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Sicherung für die Ewigkeit – Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen bringt digitales Langzeitarchiv an den Start

Aachen – Nächster wichtiger Schritt mit Blick auf das Thema digitale Vergangenheitssicherung – Neben analogen Archivalien wie Urkunden oder Akten verwahrt das Bischöfliche Diözesanarchiv auch digitale, etwa Disketten, Videokassetten, Filmrollen oder CDs. Doch die Haltbarkeit solcher Datenträger ist begrenzt. So hat das Archiv nach einer dauerhaften Lösung zur Sicherung gesucht, besonders auch für jene Dateien, die ohne physischen Datenträger am PC entstehen. Als erstes katholisches Archiv besitzt das Aachener Diözesanarchiv nun die digitale Langzeitarchivlösung DiPS.Kirche. Diese garantiert, dass alle Anforderungen an Erhaltung des Bestands und der Authentizität der Daten eingehalten werden. So können auch in 100 Jahren die Digitalisate noch geöffnet werden. Den Startschuss für die neue Archivlösung gab Generalvikar Jan Nienkerke: „Wie gut, dass wir im Diözesanarchiv mit Blick auf das Thema Digitalisierung den nächsten wichtigen Schritt gehen. Damit erhalten wir den großen Schatz und das umfangreiche Wissen auch für zukünftige Generationen im Langzeitgedächtnis des Bistums Aachen.“

Natürlich werden in der ehemaligen Kirche St. Paul auch weiterhin ganz klassisch (Papier-)Archivalien sicher aufbewahrt: rund drei Regalkilometer voller Handschriften, Akten und Kirchenbüchern. Seit 30 Jahren entstehen aber auch in der kirchlichen Verwaltung immer mehr digitale Akten, die genauso gesichert und später der Forschung zur Nutzung bereitgestellt werden wie die über Jahrhunderte zurückreichenden Papierakten. Neben Dokumenten gehören auch Fotos, Audio- und Videodateien zum digitalen Archivgut. Die digitalen Dokumente kommen vor allem vom Bischöflichen Generalvikariat, aber auch aus kirchlichen Einrichtungen, Pfarreien, Vereinen und von Privatpersonen (als Vor- und Nachlässe). „Wichtig ist uns, dass die digitalen Daten auch nach Jahrhunderten noch authentisch, integer, verlässlich und vor allen Dingen nutzbar sind. Nur so kann das Wirken der Kirche unserer Zeit langfristig nachvollzogen werden“, betont Dr. Beate Sophie Fleck, Leiterin des Aachener Diözesanarchivs. Mit Julia Haberstock als Projektleiterin der Digitalen Langzeitarchivlösung wurde diese Aufgabe jetzt erfolgreich umgesetzt.

DiPS.Kirche (Digital Preservations Solution – übersetzt: Digitale Aufbewahrungslösung) ist eine überdiözesane Verbundlösung, von der Firma SER entwickelt und vom kirchlichen Rechenzentrum Südwest betrieben. „Wir freuen uns, dass Aachen das erste Bistum ist, in dem KRZ.dipsKirche zum Einsatz kommt – und wir dürfen auch sagen, dass noch weitere folgen werden, was uns mit Freude und Dankbarkeit erfüllt“, sagt  Dr. Reiner Weick, Abteilungsleiter Marketing und Produkte beim Kirchlichen Rechenzentrum Südwestdeutschland, der sich für die engagierte Mitwirkung des Diözesanarchivs bedankte.

Das Diözesanarchiv – Gedächtnis des Bistums Aachen

Untergebracht ist das Diözesanarchiv in der ehemaligen Kirche St. Paul an der Jakobstraße in Aachen. Zu den wichtigsten Beständen zählen unter anderem Dokumente der Bischöflichen Sekretariate, des Generalvikariats und des Domkapitels. https://www.bistum-aachen.de/Bischoefliches-Dioezesanarchiv/

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Mechernicher Tafel weiht ihr neues 100.000 Euro teures NRW-Verteilsystem ein

Mechernich – Unter erheblichem Besucherandrang wurde Samstagnachmittag das neue Verteilzentrum der Mechernicher und der NRW-Tafeln hinter der Alten Schule im Sande eingeweiht. Eingebettet war die ökumenische Zeremonie, die die evangelische Pfarrerin Susanne Salentin und der katholische Diakon Manni Lang gestalteten, in das diesjährige „Herbstfest“ der Tafel.

Es gab allerlei fürs leibliche Wohl, unter die Gäste mischten sich unter anderem auch Dr. Hans-Peter Schick, der erste Bürger der Stadt, sein stellvertretender Stadtverwaltungschef Erster Beigeordneter Thomas Hambach, Vize-Bürgermeister Egbert Kramp, Abordnungen des Festausschusses Mechernicher Karneval und der Prinzengarde Mechernich sowie Präsident Georg Schmiedel und Mitstreiter vom Lionsclub Euskirchen, die die Tafeln unterstützen.

