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Kunst & Kultur

Karl-Heinz Steffens erhält Kulturpreis 2023 des Landkreises Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Der 1960 in Trier geborene und in Wittlich-Lüxem aufgewachsene Musiker und Dirigent Karl-Heinz Steffens erhielt nun den Kulturpreis 2023 des Landkreises Bernkastel-Wittlich. Landrat Gregor Eibes überreichte ihm die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung im Rahmen des Konzertes „Klassik im Dorf“ in der Pfarrkirche in Wittlich-Lüxem.

Steffens, der seiner Heimat immer noch sehr verbunden ist und regelmäßig mit seinem Musikverein Lüxem musiziert, erhielt seine erste Ausbildung als Klarinettist bei der Kreismusikschule Bernkastel-Wittlich und im heimischen Musikverein. Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart, kam er nach Stationen als Klarinettist in den Sinfonieorchestern von Kassel, Frankfurt und des Bayerischen Rundfunks 2001 als Solo-Klarinettist zu den Berliner Philharmonikern. Diese Position behielt er bis 2007. Danach begann er eine Dirigentenkarriere, die ihn als Musikdirektor nach Halle, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Norwegischen Staatsoper Oslo, an die Staatsoper in Prag und zum Norrköpings Symfoniorkester nach Schweden führte. 2015 erhielt er mit seinem Orchester (Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz) den Echo Klassik und 2019 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Der Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, soll Künstlerinnen und Künstler auszeichnen, die in ihrer Entwicklung Herausragendes geleistet haben und mit ihrem künstlerischen Schaffen überregionale Bedeutung erlangt haben. Über die Vergabe entscheidet eine fünfköpfige Jury (Hermann Lewen, Stefan Gemmel, Eva-Maria Reuther, Frank Wilhelmi) unter dem Vorsitz des Landrates Gregor Eibes.

Im Jahr 2000 wurde der Kulturpreis des Landkreises erstmals vergeben. Über 100 Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Kunst, Heimat-/Kulturpflege, Literatur, Medien, Musik und Schauspiel/Theater haben sich bis heute beworben. Über 40 Preisträgerinnen und Preisträger konnten bisher geehrt werden.

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News

5. Städteregions-Meisterschaft in Kooperation mit Alemannia Aachen erfolgreich durchgeführt

Aachen – Für die Grundschulkinder aus Aachen und der Städteregion war es ein echtes Erlebnis: Einmal auf dem Rasen des Aachener Tivoli kicken. Am Mittwoch, 24. Mai, fand dort die „5. Städteregionsmeisterschaft der Grundschulen“ statt, die gemeinsam von der StädteRegion und der Stadt Aachen in Kooperation mit Alemannia Aachen ausgerichtet wurde. Insgesamt traten 16 Mädchen- und 16 Jungenteams an. Neben den tollen Spielen auf dem Geläuf des Tivolis gab es noch eine spannende Führung durch das Stadion, ein Rahmenprogram und am Ende winkte auch noch das DFB-Fußballabzeichen. Ein gelungener Tag für alle Kinder, an dem die KGS Kinzweiler aus der Städteregion den ersten Platz bei den Mädchen und die OGS Montessori Eilendorf den ersten Platz bei den Jungen belegten.

Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses der Stadt Aachen, der Schirmherrin Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen vertrat, und Dr. Tim Grüttemeier, Städteregionsrat, waren zum Tivoli gekommen, um die Meisterschaft zu begleiten.

Das Turnier wurde durch die Bildungszugabe der StädteRegion Aachen finanziert. Weitere Unterstützer und Sponsoren waren unter anderem der Stadtsportbund Aachen, der RegioSportBund Aachen sowie die Sparkasse Aachen.

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Tourismus

Ausgezeichnete Wasserqualität – Badesaison am Riedener Waldsee startet am 1. Juni

Rieden – Die zuständige Wasserbehörde stuft auch in diesem Jahr den Waldsee Rieden als „Badegewässer mit einer ausgezeichneten Badewasserqualität“ ein. Der zum 01.06.23 offiziell startenden Badesaison steht also nichts mehr im Wege.

