Kategorien
News

Mitglieder des Kuratoriums der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler stehen fest

Ahrweiler – In seiner Sitzung am 10. September 2024 hat der Verwaltungsrat der Kreissparkasse Ahrweiler das neue Kuratorium der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler gewählt. Dieses kam nun vor kurzem zu seiner ersten Kuratoriumssitzung zusammen. Das Kuratorium der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler setzt sich aus der Landrätin des Landkreises Ahrweiler, drei Vertretern des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Ahrweiler, vier Personen des öffentlichen Lebens aus dem Landkreis Ahrweiler und dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Ahrweiler zusammen. Neben der Landrätin Cornelia Weigand, gehören damit Dieter Zimmermann, Michael Schneider, Martin Kallweit, Sarah Rößel, Björn Weck, Wilhelm Busch, Marcel Werner und Elisabeth Dahr zum Kuratorium der Jugendstiftung. Den Stiftungsvorstand bilden Guido Mombauer und Achim Gemein.

Seit Gründung der Stiftung im Jahre 1985 konnten über 1.700 Maßnahmen mit einem Volumen von fast 1 Mio.€ zugunsten der Kinder und Jugendlichen im Landkreis Ahrweiler gefördert werden. Neben der Förderung von Einzelmaßnahmen vergibt die Jugendstiftung u. a. jährlich Förderpreise für die jahrgangsbesten Abiturientinnen und Abiturienten an den einzelnen Gymnasien des Landkreises Ahrweiler, der Fachoberschule Adenau sowie der berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Darüber wird sich jährlich ein besonderer Förderschwerpunkt gesetzt. In den aktuellen Schwerpunktmaßnahmen unterstützt die Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler unter anderem die Schwimmförderung in Form des Projekts Ahr-Kids. Daneben wird auch im Jubiläumsjahr der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler wieder die erfolgreiche Teilnahme am Sportabzeichen für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 17 Jahren besonders gefördert. Darüber hinaus bietet die Stiftung den Kindergärten im Kreis Ahrweiler in Kooperation mit der Schreinerei Rönnefarth („Die Holzwürmer“) die Bereitstellung eines kostenlosen Hochbeetes an.

„Wir freuen uns, dass wir mit unseren zahlreichen Maßnahmen die Jugendlichen im Kreis Ahrweiler auf vielfältigste Weise unterstützten können“, berichtet Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler, und führt weiter aus: „Gerne unterstützen wir auch neue Projekte und Maßnahmen. Hierfür muss lediglich über unsere Homepage ein entsprechender Förderantrag gestellt werden.“

Kategorien
News

„Aufruf zum Kita-Wettbewerb – Kleine Hände, große Zukunft“

Prüm/Region – Die Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (KH MEHR) lädt im Rahmen des bundesweiten Kita-Wettbewerbs „Kleine Hände, große Zukunft“ die regionalen Kitas und die Einrichtungen der Kindertagespflege ein, die vielfältige und spannende Welt des Handwerks zu entdecken! Gleichzeitig geht der Aufruf an die Handwerksbetriebe der Region, Kitagruppen in ihrem Betrieb zu begrüßen und den Kleinen ein unvergessliches Erlebnis zu schenken.

„Es ist eine wunderbare Chance, den Jüngsten die Vielfalt des Handwerks näherzubringen und sie nachhaltig für handwerkliche Berufe zu begeistern“, sagt Christian Weirich von der Kreishandwerkerschaft MEHR. „Die Kinder sehen und erleben, wie die Dinge unseres Alltags entstehen – in der Backstube, im Friseursalon oder beim Augenoptiker, in der Werkstatt, im Atelier oder auf der Baustelle. Über 130 spannende Berufe gehören zum Handwerk.“

Und so funktioniert der Wettbewerb: Kitas und Handwerksbetriebe aus der Region gehen aufeinander zu und vereinbaren einen Termin, an dem die Kinder den Betrieb besuchen. An diesem besonderen Tag dürfen die Kinder nicht nur den Profis zuschauen, sondern auch selbst aktiv werden: Sie probieren verschiedene Werkzeuge aus oder setzen vielleicht sogar gemeinsam mit den Handwerkerinnen und Handwerkern ein kleines Projekt um.

Nach dem Besuch wird es kreativ: Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern gestalten die Kinder ein Riesenposter, auf dem sie die Eindrücke und Erlebnisse von diesem spannenden Tag festhalten. Das gestaltete Poster wird bis zum 14.03.2025 eingereicht.

