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Politik

Der Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen nimmt Fahrt auf – Förderung wieder möglich

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Neubaur: Wir verfolgen weiterhin unseren ambitionierten Ausbaupfad und wollen die Photovoltaikleistung bis 2030 mehr als verdoppeln. Bis Ende August wurden in diesem Jahr bereits 92 MW Freiflächen-Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen installiert – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (72 MW). Um diese Entwicklung weiter zu unterstützen hat das Land nun das Förderprogramm „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ wieder für Freiflächen-PV-Anlagen sowie Floating- und Agri-PV-Anlagen geöffnet, die nicht über das Erneuerbare-Energien-Gesetz gefördert werden. Diese Technologien können große Mengen an klimafreundlichem, erneuerbarem Strom vor Ort erzeugen und so die Strom- und Betriebskosten erheblich senken.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Die Wiedereröffnung der Förderung für Freiflächen-Photovoltaik ist ein weiteres starkes Signal, um den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben. In Kombination mit der erweiterten Flächenkulisse, die wir im Mai mit der Änderung des Landesentwicklungsplans geschaffen haben, geben wir jetzt den nötigen Rückenwind für neue PV-Projekte. Wir verfolgen weiterhin unseren ambitionierten Ausbaupfad und wollen die installierte Leistung von Photovoltaik auf mindestens 21 GW bis 2030 mehr als verdoppeln. Die Freiflächen-PV bietet Unternehmen zahlreiche Vorteil und wird dabei eine Schlüsselrolle spielen.“

Gefördert werden ab sofort bis zu 20 Prozent der Investitionskosten bei den Freiflächenanlagen und bis zu 25 Prozent bei Floating- und Agri-PV-Anlagen. Ergänzend werden nun auch wieder Planungs- und Beratungsleistungen mit bis zu 70 Prozent der Ausgaben gefördert. Hierzu zählen u.a. Vorplanungs- und Potenzialstudien, die Erstellung von Umwelt- und Blendgutachten sowie Dienstleistungen zur Begleitung von Bauleitverfahren zur Vorbereitung zur Errichtung oder Erweiterung von Freiflächen-PV-Anlagen.

Bereits mit der im Mai in Kraft getretenen zweiten Änderung des Landesentwicklungsplans hatte die Landesregierung Nordrhein-Westfalen die Flächenkulisse für den Ausbau der Freiflächen-PV erheblich erweitert. Darauf baut auch die im August 2024 veröffentlichte „Energie- und Wärmestrategie Nordrhein-Westfalen“ auf, in der die Landesregierung das Ziel für den PV-Ausbau auf mindestens 21 GW bis Ende 2030 ausweitet, gegenüber rund 10 GW, die Ende 2023 installiert waren. Durch weitere Verbesserungen der Rahmenbedingungen kann bis Ende 2030 ein Ausbau auf bis zu 27 GW erzielt werden. Dabei soll insbesondere die Freiflächen-PV auf geeigneten Flächen zielführend ausgeweitet werden.

Weitere Informationen zur Energie- und Wärmestrategie NRW finden Sie unter: www.wirtschaft.nrw/energieundwaermestrategie

Informationen zur Antragstellung „progres.nrw – Klimaschutztechnik“

Anträge für die Förderung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen, inklusive Floating-PV und Agri-PV können hier gestellt werden.

Anträge für die Förderung von Beratungsleistungen zum Photovoltaikausbau“ können hier gestellt werden.

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Kunst & Kultur

Eröffnung des Hubert Salentin-Museums in Zülpich

Zülpich – Die Manfred Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur präsentiert im neu eröffneten Hubert Salentin-Museum eine weltweit einmalige Sammlung des in Zülpich geborenen Genremalers – Nach mehrjähriger Bauzeit wurde am Montag, 30. September 2024 das „Hubert Salentin-Museum“ in Zülpich eröffnet. Es widmet sich dem Werk des aus der Römerstadt stammenden Genremalers. Salentin, Absolvent der dortigen Kunstakademie, ist ein wichtiger Vertreter der „Düsseldorfer Malerschule“ des 19. Jahrhunderts. Die Werke dieser Künstler werden in der ganzen Welt geschätzt und gesammelt.