„Damit können wir Gästen und Einheimischen wieder Naherholung pur in Mitten unserer einzigartigen Vulkanlandschaft bieten“, freut sich Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig. Der Waldsee gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Region. Gerade im Sommer werden See und Liegewiese besonders gerne genutzt. Zwei Badestege erleichtern den Wassereinstieg. Ein Badeplateau auf dem See, Liegeflächen unmittelbar am Ufer laden zum Badevergnügen ein. Ein Gebäude mit Umkleidekabinen und sanitären Anlagen komplettieren das Angebot. Und für das leibliche Wohl sorgt die Gastronomie am Waldsee.

Wer Abwechslung sucht kann zudem hier eine Wanderung über den Traumpfad „Waldseepfad Rieden“ oder auf dem Traumpfädchen „Riedener Seeblick“ starten.

Die aktuellen Messwerte gibt es im Internet unter:

https://badeseen.rlp-umwelt.de/

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Tourismus

Neue Schutzhütte eingeweiht – „Arnikarunde“ ist Teil des Eifelsteigs

Kall – Eine so gelungene Einweihung kann wohl nur als gutes Omen für die weitere Nutzung gewertet werden: Begleitet von gut 30 Wanderbegeisterten und Interessierten haben die Dorfgemeinschaft Sistig-Frohnrath-Steinfelderheistert und die Gemeinde Kall die neue Schutzhütte am Eifelsteig-Abzweig zur Sistiger „Arnikarunde“ eingeweiht. Neben Bürgermeister Hermann-Josef Esser und Ortsvorsteher Karl Vermöhlen begleitete Lothar Gerhards, der den Tag auch organisiert hatte, die Gruppe. „Damit haben wir unsere Heimat wieder ein Quäntchen attraktiver gemacht – auch für Gäste und Besucher“, so Gerhards, und ergänzte: „Mein besonderer Dank gilt dem Bauhof der Gemeinde für die hervorragende Arbeit.“

Der Bauhof, dessen Leiter André Kaudel an der Einweihung teilnahm, hatte die neue Schutzhütte errichtet, nachdem die erste der Flut zum Opfer gefallen war. „Der Landesbetrieb Wald und Holz hatte 2021 eine Hütte gespendet, die noch zwischengelagert war und die wir aufbauen wollten.“

Gerhards freute sich auch, dass der Bürgermeister nicht nur an der offiziellen Einsegnung der Schutzhütte durch Pater Hermann Preußner teilnahm, sondern auch an der Wanderung über die „Arnikarunde“. An der Entstehung des rund elf Kilometer langen Rundwanderwegs über die im europäischen Schutzgebietsnetz bedeutsamen Arnika-Borstgrasrasen der Sistig-Krekeler Heide war Lothar Gerhards 2020 ebenfalls maßgeblich beteiligt. Die Schirmherrschaft übernahm die Sötenicher Eifelvereins-Ortsgruppe, für die Instandhaltung von Rundweg und Schutzhütte aber ist die Dorfgemeinschaft verantwortlich.

„Lothar brennt einfach dafür, er hat viel Arbeit investiert und alles koordiniert“, so Ortsvorsteher Vermöhlen. Besonders imponiere ihm, dass der engagierte Sistiger sich auch durch Rückschläge nie habe entmutigen lassen, „und wenn man heute – egal zu welcher Jahreszeit – dort wandert, trifft man immer auch Sistiger.“ Die Natur entlang der Route biete zu jeder Jahreszeit besondere Reize: „Im Frühjahr Arnika, dann Orchideen, Ginster, Enzian… man erlebt die Natur im Wandel, das ist einfach schön.“

Und sollte das Wetter dabei mal nicht so „schön“ sein, bietet die neu eingeweihte Hütte nun Schutz. „Bis Steinfeld ist es ja noch ein gutes Stückchen, da können Wanderer hier bei schlechtem Wetter Unterschlupf finden“, freute sich Bürgermeister Hermann-Josef Esser. „Vorbildlich“ nannte er das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure, die hier zusammengewirkt hatten, um zuerst die Arnikarunde und nun auch die Schutzhütte zu realisieren.

