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Förderverein St. Elisabeth Krankenhaus Mayen spendet an Kreißsaal

Mayen – Werdende Eltern profitieren vom Engagement des Vereins – Der Förderverein des Krankenhauses St. Elisabeth Mayen hat die Finanzierung eines Lachgassedierungsgerätes für den Kreißsaal in Höhe von 6.900 Euro übernommen. „Wir haben dies gerne getan, weil wir überzeugt sind, dass dies für schwangere Frauen eine wesentliche Erleichterung darstellt“, so der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Paul Glauben.

Das Gerät dient der Schmerzreduzierung während des Geburtsvorgangs. Dazu die Leitende Hebamme Elvira Hoffmanns: „Durch das Lachgas unter der Geburt wird das Schmerzempfinden der werdenden Mutter deutlich verringert und das bereits nach wenigen Atemzügen. So kann die Gebärende selbstbestimmt und angstfrei die
Wehen veratmen, ohne den natürlichen Geburtsverlauf negativ zu beeinflussen.“

Die sichere Alternative zur herkömmlichen Schmerztherapie kann in allen Phasen der Geburt eingesetzt werden und hat keine unerwünschten Nebenwirkungen für Mutter oder Kind.

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Dana Duikers zur Beigeordneten für Soziales, Bildung, Jugend, Kultur und Sport in Eschweiler ernannt

Eschweiler – Heute überreichte Bürgermeisterin Nadine Leonhardt im Beisein der Kolleginnen und Kollegen des Verwaltungsvorstandes Dana Duikers ihre Ernennungsurkunde zur neuen Beigeordneten für Soziales, Bildung, Jugend, Kultur und Sport der Stadt Eschweiler. Die 43-Jährige Aachenerin wird zum 1. Juni 2023 ihr Amt antreten und damit die fast einjährige Vakanz seit Ausscheiden von Stefan Kaever an der Spitze des Dezernates beenden.

Bürgermeisterin Leonhardt freut sich über die erfolgreiche Besetzung: „Mit Dana Duikers konnten wir eine kompetente und engagierte Fachfrau für Eschweiler gewinnen, der die Entwicklung unserer Stadt ehrlich am Herzen liegt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit im Verwaltungsvorstand.“

Dana Duikers ist studierte Sozialwissenschaftlerin und Diplom-Verwaltungswirtin und verfügt über langjährige Berufserfahrung bei der Stadtverwaltung Aachen. Zuletzt leitete sie den Fachbereich der Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Zuvor baute sie die strategische Planungsabteilung im Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration auf, den sie auch stellvertretend leitete. Von 2011 bis 2017 war Duikers zudem persönliche Referentin u. a. des Stadtdirektors Wolfgang Rombey und Controllerin im Dezernat für Bildung und Kultur, Schule, Jugend und Sport.

Die Themen des Dezernats für Soziales, Bildung, Jugend, Kultur und Sport versteht die frisch ernannte Beigeordnete als „Herzkammer der Stadt“. Dabei ist es ihr besonders wichtig, soziale Ungleichheit zu reduzieren, niederschwellige Bildungszugänge zu fördern und eine bedarfsgerechte Kultur- und Sportlandschaft zu etablieren. Einen besonderen Schwerpunkt möchte sie auf die integrierte Sozialplanung für die einzelnen Stadtteile legen – hier soll es perspektivisch passgenaue sozialraumbezogene Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien, Seniorinnen und Senioren geben. Kurzfristig wird auch der Wiederaufbau im Fokus stehen.

„Als Erstes werde ich jetzt ganz viel zuhören und Eindrücke sammeln, um zu schauen, wo die größten Handlungsbedarfe sind“ – so die neue Beigeordnete.

Die Stelle war ausgeschrieben worden. Dana Duikers setzte sich gegen 26 Mitbewerber*innen durch. Der Rat der Stadt Eschweiler hatte in seiner Sitzung vom 26. Januar die parteilose Aachenerin mit großer Mehrheit für acht Jahre zur Beigeordneten für das Dezernat Soziales, Bildung, Jugend, Kultur und Sport (Dezernat II) gewählt.