Über einen regelrechten Sammlungsbestand an Salentin-Gemälden verfügen jedoch ausschließlich die Manfred Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur in Zülpich sowie die Stadt Zülpich, der der Maler ein Konvolut von über 40 Bildern testamentarisch vermacht hatte. Mit dem Erwerb und der anschließenden Kernsanierung des Hauses Kölnstraße 2 wurde nun erstmals die Möglichkeit geschafften, Gemälde beider Sammlungen zu vereinen und dauerhaft zu präsentieren. Dazu hat die Stadt Zülpich der gemeinnützigen Manfred Vetter-Stiftung ihr Konvolut als Dauerleihgabe überlassen.

Das neue Museum, direkt gegenüber dem Geburtshaus von Hubert Salentin gelegen, wird von der Manfred Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur getragen und betrieben. Es bietet im Geburtsort des Malers die einmalige Möglichkeit, das Gesamtwerk des Schaffens von Hubert Salentin in einer ständigen Ausstellung zu erleben. Eine derart reichhaltige Werkschau, die sich jederzeit um weitere Bilder aus dem zugehörigen Depot ergänzen lässt, ist damit weltweit einmalig.

Die Eröffnungsfeier fand vor über 70 geladenen Gästen im Erdgeschoss des sich über zwei Etagen erstreckenden Museums statt. Bürgermeister Ulf Hürtgen verwies in seinem Grußwort darauf, dass mit dem Haus nach mehr als hundert Jahren der Traum seines damaligen Amtsvorgängers Josef Zander von einem Zülpicher Hubert Salentin-Museum endlich Wirklichkeit geworden sei. „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört“, zitierte Hürtgen an dieser Stelle ein wenig augenzwinkernd Altbundeskanzler Willy Brandt. Er gratulierte Juliane B. Vetter, die Bau und Einrichtung des Museums alleinverantwortlich übernommen hatte. Zugleich bedankte sich Hürtgen bei Juliane Vetter für das segensreiche Wirken der Manfred Vetter-Stiftung bei vielen weiteren Projekten in der Stadt Zülpich.

Dr. Marina Hanstein vom Kölner Kunstauktionshaus Lempertz ordnete die Werkschau kunsthistorisch ein und würdigte die Arbeit der gemeinnützigen Manfred Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur. Juliane B. Vetter dankte posthum ihrem Mann Manfred Vetter für die Gründung der Stiftung, ohne die die Vision des Hubert Salentin-Museums nicht hätte realisiert werden können. Sie informierte die Gäste über die Konzeption dieses modernen Museums mit digitaler Technik, in dem zukünftig auch Vorträge in den Räumen des angeschlossenen Cafés KinART angeboten werden. Sie dankte vor allem ihrer Familie, für Hilfe und Unterstützung bei der Umsetzung dieses großen Projektes, die seitens der Manfred Vetter Stiftung ausschließlich ehrenamtlich erfolgte. Ihrem Aufruf auf ehrenamtliche Mitwirkung bei der künftigen Betreuung des Museums sind bereits zahlreiche Interessierte gefolgt.

Musikalisch eingerahmt wurden die Ansprachen durch das Duo „Moving Sounds“ mit Markus Stockhausen (Flügelhorn) und dessen Frau Tara Bouman (Klarinette).

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News

Kitas im Kreis Ahrweiler – Ein Tag im Zeichen der Sicherheit

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Spielen, Lernen und Spaß haben – das steht jeden Tag für die rund 6000 Kinder, die in den 77 Kindertagestätten im Kreis Ahrweiler betreut werden, auf dem Programm. Für Eltern, Träger der Einrichtungen sowie Erzieherinnen und Erzieher hat dabei die Sicherheit immer oberste Priorität. Um Kitaleitungen und deren Stellvertretungen zu vernetzen und ihnen die neuesten fachlichen Erkenntnisse an die Hand zu geben, lud die Kreisverwaltung zum ersten Kita-Sicherheitstag in das Are-Gymnasium in Grafschaft-Ringen ein.

„Kinder sind das wertvollste Gut unserer Gesellschaft. Ihre Sicherheit und ihr Wohlbefinden stehen an erster Stelle. Wir alle tragen eine gemeinsame Verantwortung dafür, dass unsere Kindertagestätten sichere Orte sind, an denen die Kinder gut betreut und optimal gefördert werden. Besonders in einer Zeit, in der die Anforderungen und Herausforderungen in der Kinderbetreuung stetig wachsen, ist es unerlässlich, dass wir uns kontinuierlich weiterbilden und austauschen“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Horst Gies MdL, in Vertretung für Landrätin Cornelia Weigand.

