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Millionen für den Wiederaufbau

Mechernich – NRW-Ministerin Ina Scharrenbach überreichte Bescheid über rund 22,15 Millionen Euro an Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick – Geld für flutbedingten Neubau von 17 Brücken, für Instandsetzung von Wirtschaftswegen und für den Bau der Feuerwehrgerätehäuser in Kommern und Bleibuir.

Die Liste der Maßnahmen im Wiederaufbau-Plan der Stadt Mechernich ist lang. 17 Brücken stehen darin, weil sie nach der Flut neu gebaut werden müssen. Die Instandsetzung von Straßen und Wirtschaftswegen findet sich ebenfalls in der langen Antragsliste. Und auch den Neubau der Feuerwehrgeräthäuser in Kommern und Bleibuir hat das Team um den Mechernicher Ersten Beigeordneten Thomas Hambach in die Excel-Datei eingearbeitet.

„Der ganze Schaden summierte sich zum Zeitpunkt der Antragstellung auf rund 26,9 Millionen Euro“, erläutert Thomas Hambach. Der größte Teil davon wird nun über eine Förderung aus dem Wiederaufbau-Fonds finanziert, den Bund und Land für NRW aufgelegt haben. Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung überbrachte jetzt den Förderbescheid in Höhe von rund 22,15 Millionen Euro. Der fehlende Millionenbetrag ist über Versicherungsleistungen abgedeckt.

Wiederaufbau schreitet voran

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Der Wiederaufbau schreitet in Nordrhein-Westfalen jeden Tag weiter voran. Und in Mechernich machen wir heute einen richtig großen Schritt. Mit dem Wiederaufbauplan und dem damit verbundenen Finanzrahmen von 22.149.815 Euro aus dem Wiederaufbaufonds des Landes Nordrhein-Westfalen sind die Weichen für den weiteren Wiederaufbau der öffentlichen Infrastruktur in Mechernich gestellt. Beispielsweise sind 1.830.000 Euro für den Neubau des Feuerwehrhauses Bleibuir und 17.660 Euro für die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Mechernich-Bleibuir vorgesehen. 10.000 Euro werden für den Antweiler Kindergarten bereitgestellt. Gemeinsam packen wir an und bauen wieder auf.“

„Wir freuen uns sehr über diese Förderung. Wir sind dem Bund und dem Land NRW sehr dankbar für diese Unterstützung, die dringend nötig ist. Alleine könnten wir Kommunen den Wiederaufbau nicht schaffen“, sagte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick bei der Übergabe im Ratssaal des Mechernicher Rathauses. „Mit dem Geld können wir die von der Flut in Mitleidenschaft gezogene Infrastruktur ein gutes Stückweit wiederherstellen“, so der Erste Bürger der Stadt am Bleiberg, wohlwissend, dass der Wiederaufbau nicht über Nacht geschieht, sondern einem Marathon gleicht.

Um im Bild zu bleiben, hat die Stadt Mechernich bereits einige Kilometer auf dem Weg ins Ziel absolviert. Rund sechs Millionen Euro sind bereits für Instandsetzungsmaßnahmen ausgegeben worden. Damit die wichtigen Feuerwehrgerätehäuser für die Wehrleute in Kommern und Bleibuir zügig gebaut werden können, sind auch hier die Planungen weit fortgeschritten. Ende vergangenen Jahres hatten die Architekten die Pläne für die Neubauten im Ausschuss für Planung Verkehr, Umwelt und Klimaschutz vorgestellt.

Der Förderbescheid aus Düsseldorf gibt diesen und den anderen Maßnahmen nun den erforderlichen Rückenwind. „Wenn alles nach Plan läuft, können wir mit dem Bau der Gerätehäuser zum Jahreswechsel beginnen, so dass die Feuerwehrleute mit ihren Löschfahrzeugen und Ausrüstungen im Frühjahr 2025 hoffentlich einziehen können“, so der Erste Beigeordnete Thomas Hambach.

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Sommerclassics – Großartige Musiker zu Gast in Mayen-Koblenz – Konzerte im Juli – Tickets ab sofort erhältlich

Region/Mayen-Koblenz – Die vom Landkreis veranstaltete Konzertreihe Sommerclassics ist seit ihrer Premiere 1998 nicht mehr aus dem kulturellen Programm der Region wegzudenken. Zu moderaten Preisen begeistern internationale Künstler das Publikum im stimmungsvollen Ambiente der faszinierenden Konzertstätten. Im Juli stehen wieder drei Veranstaltungen auf der Agenda. Das Eröffnungskonzert findet am 4. Juli in der Alten Kirche in Spay statt. Eine Woche später, am 14. Juli, geht es auf Burg Namedy in Andernach weiter. Das Konzert am 23. Juli in der Sayner Hütte in Bendorf schließt das Festival ab. Unterstützt wird die Musikreihe von der Stiftung Zukunft der Sparkasse Koblenz, der Kreissparkasse Mayen, der Volksbank-Rhein-Ahr-Eifel und Westenergie.