Fachlich begleitet und kommentiert wurde die Wanderung auf der Arnikarunde von Dr. Karl-Heinz Linne von Berg, Vorsitzender der Eifelvereinsortsgruppe Kall und einer der bekanntesten Naturkundler der Region. Nach einer abschließenden Führung durch die Sistiger Kirche mit ihren Deckengemälden von Ernst Jansen-Winkeln klang der Tag schließlich in der Begegnungsstätte „Lichtblick“ aus – bei der von Lothar Gerhards selbst gekochten Graupensuppe „Jersch unn Promme“…

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Kunst & Kultur

Studierende der Michigan State University wieder zu Gast in Mayen

Mayen – Kürzlich konnten wieder Studierende der Michigan State University in Mayen begrüßt werden. Im Rahmen eines Deutsch-Lehr-Programms feiert dieser Sprachaustausch in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum. 13 Studierende in Begleitung von Prof. Thomas Lovik und seiner Assistentin Helena Stech konnte Oberbürgermeister Dirk Meid im Namen der Stadt im Sitzungssaal willkommen heißen. Nach der offiziellen Begrüßung ergab sich noch eine lockere Gesprächsrunde, in der die Studierenden aus Übersee dem Stadtchef ganz persönlich Fragen stellen konnten.

Oberbürgermeister Dirk Meid betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung des interkulturellen Austauschs. „Ich freue mich sehr, dass wir den Sprachaustausch nun schon seit so vielen Jahren durchführen können. Mayen steht stellvertretend für viele Kleinstädte und gibt ein gutes Beispiel für das Leben in Deutschland“, so der Stadtchef.

Neben zahlreichen Exkursionen, Besuchen und dem Sprachunterricht steht für die Studierenden im Juni noch eine große Jubiläumsfeier auf dem Programm. Zu Ehren des 50-jährigen Bestehens des Deutsch-Lehr-Programms wird mit den Studierenden, ehemaligen Teilnehmern, Gastfamilien und sonstigen Mitwirkenden die internationale Freundschaft gebührend gefeiert.

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Politik

Heizkostenhilfe – Antragstellung für Härtefallhilfen für Privathaushalte ab sofort auch auf Papier möglich

Region/Mainz – Neben dem digitalen Antragsverfahren stehe in Rheinland-Pfalz ab sofort auch ein analoger Weg zur Antragstellung bereit, kündigte der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer an. Seit dem 8. Mai 2023 können Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz die Härtefallhilfen des Bundes für nicht leitungsgebundene Energieträger beantragen. Bisher seien mehr als 11.000 Anträge über die digitale Antragsplattform eingegangen, teilte Sozialminister Alexander Schweitzer Anfang der Woche in Mainz mit.

„Das digitale Antragsverfahren soll eine schnelle Entlastung der Anspruchsberechtigten gewährleisten. Für Menschen, die im Umgang mit digitalen Medien noch nicht geübt sind, kann dies mit Herausforderungen verbunden sein. Wer über keinen Internetzugang verfügt oder Schwierigkeiten mit dem digitalen Antragsverfahren hat, kann die Antragsformulare daher ab sofort auch postalisch einreichen“, erklärte Schweitzer.

Die Antragsformulare können über die Hotline 0800- 5758100 beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) bestellt werden. Der Papierantrag wird sodann per Post an die angegebene Adresse zugesandt. Die vollständig ausgefüllten Papieranträge werden durch das Landesamt gesammelt und zur weiteren Bearbeitung nach Hamburg weitergeleitet. Anträge können bis voraussichtlich 20. Oktober 2023 gestellt werden.

Hintergrund

Mit dem Bundesprogramm zur Entlastung von Privathaushalten bei der Nutzung von nicht leitungsgebundenen Energieträgern sollen die Mehrkosten bei diesen Energieträgern im Jahr 2022 abgefedert werden, die über eine Verdopplung des Preisniveaus aus dem Jahr 2021 hinausgehen. Dies soll Haushalte von besonders starken Preissteigerungen bei Heizöl, Flüssiggas, Holzpellets, Holzhackschnitzeln, Holzbriketts, Scheitholz und Kohle bzw. Koks entlasten.