Neben dem Austausch und der Vernetzung der Fachkräfte untereinander standen im Zentrum des Fachtags verschiedene Vorträge. So sensibilisierte die Unfallkasse Rheinland-Pfalz beispielsweise noch einmal für mögliche Gefahrenquellen im Innen- und Außenbereich, die Brandschutzdienststelle des Kreises wies auf Brandgefahren hin und gab Anregungen für Sicherheitsvorkehrungen, das Kreisjugendamt zeigte typische Anzeichen für Kindeswohlgefährdung auf und das Gesundheitsamt referierte unter anderem zu Themen der Hygienevorsorge.

„Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig es ist, sich auf unterschiedliche Szenarien vorzubereiten und Vorsorge zu treffen. Mein Team und ich danken daher allen Kitaleitungen und Fachkräften, die unserer Einladung so zahlreich gefolgt sind“, so Lars Leyendecker, Leiter der Abteilung Kindertagesbetreuung in der Kreisverwaltung.

Im November dieses Jahres findet eine weitere Informationsveranstaltung zur Thematik „Fachkräftegewinnung in Kitas – Wege der Ausbildung und des Quereinstiegs sowie Möglichkeiten der Finanzierung“ statt. Die in der Kreisverwaltung Ahrweiler zuständige Fachbereichsleiterin Siglinde Hornbach-Beckers sagte dazu: „Neben dem stetigen Ausbau von Betreuungsplätzen wie auch der zunehmenden Bedeutung frühkindlicher Bildung hat sich der Bedarf an Fachkräften erhöht. Die damit verbundenen Herausforderungen, wie beispielsweise der Fachkräftemangel oder auch die steigenden Qualifikationsanforderungen, rücken den Fokus verstärkt auf Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung.“ Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, der Berufsbildenden Schule für Träger und Leitungskräfte sowie dem Ministerium für Bildung in Rheinland-Pfalz angeboten.

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Top-Themen

Das Aachener Krönungsmahl findet am 25. Oktober im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt

Aachen – Die Festrede beim Aachener Krönungsmahl dreht sich um das Thema „Europa inmitten zahlreicher Krisen“  – um dieses Kernthema kommt im Moment niemand herum. Deshalb widmet sich das Aachener Krönungsmahl 2024 am 25. Oktober auch genau diesem Thema. Festredner des Abends ist Dr. Géza Andreas von Geyr, der die Bundesrepublik bei der NATO vertritt.

Der Lebenslauf des 1962 in Bayern geborenen Historikers liest sich spannend: Studium in München, Auslandaufenthalt in den USA, dann Eintritt in den diplomatischen Dienst. Nach Stationen in Marokko und Brüssel sowie der Außen- und Sicherheitspolitischen Abteilung im Bundeskanzleramt dann Botschafter in Moskau. Von 2019 bis 2023 leitet von Geyr die bundesdeutsche Vertretung in Russland, bevor er zur NATO nach Brüssel wechselt. Eine Vita, die – besonders in der aktuellen politischen Situation – spannende politische Einblicke aus erster Hand verheißt. Von Geyr kann Putins Russland erklären, ohne es „verstehen“ zu wollen.

Das Aachener Krönungsmahl findet seit vielen Jahren traditionell im Oktober im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. So auch in diesem Jahr. In Erinnerung an das prunkvolle Mahl bei der Krönung von Karl V. im Jahre 1520 entwickelte der Rathausverein Aachen vor über 20 Jahren gemeinsam mit dem Hotel Quellenhof und der finanziellen Hilfe zuverlässiger Sponsor*innen ein modernes und zeitgemäßes Krönungsmahl. Die Idee: Auf höchstem Niveau kulinarisch genießen und damit gleichzeitig den Rathausverein Aachen unterstützen.

Der Abend startet gegen 18 Uhr mit einem Champagner-Empfang im Weißen Saal und im Werkmeister-Gericht. Anschließend wird im Krönungssaal ein opulentes Vier-Gänge-Menü serviert. Auf der Speisekarte stehen Eifeler Rauchsaibling oder geräucherte Rote Beete, jeweils mit Burrata, Kefir und frischen Kräutern, dann eine geschmorte Blumenkohl-Suppe und zum Hauptgang entweder Kalbsschulter „36 Stunden“ mit Kürbis und Sellerie oder – als vegetarische Variante – marinierter Tofu samt gelber Beete, Erbsenpüree und Safran-Chips. Gekrönt wird das Menü durch einen Karlsschmarrn an Vanillesauce, bunten Beeren und Apfelmus. Und ja, in diesem Jahr wird es wieder die großen, silbernen Kerzenleuchter auf den Tischen geben, die im letzten Jahr von einigen vermisst wurden. Den Abschluss bildet, inzwischen zur lieben Gewohnheit geworden, das Nachtcafé ab 23 Uhr, wieder in den unteren Räumen.

