Kategorien
News

Am heutigen Mittwoch ist Aachens neue Innenstadtbrücke wieder für alle Verkehrs-Teilnehmer*innen freigegeben worden

Aachen – Hand in Hand, so wie das Brückenprojekt von Beginn an in der Planung und Umsetzung beim Aachener Stadtbetrieb und der Stadtverwaltung Aachen gestaltet war, wurde es auch beendet: Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Heiko Thomas, Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude der Stadt Aachen, Indra Balsam, Betriebsleiterin des Aachener Stadtbetriebs, und Gisela Weiß, Geschäftsbereichsleiterin Straßenunterhaltung und Brückenbau des Stadtbetriebs, tragen die letzten Absperrgitter aus der Turmstraße und haben damit heute, Mittwoch, 9. Oktober, offiziell die neue Brücke Turmstraße freigegeben.

„Dass jetzt schon so viele Menschen die Brücke nutzen, zeigt, wie wichtig sie als Verbindungspunkt ist“, sagte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen.

„Das war für uns alle keine Alltagsaufgabe, sondern ein Großprojekt. Es ist eine Brücke, die die Hochschule mit der Innenstadt verbindet. Eine Brücke, die für die Bedürfnisse von Autos, Fahrrädern und Fußgänger*innen ausgelegt wurde und noch dazu über Bahngleise führt. Das verdeutlicht, dass dies eine Brücke der Verbindung ist.“ Sibylle Keupen hob hervor: „Viele auch unerwartete Hindernisse mussten bewältigt werden. Aber das Ergebnis zählt: Die Brücke ist fertig! Es ist ein guter Tag für Aachen!“

„Großartige Teamleistung!“

Zahlreiche Studierende, Bürger*innen und Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung waren bei der offiziellen Freigabe dabei. „Wir können uns heute miteinander freuen und stolz sein auf das, was geschafft worden. Dies war eines der kompliziertesten Projekte, die wir betreut haben, unter anderem, weil die Brücke Bahngleise überschreitet“, sagte Heiko Thomas, Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude der Stadt Aachen. „Alle Beteiligten haben die auftretenden Herausforderungen angenommen und haben immer wieder Lösungen gefunden. Das war eine großartige Teamleistung!“

Die zeigte sich unter anderem noch in den vergangenen Wochen, als zahlreiche Bereiche des Aachener Stadtbetriebs in allen Bereichen tätig waren. Die Baumkolonne des Stadtbetriebs pflanzte zwei Bäume, Pyramiden-Ebereschen, die sehr vogel- und bienenfreundlich sind. Die Grünpflegekolonne bepflanzte die anliegenden Flächen, das Team der Stadtreinigung unterstützte mit der Reinigung der Gehwege und Fahrbahn. „Die Brückenfertigstellung war ein Gemeinschaftsprojekt von allen Beteiligten. Ich bin unfassbar stolz, Teil dieses Stadtbetriebs, der Stadtverwaltung und dieses Projekts zu sein“, sagte Indra Balsam, Betriebsleiterin des Stadtbetriebs.

„Intensive und spannende Zeit“

Für Gisela Weiß, Geschäftsbereichsleiterin Straßenunterhaltung und Brückenbau, geht mit der Freigabe der Brücke Turmstraße ein langjähriges Projekt zu Ende. Mehr als zehn Jahre lang hatte sie, gemeinsam mit Elmar Holzbach, die Projektleitung übernommen. „Die vergangene Zeit war eine sehr intensive und spannende. Aber auch eine schöne, denn an diesem Projekt waren so viele Menschen beteiligt: Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung aus Bereichen wie Verkehrsüberwachung, Verkehrsplanung, Verkehrstechnik, Verkehrsanordnungen, Straßenplanung, Markierung. Aber natürlich auch die Kolleg*innen aus den Gebieten Kampfmittelbeseitigung, Beantragung von Fördermitteln, Vergabe, Rechnungsprüfung, Rechtsamt, Denkmalpflege und Archäologie, Baumschutz und Finanzen. Ohne den Zusammenhalt eines großen und großartigen Teams im Hintergrund ist ein Bauprojekt in dieser Größenordnung überhaupt nicht umsetzbar.“

Die neue Brücke, eine Stahlverbundbrücke, wurde von 19,90 Meter auf das zwischen den Oberleitungsmasten maximal mögliche Maß von 22,20 Metern verbreitert. Diese Veränderung wirkt sich auf die Gehwege aus. Der Gehweg in Richtung Schanz wurde auf 2,50 Meter angepasst, in Richtung Ponttor von 2,20 Metern auf 3,50 Metern verbreitert. Weiterhin wurde in jeder Fahrtrichtung eine jeweils 2,55 Meter breite Radverkehrsanlage angelegt.

Hintergründe und Bauablauf

Im Rahmen einer turnusmäßigen Hauptprüfung nach DIN 1076 im Jahr 2013 wurden an der alten Brücke Turmstraße, einer Hohlkastenbrücke aus dem Jahr 1971, Schäden festgestellt, darunter feuchte Stellen, stehendes Wasser in den Hohlkästen und ein defektes Entwässerungssystem. Ist eine Brücke abgängig, ist der Prozess schleichend. Kleinere Sanierungen an der Brücke wurden laufend umgesetzt, doch die Schadensmeldungen häuften sich. Nach einer Standsicherheitsnachrechnung 2015 und einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung 2016 wurde deutlich, dass die Brücke in großen Teilen neu gebaut werden muss. Die Planungen für den Neubau begannen: Sperrpausen bei der Deutschen Bahn AG wurden angefragt und beantragt, die erste Entwurfspläne entstanden, die Haushaltsmittel für den Neubau eingeplant. Die ursprüngliche Planung sah noch eine Behelfsbrücke vor. Doch nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal 2021, kurz vor der geplanten Ausschreibung, konnte die eingeplante Behelfsbrücke nicht nach Aachen gebracht werden. Daher war eine Umplanung der Verkehrsführung und der Bauablaufplanung zwingend notwendig. Die ursprüngliche Planung, die vorsah, in zwei Hälften zu arbeiten, konnte nicht umgesetzt werden. Es wurde ein anderer Arbeitsablauf erforderlich, der ein großräumiges Umleitungskonzept erforderlich machte.

