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Bundestags Abgeordneter Schnieder besucht MAN Modification Wittlich

Wittlich, 16.10.2020 – Der Wittlicher MAN-Standort kämpft nach einer Ankündigung des Mutterkonzerns um sein Überleben. Die Belegschaft hat nun den Eifeler Bundestagsabgeordneten Patrick Schnieder nach Wittlich eingeladen, um über die aktuelle Situation zu sprechen. „Das Wittlicher Werk ist profitabel, die Auftragsbücher sind voll und die Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit“, sagte Schnieder nach dem Rundgang durch die Werkshalle. „Warum ausgerechnet der Standort Witt lich schließen soll, wenn man weltweit 9.500 Stellen abbauen will, kann ich nicht nachvollziehen.

Gemeinsam mit dem Betriebsrat und mit meinen Kolleginnen und Kollegen auf kommunaler und landespolitischer Ebene setze ich mich für den Erhalt des Standortes ein.“Der MAN-Konzern will weltweilt 9.500 Stellen streichen, um in der derzeitigen Rezession Einsparungen zu erzielen. In dem Wittlicher MAN Werk arbeiten etwa 90 Mitarbeiter. Sie sind spezialisiert auf den Aufbau von Sonderfahrzeugen, etwa für Feuerwehren, die Bundeswehr oder auch Baumaschinen.„In Wittlich wird nicht einfach nur gute Arbeit geleistet, hier arbeiten Fachleute, die Erfahrung und Fachwissen einbringen. Der Betrieb bildet zudem sehr erfolgreich aus“, so Schnieder. „Wittlich und die gesamte Region würden einen sehr erfolgreichen Betrieb verlieren und für die 90 Mitarbeiter wäre die Schließung des Standortortes eine Katastrophe.“

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Nach Beratungen in Berlin – Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Infektionsdynamik unterbrechen, Lockdown verhindern!

Region/Mainz, 16.10.2020 – Immer mehr Risikogebiete in Deutschland. „Wir betrachten das aktuelle Infektionsgeschehen mit Sorge. Nicht nur in den Großstädten erleben wir, dass der Schwellenwert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche überschritten wird. Diesen Wert haben wir als Gefahrenmarke definiert, weil die Gesundheitsämter bei noch höheren Infektionszahlen die vollständige Kontaktnachverfolgung nicht mehr leisten können. Wenn die Menschen nicht mehr vom Gesundheitsamt oder ihrer Corona Warn-App rechtzeitig erfahren, dass sie sich möglicherweise angesteckt haben und sich nicht isolieren, können wir die Infektionsketten nicht unterbrechen. Dann können wir das Virus nicht mehr bremsen. Wir Länder haben uns daher mit dem Bund ganz klar darauf verständigt: Mehr Maske und weniger Party! Die Maske und Abstand sind maximaler Schutz. Bei Partys und großen Familienfeiern fällt beides, deswegen sind sie aktuell die größten Infektionsherde.“ Das hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach dem Treffen der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit Bundeskanzlerin Merkel erklärt.

Helfen Sie mit, die Infektionskette zu durchbrechen

„Uns ist es im Frühjahr gelungen, das exponentielle Wachstum zu bremsen. Auch jetzt sehen wir wieder eine sehr große Dynamik beim Anstieg der Neuinfektionen. Keiner von uns will einen zweiten Lockdown. Deswegen müssen wir jetzt entschieden gegensteuern. Wir können das gemeinsam schaffen, auch ohne Lockdown, wenn alle mitmachen. Darum bitte ich die Bevölkerung: Befolgen Sie bitte die AHA-Regeln, Lüften Sie und benutzen Sie die Corona App. Das ist der wirksamste Schutz. Weil das Virus davon lebt, von Mensch zu Mensch zu springen, können wir es so am besten ‚aushungern‘. In den Risikogebieten sollten wir außerdem unsere Kontakte reduzieren und auch unnötige Reisen vermeiden, damit sich das Virus nicht weiter auf Reisen macht“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Auch Corona-Schnelltests können die konsequente Einhaltung dieser Regeln nicht ersetzen, weil sie nicht präventiv wirken und deshalb nicht dazu beitragen, Infektionsketten zu unterbrechen“, so die Ministerpräsidentin.