Weiterführende Informationen zur Antragstellung in Rheinland-Pfalz finden sich auf  www.heizkostenhilfe.rlp.de. Unter der Hotline 0800- 5758100 informiert das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr über das Antragsverfahren. Über einen Online-Rechner des Bundes kann ermittelt werden, ob eine Antragstellung in Frage kommt. Die tatsächliche Antragsprüfung findet nach Antragstellung statt.

 

 

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Top-Events

„ChoirFIRE!“ – Die siebte Ausgabe der Chorbiennale in Aachen

Aachen – Die Aachener Initiativchöre feiern mit ihren Gästen diese Jahr unter dem feurigen Motto „ChoirFIRE!“ die Wiederauferstehung des Kulturlebens. Internationale Gäste sind die irischen New Dublin Voices, das belgische Vokalensemble Musa Horti, der ukrainische Chor Sophia aus Kiew sowie der weit angereiste Chor Chandelier aus Indonesien. Ihren krönenden Abschluss findet die 7. Internationale Chorbiennale in der „Langen Chornacht“, die in einem gemeinsamen Singen auf dem Aachener Markt mündet.

Lange hieß es warten auf die siebte Ausgabe der Internationalen Chorbiennale. Im Juni ist es nun endlich wieder so weit, wenn Aachens regionale Chorszene unter dem englischen Motto „ChoirFIRE!“ hochkarätige internationale Gastchöre zum gemeinsamen Chorfest empfängt. Heinrich Brötz, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur hat am gestrigen Mittwoch, 24. Mai, gemeinsam mit Festival-Leiter Maximilian Stössel und den Dirigenten der Aachener Initiativchöre Georg Hage (BachVokal – Kammerchor des Aachener Bachvereins), Johannes Honecker (Madrigalchor Aachen), Harald Nickoll (Carmina Mundi), Prof. Fritz ter Wey (Der Junge Chor Aachen), Martin te Laak (Aachener Kammerchor) das Programm der Chorbiennale vorgestellt. „Aachen wird im Juni wieder musikalisch ‚in Flammen stehen‘. Menschen, die singen, tun das mit enormer Begeisterung und Leidenschaft. Diese Begeisterung erfasst auch die Zuhörenden und deshalb wird dieses ‚Choirfire‘ von der ganzen Stadtgesellschaft mitgetragen“, freut sich Brötz auf das Festival und ergänzt: „Die Atmosphäre in der Stadt während der Chorbiennale ist einfach unvergleichlich.“

Die diesjährige Festivaledition ist aus verschiedenen Gründen eine besondere, weiß Stössel: „Während der Pandemie war die Kulturszene weitestgehend eingefroren. Umso schöner ist es, dass wir wie ein Phönix aus der Asche mit glühendem Herzen jetzt wieder Kultur machen können. Nach den zwei Jahren Eiszeit in der Kulturlandschaft mussten wir das Festival viermal schneller organisieren als sonst.“ Erstmalig findet es aufgrund der Aachener Heiligtumsfahrt in zwei Blöcken statt. Dies erläutert Ter Wey: „Wir haben das Festival gesplittet, damit es nicht mit der Heiligtumsfahrt kollidiert. Auch ist es nur so möglich, dass der indonesische Chor und der Sophia Chor aus der Ukraine bei uns auftreten können.“

Regionale Chöre treten mit internationalen Chören auf

Vom 1. bis zum 4. sowie vom 17. bis zum 24. Juni sind Aachen und die Städteregion Spielort eines internationalen Chorfestivals mit vielseitiger programmatischer Ausrichtung. Internationale Gäste sind dabei, zum Beispiel die irischen New Dublin Voices und das belgische Vokalensemble Musa Horti.

Honecker erklärt die Idee hinter dem gemeinsamen Konzert: „Wir haben uns mit dem Madrigalchor überlegt, dieses Jahr Lieder rund um das Thema ‚Feuer‘ zu präsentieren. Der Sophia Chor aus der Ukraine präsentiert Stücke aus seiner Heimat.“ Auch der Aachener Bachverein hat einen Chor zu Gast. „Wir freuen uns, dass wir den indonesischen Chor Chandelier, einen der Weltklassechöre, für das Eröffnungskonzert gewinnen konnten. Sie tragen klassische Kompositionen – unter anderem von Brahms – vor und einige indonesische Lieder“, so Hage. Der Aachener Kammerchor singt dieses Mal in erster Linie Stücke von jungen Komponistinnen. „Besonders war für uns dieses Jahr, dass wir zu ihnen auch persönlichen Kontakt haben konnten und sie sogar bei den Proben dabei sein konnten“, freut sich te Laak.