Am 2. Mai 2022 wurde die Turmstraße im Bereich der Brücke zwischen Claßenstraße und Prof.-Pirlet-Straße gesperrt. In Vorbereitung des Brückenabrisses wurden zunächst die Geländer und die Beleuchtungsmasten abgebaut und die asphaltierte Fahrbahnoberfläche abgetragen. Am 16. Mai begann der Abriss des Überbaus und der Pfeiler: Nachdem die Brückenkappen mit Geländer entfernt waren, folgte der Abbruch der seitlichen Kragarme. Im Anschluss folgte der Abbruch des ersten Hohlkastens. Dazu wurde die obere Fahrbahnplatte zertrümmert, bevor der Fahrbahnboden und der seitliche Steg abgenommen werden konnte. Im Laufe des Abbruchs wurden die Standpositionen der Bagger verlagert und der Abbruch unterhalb der Brücke fortgesetzt.

Im August stellte sich heraus, dass die vorgefundenen Gegebenheiten nicht den Annahmen der Entwurfsplanung entsprachen: Das Widerlager Nord konnte wegen der schlechten Bausubstanz nicht ertüchtigt, sondern musste auch noch abgerissen und neu errichtet werden. Dies führte im weiteren Bauablauf zu Verzögerungen: Die Stahlträger konnten nicht, wie geplant, im Herbst 2022, sondern erst im Frühjahr 2023 eingebaut werden, in der nächsten angemeldeten Sperrpause der Bahn, da im Gleisbereich gearbeitet werden musste.

Die sich anschließenden Arbeiten verzögerten sich entsprechend. Im September 2023 wurde absehbar, dass die Bewehrung und Betonage der Querträger deutlich aufwändiger war als geplant. Die Folgearbeiten an der Fahrbahnplatte und an den Kragarmen verzögerten sich dadurch uneinholbar.

Ende 2023 wurden für die Kappen auf den Flügeln der neuen Brücke die Schalungsarbeiten vorgenommen. Doch während der folgenden Wintermonate war das Wetter so schlecht, dass ein geregelter Bauablauf nicht möglich war. Insbesondere die sehr empfindlichen Arbeiten an der Abdichtung waren nicht möglich. Auch die Betonagearbeiten an den Kappen mussten mehrfach verschoben werden. Zudem wurden Baumängel festgestellt, die vor dem Weiterbau behoben werden mussten.

Ab April 2024 nahmen die Arbeiten wieder Fahrt auf: Die Abdichtung wurde aufgebracht, die Kappen betoniert, die Gehwege in den Anschlussbereichen hergestellt, der Berührungsschutz und das Geländer montiert. Im September wurde der letzte Meilenstein mit der Asphaltierung und Markierung der Fahrbahnflächen erreicht. Nach der Hauptprüfung der neuen Brücke und der formellen Abnahme am 8. Oktober konnte die Brücke schließlich am heutigen Mittwoch, 9. Oktober, für alle Verkehrsteilnehmer*innen freigegeben werden.

Kategorien
News

Zülpich feiert die Fertigstellung des rekonstruierten Weiertores

Zülpich – Der Glücksklee ist vollendet – Die Stadt Zülpich feiert zusammen mit den Hovener Jungkarnevalisten und rund 300 Gästen die Fertigstellung des rekonstruierten Weiertores„In Zöllechs ahle Muure, do es höck widder jett loss!“ Die bekannten Zeilen aus der Zülpicher Stadthymne, die Bürgermeister Ulf Hürtgen eingangs seiner Rede zitierte, hätten kaum besser passen können. Denn es war tatsächlich „jett loss“, also es war etwas los, als die Stadt Zülpich jetzt gemeinsam mit den Hovener Jungkarnevalisten (HJK) im Beisein von rund 300 geladenen Gästen die Eröffnung des rekonstruierten Weiertores feierte.

Rückblende: Vor etwa 15 Jahren hatten sich die Verantwortlichen der Hovener Jungkarnevalisten erstmals Gedanken über den Wiederaufbau des Weiertores gemacht, um hier ein Vereinsdomizil zu schaffen. Damals mussten sie aber schnell einsehen, dass dieses Unterfangen aus finanziellen Gründen nicht realisierbar war. Dass dieser Traum doch noch Wirklichkeit werden konnte, ist fast schon eine glückliche Fügung des Schicksals. Vor etwas mehr als fünf Jahren trat Karl-Josef Ernst mit einer Idee an die HJK heran: Der renommierte Zülpicher Architekt, der sich in der Römerstadt bei einer Vielzahl an Bauprojekten sichtbar verewigt hat, erkundigte sich bei der HJK nach dem Interesse, das Projekt „Wiederaufbau des Weiertores“ gemeinsam anzugehen. Fast zeitgleich wurden die HJK von der Stadt Zülpich auf das Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen.“ aufmerksam gemacht, das für ein derartiges Projekt eine 90-prozentige Förderung vorsah. „Wenn nicht jetzt, wann dann“, sagten sich die Verantwortlichen um HJK-Präsident Gerd Wallraff, denn, so Wallraff, das war „innerhalb weniger Wochen so etwas wie zweimal sechs Richtige im Lotto“.

