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Impulse

Nürburgring Familientag am Sonntag 20. Oktober bietet kostenfreies XXL-Programm

Nürburgring – Familientag im ring°boulevard am Sonntag, 20. Oktober, von 10 bis 18 Uhr – Social-Media-Star Jannik Freestyle, Kinder- und Fahrparcours, Blaulicht-Fahrzeuge – Freier Eintritt für die ganze Familie und kostenfreie Parkangebote. Der Nürburgring lädt am Sonntag, 20. Oktober, wieder zum großen Familientag ein. Bei freiem Eintritt öffnet der wetterunabhängige ring°boulevard von 10 bis 18 Uhr seine Türen. Es wartet ein riesiges Programm mit zahlreichen Mitmachangeboten, Shows und Auftritten sowie einer ganzen Herde tierischer Maskottchen. Mitten in den Herbstferien lautet das Motto für die ganze Familie: Spielen, Staunen, Spaß haben an der legendärsten Rennstrecke der Welt.

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr steht auch 2024 der Familientag als Ferien-Highlight auf dem Programm. Auf der Event-Bühne leitet RPR1-Moderator Ralf Schwoll durch das Programm, das einen ganzen Tag lang Spannung und Unterhaltung bietet. Unter anderem treten die Social Media Stars Jannik Freestyle und Lena auf. Während Jannik mit seinen spektakulären Ballkünsten begeistern wird, hat Lena vom Internetformat „Kinderfragen“ ein Mitmach-Quiz für die ganze Familie dabei. Natürlich darf bei den Berühmtheiten auch das Nürburgring-Maskottchen Legend nicht fehlen. Unterstützt wird der liebenswerte Rennfuchs von seinen flauschigen Freunden, die ebenfalls für Erinnerungsfotos bereitstehen: die Biene „Summi“ von der Rhein-Zeitung, der coole RPR1-Bär, „Sharky“ von den Kölner Haien, die Ente „Mini Monti“ von monte mare sowie Flamingo „Ingo“ und Lemur „Katta“ von SchauinsLand Reisen.

Die bunte Erlebnismeile im ring°boulevard bietet zudem jede Menge Action. Neben packenden Shows der Cheerleader und Motorrad-Trial-Fahrer warten zahlreiche Mitmachangebote: so gibt es den „ring°kids Grand-Prix“ mit Bobby Car und Co. für die Kleinen, virtuelles Racing im Simulator der Nürburgring eSports Bar, Probesitzen im echten Formelfahrzeug und erste Fahrversuche bei der „Polo-Kids-Drift-Akademie“. Geschicklichkeit ist sowohl beim Surf Simulator von monte mare als auch beim Laufradparcours aus der „Mini-Helden Welt“ von SchauinsLand Reisen gefragt. Für zusätzlichen Spielspaß sorgt Kattas Spielemobil mit Tischtennis, Cornhole und Leitergolf. Am Stand der Kölner Haie ist Treffsicherheit am Eishockeytor gefragt. Und neben weiteren Attraktionen wie Hüpfburgen, Kinderschminken, Glücksrad sowie Gewinnspielen lassen auch die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, des DRK-Rettungsdienstes und der Polizei die Kinderaugen leuchten. Wer beim Familientag auch mal einen Blick auf die Start- und Zielgerade sowie die Boxengasse der Grand-Prix-Strecke werfen möchte, kommt ebenfalls in den Genuss: Die BMW M Power Tribüne öffnet kostenfrei. Neben dem Treiben im ring°boulevard lädt direkt nebenan das Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk den Nachwuchs zum Erkunden ein. Kinder haben passend zum Familientag hier ebenfalls freien Eintritt.

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Fortschritt

Neue Impulse für nachhaltigen Tourismus im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zweiter Tourismustag mit Fachvorträgen und Talk mit Wolfgang Bosbach – Neue Impulse für die Förderung von nachhaltigem Tourismus im Ahrtal hat der zweite Tourismustag im Ahrtal am vergangenen Sonntag gegeben. Auf Einladung des Ahrtal-Tourismus und mit Unterstützung der Kreissparkasse Ahrweiler hatten sich rund 140 Gäste aus Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel, Weinwirtschaft und Politik angemeldet, mehrere Impulsvorträge sowie eine Talkrunde mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach zu hören. Als Rahmen diente die Klangwelle im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Nach der Begrüßung, unter anderem durch Andreas Lambeck, Geschäftsführer des Ahrtal-Tourismus, sowie Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, startete der Nachmittag mit einem Impulsvortag von Nora Schweika, Direktorin für nachhaltigem Tourismus der Quality Travel Agency (QTA). Um das Thema Nachhaltiger Tourismus zu fördern und das Ahrtal deutschlandweit als Urlaubsziel bekannter zu machen, hatte der Ahrtal-Tourismus im Sommer eine Kooperation mit der QTA mit rund 3900 angeschlossenen Reisbüros geschlossen. In ihrem anschaulichen Vortrag machte Schweika deutlich, wie die Bedeutung des nachhaltigen Tourismus bei den Kunden zunimmt und erläuterte anhand des „FAIRweg“-Konzepts die Vorteile und notwendigen Schritte.

