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Naturschutz-Großprojekt geht in die letzte Phase – Abschluss-Veranstaltung „Obere Ahr Hocheifel“ in Insul

Ahrweiler/Insul – Nach 3 ½ Jahren Planung und über 11 Jahren Maßnahmenumsetzung geht das Naturschutzgroßprojekt „Obere Ahr Hocheifel“ des Kreises Ahrweiler in seine finale Phase. Im Rahmen einer Sitzung der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) trafen sich etwa 60 geladene Gäste in Insul zu einer Abschlussveranstaltung, bei dem die Projektgruppe wesentliche Ergebnisse und Erfolge der durchgeführten Maßnahmen aufzeigte.

Landrätin Cornelia Weigand dankte in ihrer Begrüßung den Fördermittelgebern sowie allen am Projekt Beteiligten für ihre langjährige Unterstützung. Auch Dr. Alfred Herberg, Fachbereichsleiter beim Bundesamt für Naturschutz, und Staatssekretär Dr. Erwin Manz vom Umweltministerium Rheinland-Pfalz richteten als Vertretungen der beiden Fördergeber Grußworte an die Anwesenden und betonten ebenso wie Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandgemeinde Adenau, die besondere Bedeutung des Projekts für den Artenschutz in der Region.

Während der Projektlaufzeit seit 2007 konnten im Gebiet der Verbandsgemeinde Adenau bereits wertvolle Lebensräume im Bereich der oberen Ahr und ihrer Zuflüsse optimiert und nachhaltig gesichert werden. So wurden in den vergangenen Jahren etwa 800 Wiesen- und Waldgrundstücke entlang der Ahr und ihrer Zuflüsse über das Projekt erworben und damit die Entwicklung artenreicher Blumenwiesen und Waldstrukturen großflächig angestoßen.

Nachdem sich die Realisierung der Gewässermaßnahmen in der ersten Hälfte der Umsetzungsphase fast ausschließlich auf die Seitentäler und Nebengewässer der Ahr konzentrierte, führten die beiden Hochwasserereignisse von 2016 und 2021 zu einem Richtungswechsel im Projekt. Die Hochwasservorsorge an den beiden größten Gewässern des Gebiets, der Ahr und dem Trierbach, rückte zunehmend in den Fokus des Interesses, sodass in den letzten Jahren vor allem solche Naturschutzmaßnahmen umgesetzt wurden, die den Gewässern deutlich mehr Platz in der Talaue einräumen, den Abfluss bremsen oder die Strukturvielfalt erhöhen, beispielsweise um Treibgut zurückzuhalten. Gleichzeitig wurden viele Bäche in der Verbandsgemeinde von ihrem künstlichen Korsett aus Ufer- und Sohlbefestigungen befreit und Verrohrungen und Stauwehre zurück­‑ sowie Strömungslenker eingebaut, um die Fließgeschwindigkeit zu verlangsamen.

„Mit intensiver Unterstützung der Anliegergemeinden und der Menschen vor Ort konnten bereits einige natürliche Hochwasservorsorgemaßnahmen umgesetzt werden“, betonte Weigand. Um deutlich spürbare Effekte zu erzeugen, müssten jedoch noch sehr viele weitere folgen. „Jede Einzelmaßnahme ist nur ein kleiner Mosaikstein“, so die Landrätin. „Mit der Hochwasserpartnerschaft und dem fortschreitenden Wiederherstellungskonzept sind wir auf dem richtigen Weg. Zusammen mit dem überörtlichen Maßnahmenplan, der in Planung und Umsetzung von Hochwasservorsorge das gesamte Einzugsgebiet der Ahr berücksichtigt, werden wir weitere signifikante Veränderungen in diesem Bereich erzielen können.“

Im Projektverlauf habe sich immer wieder gezeigt, dass Natur- und Klimaschutz sowie die Hochwasservorsorge oftmals dieselben Instrumente erfordern. Das Naturschutzgroßprojekt stehe als Prädikat für die Region, denn das ausgewählte Gebiet gehört deutschlandweit zu den etwa 90 Projekten im Programm „chance.natur“, einem großen Naturschutzprogramm des Bundes.

