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„Katja Hermann hat das Ahrtal fachkompetent repräsentiert“

Ahrweiler – Ehemalige Ahrweinkönigin nicht im Finale bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin – Die ehemalige Ahrweinkönigin 2023/24 Katja Hermann aus Rech hat am vergangenen Wochenende am Vorentscheid zur Wahl der Deutschen Weinkönigin teilgenommen und sich in einer Fachbefragung einer 70-köpfigen Jury gestellt. Die Kandidatinnen aus zwölf deutschen Weinbaugebieten hatten sich durchweg top vorbereitet präsentiert, doch nur fünf von ihnen konnten ins Finale einziehen.

Katja Hermann hat den Einzug ins Finale zwar nicht geschafft, doch die mitgereisten Jury-Mitglieder aus dem Ahrtal sowie Familie und Freunde fanden nach ihrem Auftritt ausschließlich Lob für die 28-Jährige. Unter anderem musste sie die Frage beantworten, welche Schritte ein Qualitätswein in Deutschland durchlaufen muss, bis er in den Umlauf gebracht werden darf und wie Weinerzeuger auf den Klimawandel reagieren. In englischer Sprache sollte sie erläutern, warum Winzerinnen und Winzer am Ende des Sommers grüne und unreife Trauben ausschneiden. Bei der anschließenden Blindverkostung erkannte sie auf Anhieb, dass es sich um einen Spätburgunder handelte.

„Katja Hermann hat sich in Neustadt, genauso wie in ihrem Amtsjahr als Ahrweinkönigin, fachkompetent und eloquent präsentiert“, sagte Carolin Groß, Referentin beim Ahrwein e.V. Damit habe sie ihre Aufgabe als Botschafterin des Weinbaugebietes Ahr sehr gut gemeistert. Katja Herman blickt auf eine eindrucksvolle Zeit zurück: „Es war für mich eine tolle Erfahrung und ich habe viel positives Feedback erhalten. Da wir uns unter den Kandidatinnen zu zwölf echten Freundinnen entwickelt haben, drücke ich allen fünf Finalistinnen von Herzen die Daumen.“ Auch wenn die offizielle Zeit als Repräsentantin des Ahrweins nun für Katja endet, will sie sich weiter für den Ahrwein engagieren, beispielsweise auf ihren persönlichen Social Media-Kanälen. „Der Ahrwein und die Leidenschaft der Winzerinnen und Winzer im Ahrtal sind mir sehr ans Herz gewachsen. Sie sind etwas ganz Besonderes, das ich vielen Menschen nahebringen möchte“, sagte Katja. Die Wahl der Deutschen Weinkönigin wird am Freitag, 27. September, um 20.15 Uhr live im SWR-Fernsehen gezeigt.

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VR Bank RheinAhrEifel lädt ehemalige Mitarbeitende nach Mayen ein

Mayen – In der Halle 129 in Mayen fand das Ehemaligen-Treffen der VR Bank RheinAhrEifel eG statt. Knapp 80 einstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank und ihrer Vorgängerinstitute kamen zusammen, um unter anderem Einblicke in die neuesten Entwicklungen zu erhalten.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand neben dem Vortrag des Vorstandsvorsitzenden Sascha Monschauer der persönliche Austausch. Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die einen Großteil ihres Berufslebens in der Genossenschaftsbank verbracht haben, war dies eine besondere Gelegenheit, alte Kolleginnen und Kollegen wiederzusehen und gemeinsame Erinnerungen aufleben zu lassen. In seinem Vortrag stellte Monschauer die aktuellen Entwicklungen und geplanten Veränderungen der Bank vor und betonte: „Viele von Ihnen haben maßgeblich zur Erfolgsgeschichte unserer Bank beigetragen, und wir wollen auch weiterhin von ihrer Erfahrung und ihrem Wissen profitieren.“

Nach dem offiziellen Teil hatten die Gäste die Möglichkeit, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen. Die VR Bank RheinAhrEifel eG sieht in diesen Treffen einen wichtigen Bestandteil ihrer Unternehmenskultur. Sie verdeutlichen, wie sehr die Bank die Leistungen ihrer ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzt und den Dialog mit ihnen pflegen möchte.