Die Sommerclassics beginnen am Dienstag, 4. Juli, um 18.30 Uhr in der Alten Kirche in Spay, wo die Zuhörer die außergewöhnliche Begegnung von Posaune und Orgel erwartet. Während des Programms „Von Bach bis Gershwin“ nimmt das Posaunenquartett OPUS 4 die Zuhörer mit auf eine klangvolle und farbenreiche Reise durch fünf Jahrhunderte Musikgeschichte. Der Mühlhäuser Stadtorganist Denny Wilke begleitet das Quartett dabei auf der Orgel. Neben originalen Kompositionen aus Renaissance und Barock glänzt das Ensemble mit facettenreichen Eigenkreationen. Mit dem New Yorker Komponisten Daniel Sutton hat das Quartett hier einen hervorragenden Arrangeur bei der Hand. Ein großer Teil der Arrangements stammt vom Gründer und Leiter des Ensembles Jörg Richter selbst. OPUS 4 liefern brillante und facettenreiche Blechblasmusik. Durch ihre deutschen Instrumente, Kruspe-Posaunen und Posaunen der Firma Takao Nakagawa, verleihen sie dem Posaunensatz einen typischen, homogenen weichen Klang und heben sich somit von den amerikanisierten Blechbläsergruppen vieler Orchester ab. Das Ensemble besteht aus Jörg Richter und Dirk Lehmann vom Gewandhausorchester zu Leipzig, Michael Peuker, Posaunist an der Sächsischen Bläserphilharmonie und Wolfram Kuhnt, Bassposaunist der Staatskapelle Halle.

Am Freitag, 14. Juli, um 19 Uhr, auf Burg Namedy in Andernach, tauchen die Zuhörer ein in das faszinierende Zeitalter des Jazz. Because Of Swing zelebrieren swingenden, melodischen Jazz aus den 30er und 40er Jahren. Mit ihrem anmutigen wie virtuosen Programm entführen die Musiker die Zuhörer auf eine klangvolle Reise durch das Great American Songbook. Alles kreist um die Musik von George Gershwin, Cole Porter, Jerome Kern, Irving Berlin, Harold Arlen und Hoagy Carmichael, die in ihren Songs poetische Texte und subtilen Wortwitz mit eleganten Melodien verbanden und die Unterhaltungsmusik auf höchstes künstlerisches Niveau hoben. Die Standards der großen Songwriter bilden einen wunderbaren Boden, die der Komponist und Pianist Bernd Lhotzky außergewöhnlich und frisch arrangiert. So dürfen sich die Zuhörer sowohl auf fiebrig heiße Soli als auch auf sanfte, lyrische Improvisationen freuen. Die nächtliche Magie einer Jam Session und bluesgetränkte Bläserklänge versetzen die Zuhörer direkt in das faszinierende Jazz Age.

Beim Abschlusskonzert am Sonntag, 23. Juli, um 17 Uhr in der Sayner Hütte in Bendorf-Sayn, erwartet die Besucher klassischer Jazz und berauschender Swing. Joe Wulf & the Gentleman of Swing entführen das Publikum gemeinsam mit Jazzsängerin Angela van Rijthoven auf eine unvergleichliche Reise in die goldene Zeit des Jazz. Das Programm besteht aus Blues, klassischem New-Orleans-Jazz und Swing. In der Besetzung Trompete, Posaune, Klarinette, Saxophon, Banjo/Gitarre, Bass, Drums und Gesang gelingt es den Gentlemen of Swing, den Originalsound der frühen Jazz-Zeit mit dem typischen Joe Wulf-Sound zu kombinieren. Klassiker und Raritäten der goldenen Swing-Ära wurden von Bandleader Joe Wulf neu arrangiert und in Szene gesetzt. Auch die Sängerin Angela van Rijthoven hat sich den Klassikern des Jazz verschrieben. Ihrer überwältigenden Bühnenpräsenz und dem schönen Klang ihrer unverkennbaren Stimme können sich ihre Zuhörer nicht entziehen. Ihre ursprüngliche und musikalische Herangehensweise an wundervoll, traditionelle Swingtitel macht sie zu einer herausragenden Sängerin. So erwartet die Zuschauer an diesem Abend eine unvergessliche musikalische Reise in eine längst vergangene Zeit. Frisch, lebendig und mit einem atemberaubenden swingenden Sound. Ein absolutes Highlight für jeden Swing- und Blues-Liebhaber.