Das neue Verteilzentrum besteht im Prinzip aus drei Containern, mit Gabelstablern befahrbaren größeren Garagen als Lager, und einem Büro von jeweils 3,50 Meter Höhe, die samt Schwerlast-Regalen Platz für bis zu 32 Paletten bieten. Darin haben der Vorsitzende Wolfgang Weilerswist, seine designierte Nachfolgerin Manuela Pütz, sein Stellvertreter Volker Nüßmann und ihr über 50-köpfiges Team das neue Logistik-Zentrum eingerichtet.

Eines von sieben im Bundesland

Es ist eines von sieben Verteilzentren im Bundesland. Von dort sollen in Zukunft über zehn Tafeln der Region mit Waren beliefert werden. Investiert wurden über 100.000 Euro, die zu 80 Prozent von Karl-Josef Laumanns Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW stammen. Arbeiten will die Tafel mit einem eigenen Logistik-System, der „eco-Plattform“. Sie kann digitale Lieferscheine, ausführliche Auswertung von Trends zu Spendenmengen und mehr erstellen. Außerdem dient sie als Online-Marktplatz, der den Warenaustausch und die Weitergabe zwischen den Tafeln vereinfacht.

So können die umliegenden Standorte Waren in Mechernich bestellen, die sie dann aus dem Lager abholen können. Hierhin liefern auch direkt die Händler, die die Waren an die Tafel abtreten. Manuela Pütz kümmert sich als Logistikerin um Akquise und Absprachen mit Tafeln und Firmen. Das alles organisieren die Mechernicher Tafel-Leute zusätzlich zur Direktversorgung von 1200 Bedürftigen in der Kommune vor Ort.

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Erlös aus CD-Verkauf des Mayener Sessionsliedes gespendet – KSK Mayen stockt auf

Mayen – Ein symbolischer Spendenscheck konnte kürzlich in den Räumen der Kreissparkasse (KSK) Mayen an den Verein Soziale Nächstenhilfe e.V. übergeben werden. Das Mayener Ex-Prinzenpaar und der Ex-Hofstaat der zurückliegenden Session 2023/2024 hatte aus dem Verkauf ihrer CD mit dem Mayener Sessionslied insgesamt 670 Euro zusammen tragen können, die nun für den „Guten Zweck“ gespendet wurden. Die Kreissparkasse Mayen als traditioneller Förderer des karnevalistischen Brauchtums in der Region nahm die Gelegenheit gerne war, die Summe auf 1000 Euro aufzurunden. KSK-Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch und KSK-Vertriebsleiter Stefan Weber sowie Peter Ospel als Ex-Prinz Peter V. nebst der Ex-Prinzessin Martina I. mit dem Ex-Hofstaat trafen sich hierzu mit Vertretern des Vereins Soziale Nächstenhilfe e.V. in den Räumen der KSK Mayen in der St.-Veit-Straße. Gemeinsam mit Ex-Prinz Peter V. und Ex-Prinzessin Martina I. gratulierten Karl-Josef Esch und Stefan Weber dem Verein Soziale Nächstenhilfe e.V. zur Spende und übergaben bei der Gelegenheit symbolisch den „großen Scheck“ an den Vereinsvorstand.

Die beiden stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Arne Dybionka und Elisabeth Syri bedankten sich im Beisein von Kassiererin Claudia Ochwat-Bell und Ehrenmitglied Antonie Sitzenstock für das Engagement der Mayener Karnevalisten und das der KSK Mayen. Peter Ospel bedankte sich auch im Namen des Ex-Prinzenpaares und des Ex-Hofstaates bei der Kreissparkasse Mayen für das langjährige Engagement der KSK im Karneval sowie aktuell auch für die Aufstockung des gesammelten Verkaufserlöses für den „Guten Zweck“. Ex Prinz Peter V. erklärte hierzu, dass es genaugenommen kein Verkauf war, sondern dass die CDs mit dem Sessionslied des Hofstaates 2024 verschenkt wurden. „Und jeder der wollte, konnte dann natürlich auch etwas für den besagten „Guten Zweck“ z.G. einer gemeinnützigen Organisation in Mayen spenden“, erklärt Peter Ospel mit einem Schmunzeln. „Und so sind mit der Verteilung der CDs am Ende stolze 670,- Euro zusammen gekommen“, freut sich auch Ex Prinzessin Martina I. „Wir, der Hofstaat haben uns dazu entschieden, diesen Betrag dem Verein Soziale Nächstenhilfe. e.V. zukommen zu lassen, der mit dem Geld wertvolle Arbeite leistet. Dieser Verein, der kürzlich sein 50-jähriges Jubiläum feiern konnte und 50 Jahre lang Gutes tut für hilfsbedürftige Menschen in der Region muss und soll unserer Meinung nach unterstützt werden“, unterstreicht der Mayener Ex-Prinz.

„Das Handlungsfeld unseres Vereins ist sehr vielfältig und breit gefächert“, wie der stv. Vorsitzende Arne Dybionka erklärt. „So kümmern wir uns zum einen um die Anliegen der Menschen im Alter, stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Andererseits stehen aber auch Menschen mit Behinderung im Focus unserer Arbeit, genauso wie auch Kinder und Familien, die sich mit den aktuellen Herausforderungen konfrontiert sehen, z.B. durch Jugendarbeitslosigkeit, Altersarmut, demographischer Wandel, sinkende Renten, verlängerte Lebensarbeitszeit, krankes Gesundheitswesen und vieles mehr. Wir helfen Lösungen zu finden und sind daher für Unterstützung jeglicher Art dankbar. Die Notwendigkeit, sozial schwachen, kranken und hilfsbedürftigen Menschen unbürokratisch zur Seite zu stehen, wird weiter wachsen“, betont Arne Dybionka abschließend.