Danach stand das Thema „Digitale Buchbarkeit“ durch den OBS OnlineBuchungsService auf dem Programm. Der OBS OnlineBuchungService unterstützt im Auftrag des Ahrtal-Tourismus ab sofort  Gastgebende von Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen sowie  Erlebnissen bei der Digitalisierung und Onlinebuchbarkeit ihres touristischen Angebots. Dabei umfasst der Service den Vertrieb über die wichtigsten Online-Buchungsportale weltweit bei Unterstützung durch persönliche Ansprechpartner. OBS-Geschäftsführerin Magdalena Lexa sowie Neukundenberater Felix Hebborn erläuterten die Vorteile des Dienstleisters, mit dem über nur eine Plattform zahlreiche Buchungsportale mit Buchungen in Echtzeit bedient werden können. „Dadurch, dass die Gastgebenden nur einmal alle ihre Daten eingeben müssen, bietet das System enorme Entlastungen im Buchungswesen“, so Hebborn.

Dritter Redner im Bunde war Dr. Michael Braun, Geschäftsführer des Tourismusverbands Ostbayern e.V. Unter dem Thema „Vom Kirchturmdenken zur nationalen Tourismusmarke Ahrtal“ gab er anhand des Beispiels Bayrischer Wald Einblicke in die touristische Entwicklung dieser Region, die sich den 1990er Jahren im touristischen Sinkflug befand. 2007 war ein Tiefpunkt erreicht, als die Betten  nur noch zu 25 Prozent ausgelastet waren. Braun zeigte auf, wie die Region die Kehrtwende schaffte und zwischenzeitlich TOP-Plätze in allen touristischen Auswertungen in Deutschland belegt. Zu den wichtigsten Punkten gehört aus seiner Sicht jedoch nicht nur eine einheitliche Markensprache, sondern auch ein Qualitätsprozess, der von der Entwicklung der Hotellerie, beispielsweise im Wellnessbereich über die digitale Buchbarkeit bis hin zur Konzentration auf die Leuchtturmprojekte reicht. „Das ist nichts, was man anfängt und fertigstellt, sondern das wird ein stetiger Prozess, an dem alle Tourismus-Akteure dauerhaft arbeiten“, so Braun.

In einer abschließenden Talkrunde zeigte Wolfgang Bosbach im Gespräch mit Frank Gerstenberg, dem Leiter des Focus Klimabüros im Ahrtal, auf, wie man aus Krisen lernen könne und dass diese immer auch neue Chancen böten. „Das Ahrtal ist weit mehr als ein Katastrophengebiet. Mit seinen Aushängeschildern Wandern und Wein ist es ein großer Anlaufpunkt mit einem direkten Einzugsgebiet von 15 bis 20 Millionen Menschen im Umkreis. Ich bin der festen Überzeugung, dass das Ahrtal im Zuge des Wiederaufbaus noch schöner wird und Ziel von vielen, die ihre Heimat wiederentdecken möchten“, so Bosbach.

Andreas Lambeck, Geschäftsführer des Ahrtal-Tourismus ergänzte: „Das Ahrtal hat sich zum Ziel gesetzt, DIE innovative und nachhaltige Weinregion in Deutschland zu werden. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern ist ein Prozess. Mit dem Wiederaufbau werden gerade die Grundsteine gelegt. Dabei spielt Nachhaltigkeit schon jetzt eine große Rolle. Nun heißt es, den Fahrtwind aufzunehmen, den touristischen Wiederaufbau voranzutreiben und Leuchtturmprojekte zu realisieren, um das Ahrtal dauerhaft zu positionieren.“

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Neuheiten

80 Jahre Kriegsende – Aachen feiert die Befreiung

Aachen – Festredner Joschka Fischer warnt vor neuen Bedrohungen, Aachen feierte am Sonntag, 13. Oktober den 80. Jahrestag seiner Befreiung durch die Alliierten. Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen formulierte nach einem Rückblick auf die Kriegszeit einen Appell für Frieden und Demokratie. Der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer warnte eindringlich vor neuen Gefahren und betonte die Bedeutung europäischen Zusammenhalts.

Am Sonntag, 13. Oktober 2024, feierte Aachen mit einem Festakt im Krönungssaal des Rathauses den 80. Jahrestag der Befreiung durch die Alliierten. Foto: Stadt Aachen / Heike Lachmann

Als der kurze Schwarz-Weiß-Film zu Beginn des Festakts über die Bildschirme im Krönungssaal des Aachener Rathaus flimmerte, war der Kontrast für einen Moment fast greifbar: Trümmerberge, ausgebrannte Gebäude – und dann auch das beschädigte Aachener Rathaus. Das Ausmaß an Zerstörung durch den zweiten Weltkrieg war selbst auf den verwackelten Bildern eindrücklich zu erkennen.

Heute, rund 80 Jahre später, erinnert im Rathaus nur noch wenig an die einstige Zerstörung. Am gestrigen Sonntag, 13. Oktober 2024, feierte Aachen mit einem Festakt im Krönungssaal des Rathauses den 80. Jahrestag der Befreiung durch die Alliierten. Zahlreiche Gäste aus der Region, den Nachbarländern und den Partnerstädten waren gekommen, um gemeinsam zurückzublicken und die Bedeutung von Frieden und Demokratie zu betonen. Festredner war der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer. Seine Rede war eine mahnende Erinnerung daran, wie zerbrechlich Frieden und Freiheit sind und welche Verantwortung Europa und Deutschland für seinen Erhalt tragen.

Doch noch einmal von vorne: Am 21. Oktober 1944 endeten für Aachen die Schrecken des Krieges. Als erste deutsche Großstadt wurde Aachen nach intensiven Kämpfen von den Alliierten befreit. Die Stadt, das zeigte auch der Schwarz-Weiß-Film, war durch die anhaltenden Gefechte stark zerstört: Nur noch 6.000 Aachener*innen lebten zum Zeitpunkt der Befreiung in der Stadt, zehntausende Häuser waren zerstört, drei Millionen Kubikmeter Schutt lagen verteilt, und lediglich sechs Maurer und drei Schreiner waren verblieben. Viele der Bewohner*innen litten unter der wochenlangen Belagerung.