Kartenvorverkauf:

Die Tickets für die Konzerte in Spay und Namedy kosten 20 Euro, die für das Abschlusskonzert in Bendorf kosten 25 Euro. Karten für die Konzerte in Spay und Bendorf sind montags bis donnerstags zwischen 8 und 16 Uhr unter Tel. 0261/108-504 oder per E-Mail an die Adresse sommerclassics@kvmyk.de erhältlich. Eintrittskarten für das Konzert in Andernach gibt es beim Veranstaltungsmanagement der Burg Namedy unter Tel. 02632/48625.

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Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen können lokale Funklöcher per App melden

Region/Euskirchen/Düsseldorf – Gemeinsam den Funklöchern auf der Spur – Vom 27. Mai bis 3. Juni 2023 sind alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, mithilfe der Funkloch-App der Bundesnetzagentur die Netzverfügbarkeit ihrer Mobilfunkanbieter zu erfassen. Anlass ist die erste Mobilfunkmesswoche NRW, eine Initiative der Mobilfunkkoordinatorinnen und -koordinatoren in den Kreisen und kreisfreien Städten.

Durch die Meldungen soll ein genaueres Bild der Mobilfunkversorgungslage vor Ort und in der Fläche des Landes entstehen. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur unterstützt die Mobilfunkmesswoche NRW als Schirmfrau.

Ministerin Neubaur: „Ob beim Spaziergang oder unterwegs in Bus und Bahn: Jede Bürgerin und jeder Bürger kann mithelfen, Funklöcher aufzuspüren und die tatsächliche Mobilfunkversorgung vor Ort zu ermitteln. Sie wissen am besten, wo der Empfang besonders gut ist und wo die Verbindung hakt. Je mehr Menschen sich an der ersten Mobilfunkmesswoche NRW beteiligen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse. Die Angaben helfen, noch gezielter an einer flächendeckenden Mobilfunkversorgung in Nordrhein-Westfalen zu arbeiten. Ich bedanke mich schon jetzt bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Mithilfe und bei den Mobilfunkkoordinatorinnen und Mobilfunkkoordinatoren für diese tolle Initiative.“

Mit der Breitbandmessung/Funkloch-App der Bundesnetzagentur können Kundinnen und Kunden die augenblickliche Netzverfügbarkeit ihres Mobilfunknetzes unkompliziert erfassen und so möglicherweise vorhandene Funklöcher ermitteln. Die jeweilige Netzverfügbarkeit (kein Netz, 2G, 4G, 5G) wird dafür auf dem Endgerät gespeichert.

Die Ergebnisse werden anonymisiert an die Bundesnetzagentur übermittelt, in der Funkloch-Karte des Gigabitgrundbuchs des Bundes verarbeitet und im Nachgang der Mobilfunkmesswoche für Nordrhein-Westfalen ausgewertet. Die Funkloch-App steht kostenlos und werbefrei in den App-Stores zum Download bereit.

Nähere Informationen zur Mobilfunkmesswoche und zur Funkloch-App sind hier abrufbar: www.mobilfunkmesswoche.nrw.
Nach aktuellen Angaben der Bundesnetzagentur beträgt die 4G-Flächenversorgung durch mindestens einen Mobilfunknetzbetreiber in Nordrhein-Westfalen 97,9 Prozent. 5G ist bereits in mehr als 89 Prozent der Fläche durch mindestens einen Netzbetreiber verfügbar. 14 Prozent der Landesfläche sind so genannte „graue Flecken“, also Flächen die von mindestens einem, aber nicht allen Netzbetreibern mit 4G oder 5G versorgt werden. Weniger als 2 Prozent der Landesfläche sind als „weiße Flecken“ bislang weder mit 4G noch mit 5G versorgt.

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Wirtschaft

Startup Beach Koblenz macht am 14. Juni Lust auf Selbstständigkeit

Region/Koblenz – Sommer, Sonne, Startup Beach Koblenz – unter diesem Motto findet auch in diesem Jahr wieder der „Startup Beach“ als Highlightveranstaltung für Gründer der Region statt. Am 14. Juni gibt es am Koblenzer Stattstrand Antworten, Tipps und Expertenmeinungen in entspannter und inspirierender Atmosphäre: Wo muss ich mein Unternehmen anmelden? Welche Qualifikationen und Nachweise muss ich vorlegen? Wer hilft mir bei der Erstellung des Businessplans? Hier finden Gründungsinteressierte und junge Unternehmer ein geballtes Netzwerk an kompetenten Ansprechpartnern rund um das Thema berufliche Selbständigkeit.