„Verrückte Ideen müssen immer auf verrückte Ministerinnen treffen, die sagen: Das können wir uns vorstellen“, sagte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW, jetzt in ihrem Grußwort bei der Eröffnungsfeier. Tatsächlich traf der Projektantrag der HJK in Scharrenbachs Ministerium auf Zustimmung. Und so erhielt der Verein eine Förderzusage in Höhe von 621.000 Euro. Den entsprechenden Förderbescheid brachte Ministerin Scharrenbach im April 2021 persönlich nach Zülpich. „Es ist dann leicht teurer geworden“, berichtete sie nun und griff noch einmal das Bild von Gerd Wallraff auf: „Es gab noch mehrere Zusatzzahlen.“ Denn letztendlich förderte das Land NRW die Maßnahme mit rund 1,08 Millionen Euro. Für die HJK ergab sich daraus ein Eigenanteil für die reine Baumaßnahme in Höhe von rund 117.000 Euro. Weitere 60.000 Euro musste der Verein für den Innenausbau aufbringen. Dank der Spendenbereitschaft von mehr als 300 Unterstützern und mehreren Tausend Stunden an ehrenamtlicher Arbeit konnten die Hovener Jungkarnevalisten diese Herkulesaufgabe meistern.

In der frühzeitig zwischen Stadt Zülpich und HJK getroffene Nutzungsvereinbarung wurde klar geregelt, dass die HJK für den Neubau und die Stadt für den Altbestand zuständig ist. Damit das Weiertor nach dem Wiederaufbau des Hauptturmes in seiner ganzen Pracht erstrahlen konnte, entschied sich die Stadt Zülpich in Abstimmung mit den politischen Gremien, das Mauerwerk des Weiertores inklusive der beiden vorgelagerten Türme zu restaurieren. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme beliefen sich auf etwa 720.000 Euro, von denen rund 117.000 Euro von der Denkmalförderung des Landes NRW und weitere rund 140.000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz getragen wurden. Die Stadt Zülpich kommt somit auf einen Eigenanteil von etwa 470.000 Euro.

Für Bürgermeister Ulf Hürtgen war der Wiederaufbau des Weiertores stets ein Herzensprojekt. „Ich bin jetzt seit knapp 20 Jahren bei der Stadt Zülpich und wurde häufig auf den Traum angesprochen, das im Krieg zerstörte Tor wieder aufzubauen“, sagte Hürtgen. „Wir können die Zeit zwar nicht zurückdrehen, aber hier ist eine offene Kriegswunde verheilt. Das ist zwar nicht der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkircheim kleineren Maßstab, aber es kommt der Bedeutung für die rheinische Kleinstadt Zülpich schon recht nahe.“ Wie schon die Blauen Funken im Bachtor, die Prinzengarde im Münstertor und die Zölleche Öllege im Bachtor können nun auch die Hovener Jungkarnevalisten ein Stadttor als Standquartier nutzen. „Der Glücksklee ist damit vollendet“, so Bürgermeister Hürtgen. „Die Menschen bekommen ein Wahrzeichen ihrer Stadt zurück und die Hovener Jungkarnevalisten bekommen eine wunderbare neue Heimstatt für ihren Verein“, sagte Ministerin Ina Scharrenbach. Und HJK-Präsident Gerd Wallraff ergänzte: „Ein jahrzehntelanger Traum ist nach fünfeinhalbjähriger Planungs- und Bauzeit in Erfüllung gegangen, was in uns eine riesige Freude, Stolz aber auch nach wie vor ein wenig ungläubiges Staunen auslöst.“

Kategorien
News

Vierte Feuer- und Rettungswache für Aachen – Ausstellung läuft bis 12. Oktober

Aachen – Drei Gewinner-Teams des Planungswettbewerbs stehen fest – Lob für innovative Beiträge – Elf eingereichte Arbeiten, drei Preisträger*innen, eine Anerkennung und der gemeinsame optimistische Blick nach vorne: Dies ist das Ergebnis des Planungswettbewerbs für das Bauvorhaben „Neue Feuer- und Rettungswache – Robert-Schuman-Straße / Siegelallee“. Im Rahmen eines Pressetermins am Mittwoch (9. Oktober) stellte Dr. Markus Kremer, städtischer Beigeordneter für Personal, Feuerwehr und Sport, zusammen mit Aachens Feuerwehrchef Andreas Bierfert und Jens Hauschild, kaufmännischer Geschäftsleiter des Gebäudemanagements, die Ergebnisse des Wettbewerbs vor.

Sport und Feuerwehr nebeneinander

Kremer hob die Besonderheit des Standortes hervor, der in Zukunft neben der Wache weitere wichtige öffentliche Funktionen behält beziehungsweise erweitert. „Ich finde es klasse, dass der Wettbewerb hervorgebracht hat, dass Feuerwache und Sport auf dem Grundstück so gut kombiniert werden können. Ziel ist es jetzt, die sportliche Nutzung schon früh zu ermöglichen, da der Bau der Feuerwache naturgemäß etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen wird.“, erklärte Kremer. Für die Sicherheit der Menschen ist der Bau einer vierten Feuer- und Rettungswache im Aachener Südwesten unerlässlich. Eine schnelle Versorgung rettet bei Notfällen Leben. Der Brandschutzbedarfsplan hatte ergeben, dass hier im südwestlichen Gebiet der Stadt Optimierungsbedarf bestehe. Nach einer intensiven Standortsuche fiel die Wahl von Politik und Verwaltung schließlich auf das Grundstück an der Ecke Robert-Schuman-Straße / Siegelallee. Dort soll in Zukunft nicht nur die neue Wache Platz finden. Auch Sport- und Freizeitflächen für alle sowie öffentliche Wege und möglichst viel Grün sollen das Gelände auszeichnen.