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Kommunalwahl 2025 – Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn tritt nicht erneut an

Düren – Landrat Wolfgang Spelthahn wird zur nächsten Kommunalwahl im Herbst 2025 nicht wieder kandidieren. „Für mich steht diese Entscheidung schon seit der letzten Kommunalwahl fest“, sagt der Landrat, der vor 25 Jahren zum ersten Mal von den Menschen im Kreis Düren direkt gewählt wurde. Bis zum Ende der Legislaturperiode werde er 26 Jahre im Amt gewesen sein, so lange wie kaum ein anderer Landrat.

„Es war und ist mir eine große Ehre und Freude, die Menschen unserer Region über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg als Landrat zu vertreten. Gemeinsam mit engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus der Kreisverwaltung und den politischen Gremien haben wir viele bedeutende Projekte verwirklicht und unsere Region auf einen zukunftsfähigen Weg gebracht“, sagt Wolfgang Spelthahn. Die Kreisverwaltung sei gut aufgestellt, der Kreis Düren im Strukturwandel auf einem sehr guten Weg und es gäbe noch zahlreiche Pläne. Die werde er bis zum Herbst 2025 wie bisher engagiert verfolgen, um den Kreis Düren weiter fit zu machen für die Zukunft.

„Mein Ziel ist es, auch in den kommenden Monaten das Beste für unsere Region zu erreichen und eine reibungslose Übergabe sicherzustellen“, so Landrat Wolfgang Spelthahn abschließend.

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Frisch gedruckt – Das neue CHIO Aachen Magazin ist da

Aachen – Mit Rolex Grand Prix-Sieger André Thieme, CHIO Aachen-Überflieger Richard Vogel, dem neuen Reitsport-Traumpaar Simone Pearce (AUS) und Martin Fuchs (SUI) sowie dem großen Rückblick auf das Weltfest des Pferdesports 2024 und die Olympischen Spiele in Paris.

Beim CHIO Aachen 2024 hat sich Springreiter André Thieme als Sieger im Rolex Grand Prix gemeinsam mit seiner Sportpartnerin DSP Chakaria auf der legendären Siegertafel des CHIO Aachen verewigt. Erfahren Sie alles über die innige Verbindung zwischen dem Europameister des Jahres 2021 und der Stute, die ihn von Triumph zu Triumph führt. Zu lesen ist die Erfolgsgeschichte im druckfrischen CHIO Aachen Magazin. Darüber hinaus schaut die neue Ausgabe nicht nur zurück auf das Weltfest des Pferdesports, den CHIO Aachen 2024, sondern bietet spannende Hintergrund-Geschichten und interessante Interviews.

Wir blicken zurück auf die sensationelle CHIO Aachen-Woche von Richard Vogel, dem mit vier Siegen und weiteren sechs Podiumsplätzen eine bislang einmalige Serie gelang, das neue Traumpaar des internationalen Reitsports, Springreiter Martin Fuchs (SUI) und Dressurreiterin Simone Pearce (AUS), spricht über sein gemeinsames Glück und Sie erfahren alles über die Olympischen Spielen, in deren Verlauf im Schlosspark von Versailles in vielerlei Hinsicht Reitsport-Geschichte geschrieben wurde. Darüber hinaus informieren wir Sie über die spannenden Angebote des CHIO Aachen CAMPUS und werfen einen Blick auf die eindrucksvolle Karriere von Springsport-Star Marcus Ehning. Als besonderes Bonbon können mittels der CHIO Aachen-App (kostenlos in den Stores) die im Magazin markierten QR-Codes gescannt werden. Dahinter verbergen sich digitale Inhalte, Geschichten, für die der Platz im gedruckten Magazin nicht reicht.

Das CHIO Aachen Magazin erscheint zweimal jährlich. Es kostet 6,50 Euro und ist im CHIO Aachen-Fanshop erhältlich. Zudem wird es in der Geschäftsstelle des ALRV verkauft.