Das Krönungsmahl ist jedoch nicht nur für seine kulinarischen Genüsse in außergewöhnlichem Ambiente bekannt, sondern auch wegen seines erstklassigen Unterhaltungsprogramms. Vor und nach der Festrede können sich die Gäste auf musikalische Impressionen freuen. Wie gewohnt auf allerhöchstem Niveau durch Preisträger der Deutschen Stiftung Musikleben – in diesem Jahr durch Elias David Moncado (Violine) und Simon Haje (Klavier). Sie werden Debussy in den Mittelpunkt ihrer Darbietungen stellen.

Der Rathausverein erwartet in diesem Jahr rund 200 Gäste zum Krönungsmahl. Wer Interesse hat, am 25. Oktober teilzunehmen, kann sich unter der Mail-Adresse kroenungsmahl@mail.aachen.de an die städtische Protokollabteilung wenden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Anmeldung im Internet unter www.rathausverein-aachen.de/kroenungsmahl direkt online abzuschicken.

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News

Die Friseurbranche und der Wirtschafts-Standort Deutschland brauchen junge, engagierte Talente

Region/Trier – Deutsche Meisterschaften der Handwerksjugend im Friseurhandwerk – Der diesjährige Kammer- und Landeswettbewerb wurde im Campus Handwerk der Handwerkskammer Trier veranstaltet. Die Teilnehmer zeigten alle eine sehr hohe Qualität. Landessiegerin der Friseure Rheinland-Pfalz kommt aus dem Kammerbezirk Rheinhessen. Neun Teilnehmerinnen starteten am 29. September 2024 bei den Deutschen Meisterschaften der Handwerksjugend auf Kammer- und Landesebene beim Wettbewerb der Friseure aus Rheinland-Pfalz.

Die 1. Landessiegerin heißt Alison Kabuya-Mbuyi und kommt aus dem Kammerbezirk Rheinhessen. Alison Kabuya-Mbuyi hat ihre Ausbildung beim Salon Hair & more by Joerg Stegmann in Ingelheim gemacht. Sie ist damit auch gleichzeitig die 1. Kammersiegerin aus dem Bereich der Handwerkskammer Rheinhessen. Dicht gefolgt von Anne Seffern aus Habscheid (Ausbildungsbetrieb Schnittpunkt Marina Nesges, Pronsfeld) im Kammerbezirk Trier, die als 2. Landessiegerin und damit 1. Kammersiegerin für den Handwerkskammerbezirk Trier aus dem Wettbewerb hervorgeht.  Als 3. Landessiegerin wurde Marie Louise Gapp aus Heidenrod im Kammerbezirk Koblenz (Ausbildungsbetrieb Melanies Schnittstelle, Nastätten) gekürt, und nimmt damit auch den Titel als 1. Koblenzer Kammersiegerin mit.

1. Kammersiegerin aus dem Handwerkskammerbezirk der Pfalz wurde Noemi Ballbach aus Pirmasens (Ausbildungsbetrieb Katharinas Haarstudio, Pirmasens). Sie landete mit Ihrem Ergebnis auf Platz 4 des Landeswettbewerbs.

Die weiteren Platzierungen auf Kammerebene:

Handwerkskammer Koblenz:
2. Platz Lina Wagner (Salon Pompetzki, Raubach)
3. Platz Lisa Brach (Friseurteam Katja Paffhausen, Neuwied)
Handwerkskammer Trier:
2. Platz Lea Matzkowsky (Friseurmeisterin Nadine Wagner, Irsch)
3. Platz Ina Fehres (Friseurmeisterin Monika Haubst, Mülheim)

Die nächste Etappe für die Landessiegerin ist der Bundesentscheid am 10. November 2024 in Stuttgart.

Landesinnungsmeister Guido Wirtz vom Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbs. „Die Friseurbranche und der Wirtschaftsstandort Deutschland brauchen junge, engagierte Talente“, so der Friseurmeister und ermuntert bei der Gelegenheit alle Auszubildenden, die Möglichkeiten der Wettbewerbe von Beginn an zu nutzen. Aber auch den Betrieben legt er nahe, die Praktika zu optimieren, damit junge Schulabgänger bei der Berufssuche Spaß am Friseurberuf bekommen.

