Nur noch bis zum 16.10.2020 Goldrausch in Daun. Foto: Peter Doeppes
Daun, 15.10.2020 – Bis zum 16. Oktober liegen noch in ca. 60 Fachgeschäften Teilnehmerkarten aus, mit denen man an der Verlosung von Goldbarren und Gutscheinen im Wert von insgesamt rund 2.000 EURO teilnehmen kann. Um allen noch schnell eine Teilnahme zu ermöglichen sind die Fachgeschäfte am 16. Oktober bis um 20.00 Uhr geöffnet. Der GVV nennt diesen Tag den „Freudentag“ und freut sich auf eine rege Teilnahme. Der Termin der Verlosung wurde noch nicht festgelegt aber alle Gewinner werden telefonisch benachrichtigt. Deshalb bittet der GVV auch um die Angabe auf der Teilnehmerkarte und drückt allen Teilnehmern die Daumen.
Kelberg/Berlin, 15.10.2020 – Heute startet ab 10 Uhr der erste BVDVA-Kongress online mit einer Live-Übertragung aus dem Talk-Studio in Berlin. Mit dabei sind rund 25 Referentinnen und Referenten, die wertvolle Impulse und Informationen rund um die innovative Arzneimittelversorgung geben.
Eigentlich sollte dieses Jahr planmäßig im Juni der 13. BVDVA-Kongress stattfinden, doch durch Corona wurde er zum ersten digitalen Kongress rund um die innovative Arzneimittelversorgung. Er bietet der gerade in der Pandemie so wichtigen Branche ein Forum für den Austausch. Der Online-Kongress #bvdvaON soll sich in Zukunft mit der physischen Veranstaltung abwechseln und einen Schwerpunkt bilden.
„Wir haben ein sehr gehaltvolles Programm zusammengestellt, das wir zum Start kostenfrei zugänglich machen“, lädt der Apotheker und Sprecher des BVDVA-Vorstands Christian Buse interessierte Personen ein. Auch spontan können die Podien live gestreamt werden und auch die Teilnahme an den Panel-Sessions ist problemlos möglich.
Bis ca. 12.45 Uhr gibt es Diskussionsrunden aus dem Berliner Talk-Studio. Experten, darunter Prof. Dr. med. Jörg F. Debatin, Walter Oberhänsli und Thomas Heil, geben Informationen zum Stand der gematik, beschreiben die Rolle der Apotheke in einer digitalen Versorgungswelt und geben aktuelle Zahlen zur Arzneimittelmarktentwicklung.
Ab 13:30 bis etwa 16 Uhr folgen parallel Live-Panels: Beispielsweise stellt Dr. Alexander Schachinger neue Marktszenarien vor, Markus Korell präsentiert Methoden, mit denen man neue Geschäftsmodelle entwickelt, Stefan Odenbach spricht über eRezept-Lösungen im europäischen Ausland und Leo Hilse über digitale Gesundheitsanwendungen in Deutschland. Das gesamte Programm steht online unter: https://bvdva-kongress.de/bvdva20/programm.
Der nächste physische BVDVA-Kongress vor Ort (#bvdva21) soll Stand heute planmäßig am 10./11. Juni 2021 in Berlin stattfinden.
Impressionen aus dem City-Forum Euskirchen. Foto: Zukunftsinitiative Eifel
Prüm, 15.10.2020 – Wie wirbt man um helle Köpfe, junge Familien und Unternehmensgründer, wie schafft man Selbstbewusstsein für die ländliche Region? Kurzum: Wie macht man die Eifel zu einer echten Marke, mit der positive Werte verbunden sind? Daran arbeitet die Zukunftsinitiative Eifel bereits seit vielen Jahren und hat das Leitmotiv „Gemeinschaft gestaltet Lebenswelten“ als Solidarität stiftende und kreative Maßgabe entwickelt. Mit einem neuen LEADER-Projekt soll dies gebündelt und mit noch mehr Schubkraft versehen werden. Die griffige Botschaft der Marke lautet: „Wir. Leben. Eifel.“ und vermittelt Werte wie Gemeinsinn, Aktivität und attraktiver Naturraum.