Dieser Einsatz wird natürlich belohnt: Eine Expertenjury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Handwerks und der Frühpädagogik, bewertet die eingereichten Poster und wählt pro Bundesland den besten Beitrag aus. Den Gewinner-Kitas winkt ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro, welches für ein Kita-Fest oder einen Projekttag zum Thema Handwerk verwendet werden kann.

Der Wettbewerb, der in diesem Jahr in seine 12. Auflage startet, ist eine gemeinsame Initiative der Kreishandwerkerschaft MEHR mit der Aktion Modernes Handwerk e.V. (AMH). Schon über 25.000 kleine Handwerkerinnen und Handwerker hat er bundesweit erreicht und Robert Wüst, Vorsitzender der AMH, zeigt sich begeistert: „Es ist großartig zu sehen, wie Handwerksbetriebe und Kitas gemeinsam diesen besonderen Tag gestalten. Vielleicht werden die Kinder durch diese Erlebnisse sogar zu den Fachkräften von morgen.“
Die Wettbewerbsunterlagen können bequem und kostenfrei von Kitas und Einrichtungen der Kinder-Tagespflege über den Link http://www.kita-wettbewerb.de bestellt werden. Dort sind alle Informationen zum Wettbewerb und zusätzliche Tipps zu finden.

Kategorien
Fortschritt

10 Jahre GesundLand Vulkaneifel – Ein Jubiläum der Zusammenarbeit und Innovation

Daun/Bad Bertrich – Am 10. Oktober 2024 feierte die GesundLand Vulkaneifel GmbH ihr 10-jähriges Bestehen im festlichen Kursaal des KulturRaum Bad Bertrich. Die Veranstaltung brachte Vertreter aus Politik, Tourismus und Wirtschaft sowie zahlreiche Partner und Gäste zusammen, um auf eine Dekade erfolgreicher Tourismusarbeit zurückzublicken.

Nach dem Empfang, bei dem die Gäste in lockerer Atmosphäre zusammenkamen, begrüßten der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Scheppe, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun, und Vera Esch, Geschäftsführerin der GesundLand Vulkaneifel GmbH, die Anwesenden. In ihrer Rede betonte Vera Esch: „Die letzten zehn Jahre haben gezeigt, dass unsere Vision einer Region, die Natur, Gesundheit und Erholung vereint, der richtige Weg war. Wir sind stolz auf das, was wir gemeinsam mit unseren Partnern und Kommunen erreicht haben.“

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion bei der Alfred Steimers, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ulmen, Volker Laux, erster Beigeordneter der Ortsgemeinde Bad Bertrich, Thomas Scheppe, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun und Manuel Follmann, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wittlich-Land sowie Wolfgang Reh, stellvertretender Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH und Vera Esch, Geschäftsführerin der GesundLand Vulkaneifel GmbH über die Gründung und die Entwicklung der GesundLand Vulkaneifel GmbH sprachen.

Alfred Steimers erinnerte an die Anfänge im Jahr 2009 und hob die Bedeutung der Bündelung von Ressourcen hervor. Thomas Scheppe ergänzte, dass ohne die enge Zusammenarbeit zwischen den Verbandsgemeinden zahlreiche Projekte, wie der Trailpark Vulkaneifel oder die HeimatSpuren, nicht hätten realisiert werden können. Volker Laux fügte noch hinzu, dass man sich keine bessere Zusammenarbeit vorstellen könne. Für heitere Momente sorgte das Improvisationstheater Spontat, das die Veranstaltung mit Humor und Kreativität abrundete und die Gäste zum Lachen brachte.

Im Anschluss hatten die Gäste die Möglichkeit, beim Networking mit kleinen Köstlichkeiten, serviert von Häckers Fürstenhof, auf dem „Marktplatz“ ins Gespräch zu kommen. Regionale Partner wie Vulkanhof Ziegenkäserei, Manufaktur Moll, Vulkaneifelhof, Jut Design, Dreiser Sprudel, Landgasthaus zum Kreuzberg, Geflügelhof Janshen, Dauner Kaffeerösterei, Litzbachhof, Hubertushof Eifel und Bertricum Brauerei präsentierten ihre Produkte, was auf große Begeisterung stieß.