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Gedenkstein für den Mechernicher „Eifel-Papst“ Professor Dr. Wolfgang Schumacher

Blankenheim/Mechernich – Im Beisein zahlreicher Freunde und Weggefährten und seiner Familie wurde am Samstagmittag an der berühmten Süntelbuche bei Blankenheimerdorf ein Gedenkstein für den verstorbenen Geobotaniker und Naturschützer Professor Dr. Wolfgang Schumacher aus Mechernich eingeweiht.

Es sprachen Harry Kurt Voigtsberger, ehemaliger Präsident der NRW-Stiftung, LVR-Landesdirektor und NRW-Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sowie Landrat Markus Ramers.

Unter den Gästen befanden sich auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der bei Schumacher promoviert hatte, Bürgermeisterin Jennifer Meuren (Blankenheim), die Altbürgermeister Alois Sommer (Schleiden) und Wilfried Pracht, die frühere Staatssekretärin Marion Gierden-Jülich und ihr Mann, Ex-Landtagsabgeordneter Urban Josef Jülich, der Geodät und Archäologe Professor Dr. Klaus Grewe und Achim Blindert, der gebundene Vertreter des Landrats.

Applaus für Steinmetzin und Sawatzki

Mit Applaus begrüßt wurden auch Ulrike Glaubitz, die Steinmetzin des Rheinischen Freilichtmuseums Kommern, die den Stein zurechtgemacht und beschriftet hatte, Museumsdirektor Dr. Carsten Vorwig und Regionalbotschafter Ralf Sawatzki von der NRW-Stiftung, der die Gedenksteinaktion für „Eifel-Papst“ Professor Schumacher überhaupt erst initiiert und möglichgemacht hatte.

Der Stein stammt aus dem Steinbruch der Familie Caspers in Schuld/Ahr, besteht aus Eifeler Grauwacke und zeichne sich „genauso wie er durch Ecken, Kanten, Rundungen und Gewicht aus“, so der gebürtige Allgäuer Harry Kurt Voigtsberger, dem Wolfgang Schumacher einst zu seiner Überraschung blühende Enzianwiesen im Seidenbachtal und die berühmte Süntelbuche in Blankenheimerdorf bei einer Wanderung vorgeführt hatte.

Am Samstag zur Steinweihung an Wolfgang Schumachers 80. Geburtstag blühte rings um den Ort des Geschehens die Herbstzeitlose. Markus Ramers versprach, der Kreis werde an Ort und Stelle auch noch eine Ruhebank zum Verweilen aufstellen.

„Ohne Wolfgang Schumacher müsste die Geschichte des Naturschutzes in Nordrhein-Westfalen, wahrscheinlich in ganz Deutschland umgeschrieben werden“, so Harry Voigtsberger. Der frühere Volksschullehrer in Blankenheim und spätere Hochschulprofessor sei der Erfinder des Vertragsnaturschutzes durch Landwirte gewesen, ein Modell, das zahlreiche Nachahmer in der Republik fand.

Schumacher, der selbst mit der Landwirtstochter Rita aus Gilsdorf bei Nöthen verheiratet war, habe ein Händchen im Umgang mit den Bauern gehabt, so auch Landrat Ramers. Ein früherer Bauernverbandspräsident habe das dem gebürtigen Antweilerner (Stadt Mechernich) einmal launisch attestiert: „Sie überzeugen uns von Sachen, von denen wir gar nicht überzeugt werden wollen!“

Mit seiner Emeritierung habe Schumacher in Sachen Naturschutz „erst richtig losgelegt“, so Voigtsberger. „Niemand hat den Menschen in der Nordeifel und im Rheinland so sehr das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Erhalts von seltener Flora und Fauna geschärft wie der Geobotaniker Professor Dr. Wolfgang Schumacher aus Antweiler“, heißt es in einem redaktionellen Nachruf auf den Mann, der im Mai 1944 in Antweiler geboren wurde und dort aufgewachsen ist, der seinen Vater nie kennenlernte, weil er im Krieg vermisst wurde, der zahllose wissenschaftliche und gesellschaftliche Meriten erwarb, Anerkennung, Ämter, Ehren, Orden, Auszeichnungen in großer Zahl.

Familie im Hospiz stets bei ihm

Seine Verdienste und Auszeichnungen alle aufzuzählen, sprenge den Rahmen, so Voigtsberger. Außerdem wäre es sicher schöner gewesen, wenn Schumacher seinen 80. Geburtstag selbst hätte mitfeiern können. Doch er war mit 79 am 29. Oktober 2023 im Mechernicher Hospiz „Stella Marius“ des Ordo Communionis in Christo im Kreis seiner Familie verstorben.