 

 

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Mechernicher Delegation reiste in die Partnerstadt Nyons

Mechernich/Nyons – Le droit de Citoyen d‘Honneur – Mechernicher Delegation reiste in die Partnerstadt Nyons, um Bürgermeister Pierre Combes die Ehrenbürgerschaft zu überreichen – Eine Reise geprägt von großer Gastfreundschaft und intensiver Verbundenheit – Gegenbesuch für September geplant.

Für Bürgermeister Pierre Combes dürfte sich damit ein familiärer Kreis schließen. Nach Pierre Jullien, seinem Großvater mütterlicherseits, ist das Stadtoberhaupt von Nyons nun offiziell Ehrenbürger der Stadt Mechernich. Zur feierlichen Überreichung der Urkunde war jüngst eine Delegation um Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick in die südfranzösische Partnerstadt gereist.

Pierre Jullien gehörte zu den Gründungsvätern der Städtepartnerschaft zwischen Nyons und Mechernich. Auf französischer Seite war er ein engagierter Streiter für eine Verschwisterung der beiden Städte, die nunmehr seit 1967 Bestand hat. Ein zartes Pflänzchen der Völkerverständigung und Versöhnung war geboren, das immer wieder engagierte Menschen braucht, die es hegen pflegen. „Es braucht Menschen, wie Pierre Combes, der das Erbe seines Großvaters nicht nur angenommen hat, sondern auch aktiv daran mitwirkt, dass das Erbe für künftige Generationen fortbesteht“, würdigte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die Verdienste seines französischen Amtskollegen.

Weltoffene, herzliche Art

Der Freundeskreis Mechernich-Nyons hatte in seinem Antrag zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Mechernich an den Bürgermeister der Stadt Nyons geschrieben: „Von Beginn seiner Amtszeit an hat Pierre Combes in vielfältiger Weise gezeigt, wie sehr ihm die deutsch-französische Freundschaft und die Beziehung zu den Mechernicher Bürgern am Herzen liegt. Von seiner weltoffenen, herzlichen Art konnten sich im Laufe der Jahre viele Menschen vom Bleiberg überzeugen.“

Dazu brauche es noch nicht einmal eine gemeinsame Sprache. „Deine herzliche Art und dein französisches Naturell, das so wunderbar zu unserer rheinischen Lebenseinstellung passt, sind auch ohne große Worte spürbar und immer präsent“, so Dr. Hans-Peter Schick in seiner Laudatio im Rat der Stadt Nyons.

Der Mechernicher Bürgermeister bedankte sich bei seinem Amtskollegen auch für die moralische und finanzielle Unterstützung nach der Flutkatastrophe. Damals hatte sich Pierre Combes umgehend gemeldet und im Namen der Stadt Nyons seine Verbundenheit, Hilfsbereitschaft und Solidarität mit den Menschen in Mechernich zum Ausdruck gebracht.

Wunderbare Partnerstadt

Auf seine Initiative hin hatte die Stadt Nyons zudem 100.000 Euro für die Betroffenen der schlimmen Katastrophe gespendet. „Für dieses Engagement sind wir allen Nyonser Bürgerinnen und Bürgern überaus dankbar. Dankbar sind wir auch dafür, dass wir Dich unseren Freund nennen dürfen, dass Nyons unsere wunderbare Partnerstadt ist. Wir hätten uns keine bessere Partnerstadt und keinen besseren neuen Ehrenbürger wünschen können“, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

Anschließend überreichte er eine von Mechernichs Archivar Stephan Meyer kunstvoll gestaltete Urkunde an den neuen Ehrenbürger. Darauf wird die Partnerschaft durch die Stadtwappen, eine Skizze der Pont de Nyons sowie durch Eichen- und Olivenzweige symbolisiert. Zudem ist der Urkundentext Dank der Übersetzung von Wilfried Hamacher zweisprachig verfasst, so dass aus dem Ehrenbürgerrecht der Stadt Mechernich im Französischen „le droit de Citoyen d’Honneur de la ville de Mechernich“ wird. Als weiteres Geschenk erhielt Pierre Combes ein Bronzerelief der alten Kirche Mechernich, das die Familie Frank/Lebert gestiftet hatte.