Der Wettbewerb für das Bauvorhaben ist ins Leben gerufen werden, um der herausfordernden Planungsaufgabe gerecht zu werden und somit das bestmögliche Modell zu ermitteln. Die Stadt wurde dabei vom renommierten Büro ISR Innovative Stadt- und Raumplanung begleitet. Die Preisgerichtssitzung am 5. September unter Leitung von Prof. Tobias Wulf, Architekt und Professor an der Hochschule für Technik Stuttgart, hat drei Preisträger*innen ermittelt und eine Anerkennung vergeben.

Die Siegerentwürfe im Überblick:

  1. Kaspar Kraemer Architekten, Köln, mit Dewey Müller Architekten, Stadtplaner, Köln, und Schröder Landschaftsarchitekten & Ingenieure, Essen
  2. gmp International, Aachen, mit 3PLUS Freiraumplaner, Aachen
  3. Lorber Paul Architektur und Städtebau, Köln, mit KRAFT.RAUM Landschaftsarchitektur, Düsseldorf

Anerkennung: Dasch Zürn + Partner, München mit Bäuerle
Landschaftsarchitektur + Stadtplanung, Stuttgart

Der Weg zur neuen Wache

Der Verlauf des Wettbewerbs wird von allen Verantwortlichen sehr positiv eingeschätzt. So hob Andreas Bierfert, Leiter des Fachbereichs Feuerwehr und Rettungsdienst, hervor: „Es ist toll zu sehen, wie von den fachlichen Anforderungen bis zur Prämierung des Wettbewerbes unsere Ideen und Ziele als fachlicher Nutzer durch die Teilnehmenden so gut aufgegriffen und in spannende Ergebnisse überführt werden konnten. Mit diesem Schritt kommen wir der nachhaltigen Sicherstellung von Brandschutz und Rettungsdienst in Aachen einen wichtigen Schritt näher.“

Die Stadt Aachen wird nun in den kommenden Wochen mit den drei Preisträger*innen in Verhandlungen eintreten. Erst danach steht fest, welcher Entwurf in die Wirklichkeit umgesetzt wird. Mit einer Fertigstellung und Inbetriebnahme der vierten Feuer- und Rettungswache rechnet die Verwaltung aktuell 2029. Bis dahin wird die rettungstechnische Versorgung der Bevölkerung im Südwesten der Stadt durch eine Interimswache verbessert. Diese wird derzeit auf einem Grundstück neben dem ehemaligen Sportplatz Heidenbendenstraße / Adenauerallee aufgebaut und soll im kommenden Jahr ihren Betrieb aufnehmen.

Es bleibt die Vorfreude auf das anstehende Bauprojekt. Jens Hauschild, Kaufmännische Geschäftsleiter des Gebäudemanagements, resümierte: „Mit dem Wettbewerb wurde ein wichtiger Schritt zum Bau der vierten Feuer- und Rettungswache gemacht. Die prämierten Ergebnisse versprechen spannende Bauaufgaben und wir freuen uns auf die Umsetzung des Gewinners des Verfahrens.“

Ausstellung läuft bis 12. Oktober
Alle Wettbewerbsbeiträge sind aktuell öffentlich ausgestellt. Neugierige können diese in der Stadtbibliothek in der Couvenstraße 15 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek noch bis Samstag, 12. Oktober, besichtigen. Die Öffnungszeiten sind dienstags, mittwochs und freitags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 12 bis 19 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr. Die Ergebnisse werden im Foyer sowie im dritten Obergeschoss ausgestellt. Außerdem werden sie in Kürze auch auf der Homepage der Stadt Aachen veröffentlicht.

Kategorien
Wirtschaft

Zwei neue Geschäfte bereichern die Mayener Innenstadt

Mayen – Die Mayener Innenstadt darf sich über zwei neue Geschäfte freuen, die ab sofort das hochwertige Angebot der Stadt erweitern. Dank der Förderung durch das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ konnten die neuen Einzelhandelsunternehmen erfolgreich in die Geschäftswelt einsteigen und bieten nun den Bürgerinnen und Bürgern eine attraktive Erweiterung des bereits vorhandenen Angebots im Stadtzentrum.

Andrii Smyrnov und seine Frau. Foto: Kerstin Stüwe/Stadt Mayen

Die Stadt ist nun um ein süßes Highlight reicher: „Schokoboom 3D“, das neue Geschäft von Andrii Smyrnov und seiner Frau hat am Marktplatz eröffnet. Das Geschäft bietet außergewöhnliche Schokoladenkreationen, die mit modernster 3D-Technologie hergestellt werden. Ob Schokoladenschmuck, individuelle Kuchen- und Tortenfiguren für Hochzeiten oder Jubiläen – die Kunden können ihre Ideen in süße Realität verwandeln lassen. „Wir wollen in Mayen etwas Besonderes anbieten und helfen, die Innenstadt attraktiv zu gestalten“, betont Andrii Smyrnov. Der gelernte Mediengestalter verbindet mit seiner Geschäftsidee traditionelles Handwerk mit modernster Technologie. Dagmar Luxem, Bereichsleiterin der Wirtschaftsförderung, lobt das Geschäft als „ein einzigartiges Angebot, das Mayen in dieser Form noch nicht hatte. Es ist ein Magnet für Kunden, die auf der Suche nach besonderen Geschenken oder persönlichen Kreationen sind“.