Er hinterließ Ehefrau Rita, mit der er seit 1968 verheiratet war, seine Söhne Bernd und Dirk, deren Ehefrauen Angela und Tanja, und die drei Enkeltöchter Franziska, Johanna und Christina, auf die er besonders stolz war. Die Familie war im Hospiz um ihn und bei ihm. Und betete und sang und stand ihm bei, auch wenn er sie am Ende womöglich nicht mehr sah und hörte und sein Intellekt und Geist verstummten, dann sein Atem und sein großes Herz.

Ehefrau Rita dankte an der Süntelbuche allen, die mit dazu beitrügen, dass er und sein Werk nicht vergessen würden. Er sei Eifeler von Geburt und aus Überzeugung gewesen, und es werde ihn über die Schwelle des Grabes freuen, dass so viele in diesem Landstrich sein Erbe fortsetzen.

Sowohl in humanitärer Hinsicht als Menschenfreund, der er war, als auch als leidenschaftlicher Liebhaber der herrlichen Natur seiner Heimat. Sein liebster Hörsaal war die Natur, über sich keine Decke, die ihm hätte auf den Kopf fallen können, sondern der weite Himmel, auch im übertragenen Sinne…

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Ab nach Aachen-Burtscheid und rein ins Becken

Aachen – Der „Wärm Komp“ lädt zum Thermalbaden unter freiem Himmel ein! – Der Wärm Komp ist ab dem heutigen Samstag, 5. Oktober, bis zum 31. Dezember 2024 in Betrieb und jeweils freitags und samstags von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Die offizielle Einweihungsfeier startet am heutigen Samstag mit Livemusik um 15 Uhr. Es dampft und sprudelt wie in einer Therme. „Wärm Komp“ heißt die neueste Attraktion in feinstem Öcher Sprech, die Stadtbaurätin Frauke Burgdorff am Mittwoch (2. Oktober) gemeinsam mit mehreren Vertreter*innen aus der engagierten Stadtgesellschaft vorgestellt hat. Der Pop-up-Thermalwasserbrunnen lädt ab dem Wochenende in Burtscheid direkt neben der Rosenquelle am Kurpark alle Menschen zum freien Baden in naturbelassenem Thermalwasser ein – frei zugänglich, kostenlos und mitten in der Stadt. „Das steht Aachen mit seiner langen Kur- und Badegeschichte sehr gut zu Gesicht!“, dankte Burgdorff den vielen Akteur*innen – vorneweg der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen – für ihr außergewöhnliches Engagement. „Sie und Ihre Initiative haben es möglich gemacht, dass wir heute hier stehen und alle Bürgerinnen und Bürger einladen können: Packt die Badehose ein und kommt nach Burtscheid!“ Das Projekt wird von der Stadt Aachen unterstützt, ebenso von der FH Aachen, die den den Komp gebaut hat, und der Aachener Politik.

Ein kleines Bauwerk mit großer Wirkung

Betreiber des temporären Thermalbadebrunnens ist die Bürgerstiftung. Der Badespaß gleich neben der Rosenquelle findet selbstverständlich unter hygienisch einwandfreien Bedingungen statt.

„Unser Bestreben ist es, das Thermalwasser hier in Burtscheid wieder den Bürgerinnen und Bürger sichtbar zu machen. Wir sind sehr glücklich, dass dies durch den Pop-Up-Thermalbrunnen gelingt“, stellte Ulrich Lieser von der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen heraus. Zugleich lobte er das große Engagement der vielen Beteiligten. 120 Ehrenamtliche haben an dem Projekt gearbeitet, etwa 200 Bürger*innen hätten per Crowdfunding dafür gespendet, dazu noch mehrere Firmen. Die Kosten des Thermalbadebrunnens belaufen sich auf circa 58.000 Euro, 8.000 Euro davon wurden aus bezirklichen Mitteln gespeist.

Prof. Dr. Anke Fissabre von der FH Aachen betonte die „fantastische Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure“ und dankte den Sponsor*innen. „Wir haben hier ein kleines Bauwerk geschaffen, was hoffentlich eine große Wirkung erzielt! Die FH Aachen freut sich besonders, dass somit ein Projekt mit interdisziplinärem Charakter von den ersten Planungen bis zur Vollendung umgesetzt werden konnte.“

Das heißeste Becken des Wärm Komps ist das oberste, mit einer Wassertemperatur von etwa 40 Grad Celsius. Danach folgt das mittlere Becken mit 37 bis 38 Grad Celsius. Die Wassertemperatur im unteren Fußbecken beträgt 34 bis 35 Grad Celsius. Das Wasser in den Becken wird alle zwei Stunden komplett durchgespült, was die Hygiene sicherstellen sollen. Maßgeblich für die Hygiene wird aber die Einhaltung der Baderegeln sein, wie alle Akteur*innen nochmals betonten. Diese hängen gut sichtbar direkt am Zugang zu den Becken aus.

Seit Anfang 2023 ist der Thermalbadebrunnen in Planung. Die Grundidee war und ist, das Thermalwasser kostenfrei für die Bürger*innen nutzbar zu machen. Nach der Entstehung der ersten Planungsrunden haben die FH Aachen, die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen, die Stadt Aachen sowie die Stadtteilkonferenz das Projekt nach und nach verwirklicht.

Wie lauten die Öffnungszeiten?