Dr. Alfred Herberg, Bundesamt für Naturschutz: „Bereits 1979 wurde das Mündungsgebiet der Ahr mit Bundesmitteln gefördert, um dem natürlichen Wechselspiel von Niedrig- und Hochwasser mehr Raum zu geben. Mit dem Projekt „Obere Ahr-Hocheifel“ wurde das bisherige Engagement des Bundes für das Gewässersystem der Ahr sinnvoll ergänzt und ein wichtiger Beitrag geleistet, die naturnahe, eigendynamische Entwicklung des Gewässersystems der Oberen Ahr in Rheinland-Pfalz zu entwickeln und zu sichern und somit auch deren vielfältigen Ökosystemleistungen zu stärken. Insgesamt wurde viel für den Naturschutz im Ahrtal durch die Projektmaßnahmen erreicht. Dazu beigetragen hat vor allem das Engagement aller Beteiligten. Denn Gewässerrenaturierungen und großflächiger Naturschutz funktionieren nur erfolgreich durch das Miteinander von Naturschutz, Wasserwirtschaft, der lokalen Bevölkerung und einer naturverträglichen sowie nachhaltigen Nutzung unserer Ressourcen.“

„In Zeiten des Klimawandels müssen wir unsere Auenlandschaften erhalten, schützen und wiederherstellen. Nur so können wir eine Umwelt schaffen, die allen Lebewesen genug Raum bietet. Eine Umwelt im Gleichgewicht ist resilienter gegenüber extremen Klimaereignissen, wie Starkregen, Hochwasser und Niedrigwasser“, betonte Staatssekretär Manz. „Mit dem Naturschutzgroßprojekt Obere Ahr Hocheifel haben verschiedenste Akteure im Zusammenspiel ein großräumiges Projekt zielgerichtet und eng koordiniert umgesetzt.“

Projektleiter Dr. Jochen Mölle ging in seinem Fachvortrag genauer auf die umgesetzten Schritte und deren Auswirkungen ein. So stellte er insbesondere die großen Wasserbaumaßnahmen der letzten Jahre in Müsch, Antweiler und Dümpelfeld ausführlich vor und erläuterte, wie diese zu einer höheren Artenvielfalt führen und zum Klimaschutz sowie zur Hochwasservorsorge beitragen würden. In der Ortsgemeinde Müsch wurden in zwei Phasen Maßnahmen am Trierbach und an der Ahr umgesetzt. Hierfür wurde zunächst im Sommer 2018 die Mündung des Trierbachs in die Ahr aufgeweitet und mit Strukturen angereichert sowie gleichzeitig die Fließrichtung des Bachs der Fließrichtung der Ahr angepasst, um den Rückstau am Zusammenfluss zu minimieren. Nachdem sich der Mündungsbereich gut entwickelt hatte, wurde im Jahr 2022 die zweite Phase eingeläutet und die an den Mündungsbereich angrenzenden Abschnitte bearbeitet, indem unter anderem künstliche Ufer- und Sohlbefestigungen gelöst, begradigte Gewässerstrecken zum Schwingen gebracht und Fließstrecken verlängert wurden. All diese Maßnahmen konnten nur durch die intensive Unterstützung der Ortsgemeinde Müsch erfolgen, die ihre Eigentumsflächen zur Verfügung stellte und weitere Ufergrundstücke erwarb. Somit wurde im Ortsbereich ein vielfältig strukturierter und dynamischer Gewässerabschnitt wiederhergestellt, der vielen speziell angepassten Arten Lebensraum bietet und gleichzeitig den Hochwasserabfluss bremst.

Nach Ende der Förderung ab 2024 besteht nun die Herausforderung darin, die erreichten Strukturverbesserungen durch unbefristete Dauermaßnahmen langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln.

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Wirtschaft

Eine Delegation des Kreises Düren hat die Städteregion Jinhua im Osten von China besucht

Düren – Großes gegenseitiges Interesse für Partnerschaft – Grund für die Reise war die weitere Anbahnung einer Partnerschaft zwischen dem Kreis und der Region Jinhua, die rund 300 Kilometer von Shanghai entfernt liegt. „Wir haben viele gute und konstruktive Gespräche geführt, eine Menge Kontakte geknüpft und ein höchst interessantes Besuchsprogramm absolviert“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Im Februar dieses Jahres hatte sich eine Gruppe hochrangiger chinesischer Vertreter zu einer Visite im Kreis Düren aufgehalten und dabei eine Einladung für den jetzigen Besuch der Kreis Dürener Delegation ausgesprochen. Vor neun Monaten wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kreis und der Region Jinhua, in der mehr als sieben Millionen Menschen leben, geschlossen.

Vier wesentliche Themenbereiche sollen die künftige Zusammenarbeit mit Leben füllen: Klimaschutz und Wasserstoff, Bildung und Wissenschaft, Wirtschaft und Handel sowie Kultur und Kunst. Diese Bereiche waren Ergebnis einer großen Konferenz unter federführender Beteilung von Parteisekretär Zhu Chonglie und Landrat Wolfgang Spelthahn.