„Pierre Combes hat sich sehr gefreut über die Verleihung der Ehrenbürgerwürde“, gibt Ralf Claßen seine Eindrücke von der Reise nach Nyons wieder. Der Mechernicher Dezernent und Kämmerer gehörte ebenso zur Delegation wie Dr. Peter Schweikert-Wehner als Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Kultur und Soziales sowie der Vorsitzende des Freundeskreises Mechernich-Nyons, Wilfried Hamacher, und dessen Stellvertreter Andreas Sack.

Älteste Seifenmanufaktur

Gemeinsam genossen sie ein interessantes Programm, das die französischen Gastgeber für sie organisiert hatten. Dazu gehörte zum Beispiel die Besichtigungen der Savonnerie in Nyons, der ältesten Seifenmanufaktur Frankreichs. La Savonnerie de Nyons ist ein Unternehmen aus der Provence, das mit „altem“ Knowhow hochwertige Seifen und Kosmetika kreiert und herstellt. Zudem stand der Besuch der Brauerei Bivouak, die auf Zutaten aus lokaler Produktion setzt, auf dem Programm.

Ein besonderes Erlebnis war auch der Besuch des Markts von Nyons. Einerseits wegen der Vielfalt an regionalen Spezialitäten, die dort angeboten werden, andererseits wegen des Besuchs am Stand des Zeitungsverlags Le Dauphiné libéré. „Die Zeitung wurde an diesem Tag auf ein kleineres Format umgestellt“, berichtet Ralf Claßen. Das Bild, das dort am Stand gemacht wurde, fand anschließend sogar Eingang in eben diese Zeitung.

Eine rundum gelungene Reise in die Partnerstadt also, die der Mechernicher Kämmerer wie folgt zusammenfasste: „Wir hatten eine tolle Zeit, haben eine überaus würdige Überreichung der Ehrenbürgerschaft an Pierre Combes erlebt, eine große Gastfreundschaft genossen und sehr gute Gespräche geführt. Dank Wilfried Hamacher und Andreas Sack und ihrer hervorragenden Französisch-Kenntnisse hat auch die Verständigung bestens funktioniert.“

Alles beste Voraussetzungen, um die Partnerschaft Mechernich-Nyons fortleben zu lassen. Zwar dürfte sich für Pierre Combes persönliche Familiengeschichte mit dem jetzigen Besuch der Mechernicher Delegation ein Kreis geschlossen haben. Schließlich hat er die Ehrenbürgerwürde nun mit seinem Großvater Pierre Jullien gemeinsam. „Für unsere gemeinsame Geschichte, die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft zwischen Nyons und Mechernich, schließt sich der Kreis hoffentlich noch lange nicht“, betonte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der sich bereits darauf freut, Pierre Combes samt einer französischen Delegation Anfang September in Mechernich begrüßen zu dürfen.

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10 Jungjägerinnen und Jungjäger bestehen „grünes Abitur“

Wittlich – Zehn Jagdscheinanwärter legten in Großlittgen eine erfolgreiche Jägerprüfung ab. Nach einer Ausbildungszeit von rund sechs Monaten legten am 12. Mai 2023 im Kloster Himmerod in Großlittgen zehn Jagdscheinanwärter eine erfolgreiche Jägerprüfung ab. Vorausgegangen war die theoretische und praktische Ausbildung, die durch die Kreisgruppe Bernkastel-Wittlich des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz durchgeführt wurde.

Die Prüfung, die vor dem Jägerprüfungsausschuss des Landkreises Bernkastel-Wittlich unter dem Vorsitz des Kreisjagdmeisters Franck Neygenfind abgelegt wurde, gliederte sich in eine Schießprüfung auf dem Schießstand in Bernkastel-Kues, gefolgt von einer schriftlichen Prüfung und der mündlich-praktischen Prüfung im malerischen Ambiente des Klosters in Himmerod. Neben den zu erbringenden Schießleistungen, mussten die Prüflinge ihr Wissen in sechs Sachgebieten unter Beweis stellen. Diese reichten von Jagd- und Waffenrecht über die Wildbiologie bis hin zu den Grundzügen des Tier- und Naturschutzes.

In einer kleinen Feierstunde überreichte der Kreisjagdmeister die von der unteren Jagdbehörde ausgefertigten Zeugnisse an die Prüflinge.  Außerdem erhielten alle den Jägerbrief des Landesjagdverbandes von der stellvertretenden Vorsitzenden der Kreisgruppe Bernkastel-Wittlich im Landesjagdverband, Diana Wißmann.