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WFG Vulkaneifel und die Kreissparkasse Vulkaneifel geben Startschuss für den FunkenSprüher 2025

Daun – FunkenSprüher 2025 gesucht! Startschuss zur 10. Bewerbungsrunde gefallen – Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel und die Kreissparkasse Vulkaneifel starten gemeinsam die nächste Runde des Abschlussarbeitenpreises „FunkenSprüher“.

Dieser Preis würdigt herausragende schulische und studentische Abschlussarbeiten, die sich intensiv mit dem Landkreis Vulkaneifel befassen oder deren Ergebnisse einen direkten Nutzen für Unternehmen oder Institutionen in der Region bieten. Eingereicht werden können Facharbeiten, besondere Lernleistungen, Semester-, Bachelor-, Master- sowie Examensarbeiten und Dissertationen. Die besondere Voraussetzung: Die Arbeiten müssen den „Funken“ der Begeisterung und Innovation in die Vulkaneifel überspringen lassen.

„Als regionale Bank fühlen wir uns verpflichtet, Initiativen zu fördern, die Wissen, Kreativität und das Engagement für unsere Region stärken. Der FunkenSprüher-Award bietet eine wertvolle Gelegenheit, das enorme Potenzial junger Talente anzuerkennen und zugleich die Bedeutung der Vulkaneifel hervorzuheben“, so Dietmar Pitzen, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Vulkaneifel, die in diesem Jahr wieder als Sponsoringpartner des FunkenSprüher-Wettbewerbs auftritt. „Bereits in den vergangenen Wettbewerbsrunden konnten wir beeindruckende Projekte prämieren.“

In der Kategorie „Schulische Arbeiten“ wird der Erstplatzierte mit 400 Euro ausgezeichnet, während für den zweiten und dritten Platz 200 Euro bzw. 100 Euro vergeben werden. In der Kategorie „Studentische Arbeiten“ erhält der Sieger 750 Euro, der Zweitplatzierte 350 Euro und der Drittplatzierte 150 Euro. Die Einreichung der Arbeiten ist jederzeit möglich. Der Stichtag für die 10. Wettbewerbsrunde ist der 31. Mai 2025. Die eingereichten Arbeiten dürfen zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 12 Monate sein und keine Geheimhaltungsverpflichtungen verletzen.

Eine fachkundige Jury, der unter anderem Dietmar Pitzen, WFG-Geschäftsführerin Judith Klassmann-Laux, Landrätin Julia Gieseking sowie Vertreter der regionalen Wirtschaft angehören, bewertet die fristgerecht eingereichten Arbeiten. Die prämierten Abschlussarbeiten werden im Herbst 2025 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in der Kreissparkasse Vulkaneifel in Daun der Öffentlichkeit präsentiert.

Weitere Informationen sind online unter www.wfg-vulkaneifel.de/funkensprueher verfügbar.

 

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Wirtschaft

Eifeler Markenwerte werden überzeugend gelebt

Prüm/Gillenfeld – Vulkanhof in Gillenfeld – Köstlichkeiten vom Pulvermaar – Der Vulkanhof in Gillenfeld hat rund 200 tierische Mitarbeiterinnen: Ziegen, aus deren Milch beispielsweise ein Käse gemacht wird, welcher von der Frankfurt International Trophy als weltbester ausgezeichnet wurde. Die Qualität spricht für sich, das Engagement bei der Regionalmarke EIFEL ebenfalls. Der Vulkanhof ist von Anfang an dabei.