Der Kreis Dürener Delegation gehörten Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik an. Sie hatte unter anderem die Gelegenheit, das Unternehmen Hydrogenway Technology zu besuchen, eine innovative und moderne Fabrik, die sich seit 2016 der Entwicklung von Wasserstoff-Brennstoffzellenprodukten widmet. Dort arbeiten hochkarätige Ingenieure und Wissenschaftler an der praktischen Umsetzung von Wasserstoffantrieben. „Das Thema Wasserstoff, das wir hier bei uns im Kreis Düren vehement vorantreiben, war auch bei unseren Gesprächen im Februar ein großes Thema“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Ich freue mich, dass ein Schwerpunkt unserer Kooperation das innovative Thema H2 ist.“

Zudem besuchte die Delegation die Universität Zhejang, die neben der wissenschaftlichen Orientierung großen Wert auf eine praktische Ausbildung legt. Schon bei ihrem Besuch in Düren hatte die chinesische Seite deutlich gemacht, dass sie sehr an Einzelheiten zur dualen Ausbildung in Deutschland interessiert ist, um die Qualifizierung von Fachkräften voranzutreiben. Angedacht ist ein Austausch von Studierenden – perspektivisch soll es weitere Zusammenarbeit geben, unter anderem auf dem Gebiet der Wasserstoff-Technik.

Bestandteil des Besuchsprogramms war auch ein Visite im „Weltsupermarkt“ in Yiwu, dem weltweit größten Handelszentrum für Waren. Jährlich kommen mehr als 560.000 Handelsvertreter auf den Markt, nahezu alle Länder auf der Welt sind Kunden. Teil der Gespräche zwischen der Kreis Dürener und der chinesischen Seite waren Möglichkeiten einer intensiven Zusammenarbeit zum Aufbau wirtschaftlicher Handelsbeziehungen.

Angestrebt wird neben regelmäßigen Schüleraustauschen und Kontakten von Vereinen und Institutionen ein Kunst- und Kulturaustausch. „Es gibt ein großes gegenseitiges Interesse“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn nach einem Besuch des Kulturzentrums, zu dem auch die bekannte Wu Oper gehört. Außerdem wurden Möglichkeiten von Auftritten und Workshops chinesischer Kultur- und Kunsthandwerksgruppen im Kreis Düren ausgelotet.

„Uns ist eine große Gastfreundschaft entgegen gebracht worden, für die ich mich nochmals bedanken möchte“, sagte der Landrat und betonte, dass es bei der Kooperation mit der Städteregion Jinhua vor allem um einen Austausch und den Kontakt zwischen den Menschen gehe. Schon jetzt lebten weit mehr als 100 chinesische Studierende im Kreis Düren, insgesamt sind es mehr als 1000 Menschen aus China, die im Kreisgebiet ansässig sind. Die Fachhochschule des Mittelstandes (FHM), die mit Unterstützung des Kreises Düren einen Campus in Düren unterhält, ist ebenso in China aktiv und möchte Studierende begeistern, in den Kreis Düren zu kommen.

In den nächsten Wochen geht es um die weitere Entwicklung und konkrete Ausarbeitung der nun angestoßenen und geplanten Projekte. „Wichtig ist uns dabei auch, die Bevölkerung des Kreises Düren einzubeziehen und teilhaben zu lassen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

 

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Neuer Jülich-Schirm ist da! – Auf dem Weihnachtsmarkt erhältlich

Jülich – Der neue Jülich-Schirm schützt – nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt – vor Regen – Neu eingetroffen ist – bei strömendem Regen – der neue Jülich-Schirm. Er ist eines der neuen Produkte, die das Amt für Stadtmarketing traditionell zur Adventszeit für den Verkauf in der Hütte auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Jülicher Schlossplatz entwickelt hat.

Apropos entwickeln: passenderweise hat die Stadtentwicklungsgesellschaft Jülich, die bei der Veranstaltungsreihe „Jülich im Advent“ in den vergangenen Jahren die Finanzierung des Bühnenprogramms übernommen hatte, das Sponsoring zugesagt. Das Event auf dem Kirchplatz kann wegen Bauarbeiten in diesem Jahr nicht stattfinden.

Bürgermeister Axel Fuchs und Gisa Stein vom Amt für Stadtmarketing unterzogen die neuen Schirme direkt einem – erfolgreichen – Praxistest. Sowohl der marineblaue Ein-Personen-Schirm mit Holzgriff als auch der knallrote Doppelschirm – beide verziert mit der im Dunkeln reflektierenden Skyline der Stadt Jülich – sind seit Freitag, 17. November, auf dem Weihnachtsmarkt für 15 bzw. 25 Euro erhältlich.