Die Eröffnungsfeier mit Livemusik findet am Samstag, 5. Oktober, um 15 Uhr statt. Der Wärm Komp ist dann bis zum 31. Dezember 2024 in Betrieb und jeweils freitags und samstags von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Begleitet wird die Öffnungsphase von einem abwechslungsreichen Begleitprogramm, wie Gymnastik im Kurpark oder einem Vortrag zur Bade- und Esskultur in Japan. „Durch dieses Programm und die Öffentlichkeitsarbeit soll der Thermalbadebrunnen ein Wohlfühl- und Begegnungsort werden“, erklärt Dr. Klaus-Peter Otto von der Stadtteilkonferenz.

Welche Regeln gelten für die Benutzung?

Beim Wärm Komp handelt es sich nicht um ein Reinigungsbad. Daher lautet das Motto: Bitte erscheinen sie sauber und gepflegt und duschen Sie sich vor Ort noch einmal kurz ab, bevor Sie ins Becken steigen. Eine Umkleide ist vorhanden.

Wer Badekleidung an hat, darf sodann ins warme Wasser eintauchen. Nacktbaden ist nicht erlaubt. Bringen Sie zudem Handtuch und Badeschlappen mit.

Welche Infrastruktur gibt es vor Ort?

Neben einer Duschmöglichkeit gibt es für Besucher*innen des Wärm Komps auch eine Umkleide vor Ort. Eine Trockentoilette ist als „Not-Toilette“ vorhanden. Die Betreiber bitten darum, diese tatsächlich nur bei hoher Dringlichkeit zu nutzen.

Wie wird der Wärm Komp überwacht?

Während des Betriebs ist jederzeit eine geschulte Badeaufsicht anwesend, die von der Bürgerstiftung Lebensraum gestellt wird. Außerhalb der Öffnungszeiten ist der Wärme Komp abgedeckt und kann nicht genutzt werden. Die Wasserqualität wird ebenso ständig von Behördenseite kontrolliert.

Wie groß ist der Wärm Komp?

Der Pop-up-Thermalbadespaß besteht aus insgesamt drei Becken: einem Fußbecken und zwei Sitzbecken. Die Becken bieten insgesamt Platz für maximal 18 Personen.

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Citymanagement Jülich startet kreative Kampagne gegen Ladenleerstand

Jülich – Citymanagement Jülich startet kreative Kampagne für vermietbare Ladenlokale – Zu den Aufgaben des Citymanagements Jülich gehört das sog. Laden-Flächenmanagement für den Bereich Innenstadt. Die Initiative, die im Auftrag der Stadt Jülich tätig ist und gemeinsam mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Jülich (SEG) in der Poststraße 14 ihren Sitz hat, steht sowohl Vermietern als auch Mietinteressenten unterstützend zur Seite und hilft bei der Mieter-, Nachfolger- und Flächensuche.

Im Rahmen dieser Bemühungen hat Citymanager Frank Manfrahs nun eine neue Vermarktungskampagne unter dem Motto „Ladenhelden“ entworfen. Bei dieser geht es darum, bereits vorhandene bzw. von Leerstand bedrohte Ladenlokale mithilfe kreativer, großformatiger Schaufensterplakate zu bewerben. Diese funktionieren als Hingucker und sollen auf gutgelaunte Weise Lust auf eine Anmietung machen. Hierdurch unterscheiden sie sich positiv von vielen anderen „Zu vermieten!“-Hinweisen. Manfrahs erhofft sich, die in Jülich ohnehin im Vergleich zu anderen Innenstädten äußerst moderate Leerstandsquote von rund 7% weiter reduzieren zu können.

Würdigung für angehende Ladenbetreiber
Die Plakatidee „Ladenhelden“ hat Manfrahs eigens für Jülich entworfen. Die Überlegung dahinter: wer sich mit einem Ladengeschäft selbstständig macht bzw. eine Ladenfläche anmietet und dafür Risiko und in vielen Fällen auch unternehmerische Verantwortung auf sich nimmt, leistet einen spürbaren und gesellschaftlich wertvollen Beitrag zum Erhalt der Innenstädte. In Kombination mit dem seit einiger Zeit megaerfolgreichen Superhelden-Trend à la Superman, Batman & Co. in den Medien war dann schnell die Ladenhelden-Idee für Jülich geboren.

Erster Teilnehmer in der Baierstraße 5

Erster Plakatstandort ist „Zigarren Schmitz“ in der Baierstraße 5. Für das Traditionsgeschäft mit seinem umfangreichen Sortiment an Zigarren, Zigaretten und Zeitschriften sowie Lotto-Annahmestelle und DHL-Station wird zum neuen Jahr ein Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin gesucht, da die derzeitigen Betreiber aus persönlichen Gründen ausscheiden. Auch eine andere Nutzung des Ladenlokals ist in Zukunft denkbar. Interessenten können sich -das ist eine der Botschaften auf dem Ladenhelden-Plakat- gerne beim Citymanagement melden.