Als Inge Thommes-Burbach mit ihrem Hof von Milchkühen auf Ziegen umsattelte, war damit zugleich eine weitere Umstrukturierung verbunden: Der Vulkanhof, der mittlerweile von ihrer Tochter Manuela Holtmann geführt wird, hatte den Mut zur Direktvermarktung. „Wir haben sofort die Chancen der Regionalmarke EIFEL gesehen und mit erarbeitet, welche Kriterien wichtig sind und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen.“ Bewusst war und ist die Marke das einzige Gütesiegel, das Manuela Holtmann für den Vulkanhof in Betracht zieht. „Es geht da auch um Wertschöpfung für uns Erzeuger vor Ort und um faire, realistische Preise. Das ist wichtig, damit wir stets die höchste Qualität liefern können.“ Die ist im Vulkanhof unbestritten hoch. Mehr noch, die Hartkäsesorte „Eifelwürze mit Naturrinde – älter als 5 Monate“ wurde im internationalen Wettbewerb Frankfurt International Trophy als weltbester gekürt. Aber auch die anderen bis zu fünfzig verschiedenen Weich- und Frischkäsesorten, die es in Supermärkten bis hin zum KaDeWe, in der deutschen Spitzengastronomie, in der regionalen Gastronomie und natürlich im eigenen Hofladen gibt, bringen Feinschmecker zum Schwärmen.

Bodenständig bleiben, Wissen vermitteln, naturnah arbeiten

Der Hofladen und die angeschlossene „gläserne“ Produktion lassen keinen Zweifel daran, dass der Vulkanhof bei allem Erfolg nicht abgehoben ist, sondern die Eifeler Markenwerte überzeugend lebt: die Natur achten und gut mit den Tieren umgehen, nahbar sein und Erfahrungen weitergeben, transparent arbeiten und Menschlichkeit wertschätzen. Als „Lernort Bauernhof“ oder mit Käseschule und Seifensiedeschule zeigt das rund 20-köpfige Team des Hofes Erwachsenen wie Schulkindern, wie die hochwertigen Lebensmittel und Körperpflegemittel entstehen. Wanderungen mit Ziegen bringen den Besuchern die einzigartige Eifelnatur rund ums Pulvermaar nahe, die wesentlich ist für die besondere Qualität und die Aromen des Käses. Das Heu samt darin enthaltenen Kräutern sowie Getreide und andere Futterbestandteile aus der Region bestimmen nämlich den Geschmack der Milch. „Die Herstellung von gutem Ziegenkäse funktioniert bei uns deshalb so gut, weil die vulkanischen Böden, das eher raue Klima und das mineralhaltige Wasser ideal sind“, weiß Manuela Holtmann.

Ganzjährig im Einsatz für Geschmack und Eifeler Lebensqualität

Im Frühjahr und Sommer geben die Ziegendamen bis zu 400 Liter Milch, im Winter sind es nur hundert Liter. Doch Käse gemacht und gepflegt wird jeden Tag, es erfordert viel Sorgfalt, Präzision und auch Geduld. Die Schaukäserei vermittelt den Kundinnen und Kunden, die zum Vulkanhof in den Hofladen kommen, davon einen Eindruck – Käsemachen wird erlebbar. Das Wein-Käse-Tasting in Zusammenarbeit mit dem Weingut Liebieg lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Auch die SWR-Sendung „Lecker aufs Land“ zeigte, was im Ziegenkäse des Vulkanhofs steckt und vor allem, wie man ihn optimal zubereitet. Es gibt Kochkurse rund um handgeschöpften Ziegenkäse und Manuela Holtmann hat ein Rezeptebuch herausgegeben, das Lust macht auf Köstliches. Es schärft zugleich das Bewusstsein dafür, wie es dank Umwelt und Handarbeit entsteht. Der Respekt vor den Tieren gehört dazu. „Ziegen haben ein ganz eigenes Wesen“, erläutert sie. Auf dem Laufhof und im Stall haben die Tiere viel Platz zum Klettern und Spielen, was ihrer Natur entspricht. Sie gehören seit jeher zur Eifel, eine Tradition, die durch den Vulkanhof international wieder viel mehr Anerkennung bekommt. Dieses Wissen wird auch Kindern vermittelt, etwa bei Kindergeburtstagen, die auf dem Vulkanhof gefeiert werden können, oder mit dem jährlichen “Maustüröffnertag” am 3. Oktober.