Neben einer inspirierenden Key-Note von Erfolgs-Coach Karina von Keitz wird es eine von Alexandra Klöckner moderierte Talkrunde mit erfolgreichen Startups der Region geben, die Mut und Lust machen soll auf das Abenteuer Selbstständigkeit. Vor Ort sind regionale Banken ebenso vertreten wie die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz, die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz, Vertreter des TechnologieZentrums Koblenz, der Universität und Hochschule sowie verschiedener gründungsrelevanter Institutionen. Der Startup Beach wird gemeinsam von der Handwerkskammer Koblenz, der IHK Koblenz und der Startup League organisiert. Bei der Premiere im vergangenen Jahr informierten sich rund 120 Gäste über ihre geplante Selbständigkeit.

Das Gründer-Outdoor-Event findet am Mittwoch, 14. Juni, auf dem Gelände des Stattstrand Koblenz-Metternich, Universitätsstraße, 56072 Koblenz statt. Los geht es um 18 Uhr, Einlass ist ab 17.30 Uhr. Gründungsinteressierte und Startups können sich anmelden unter Sommer, Sonne, Startup Beach 2023! – IHK Koblenz.

Informationen gibt bei der Handwerkskammer Koblenz Tobias Klein, Betriebsberater Unternehmensführung, tobias.klein@hwk-koblenz.de, Telefon 0261/ 398-244

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Kunst & Kultur

Kunstpreis 2023 des Kreises Düren – Karl Manfred Rennertz wird für sein Lebenswerk geehrt

Düren – Der diesjährige Kunstpreis des Kreises Düren geht an den Künstler Karl Manfred Rennertz. Er hat den Preis am Sonntag, 21. Mai, im Töpfereimuseum in seinem Heimatort Langerwehe bei der feierlichen Verleihung erhalten. „Wir feiern das 20. Jahr des Kunstpreises des Kreises Düren. Ich gratuliere Karl Manfred Rennertz ganz herzlich zum diesjährigen Kunstpreis, den er für sein Lebenswerk erhält. Er ist ein würdiger Preisträger und wertvoller Botschafter für unsere Region, der mit seinen Kunstwerken die Menschen positiv berührt“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Man wolle mit dem Preis auch ein klares Zeichen für die Relevanz von Kunst und Kultur innerhalb der Gesellschaft setzen. Dabei werden immer abwechselnd junge Kunstschaffende unterstützt sowie Künstlerinnen und Künstler für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Auch Peter Münstermann, Bürgermeister der Gemeinde Langerwehe, Maximilian Dichant, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Sport und Ehrenamt, und Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, Direktor der Internationalen Kunstakademie Heimbach/Eifel, gratulierten herzlich zu der großen Ehrung. Gert Killian sorgte für musikalische sowie dynamische Begleitung, indem er eindrucksvoll auf den Kunstobjekten und anderen Gegenständen trommelte. „Ich fühle mich geehrt und ein kleines bisschen sprachlos. Ich bin überaus dankbar für den Kunstpreis des Kreises Düren, der meine große Verbundenheit zu Langerwehe widerspiegelt“, so Karl Manfred Rennertz bei der Preisverleihung. Die Jury, bestehend aus Vertretern der Kreistagsfraktionen und Kunstexperten aus der Region, hatte sich auf die Auszeichnung des Künstlers geeinigt. Rennertz erhält ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro und weitere 5000 Euro als Unterstützung für einen Katalog beziehungsweise eine Ausstellung. Die Kunstpreisverleihung konnte mit der Unterstützung der Sparkasse Düren veranstaltet werden.

Karl Manfred Rennertz ist gebürtig aus Eschweiler und wurde in der elterlichen Töpferei groß. Der künstlerische Werdegang führte ihn in die ganze Welt: er lebte und arbeitete unter anderem in der Schweiz, New York, Indien und Rom. Der 1952 geborene Bildhauer hat sich vom realistischen Holzbauer über die Jahre zum sehr abstrakt arbeitenden sowie international erfolgreichen Künstler entwickelt. Rennertz würdigt das Material Holz auf unterschiedliche Weise, indem er es individuell bearbeitet und gleichzeitig Respekt gegenüber der Natur zollt.