Aufbau einer Online-Ladenlokal-Börse
Weiterführendes Ziel des Citymanagements ist es, für den Standort Innenstadt auf Dauer eine möglichst umfangreiche Online-Übersicht der vermietbaren Ladenflächen anbieten zu können. Hiermit wurde auf der Citymanagement-Internetseite bereits begonnen. Weitere Objekte sollen nach und nach hinzukommen. Gerne dürfen sich daher weitere Eigentümer von innenstädtischen Ladenlokalen melden, welche sich neben beratender Unterstützung ebenfalls ein Ladenhelden-Plakat aufhängen und ihr Ladenlokal im besten Falle auch online inserieren möchten.

Zusätzliche Vermietungschancen durch Kooperationen und Förderprogramm
Sämtliche Leistungen des Citymanagements erfolgen im Auftrag der Stadt Jülich im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses und sind für interessierte Hauseigentümer und Mietinteressenten kostenlos. Es handelt sich ausdrücklich um keine Maklertätigkeit. Im Gegenteil: das Citymanagement arbeitet gerne neben den jeweiligen Eigentümern auch mit beauftragten Maklerbetrieben und/oder Hausverwaltungen zusammen, um das Vermietungsgeschäft für Ladenlokale gemeinsam voranzutreiben. Dieses gilt übrigens auch für das Sonderförderprogramm „Ladenlust Jülich“. Bei diesem können Mietinteressenten umfangreiche Mietzuschüsse erhalten. Vermieter von leerstehenden Ladenlokalen können von der Vereinbarung von Fördermietverträgen mit bis zu 24 Monaten Laufzeit profitieren. Erste Vermietungen und Geschäftseröffnungen innerhalb des Ladenlust-Programms stehen kurz bevor. Weitere Vermieter und Mietinteressenten können sich noch um eine Teilnahme an dem Programm, welches bis Ende 2026 läuft, bewerben.

Alle Infos sind zu finden unter www.citymanagement-juelich.de

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Nürburgring erzeugt 1,1 Millionen kWh aus Sonnenenergie – Haupttribüne wird zum Sonnenkraftwerk

Nürburgring – Am Nürburgring wurde erfolgreich eine zweite große Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die neue Anlage befindet sich auf dem Dach der BMW M POWER Tribüne und produziert nun nachhaltigen Strom aus Sonnenenergie direkt neben der Start-und-Zielgeraden. Zusammen mit der bestehenden Anlage auf dem Dach des Motorsport-Erlebnismuseums ring°werk erreicht die legendäre Rennstrecke eine eigene Energieerzeugung von jährlich 1,1 Millionen kWh.

Mit dieser jüngsten Erweiterung beträgt die Gesamtfläche der Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Nürburgrings über 11.000 Quadratmeter. Die neue Anlage auf der BMW M POWER Tribüne erzeugt jährlich etwa 634.800 kWh Strom, während die bereits vorhandene Anlage auf dem Dach des ring°werks zusätzlich 500.000 kWh im Jahr beisteuert.

Die selbst erzeugte Sonnenenergie unterstützt die nachhaltige Energiepolitik des Nürburgrings, der auch seinen weiterführenden Bedarf mit 100% Ökostrom aus nachhaltigen Quellen deckt.

Die Errichtung der zweiten Photovoltaikanlage erfolgte – wie schon bei der Ersten – in Kooperation mit dem regionalen Unternehmen Wi SOLAR, mit dem der Nürburgring seit 2022 eine weitergehende Partnerschaft eingegangen ist. Die ring°kartbahn, auf der die Besucher ihren Fahrspaß ausschließlich mit Elektrokarts erleben, trägt deshalb den Zusatz „powered by Wi SOLAR“ im Namen.

Über die Nachhaltigkeit am Nürburgring
Der Nürburgring engagiert sich umfassend für Nachhaltigkeit in den Schwerpunkt-Bereichen Strom & Wärme, Mobilität & Innovation, Natur- & Landschaftsschutz, Abfallentsorgung & Recycling, Wasser & Abwasser sowie Lärm- & Schallschutz.

Im Bereich Strom & Wärme setzt der Nürburgring auf grüne Energie mit Photovoltaikanlagen und 100 % Ökostrom. Ein klimafreundliches Biomasse-Heizwerk und effiziente digitale Messsysteme unterstützen die nachhaltige Energieversorgung. Die Mobilität wird durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektro- und Hybridfahrzeuge gefördert. Elektro-Karts und CO2-Kompensationsprojekte ergänzen das Engagement. Im

Natur- und Landschaftsschutz bewirtschaftet der Nürburgring gemäß den PEFC-Anforderungen 150 Hektar eigene Waldflächen und schützt wertvolle Lebensräume.

Abfallentsorgung und Recycling werden durch eine verantwortungsbewusste Abfallwirtschaft und Kampagnen wie „saubere Campingplätze“ unterstützt. Wasser- und Abwassermanagement beinhaltet den Einsatz von Niederschlagswasser und Vakuumtechnik. Ein umfassendes Lärmschutzkonzept und kontinuierliches Schallmonitoring sorgen für reduzierte Lärmemissionen.

Der Nürburgring zeigt, dass Events, Umweltschutz und Innovation Hand in Hand gehen – auch deshalb erhielt die vielseitige Location vor kurzem erneut die Zwei-Sterne-Umweltakkreditierung des Motorsport-Weltverbandes FIA.