Die Veranstaltung endete mit einer klaren Botschaft: Die GesundLand Vulkaneifel GmbH blickt nicht nur stolz auf ihre bisherigen Erfolge zurück, sondern sieht optimistisch in die Zukunft. Thomas Scheppe fasste zusammen: „Die letzten zehn Jahre waren nur der Anfang. Gemeinsam werden wir die Vulkaneifel weiter zu einer der attraktivsten Destinationen für Natur- und Gesundheitsurlauber in Deutschland ausbauen.“

Kategorien
News

Auftakt der Haus- und Straßensammlung des „Volksbundes Deutsche Kriegsgräber-Fürsorge“ in Mechernich

Mechernich – Von 15. Oktober bis 30. November findet die Haus- und Straßensammlung des „Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“ im Mechernicher Stadtgebiet statt. Dann sind wieder zahlreiche Freiwillige mit der Sammelbüchse unterwegs, um die Bevölkerung am Bleiberg um Spenden zu bitten.

Eine große Auftaktveranstaltung samt Pavillon und Infomaterial findet am Freitag, 18. Oktober, von 9 bis 11 Uhr auf dem Mechernicher Brunnenplatz statt. Teilnehmen werden neben der Standesbeamtin Britta Walter, Stadtbeauftragte des Volksbundes, auch der stellvertretende Bürgermeister Günter Kornell, Landrat Markus Ramers sowie Vertreter der Bundeswehr am Standort Mechernich und der Stadtverwaltung.

Und obwohl Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick an diesem Tag leider verhindert ist, ist das Ganze Chefsache: „Soldatengräber zu erhalten und zu pflegen ist nicht nur ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität, sondern auch eine Mahnung zum Frieden und zur Völkerverständigung“, so der Verwaltungschef.

In der Stadt am Bleiberg kam man im vergangenen Jahr auf rund 7.780 Euro bei der Haus- und Straßensammlung sowie rund 1.700 Euro auf Friedhöfen. Das will man diesmal nochmals überbieten.

832 Stätten in 46 Ländern

Der „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.“ ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, Kriegstote im Ausland zu suchen und zu bergen, sie würdig zu bestatten und ihre Gräber zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige und berät öffentliche und private Stellen in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, auch international.

Er engagiert sich in der Erinnerungskultur und fördert die Begegnung und Bildung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Insgesamt betreut der Verein 832 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern. Hier liegen insgesamt um die 2,8 Millionen Soldaten und zivile Opfer.

Sammler legitimiert

In den insgesamt 45 Dörfern des Mechernicher Stadtgebietes übernehmen vor allem die Ortsbürgermeister/innen, Vereine und Feuerwehren die Sammeltätigkeit. Außerdem unterstützen die am Bleiberg stationierten Soldaten die Aktion.

Alle Sammler können sich mit einem Ausweis des „Volksbundes“ legitimieren. Die gibt´s bei Britta Walter, die die Organisation betreut.

Kategorien
News

Gut fürs Klima, gut für Aachen – Gebäude-Management der Stadt verfolgt innovative Strategie

Aachen –  Zur offiziellen Einweihung der Photovoltaikanlage begrüßen Kinder und Lehrkräfte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen in Eilendorf. Beeindruckende Zahlen: 360-Quadratmeter-Anlage produziert 64.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr und spart so jeweils 29 Tonnen CO2 ein. Kurzfristig werden neun weitere Anlagen installiert, im Jahr 2025 sogar 22 weitere auf kommunalen Dächern.

In Eilendorf steht die Zukunft auf dem Dach: Über 360 Quadratmeter erstreckt sich die neue Photovoltaikanlage auf der Grundschule Birkstraße. Sie ist die erste, die nun mit einem innovativen System Strom ins Netz einspeist und den Auftakt bildet für viele weitere, die in den kommenden Monaten und Jahren folgen werden. Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden. In Sachen Solarenergie setzt sie in Eilendorf das erste Ausrufezeichen!