Die Kapitulation der deutschen Wehrmacht markierte den Beginn der Befreiung vom nationalsozialistischen Terrorregime und bildete den Grundstein zum Neuanfang. Ein Neuanfang, auf dem die Freiheit und Demokratie Deutschlands und Europas bis heute fußen. Das betonte auch Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. In ihrem Grußwort schilderte sie zunächst die düsteren letzten Kriegstage, in denen die Menschen in Bunkern Schutz suchten: „Die Wunden waren tief und die Verluste schwer. Die Narben der Zerstörung prägten die Menschen, die hier lebten – auch meine Schwiegermutter saß damals als 12-jähriges Mädchen verängstigt im Paulinenwäldchen im Bunker“, sagte sie. Auch deshalb sei der Wiederaufbau so herausfordernd gewesen. Er sei letztlich mit Hilfe der Amerikaner*innen und der Hoffnung gelungen, die in der Bevölkerung mit der Befreiung wieder aufkeimte. „Amerikanische Soldaten und zivile Helfer, unterstützt von mutigen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt, legten den Grundstein für die demokratische Gesellschaft, in der wir heute leben.“ Aachen sei damit zum Symbol für den Wiederaufbau, den Neuanfang sowie die Gestaltung einer demokratischen Zukunft geworden und sei heute, eine Stadt des Friedens, der Kultur und der Verständigung. Doch ebendiese Werte würden nicht nur zunehmend wieder infrage gestellt, sondern aktiv angegriffen. Keupen appellierte deshalb zum Ende ihrer Rede hin an alle Gäste: „Lasst uns heute nicht nur feiern, sondern auch eine Verpflichtung eingehen. Eine Verpflichtung, uns für das einzusetzen, was Generationen vor uns erkämpft haben. Lassen Sie uns weiterhin für die Freiheit und die Demokratie arbeiten, die in diesen Mauern so lebendig verkörpert werden.“

Überraschend nüchtern fiel dagegen die anschließende Rede von Joschka Fischer aus. Als ehemaliger Bundesaußenminister und Gastprofessor an der amerikanischen Princeton University werde er doch sicherlich ein paar zuversichtliche Worte vorbereitet haben, kündigte die Aachener Journalistin und Moderatorin Gisela Steinhauer Fischers Rede mehr fragend als sagend an.

Doch es kam anders. Der ehemalige Grünen-Politiker malte ein kritisches Bild der gegenwärtigen politischen Lage in Europa und warnte eindringlich vor der Rückkehr nationalistischer Strömungen, die Einheit und Demokratie bedrohen. „Angesichts der gemachten historischen Erfahrungen Europas mit dem Nationalismus wäre seine Rückkehr an die Macht nichts weniger als eine schlichte Katastrophe“, sagte er und zitierte den ehemaligen französischen Präsidenten François Mitterrand: „Der Nationalismus, das ist der Krieg.“ Gerade die Haltung Europas in der Verteidigung der Ukraine werde zeigen, ob die europäische Einigkeit und die Werte, die in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut wurden, stark genug sind. „Jetzt entscheidet sich, ob die europäische Einheit Bestand hat. Der Krieg in der Ukraine ist ein Prüfstein für die Zukunft unserer gemeinsamen Werte und unseren Willen, für diese Werte einzustehen.“ Die Westbindung, für die sich Konrad Adenauer nach dem zweiten Weltkrieg eingesetzt hat, sei heute wieder gefährdet, und es liege an der jetzigen Generation, dieses Erbe zu verteidigen.

Es war dann eher an der abschließenden Podiumsdiskussion, noch einmal einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft zu wagen und zu betonen, welche Bedeutung Zusammenarbeit und Völkerverständigung haben. Oliver Paasch, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, und Elianne Demollin-Schneiders, Ministerin der niederländischen Provinz Limburg, berichteten von der Verwandlung früherer Feindschaften in enge Freundschaften und betonten, dass das Dreiländereck heute ein Vorbild für gelungene grenzüberschreitende Kooperation sei. Katharina Eckstein vom Bund Deutscher Kriegsgräberfürsorge schilderte, wie man auch junge Menschen für das Engagement für Frieden begeistern kann, und Takis P. Karantonis, Vize-Bürgermeister von Arlington, hob die tiefen Beziehungen zwischen Aachen und der amerikanischen Partnerstadt hervor.

Der musikalische Rahmen des Festakts gestaltete das Aachener Sinfonieorchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Christopher Ward. Zum Abschluss von Fischers Rede spielten die Musiker*innen Beethovens „Europa-Hymne“ und unterstrichen die Hoffnung auf ein geeintes Europa. Der Festakt war damit nicht nur ein Erinnern an die Vergangenheit, sondern auch ein kraftvoller Appell an alle, sich aktiv für eine friedliche, gemeinsame Zukunft einzusetzen.

Anlässlich der 80-jährigen Befreiung sind zahlreiche weitere Veranstaltungen geplant. Weitere Informationen zum Rahmenprogramm finden Sie unter: www.aachen.de/DE/kultur_freizeit/kultur/geschichte/aachen1944.

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Wirtschaft

Seit 2010 ist Nobis Printen EIFEL Produzent – Aachener Printen nach Traditionsrezept

Aachen/Prüm – Seit 1858 steht Nobis Printen für Qualität im Bäckereihandwerk. Michael Nobis leitet in der vierten Generation das Familienunternehmen. Frische, Vielfalt und Qualität stehen nach wie vor an erster Stelle und begründen den Erfolg des Unternehmens.