Gleichzeitig wurde noch ein weiteres Highlight gefeiert: die Eröffnung zur Ausstellung „50 Jahre – Skulptur und Farbe“ von Karl Manfred Rennertz. Es werden die wichtigsten Werke aus jeder Periode seines Schaffens – aus den siebziger Jahren bis heute – gezeigt, somit hat diese Präsentation einen retrospektiven Charakter. Die Ausstellung im Töpfereimuseum (Pastoratsweg 1, 52379 Langerwehe) kann noch bis Sonntag, 20. August, besucht werden. Das Museum ist donnerstags bis samstags jeweils von 14 bis 18 Uhr und sonntags sowie an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt drei Euro.

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Pastoraler Raum Daun feierte Auftakt mit Weihbischof Peters

DaunZum Auftakt des Pastoralen Raums (PastR) Daun hat der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters gemeinsam mit dem Leitungsteam und zahlreichen Gläubigen am 21. Mai in der St. Nikolauskirche ein Pontifikalamt gefeiert. Danach gab es Raum für Begegnung und Gespräch.  

Das Wort „Dasein“ aus dem Logo des am 1. Januar dieses Jahres errichteten PastR  Daun mit den Pfarreiengemeinschaften Daun und Kelberg und der Pfarrei Gillenfeld bildete den roten Faden des Gottesdienstes. „Für Sie und alle anderen möchten wir da sein. Wir möchten das Neue wagen mit Ihm, der immer für uns da ist, mit Gott als der wichtigsten Stütze“, sagte Weihbischof Peters zu den Menschen aus den Pfarrgemeinden, der Kommunalpolitik, dem öffentlichen Leben und den Haupt- und Ehrenamtlichen. 

Da sein – das wollen auch die Mitglieder des Leitungsteams: „Nach unseren Kräften und Möglichkeiten unterstützen wir die Pfarreien“, erklärte der für die Verwaltung zuständige Rendant Nico Sartoris. Die Situation der Kirche sei schwierig, räumte Stefan Becker ein – „und viele Christen leiden darunter und schämen sich für die unsäglichen Ereignisse.“ Als Gemeindereferent mit pastoralen Aufgaben im Leitungsteam möchte er daran mitwirken, die Menschen zu Gott und zum Glauben zu führen. Den Blick der Menschen im PastR Daun „für das Wesentliche und den Wesentlichen“ zu schärfen, so brachte Dekan Dr. Jonas Weller seinen Dienst auf den Punkt.

Der Weihbischof blickte in seiner Predigt auf die Geschichte der Dauner St. Nikolauskirche zurück, wo christliches Leben bereits seit dem achten Jahrhundert stattfinde und seither das Evangelium verkündet, von Menschen angenommen und in ihr Leben übertragen werde. „Wir werden weniger“, sagte er, „und wir müssen uns konzentrieren und neu aufstellen.“  Es gebe schmerzliche Abschiede; daher müssten neue Strukturen gefunden werden, die die Menschen erreichen. „Nehmen Sie den Glauben als etwas, das das Leben nährt“, appellierte Peters an die Gläubigen – „und seien Sie neugierig auf das Neue.“ Eines stehe fest, betonte er: „Es wird keinen Einheitsbrei im Bistum Trier geben. Jeder Pastorale Raum hat eigene Gestaltungsspielräume.“ 

Der Gottesdienst wurde von dem Projektchor unter Leitung von Hubert Blaum musikalisch begleitet. Im Anschluss gab es auf dem Vorplatz der Kirche Gelegenheit zu persönlicher Begegnung und Beteiligung, so zum Beispiel in Form eines Schreibgesprächs zu den sieben Leitsätzen der Diözesansynode (2013–2016).  

 

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Schöne Kirmesatmosphäre in Mechernich wurde am Samstagabend etwas getrübt

Mechernich – Zoff nur am Rand des Geschehens – Schöne Kirmesatmosphäre wurde am Samstagabend etwas getrübt – Vereinskartell, Schausteller und Einsatzkräfte übten Deeskalation – Probleme in sozialen Medien aufgebauscht. Weitgehend herrschte sprichwörtliches „Kaiserwetter“ zur Mechernicher Frühjahrskirmes am vergangenen Wochenende. Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein: Karussells, Getränke- und Imbissbuden waren von Menschen umlagert. Die Stimmung war Kirmessonntag volksfesthaft und fröhlich.

Am Vorabend war es zu einigen Irritationen wegen angeblicher „Massenschlägereien“ gekommen, von denen in den so genannten „sozialen Medien“ die Rede war. „Das meiste waren Falschmeldungen oder zumindest aufgebauschte Nachrichten vom Rand des eigentlichen Kirmesgeschehens“, berichtete Rotkreuz-Bereitschaftsleiter und Vereinskartellfunktionär Sascha Suijkerland dem „Bürgerbrief“.