Abwechslungsreiches Programm bietet für Alle etwas

Unter dem Motto „Aquarelle“ wird der WDR Rundfunkchor Verbindungen zwischen Bildender Kunst und Chormusik herstellen, Generalmusikdirektor Christopher Ward leitet zwei Aufführungen des großen chorsinfonischen Werks „The Dream of Gerontius“ von Edward Elgar und auch zahlreiche Kinder-, Schul- und Jugendchöre erhalten eine Plattform. Ein weiterer Gast bereichert das Festival im Rahmen des „Late Night Concertos“: die Vokalband UNDUZO aus Freiburg. „Gerade das Chorforum verbindet alle. Verschiedene Generationen diskutieren angeregt, darüber wie sie ihrer Leidenschaft am besten nachgehen können“, erläutert Nickoll das zum zweiten Mal im Theater stattfindende Chorforum.

Ihren krönenden Abschluss findet die 7. Internationale Chorbiennale wiederum in der „Langen Chornacht“, wenn sich die regionale Chorszene mit etwa 60 teilnehmenden Chören präsentiert. Dieser Chormarathon an verschiedenen Spielorten der Aachener Innenstadt mündet in ein gemeinsames Singen auf dem Aachener Markt. Die Repräsentation der überaus lebendigen regionalen Chorszene Aachens charakterisiert dieses besondere Festival ebenso, wie die organisatorische Kooperation der fünf Initiativchöre mit der Stadt Aachen, dem Stadttheater und der Musikdirektion, die eine Vielzahl von – auch kostenlosen – Veranstaltungsformaten ermöglicht.

Weitere Informationen zum Programm und Vorverkauf findet man unter www.chorbiennale.de.

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Politik

NRW Landesregierung entlastet Kommunen bei der Flüchtlings-Unterbringung

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Paul: Die Kommunen leisten Herausragendes, deshalb rechnen wir die Schutzsuchenden in Landeseinrichtungen künftig eins zu eins auf die Aufnahmeverpflichtung an. Das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Kinder, Frauen und Männer fliehen nach Deutschland und Nordrhein-Westfalen – vor Russlands völkerrechtswidrigem Angriffskrieg und vor Krieg, Bomben, Ausbeutung, Verfolgung, Folter und Tod überall auf der Welt. Dabei stehen gerade die Kommunen bei der Unterbringung der Schutzsuchenden sowie der Integration vor großen Herausforderungen. Die Landesregierung steht innerhalb der Verantwortungsgemeinschaft aus Bund, Ländern und Kommunen zu ihrer Verantwortung, diesen Menschen Schutz zu gewähren und die Kommunen bei der Unterbringung und Versorgung zu unterstützen.

Um die Kommunen aufgrund der hohen Zugänge von Geflüchteten zu entlasten, sollen die Unterbringungsplätze in Landesunterkünften unabhängig vom Einrichtungstyp künftig im Verhältnis eins zu eins – also zu 100 Prozent – auf die Aufnahmeverpflichtung der jeweiligen Kommunen angerechnet werden. Eine entsprechende Änderung des Gesetzes über die Zuweisung und Aufnahme ausländischer Flüchtlinge (Flüchtlingsaufnahmegesetz, kurz FlüAG) hat das Kabinett in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Das dafür erforderliche Gesetzgebungsverfahren wird zügig angestoßen.