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DEKRA sucht Testkunden für Werkstatt-Tests im Auftrag von Herstellern und Autohäusern

Region/Stuttgart – Teilnehmer sparen in der Regel einen Großteil der Inspektionskosten – Die DEKRA Automobil GmbH sucht Testkunden für Werkstatt-Tests. Im Auftrag von Fahrzeugherstellern oder Autohäusern überprüft die Expertenorganisation regelmäßig die Qualitätsstandards von Werkstätten.

Der Kunde wünscht sich von seiner Werkstatt im Prinzip das gleiche wie der Autohersteller von seinem Vertrags-Autohaus: erstklassigen Service und beste Qualität. Um das zu gewährleisten, beauftragen viele Hersteller – aber zunehmend auch Autohäuser selbst – die DEKRA Experten mit Werkstatt-Tests.

Dafür werden an den jeweiligen Kundenfahrzeugen einige kleine Veränderungen vorgenommen, die im Rahmen der fälligen Inspektion behoben werden sollten. Nach dem Test wird das Auto nochmals durch DEKRA geprüft und, wenn nötig, die Veränderungen wieder zurückgebaut. Für seinen zeitlichen Aufwand bekommt der Testkunde in der Regel einen Großteil der Inspektionskosten erstattet.

Wer sich dafür interessiert, mit seinem Fahrzeug an einem solchen Test teilzunehmen, kann sich online unter www.inspektion-kostenlos.deals Testkunde registrieren. Dort gibt es auch ein Erklärvideo mit allen Informationen, wie ein solcher Werkstatt-Test aus Kundensicht abläuft. Alternativ können Interessenten unter der Telefonnummer 0711.7861-1919 direkt im DEKRA Service Center anrufen.

Vor dem nächsten Werkstatt-Test in der jeweiligen Region nimmt DEKRA mit Besitzern entsprechender Fahrzeuge Kontakt auf, die dann endgültig entscheiden, ob sie teilnehmen wollen. Aktuell werden beispielsweise Fahrzeuge der Marken VW Nutzfahrzeuge (z.B. Caddy, T5/T6, Amarok, Crafter), aber auch alle Modelle der Marken VW Pkw, Škoda, Seat und Cupra (jeweils inkl. Hybrid-/Elektrofahrzeuge) für Werkstatt-Tests gesucht.

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Tierschutzverein Kall und die Hilfsgruppe Eifel freuen sich über Spende

Kall – 5000 Euro gespendetAnlässlich der Übergabe seiner Immobilien-Firma an Klaus Midden unterstützt Günter Wolter den Tierschutzverein und die Hilfsgruppe Eifel – Mit 73 in den Ruhestand – Glückwünsche des Bürgermeisters. Über Spenden von je 2500 Euro von der Kaller Firma „Immobilien Günter Wolter e. K.“ konnten sich dieser Tage der Tierschutzverein Kall und die Hilfsgruppe Eifel freuen. Anlässlich der Übergabe seiner Firma an den Nachfolger Klaus Midden hatte der zukünftige Ruheständler Günter Wolter im Beisein von Kalls Bürgermeister Hermann-Josef Esser die Spenden an Tierschutzverein-Vorsitzenden Markus Schmitz-Bongardt und Hilfsgruppen-Sprecher Reiner Züll übergeben, um deren vielfältige Projekte zu unterstützen. „Bei beiden Organisationen bin ich gewiss, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie benötigt wird“, sagte Günter Wolter.

Im Eifeler Immobiliengeschäft gilt Günter Wolter mit fast 40jähriger Berufs-Erfahrung als ein „alter Hase“. Er ist nun aber zu der Erkenntnis gekommen, dass es im Alter von 73 Jahren langsam Zeit für den Eintritt in den Ruhestand werde.  Mit Klaus Midden und dessen Ehefrau Miriam Sachs habe er zuverlässige Nachfolger gefunden.