 

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Landkreis Vulkaneifel setzt am 24. November gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Daun – Einladung zum Orange Day – NEIN! zu Gewalt an Frauen – Die Kommunale Gleichstellungsbeauftragte Doris Sicken lädt alle Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen ein.

Wann: Freitag, den 24. November 2023 um 16.00 Uhr
Wo: Treffpunkt vor der Kreisverwaltung Vulkaneifel

Dieser Tag ist von großer Bedeutung, da er darauf aufmerksam macht, dass Gewalt gegen Frauen in jeder Gesellschaft und in jedem Bereich ein inakzeptables Problem ist.

Nach einer kurzen Begrüßung vor der Kreisverwaltung hisst Landrätin Julia Gieseking die Fahne zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Anschließend gehen die Teilnehmenden mit orangefarbenen Schirmen, als sichtbares Zeichen gegen Gewalt, durch die Kreisstadt zum Forum Daun.

Nach dem Grußwort der Landrätin erwarten Sie ergreifende Berichte aus dem Leben politisch verfolgter und von Gewalt betroffener Frauen. Die musikalische Umrahmung wird passend zum Thema gestaltet.

Lassen Sie uns am 24. November gemeinsam ein Zeichen setzen, um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen und die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern!

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Kunst & Kultur

Mayen setzt auf May – Alexander May bleibt bis 2026 Intendant der Burgfestspiele

Mayen – Seit dem 01. September 2021 stehen die Mayener Burgfestspiele unter der Regie des Intendanten Alexander May. Der Vertrag, der zunächst für drei Jahre bis zum 31. August 2024 geschlossen war, wurde kürzlich um zwei Jahre verlängert. Somit bleibt Alexander May bis zum 31. August 2026 Intendant. Die ursprüngliche Vereinbarung sah vor, dass beide Seiten zur Hälfte der Vertragslaufzeit über eine solche Verlängerung Einvernehmen erzielen.

„Ich freue mich, dass wir den Vertrag mit Alexander May nun verlängern konnten. Kunst und Kultur durchleben schwierige Zeiten, die Burgfestspiele Mayen müssen in die Zukunft geführt werden. Die Vertragsverlängerung mit Alexander May gibt uns die nötige Kontinuität, dies umzusetzen“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

Schon für die kommende Spielzeit sind Veränderungen und Neuerungen geplant, auch für die Zeit nach 2024 gibt es Ideen, die Burgfestspiele zeitgemäß und modern aufzustellen. Damit beschäftigt sich auch ein Arbeitskreis unter Beteiligung der Stadtratsfraktionen. Ziel ist es angesichts steigender Kosten die Auslastung und damit die Einnahmen zu steigern. Das Programm soll einerseits ein breites Publikum ansprechen, andererseits den hohen künstlerischen Anspruch der Burgfestspiele erhalten.

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ISB-InfoPoints auch im neuen Jahr 2024 – Unterstützung im Ahrtal bleibt bestehen

Region/Ahrtal/Mainz – Die ISB-InfoPoints im Ahrtal, ein gemeinsames Angebot des Ministeriums der Finanzen Rheinland-Pfalz und der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), bleiben mindestens bis zum 30. Juni 2024 bestehen. Vor Ort stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helfer-Stab gGmbH das Angebot zur Verfügung. In künftig sieben ISB-InfoPoints, die gleichmäßig über die betroffene Region verteilt sind, erhalten betroffene Privatpersonen weiterhin Hilfestellung bei der Beantragung der Aufbauhilfe bei Hausrats- und Gebäudeschäden. Zusätzlich wird das bestehende Angebot durch einen mobilen ISB-InfoPoint-Außendienst ergänzt, um zu Hause bei der Antragstellung zu unterstützen.

„Die Landesregierung hat versprochen, die von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen bestmöglich zu unterstützen. Das Beratungsangebot an den ISB-InfoPoints wurde bisher sehr gut angenommen und konnte den Betroffenen unmittelbar weiterhelfen. Insgesamt geht es gut voran mit dem Wiederaufbau im Ahrtal, aber wir sehen, dass es weiterhin Bedarf an persönlicher Unterstützung und Beratung gibt. Deshalb setzen wir gemeinsam das Unterstützungsangebot für den privaten Wiederaufbau im kommenden Jahr zielgerichtet fort“, sagte Finanzministerin Doris Ahnen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die ISB-InfoPoints ein weiteres Mal verlängern konnten. Die Unterstützung bei der Antragstellung vor Ort hat eine sehr hohe Priorität“, bekräftigte ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link. „Neben der Beratung stehen wir natürlich nach wie vor als direkter Ansprechpartner zur Verfügung. Insbesondere bei komplexen Sachverhalten hat sich das schon oft bewährt.“ Bis Mitte November habe die ISB über 95 Prozent der vollständig vorliegenden Anträge mit einem Volumen von über einer halben Milliarde Euro bewilligt, bekräftigte er.