Auch die Neueröffnung „Tottis Blumenwerkstatt“ bringt frischen Wind in die Mayener Innenstadt und lässt sie aufblühen. Der Neugründer hat den traditionsreichen Blumenladen „Merten“ übernommen und ihn in ein modernes, stilvolles Floristengeschäft verwandelt. Thorsten Draeger, der sich mit der Neueröffnung den lang gehegten Traum der Selbständigkeit erfüllt, hat seine Leidenschaft für Blumen und Kreativität zum Beruf gemacht. Dabei ist es ihm gelungen, den ursprünglichen Charakter des traditionsreichen Ladens zu bewahren, während er gleichzeitig moderne Akzente setzte. „Mit Totti’s Blumenwerkstatt möchte ich einen Farbtupfer in die Innenstadt bringen und den Menschen in Mayen die Möglichkeit bieten, etwas Schönes und Frisches für ihr Zuhause zu finden“, so Thorsten Draeger.

Besonders in Zeiten des boomenden Online-Handels zeigen die Beispiele von Andrii Smyrnov und Thorsten Draeger, wie lokale Geschäfte mit innovativen Konzepten die Herzen der Kundschaft gewinnen können. Beide Geschäfte tragen dazu bei, das Einkaufserlebnis zu erweitern und die Innenstadt für Bürgerinnen und Bürger attraktiver zu machen. „Es ist uns wichtig, dass unsere Innenstadt lebendig bleibt und den Menschen ein besonders Einkaufserlebnis bietet. Mit Läden wie Totti’s Blumenwerkstatt und Schokoboom 3D erreichen wir genau das“, fasst Dagmar Luxem zusammen.

Kategorien
News

Jülich bekommt einen eigenen Geldschein

Jülich – Neuer „Null-Euro-Schein“ aus zertifizierter Gelddruckerei soll künftig Besucher, Sammler und Einheimische erfreuen – Der beliebte Null-Euro-Schein, der bereits in zahlreichen inländischen und ausländischen Städten als außergewöhnliches Souvenir erhältlich ist, hat nun auch seinen Weg nach Jülich gefunden. Ob Usedom, Berlin, Hamburg Helsinki, Zermatt oder Ibiza: die Scheine zieren Sehenswürdigkeiten, Persönlichkeiten oder auch Museen und Freizeitparks und finden große Begeisterung bei Sammlern und Urlaubern, die Erinnerungsstücke suchen. Im Internet finden sich Foren und Gruppen, die sich mit Begeisterung auf die neuen Scheine stürzen und untereinander tauschen. Erste Anfragen liegen auch schon für den Jülicher Null-Euro-Schein vor.

Erhältlich ist die erste Auflage des Jülicher Null-Euro-Scheins ab sofort in der Tourist-Information oder in der Stadtverwaltung. Die Vorderseite des Scheins zieren zwei bekannte Wahrzeichen und eine Persönlichkeit der Stadt: der markante Hexenturm, die Fassade des Schlosses in der Zitadelle sowie Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve und Berg. Diese einzigartigen Motive machen den Schein zu einer besonderen Erinnerung an Jülich.

Der hochwertige Souvenir-Schein wird wie normale Euro-Banknoten in einer Euro-Druck-zertifizierten Gelddruckerei auf Sicherheitsbanknotenpapier gedruckt und trägt die gleichen Sicherheitsmerkmale wie unter anderem Wasserzeichen, Kupferstreifen, Banknoten-Sicherheitshintergrund und individuelle Seriennummer. Der Null-Euro-Schein erfreut sich bereits großer Beliebtheit bei Touristen und Sammlern und konnte in der Vergangenheit Sammlerwerte von mehreren hundert Euro erreichen.

Die vorerst limitierten Null-Euro-Scheine sind für 3,95 € zu den Öffnungszeiten der Tourist-Information Jülich sowie in der Stadtverwaltung beim Amt für Stadtmarketing erhältlich. Diese einzigartige Gelegenheit, ein Stück Geschichte und Kultur der Stadt mit nach Hause zu nehmen, sollten sich Besucher und Einwohner nicht entgehen lassen.

 

Kategorien
Weitblick

Mord(s)-Vergnügen – Spannende Krimilesungen auf Burg Nideggen

Düren – Mörderische Geschichten treffen auf ihre Fans, wenn sich am Freitag und Samstag, 18. und 19. Oktober, die Burgtore für kriminalistische Spürnasen öffnen. Ein Mord(s)-Vergnügen nimmt seinen Lauf, wenn der Bergfried der Burg Nideggen Schauplatz spannender Kriminalromane und namhafter Krimiautoren wird.

Die Lesungen am Freitag. 18. Oktober, ab 19-30 Uhr richten sich in erster Linie an Erwachsene. Kinder kommen am Samstag, 19. Oktober, ab 15.30 Uhr in den Genuss spannender Geschichten. Die Schirmherrschaft hat Landrat Wolfgang Spelthahn übernommen.

Das Programm am Freitag ab 19.30 Uhr:

Es lesen Autor Peter Jackob und Peter Metzdorf aus “Unter Kommissaren – Realität trifft Fiktion”. Peter Jackob liest aus seinen Krimis vor und in den Gesprächsrunden werden Fragen rund um das Krimischreiben und die reale Polizeiarbeit behandelt und gegenübergestellt. Wie echte Polizeiarbeit aussieht, weiß Hauptkommissar Peter Metzdorf aus langjähriger Erfahrung. Ein kriminalistisches Rätsel, anhand dessen das Publikum aktiv miterlebt, wie ein Fall gelöst werden kann, rundet diesen wirklich interessanten und vielfältigen Abend ab.