„Wir singen für die Sonne ein Lied, zwo, drei, vier!“

Und auch wenn die Sonne sich an diesem regnerischen Herbsttag hinter den Wolken versteckte, so strahlten im Gebäude doch alle Gesichter. Denn zur offiziellen Inbetriebnahme der Anlage am Mittwoch (9. Oktober) besuchte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen die Kinder und Lehrkräfte der KGS Birkstraße. Der Schulchor mit den Schülerinnen und Schülern der Klassen 2a und 2b begrüßte Aachens Stadtoberhaupt sogleich mit einem eigens einstudierten Lied. Beim Refrain „Wir singen für die Sonne ein Lied, zwo, drei, vier!“ klatschten dann auch Keupen und viele weitere, darunter Eilendorfs Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler, Bezirksamtsleiter Gert Kempf und Schulleiterin Anke Piel, fröhlich mit. „Großartig!“, befand die Oberbürgermeisterin und freute sich noch mehr, als sie von einigen Kindern sogar selbstgebastelte Geschenke erhielt.

In höchsten Tönen lobten anschließend alle das tolle Klima-Bauprojekt, das unter Federführung des Gebäudemanagements der Stadt Aachen verwirklicht worden ist. Sieben junge Dritt- und Vierklässler beeindruckten mit einem Fachvortrag. Kindgerecht erklärten sie, wie Solarenergie eigentlich funktioniert. Fragen an die Oberbürgermeisterin hatten sie ebenfalls im Gepäck. „Haben Sie eigentlich Zuhause auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach?“ – „Ja, in der Tat“, verriet Sibylle Keupen. „Die ist aber natürlich viel kleiner als die, die ihr hier nun auf eurem Schuldach habt.“

Innovatives System: regionale Direktvermarktung

Die Stadt Aachen möchte in den kommenden Jahren auf vielen Dächern ihrer kommunalen Gebäude das ganz große Rad drehen, wie Jens Hauschild, kaufmännischer Geschäftsführer des Gebäudemanagements, mit seinem Team berichtete. Schon die PV-Anlage Birkstraße besticht mit beeindruckenden Zahlen: Ihre Leistungsfähigkeit liegt bei knapp 76 Kilowattpeak (kWpeak). Fachleute gehen von einer Stromproduktion von 64.000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr aus – das entspricht ungefähr dem Verbrauch von 16 Einfamilienhäusern. Allein durch diese Anlage werden künftig 29 Tonnen CO2pro Jahr eingespart. Für die Eilendorfer Schule inklusive Turnhalle und Schwimmhalle bedeutet das, dass sie fast den gesamten Teil ihres eigenen Verbrauchs, der bei circa 86.000 kWh liegt, auf dem Dach produziert. Doch der Strom wird nicht automatisch direkt vor Ort verbraucht.

Denn die Photovoltaik-Strategie der Stadt reicht weit über die Eilendorfer Grundschule hinaus. Das Zauberwort lautet „regionale Direktvermarktung“. Denn über ein innovatives System wird der regenerativ erzeugte Strom, der über Anlagen wie in der Birkstraße bei Tageslicht kontinuierlich fließt, stets dorthin „geleitet“ wird, wo er gebraucht wird. „Das bedeutet zum Beispiel, dass wir mit der PV-Anlage auf der Grundschule an Wochenenden die Ampeln in der Innenstadt mit Strom versorgen können“, erläuterte Martin Lambertz als zuständiger Leiter der Abteilung „Technisches Gebäudemanagement Projekte und Energie“. Lambertz hatte die Idee zur regionalen Direktvermarktung, die vor allem ein äußerst wirtschaftliches System darstellt und super für die CO2-Bilanz der Stadt ist. Denn: „Der Strom, den wir hier regional produzieren, bleibt in Aachen.“ Mittlerweile interessieren sich sogar viele anderen Kommunen in Deutschland für das Aachener System.

PV-Ausbaustand und -pläne

Fachleute wie Martin Lambertz investieren derzeit viel Zeit und Knowhow, um nun möglichst schnell möglichst viele PV-Anlagen auf Aachens Dächer zu bekommen. Ziel ist es, in den nächsten drei bis vier jahren auf allen geeigneten Dächern kommunaler Gebäude Photovoltaikanlagen zu installieren, sie selbst zu betreiben und so den Strom in Form der regionalen Direktvermarktung zu nutzen.