Günter Rosenke, scheidender Landrat des Kreises Euskirchen und Präsident der Zukunftsinitiative Eifel, ist überzeugt: „Die Eifel ist bunt, vielfältig und abwechslungsreich. Die Eifeler schätzen ihre Heimat, sie gehen nachhaltig mit dieser wunderschönen Natur- und Kulturlandschaft um. Die Eifel ist aber auch ein moderner Wirtschaftsraum, wo die Werte Qualität und Beständigkeit noch etwas gelten. Und der Eifeler an sich ist ohnehin einzigartig: Hier packt jeder mit an. Hier ist ein Wort noch ein Wort.“ All das – und noch viel mehr – stehe für die Marke Eifel. „Ziel ist es, auf allen Kanälen die positiven Seiten unserer Heimat herauszustellen und zu vermarkten. Die Eifel kann und bietet viel – und das soll jetzt durch dieses neue Projekt ‚herausgekitzelt‘ werden. Ich bin gespannt und freue mich darauf!“
Vizepräsident Dr. Alexander Saftig verabschiedet den scheidenden Präsidenten Günter Rosenke, Landrat des Kreises Euskirchen. Foto: Zukunftsinitiative Eifel
Sein Amtskollege aus dem Kreis Mayen-Koblenz, Dr. Alexander Saftig, betont die große Bedeutung des Projektes für die Region: „Die Marke Eifel ist ein entscheidender Grundstein hin zu einem ganzheitlichen Regionalmarketing in der Region Eifel. Dafür müssen wir die Stärken des Wirtschaftsstandortes Eifel fokussieren und transportieren, Bewohnern und Gästen eine klare Orientierung bieten und möglichst viele Menschen zu Botschaftern der Eifel machen.“ Für Dr. Saftig ist die Gesamtschau wichtig: „Neben wirtschaftlichen Punkten fließen touristische Aspekte und weiche Standortfaktoren als Elemente der Lebensqualität ein. Der Standort wird nahbar präsentiert.“
Nahbarkeit heißt: Es geht auch um Menschlichkeit und Emotionen. Bereits im Vorfeld wurden entsprechende Eigenschaften herauskristallisiert, welche den Markenkern ausmachen: Tatkräftig und gelassen, bodenständig und optimistisch, tiefgründig und gemeinschaftlich… so präsentiert sich die Eifel nach innen und nach außen. Das entspricht sicher der alltäglichen Lebensrealität vieler Eifelerinnen und Eifeler. Nur trafen diese Tugenden bislang auf eine andere Eigenschaft der Menschen und Unternehmen zwischen Aachen, Köln, Koblenz und Trier: Auf Bescheidenheit.
Im Wettbewerb der Regionen gehört Klappern jedoch zum Handwerk. Darum startet die umfassende Kampagne in allen Medien, gedruckt und digital auf dem neu strukturierten Internetportal www.standort-eifel.de sowie den Plattformen facebook und instagram, die auch die jungen Menschen gut erreichen. Die Kernaussage fasst Landrat Saftig so zusammen: „Die Eifel ist einer der lebenswertesten Regionen im Herzen Europas. Ihre vielfältige Gemeinschaft wird immer wieder anders und immer wieder faszinierend zwischen Tradition und Innovation gestaltet und gelebt. In der digitalen Welt ist man auch abseits der großen Ballungszentren nicht abgeschnitten.“
Drei Jahre lang entstehen unter diesen Vorzeichen jeden Monat Porträts von bemerkenswerten Betrieben, Institutionen oder Initiativen aus der gesamten Eifel, flankiert von vertiefenden Informationen zu Kernthemen wie Ausbildung, Freizeit oder Familie. Es entsteht neben der Kommunikation von aktuellen Inhalten ein Internetportal, welches allen, die an Leben und Arbeiten in der Eifel interessiert sind, eine brauchbare Orientierung und einen ersten Überblick bietet. Die Kampagne ist federführend bei der Eifel Tourismus GmbH in Prüm angesiedelt. Hier arbeitet ein erfahrenes Team gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Wirtschaftsförderungen und Kammern der Region an der redaktionellen Umsetzung und an der Koordination der Inhalte.