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Woche der seelischen Gesundheit in MYK und Koblenz steht bevor

Region/Mayen-Koblenz – Vom 10. bis 20. Oktober 2024 findet im Landkreis Mayen-Koblenz und in der Stadt Koblenz die „Woche der seelischen Gesundheit“ statt. Mit einer Reihe von kostenfreien Veranstaltungen soll auf die Bedeutung der psychischen Gesundheit aufmerksam gemacht und Hilfestellungen zur Stärkung der seelischen Widerstandskraft gegeben werden.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei!

Die bundesweite Woche der seelischen Gesundheit steht in diesem Jahr unter dem Motto „Hand in Hand für seelische Gesundheit am Arbeitsplatz”. Die Aktionswoche wird jährlich durch das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ausgerufen. Ziel ist es, auf die unterschiedlichen Strategien zur Bewältigung psychischer Belastungen und auf das vielfältige psychosoziale Hilfsangebot in Deutschland aufmerksam zu machen sowie zum gemeinsamen Austausch und gegenseitiger Unterstützung aufzurufen.

Auch der Landkreis Mayen-Koblenz und die Stadt Koblenz beteiligen sich an der Woche der seelischen Gesundheit. In Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern wird die Aktionswoche mit vielfältigen Angeboten rund um die seelische Gesundheit stattfinden. Die Koordination der Angebote hat Meike Koch, Psychiatriekoordinatorin des Landkreises Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz übernommen. „Es freut mich sehr, dass sich die verschiedensten Dienste, Beratungsstellen und Kooperationspartner an der Woche der seelischen Gesundheit mit Online- und Präsenzveranstaltungen beteiligen. Hierbei ist ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm entstanden: Workshops, offenen Gesprächsrunden, Webinare, Aktivitäten in der Natur und eine Filmvorstellung laden dazu ein Beratungsangebote und Angebote der Gesundheitsprävention kennenzulernen sowie Methoden für mehr Selbstfürsorge und Achtsamkeit zu nutzen“, sagt Meike Koch.

Das Programm der Aktionswoche umfasst im Zeitraum vom 10. bis 20. Oktober 2024 neun kostenfreie Veranstaltungen: Auftakt der Woche der seelischen Gesundheit ist die Filmvorstellung des Roadmovies „Expedition Depression“ am 10. Oktober 2024, 19.30 Uhr im Odeon-Apollo-Kinocenter in Koblenz. Das Programm der Aktionswoche mit allen Veranstaltungen und weiteren Informationen kann hier aufgerufen werden: www.ogy.de/wdsg-programm-in-myk-
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Lesesommer-Finale XXL in Wittlich – Abschlussparty im Bungert Oktoberfestzelt

Wittlich – Über 1.200 Kinder und Erwachsene folgten der Einladung und feierten gemeinsam den Abschluss der größten Leseförder-Aktion in Rheinland-Pfalz. Eine Eintrittskarte für sich und die ganze Familie hatten alle Teilnehmenden mit mindestens drei gelesenen Büchern im Vorfeld erhalten. Die Lesesommer-Abschlussparty der Stadt- und Kreisergänzungsbücherei Wittlich im Bungert Oktoberfestzelt war auch in diesem Jahr wieder ein Riesenevent.

In Vertretung für Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Landrat Gregor Eibes begrüßten die Beigeordneten Elfriede Meurer und Stefanie Kohl-Molitor die Gäste und lobten die Lesebegeisterung der Wittlicher Kinder und Jugendlichen. Mit 793 erfolgreichen Teilnehmenden und über 5.400 gelesenen Büchern hat die Stadt-und Kreisergänzungsbücherei den Spitzenplatz bei den Lesesommer-Bibliotheken in Rheinland-Pfalz inne. Elfriede Meurer und Stefanie Kohl-Molitor bedankten sich bei den Ehrenamtlichen für die vielen geführten Buchgespräche und bei den beiden Sponsoren des Lesesommers, der Sparkasse Mittelmosel Eifel-Mosel-Hunsrück und der Stiftung Stadt Wittlich, für die langjährige finanzielle Unterstützung. Ein ganz besonderer Dank ging an die Firma Bungert, die ihr Festzelt mit Personal schon seit Jahren unentgeltlich zur Verfügung stellt und darüber hinaus kostenlose Getränke für die Teilnehmenden sowie die Gutscheine für die Verlosung stiftet.

Der Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, Eric Westerheide, zeigte sich ebenfalls begeistert von der Lesemotivation in der Region und sicherte auch für das nächste Jahr eine Beteiligung der Sparkasse zu. Zur Freude der Kinder flogen anschließend niedliche Plüsch-(Gold)esel von der Bühne ins Publikum.

Nach dem offiziellen Part übernahm Zauberkünstler MiBa die Bühne und begeisterte Groß und Klein mit seiner witzigen und rasanten Zaubershow.