Beherbergungsverbot bleibt in Rheinland-Pfalz ausgesetzt

„Reisende die aus Risikogebieten außerhalb der Bundesrepublik einreisen, müssen wie bisher in eine 14tägige Quarantäne. Die Verpflichtung zur Quarantäne kann durch einen negativen Corona-Test, der höchstens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden ist, aufgehoben werden. Ein Beherbergungsverbot oder Quarantäne für innerdeutsche Risikogebiete bleibt in Rheinland-Pfalz ausgesetzt“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Zum 8. November werden wir die MusterVO des Bundes zur Einreise aus internationalen Risikogebieten an den RLP Regelungsrahmen anpassen. Bis dahin bleibt es beim bisherigen Testregime.

Gemeinsame Hot-Spot Strategie jetzt im gesamten Bundesgebiet

Rheinland-Pfalz sieht sich mit seinem Corona Warn- und Aktionsplan bestätigt. Auch die Ministerpräsidentenkonferenz hat sich jetzt mit dem Bund darauf verständigt, dass Schutzmaßnahmen schon ab dem Schwellenwert von 35 Neuinfektionen ergriffen werden müssen. Das sieht der Corona Warn- und Aktionsplan in Rheinland-Pfalz bereits vor. Diesen hatte die Landesregierung bereits im September gemeinsam mit den Kommunen erarbeitet. https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-warn-und-aktionsplan-rlp/

„Wir haben bereits gestern mit den Kassenärztlichen Vereinigungen verabredet, ihn nun auf Basis der gestrigen Beschlüsse zu schärfen“, so die Ministerpräsidentin.

Dieser sieht drei Stufen vor:

Warnstufe (mehr als 20 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen in einer Woche): Dringlichkeitsappelle an die Bevölkerung.

Gefahrenstufe (mehr als 35 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen in einer Woche): Einrichtung einer Taskforce, erste Verschärfung der Schutzmaßnahmen. NEU: Maskenpflicht, wo Menschen dichter und länger zusammenkommen. Eine Teilnehmerbegrenzung bei privaten Feiern auf 25 Personen im öffentlichen Raum und eine dringende Empfehlung der Begrenzung auf 15 Personen im privaten Bereich, eine vorgezogene Sperrstunde in der Gastronomie, Spielhallen und ähnlichen Einrichtungen sowie zusätzliche Auflagen und Kontrollen.

Alarmstufe (mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen in einer Woche): Dann werden, wie aktuell in Mainz und Bitburg-Prüm, passgenaue Schutzmaßnahmen erlassen. Neu: Private Feiern im öffentlichen Raum werden begrenzt

auf 10 Teilnehmer oder zwei Hausstände, eine dringende Empfehlung der Begrenzung der Teilnehmer auf 10 Personen wird für private Feiern im privaten Bereich ausgesprochen, Einführung der Sperrstunde um 23 Uhr für Gastronomiebetriebe, Spielhallen und ähnliche Einrichtungen und Außenabgabeverbot von Alkohol.

Zur Begrenzung der privaten Feiern sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Leider haben die vergangenen Wochen gezeigt, dass gerade Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis mit zu vielen Menschen und ohne Schutzmaßnahmen die häufigste Infektionsursache sind. Wir bitten deshalb alle Bürger und Bürgerinnen erneut, gut zu überlegen, ob, wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten notwendig und mit Blick auf das Infektionsgeschehen vertretbar sind.“ Wir setzen bei Feiern in den eigenen vier Wänden auf die Vernunft der Menschen, wir sprechen aufgrund des erheblichen Eingriffs in die Unverletzlichkeit der Wohnung die Beschränkung der Teilnehmerzahl als dringende Empfehlung aus.“

Beschränkungen konsequent durchsetzen

„Wenige Menschen, die die Schutzmaßnahmen missachten, können viele Menschen gefährden“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Daher werde man auch in Rheinland-Pfalz konsequent kontrollieren, ob die Schutzmaßnahmen konsequent durchgesetzt werden. Die Ordnungsbehörden sollen die Gesundheitsämter bei der Überwachung von Quarantäneanordnungen unterstützen. Geprüft werde auch eine Unterstützung oder Entlastung durch die Bundespolizei.