 

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News

Engagementpreis NRW 2024 – Online-Abstimmung für den Publikumspreis gestartet

Region/Düsseldorf – Am gestrigen Dienstag, 1. Oktober 2024, startete die Online-Abstimmung für den Publikumspreis des Engagementpreises NRW 2024. Bis zum 31. Oktober 2024 können Bürgerinnen und Bürger auf dem Portal www.engagiert-in-nrw.de darüber abstimmen, welches der zwölf nominierten Projekte ihr Favorit ist und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet werden soll. Der Engagementpreis NRW 2024 steht unter dem Motto „Nachhaltig engagiert in Nordrhein-Westfalen“. Die Preisträger des Publikumspreises und weiterer Kategorien werden am 9. Dezember 2024 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Düsseldorf bekannt gegeben.

„Alle zwölf Projekte sind beeindruckend. Sie enthalten viele tolle Ideen und Ansätze, die einen gesellschaftspolitisch relevanten Beitrag in puncto Nachhaltigkeit leisten“, sagte Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen. Diese Projekte und die insgesamt eingegangenen Bewerbungen von Initiativen, Vereinen, Stiftungen und Netzwerken zeigen, wie reichhaltig das Engagement in Nordrhein-Westfalen ist.

„Die Vielfalt und Qualität der ehrenamtlichen Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen begeistert mich. Diese Form des Engagements trägt – mit vielen innovativen Ideen und Konzepten – wesentlich dazu bei, unsere Quartiere, Dörfer und Städte nachhaltig zu gestalten und dadurch attraktiver zu machen. Gleichzeitig werden Räume für ein soziales Miteinander geschaffen und ein Beitrag zum sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft geleistet. Dieses Engagement verdient gebührenden Dank und Anerkennung“, erklärte Staatssekretärin Andrea Milz.

Die Landesregierung hat den Engagementpreis NRW 2024 in Kooperation mit der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege ausgelobt. Neben dem Publikumspreis werden auch ein Jurypreis, ein Sonderpreis der NRW-Stiftung sowie ein Sonderpreis des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen vergeben. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Folgende zwölf Projekte sind für den Engagementpreis NRW 2024 nominiert:

  • „Tafelkirche im Quartier“, Verein zur Förderung der Tafelkirche Heilige Familie e.V., Oberhausen
  • „Nachhaltige Nachbarschaft“ Gut! Branderhof e.V., Aachen, gutbranderhof.de
  • „DorfAuto – St. Vit mit Fahrdienst e³“, Dorf aktiv e.V., Rheda-Wiedenbrück, dorfaktiv.de
  • „Nachhaltigkeitszentrum Hagen“, Nachhaltigkeitszentrum Hagen e.V., Hagen, hatopia.de
  • „Klima ist unser Heimspiel“, VfR Sölde 1922 e.V., Dortmund
  • „Klimahelden im Alltag“, Evangelischer Kirchenkreis Halle (Westfalen), Halle, https://www.kirchenkreis-halle.de/kirchenkreis/klimahelden-im-alltag/
  • „Dahl´sen blüht auf!“, Initiative für Nachbarschaft und Nachhaltigkeit Bochum-Dahlhausen e.V., Bochum, https://initiative-fuer-nachbarschaft-und-nachhaltigkeit.de/
  • „Gießkannenheld:innen – Volle Kanne für Essens Stadtbäume“, Ehrenamt Agentur Essen e.V., Essen, ehrenamtessen.de
  • „Keppels Früchtchen eSG“, Keppels Früchtchen eSG, Hilchenbach, stiftkeppel.de
  • „Zusammen wachsen – Kinder und Bäume werden gemeinsam groß“, Nachbarschaftsverein Paderborn-Ost e.V., Paderborn, pb-ost.de
  • „Klimaquartier Arrenberg“, Aufbruch am Arrenberg e.V., Wuppertal, arrenberg.app
  • „Netzwerk Münster nachhaltig“, Münster nachhaltig e.V., Münster, muenster-nachhaltig.de

Die Online-Abstimmung ist bis zum 31. Oktober 2024 möglich unter www.engagiert-in-nrw.de

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Tourismus

Eine Eifeler „Sommerfrische“ wie aus dem Bilderbuch

Manderscheid/Prüm – Das Hotel Heidsmühle aus Manderscheid – Echte Eifeler Originale für Leib und Seele – Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Heidsmühle ein klassisches Ausflugsziel für Einheimische, Urlauber und Tagestouristen: Entstanden aus einer Getreidemühle an der kleinen Kyll mit angeschlossener Landwirtschaft, ist sie seit fast zwanzig Jahren zertifizierter Gastgeber der Regionalmarke EIFEL. Sie überzeugt mit Qualität, die man schmeckt, und einem Ambiente, das zum Bleiben verführt.