Eine Analyse belegt nämlich: Die Stadt könnte in naher Zukunft eine Leistung von 14.000 kWpeak ermöglichen. Dies entspricht einer jährlichen Stromproduktion von 12.500 Megawattstunden (MWh). Damit würden 5600 Tonnen CO2 eingespart! Zum Vergleich: Der Stromverbrauch aller städtischen Gebäude liegt bei rund 24.000 MWh pro Jahr. „Das ist unsere Zielmarke“, beteuert sodann Gebäudemanagement-Chef Jens Hauschild. „Wir möchten in einigen Jahren die Hälfte unseres kommunalen Stromverbrauchs über eigene PV-Anlagen abdecken.“

Neben der Birkstraße werden kurzfristig weitere neun Anlagen in Betrieb gehen – mit einer Gesamtleistung von etwa 590 kWpeak. Für das Jahr 2025 sind weitere 22 PV-Anlagen mit einer Anschlussleistung von circa 1.600 kWpeak auf kommunalen Dächern geplant.

Weitere Infos über die Aktivitäten der Stadt Aachen im Rahmen der Kampagne „Aachen packt die Zukunft an“ auf www.aachenklima.de

Kategorien
Optimierung

Erfolgreiche Zahnputzwoche in Kitas – Kreisweite Aktionswoche findet großen Anklang

Ahrweiler – Im Zeitraum vom 23. bis 27. September 2024 initiierte die Kreisverwaltung Ahrweiler in Kooperation mit der regionalen Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege (AGZ) erstmalig die „kreisweite Zahnputzwoche in Kitas“. Wie jedes Jahr fand am 25. September bundesweit der „Tag der Zahngesundheit“ statt, der in diesem Jahr unter dem passenden Motto „Gesund beginnt im Mund – von Anfang an!“ stand.

„Es ist wichtig, Kinder schon von klein auf für die Bedeutung der Zahnpflege zu sensibilisieren“, erklärt Landrätin Cornelia Weigand, die gleichzeitig Schirmherrin ist. In der Kita „Lebenswelt“ üben die Kinder gemeinsam mit den Erzieherinnen und Erziehern das selbstständige Zähneputzen – altersentsprechend und mit Spaß. Wenn bereits Kleinkinder an das regelmäßige Zähneputzen gewöhnt werden, kann der Entstehung von Karies und Zahnfleischerkrankungen frühzeitig vorgebeugt werden. „Die sprachlichen Fähigkeiten, die Selbstwirksamkeit und die Gesundheit der Kinder können positiv und langfristig beeinflusst werden. Daher unterstütze ich die Aktion gerne“, so die Landrätin.

In nahezu allen Teilen des Kreises beteiligten sich insgesamt 30 Kindertagesstätten an der freiwilligen und kostenfreien Aktionswoche. Durch Materialien wie Informationshefte, Zahnbürsten, -becher und -pasta, die seitens der AGZ zur Verfügung gestellt wurden, konnten die Kinder das Zähneputzen direkt vor Ort erproben. Zum Abschluss der Aktion erhielten die rund 1.800 teilnehmenden Kinder ein kleines Geschenk des AGZ-Maskottchens, dem Walross „Max Schrubbel“. Die fachliche Begleitung stellten Patenzahnärzte und ‑ärztinnen der Einrichtungen sicher.

„Die Kitas spielen gerade im Hinblick auf die längeren Betreuungszeiten der Kinder eine wichtige Rolle für die Zahngesundheit der Kinder“, ergänzt AGZ-Vorsitzende, Zahnärztin Dr. Steffi Beckmann. „Die kreisweite Zahnputzwoche hat interessierten Kitas die Möglichkeit geboten, die Kinder altersgerecht und spielerisch an das Zähneputzen heranzuführen und zu erproben, wie eine Routine auch mit wenigen personellen und räumlichen Ressourcen niederschwellig im Kita-Alltag etabliert werden kann.“

Die Aktionswoche soll bewirken, das regelmäßige Zähneputzen in den Kitas wiederaufzugreifen beziehungsweise fortzuführen. Eine Umfrage bezogen auf das Kita-Jahr 2022/23 hat gezeigt, dass in lediglich sieben von über 70 Einrichtungen im Kreis die Kita-Kinder das tägliche Zähneputzen üben.

Weitere Informationen zum Thema Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen bietet die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege Rheinland-Pfalz e. V. online unter www.lagz-rlp.de sowie die Geschäftsstelle der AGZ Ahrweiler telefonisch unter 02641 / 901577 oder per Mail an agz.ahrweiler@lagz-rlp.de.