Unterstützung bei Kontaktnachverfolgung

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder sind sich einig, dass Anstrengungen bei der Kontaktnachverfolgung zur Unterbrechung von Infektionsketten und der Kontrolle von infizierten Personen verstärkt werden müssen. Die Landesregierung ordnet deshalb 50 weitere Beamtinnen und Beamte zur Unterstützung des öffentlichen Gesundheitsdienstes ab.  Zudem hilft die Bundeswehr im Rahmen der Amtshilfe bereits logistisch und personell.

Schutz gefährdeter Gruppen

Eine besondere Herausforderung stellt der Schutz vulnerabler Gruppen dar. Deshalb haben die zuständigen Stellen je nach den lokalen Gegebenheiten für die Krankenhäuser, Pflegeheime, Senioren- und Behinderteneinrichtungen besondere Schutzvorkehrungen ergriffen. Dabei wird stets berücksichtigt, dass die jeweiligen Regelungen nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürfen. Bei steigenden Infektionszahlen werden diese Maßnahmen entsprechend angepasst. Der Bund wird durch die neue Testverordnung sicherstellen, dass die Kosten der seit kurzem verfügbaren SARS-CoV2-Schnelltests für regelmäßige Testungen der Bewohner bzw. Patienten, deren Besucher und das Personal übernommen werden. Die verfügbaren Schnelltests sollen prioritär für diesen Bereich eingesetzt werden, um auch bei steigenden Infektionszahlen einen bestmöglichen Schutz zu gewährleisten und sichere Kontakte zu ermöglichen.

Hilfsmaßnahmen des Bundes für Unternehmen verlängern

„Wir stecken noch mitten in der Pandemie und auch für viele Wirtschaftsbereiche ist die Krise noch nicht vorbei, daher wird der Bund die Hilfsmaßnahmen für Unternehmen verlängern und die Konditionen für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche verbessern“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Impfstrategie

Angesichts der Fortschritte bei der Erforschung von Impfstoffen bestehe die Hoffnung, dass im kommenden Jahr Impfstoffe verfügbar sind. Das kann ein entscheidender Schritt sein, um wieder zur Normalität zurückkehren zu können. „Bund und Landesregierung haben dafür erhebliche Mittel bereitgestellt. Eine nationale Impfstrategie wird sicherstellen, dass es kein Windhundrennen um einen Impfstoff oder eine Impfung geben wird“, so die Ministerpräsidentin.

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Tourismus

Fachdialog mit Center Parcs Managment zu Investitionen in der Vulkaneifel

Gunderath, 16.10.2020 – Tourismus braucht starke regionale Vernetzung und verlässliche Kompetenz! Im Rahmen eines Besuchs des größten Rheinland-Pfälzischen Ferienparks, unserem Center Parcs Park Eifel in Gunderath/Vulkaneifel u.a. als Aufsichtsratsvorsitzender der Eifel Tourismus GmbH konnte LR Heinz-Peter Thiel im Fachdialog mit Managing Director Frank Daemen und General Manager vor Ort, Robert van der Kas, mit Kelbergs VG-Bürgermeister Johannes Saxler, OBM Andreas Daniels, OG Uersfeld und Geschäftsführer Werner Ritter, beide von der Touristik Gesellschaft Oberes Elztal mbH, und Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH, sehr gute Aussichten für den künftigen Tourismus in der Vulkaneifel auch unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie sondieren.

Der Tourismus selbst mit vielen Arbeitsplätzen in der Gastronomie, im Freizeit-, Gesundheits- und Kulturbereich sowie mit vielen nachhaltigen Impulsen für Handwerk und Handel ist eine der führenden Branchen in unserem Landkreis. Der Center Parcs Park Eifel in Gunderath hat die höchste Übernachtungsquote in ganz Rheinland-Pfalz und gewährleistet eine für die Vulkaneifel exorbitant hohe Wertschöpfung.

Die klare Botschaft von Managing Director Frank Daemen aus Paris: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wird in den kommenden Jahren kräftig in den Center Parcs Park Eifel in Gunderath investiert, weil der Standort Vulkaneifel als einer der wichtigsten im ganzen Ferienparkverbund gilt. Nun gilt es in den nächsten Monaten, in Land und Landkreis mit Erfahrung, Fachwissen und Rückhalt der Politik und Bevölkerung die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dafür setze ich mich ein. Denn die Urlaubsqualität unserer Gäste ist zugleich unsere Lebensqualität.