Viele Jahre sei Günter Wolter bei der VR-Bank Nordeifel im Immobiliengeschäft tätig gewesen, ehe er sich am 1. April 2003 in Kall   selbstständig gemacht habe. In den 20 Jahren sei er mehrmals innerhalb von Kall umgezogen. Zuletzt nach der schlimmen Flut im Juli 2021, als seine Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße vom Hochwasser zerstört worden sei.

Ein Umzug nach Broich sei die Konsequenz gewesen, doch habe er sich stets zum Ziel gesetzt, wieder nach Kall, zurückzugehen. „Ich habe immer die Nähe zu meinen Kunden gesucht“, so Wolter, der stets seinem Motto „In der Region für die Region“ treu geblieben sei. Im Frühjahr sei er mit seiner Firma wieder in die Bahnhofstraße in Kall zurückgekehrt, und dann zu dem Entschluss gekommen, das Unternehmen in jüngere Hände zu geben.

Mit dem Ehepaar Midden-Sachs habe er die Nachfolger gefunden, wie er sie sich vorgestellt habe. Beide seien gelernte Bank-Betriebswirte und Experten in Baufinanzierung und Immobilien. Genau wie er hätten sie beiden ihre Ausbildung bei Volks- und Raiffeisenbanken absolviert.

In Kürze soll der Umzug aus dem Kölner Raum nach Kall erfolgen. Denn eine Wohnung für sie hat ihr Vorgänger Günter Wolter auch schon gefunden. In erster Zeit wird Günter Wolter seinen Nachfolgern bei Bedarf noch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Bei der Übergabe der Geschäftsräume durch Günter Wolter sprach auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser dem Ehepaar Midden-Sachs seine Glückwünsche aus. Er sei froh, dass die Firma wieder in den Zentralort Kall zurückgekehrt sei. Auch für die Gemeinde seien künftig bezüglich der Unterbringung von Geflüchteten Fragen rund um Immobilien ein Thema. „Wir werden uns auch mit dem Ankauf von Immobilien beschäftigen müssen“, so der Bürgermeister. (Reiner Züll)

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Emotionaler Premierensieg für Frikadelli und Ferrari beim ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring

Nürburgring – 235.000 Zuschauer feiern eine großartige Party am Nürburgring – Emotionale Doppel-Premiere bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring: Das Frikadelli-Team hat zum ersten Mal den „Eifel-Marathon“ gewonnen und damit auch Ferrari den ersten Erfolg bei dem Langstrecken-Klassiker beschert. Nach 24 Stunden durch die „Grüne Hölle“ steuerte der Brite David Pittard den neuen Ferrari 296 GT3 der Lokalmatadoren als Erster über die Ziellinie.

Gemeinsam mit Earl Bamber, Nick Catsburg und Felipe Fernandez Laser stellte er auch einen Distanzrekord auf: Noch nie hatte seit der Premiere des Rennens 1970 ein Siegerteam 162 Runden zurückgelegt. Nach 4.085,858 Kilometern hatte der Frikadelli-Ferrari 26,911 Sekunden Vorsprung vor dem Rowe-BMW #98. Der bisherige Rekord lag bei 159 Runden mit 4.035,102 Kilometern aus den Jahren 2014 und 2022. Überschattet wurde das Wochenende vom Tod eines Sportwarts, der am Sonntagvormittag während seines Einsatzes kollabiert war und trotz sofortiger ärztlicher Versorgung und Transports ins Krankenhaus in Mayen verstorben ist.

„Der Blutdruck ist jetzt im Moment vielleicht etwas hoch, aber natürlich geht es mir jetzt sehr gut. Heute Abend gibt es ein Kölsch“, sagte Frikadelli-Teameigner Klaus Abbelen im ersten Überschwang direkt nach dem Erfolg. „Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich bin einfach unglaublich stolz auf alle. Das ist mein erster richtig großer Erfolg. Sabine Schmitz hat uns vom Himmel aus geholfen. Ich freue mich auch sehr für den lieben Klaus“, meinte Fernandez Laser: „Unglaublich, was für ein Sieg“, erklärte Nick Catsburg. Für den Niederländer war es schon der zweite Sieg nach 2020, damals noch im Rowe-BMW. Eine Premiere ist der Sprung auf die oberste Stufe des Siegerpodests für seine Teamkollegen Felipe Fernadez Laser, den Briten David Pittard und Earl Bamber aus Neuseeland, der schon zweimal die 24 Stunden von Le Mans sowie einmal die 24 Stunden von Spa gewonnen hat.