Kategorien
Wachstum

Spatenstich und Baustart im Windpark Scheid in der Vulkaneifel

Hallschlag – Der Baustart im Windpark Scheid, Landkreis Vulkaneifel, ist erfolgt. Für die MLK Gruppe packte Gründer und Geschäftsführer Heinrich Lohmann selbst mit an und vollzog gestern gemeinsam mit Ortsbürgermeister Gottfried Hack sowie mit Kevin Schröder aus dem MLK Regionalbüro in Hallschlag den Spatenstich. Während vier ältere Anlagen demontiert wurden, errichtet MLK hier jetzt zunächst zwei neue Windenergieanlagen der 7-Megawattklasse.

Die beiden modernen Nordex N163-Anlagen mit einer Nabenhöhe von 164 Metern werden nach Fertigstellung der Bauarbeiten Ende 2025 die Gesamtnennleistung des Windparks von 4 auf 14 Megawatt erhöht haben. Der erzeugte Strom fließt dann in das unweit gelegene unternehmenseigene Umspannwerk „Kehr“. Dies betreibt die MLK bereits seit 1999. Für die neuen leistungsstarken Anlagen wurde es um einen zusätzlichen Transformator ergänzt. Von dort wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist.

„Wir betreiben auch die Anlagen selbst“, sagte Heinrich Lohmann und dokumentiert damit die Verbundenheit mit der Region. Hier im Nordwesten der Vulkaneifel stehen zudem noch elf weitere rund 25 Jahre alte Anlagen, die nach und nach repowert werden sollen.

Weitere Planungen

Eine der neuen Nordex-Anlagen steht auf einem Grundstück der Gemeinde Scheid. Ortsbürgermeister Gottfried Hack sagte: „Die Zusammenarbeit mit der MLK Gruppe läuft einwandfrei. Es sind weitere Anlagen auf unseren Grundstücken geplant.“

Die Planungen sehen ebenfalls auf der Gemarkung Hallschlag neue Windenergieanlagen vor. In Hallschlag befindet sich seit Anfang des Jahres auch das MLK Regionalbüro in der Aachener Straße. Kevin Schröder leitet es und steht als Ansprechpartner für Anrainer von Wind- und Solarparks, Flächeneigentümer und Gemeinden der Region zur Verfügung.

In zwei weiteren Ausbaustufen des Windparks sollen sechs Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 40 Megawatt folgen. Darüber hinaus ist eine Erweiterung in Richtung der Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen in Planung.

Kategorien
News

Städtisches Ordnungsamt Eschweiler und Polizei zeigen Präsenz

Eschweiler – Gemeinsam für mehr Sicherheit – und ein besseres Sicherheitsgefühl: Das ist zwar nicht der offizielle Slogan, gleichwohl aber das Grundprinzip der Kooperation von Kommunalem Ordnungsdienst und Polizei. Deren Ursprung liegt im Jahr 2001. Damals schlossen sich das Polizeipräsidium Aachen, die weiterführenden Schulen in Eschweiler und die Stadtverwaltung im gemeinsamen Interesse zusammen. Die somit begründete Ordnungspartnerschaft wurde seitdem mehrfach erneuert. Und sie wurde erweitert: Seit vielen Jahren pflegen Ordnungsamt und Polizei einen engen Austausch und organisieren nicht nur regelmäßige Treffen, sondern auch gemeinsame Streifen-, Präsenz- und Kontrolleinsätze.

In diesem Sinne sind Bezirksbeamte der Polizei und Mitarbeitende des Kommunalen Ordnungsdienst regelmäßig zusammen in der Eschweiler Fußgängerzone anzutreffen. Wie jetzt in der Grabenstraße, wo sie – nicht zuletzt aufgrund ihrer Einsatzfahrzeuge – große Aufmerksamkeit erregten. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit zum Gespräch, machten Anregungen, gaben Hinweise oder brachten ihre Sorgen zum Ausdruck. Und nahezu allesamt bedankten sie sich dafür, dass die Ordnungskräfte Präsenz zeigen und damit sowohl die Sicherheit erhöhen als auch das Sicherheitsgefühl stärken.