„Wir sind überzeugt: Geht nicht gibt’s nicht. Das Wagnis, auf Ziegen und Direktvermarktung zu setzen, ist für uns sehr gut aufgegangen.“

Zitat Manuela Holtmann, Inhaberin – https://www.vulkanhof.de/

„Hut ab vor der Leistung, der Qualität und dem Marketing-Konzept vom gesamten Vulkanhof-Team. Ein Musterbetrieb und perfekt organisierter Familienbetrieb aus dem Herzen der Eifel. Ein wertvolles Regionalmarke EIFEL–Mitglied.“

Zitat Markus Pfeifer, Regionalmarke EIFEL – https://www.regionalmarke-eifel.de/

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Notruf-App „nora“ wieder verfügbar – Download und Registrierung ab sofort möglich

Region/Düsseldorf – Die bundesweite Notruf-App „nora“ steht ab dem heutigen Montag, 23. September 2024, wieder zum Download im Google Playstore und Apple App-Store bereit. Hohe Missbrauchszahlen des 2021 neu eingeführten Notrufdienstes in Deutschland hatten im September 2023 dazu geführt, dass neue Nutzerinnen und Nutzer nicht mehr zugelassen werden konnten. Bereits registrierte Nutzerinnen und Nutzer konnten „nora“ weiterhin jederzeit sicher und zuverlässig nutzen. Ab sofort haben aber auch neue Interessierte wieder die Möglichkeit, den alternativen Notruf per App zu nutzen.

Die Notruf-App wurde angepasst und um Maßnahmen erweitert, die künftig einen Missbrauch verhindern. Das betrifft insbesondere die einmalige Registrierung, die beim ersten Start von „nora“ abgeschlossen werden muss. Hier ist nun ein Identitätsnachweis erforderlich. Neben der Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises in einer Filiale der Deutschen Post kann die Identität auch über ein Auto-ID Verfahren, einen Videochat oder die Online-Ausweisfunktion nachgewiesen werden, sofern entsprechend kompatible Endgeräte zur Verfügung stehen.

Um die Zuverlässigkeit und Sicherheit für den App-Notruf auch weiterhin gewährleisten zu können, ist die Registrierungsfunktion besonders intensiv geprüft und getestet worden. Zudem wurden im Zuge dessen die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung angepasst.

Der Download der „nora“ Notruf-App ist kostenlos. Nutzerinnen und Nutzer, die „nora“ installiert hatten, haben bereits ein Update erhalten.

Weitere Informationen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen (auch in Deutscher Gebärdensprache) und den Kontakt zum Support finden Sie unter www.nora-notruf.de.

 

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Kreissparkasse Mayen steht für Nachhaltigkeit

Mayen/Region – Erstes Unternehmerforum für den Mittelstand kam hervorragend an – Es war ein Netzwerktreffen der anderen Art: Mit dem „Unternehmerforum“ hat die Kreissparkasse (KSK) Mayen ein neues Networking-Format für Firmenkunden geschaffen. Die Veranstaltungen dieser neuen Reihe werden jeweils mit geladenen Gästen bei unterschiedlichen Unternehmen in der Region stattfinden. Unter dem Motto „Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit – strategische Positionierung im Mittelstand“ startete dieses neue Veranstaltungs-Format bei der Presto Humus GmbH in Kobern-Gondorf.

„Nachhaltigkeit stellt mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Die ökologische Transformation, gestiegene Anforderungen von Kunden und Gesetzgebern sowie die zunehmende Bedeutung der CSRD-Berichterstattung betreffen nahezu alle Firmen. Als Kreissparkasse Mayen begleiten wir diese Transformation durch Beratung und Unterstützungsangebote bei den CSRD-Berichtspflichten der Unternehmen sowie mit dem gerade ganz neu aufgelegten Sonderkreditprogramm, mit dem nachhaltige gewerbliche Investitionen in der Region günstig finanziert werden können“, so Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK Mayen, in seiner Begrüßung.