„Nach einem gelungenen Kirmesauftakt am Freitag hatten wir am Samstag einen weniger schön ausklingenden Tag“ so Vereinskartellvorsitzender Marcel Hembach. Suijkerland: „Nach der Falschmeldung einer angeblichen Massenschlägerei auf dem Bleibergplatz kam es im Verlauf des Abends zu mehreren kleinen Auseinandersetzungen am Rande der Kirmes mit einer teilweise erheblichen Anzahl von Schaulustigen.“

Offene Rechnungen beglichen

„Das waren zum Teil rivalisierende Gruppen, die ohnehin noch offene Rechnungen zu begleichen hatten“, berichtete Sascha Suijkerland der Agentur ProfiPress: „Mit der eigentlichen Kirmes hatten die gar nichts zu tun.“ Außerdem lag den Unruhen ein Diebstahl zugrunde, der in den Handymedien zur Schlägerei stilisiert wurde und der zahlreichen Interessenten anzog…“

Um die Situation zu beruhigen und eine Gefährdung der Kirmesbesucher auszuschließen, habe man in Absprache mit Polizei, Rotem Kreuz und Kartellvorstand beschlossen, den Kirmesplatz bereits eine Dreiviertelstunde vor dem regulären Jahrmarktsende um 22 Uhr zu schließen.

Marcel Hembach: „Wir bedanken uns bei unseren Schaustellern und den Vereinen, die die Entscheidung gemeinschaftlich mitgetragen und vorzeitig ihre Geschäfte geschlossen haben.“ Auch wenn die Auseinandersetzungen nicht in direktem Zusammenhang mit der Kirmes zu stehen schienen, bedauere das veranstaltende Vereinskartell diesen Verlauf.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten ansonsten viel Freude an dem Parcours aus Karussells, Wurf- Schieß- und Angelbuden, Bierausschank und Imbissständen, Raupenbahn und Autoselbstfahrer. Selbst „Hau den Lukas“, ein Schlagdrauf-Spaß für künftige Kraftprotze, war dichtumlagert, blieb aber diesmal ohne ernsthafte gesundheitliche Folgen wie im Herbst, als sich einige junge Männer an dem Kraftapparat die Knochen brachen.

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Tourismus

Top-Wetter – Top-Ahrweine – Top-Event – AhrWeinWalk übertraf am langen Wochenende alle Erwartungen

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Neuheit: Ahrtal-Coin als Glas-Mehrwertsystem eingeführt – Höchst zufrieden zeigten sich die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH und die Ahrweiler Winzer nach dem AhrWeinWalk. Denn am vergangenen Christi-Himmelfahrt-Wochenende wurden die Ahrweiler Weinberge zur regelrechten Pilgerstätte für Ahrwein-Fans aller Generationen. An allen vier Tagen schwärmten die Gäste vom Startpunkt am Bahnhaltepunkt Ahrweiler Markt über den ausgewiesenen Rundweg zu den Weinständen der neun teilnehmenden Ahrweiler Weingüter. Während die Organisatoren bereits im vergangenen ersten Veranstaltungsjahr sehr zufrieden waren, übertraf das diesjährige Event alle Erwartungen. Dominik Kremer, Leiter Veranstaltungsmanagement bei der Marketing GmbH fasst zusammen: „Top-Wetter, begeisterte Besucher, erfreute Winzer und eine hohe mediale Aufmerksamkeit für das Ahrtal – der AhrWeinWalk war ein voller Erfolg.“

Schon im Vorverkauf war die Zahl der verkauften Starterpakete vierstellig. An den Tagen selbst fanden noch etliche weitere Wein- und Wanderfans den Weg zur Starterbude, um sich ihr Ahrtal-Glas, gefüllt mit Ahrsekt, die Wanderkarte und eine Stempelkarte inklusive Gewinnspiel zu ergattern. So traf man Pärchen mittleren Alters neben Gruppen von jungen Erwachsenen und Familien mit Kindern entlang der fünf Kilometer langen Rundtour. „Auffällig war, wie viele Gäste wir von auswärts begrüßen konnten, vor allem aus Nordrhein-Westfalen bis hoch nach Düsseldorf, die auch vielfach hier im Ahrtal übernachtet haben“, ergänzt Geschäftsführer Jan Ritter. Das zeige, wie wichtig attraktive Events nach wie vor als Zugpferde für den Tourismus seien.