Ein Mühlrad, das von einem rauschenden Bergbach gesäumt wird, Forellen schwimmen im glasklaren Wasser, ein Teich mit Schwänen und Enten, ringsum dichte Wälder und Wiesen – das ist das Motiv einer Malvorlage, die seit Jahrzehnten den kleinen Gästen der Heidsmühle das Warten auf Süßes und Leckeres verkürzt. Und so malerisch gelegen ist die Heidsmühle auch in Wirklichkeit. Für viele Generationen von Eifelern und Eifelreisenden ist sie das traditionelle Ziel eines Wochenendausflugs oder eines Sonntagsspaziergangs entlang der Kleinen Kyll bis zur vulkanischen Wolfsschlucht mit ihren imposanten Basaltsäulen. Pfad der Achtsamkeit heißt diese beliebte Route, sie ist dank der Germanenbrücke über die „Wasserfälle“ des Flüsschens gut als familienfreundlicher Rundweg dosierbar. Das unbestrittene Highlight einer solchen Wanderung ist jedoch der Genuss von fangfrischen Forellen aus der Heidsmühlenküche, entweder à la Müllerin oder blau, aber auf jeden Fall zubereitet in den seit jeher bewährten gusseisernen Pfannen des Hauses. In ihnen gelingen Aromen und Konsistenz perfekt. Hausgemachte Kuchen und Torten, ebenfalls nach überlieferten Rezepten, dürfen für den Rundum-Genuss nicht fehlen.

Echte Eifeler Originale für Leib und Seele

„Wir sind in der Region verwurzelt“, sagt Inhaber Tobias Stadtfeld, „da ist es klar, dass wir unsere Zutaten von hier beziehen.“ Sein Motiv ist einerseits, dass Frische, Naturbewusstsein und Qualität kurze Wege erfordern. „Ich kenne die Höfe, die uns zuliefern, persönlich und weiß, dass sie gute Produkte liefern.“ Aber für ihn ist es darüber hinaus auch eine Sache der betrieblichen Vernunft, sich im Netzwerk der Regionalmarke EIFEL und mit anderen Erzeugern aus der Umgebung zu positionieren. „Wir signalisieren damit den Gästen, dass wir für die Güte unseres Angebots einstehen. Sie wollen wissen, was sie von uns bekommen, und das ist vor allem Eifel pur.“ Das charakteristische farbige Eifel-Logo sei als Botschaft wichtig. Es ist auf der Speisekarte vielfach präsent, die ihrerseits wie ein lesenswertes Magazin für Heimatgenuss aufgebaut ist und mit nach Hause genommen werden kann als Erinnerung daran, wie gut Eifelerlebnisse in der Heidsmühle tun. Von der Historie des Hauses über die Erläuterungen zu den Menüs bis zu Eventtipps zu den regelmäßigen Kabarett- und Musikveranstaltungen ist der Inhalt voller Abwechslung. Das Magazin weckt nicht nur Appetit auf die Forellen, sondern ebenso auf Vegetarisches oder Veganes, auf Eifelschwein oder knackige Salate mit Eifeler Ziegenkäse.

Engagiert für den Nachwuchs der Kochkunst

Tobias Stadtfeld ist einer der Mentoren, die sich in der Eifel für die Initiative der Europa-Miniköche engagiert und die Begeisterung für gutes Essen praktisch vermittelt. „Die Kinder von zehn bis 14 Jahren sind mit Elan dabei, die Gruppen sind ausgebucht“, freut er sich über das Feedback. Seine eigenen 52 Beschäftigten tragen die Philosophie der Heidsmühle mit und halfen auch, die Folgen der Flut im Sommer 2021 zu meistern, als die Kleine Kyll ungebeten zu Besuch kam. Der Charme des Mühlenanwesens ist geblieben, das Interieur ist in einem regionstypischen, aber modernen Stil erneuert. Der Familienbetrieb mit großer Sonnenterrasse wird wie seit mehr als hundert Jahren als kulinarisches Ausflugsziel von vielen angesteuert… und wer am Teich oder am Forellenbassin, mit Malvorlage oder mit Blick aufs Mühlrad und den grünen Wald entschleunigt wird, hat schon Vorfreude pur auf Eifeler Köstlichkeiten.