Der Autor H. Dieter Neumann liest aus seinem Buch „Stumme Gräber“ vor. Der Roman ist der dritte Flensburg-Krimi aus der Reihe mit der jungen Fernseh-Reporterin Kira Lund. Sie klärt den Mord an einem jugendlichen Surfer auf, der während eines deutsch-dänischen Jugendcamps auf Holnis im Schlaf erstochen wird.

Der Autor Andreas Heineke wartet mit seinem Roman „Auslese à la Provence“ auf. Ein brillant recherchierter Krimi über die Geschichte des Weinanbaus und die Schönheit der Provence. Als inmitten des provenzalischen Idylls ein Weinberg angezündet wird und dabei eine junge Frau ums Leben kommt, läuft Dorfgendarm Pascal Chevrier zu Hochtouren auf. Mit spannungsvoller Musik zeigen die Dulabis (Heike Michaelis und Regina Fischer) ihr musikalisches Können. Der Eintrittspreis beträgt 18 Euro.

Das Programm am Samstag ab 15.30 Uhr:

Zoran Drvenkar liest aus seinem Roman „Die Kurzhosengang“. Er wurde für seine Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Seine Thriller „Sorry“ und „Du“ wurden in 14 Sprachen übersetzt, 2010 wurde „Sorry“ mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Unter dem Pseudonym Victor Caspak & Yves Lanois schrieb er die Bestsellerreihe „Die Kurzhosengang“ und erhielt dafür 2005 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Zoran Drvenkar präsentiert eine kluge Geschichte für neugierige junge Krimifans: Rudolpho, Island, Snickers und Zement, so nennen sich vier Freunde aus einem kleinen Ort in Kanada. Sie leben inkognito, denn wenn jeder wüsste, wie sie richtig heißen, dann würde in ihrem Heimatort die Post abgehen. Sie sind nämlich die berühmte Kurzhosengang. Derart coole Jungs tragen natürlich keine kurzen Hosen. Wie die Gang dennoch zu ihrem Namen kam, dazu erzählt jedes Mitglied anlässlich eines Fernsehinterviews seine eigene Geschichte.

Die Lesung ist für Kinder ab 10 Jahren und ihre Familien. Der Eintrittspreis pro Kind beträgt 4 Euro (Erwachsene 2 Euro).

Großer Dank gilt der Sparkasse Düren, der Westenergie AG und dem Förderverein des Burgenmuseums für die Unterstützung.

Information und Karten gibt es beim Burgenmuseum unter 02427/6340 oder bei der Buchhandlung Lesezeichen in Kreuzau: 02422/504886.

Kategorien
Wirtschaft

Alsdorf ist Teil des „Future Mobility Park“

Alsdorf/München – Im Rahmen der Expo Real in München wurde ein bedeutender Meilenstein für den „Future Mobility Park“ gelegt. Das Großprojekt wird gemeinsam vom Kreis Düren, der Städteregion Aachen sowie von der Gemeinde Aldenhoven, den Städten Alsdorf, Baesweiler und Linnich und der Aachener Gesellschaft für Technologie und Innovationstransfer AGIT mbH vorangetrieben.  Ziel ist die Schaffung eines interkommunalen Innovations- und Gewerbegebietes. Dabei werden gleich mehrfach neue Wege in der interkommunalen Standortentwicklung beschritten: Der „Future Mobility Park“ wird an zwei verschiedenen Standorten von vier Kommunen in zwei Kreisen realisiert.

Das zukunftsweisende, nachhaltige und weitgehend klimaneutrale Gewerbegebiet entsteht auf den ehemaligen Flächen der Zeche Emil Mayrisch in Aldenhoven und Baesweiler sowie in der Nähe des Businessparks Alsdorf-Hoengen und wird eines der Leuchtturmprojekte für den Strukturwandel im Rheinischen Revier sein. In der Initialisierungsphase wird das Projekt von der AGIT mbH begleitet. Bis Mitte 2025 soll eine Trägergesellschaft gegründet werden, die die operative Entwicklung des „Future Mobility Parks“ voraussichtlich übernimmt. „Der Strukturwandel nach dem Braunkohleausstieg ist eine Mammutaufgabe, die niemand alleine bewältigen kann. Deshalb braucht es ein gemeinsames Anpacken wie beim Future Mobility Park. Und es braucht eine strukturierte Umsetzung. Darum ist die AGIT mit im Boot. Gerne bringen wir eine Erschließung über Alsdorfer Gebiet mit ein, um Flächen östlich unseres Business Parks entwickeln zu können“, bezieht Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders klar Position zu dem Projekt.

Die Unterzeichnung der Absichtserklärung durch Landrat Wolfgang Spelthahn und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier sowie die beteiligten Bürgermeister Ralf Claßen (Gemeinde Aldenhoven), Alfred Sonders (Stadt Alsdorf), Pierre Froesch (Stadt Baesweiler) sowie Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker (Stadt Linnich) markiert den ersten Schritt zur Entwicklung der rund 280 Hektar großen Flächen, die bis 2035 realisiert werden sollen. Der „Future Mobility Park“ wird nicht nur neue Gewerbeflächen für innovative Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen schaffen, sondern auch aktiv zum Strukturwandel beitragen. Rund 3.600 neue Arbeitsplätze sollen auf dem Gelände entstehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt von Beginn an auf der Entwicklung neuer, umweltfreundlicher Mobilitätskonzepte sowie der vertikalen Mobilität, d.h. der Entwicklung und Erprobung von senkrecht startenden Luftfahrzeugen und UAV (Unmanned Aerial Vehicles).

Das Aldenhoven Testing Center, ausgestattet mit einer einzigartigen digitalen Infrastruktur für Kommunikations- und Navigationstechnologien, bietet ideale Bedingungen für die Entwicklung, Erprobung und Umsetzung der Mobilität der Zukunft. Zusammen mit den bereits ansässigen Unternehmen im Business Park Alsdorf soll der „Future Mobility Park“ dabei zu einem herausragenden Zentrum der Mobilitätsforschung heranwachsen.