Flüchtlingsministerin Josefine Paul: „Insbesondere die Kommunen und die vielen Engagierten vor Ort leisten derzeit Herausragendes bei der Unterbringung und Versorgung der Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Terror zu uns fliehen – und gehen dabei oft bis an die Belastungsgrenze. Wir wissen um diese Situation und kommen nun einer Forderung aus dem kommunalen Raum nach. Wir sind zuversichtlich, dass die 1:1-Anrechnung dazu führt, dass sich mehr Kommunen bereit erklären, den Weg für eine Landeseinrichtung auf ihrem Gemeindegebiet zu ebnen und gleichzeitig eine höhere Akzeptanz der Landeseinrichtungen vor Ort erzielt wird.“

Bisher vermindert sich die Aufnahmeverpflichtung einer Kommune um 50 Prozent der Kapazitätszahl einer Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) bzw. einer Notunterkunft (NU) sowie um 70 Prozent bei einer Erstaufnahmeeinrichtung (EAE), die auf dem eigenen Gemeindegebiet durch das Land betrieben wird. Nordrhein-Westfalen verfügt derzeit über insgesamt 44 Landesunterkünfte (fünf EAE, 27 ZUE und zwölf NU). Seit Beginn des Ukrainekrieges haben gut 218.000 Menschen aus der Ukraine in Nordrhein-Westfalen Schutz gefunden. Hinzu kommen Schutzsuchende aus anderen Ländern, in den ersten vier Monaten des Jahres 2023 haben entsprechend rund 22.000 Menschen Erstanträge auf Asyl in Nordrhein-Westfalen gestellt.

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Gesundheit

Tag der Organspende – Langes Warten auf Niere, Leber und Herz

Region/Mayen-Koblenz – Experte des GK-Mittelrhein informiert am 5. Juni mit Online-Vortrag – Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) zufolge warten allein in Deutschland rund 9 000 Menschen jährlich auf eine Organspende – ein Bedarf, der die Anzahl der gespendeten Organe bei Weitem übersteigt. Um auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen, hat die DSO den Tag der Organspende initiiert. Er wird jährlich am ersten Samstag im Juni auch dazu genutzt, um nach wie vor vorhandenen Vorurteilen in der Bevölkerung entgegenzuwirken. Ziel ist es, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger mit dem Thema auseinandersetzen und eine selbstbestimmte, ganz persönliche Entscheidung zur Organspende treffen können.

Aber welche Organe kann man überhaupt spenden? Wie wird eigentlich der Hirntod festgestellt, was bedeutet er und was kann man sich darunter vorstellen? Zu diesen und weiteren Aspekten rund um das Thema Organspende informiert Dr. med. Jochen Lehrbach, Transplantationsbeauftragter der Klinik für Intensivmedizin am GK-Mittelrhein in einem Online-Vortrag am 5. Juni ab 17 Uhr. Im Anschluss gibt es ausreichend Gelegenheit, individuelle Fragen im Chat zu stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot aus der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an veranstaltungen@gk.de mit dem Titel des Vortrags im Betreff anmelden. Die Zugangsdaten und weitere Infos zur Teilnahme werden rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.

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Wirtschaft

Vertrag bis 2026 – Nürburgring und Mercedes-AMG verlängern Partnerschaft

Nürburgring – Die Performance- und Sportwagen-Marke von Mercedes-Benz „Mercedes-AMG“ bleibt bis 2026 Partner des Nürburgrings. Einen entsprechenden Vertrag haben die Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG und der Mercedes-AMG GmbH unterschrieben. AMG sichert sich damit umfangreiche Werbe- und Namensrechte an der legendären Rennstrecke. Darüber hinaus stellt das Unternehmen aus Affalterbach ihre Sportwagen für verschiedene Fahrtrainings und Angebote am Nürburgring zur Verfügung. Die Vertragslaufzeit bis 2026 beschließt zudem eine insgesamt 10-jährige Kooperation beider Marken. Seit 2017 ist AMG als Partner des Nürburgrings aktiv. Eines des Aushängeschilder der langjährigen Zusammenarbeit ist dabei das auch auf der Nordschleife entwickelte „Beast of the Green Hell“ – der Mercedes-AMG GT R PRO, mit dem auch die Co-Pilot-Fahrten durch die Grüne Hölle angeboten werden.