Nobis Printen ist noch eine rein handwerkliche Bäckerei, darauf legt Inhaber Michael Nobis großen Wert: „Wir backen jeden Tag frisch und sind ein kompletter Handwerksbetrieb. Darauf sind wir stolz“. In 45 Bäckereien und Cafés im Raum Aachen werden täglich frische Brote und Brötchen, herzhafte Snacks, süße Feinbackwaren und knusprige Printen angeboten.

Vielfalt des Bäckerhandwerks

Vieles wird nach alten Rezepten gebacken wie Streuselbrötchen, Reisfladen und natürlich die Printen. Die ursprünglichen Rezepte liegen heute gut verschlossen im Tresor – geschrieben in Sütterlinschrift. Die Kunden schätzen die traditionsreichen Backwaren. „In ihrer Lieblingsbäckerei soll sich am besten möglichst wenig ändern“, erzählt Michael Nobis. Sie erhielten viele Rückmeldungen, welche Produkte besonders gut ankämen aber auch Nachfragen, ob sich in Rezepturen etwas verändert habe. Nobis Printen verschließt sich aber auch dem Zeitgeist nicht und die Mitarbeiter entwickeln immer neue Rezepte. „Die Vielfalt beim Bäckerhandwerk ist das A und O“, weiß Bäckermeister Michael Nobis. Daher können die Kunden wählen zwischen ihren Lieblingsbroten oder sie probieren etwas Neues aus.

Aachener Printen nach Traditionsrezept

Die Aachener Printen sind ein großer Bestandteil in der Produktpalette der Bäckerei. Sie werden nach einem altüberlieferten Familienrezept in zahlreichen Variationen gefertigt und gebacken. Nicht nur die Aachener kommen in den Genuss der Nobis Printen. „Die Printen haben wir schon immer verschickt“, sagt Michael Nobis. Die Auswahl im Online-Shop ist groß und viele nutzen diesen Service, um sich ihre Lieblingsprinten nach Hause schicken zu lassen oder sie an Freunde, Bekannte und Verwandte zu verschenken. Um den Namen Aachener Printen verwenden zu dürfen, muss übrigens die Bäckerei im Stadtgebiet von Aachen liegen. Für Nobis Printen seit der Gründung des Familienunternehmens eine Selbstverständlichkeit.

Zutaten aus der Region

Bei den Zutaten legt der Inhaber großen Wert auf Regionalität. Die Milch stammt beispielsweise aus der Monschauer-Bio-Bauernmolkerei, der Zucker aus der Jülicher Börde und das Mehl von Eifeler Landwirten. Die Zertifizierung als EIFEL Produzent bei der Regionalmarke lag da nahe. Bereits seit 2010 ist Nobis Printen EIFEL Produzent. „Es war für uns der richtige Weg, uns in diese Richtung zu entwickeln“, sagt Heiner Nobis, Prokurist des Familienunternehmens.

„Unsere Mission ist es, die leckersten Backwaren auf verantwortungsvolle Art und Weise zu backen“, betont Michael Nobis. Dazu zählt, beste, regionale Zutaten zu verwenden, Schokolade und Kaffee aus fairem Handel zu beziehen und nachhaltig zu wirtschaften. Dieses Erfolgsrezept ist fest in der Unternehmensphilosophie verankert – die Kunden danken es mit ihrem täglichen Einkauf in einer der Bäckereien von Nobis Printen.

“Wir leben und lieben die traditionelle Backkunst! Daher backen wir täglich aus Leidenschaft, mit Erfahrung und althergebrachtem handwerklichem Können.“

Michael Nobis – Inhaber

https://nobis-printen.de/

„Bereits seit 2010 verstärkt das Vorzeigeunternehmen Nobis Printen aus Aachen die Wertschöpfungskette „EIFEL Getreide-Mehl-Bäckerei“ und unterstützt somit nachhaltig die Strukturen unserer Heimatregion Eifel. Leckerste Backwaren und Printen mit regionalem, fairem und nachhaltigem Anspruch – das ist unser verlässlicher EIFEL Produzent Nobis Printen.“

Markus Pfeifer – Regionalmarke EIFEL

https://www.regionalmarke-eifel.de/

 

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Weitblick

Kalender rund um Simmerath, der Eifel und einigen Subkulturen und Fabelwesen

Dedenborn/Region – Seit dem Jahr 2017 veröffentlichte der in Dedenborn lebende Deutsch-Belgier Jean-Louis Glineur rund 90 Kalender im Calvendo-Verlag. Viele der Werke, vor allem zum Thema Motorsport, werden Jahr für Jahr mit aktualisiertem Kalendarium veröffentlicht.

Fester Bestandteil seiner Auswahl sind seine Regionalkalender mit dem Bezug zur Eifel und ganz besonders der Gemeinde Simmerath. In den Größen DIN A5 bis DIN A2 sind unter anderem die Fotokalender Rurberg und Woffelsbach sowie Eicherscheid und Lebenswertes Dedenborn für das Jahr 2025 erschienen. Unverändert, aber mit aktualisiertem Kalendarium erscheint auch wieder der Kalender Einruhr in Eifel.

Die in erster Linie für die Bürgerinnen und Bürger der genannten Ortschaften konzipierten Kalender wären als größere Auflagen unwirtschlich, so dass Jean-Louis Glineur auf das Print-On-Demand von Calvendo setzt, d.h. die Kalender werden erst nach Bestelleingang gedruckt, so dass keine Restbestände aufkommen und dies ökologisch sinnvoll ist.