Im Rowe-BMW #98 holten Marco Wittmann und Sheldon van der Linde wie schon 2021 Platz zwei beim „Eifel-Marathon“. Diesmal wurden sie unterstützt von Maxime Martin und Dries Vanthoor, der 2022 noch in einem Audi triumphiert hatte. Das Siegerpodest vervollständigten Raffaele Marciello, Luca Stolz und Philip Ellis in der #4 aus dem Mercedes-AMG Team Bilstein. Insgesamt verfolgten am Wochenende 235.000 Zuschauer den Langstrecken-Klassiker. Die 52. Auflage der 24h Nürburgring steigt vom 9. bis 12. Mai 2024.

Seit Sonnenaufgang hatten sich der Frikadelli-Ferrari und der Rowe-BMW #98 durch den Boxenstopp-Unterschied von zwei Runden immer wieder an der Spitze abgewechselt. Bereinigt lag allerdings ein deutlicher Vorteil bei der Ferrari-Crew, die lediglich in der Anfangsphase ein wenig Zeit durch einen Reifenschaden wenige Kilometer vor der Box verloren hatte. Die #98 dagegen war nach einem Ausritt im Top-Qualifying 1 nur von Startplatz 31 ins Rennen gegangen, arbeitete sich dann aber mit einem fehlerfreien Auftritt schon nach wenigen Stunden in die Spitzengruppe vor. Den letzten Boxenstopp absolvierte der Frikadelli-Ferrari 61 Minuten vor Ablauf der 24 Stunden. 44 Minuten vor Schluss ging Dries Vanthoor mit knapp einer Minute Rückstand auf die Strecke, kam aber nicht mehr entscheiden heran. „Letzlich können wir total zufrieden sein. Wir sind von Platz 31 gestartet und damit in der letzten Reihe unserer Startgruppe. Um ehrlich zu sein, hätten wir nie gedacht, dass wir so weit nach vorne kommen“, sagte Wittmann. „Aber wenn man in letzten Renndrittel so nah am Sieg dran ist, dann will man auch gewinnen. Aber dafür ist der Ferrari zu schnell. Wir haben keine Fehler gemacht im Rennen und haben uns deswegen auch nichts vorzuwerfen.“

Bester Porsche im Endklassement war die #96 von Rutronik auf Rang fünf, bestplatziertes Modell aus Ingolstadt war der Land-Audi #39 als Sechster. Das Revival der drei ehemaligen DTM-Champions Mike Rockenfeller, Timo Scheider und Martin Tomczyk im Scherer-PHX-Audi #40 endete auf Platz zwölf. Es war zudem das letzte 24h-Rennen des scheidenden Teamchefs Ernst Moser, der mit Phoenix sechs Gesamtsiege beim „Eifel-Marathon“ feierte.

Nachdem Marciello zunächst noch seine am Freitagabend erkämpfte Pole-Position behauptet und das Feld als Erster auf die Nordschleife geführt hatte, war zunächst Marco Mapelli der Mann der ersten Runden. Der Italiener schob sich im Abt-Lamborghini #27 beim Start zunächst von Platz drei auf Position zwei vor und überholte in der dritten Runde auch Marciello. Damit bescherte er den Äbten bei ihrer 24h-Rückkehr mit dem neuen Hersteller gleich die ersten Führungsrunden. Ein früher Reifenschaden warf das Team aber schon bald danach deutlich zurück, am Ende reichte es zu Rang neun.