Hintergrundinformation:
Die Inhalte des LEADER-Projektes „Einführung der Marke Eifel“ erscheinen unter anderem auf www.standort-eifel.de sowie in den sozialen Medien. LEADER bedeutet „Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale“, auf Deutsch Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft. In ausgewiesenen LEADER-Regionen gibt es seit 1991 EU-Fördermittel für entsprechende Projekte. Zu den LEADER-Regionen der aktuellen Förderphase zählen Vulkaneifel, Rhein-Eifel, Eifel (NRW) und Bitburg-Prüm. In der Zukunftsinitiative Eifel (ZIE) sind 23 Akteure aus zwei Nationen und zwei Bundesländern gebündelt: Landkreise, Verbandsgemeinden, Kammern, die Deutschsprachige Gemeinschaft (DG) Ostbelgien, die Städteregion Aachen und der Bauernverband Rheinland-Nassau.
Der „JugendPlus"-Preis 2020 wird, gemeinsam mit dem Sponsor, voraussichtlich im Rahmen des Neujahrsempfangs 2021 der Stadt Eschweiler verliehen. Plakat: Stadt Eschweiler
Eschweiler, 15.10.2020 – Das ehrenamtliche Engagement hat für die Stadt Eschweiler einen hohen Stellenwert. Vielfältiges bürgerliches Engagement ist ein wichtiger Faktor für ein gelingendes Zusammenleben in unserer Gemeinschaft. In diesem Jahr lobt die Stadt Eschweiler nun zum 18. Mal den Ehrenamtspreis „JugendPlus“ aus.
Ehrenamtlich tätige junge Bürgerinnen und Bürger bis 21 Jahre so wie Jugendgruppen aus Eschweiler, die durch ihr ehrenamtliches Engagement bzw. durch Leistungen für die Gemeinschaft in Schule, Freizeit, Sport, Umweltschutz, Kultur, Soziales, Nachbarschaftliches oder Verein eine besondere Beachtung und öffentliche Würdigung verdient haben, können mit dem Preis ausgezeichnet werden.
Die Sponsoren, Herr Mau Jr. und Herr Hugo Schneider von der Firma HEMA-Immobilien, erhöhen in diesem Jahr das Preisgeld um 500 € auf insgesamt 1.500 €.
Bis zum 31. Oktober 2020 können junge Menschen für den Ehrenamtspreis „JugendPlus“ bei der Abteilung für Kinder- und Jugendförderung des städtischen Jugendamtes, Olaf Tümmeler, Telefon (02403) 71308, E-Mail olaf.tuemmeler@eschweiler.de, vorgeschlagen werden.
Mit der Benennung sollte auch eine kurze Begründung, evtl. auch das Engagement belegende Unterlagen, wie z. B. Fotos und/oder Zeitungsausschnitte für den Vorschlag eingereicht werden.
Aus den Vorschlägen wählt eine Jury den oder die Preisträger aus. Der „JugendPlus“-Preis 2020 wird, gemeinsam mit dem Sponsor, voraussichtlich im Rahmen des Neujahrsempfangs 2021 der Stadt Eschweiler verliehen.
Die Steuerungsgruppe Fairtrade bei ihrer letzten Sitzung in der Kreisverwaltung. Foto: Kreisverwaltung MYK
Region/MYK, 15.10.2020 – Fester Mindestpreis, nachhaltige Produktion und das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit zeichnen Fairtrade-Produkte aus. Das unterstützt auch der Landkreis Mayen-Koblenz, der seit 2016 offiziell Fairtrade-Kommune ist.
Alle zwei Jahre wird überprüft, ob die Kriterien noch erfüllt sind, um sich Fairtrade-Landkreis nennen zu dürfen. Diese Re-Zertifizierung steht auch in diesem Jahr wieder an. Der Antrag dafür wurde bei der letzten Sitzung der Steuerungsgruppe auf den Weg gebracht. Auch wenn einige geplante Maßnahmen Corona-bedingt nicht umgesetzt werden konnten, blick man der Re-Zertifizierung im Kreishaus optimistisch entgegen.