“Bei uns ist die Atmosphäre ungezwungen und familiär, wie es zur Eifel passt. Wir freuen uns, dass die emotionale Verbindung der Gäste zu unserer Heidsmühle so stark ist.“

Tobias Stadtfeld – Inhaber

https://www.heidsmuehle.de/

“Das Team um Hotel Heidsmühle–Inhaber Tobias Stadtfeld definiert das Thema EIFEL-Gastgeber auf seine eigene Weise: familiärer Wohlfühlservice gepaart mit naturverbundener Atmosphäre und besten regionalen Produkten aus der Eifel. Sehr empfehlenswert!“

Markus Pfeifer – Geschäftsführer Regionalmarke EIFEL

https://www.regionalmarke-eifel.de/eifel-gastgeber/wir-eifel-gastgeber

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Kunst & Kultur

Ins Blaue hinein…… Ausstellung im Kunstforum Eifel in Gemünd ab 6. Oktober 2024

Mechernich/Gemünd – Das Gemälde „Blue Experience“ des Mechernicher Malers Tom Krey ist Teil einer Gemeinschaftsausstellung im Kunstforum Eifel in Gemünd vom 6. Oktober bis 23.November. Die Vernissage findet am Sonntag, 6. Oktober, um 15 Uhr statt. Es spielt das Avantgarde-Duo „KFF and the Fountains of Reality“ mit Manuela Klein und Detlev Weigand.

Außer dem gebürtigen Garmisch-Partenkirchener Tom Krey stellen auch Rosemie Becker, Andrea Bryan, Monika Berbuir, David, Liena Deffert, Martina Furk, Georg Gartz, Angelika Huber, Barbara Kroke, Dorothea Lansch, Stefanie Lenartz, Hans Maas, Rainer Martens, Maria-Elisabeth Palmen-Kind, Pauline Schulze, Eva Vahjen, Detlev Weigand und Maria Zalfen-Lenz Malerei aus.

Objektkunst, die den Rahmen sprengt, zeigen Sabine Krüger, Angela Lindenlauf, Dietmar Paetzold, Irmgard Potthoff, Annette Reichhardt/Stewens Ragone, Sabine Reyer, Christine Santema, Cornelia Schienwald, Franziska Schretzmann und Helga Weidenmüller.

„Das Besondere“ steuern Manuela Klein („Atmosphere… oder die unglaubliche Leichtigkeit der Bubble Brothers“), Rita Lü („Reise zum Mittelpunkt der Erde“), Gaby Ludwig („Gewölk“), Bodo Nolte („Fahrt ins Blaue“) und Helga Mols („Hortus apertus“) bei. „Relikte einer frevelhaften Aktion“ präsentiert Ilse Wegmann. Das Ausstellungskonzept stammt von Eva Hermanns.

„Sinfonie fürs Auge“

Der Mechernicher Tom Krey schreibt über „Blue Experience“ (Ölpixel-Technik auf Leinwand, 130 x 100 cm): „Der Anblick des Zugspitz-Massivs an einem sonnigen Januartag 2022 vermittelte mir wieder einen intensiven Eindruck seiner großen und geheimnisvollen Schönheit.“ Die Inspiration, die ihn an seine Jugend und eine Besteigung im September 1980 erinnerte, führte zur „Konzeption eines Bildes, das für das Auge das sein soll, was die Musik für das Ohr ist.“

Und weiter: „Die lichtdurchflutete Vision der monumentalen Landschaft wurde zum malerischen Ereignis. Ich versuchte, mit meinen stilistischen Mitteln eine leuchtende, brillante Farbensinfonie auf der Leinwand zu interpretieren.“ Kein Punkt sei zufällig, „alles notwendig“.

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Gesundheit

Zertifiziertes Alterstrauma-Zentrum im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen feiert Jubiläum

Mayen – Interdisziplinäres Team unterstützt Senioren seit fünf Jahren kompetent – Das zertifizierte Alterstraumazentrum (ATZ) im St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen hat sich als wichtige Anlaufstelle für geriatrische Traumapatienten etabliert. Nun feiert das ATZ Jubiläum: Seit mittlerweile fünf Jahren unterstützt dessen interdisziplinäres Team ältere Unfallverletzte in deren Genesungsprozess.