Simone Lönnendunk, Nachhaltigkeitsberaterin im Team Konzern-Strategie & Nachhaltigkeit der Deutsche Leasing AG, sprach die Keynote und erläuterte die Chancen einer nachhaltigen Positionierung von Firmen, die in Finanzierungsvorteilen ebenso liegen kann, wie in Kosteneinsparungen, Imagegewinn bei der Mitarbeitergewinnung und der Kundenbindung. Es sei wichtig zu verstehen, dass auch kleine Unternehmen als Zulieferer großer Firmen mitunter von heute auf morgen mit dem Thema konfrontiert werden, z.B. weil man von ihnen eine Klimabilanz fordert, zu der sie von gesetzlicher Seite zwar nicht oder noch nicht verpflichtet wären, die aber für die Geschäftsbeziehung nötig ist. Daher ist für sie ein Energieaudit, also wo steht die Firma derzeit und welche Maßnahmen helfen den Fußabdruck zu verkleinern, der erste Schritt. „Uns stehen noch 21 Jahre bevor, um bis 2045 klimaneutral zu sein. Beim Blick zurück auf die letzten 21 Jahre haben wir auch die rasante Entwicklung bis heute nicht voraussehen können, die z.B. im Mobilfunk- oder in der Automobilbranche gemacht wurde. So können wir optimistisch sein, bis 2045 die Klimaneutralität zu erreichen, sofern alle an einem Strang ziehen“, so Lönnendunk.

Wie das gut gelingen kann, machte Inhaber und Geschäftsführer Alexander Storr deutlich. Sein Unternehmen, die Presto Humus GmbH, wurde 1978 gegründet und ist heute in 2. Generation und mit drei Geschäftszweigen noch immer familiengeführt. Hergestellt werden z.B. torffreie Erden und andere hochwertige Produkte aus natürlichen Rohstoffen der Region. Damit ist das Unternehmen ein Musterbeispiel der gezielten Kreislaufwirtschaft, denn aus Grünabfall, Rohrinde oder Waldrestholz werden durch Veredelung wertvolle Produkte, die sich sowohl bei großen Handelsketten, Baumärkten, Bioläden, Gartencentern und im Fachhandel in 14 Ländern angeboten werden. Bei einer spannenden Betriebsbesichtigung konnten die geladenen Gäste den Weg von der Rohstoffanlieferung über die verschiedenen Stadien der Kompostierung bis zur Abfüllung verfolgen. Rund 18 Mio. Beutel mit Subtraten verlassen pro Jahr die Produktion. Das Unternehmen hatte früher mit seinen Maschinen einen Verbrauch von ca. 420.000 Litern Diesel, seit 2023 ist die Grünschnittaufbereitung komplett elektrifiziert und die gesamte Produktion arbeitet mit elektrischen Antrieben. Auch an Lösungen für grüne Energie wird aktuell gearbeitet.

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Erster Einsatz in Aachen – Seit gestern trägt der OSD Bodycams

Aachen – Im Rahmen des Sicherheitskonzeptes Gewaltprävention setzt der Ordnungs- und Sicherheitsdienst an diesem Wochenende erstmals Bodycams ein und setzt somit einen politischen Beschluss um, der im vorherigen Jahr getroffen wurde. Grund für die Anschaffung sind zunehmende Übergriffe auf Beschäftige im öffentlichen Dienst. Bodycams sind sichtbar getragene Videokameras zur Dokumentation von Einsatzgeschehnissen. Aufnahmen erfolgen nicht dauerhaft, sondern nur in klar definierten Einsatzsituationen und nach vorheriger Information aller Beteiligten.

Ordnungsdezernentin Annekathrin Grehling stellt klar, dass die Kameras nicht nur zur Sicherheit der Mitarbeitenden angeschafft wurden: „Die Kameras werden sowohl in Richtung Prävention, als auch zur Beweissicherung genutzt. Aber auch um ein Stück weit die objektive Beurteilung von Einsätzen und Maßnahmen zu erleichtern. Somit schützen die Bilder nicht nur die Kolleg*innen sondern auch die Bürger*innen, da bewiesen werden kann, dass die Maßnahme wirklich rechtsicher durchgeführt wurde.“

Zentraler Bestandteil des städtischen Sicherheitskonzeptes Gewaltprävention sind personenbezogene Maßnahmen wie Dienst- und Schutzkleidung sowie persönliche Schutzausrüstung. Bodycams können als Erweiterung der Schutzausrüstung zusätzlich die Qualität gesicherter Beweismittel steigern.