Im Kinopalast Wittlich findet das besondere Konzert statt. Foto: Sebastian Klein
Wittlich, 15.10.2020 – Schon während des ersten Wittlicher Autokinos hat die Zusammenarbeit zwischen dem Kinopalast Eifel/Mosel/Hunsrück, der Firma „Triacs“ für Veranstaltungstechnik und dem Kulturamt der Stadt Wittlich bestens funktioniert. Jetzt steht ein neues kleineres, aber genauso interessantes Projekt an. Wir begrüßen Frank Rohles und seinem Sohn Marc Rohles zu einem Konzert der besonderen Art. Vater und Sohn präsentieren hochkarätige Musik und Hits der letzten 5 Jahrzehnte in einer akustischen und einzigartigen Atmosphäre.
Frank und Marc Rohles präsentieren am 30. Oktober im Kinopalast Wittlich ein Konzert der besonderen Art. Foto: Kai Rohles
Frank Rohles (Gesang und Gitarre) der bereits mit Größen der Rock-Geschichte (wie unter anderem Brian May von der britischen Band Queen) zusammenarbeiten durfte, sowie sein Sohn Marc Rohles (Klavier) der an der Pop-Akademie in Mannheim studiert und bereits mit Chris Thompson (original Sänger von Manfred Mann‘s Earth Band) getourt hat, entführen das Publikum in die wundervolle Musikwelt und erzielen mit den kleinsten akustischen Mitteln die größte emotionale Wirkung für den Zuhörer. Am Freitag, dem 30. Oktober, öffnet der Kinopalast Eifel/Mosel/Hunsrück für dieses Event die Türen des großen Kinosaals. Ab 19 Uhr bis ca. 21:30 Uhr stehen die Musiker aus zwei Generationen auf der Bühne.
Karten gibt es direkt an der Kasse im Kinopalast oder online unter: www.Kinopalast.info1. Reihe und Parkett kosten pro Karte 12,90 Euro. Für den VIP-Bereich werden 16,90 Euro pro Karte fällig. Schnell sein lohnt sich, da die Personenanzahl aufgrund der Corona-Pandemie begrenzt ist und schon einige Karten verkauft wurden. Die Firma Triacs, das Team des Kinopalastes Eifel/Mosel/Hunsrück und das Kulturamt freuen sich auf einen schönen unterhaltsamen Abend.
Landrat Wolfgang Spelthahn ist dankbar, dass Jana Kinas (r.), Vorsitzende des Projekts "Hilfsbrücke", ehrenamtliches Engagement zugunsten der Schwächsten der Gesellschaft organisiert. Hinten: Kreisdezernentin Sybille Haußmann. Foto: Kreis Düren
Düren, 15.10.2020 – Jana Kinas weiß, was es heißt, in einem fremden Land Fuß fassen zu müssen, denn sie ist vor 25 Jahren aus Kasachstan nach Düren gekommen, um in Freiheit und Sicherheit zu leben. Obwohl sie bei null anfangen musste, hat sie alle Herausforderungen gemeistert. Heute unterstützt die 40-Jährige Flüchtlinge dabei, im Kreis Düren zurechtzukommen. Das tut sie als Leiterin der „Hilfsbrücke“, die ein Projekt des eingetragenen Vereins Potenzial Mensch ist, dem Jana Kinas vorsitzt. Das 2015 gegründete Hilfsbrücke-Projekt zählt mittlerweile 300 Mitglieder, von denen gut zwei Dutzend ständig aktiv sind. Das Erdgeschoss des Hauses von Jana Kinas dient ihnen als Büro und Treffpunkt. „Wir betreuen und begleiten Menschen, die vor Krieg und Gewalt aus ihrer Heimat geflohen sind und sich nun in einer Ausnahmesituation befinden“, berichtet Jana Kinas. Angesichts der Corona-Pandemie unterstützt die Hilfsbrücke weitere Menschen, leistet gewissermaßen Nothilfe in einer Ausnahmesituation. Dazu zählt Unterstützung beim Kontakt mit Behörden und Institutionen ebenso wie Dinge des alltäglichen Lebens, etwa die Versorgung mit Lebensmitteln.