„Durch diese Möglichkeiten nutze ich meine Zeit besonders gern für die Gestaltung der Kalender mit Motiven rund um Simmerath“, erläutert Glineur. So entstanden auch die weiteren Fotokalender Einruhr in der Eifel, Kirchen und Kapellen rund um Simmerath und Fachwerkhäuser – Historische Gebäude rund um Simmerath. Was das Monschauer Land ausmacht, zeigt der weiter Kalender Faszinierende Hecken für das Jahr 2025.

Mit ebenso viel Elan verfolgt Glineur seine anderen kreativen Projekte. Es sind insbesondere satte Farben und Subkulturen, die ihn begeistern, so dass die 2025er Kalender Psychedelische Ladies, Punk Girls und Steampunk Girls erstmals veröffentlicht werden. Die Leidenschaft des Kalenderautors für Fabelwesen führte zu zwei weiteren Werken mit den Titeln Drachen – Furcht erregende und imposante Fabelwesen und Drachen – Gefürchtete, aber nicht immer böse Fabelwesen.

Bestellbar sind die Kalender beim Buchhandel vor Ort oder den bekannten Onlineanbietern wie Amazon, Hugendubel oder Thalia.

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Wirtschaft

Alina Ahrens wird neue Geschäftsführerin der enewa Wachtberg

Wachtberg – Die enewa GmbH, Energie + Wasser Wachtberg, bekommt eine neue Führung: Neben Swen Christian, der seit Juli 2024 die Geschicke des Wachtberger Energieversorgers lenkt, wird zum 1. Januar 2025 Alina Ahrens zur zweiten Geschäftsführerin bestellt. Sie löst damit Kai Birkner ab, der das Unternehmen mehr als zehn Jahre geleitet hat.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Alina Ahrens für die Geschäftsführung unseres Energieversorgers hier in Wachtberg gewinnen konnten“, so Andrea Lohmeier, Aufsichtsratsvorsitzende der enewa. „Seit der Gründung vor elf Jahren hat die enewa schon viel erreicht und verfolgt weiter ambitionierte Ziele. Den Menschen vor Ort sind wir ein guter Nachbar und Partner in allen Energiefragen. Die neue Geschäftsführung wird bei der strategischen Ausrichtung und bei der Unternehmensentwicklung weitere wichtige Impulse geben.“

„Wir bedanken uns sehr herzlich bei Kai Birkner, der das Unternehmen Ende Februar 2025 verlässt. Er hat die enewa aufgebaut, sehr erfolgreich aufgestellt und weiterentwickelt. Erfreulicherweise wird er uns auch weiterhin beratend zur Verfügung stehen“, so Dr. Christian Becker, Vorstand der STAWAG – Stadt- und Städteregionswerke Aachen AG. Die STAWAG ist seit 2013 strategischer Partner der enewa und mit 49 Prozent an dem Unternehmen beteiligt.

Auch Swen Christian, Beigeordneter der Gemeinde Wachtberg und erster Geschäftsführer der enewa, bedankt sich bei Kai Birkner für die jahrelange positive Zusammenarbeit. „Er hat ein gutes Fundament geschaffen, auf das Alina Ahrens und ich aufbauen werden. Wesentliche Themen werden sowohl die Energiepreise als auch die Erzeugung von CO2-neutraler Energie sein. Der Zusammenarbeit mit Frau Ahrens sehe ich mit großer Freude entgegen.“

„Die enewa ist für die Wachtberger Bürger eine starke Marke und schon fest verankert. Ich freue mich sehr darauf, das noch junge Unternehmen gemeinsam mit Swen Christian und dem gesamten Team vor Ort weiterzuentwickeln“, so Alina Ahrens. „Ausgehend von den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden, möchte ich die Produktangebote erweitern und das Unternehmen zu einem Partner der Energiewende ausbauen. Zuverlässigkeit und Serviceorientierung sehe ich als wichtige Ergänzung zu der klassischen Daseinsvorsorge für Wasser und Energie. Die enge Kooperation mit der Gemeinde Wachtberg und die Partnerschaft mit der STAWAG erlebe ich als sehr gewinnbringend.“

Alina Ahrens, derzeit noch Prokuristin der Stadtwerke Emsdetten GmbH, ist seit 2006 in verschiedenen Funktionen in der Energie- und Wasserversorgung tätig. Sie war unter anderem Beteiligungsmanagerin bei der GELSENWASSER AG, Geschäftsführerin der Stadtwerke Kalkar GmbH & Co. KG und Kaufmännische Leiterin der Stadtwerke Lengerich.

Über enewa:

Als Wasserversorger gestartet, hat sich das Unternehmen zu einem ganzheitlichen Energiedienstleister entwickelt: Seit 2018 ist die enewa Eigentümerin der Stromnetze in Wachtberg. Im Jahr 2020 übernahm sie das Wassernetz im Ortsteil Niederbachem, und zum Jahresanfang 2025 kommt noch das Gasnetz dazu. Sehr erfolgreich betreibt die enewa das Wachtberger Hallen- und Freizeitbad und ein Blockheizkraftwerk.

 

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News

Zwei neue E-Bikes für die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich hat einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität und Klimaschutz gemacht. Ab sofort stehen den Mitarbeitenden der Kreisverwaltung zwei neue E-Bikes zur Verfügung. Der Kauf dieser umweltfreundlichen Fortbewegungsmittel ist ein weiterer Baustein für eine klimafreundlichere Mobilitätsstrategie. Unterstützt wurde die Anschaffung durch den Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter Westenergie. Vor Ort haben sich Landrat Gregor Eibes sowie Mitarbeitende der Kreisverwaltung und Westenergie ein Bild von den nachhaltigen E-Bikes gemacht.

„Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, dass auch kleine Maßnahmen einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Wir freuen uns, mit Westenergie einen starken Partner an unserer Seite zu haben, der unser Engagement für nachhaltige Mobilität teilt“, erläutert Landrat Gregor Eibes. Yvonne Michels, aus dem Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung ergänzt: „Die neuen E-Bikes sind eine hervorragende Maßnahme, um unsere Verwaltung effizienter, nachhaltiger und gesünder zu gestalten.“ Mit der Einführung der E-Bikes geht die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich einen weiteren Schritt in eine zukunftsweisende Richtung. Durch den aktiven Einsatz klimafreundlicher Mobilitätslösungen soll langfristig ein Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der Region geleistet werden.

„Als langjähriger Partner der Region freuen wir uns, die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich bei ihrem Weg hin zu einer nachhaltigeren Mobilität zu unterstützen. Umweltfreundlichere Verkehrsmittel tragen außerdem zur Reduktion von CO2-Emissionen bei, die ein zentraler Faktor im Umweltschutz ist“, betont Westenergie-Regionalmanager Marco Felten.

Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Allein über die Mitarbeitendeninitiative Westenergie aktiv vor Ort konnten bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte umgesetzt werden.

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Wirtschaft

EIFEL Frischluftstall Rind – Ein starkes Zeichen für die Region – Starke Betriebe aus der Eifel

Prüm/Region – Ab dem heutigen Montag, den 14.10.2024, werden wir, die Regionalmarke EIFEL zusammen mit den REWE:XL Hundertmark Märkten, erstmals das EIFEL Frischluftstall Rind auf dem Markt einführen. Die Regionalmarke EIFEL ist ein Qualitätslogo, an dem besondere, geprüfte Qualität aus der Eifel direkt erkennbar ist. Für Kunden ist dieses Logo eine wertvolle Orientierung. Dies gilt besonders für Produkte aus der Landwirtschaft. Nach der erfolgreichen Einführung des EIFEL Plus Schwein, die in den REWE:XL Hundertmark Märkten erhältlich sind, folgt nun das EIFEL Frischluftstall Rind. Auch hier geht es um mehr Tierwohl und eine bessere Entlohnung der Landwirte. „Mit dem EIFEL Frischluftstall Rind kombinieren wir die Herkunft Eifel mit der Haltungsform 3 bei den Rindern. Damit stärken wir die regionale Wertschöpfung. Drei Landwirte aus der Eifel sind bereits mit dabei und wir sind zuversichtlich, dass künftig noch mehr Betriebe dazustoßen und das Fleisch in allen REWE:XL Hundertmark Märkten angeboten wird“, sagt Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL. Zum Start der Kampagne wird das Rindfleisch in vier Hundertmark Märkten präsentiert: in Hillesheim, Kaisersesch, Mendig und Polch.

Vom Stall in die Theke

Die Produkte mit dem EIFEL-Logo garantieren den Kunden eine hohe Qualität und eine eindeutig nachvollziehbare Herkunft aus dem Naturraum Eifel. Der Weg vom Stall bis in die Theke ist in allen Schritten transparent und durch das ORGAINVENT-Herkunftskennzeichnungssystem gewährleistet. Aufzucht und Mast erfolgen in kleinbäuerlichen Familienbetrieben. Das EIFEL Frischluftstall Rind bedeutet: mehr Tierwohl, die Haltungsform 3, der Frischluftstall, mehr Platz für die Tiere, mehr Luft und mehr Bewegung sowie mindestens acht Monate vor Schlachtung gentechnikfreies Futter.

Für die zentrale Bündelung ist die Eifel-Rindfleisch-Absatzgemeinschaft w.V. (ERAG) in Idenheim zuständig. Sie ist der Ansprechpartner für die Landwirte in allen Fragen der Rinderhaltung und -vermarktung und übernimmt die weitere Logistik, damit die Tiere zum Schlachthof und zur weiteren Verarbeitung gebracht werden.

Nach 19 bis 24 Monaten sind die Bullen schlachtreif. Die Schlachtung erfolgt auf dem EG Schlachthof Herbert Bayer KG in Niederwallmenach im Taunus. Der Familienbetrieb kauft ausschließlich Tiere aus der Region. Die Zerlegung und Verarbeitung übernimmt die Peter Hünten GmbH in Löf (Landkreis Mayen-Koblenz), ebenfalls ein traditionsreiches Familienunternehmen. Neben der Zerlegung und Anlieferung von Frischfleisch produziert Hünten Wurstwaren für die Bedientheken und SB-Truhen. Der Betrieb labelt Wurst- und SB-Waren mit der REWE:XL Hundertmark Eigenmarke und dem bunten EIFEL-Qualitätslogo.