Spannung machte sich in der Halle breit, als im Anschluss die Verlosung der Hauptpreise angekündigt wurde. Glückself Matthias langte sechsmal in die Lostrommel, um die glücklichen Gewinner der Gutscheine zu ermitteln. Ein zusätzlicher Preis wurde exklusiv unter den Teilnehmer*innen des englischen Lesesommers verlost. Im „English Summer Reading Club“ können Jugendliche ihre Englisch-Kenntnisse verbessern, indem sie englische Bücher lesen und auch die Buchchecks in englischer Sprache ausfüllen. Für diese besondere Leistung gibt es eine zusätzliche Gewinnchance und eine extra Urkunde.

Besonders ausgezeichnet wurden auch wieder die Klassen der Grund- und weiterführenden Schulen mit den meisten erfolgreichen Teilnehmenden. Zusätzlich wurden erstmals weitere Klassenpreise verlost.

Doch auch die schönste Party geht vorbei – im Anschluss an das Programm wurden die Urkunden herausgegeben. Wer wollte, konnte den Vormittag mit einem zünftigen Mittagessen im Oktoberfestzelt ausklingen lassen. Alle nicht abgeholten Urkunden liegen in den nächsten Wochen in der Stadt- und Kreisergänzungsbücherei Wittlich bereit.

Die Chance auf weitere Preise, wie z. B. einen Aufenthalt im Europapark Rust, gibt es bei der landesweiten Verlosung am 8. Oktober. Das Bibliotheksteam drückt allen die Daumen und freut sich auf ein Wiedersehen beim 18. Lesesommer 2025.

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Jetzt muss die RWTH Aachen Farbe bekennen!

Aachen/Düsseldorf – Die CDU-Landtagsabgeordneten in der StädteRegion Aachen, Annika Fohn MdL (Stadt Aachen), Daniel Scheen-Pauls MdL (Eschweiler, Monschau, Roetgen, Simmerath und Stolberg) und Hendrik Schmitz MdL (Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen) erklären, dass die CDU-geführte Landesregierung der RWTH Aachen zusätzliche Mittel für die Einführung des Studiengangs Grundschullehramt zur Verfügung stellt:

„Seit Jahren haben das Land, die Städteregion, die Stadt Aachen, unsere Kommunen und die Lehrerverbände sehr hart daran gearbeitet, dass der Studiengang Grundschullehramt in unserer Region etabliert wird. Das ist bitter notwendig, um den Lehrkräftemangel in den Grundschulen der Städteregion und der angrenzenden Kreise zu beheben. Durch eine Ausbildung in der Region bleiben viele Studierenden als künftige Lehrkräfte auch dieser Region erhalten. An anderen Studienorten kann man diesen so genannten ‚Klebeeffekt‘ gut beobachten. Jede Region profitiert davon, wenn in einer Universität vor Ort Lehrkräfte ausgebildet werden. Der am 11. September im Brief des Rektorats verkündete Ausstieg der RWTH aus dem gemeinsamen Projekt hat alle politischen Beteiligten geschockt. Wir selbst haben die Planungen begleitet und uns für diesen Studiengang in Aachen nach Kräften einsetzt. Während der langjährigen Planungen bemühten sich alle politischen Beteiligten intensiv, eine pragmatische Lösung für die Region zu finden. Und dabei geht die kommunale Politik sogar ungewöhnliche Wege: Sie ist bereit, Mietkosten für Büro- und Seminarräume zu übernehmen.“

Das Rektorat der RWTH hatte als Begründung für den Ausstieg plötzliche Mehrkosten von 400.000 bis 500.000 Euro genannt. Dazu schreibt nun Ina Brandes, NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft in einer Stellungnahme an den Wissenschaftsausschuss des Landtags: „Von dem beabsichtigten Rückzug der RWTH Aachen hat die Landesregierung am 11. September erfahren. Die Landesregierung hatte bis dahin keine Informationen zu der jetzt von der RWTH Aachen geltend gemachten Finanzierungslücke. Als Begründung für diesen Schritt hat die RWTH Aachen gegenüber der Landesregierung den enormen Koordinationsaufwand für das Projekt aufgeführt.“

Allerdings unterbreitet das Ministerium der RWTH eine zusätzliche finanzielle Unterstützung, führt die Ministerin in der Stellungnahme aus: „Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft hat zusätzlich zu der im Rahmen der Studienplatzoffensive II erfolgenden Unterstützung in Anerkenntnis der besonderen Herausforderungen eines Studiengangs in Kooperationsform in Aussicht gestellt, jährlich weitere 300.000 Euro ab der für die Einrichtung der geplanten 80 Studienplätze zur Verfügung zu stellen. Eine mit den Kooperationspartnern abgestimmte Rückmeldung der RWTH Aachen hierzu steht noch aus.“

Dazu äußern die drei Abgeordneten aus der Städteregion: „Das Angebot der CDU-geführten Landesregierung liegt nun vor. Dafür haben wir drei uns im Vorfeld mit allem Nachdruck eingesetzt. Am Finanziellen kann also das über Jahre gemeinsam vorangetriebene Projekt nicht scheitern. Jetzt muss die RWTH Aachen Farbe bekennen. Die Region braucht die Einführung dieses Studiengangs dringend, denn die Region braucht dringend Grundschullehrkräfte.

Dabei ist die RWTH keine Privatuniversität, sondern eine staatliche Universität mit einem gesellschaftlichen Auftrag – auch für unsere Region hat.“