Kategorien
Fortschritt

Das Eifelhotel Fuchs in Boos ist Herzlichkeit pur

Prüm/Boos – Das Eifelhotel Fuchs in Boos entwickelte sich aus einem Traditionsgasthof samt eigener Landwirtschaft zu einem EIFEL-Gastgeber, der hohe Ansprüche erfüllt. Geblieben ist die familiäre Freundlichkeit, die Bodenständigkeit und die Konzentration auf regionale Frischeküche.

Meister Reineke erscheint im Märchen stets als schlaues Wesen, das genau weiß, was es will. Familie Fuchs, die seit Generationen ihr gastfreundliches Haus in der Dorfmitte von Boos führt, weiß das natürlich auch… und zwar in einer ausgesprochen naturnahen und angenehmen Weise. Im Eifelhotel Fuchs, das von Anfang an bei der Regionalmarke EIFEL mitmacht, geht nichts über das Wohl der Gäste. Klug ist dabei die Entscheidung, voll auf hochwertige Lebensmittel zu setzen, die in der Umgebung erzeugt werden. Denn das schützt nicht nur Ressourcen und das Wohl der Tiere, die keinen großen Transportstress erleiden müssen. Das kommt auch den Bedürfnissen von Urlaubern und Tagesausflüglern entgegen, die bei ihrem Restaurantbesuch die authentischen Seiten der Eifel suchen. „Wir leben zwar in der Nähe des Nürburgrings und heißen Gäste willkommen, die es dorthin zieht. Aber wir möchten ganz bewusst auch eine perfekte Zeit für diejenigen bieten, die Entspannung wollen und ein Bewusstsein für ökologische, hochwertige Genüsse mitbringen“, sagt Juniorchef Martin Fuchs.

Das Gute liegt nah

Küchenchef Markus Geyermann, der berufliche Stationen unter anderem in Sternerestaurants absolvierte, ließ sich von der Liebe zur Eifel anstecken und setzt die Philosophie kongenial um. Beide sind ein hervorragend aufeinander eingespieltes Team, das etwa beim Fleisch den wertschätzenden Grundsatz „von der Nase bis zur Schwanzspitze“ verwirklicht. Im Eifelhotel Fuchs gibt es daher Köstlichkeiten, die man anderswo zumeist vergeblich sucht: Menüs auf Basis traditioneller Rezepte, die dank ihrer raffinierten Zubereitung den modernen Gaumen verwöhnen. Die Ökolandwirtschaft des Hofes Halfmann, der am Ortsrand von Boos gelegen ist, gehört zur Familie. Von hier stammen Rind- und Lammfleisch ebenso wie das Geflügel und einige Gemüsesorten. Andere gesunde Feld- und Ackerfrüchte bezieht das Eifelhotel Fuchs vom Regionalmarken-Produzenten Adams in Polch. Forellen kommen aus dem nahen Kradenbach, Weine von Dagernova im Anbaugebiet Ahr oder Kaffee von einer Manufaktur aus Daun. Die Region hat ihren Gästen viel zu bieten, Martin Fuchs und sein Team präsentieren es voller Überzeugung.

An der Quelle des Wohlbefindens

Ursprünglich hieß das Eifelhotel Fuchs „Gasthaus Zur Quelle“ und war ein schieferverkleideter Fachwerkbau. Seit 2021 ist die ländliche Sommerfrische ein großzügiges Zuhause auf Zeit mit hochwertigster Einrichtung. Die neuen Zimmer haben ein perfektes Raumklima dank Echtholz-Eichendielen und Lehmputz, die Fenster öffnen den Weitblick auf Eifeler Wiesen und Wälder. In der Wellnesslandschaft wurden heimische Materialien wie Basalt, Fassdauben oder rustikale Scheunenbalken verbaut. Alles in allem ist ein Ambiente entstanden, das Landleben vom Feinsten bietet und von Handwerksbetrieben aus der Region gestaltet wurde. Auch hier zeigt sich der Ansatz der Regionalmarke EIFEL, dass „Eifel“ ein echtes Gütemerkmal ist: zuverlässig, bodenständig, freundlich, offen, einfach gut gemacht und bei Lebensmitteln vor allem lecker.

“Die Regionalmarke EIFEL bringt viel… unseren Gästen als Qualitätssignal und uns Gastronomen als verlässliches Netzwerk.“

Martin Fuchs – Inhaber

https://eifelhotel-fuchs.de/

„Alles, was das Eifelhotel Fuchs auszeichnet – wie z.B. regionale Küche, modernes Hotel, ausgezeichneter Spa-Bereich, hoher Service oder Natur pur – hat eine einzige Keimzelle: die Familie. Besuchen das das Eifelhotel Fuchs in Boos – und lernen Sie diesen Eifeler Familienbetrieb kennen. Viel Spaß!“

Markus Pfeifer – Regionalmarke EIFEL

https://www.regionalmarke-eifel.de/eifel-gastgeber/wir-eifel-gastgeber

Kategorien
News

„Herbstbunt“ lädt zum Shopping nach Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Verkaufsoffenes Wochenende mit vielen Aktionen am 26. und 27. Oktober – Nicht nur in den Weinbergen und Wäldern im Ahrtal wird es im Herbst bunt, sondern Ende Oktober auch in den Innenstadtbereichen von Bad Neuenahr-Ahrweiler. Denn am Samstag, 26. Oktober, und Sonntag, 27. Oktober lädt die Gewerbegemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.  unter dem Titel „Herbstbunt“ zum nächsten verkaufsoffenen Wochenende ein. Gemütlich durch die Fußgängerzone bummeln, herbstliche Kleidung und Accessoires entdecken, gechillt einen Cappuccino im Café trinken und die besondere Atmosphäre in den Geschäften und Gastronomiebetrieben erleben – das alles ist an dem Wochenende in der Ahrweiler Altstadt, der Innenstadt Bad Neuenahr sowie im Mittelzentrum Bad Neuenahr-Ahrweiler möglich. Die Geschäfte haben am Samstag von 10 bis 17 Uhr sowie am Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet und sich wieder eine Fülle an Aktionen und Angeboten einfallen lassen, um den Gästen ein besonderes Shopping-Erlebnis zu bieten. In den Straßen begleiten Musik und Comedy das Event.