Bis zur Rennhalbzeit gab es einige sehenswerte Zweikämpfe, aber auch bei einbrechender Dunkelheit zunächst kaum größere Zwischenfälle. Die zahlreichen Fans rund um die Nordschleife sorgten mit Grillduft, Musik und gewohnt skurrilen Aufbauten an den beliebten Hotspots wie Hatzenbach, Brünnchen oder Schwalbenschwanz für eine großartige Stimmung. Am frühen Morgen überschlugen sich dann etwas die Ereignisse, als sich innerhalb von kurzer Zeit mehrere Siegaspiranten vorzeitig verabschiedeten. So drehten sich beispielsweise die beiden Scherer-PHX-Audi mit der #1 und der #5 fast synchron auf einer Ölspur von der Strecke, den Schwesterauto mit der #16 warf eine Zeitstrafe von 4:36 Minuten für insgesamt drei Flaggenverstöße weit zurück. Der Rowe-BMW #99 schied nach einer Kollision beim Überrunden aus, später wurde auch der Junior-BMW #72 wegen eines Aufhängungsschadens zurückgezogen. Frühzeitig Feierabend hatte auch der „Grello“ – der Manthey-Porsche #911 hatte nach einem frühen Reifenschaden immer wieder Probleme. Mercedes-AMG verlor frühzeitig die #3 um den aus der ersten Reihe gestarteten Maro Engel.

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Kunst & Kultur

Bestseller-Autorin Gisa Klönne liest in der Stadtbücherei Alsdorf

Alsdorf – Die Bestsellerautorin Gisa Klönne verwebt in ihrem neuen Roman „Für diesen Sommer“ Zeit- und Familiengeschichte zu einem Porträt zweier Generationen. Mit großer Wärme erzählt sie von Hoffnung und Scheitern, verpassten Chancen und dem schwierigen Weg zur Versöhnung. Dieses Buch wird sie am Donnerstag, 1. Juni, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Alsdorf vorstellen.

Gisa Klönne, geboren 1964, lebt als Schriftstellerin, Schreibcoach und Yogalehrerin in Köln. Bekannt wurde sie mit ihren Kriminalromanen um die eigenwillige Kommissarin Judith Krieger. Die Reihe wurde in mehrere Sprachen übersetzt und unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Ihr autobiografisch inspirierter Familienroman „Das Lied der Stare nach dem Frost“ war ein SPIEGEL-Bestseller. Klönnes Bücher erreichten eine Gesamtauflage von über einer halben Million.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Gisa Klönne in unserer Bücherei zu einer Lesung begrüßen dürfen und allen Interessierten die Möglichkeit geben können, eine so großartige Autorin persönlich zu erleben“, sagt Büchereileiterin Heike Krämer. Der Eintritt ist kostenlos, gefördert wird die Lesung im Rahmen des Bundesprogramms „Neustart Kultur“. Allerdings ist eine Anmeldung unter 02404/93950 oder per mail unter stadtbuecherei@alsdorf.deerforderlich. (apa)

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Wirtschaft

2. Startup Week in Aachen

Aachen – Bei der 2. STARTUP WEEK AACHEN vom 22. bis 27. Mai kommt die gesamte Startup-Szene der Aachener Region zusammen, teilt Knowhow, Erfahrungen und spannende, innovative Zukunftsideen mit Bürger*innen, Unternehmen und Gründungsinteressierten.

Der digitalHUB Aachen, die RWTH Innovation, das Gründungszentrum der FH Aachen und die Stadt Aachen haben die STARTUP WEEK AACHEN gemeinsam mit dem Ziel initiiert, die Aachener Startup-Szene regional und überregional sichtbar zu machen und zu zeigen, welches enorme Potenzial am Gründungsstandort Aachen liegt.

Neben Veranstaltungen der genannten Initiatoren bringen sich bei der STARTUP WEEK weitere Partnerorganisationen wie die GründerRegion Aachen, die IHK Aachen, die AGIT und der TechVision Fonds mit Event-Angeboten ein. Der Mittelpunkt und das große Event-Highlight der STARTUP WEEK ist die ATEC (Aachen Technology and Entrepreneurship Congress) – die größte Konferenz für Innovation und Entrepreneurship in der Region.

Am Montag, 22. Mai, ab 15 Uhr offizielle Eröffnung und Begrüßung durch Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen im digitalHub Aachen, Jülicher Straße 72a, 52070 Aachen.