Die ISB-InfoPoints gibt es ab 2024 in den Städten Sinzig und Bad Neuenahr-Ahrweiler (Heimersheim, Rathaus, Verlagshaus Linus Wittich) sowie über das mittlere und obere Ahrtal verteilt: Altenahr, Hönnigen und Schuld. Die Verteilung ist so angelegt, dass die Unterstützung für die Betroffenen weiter auf kurzen Wegen erreichbar ist.

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Stadtsportbund Aachen e.V. – Sportabzeichen-Ehrung 2023 im Weißen Saal des Rathauses

Aachen – Am vergangenen Donnerstag zeichneten Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler und der Vorsitzende des Stadtsportbundes Aachen e.V., Björn Jansen, im Weißen Saal des Rathauses zahlreiche sportlich aktive Bürgerinnen und Bürger aus, die in den vergangenen 25 bis 60 Jahren jährlich das Deutsche Sportabzeichen abgelegt haben.

Ausgezeichnet wurden:

  1. Sportabzeichen: Herr Dieter Gier
    40. Sportabzeichen: Herr Klaus Kaltenbach, Herr Rainer Franken
    55. Sportabzeichen: Frau Gertrud Och                                                                     
    60. Sportabzeichen: Prof. Dr. Heinrich Köhne        

Darüber hinaus verlieh Dieter Fischer, Sportabzeichen-Beauftragter des Stadtsportbundes Aachen e.V., gemeinsam mit dem Vorstand der Sparkasse Aachen, Herrn Christian Burmester, die Sonderehrungen für das Generationen- und Familiensportabzeichen, im Bereich des Behindertensports und für die jüngsten Sportler im Stadtgebiet Aachen.

Verleihung Generationsportabzeichen: Familie Oprée
Verleihung Familiensportabzeichen: Familie Tiggeler
Ehrung Behindertensportabzeichen: Hans Tiggeler
Ehrung / Jugend: Mila Marie Offermanns

Vor dem gemeinsamen Umtrunk dankten Herr Jansen und Herr Fischer allen Stützpunktleitern des Sportabzeichens, die bei Wind und Wetter die Prüfungen abnehmen.

Informationen zum Deutschen Sportabzeichen

Das Deutsche Sportabzeichen ist die offizielle Auszeichnung für bestimmte sportliche Leistungen. Jeder kann das Sportabzeichen erwerben, auch wenn er kein Mitglied in einem Sportverein ist.

Man braucht in keinem Fall Leistungssportler zu sein, um die Anforderungen zu schaffen. Auch Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen können das Deutsche Sportabzeichen ablegen. Die sportlichen Bedingungen sind in vier Gruppen aufgeteilt. In den vier Leistungsgruppen werden motorische Grundlagen wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und allgemeine Schwimmfertigkeit geprüft. Aus jeder Gruppe muss eine Übung bestanden werden, bzw. ein Nachweis der Leistung erbracht werden. Die Sportler wählen aus verschiedenen Sportarten die vier altersgerechten Prüfungsbedingungen, die man im Laufe des Kalenderjahres erfüllen muss.

Das Sportabzeichen ist seit dem Jahr 2013 ein leistungsbezogenes Abzeichen. Es kann in den Stufen Bronze, Silber und Gold abgelegt werden.

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Kunst & Kultur

Preisverleihung zum Sparkassenriesling 2023 der Kreissparkasse Mayen

Mayen/Münstermaifeld/Region – „Weinbau Im Trischelsberg“ von Rainer Moskopp aus Mülheim-Kärlich überzeugt mit „2022 Hatzenporter Im Trischelsberg Riesling Qualitätswein“ – Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK Mayen, begrüßte neben den teilnehmenden Winzern sowie den Mitgliedern der Jury zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft zur feierlichen Preisverleihung in der Alten Abfüllhalle Paulys in Hatzenport: „Elf Jahre ist es nun her, dass wir mit dem Wettbewerb „Sparkassen-Riesling des Jahres“ eine Plattform für die Winzer und ihre Weine geschaffen haben, die deren herausragende Arbeit würdigen und unterstützen soll. Die Terrassenweinbergslandschaft der unteren Mosel mit ihren hervorragenden Weinlagen ist ein prägender Teil unserer lebenswerten Region. Wir freuen uns, dass wir diesen Wettbewerb nun bereits zum 11. Mal ohne Unterbrechung durchführen dürfen und so die Winzer und ihre Weine ehren können, die dies dank ihrer hervorragenden Qualität verdient haben.“