„Die Innenstädte von Bad Neuenahr-Ahrweiler haben nach der Flut eine rasante Entwicklung erlebt. Auch wenn noch nicht alle Geschäftslokale wieder belegt sind, die zahlreichen geöffneten Geschäfte präsentieren sich überaus vielfältig, mit vielen neuen Ideen und in frischen, modernen Designs. Hier bei uns wird individuelles Shopping großgeschrieben. Beratung und Austausch mit den Kundinnen und Kunden stehen im Mittelpunkt“, so Volker Danko, der Vorsitzender der Gewerbegemeinschaft. Er wünscht sich, dass viele Gäste zu „Herbstbunt“ kommen, um sich selbst von der attraktiven Geschäfts- und Gastronomielandschaft in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu überzeugen. Unterstützt wird die Gewerbegemeinschaft vom städtischen City-Management sowie von lokalen Sponsoren.

Auch an die Mobilität wurde an dem Wochenende gedacht: Ein kostenloser Busshuttle verbindet die beiden Innenstädte sowie das Mittelzentrum miteinander. Dabei wird auch der große Parkplatz am Apollinaris-Stadion wieder in die Shuttle-Runde mit einbezogen, um die Parkplatzsuche zu erleichtern.

Kategorien
Wirtschaft

Region Aachen auf der internationalen Immobilienmesse Expo Real vom heutigen 7. bis 9. Oktober in München

Aachen – „aachen1a“ hat klare Forderungen im Gepäck – Region Aachen als attraktiven Standort vermarkten – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen organisiert erneut den leuchtend grünen Stand von „aachen1a – drei Länder, ein Standort“ auf der internationalen Immobilienmesse Expo Real, die vom 7. bis 9. Oktober in München stattfindet. Die Standgemeinschaft besteht aus 27 Partnern – darunter mehr als 20 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Landräte sowie rund 150 Projektentwickler, Architektinnen, Wirtschaftsförderer und Planerinnen. Gemeinsam wollen sie in München die Stärken des Standortes und Investitionsmöglichkeiten präsentieren.

Die Aussichten sind diesmal positiver als in den vergangenen Jahren. Die Preise für Wohnimmobilien haben sich im zweiten Quartal 2024 stabilisiert, die Europäische Zentralbank hat den Leitzins im September zum zweiten Mal in diesem Jahr um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. „Um von einer Trendwende in der angeschlagenen Bau- und Immobilienbranche zu sprechen, ist es sicher zu früh“, sagt Gisela Kohl-Vogel, Präsidentin der IHK Aachen. „Jedoch kann diese Entwicklung zur Marktstabilisierung beitragen und für einen positiven Impuls sorgen“, so Kohl-Vogel weiter.

„Jeder positive Impuls zählt, denn grundsätzlich bleibt ein hoher Bedarf an neuem Wohnraum, an nachhaltiger und energetischer Transformation von Bestandsimmobilien und an Modernisierung unserer Infrastruktur“, sagt Philipp Piecha, Referatsleiter Wirtschaftsförderung bei der IHK Aachen und Projektleiter für den Messeauftritt von „aachen1a – drei Länder, ein Standort“.

Neben Standortmarketing und Gesprächen mit potenziellen Investoren geht es um den Dialog mit Politik und Verwaltung. Und dafür hat die Wirtschaft klare Forderungen. „In unseren Gesprächen setzen wir uns für die Verfügbarkeit von Industrie- und Gewerbeflächen, eine beschleunigte Transformation unserer Innenstädte sowie effiziente und unbürokratische Genehmigungsverfahren ein“, kündigt Gisela Kohl-Vogel an.

Darüber hinaus hat die Standgemeinschaft eine Reihe von Projekten im Gepäck, um die Region Aachen als attraktiven Standort zu vermarkten.

Das C-Werk in Aachen als nachhaltiges Quartier für urbane Produktion, das Areal der Hoesch Aue in Kreuzau, die Entwicklung des Brainergy Parks in Jülich, der Forschungsflugplatz Würselen-Aachen oder der Sportpark Soers sind nur einige Beispiele, mit denen die Region dem Strukturwandel begegnet. Zudem verfügt die Region über ein Flächenpotenzial von über 450 Hektar für neue Großansiedlungen, etwa mit der „PrimeSite Rhine Region“ im Kreis Euskirchen und der „Future Site InWest“ im Kreis Heinsberg.

Großansiedlungen im Rheinischen Revier werden ein zentrales Thema in München sein. „Dass die geplanten Ansiedlungen von Microsoft in Bedburg und der Quanta Computer GmbH in Jülich nicht nur direkte Arbeitsplätze schaffen, sondern weitere Ansiedlungen in unserer Region nach sich ziehen können, diskutieren wir in einem eigenen Dialogforum“, kündigt Philipp Piecha an. Dieses findet am Dienstag, 8. Oktober, um 12 Uhr im Discussion and Networking Forum der Messe München statt.