Die Weingüter waren gut vorbereitet: Mit Pavillons, Zelten, Tischen, Strohballen, Sitzmöglichkeiten, Paletten-Bänken und Stehtisch-Weinfässern, alles liebevoll dekoriert und bereitgestellt, erwarteten sie in den Weinbergen ihre Gäste. Niklas Körtgen von den Jungwinzern Next Generation, der 2022 einer der Mitinitiatoren des Events war: „Das Wochenende war der Wahnsinn, im besten Sinne des Wortes! Der Strom an Wanderern riss nicht ab. Mit dem Nachschub an gekühlten Weinen kamen wir fast nicht mehr hinterher.“ Kremer fügt hinzu: „Von allen Weingütern haben wir durchweg hervorragendes Feedback erhalten. Im Grunde waren alle überwältigt vom Zuspruch der Gäste.“ Teilgenommen haben der Ahrweiler Winzer-Verein, der Winzerhof Körtgen, die Jungwinzer Next Generation, das Weingut J.J. Adeneuer, das Weingut Kurth, das Weingut Maibachfarm, das Weingut Coels, das Weingut Peter Kriechel und das Weingut Pollig & Schmidt.

Ein Highlight war einmal mehr die AfterWalkLounge an der Winzerkapelle Sankt Urban. Schon tagsüber genossen die Besucher hier bei chilliger Loungemusik das tolle Wetter und die herrliche Aussicht auf Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nachdem die Winzerstände bereits geschlossen hatten, lud die AfterWalkLounge am Abend dazu ein, den Tag bei coolem Clubsound entspannt ausklingen zu lassen.

Den AhrWeinWalk nutzte die Marketing GmbH auch dafür, eine Neuheit zum nachhaltigen Glastausch einzuführen: Ein Weinglas-Mehrwertsystem mit einem Chip-Coin. Wer sein „…natürlich im Ahrtal-Glas“ am Ende des Tages zurückgegeben hat, erhielt einen Coin mit Ahrtal-Schriftzug. Mit diesem können die Gäste sich bei weiteren Weinveranstaltungen 2023 erneut ein Glas abholen, ohne nochmal dafür zu zahlen. In diesem Jahr ist der Coin zunächst beim Weinmarkt der Ahr, bei den Ahrweiler Weinwochen und beim Bachemer Weinfest FestiWein im Einsatz. „Es ist ein erster Test, ob ein solches System funktioniert. Beim AhrWeinWalk haben die Weinfreunde positiv hierauf reagiert. Natürlich nehmen viele das Glas auch gerne als Andenken mit nach Hause. Daher sind wir gespannt, wie viele Coins beim Weinmarkt am Pfingst-Wochenende wiedereingesetzt werden“, so Kremer.

Das Fazit zum Event: Alle Organisatoren und Winzer sind sich einig, dass der AhrWeinWalk auch im kommenden Jahr wieder am langen Christi-Himmelfahrt-Wochenende stattfinden soll. „Auch wenn wir vielfach nach einer Ausweitung auf mehrere Wochen angesprochen wurden, der AhrWeinWalk wird in dieser Form ein viertägiges Event bleiben“, erläutert Kremer.

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Politik

NRW Sport-Staatssekretärin Milz stellt das Modellvorhaben mobile Schwimmcontainer „narwali“ vor

Region/Düsseldorf – Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz hat am heutigen Montag, 22. Mai 2023, das Modellvorhaben mobile Schwimmcontainer „narwali“ zusammen mit den Projektträgern vorgestellt und das Logo des Modellvorhabens präsentiert.

Das Modellvorhaben mobile Schwimmcontainer „narwali“ wurde von der Landesregierung im Rahmen der Schwimmoffensive entwickelt. Zentrales Ziel der Landesregierung ist es, die Schwimmfähigkeit von Kindern zu erhöhen, Aufmerksamkeit auf die lebenswichtige Kulturtechnik Schwimmen zu lenken und mehr Wasserflächen vor Ort in mobiler Form zur Verfügung zu stellen.

„Wir wollen mit diesem innovativen Modellvorhaben „narwali“ die Schwimmlernzeit von Kindern in allen fünf Regierungsbezirken verkürzen“, so Staatssekretärin Andrea Milz. „Ich freue mich über die vielfältige Projektträgerstruktur und ihre vielversprechenden Ansätze zur Projektdurchführung. Ich bin überzeugt, dass viele Kinder Spaß und Freude mit „narwali“ haben werden. Schon bald werden wir alle Kommunen und Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und offene Ganztagseinrichtungen auffordern, sich bei unseren Projektträgern zu bewerben.“

Für das Projekt stehen drei Millionen Euro zur Verfügung. Pro Regierungsbezirk wird ein Schwimmcontainer für zwei Jahre zum Einsatz kommen. Durch einen regelmäßigen Standortwechsel sollen möglichst viele Kinder im Vorschul- und Grundschulalter direkt vor Ort von dem Angebot profitieren. Im Rahmen der aktiven Projektlaufzeit von zwei Jahren werden die Projektträger einen Schwimmcontainer anschaffen und entsprechendes Personal zur Unterrichtung von Kindern im Bereich Schwimmen beschäftigen.