Karl-Josef Esch betonte, dass die Juroren angesichts der durchweg hervorragenden Qualität keine leichte Auswahl hatten: „Wir sind stolz, dass wir die Winzerinnen und Winzer unter dem Motto „Herzblut für die Terrassenmosel“ wieder begleiten und gemeinsam einen Mehrwert für die Region schaffen durften. Und dieses „Herzblut“, das Sie, liebe Winzerinnen und Winzer, in Ihre guten Tropfen stecken, das schmeckt man auch. Ganz besonders freut es uns für den diesjährigen Sieger, dass er es als Winzer, für den der Weinbau zwar nicht der Beruf, aber doch vielmehr als ein Hobby ist, auf den ersten Platz geschafft hat.“

„Die Weinkultur ist das Aushängeschild, das Markenzeichen und Identifikationssymbol unseres Landkreises Mayen-Koblenz. Insbesondere die Rieslingweine der Terrassenmosel haben sich weltweit einen Namen gemacht. Ausschlaggebend dafür ist die Qualität, die man durch das Herzblut der Winzer einmal mehr auch in den nun ausgezeichneten Weinen schmeckt. Das macht mich als Landrat besonders stolz“, so der Landrat und KSK-Verwaltungsratsvorsitzende Dr. Alexander Saftig.

Teilnehmen konnten alle Rieslingweine des Jahrgangs 2022 der Weinbergslagen in Gondorf, Hatzenport, Kattenes, Lehmen und Löf. Zur Probe eingereicht wurden in diesem Jahr insgesamt 38 Weine von 17 Weinbaubetrieben.

In einer Blindverkostung bewerteten Offizialprüfer und Weinspezialisten bereits im Oktober in Löf alle Weine in Form einer Qualitätsweinprüfung mit Punktzahlen. Die zwölf bestbewerteten Weine kamen dann in die zweite Proberunde, an der 13 weitere Jurymitglieder teilnahmen. Hierzu zählten neben Landrat Dr. Alexander Saftig auch der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong, die Ortsbürgermeister der teilnehmenden Orte, Vertreterinnen und Vertreter der Presse, KSK-Filialleiter in Münstermaifeld Klaus Wermes sowie KSK-Verwaltungsratsmitglied Claudia Blotzki.

Geleitet wurden alle Blindverkostungen von Thomas Ibald von der Landwirtschaftskammer, der den Wettbewerb wieder mit großer Expertise und Engagement fachlich begleitet hat.

Aus den besten drei Rieslingen konnte sich in der finalen 3. Runde der „2022 Hatzenporter Im Trischelsberg Riesling Qualitätswein“ vom Weinbau im Treischelsberg von Rainer Moskopp aus Mühlheim-Kärlich durchsetzen. Den 2. Platz belegte der „2022 Hatzenporter Kirchberg Riesling Spätlese“ vom, Weingut Josef Weckbecker aus Moselkern. Auf den 3. Platz schaffte es der „2022 Hatzenporter Kirchberg Riesling Spätlese trocken“, ebenfalls vom Weingut Josef Weckbecker.

Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel bedankten sich zum Abschluss der Siegerehrung bei allen Winzerinnen und Winzern für ihren Einsatz und ihre Teilnahme beim Sparkassen-Riesling. „Die Terrassenmosel ist ein nichtwegzudenkender Bestandteil unserer Region. Hervorragende Weine wachsen hier und werden ebenso hervorragend ausgebaut. Wir haben mit dem Wettbewerb „Sparkassenriesling des Jahres“ eine Plattform für all diese engagierten Winzerinnen und Winzer und ihre Weine geschaffen. Der große Zuspruch von Anfang an ist uns Bestätigung und Ansporn zugleich, weiterzumachen“, sind sich die beiden Vorstände Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel einig. Gemeinsam gratulierten sie den Gewinnern zu ihrem Erfolg und überreichten traditionell die Urkunden und Glastrophäen.