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Veränderungen in den Reihen der Organisatorischen Leiter im Rettungsdienst

Daun, 16.10.2020 – Landrat Heinz-Peter Thiel ernannte vor einigen Tagen Christian Schneider aus Boxberg zum Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL). Der Bereitschaftsleiter im DRK-Ortsverein Daun wird damit auch Ehrenbeamter auf Zeit. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir jetzt jemanden mit Ihrer Erfahrung und
Qualifikation auch aus dem östlichen Teil des Vulkaneifelkreises mit in unserem Team haben. Im Falle von Großeinsätzen haben Sie eine sehr wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen, dafür danke ich Ihnen“, so Landrat Thiel bei der Ernennung.

Nach dem Amtseid händigte der Landrat die Ernennungsurkunde aus und zeigte sich überzeugt, dass sich die Bevölkerung auch bei Großschadensereignissen auf die Kompetenz des Leitungsteams verlassen kann. Der Boxberger ist einer von neun Organisatorischen Leitern im Landkreis Vulkaneifel. Der Organisatorische Leiter Rettungsdienst bildet zusammen mit dem Leitenden Notarzt die Einsatzleitung Rettungsdienst und trägt im Einsatzfall die medizinische und organisatorische Gesamtverantwortung. Beim Zusammenwirken von Rettungsdienst und Einheiten des Brandschutzes wird die Einsatzleitung Rettungsdienst Bestandteil der Technischen Ein-satzleitung (TEL). Bei Großschadensereignissen ist es das vorrangige Ziel, die bestmögliche Versorgung sicherzustellen. „Dazu muss schnell und kompetent die medizinische Lage eingeschätzt und umgehend Schlüsse daraus gezogen werden. Beispielsweise müssen Rettungswagen und Notärzte in ausreichender Zahl organisiert werden, Behandlungsplätze festgelegt oder auch ein Hubschrauberlandeplatz für den Rettungshubschrauber gefunden werden“, erläuterte Kreisfeuerwehrinspekteur Harald Schmitz.

Zeitgleich nahm Landrat Heinz-Peter Thiel die Entpflichtung von drei erfahrenen Organisatorischen Leitern vor. Nach dem Brand- und Katastrophenschutzgesetz Rheinland-Pfalz ist mit Erreichen des 63. Lebensjahres die Entpflichtung aus dem Dienst des Organisatorischen Leiters vorzunehmen. In diesem Zuge musste sich Landrat Heinz-Peter Thiel von Udo Horn, Dieter Krämer und Hans-Gerd Otten verabschieden. Alle drei waren seit Juni 1997 als Organisatorische Lei-ter im Landkreis Vulkaneifel tätig. Als langjährige, erfahrene OrgL und Mitglieder des Rettungsdienstes können sie somit auf das ein oder andere größere Schadensereignis zurückblicken – leider auch an Ereignisse, an die man nicht besonders gerne zurückdenkt.

Dennoch blieb besonders der Chlorgasunfall mit 22 Verletzten im Schwimmbad des Center-Parcs in Gunderath, ein Hotelbrand in Daun oder ein Zugunglück in Hohenfels-Essingen in Erinnerung. „Stetiges Engagement, unermüdliche Einsatzbereitschaft – auch bei Tag und Nacht, dass zeichnet Ihre Arbeit aus. Als Koordinator, Leiter der medizinischen Einsatzkräfte und Bindeglied zwischen dem Sanitätsdienst und der örtlichen Einsatzleitung sind die Organisatorischen Leiter unabdingbar. Vielen Dank für Ihre wichtige Arbeit, ganz im Sinne des Ehrenamtes und damit aller Vulkaneifelerinnen und Vulkaneifler!“, verabschiedete Landrat Thiel die drei gestandenen Ehrenamtler, im Beisein der Geschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes Vulkaneifel, Diana Peters, Kreisfeuerwehrinspekteur Harald Schmitz sowie dem Sprecher der Organisatorischen Leiter im Landkreis Vulkaneifel, Günther Lorig. Geistlichen Beistand leistete Pfarrer Andreas Paul, der im gleichen Zuge die Einsegnung der neuen Katastrophenschutzfahrzeuge und der Technischen Einsatzleitung vornahm.