Genau das ist das Ziel der Stadt Eschweiler. „Die Sicherheit ist für uns alle ein zentrales Thema“, betont Nadine Leonhardt. Und die Bürgermeisterin unterstreicht: „Mir ist wichtig, dass wir uns in Eschweiler sicher fühlen und unbeschwert leben können.“

Kategorien
News

Fluthilfe-Einrichtung „Waschbar“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler bietet praktische Hilfe

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Malteser als Mitbetreiber haben „Gesichter und Geschichten“ von Besuchern zusammengetragen und in einer Ausstellung präsentiert. Seit dem verheerenden Ahr-Hochwasser im Juli 2021 sind die Malteser im Flutgebiet aktiv. Unter anderem mit der „Waschbar“ in einem Container neben dem Pfarrheim der Rosenkranzkirche. Die Einrichtung ist eine Kooperation mit der Caritas sowie der Pfarrei und war und ist eine große Hilfe für die zahllosen Menschen, die bei der Flut ihren Hausstand verloren und hier eine Möglichkeit zum Wäschewaschen und -trocknen haben. Der Container mit Waschmaschinen und Trocknern ist nicht nur ein Ort zum Wäschewaschen, sondern auch ein Begegnungsraum, den die Menschen noch immer gerne nutzen. In der „Waschbar“ sitzt man bei Kaffee oder einem kühlen Getränk beisammen und redet miteinander.

21 spannende und berührende Geschichten

„In den Gesprächen mit den Menschen wurden uns viele spannende und berührende Geschichten anvertraut“, erzählen die Malteser-Mitarbeiter, die die Einrichtung betreuen. Das war die Grundlage für die Wanderausstellung „Gesichter und Geschichten – eine Ausstellung aus dem Ahrtal in Bild und Ton“, die im August im Pfarrheim Bad Neuenahr-Ahrweiler zu sehen war.

Ein halbes Jahr hatten die Malteser die Gäste gebeten, eine Geschichte aus ihrem Leben zu erzählen – und diese aufnehmen und aufschreiben zu dürfen. So kamen 21 kleine Berichte zusammen, die alle Bereiche des Lebens abbilden. Es sind nicht nur Flutgeschichten, aber immer spannende Erinnerungen – mal lustig, mal traurig, mal schmerzhaft, mal inspirierend. Manchmal berichten sie von lange zurück liegenden Erlebnissen, mal von ganz frischen Erfahrungen. Die Audioaufnahmen wurden in der „Waschbar“ gemacht. Aufnahmetechnisch sind sie alles andere als perfekt. Aber gerade das macht sie so authentisch und interessant. Die Teilnehmer mussten im Ahrtal leben und über 18 Jahre alt sein.

Der Fotograf Werner Richner hat jeden der 21 Geschichtenerzähler porträtiert. Die großformatigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen sind intensiv und eindrücklich. Richner schaut mit liebevollem Blick ins Innere der abgebildeten Personen.

QR-Codes verbinden Fotos mit den Audioaufnahmen

Über einen QR-Code kann der Betrachter die zugehörige Audiodatei öffnen – dann wird aus dem Foto eine lebendige Person, die eine Episode aus ihrem Leben erzählt – wie Irma Günzel, die von ihrer Kindheit in Peru berichtet. Oder Magdalene Schmitz-Anton, die noch oft an „Jösefchen“ denkt, der als Kind im Krankenbett neben ihrem lag und sehr schön singen konnte, bevor er starb.

Auch das Begleitheft ist eine gelungene Arbeit. Alle Porträts und die zugehörigen Erzählungen sind abgedruckt, das Layout ist professionell und rundum gelungen.

Bei der Eröffnung der Ausstellung Ende August im Anschluss an einen Gottesdienst in der Rosenkranzkirche waren die Organisatoren überrascht vom großen Interesse des Publikums. „Es ist unglaublich, wir freuen uns sehr“, freute sich Pressesprecherin Michaela Boland. Offiziell begrüßt wurden die Besucherinnen und Besucher von Wolfgang Heidinger in seiner Funktion als Bundesbeauftragter für die Fluthilfe.

Nach der ersten einwöchigen Ausstellungsphase gehen die „Gesichter und Geschichten“ auf Wanderschaft – und in der „Waschbar“ hören sich die Malteser-Mitarbeiter auch weiter gerne Geschichten aus dem Leben der Gäste an.