Das 2019 gegründete ATZ in Mayen wird gebildet aus der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie der Klinik für Innere Medizin – Akutgeriatrie. Diese Zusammenarbeit wurde vor drei Jahren erstmalig von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) erfolgreich zertifiziert. Im ATZ wird besondere Rücksicht auf die Gegebenheiten alter multimorbider Patienten genommen. Eingeschlossen sind hierbei auch die mit bestimmten Konstellationen verschiedener Krankheitsbilder einhergehenden Risikofaktoren. Um für diese Patienten eine drohende Unterversorgung abzuwenden, erfolgt die unfallchirurgisch-orthopädische und medizinisch-geriatrische Mit- und Weiterbehandlung unter Einbeziehung aller erforderlichen pflegerischen, ärztlichen und therapeutischen Kompetenzen.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit in unserem Alterstraumazentrum so reibungslos funktioniert und unseren Patienten zugutekommt“, betont Dennis Peckart, Zentrumskoordinator und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. „Unser vorrangiges Ziel ist es, unseren älteren Patienten Mobilität und Selbstständigkeit zu ermöglichen. Damit unsere Senioren frühestmöglich wieder in ihr gewohntes Lebensumfeld zurückkehren können, arbeiten wir alle ganzheitlich und nach klaren Strukturen zusammen.

Jeder einzelne von uns – ob Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Geriatrie, speziell ausgebildete Pflegefachkraft, Physiotherapeut, Ergotherapeut, Psychologe, Logopäde, Ernährungsberater oder Mitarbeitender des Sozialdienstes – trägt einen wichtigen Teil im Genesungsprozess unserer älteren Patienten bei.“

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Top-Events

Herbst- und Reitermarkt auf Burg Satzvey am 5. und 6. Oktober

Mechernich-Satzvey – Außergewöhnliche Outdoor-Veranstaltung rund um Pferde und den Reitsport – Show- und Informationsprogramm – Live-Musik – Familienveranstaltung für Groß und Klein – Vor der beeindruckenden Kulisse der mittelalterlichen Wasserburg Satzvey bei Euskirchen richtet die Patricia Gräfin Beissel GmbH am ersten Oktoberwochenende – 5. und 6. Oktober 2024 – ihren Herbst- und Reitermarkt aus. Mit von der Partie ist Emotion Pferd, die Plattform, auf der die passionierte Reiterin Gräfin Beissel Feuerkurse, Gelassenheitstraining und weitere Schulungen rund ums Pferd anbietet.

Auf dem weitläufigen Gelände samt Burgpark dreht sich alles um Pferde und den Reitsport. Die Besucher können sich über verschiedenste Themen zu Ross und Reiter informieren und mit Gleichgesinnten austauschen. Neben Vorträgen und Informationen zur Pferdeausbildung – auch für Show- und Filmpferde – gibt es außerdem vielfältige Vorführungen. Die Themen reichen von Stuntreiten und Vielseitigkeitsspringen über Pferdetherapie und Natural Horsemanship bis hin zu Mantrailing mit Rettungshunden.

An zahlreichen Ständen werden Reitsportzubehör, Bekleidung, hochwertige Lederwaren, Futter und ausgefallener Schmuck angeboten – z.B. aus Hufnägeln oder Pferdehaar – und es lockt so manch gutes Angebot oder exklusive Rarität.

Regionale Waren und ausgefallenes Kunsthandwerk finden sich an den Marktständen in den Burghöfen. Allerlei kulinarische Köstlichkeiten können vor Ort verzehrt oder als Mitbringsel erworben werden. Die Live-Musik der Band Sonic Blues Revival rundet das Programm ab.

Am Samstag können die Besucher den Abend noch mit einer musikalischen Zeitreise in die 60er und 70er Jahre ausklingen lassen: An der Wanderreitstation der Burgbäckerei spielt bei freiem Eintritt um 19 Uhr die Band Traces.

Termin:

Samstag, 5.10.2024, und Sonntag, 6.10.2024, jeweils 11 bis 18 Uhr

Ort: Burg Satzvey, An der Burg 3, 53894 Mechernich-Satzvey

Eintrittspreise:

Kinder 4-12 Jahre: TK 5 €/VVK 3 €; Jugendliche, Schüler, Studenten, Gruppen (ab 20 Personen): TK 10 €/VVK 7 €; Erwachsene: TK 13 €/VVK 10 €

Kartenvorverkauf unter: https://www.rheinruhrticket.de/rrt/ajax.aspx/shop/b7849a1c-ec99-4a38-8186-51c66de2ab3f/Burg_Satzvey.html