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Top-Events

Weinmarkt der Ahr zurück auf dem Ahrweiler Marktplatz – Von Freitag 26. Mai bis Montag 29. Mai

Ahrweiler – „Der Weinmarkt ist DAS Highlight im Jahreskalender des Ahrwein e.V.  – Wahl der Ahrweinkönigin am Freitagabend – RPR1 tanzt. 80er und 90er Party am Samstagabend – Nach vier Jahren ist der Weinmarkt der Ahr am Pfingstwochenende endlich wieder zurück auf dem Ahrweiler Marktplatz. Der Ahrwein e.V. und die teilnehmenden Winzer planen von Freitag, 26. Mai, bis Montag, 29. Mai, ein viertägiges Fest rund um den Ahrwein, der wie kein anderes Produkt für das Ahrtal steht. Der Ahrwein wird in all seinen Facetten in Szene gesetzt und dem Publikum in gemütlicher Atmosphäre bei Musik, Tanz und Unterhaltung präsentiert. Radio RPR1 ist am Samstag mit der „RPR1 tanzt. 80er und 90er Party“ zu Gast.

Er hat in den letzten Jahren als Präsentations- und auch als Absatzmöglichkeit einfach gefehlt, sodass wir und die Winzer uns jetzt umso mehr freuen, ihn wieder veranstalten zu können“, sagt Carolin Groß, Referentin Ahrwein. Besonders erfreulich sei auch, dass die Wahl und Krönung der Ahrweinkönigin und einer Ahrweinprinzessin am Freitagabend wieder im üblichen festlichen Rahmen stattfinden könne. Die neuen Majestäten werden die amtierende Ahrweinkönigin Mariella Cramer und Ahrweinprinzessin Linda Trarbach ablösen, die das Amt zwei Jahre ausgeübt haben. Denn Flutbedingt gab es im vergangenen Jahr weder einen Weinmarkt noch eine Wahl zur Ahrweinkönigin.

Aus der Ahr-Winzerschaft nehmen acht Weingüter und Genossenschaften teil: die Dagernova Weinmanufaktur, das Weingut Kurth, das Weingut Peter Kriechel, Weingut Peter Lingen, das Weingut Stark-Linden, das Weingut Max Schell, die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr und die Jungwinzer Next Generation. Im Mittelpunkt stehen an allen Ständen die Burgunder: Ob samtige Spätburgunder, frische Blanc de Noir, spritzige Weiß- oder Grauburgunder oder fruchtige Frühburgunder, die an der Ahr eine Spezialität sind.

Die Besucher haben auch wieder die Möglichkeit, sich mit einem Probenpass durch die Welt der Ahrweine zu probieren. Bei jedem Weingut können Weinfreunde an allen vier Tagen jeweils bis 19 Uhr aus drei Weinen ihren Probewein auswählen. Tickets zum Preis von 19,80 Euro sind erhältlich unter ahrtal.de/weinmarkt-der-ahr. Die Tickets können vor Ort an den Glas-Ausgabestellen gegen den Probenpass eingelöst werden.

Das Programm bietet abwechslungsreiche Unterhaltung und startet am Freitag um 18 Uhr mit der Band „Word up“. Höhepunkt gegen 19.30 Uhr ist die feierliche Krönung der neuen Ahrweinkönigin und ihrer Ahrweinprinzessin, die zuvor mit Fachwissen und Charme eine 40-köpfige Jury überzeugt haben. Die neuen Majestäten werden ein Jahr lang den Ahrwein und die Ahrwinzer regional und überregional vertreten.

Am Samstagnachmittag wird die frisch gekürte Ahrweinkönigin von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr eine Autogrammstunde geben. Ab 15 Uhr beginnt das Musikprogramm mit der Band „FarbTon“. Am Abend ab 20 Uhr lädt RPR1 zur „RPR1 tanzt.80er und 90er Party“ und zum Mitsingen und -tanzen auf dem Festplatz ein.

Sonntags um 12 Uhr stellt die neue Ahrweinkönigin auf der Bühne die teilnehmenden Weingüter und Genossenschaft vor, bevor um 14 Uhr zuerst „Barlala“ Hits aus den vergangenen Jahrzehnten spielen und ab 18 Uhr Skybagg für tanzbare Songs aus Pop und Rock sorgen. Jazzig wird es dagegen am Pfingstmontag ab 12 Uhr, wenn das Ensemble „Tri30“ beliebte Jazz-Klassiker zum Besten gibt.

An allen Tagen laden Gastronomie-Stände zum Schlemmen ein. Unterstützt wird der Weinmarkt von der Kreissparkasse Ahrweiler, der Volksbank RheinAhrEifel, der Moses AG sowie der Coca-Cola AG.