Die im Modellvorhaben „narwali“ eingesetzten Schwimmcontainer haben im Vergleich zu stationären Schwimmbädern den Vorteil, dass sie rasch verfügbar und kostengünstig in der Anschaffung sowie Bewirtschaftung sind. Um Aufmerksamkeit und Signalwirkung für die hohe Bedeutung der lebenswichtigen Schwimmtechnik zu erzeugen, werden alle Schwimmcontainer das gleiche Branding mit dem Logo „narwali“ erhalten.

Für den Regierungsbezirk Arnsberg wird der SV Hattingen 1968 e.V. Projektträger in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Ennepe-Ruhr sein. Für den Regierungsbezirk Detmold wird der Kreissportbund Paderborn Projektträger in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Euskirchen (stellvertretend für die Flutgebiete) sein. Für den Regierungsbezirk Düsseldorf wird der SV Bayer Uerdingen 08 e.V. Projektträger sein. Für den Regierungsbezirk Köln wird der Kreissportbund Düren Projektträger sein. Für den Regierungsbezirk Münster wird der TV Jahn Rheine 1885 e.V. Projektträger in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Steinfurt sein.

Für die aktive Projektlaufzeit wird die Landesregierung einen Projektmanager bzw. Projektmanagerin zur Projektsteuerung einsetzen. Zudem wird die Landesregierung das einzigartige Modellvorhaben wissenschaftlich begleiten lassen.

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Wirtschaft

Neuer systemrelevanter EIFEL Produzent für EIFEL Getreide

Prüm/Euskirchen – Die seit vielen Jahren etablierte Wertschöpfungskette EIFEL Getreide-Mehl-Brot steht ab sofort noch stabiler da. Denn im Bereich EIFEL Getreide, insbesondere bei Weizen und Roggen, erhält die Regionalmarke EIFEL prominente Verstärkung – mit der Raiffeisen Rhein-Ahr-Eifel Handelsgesellschaft mbH (RRAE) mit Sitz in Euskirchen. Die RRAE ist ein starker Partner an 19 Standorten in der gesamten Eifel in den Themen Agrar, Baustoffe sowie Energie, bietet zusätzlich einen Laborservice an und unterhält eigene Raiffeisenmärkte. Auch die Reifenzentrale Becker aus Bitburg gehört zum Verbund dazu.

Das Qualitätsnetzwerk der Regionalmarke EIFEL braucht solche starken Partner. Durch den Beitritt der RRAE als EIFEL Produzent für Getreide werden die Lieferungen von EIFEL Weizen und EIFEL Roggen an die Mühlen nach Neuss und Krefeld abgesichert. Dort entsteht bestes Mehl für die beiden EIFEL Bäcker Nobis aus Aachen und Lutz aus Büchel. Neben der reinen Produktqualität, die definiert ist durch QS-, GMP- oder IFS-Zertifikate, wird darauf geachtet, dass immer genügend Mengen an Getreide aus der Eifel stammen.

Die RRAE-Geschäftsführer Kurt Gentges und Thomas Monreal sowie der Leiter des Geschäftsbereichs Agrarprodukte, Dr. Clemens Münch, erklären sich gerne bereit, die Regionalmarke EIFEL zu unterstützen: „Unsere Handelsgesellschaft, die Standorte von Euskirchen bis nach Irrel betreibt, identifiziert sich immer schon mit der Region Eifel. Also wollen wir auch aktiv mit der besonderen Qualitätsmarke EIFEL arbeiten, werben und TOP-Erzeugnisse liefern. Die Idee der Regionalmarke, höchstmögliche Wertschöpfung und beste Qualität für unsere Heimat zu erzeugen, deckt sich 1:1 mit unserer eigenen Raiffeisen-Philosophie.“

Die Geschäftsführer der RRAE und Markus Pfeifer vom EIFEL Markenmanagement betonen zuversichtlich: „Jetzt starten wir als neuer EIFEL Produzent für EIFEL Weizen und Roggen, um daraus bestes Brot zu backen. Und dann ergeben sich sicher weitere Ansatzpunkte für mehr Kooperationen in den Bereichen der Agrarerzeugnisse aus der Eifelregion. Raiffeisen Rhein-Ahr-Eifel Handelsgesellschaft mbH aus Euskirchen und Regionalmarke EIFEL – das passt!“