Verkauf in vier Testfilialen

Zunächst startet der Verkauf von EIFEL Frischluftstall Rind in den vier Testfilialen Hillesheim, Kaisersesch, Mendig und Polch. REWE:XL Hundertmark setzt damit ein starkes Zeichen für die Region. Hundertmark zahlt direkt an die landwirtschaftlichen Betriebe einen Mehrpreis pro Tier für die Haltungsform 3. Dazu Björn Hundertmark: „REWE: XL Hundertmark steht für Qualität und Regionalität – besonders im Frischebereich. Unsere Kunden wissen das sehr zu schätzen. Was beim EIFEL Plus Schwein mit starken regionalen Landwirten und Partnern funktioniert hat, werden wir jetzt mit dem EIFEL Frischluftstall Rind wiederholen. Dabei setzen wir auf das Netzwerk und das Image der Regionalmarke EIFEL und leben das Motto: EIFEL – Qualität ist unsere Natur! Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Kunden mit dem neuen Angebot überzeugen werden. Unser Fachpersonal steht voll hinter dem Konzept.“

Starke Betriebe aus der Eifel

„Um dieses Projekt umzusetzen, brauchen wir leistungsfähige und professionelle Betriebe und die haben wir in der Eifel“, betont Pfeifer. Die Familie Delord aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, Familie Weckbecker aus Lehmen und Familie Emmerich aus Müden sind mit ihren Höfen dabei. Der Frischluftstall für ihre Rinder ist bei den Landwirten schon länger selbstverständlich. Sie setzen auf gute Qualität und das Wohl der Tiere liegt ihnen am Herzen. Friedlich liegen die Bullen bei Pascal Delord in ihrem offenen Stall im Stroh. „Unsere Mütterkühe sind Limousinen. Für die Mast verwenden wir ausschließlich eigenes Futter wie Grassilage und Getreideschrot“, betont der Landwirt. Die Kälber sind mindestens vier Wochen im Stall, bevor sie mit den Mütterkühen auf die Weide kommen. Nach acht Monaten werden sie von den Mütterkühen getrennt und kommen in den offenen Frischluftstall.

Christian Weckbecker hat bereits vor zehn Jahren den Stall für seine Rinder auf einen großen Frischluftstall umgestellt. „Das Stroh und das Futter kommt vom eigenen Feld“, sagt Weckbecker. Weizen, Roggen, Raps, Gerste und Mais baut der Landwirt auf seinen Feldern an. Die Bullen bekommen davon Grassilage, Heu und Getreideschrot. Der Betrieb der Familie Weckbecker ist ein reiner Mastbetrieb, die Kälber und Absetzer werden zum großen Teil aus der näheren Region gekauft. Der Mist, der im Stall anfällt, wird wieder auf die Felder ausgebracht. “Dadurch haben wir eine Kreislaufwirtschaft“, erklärt Christian Weckbecker.

Daniel Emmerich vom Müdenerberg betreibt neben seiner Tiefbaufirma den Gertrudenhof, den er von seinem Vater übernommen hat. Wie Pascal Delord und Christian Weckbecker verwendet Emmerich für seine Rinder nur Futter, was er auf dem Hof selbst angebaut hat. Klee- und Luzernegras für die Silage, aus dem normalen Gras wird Stroh für den Stall gewonnen und anstatt Soja erhalten die Rinder selbst angebaute Erbsen als Eiweißlieferant. „Ich weiß genau, was die Rinder fressen, denn wir bauen es selbst an. Wir sind autark“, sagt Emmerich.

Geschlossene Wertschöpfungskette in der Region

Mit dem EIFEL Frischluftstall Rind – Konzept werden die klein- und mittelständischen Betriebe der Eifel gestärkt. „Wir haben mit dem Konzept eine geschlossene Wertschöpfungskette in der Region. Die Landwirte erhalten faire Preise und die Zukunftsfähigkeit der Betriebe wird gesichert“, erläutert Regionalmarke EIFEL-Geschäftsführer Markus Pfeifer die Vorteile des neuen Produkts, „außerdem bleiben die Transportwege durch die regionale Verarbeitung kurz und die Kunden bekommen qualitativ hochwertige Fleisch- und Wurstwaren direkt in ihrem Verkaufsmarkt“.

Verkaufsbeginn in den vier REWE:XL Hundertmark Geschäften ist am heutigen Montag, 14.10.2024

Weitere Informationen: www.regionalmarke-eifel.de und Regionalmarke EIFEL – Rinder (regionalmarke-eifel.de)

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News

Der Sparkassen-Riesling des Jahres 2024 kommt vom Winzerhof Gietzen aus Hatzenport

Mayen/Kobern-Gondorf/Region – Wettbewerb der Kreissparkasse Mayen jährt sich zum 12. Mal – Zum Wettbewerb „Sparkassen-Riesling des Jahres“ der Kreissparkasse (KSK) Mayen traten die Winzer nun zur 12. Runde an. Teilnehmen konnten alle Rieslingweine des Jahrgangs 2023 der Weinbergslagen in Gondorf, Hatzenport, Kattenes, Lehmen und Löf. Unter dem Motto „Herzblut für die Terrassenmosel“ ist der „Sparkassen-Riesling“ für Winzer und Weinliebhaber mittlerweile zur festen Institution in der Region geworden.

Gruppenfoto mit der Jury: Der KSK-Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch und Landrat Dr. Alexander Saftig freuen sich in Kobern-Gondorf vor dem Schloss von der Leyen mit den Jurymitgliedern zur 12. Auflage des Weinwettbewerbs „Sparkassen-Riesling des Jahres“ über die Sieger in diesem Jahr. Foto: Ralph Künzel

Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK Mayen, begrüßte die Jury zur Weinprobe 2024 im Schloss von der Leyen in Kobern-Gondorf: „Zwölf Jahre ist es nun her, dass wir mit dem Wettbewerb „Sparkassen-Riesling des Jahres“ eine Plattform für die Winzer und ihre Weine geschaffen haben, mit der wir deren herausragende Arbeit würdigen und unterstützen wollen. Die Terrassenweinbergslandschaft der unteren Mosel mit ihren hervorragenden Weinlagen ist ein prägender Teil unserer lebenswerten Region. Wir freuen uns, dass wir diesen Wettbewerb nun bereits zum 12. Mal ohne Unterbrechung durchführen dürfen und so die Winzer und ihre Weine ehren können, die dies dank ihrer hervorragenden Qualität verdient haben.“

Auch Landrat Alexander Saftig, Vorsitzender des Verwaltungsrates der KSK Mayen, dankte in seiner Begrüßung der Kreissparkasse Mayen für ihr fortwährendes Engagement für das Kulturgut Wein, das auch eng mit der Tourismusregion verknüpft ist und diese mitprägt sowie auf hohem Niveau bereichert.