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Einweihung des Neubaus an der IGS Salmtal

Salmtal, 16.10.2020 –  In den vergangenen Jahren wurde das Gebäude der IGS Salmtal vielfach erweitert. Nun wurde der letzte Gebäudeteil der Schule feierlich eröffnet, der vor allem den Schülerinnen und Schüler der MSS ein Zuhause sein soll und viele neue Fachräume beherbergt. Der 7. Oktober 2020 wird in der Geschichte der IGS Salmtal einen besonderen Stellenwert einnehmen. Mit einer Feierstunde wurde der Neubau der Schule eingeweiht, womit die Schule nach 10 Jahren stetiger baulicher Veränderung an einem vorläufigen Schlusspunkt angekommen ist.

Nach dem Bau der Mensa 2012 und dem nun „alten“ Neubau von 2015 sowie der teilweisen Renovierung des ursprünglichen Schulgebäudes schließt sich nun mit dem neuen Gebäudeteil ein Kreis. Im Zuge der seit vergangenem Jahr voll ausgebauten Jahrgänge bis Klasse 13 platzte die Schule an allen Ecken und Enden fast aus allen Nähten, weshalb man sich in den vergangenen Schuljahren mit einem zweigeschössigen Containerbau behelfen musste.

Die Bauarbeiten zum Neubau begannen 2018, wobei dabei in den vergangenen zwei Jahren nach Auskunft von Herrn Koller, dessen Ingenieurbüro bereits den technischen Ausbau der anderen neugebauten Gebäudeteile betreute, ca. 13 Km Rohrleitungen und 15 Km Elektro- und EDV-Leitungen verlegt wurden.

Dass es bei einem Schulneubau eben nicht nur um Funktionalität geht, zeigt auch das von der Künstlerin Frau Maria Hill entworfene Kunstwerk auf dem Schulhof, das das Bedürfnis von Kindern nach verschiedenen Entwicklungsräumen symbolisiert und als „Schatz“ konstruiert ist. Dabei ist das Kunstwerk nicht nur zum Bestaunen da, sondern soll die Schülerinnen und Schüler einladen darauf zu verweilen und schafft mit seinen Sitzflächen auf verschiedenen Höhen vielfältige Kommunikationsebenen.

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Übergabe Unterschriftenliste der Bürgerinitiative

Wittlich, 16.10.2020 – Die Bürgerinitiative hat am 06.10.2020 die Unterschriften zum Bürgerbegehren „Rettet das Wittlicher Freibad“ an Bürgermeister Joachim Rodenkirch übergeben. Das Bürgerbegehren wird jetzt auf seine rechtliche Zulässigkeit geprüft und dann dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt.

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Bericht über die Wahl von Fabien Genet zum Senator

Gerolstein/Digoin, 16.10.2020 – Der Bürgermeister der Partnerstadt von Gerolstein, Digoin, wurde zum Senator der Region Saône et Loire gewählt. Der Senat in Frankreich ist eine wichtige Institution auf nationaler Ebene, etwa vergleichbar mit unserem Bundesrat. Zu der Wahl in dieses hohe Amt gratulieren ihm Stadtbürgermeister Uwe Schneider und der Verein für die Städtepartnerschaften. Hier ein Auszug aus dem Brief von Uwe Schneider an den Bürgermeister Fabien Genet: „Als Bürgermeister der Partnerstadt von Digoin erlaube ich mir, Ihnen zu Ihrer Wahl zum Senator des Departements Saône et Loire ganz herzlich zu gratulieren.

Die Stadt Gerolstein wünscht Ihnen in Ihrem hohen Amt viel Erfolg bei Ihrem Einsatz für die Belange Ihrer Region. Gleichzeitig hofft sie, dass bei Ihrem politischen Einsatz in Paris auch immer die deutsch-französische Freundschaft eine Rolle spielen wird. Wir wissen zur Zeit noch nicht, ob Sie das Amt des Bürgermeisters von Digoin weiterhin ausüben dürfen oder auch wollen. Unabhängig davon wünschen wir uns dauerhafte lebendige Beziehungen mit unserer französischen Partnerstadt.