„Unser Partner Mercedes-AMG passt in Bezug auf die Markenkultur und –kommunikation perfekt zum Nürburgring. Beide Marken stehen für höchsten Anspruch und eine starke emotionale Bindung zu Fans, Kunden und Partnern“, erklärt Christian Stephani, Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG und ergänzt: „Die optische Präsenz der Partnerschaft ist mehr als eine Werbefläche. Sie gehört fest zum Erscheinungsbild unserer Rennstrecke.“ So zeigen sich die drei berühmten Buchstaben den Besuchern auch in Zukunft an verschiedenen Stellen der Rennstrecke. An der Grand-Prix-Strecke ist die Performance-Marke weiterhin Namensgeber für den Streckenabschnitt AMG Arena sowie für die AMG Tribüne. Darüber hinaus bietet die AMG VIP Lounge oberhalb der Boxengasse den perfekten Blick auf das Geschehen. Auf alle Besucher des ring°boulevards direkt neben der Start- und Zielgeraden wartet weiterhin der AMG Showroom.

Werbefläche an berühmtem Caracciola-Karussell – Art Car zur Würdigung der Partnerschaft
Auch die Werbefläche am weltweit berühmtesten Streckenabschnitt der legendären Nordschleife bleibt gut sichtbarer Teil der Kooperation: eine 20 Meter lange Werbetafel entlang des Caracciola-Karussells. Durch die einzigartige Steilkurve, die an der Innenseite die Fahrzeuge über ruppige Betonplatten schickt, fuhr am Wochenende des ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring auch das Mercedes-AMG GT3 Art Car. Der von Andrew Mytro designte Rennwagen im grünen Farbkleid bot im Startfeld eine Hommage an die Nürburgring Nordschleife und brachte auch die „Verwurzelung“ mit dem Kooperationspartner Nürburgring zum Ausdruck.

„Der Nürburgring und Mercedes-AMG sind seit jeher sehr eng miteinander verbunden. Ob auf dem Grand Prix-Kurs oder der Nordschleife, die Rennen auf dem Nürburgring sind für uns als AMG immer wieder die Highlights der Saison. Zudem gehören die Anforderungen auf der Nordschleife auch zum festen Entwicklungsprogramm unserer Straßenfahrzeuge. Als Marken stehen beide zweifellos für das Außergewöhnliche, Emotionalität, für hohe Ansprüche sowie nahbaren Motorsport auf höchstem Niveau. Somit ist eine enge Zusammenarbeit für uns nur ein logischer Schritt und ich freue mich sehr, dass wir diese langjährige Kooperation mit dem gleichen partnerschaftlichen Verständnis fortführen“, erklärt Michael Schiebe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Performance-Fahrzeuge für Fahrtrainings und -angebote des Nürburgrings
Neben den Werbeflächen und dem Einsatz von Rennfahrzeugen auf dem Nürburgring bleibt AMG auch mit verschiedenen Fahrzeugen der Performance Partner für die Fahrangebote der Nürburgring Driving Academy. Das auch auf der Nürburgring Nordschleife entwickelte „Beast of the Green Hell“ ist dabei weiterhin das offizielle Co-Pilot-Fahrzeug. Auf dem Beifahrersitz des Mercedes-AMG GT R PRO können sich Beifahrer ab dem Alter von 18 Jahren von einem professionellen Piloten über die legendäre Nordschleife fahren lassen. Dabei zeigen Fahrzeug und Fahrer gleichermaßen, wie sie die einzigartigen Gegebenheiten der Grünen Hölle meisten. Auf einer Runde mit der Länge von 21 Kilometern warten immerhin 73 Kurven, etliche Steigungen und Gefälle sowie 300 Meter Höhenunterschied. Zur Unterstützung der Driving Academy gehören darüber hinaus vier Mercedes-AMG A 45 S Instruktoren-Fahrzeuge. Diese werden zum Beispiel bei Sportfahrertrainings eingesetzt oder im Rahmen von Lehrgängen, bei denen die Teilnehmer Renn-Lizenzen machen können.

Neben den Erlebnissen in der „echten Welt“ ist die Partnerschaft auch in der virtuellen Welt zu finden. Alle Werbeflächen und Namensrechte finden sich in den lizensierten Fahrsimulationen wieder. So fahren die professionelle eSportler und Sim-Racer auf einer virtuellen Runde vorbei an den gleichen AMG-Schriftzügen, Werbeflächen und durch die AMG Arena, wie die echten Profis bei Rennen oder die Privatfahrer bei den Touristenfahrten.