Zur Probe eingereicht wurden in diesem Jahr insgesamt 38 Weine von 16 Weinbaubetrieben. In der ersten Proberunde wurden diese durch Offizialprüfer und Weinspezialisten in Form einer Qualitätsweinprüfung nach Punktzahlen bewertet. Die zwölf bestbewerteten Weine kamen dann in die zweite Proberunde, an der 15 weitere Jurymitglieder teilnahmen. Hierzu zählten neben Landrat Dr. Alexander Saftig auch der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong, Dr. Karl Graf zu Eltz, die Ortsbürgermeister der teilnehmenden Orte, Pressevertreter sowie KSK-Filialleiter in Münstermaifeld Klaus Wermes.

Aus den besten drei Rieslingen konnte dann in der finalen Runde der „ 2023er Hatzenporter Kirchberg Riesling Qualitätswein aus der Steillage trocken“ vom Winzerhof Gietzen aus Hatzenport zum Sieger gekürt werden. Den 2. Platz belegte der „2023er Hatzenporter Burg Bischofstein Riesling Hochgewächs“ vom Weingut Winzerhaus Christian Müller ebenfalls aus Hatzenport. Auf den 3. Platz schaffte es der „2023er Hatzenporter Kirchberg Riesling Auslese“ vom Weingut Josef Weckbecker aus Moselkern.

Feierlich gekürt wird der Jubiläums-Sparkassen-Riesling 2024 bei der Siegerehrung, die im November ebenfalls im Festsaal des Schlosses von der Leyen in Kobern-Gondorf stattfinden wird.

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Katholische KiTa gGmbH Koblenz trifft sich zur Gesellschafter-Versammlung in Maria Laach

Glees/Maria Laach – Vor allem die positiven Entwicklungen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Gesellschafterversammlung der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz in Maria Laach/Glees. Trotz des anhaltenden Fachkräftemangels konnte die gemeinnützige Gesellschaft ihr Betreuungsangebot ausbauen und eine leichte Entspannung bei den Belastungen der rund 3.400 Angestellten verzeichnen. Dies wird auch in den nächsten Jahren ein wichtiges Thema bleiben. Zudem stellte sich während der Sitzung der neue kaufmännische Geschäftsführer Michael Schlusemann vor, der seinen Dienst Anfang November beginnen wird.

„Wir konnten im vergangenen Jahr die Betreuungsplätze erhöhen“, äußerte sich die pädagogische Geschäftsführerin Sabine Theisen zufrieden. Die Katholische KiTa gGmbH betreute im vergangenen Jahr 13.423 Kinder in 157 Einrichtungen. Zur positiven Entwicklung zählte sie ebenfalls die Abnahme von Krankheitstagen bei den Mitarbeitenden, was auch die Betreuungssituation in den Kitas entspannte. Zugleich nutzten mehr Angestellte Fortbildungsangebote – auch dies sei eine positive Entwicklung. „Es kam auch durch äußere Faktoren zu der allgemeinen Verbesserung in den genannten Bereichen, aber auch wir versuchen diese weiter voranzutreiben“, betonte Theisen. So engagiere sich die gemeinnützige Gesellschaft in unterschiedlichen Gremien und Projekten, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Der Rückgang an Fachkräften ist auch in kirchlichen Berufen deutlich zu sehen und durch Veränderungsprozesse in der Seelsorge spürbar. Doch in den Kitas finde weiterhin religiöse Bildung und Erziehung statt. Daher seien Kitas „Orte von Kirche“ und ein wichtiger Platz. „Ich bin davon überzeugt, dass unsere Kitas Orte der Verkündigung und der Frohen Botschaft sind“, sagte der Leiter des Bereichs Kinder, Jugend und Bildung im Bischöflichen Generalvikariat Matthias Struth und dankte den Tausenden Mitarbeitenden der Kitas für ihr tagtägliches Engagement.

Thorsten Böger nutzte die Gesellschafterversammlung, um sich als Interimsgeschäftsführer für den kaufmännischen Bereich der katholischen KiTa gGmbH Koblenz zu verabschieden. Ein Jahr leitete er gemeinsam mit Sabine Theisen übergangsweise die Geschickte des Unternehmens. „Sie haben in bewegten Zeiten den Dienst übernommen und diesen sachlich und fachlich kompetent ausgeführt“, bedankte sich der Aufsichtsratsvorsitzende Matthias Struth, Leiter des Bereichs Kinder, Jugend und Bildung im Bischöflichen Generalvikariat und begrüßte sogleich Michael Schlusemann, der zum November die Nachfolge von Böger antritt und als Gast an der Versammlung teilnahm. „Wir freuen uns alle auf die gemeinsame Zusammenarbeit“, richtete sich Struth an den 51-Jährigen, der bereits Erfahrung in der Führungsebene eines katholischen Arbeitgebers hat. Er hat zuvor unter anderem bei den Steyler Missionaren gearbeitet.

Neben den Berichten des Aufsichtsrats, der Geschäftsführung und des Steuerungsbüro sowie des Wirtschaftsprüfers standen auch die Entlastung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats auf der Tagesordnung der Gesellschafterversammlung.