Die Öffentliche Hand fördert diese Art des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten der besonders Schutzbedürftigen finanziell. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat der Dürener Initiative „Hilfsbrücke“ nun eine Förderung in Höhe von 6900 Euro im Rahmen der Sondermaßnahme „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern“ bewilligt. Da die Kreisverwaltung in das Antrags- und Prüfverfahren einbezogen war, bedankte sich Jana Kinas jetzt im Kreishaus Düren bei Landrat Wolfgang Spelthahn für die Unterstützung. Der betonte: „Der Kreis Düren schätzt privates ehrenamtliches Engagement genauso wie der Bund. Deshalb haben wir die Arbeit der Hilfsbrücke in der Vergangenheit ebenfalls schon finanziell gefördert.“
Während der Corona-Pandemie versucht die „Hilfsbrücke“, den Kontakt zu Flüchtlingen und Menschen in Not verstärkt durch digitale Technik zu halten. Zudem wird die Homepage zurzeit überarbeitet, um die Hilfsangebote leichter zugänglich zu machen. In einem nächsten Schritt will Jana Kinas auf die Kommunen zugehen, um regelmäßige Sprechzeiten vor Ort anbieten zu können: „Dafür suchen wir zurzeit geeignete Räume.“
Das Steigenberger Hotel unterstützt erneut den Landrat-Hilfsfonds (v.r.n.l.): Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Verena Zlomke (Interim Resident Manager Steigenberger Hotel Bad Neuenahr) mit Karl-Heinz Porz, Leiter der Abteilung Soziales. Foto: Ralf Schuhmann
Bad Neuenahr-Ahrweiler, 15.10.2020 – Das Steigenberger Hotel Bad Neuenahr hat einen Betrag in Höhe von 6000 Euro zugunsten von „Nachbar in Not“ gespendet. Landrat Dr. Jürgen Pföhler nahm die Spende in Empfang und versprach, dass auch von diesem Geld jeder Cent bei den Bedürftigen ankommt. Insgesamt hat das Steigenberger Hotel Bad Neuenahr seit 1999 bereits rund 42.400 Euro für den Landrat-Hilfsfonds gesammelt.
Der Erlös stammt aus Tombolas, die bei Veranstaltungen im Haus durchgeführt werden, unter anderem anlässlich der alljährlichen Silvestergala. Diesmal kamen insgesamt 6000 Euro zusammen.
Der Landrat-Hilfsfonds im Kreis Ahrweiler besteht seit 1974. Er hilft Menschen, die unverschuldet in eine finanzielle Not geraten sind und die von anderen Stellen keine Hilfe zu erwarten haben. Die Bedürftigkeit wird vom Sozialamt der Kreisverwaltung geprüft.
Dabei bleiben die Empfänger stets anonym. Alle Spenden für „Nachbar in Not“ dienen gemeinnützigen Zwecken. Daher können Spendenquittungen ausgestellt werden. Bei jeder Überweisung sollte die Anschrift des Spenders angegeben werden. Das Spendenkonto: Kreissparkasse Ahrweiler, IBAN DE32 5775 1310 0000 8102 00. Mehr Infos in der Kreisverwaltung Ahrweiler, Telefon: 02641/975-500, E-Mail: nachbar-in-not@kreis-ahrweiler.de.
Nur gemeinsam schaffen wir Vulkaneifeler das. Foto: Peter Doeppes
Daun, 15.10.2020 – Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Vulkaneiflerinnen und Vulkaneifler, nach rund acht Monaten gemeinsamen Kampf gegen die Corona-Pandemie möchte ich mich nochmals persönlich an Sie wenden. Die steigenden Fallzahlen betrachte ich mit Sorge: Seit dem vergangenen Wochenende steigen die Fallzahlen nicht nur bundesweit erschreckend schnell an, sondern auch in Regionen in unmittelbarer Nachbarschaft in Ostbelgien, in der Städteregion Aachen oder jetzt auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Dort sind erhöhte Risiken entstanden, weil die Infektionszahlen in den letzten 7-Tagen die Grenze von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnerinnen/Einwohner bei weitem überschritten haben.