Kategorien
News

Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2025 in Bad Münstereifel – Haus Sonne bringt Parkanlage auf Vordermann

Bad Münstereifel – Mit Waldsofas, Sinnespfad und Flächen zum Verweilen soll der Außenbereich aufgewertet werden – Schweres Gerät steht auf der Bad Münstereifeler Willy-Brandt-Straße: Unimog mit Anhänger, Traktor mit Häcksler. Sie warten auf ihren Einsatz rund um das Haus Maria. Es ist Mittagspause und die Mitarbeiter von Steidl Baumdienst haben am Vormittag bereits ganze Arbeit geleistet. In der Einfahrt zum Wohn- und Betreuungsverbund Haus Sonne wird das sichtbar. Auf einem großen Haufen liegen dort kleinere Bäume sowie ganze Sträucher und Äste, die die fünf Engelgauer Baumpfleger im oberen Bereich der Außenanlage entnommen haben.

„Wir möchten unseren Park und das Wohnen für die betreuten Menschen attraktiver gestalten als einen Meilenstein auf dem Weg, dass der Verein Haus Sonne im kommenden Jahr 40-jähriges Bestehen feiert“, berichtet Thomas Hochgürtel. Zwar gebe es in den therapeutischen tagesstrukturierenden Angeboten eine Gartenarbeitsgruppe, die den Park regelmäßig pflegt, aber bei diesen aufwendigen Arbeiten müsse man auf Profis mit schwerem Gerät zurückgreifen, so der Mitarbeiter für Qualitätsmanagement, Controlling und Organisation.

Nach der Mittagspause wird auch schnell klar warum. Im unteren Bereich der geräumigen Parkanlage, die einst zum Kloster der Neusser Augustinerinnen gehörte, sind einige kranke Fichten mit einer orangefarbenen Markierung versehen. Ihnen rückt Alfons Steidl mit der Kettensäge zu Leibe und man sieht gleich, dass da jemand am Werk ist, der sein Handwerk versteht.

Offener und aufgeräumter

Während Thomas Hochgürtel die Arbeiten beobachtet, freut er sich schon auf die weiteren Maßnahmen, um den Park attraktiver zu gestalten. „Wir beabsichtigen, hier Waldsofas aufzustellen sowie einen Sinnespfad und verschiedene Flächen zum Verweilen anzulegen und aufzuwerten“, sagt der Haus-Sonne-Mitarbeiter. Dabei werden auch die Bewohner des Wohn- und Betreuungsverbunds mit eingebunden.

Schließlich bietet der Verbund seit nunmehr fast 40 Jahren in Bad Münstereifel und Umgebung sehr erfolgreich verschiedene Wohn- und Hilfsangebote für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen und/oder Suchterkrankungen an. „Zu unserem Konzept gehört es eben auch, dass unsere Bewohner nach individuellen Fähigkeiten einer sinnstiftenden strukturierenden Beschäftigung nachgehen und dabei von unseren Teams unter fachlicher Anleitung und Motivation gefordert und gefördert werden“, erklärt Thomas Hochgürtel.

Das kann zum Beispiel im Haus selbst geschehen. Wenn etwa im Bereich Hauswirtschaft für die Teilnehmer an den Angeboten der Tagesstruktur des Wohnverbunds gekocht wird oder Wäschepflege und Reinigungstätigkeiten vorgenommen werden. Zudem reparieren und warten die Bewohner in der Halle der Arbeitstherapie beispielsweise auch ihre Fahrräder oder sie packen bei der Pflege der Außenbereiche mit an.

So gehören Martin Kriechel und Florian Grabensee zum Beispiel zur Gartenarbeitsgruppe. Am Morgen waren sie noch mit ihrer Anleitung der Arbeitstherapie Garten Alexandra Deprez-Schrimpf in Nöthen bei der Quartiersarbeit beim Heckenschnitt im Einsatz. Jetzt sehen sie zum ersten Mal, was die Engelgauer Baumpfleger am Morgen in Bad Münstereifel geschafft haben. „Die Fläche hat dadurch definitiv gewonnen“, sagt Martin Kriechel. Mitbewohner Florian Grabensee findet, „dass alles viel offener wirkt und deutlich aufgeräumter aussieht“. Und Bernd Meuser vom Bewohnerbeirat hat beim Blick auf die freigeschnittene Fläche gleich eine Idee, was dort nach getaner Arbeit passieren könnte: „Hier könnte man jetzt richtig schön grillen.“

Für die Umgestaltung der Parkanlage wird nicht nur Manpower gebraucht, sondern auch finanzielle Mittel. „Dazu sind Spenden gerne gesehen“, so Maike Seidenfaden, Geschäftsführerin und Leitung des Wohn- und Betreuungsverbunds. Weiter Informationen dazu gibt es telefonisch unter 02253 92310.