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Top-Events Tourismus

Comedy, Konzerte, Darts – Nürburgring erweitert attraktives Indoor-Programm

Nürburg – Auf dem Asphalt der Nordschleife wurden die letzten Runden des Jahres gedreht. Noch am Wochenende war die über 20 Kilometer lange Strecke für die beliebten Touristenfahrten geöffnet. Nun pausieren die Motoren am Nürburgring traditionell bis März. Einerseits witterungsbedingt, andererseits für Bau- und Sanierungsarbeiten sowie den weiteren Ausbau der Digitalisierung. In den Indoor-Locations der vielseitigen Destination Nürburgring läuft der Betrieb ungeachtet dessen weiter. Zum Beispiel mit Tagungen und B2B-Events in den wetterunabhängigen Locations. Und auch die Familienangebote im Erlebnismuseum ring°werk oder auf der ring°kartbahn sind im Winter weiterhin für die Besucher da.

Darüber hinaus nutzen immer mehr Veranstalter von Sport- und Unterhaltungsformaten die vielseitigen Indoor-Locations im Winter für ihre Veranstaltungen – und so kommen zwischen November und März nun die Comedians, Cheerleader, Dart-Spieler und Karate-Kämpfer in die Eifel. „Die Destination Nürburgring bekommt stetig stärkeren Zuspruch als Ganzjahres-Location. Wir freuen uns auf die verschiedenen Veranstaltungen in den kommenden Wochen“, kommentiert Nürburgring Geschäftsführer Ingo Böder die Entwicklung.

Die Indoor-Höhepunkte der kommenden Monate im Überblick:

NightWash live | 25. November 2023
Die bekannte Comedy-Reihe kommt erneut an den Nürburgring. Einst in einem Kölner Waschsalon gestartet, ist das TV-bekannte Format bis heute Sprungbrett für Stand-Up Newcomer. Diesmal treten die Nachwuchskomiker im Erlebnismuseum ring°werk auf – inmitten geschichtsträchtiger Rennwagen und anderer Exponate. Wer bei der Ring-Ausgabe von NightWash live am Samstag, 25. November, dabei sein möchte: Tickets gibt es für 29,90 Euro auf nuerburgring.de.

Cheerleading Landesmeisterschaft RLP | 2. Dezember 2023
Die talentiertesten Cheerleader aus ganz Rheinland-Pfalz messen sich am Nürburgring. Rund 400 Sportlerinnen und Sportler zahlreicher Vereine kommen für die offizielle rheinland-pfälzische Meisterschaft am Samstag, 2. Dezember, in die ring°arena. Wer dabei sein möchte: Die Tribünen der Arena bieten Platz für zahlreiche Zuschauer. Tickets sind für 17,50 Euro (ab 13 Jahren) auf nuerburgring.de und vor Ort an der Tageskasse erhältlich.

Mo-Torres unplugged | 8. Dezember 2023
Ein Akustik-Konzert der besonderen Art: Der Kölner Chartstürmer Mo-Torres kommt für einen unplugged Auftritt an den Nürburgring. In der geschichtsträchtigen Atmosphäre des Motorsport-Erlebnismuseums ring°werk können sich die Zuschauer auf einen emotionalen Auftritt freuen. Tickets für das Konzert am Freitag, 8. Dezember, gibt es für 29,80 Euro auf nuerburgring.de.

XMAS-Brunch | 3. / 10. / 17. Dezember 2023
Livemusik, Kinderanimation und ein reichhaltiges Buffet: An mehreren Adventssonntagen bietet das Nürburgring Congress Hotel managed by Lindner wieder ihren beliebten XMAS-Brunch an. Jeweils von 11:30 bis 14:30 Uhr kann dann in besonderer Atmosphäre geschlemmt – und anschließend gerne getanzt werden. Erwachsene zahlen 42 Euro, Kinder unter 12 Jahren 21 Euro. Die Reservierung erfolgt per Email unter: info.nurburgring@lindnerhotels.com

Internationales Rhein Shiai | 5. bis 7. Januar 2024
Rund 900 Sportler aus aller Welt kommen kurz nach dem Jahreswechsel zum Karate-Wettkampf an den Ring. Damit zählt die Veranstaltung zu den größten Karate-Turnieren weltweit. Bereits zum fünften Mal messen sich Nachwuchssportler und erwachsene Athleten ein ganzes Wochenende in der ring°arena. Wer den Karateka dabei zuschauen möchte: Wochenend-Tickets gibt es unter nuerburgring.de oder an der Tageskasse.

Darts am Ring | 16. März 2024
Die beliebte Darts Gala gastiert auch 2024 am Nürburgring. Bei den vergangenen Ausgaben verwandelten mehr als 3.500 Fans die ring°arena in ein Tollhaus. Und bekamen spektakuläre Matches zu sehen. Dieses Jahr steht der aktuelle Weltmeister „The Bully Boy“ Michael Smith bei der Darts Gala am Nürburgring auf der Bühne und misst sich unter anderem mit dem mehrfachen Major-Champion „Ferrel“ Jonny Clayton, dem Niederländer „The Titan“ Dirk van Dujvenbode, „Cool Hand Luke “ Humphries und weiteren Special Guests. Sitzplatzgenaue Tickets für den Darts-Abend in der ring°arena gibt es bereits ab 30 Euro unter www.nuerburgring.de.