Die Tätigkeit der Ordnungsbehörde geht in vielen Einsatzfällen mit dem Eingriff in die Rechte von Bürger*innen einher, so dass ein erhöhtes Konfliktpotential gegeben ist. Hier können Bodycams laut einer Studie des Instituts für Polizei- und Kriminalwissenschaft und der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW zu einem deeskalierenden Verlauf mit sinkender verbaler und non-verbaler Aggression gegenüber den Einsatzkräften beitragen. „Wir stehen auch in engem Austausch mit anderen Städten, die Bodycams bereits einsetzen, und diese berichten von ausschließlich positiven Erfahrungen mit den Kameras“, erläutert Nicole Kuhn, Teamleiterin des OSD. So berichten diese Städte, zu denen auch Bonn gehört, dass es in Einsätzen seltener zu Konflikten oder gar Übergriffen kommt, seit die Ordnungskräfte die Bodycams einsetzen. Auf eine solche präventive Wirkung setzt auch die Stadt Aachen mit dem Einsatz der Kameras.

Die Aufnahmen werden innerhalb von 14 Tagen gelöscht. Gesichert werden die Videos lediglich zur Beweissicherung, wenn es im Rahmen des Einsatzes zu einer Eskalation kommen sollte, die in einem späteren Verfahren aufgearbeitet wird. Die Stadt Aachen hat im ersten Schritt 40 Geräte angeschafft, so dass alle Einsatzkräfte ausgestattet sind. Vor dem ersten Einsatz am heutigen Freitag sind alle Mitarbeitenden drei Tage lang geschult worden.

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Weitblick

Meckenheim sucht die 14. Blütenkönigin – Bewerbungsfrist läuft bis zum 22. November

Meckenheim – Einmal Königin sein! Diesen Traum kann sich eine Meckenheimerin jetzt erfüllen. Denn für die nächste Amtsperiode sucht die Stadt Meckenheim ihre 14. Blütenkönigin. Bewerben können sich alle Frauen ab 18 Jahren, die Freude daran haben, die Apfelstadt auf verschiedenen Veranstaltungen königlich zu vertreten.

Auf die künftige Hoheit wartet ein Jahr voller Höhepunkte und unvergesslicher Momente. Sie steht im Rampenlicht, repräsentiert ihre Heimat und lernt viele spannende und auch prominente Persönlichkeiten kennen. Auf touristischen Messen und Veranstaltungen wirbt sie für einen Besuch in Meckenheim und in der Region. Auf Festen ist sie ein gern gesehener Ehrengast.

Und wenn am 13. April 2025 die ganze Stadt mit vielen Besucherinnen und Besuchern das mittlerweile 15. Meckenheimer Blütenfest feiert, steht die Blütenkönigin den ganzen Tag im strahlenden Mittelpunkt.

Wer gerne Meckenheimer Blütenkönigin werden möchte, sollte so mobil sein, dass auch Termine außerhalb Meckenheims wahrgenommen werden können. Vorkenntnisse zum Thema Obstbau sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Die Bewerberin sollte klären, ob der zeitliche Aufwand für die Amtszeit beruflich und familiär zu vereinbaren ist.

Die Kosten für das Königinnenkleid übernimmt die Stadt Meckenheim, die Blütenkönigin kann das Kleid nach Ablauf ihrer ehrenamtlichen Regentschaft behalten.

Die Teilnahme am Auswahlverfahren zur Meckenheimer Blütenkönigin ist einfach: Unter www.meckenheim.de/bluetenkoenigin können die Kandidatinnen das Bewerbungsformular ausfüllen und mit einem aussagekräftigen Foto an die Stadt Meckenheim, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus, Sonja Crämer, per E-Mail sonja.craemer@meckenheim.de schicken. Auskünfte dazu gibt es unter Telefon (02225) 917-217.

Die Bewerbungsfrist endet am 22. November.