltag“, Evangelischer Kirchenkreis Halle (Westfalen), Halle, https://www.kirchenkreis-halle.de/kirchenkreis/klimahelden-im-alltag/
  • „Dahl´sen blüht auf!“, Initiative für Nachbarschaft und Nachhaltigkeit Bochum-Dahlhausen e.V., Bochum, https://initiative-fuer-nachbarschaft-und-nachhaltigkeit.de/
  • „Gießkannenheld:innen – Volle Kanne für Essens Stadtbäume“, Ehrenamt Agentur Essen e.V., Essen, ehrenamtessen.de
  • „Keppels Früchtchen eSG“, Keppels Früchtchen eSG, Hilchenbach, stiftkeppel.de
  • „Zusammen wachsen – Kinder und Bäume werden gemeinsam groß“, Nachbarschaftsverein Paderborn-Ost e.V., Paderborn, pb-ost.de
  • „Klimaquartier Arrenberg“, Aufbruch am Arrenberg e.V., Wuppertal, arrenberg.app
  • „Netzwerk Münster nachhaltig“, Münster nachhaltig e.V., Münster, muenster-nachhaltig.de

Die Online-Abstimmung ist bis zum 31. Oktober 2024 möglich unter www.engagiert-in-nrw.de