Simon Stäblein | 28. März 2024
Komiker Simon Stäblein kommt an den Nürburgring. Am Donnerstag, 28. März, gastiert er mit seinem aktuellen Programm „Ich schmeiß‘ mich weg“ im ring°kino mit Nachos und Popcorn. Simon Stäblein, der in der Presse als gemeinster Comedian des Landes bezeichnet wird, betrachtet sich selbst lieber als realistischsten Comedian. Tickets für seine Stand-Up Show gibt es für 25 Euro auf der Webseite des Nürburgrings.

Indoor-Events 2023 / 2024:

  • 25.11.2023: NightWash live
  • 02.12.2023: Cheerleading Landesmeisterschaft RLP
  • 08.12.2023: Mo-Torres unplugged
  • 05. – 07.01.2024: Internationales Rhein Shiai
  • 16.03.2024: Darts am Ring Gala
  • 28.03.2023: Simon Stäblein
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In Kall rollt bald der Ball wieder – Kostensteigerung auf 2,6 Millionen Euro

Kall – „Bis Weihnachten wird die Anlage samt Umzäunung fertig sein“, verspricht Manfred Poth, Projektleiter Wiederaufbau bei der Gemeinde Kall. Sehr zur Freude des Kaller Sport Clubs (KSC), dessen Vertreter/innen sich gemeinsam mit Manfred Poth sowie Bürgermeister Hermann-Josef Esser, seinem Allgemeinen Vertreter Markus Auel und Christoph Graf, stellv. Teamleiter technisches Bauamt, an der Sportanlage „Im Auel“ trafen.

Die Rede war vom neuen Kunstrasenplatz, der im Rahmen des Wiederaufbauplans der 2021 durch die Flut völlig zerstörten Sportanlagen entsteht und nun fast fertiggestellt ist. Direkt neben dem Kunstrasenplatz sollen noch ein Rasenkleinspielfeld sowie eine multifunktionale Spiel-um Sportfläche für alle Generationen entstehen, an deren Planungen die Bevölkerung sich hatte beteiligen können.

„Wir haben mit dem Kunstrasenplatz begonnen, damit der KSC und andere Vereine den Spielbetrieb so schnell wie möglich weideraufnehmen können“, erklärt Bürgermeister Hermann-Josef Esser. Tatsächlich, so der KSC-Vorsitzende Wolfgang Kirfel, sei es für den Verein nicht einfach gewesen, die Zeit ohne eigenen Sportplatz zu überbrücken. Ausgewichen waren die Kaller Mannschaften in der Zwischenzeit auf die Sportplätze in Keldenich und Scheven.

Geplant war die Fertigstellung des Kunstrasenplatzes bereits für Herbst dieses Jahres – die Verzögerung wie auch eine Kostensteigerung auf 2,6 Millionen Euro sind der Kampfmittelbeseitigung geschuldet. Nach Expertenprüfung war diese erforderlich geworden. Poth: „Wir mussten rund eine Million für die Kampfmittelbeseitigung ausgeben, das liegt auch an neuen gesetzlichen Vorgaben.“

Kurz nach dem Spatenstich im April 2023 seien die Vorgaben des Kampfmittelräumdienstes in Kraft getreten, sodass die Fläche bis auf das Niveau von 1945 abgetragen werden musste. „Bei einer ersten Sondierung waren dann 28 Störpunkte entdeckt worden, davon blieb nach der zweiten Sondierung keiner übrig“, berichtet der Projektleiter Wiederaufbau. Bürgermeister Esser ergänzt: „Das Ganze hat viel Zeit und Geld gekostet, aber auch zu einem hohen Maß an Sicherheit geführt.“

Die neue LED-Flutlichtanlage entspricht den Vorgaben der „Sternenparkregion Eifel“. Das bedeutet, dass nur das Spielfeld ganz gezielt ausgeleuchtet wird, und so wenig Lichtemission wie möglich entsteht.

Mit dem Bau der Spiel- und Sportfläche könnte nach Beschlussfassung im Bauausschuss Ende November und Ausschreibung des Auftrags dann im Frühjahr 2024 begonnen werden, so Poth, „wenn alles klappt“. Mit ebendieser Einschränkung kündigt der Leiter Wiederaufbau auch den ersten Spatenstich für das angrenzende Sportheim für denselben Zeitraum an.