Wenn dies passiert, müssen behördlicherseits Einschränkungen des öffentlichen Lebens ausgesprochen werden, um eine weitere Ausbreitung des Virus möglichst eindämmen zu können und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Auch bei uns im Landkreis Vulkaneifel ist es am vergangenen Wochenende binnen weniger Tage zu zahlreichen Neuinfektionen gekommen. Auch wir haben erhöhte Infektionsverläufe und wieder erste klinisch behandlungsbedürftige COVID-19-Patienten. Ein sprunghafter Anstieg kann täglich erfolgen. Daher, meine eindringliche Bitte: Nur mit Ihrer Hilfe, Ihrem Zutun und Ihrem konsequenten Verhalten kann es uns gelingen die Pandemie weiter im Griff zu halten.
Niemand von uns möchte einen zweiten „Lockdown“ riskieren, daher bitte ich Sie alle dringend darum, weiterhin verantwortungsbewusst zu handeln. Die Sorglosigkeit Einzelner, insbesondere im Freizeitverhalten, bei Großhochzeiten, privaten Feierlichkeiten u.ä., führt letztendlich zu Konsequenzen für die gesamte Bevölkerung, in Kitas oder Schulen, in Senioreneinrichtungen, ambulanter und klinischer Pflege und in Gewerbe und Betrieben unseres Landkreises Vulkaneifel.
Lassen Sie uns das seit dem Frühjahr gemeinsam erreichte nicht aufs Spiel setzen. Halten Sie sich bitte weiterhin an die Regeln: Halten Sie sich an die gängigen Abstands- und Hygieneregeln, meiden Sie Menschenansammlungen mit starker Durchmischung von Menschen aus anderen Regionen. Tragen Sie dort wo es erforderlich ist Ihre Alltagsmaske, lüften Sie in geschlossenen Räumen entsprechend. Nur gemeinsam schaffen wir Vulkaneifeler das: Nur mit Ihrer Mithilfe, nur durch gegenseitige Rücksichtnahme können wir auch weiterhin uns und andere schützen. Lassen Sie uns gemeinsam alles daran setzen, die Infektionsrisiken durch unser aller Zutun so gering wie irgendwie möglich zu halten. Jetzt ist die Zeit, wo wir das WIR im Miteinander groß schreiben. Bleiben sie mit dabei, gemeinsam schaffen wir das. Achten Sie auf sich und andere; bleiben Sie auch weiterhin möglichst gesund! Ihr Landrat Heinz-Peter Thiel
Die Corona-Fallzahlen im Eifelkreis steigen weiter. Foto: Gerd Altmann
Bitburg, 15.10.2020 – Im Eifelkreis Bitburg-Prüm wurden heute 12 weitere Infektionen bekannt. Die Zahl der aktuell an COVID-19 infizierten Personen liegt nun bei 130.
Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei 129 Neuinfektionen im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Dieser hat heute die kritische Marke von 50 zum fünften Mal in Folge deutlich überschritten. Gemäß dem Warn- und Aktionsplan RLP wird der Eifelkreis daher mit der Warnstufe „Rot“ ausgewiesen.
Die Sichtungsstelle in Bitburg wurde heute erneut von mehr als 400 Personen besucht. Während die Ergebnisse des zurückliegenden Wochenendes weitestgehend abgearbeitet sind, werden zahlreiche neue Testergebnisse in den kommenden Tagen erwartet. Geöffnet ist die Sichtungsstelle in der Wankelstraße wieder am kommenden Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr.
Es wird darauf hingewiesen, dass beim derzeit starken Zulauf unbegründete Testungen zur alleinigen Absicherung auch nach langer Wartezeit unter Umständen abgelehnt werden können.
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