Die Stadt Gerolstein steht zu dem 2017 in Digoin bekräftigten Part-nerschaftsvertrag und wird bei der Ausgestaltung tatkräftig unterstützt vom Verein für die Städtepartnerschaften. Gerne erinnern wir uns an Ihren Besuch in Gerolstein im Jubiläumsjahr 2017, und wir würden uns sehr freuen, Sie auch als Senator in den Zeiten nach Corona in Gerolstein begrüßen zu dürfen.“

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Wiederwahl bei der Dauner Feuerwehr

Daun, 16.10.2020 – Das Wahlergebnis zur Wahl der Wehrführung der Feuerwehr Daun war eindeutig und ist ein positives Zeichen für die aktuelle Führungsspitze. Seit nun zehn Jahren lenken Wehrführer Manfred Hommes und sein Stellvertreter René Schäfer die Geschicke der Feuerwehr Daun. Der Fortschritt in der modernen Ausrüstung war ihnen hierbei immer genauso wichtig wie die Ausbildung der Mannschaft, die diese Technik bedient. Hierdurch ist es ihnen gelungen, die Feuerwehr Daun zu einer schlagkräftigen Truppe zu formen, die jederzeit zum Wohle der Bürger auch weit über die Stadtgrenzen hinaus Hilfe leisten kann, egal wie kompliziert die Einsatzsituation erscheint.

Aber auch für ein gutes Klima und gesundes Miteinander in der Wehr setzen sie sich immer ein. Für alles dies bedankten sich die Dauner Wehrleute mit dem guten Wahlausgang. Wehrleiter Thomas Simonis, der die geheime Wahl zusammen mit seinen drei Stellvertretern durchführte, betonte anschließend, dass die Wahl mit insgesamt nur einer Gegenstimme ein starkes Signal der Dauner Wehrleute an ihre Führung sei. Simonis freut sich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit Hommes und Schäfer, die nun auch weiterhin die größte Wehr in der Verbandsgemeinde Daun führen und damit auch eine große Verantwortung übernehmen. Sowohl Hommes als auch Schäfer bedankten sich für das in sie gesteckte Vertrauen. Auch in den kommenden zehn Jahren möchten sie weiterhin dafür Sorge tragen, dass die Feuerwehr Daun eine moderne und schlagkräftige Truppe bleibt, auf die die Bürger sich verlassen können. An Ideen hierzu mangelt es ihnen nicht.

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Neu in der Gemeindebücherei Simmerath: Kino für zu Hause und unterwegs

Simmerath, 16.10.2020 – Der Herbst ist da, und mit ihm oft schmuddeliges Wetter zum Drinnenbleiben. Zwar stehen die Herbstferien vor der Tür, aber die Corona-Infektionszahlen steigen wieder und begrenzen die Reise- und Freizeitmöglichkeiten. Lesefreunde müssen selbstverständlich nicht lange überlegen, wie sie es sich zu Hause gemütlich machen. Auf jeden Fall gehört dazu ein gutes Buch. Das gibt es u.a. in bewährter Aktualität und Auswahl in der örtlichen Bücherei, und zwar sowohl in gedruckter als auch in elektronischer Form.

Ein guter Film wäre natürlich auch mal etwas: für zu Hause in kontaktarmen Zeiten, für Eltern und Kind im verregneten Urlaub oder für die lange Zugfahrt. Hier kann die Gemeindebücherei Simmerath seit neuestem mit ihrer Video-on-demand-Plattform
filmfriend.de ebenfalls weiterhelfen und erweitert damit ihr 24-Stunden-Digital-Angebot. Neben dem Leihen von e-Medien über die Onleihe Region Aachen kann man nun auch Filme streamen bzw. herunterladen. Krimi, Kunst, Komödie und vieles mehr, rund 2.000 Filme stehen auf dem neuen Portal ohne weitere Kosten für die Leserinnen und Leser der Gemeindebücherei bereit. Dabei bietet der Filmbestand ein filmkulturelles Gegengewicht zu den
machtvoll agierenden kommerziellen Streaming-Diensten und unterscheidet sich von diesen deutlich.

Zu finden sind vor allem deutsche Filme, internationale, besonders
europäische Arthouse-Titel, Filmklassiker, Kurzfilme, Serien und Dokumentationen, nicht zuletzt ein nicht minder kompetent kuratiertes Angebot für Kinder und Jugendliche. Die von der filmwerte GmbH aus Potsdam-Babelsberg entwickelte Plattform ist werbefrei und hat keine Laufzeitbegrenzung. Täglich kommen Neuheiten
hinzu, die Filme sind ständig verfügbar. Die Altersfreigabe für Kinder wird bei der Anmeldung auf der filmfriend-Seite automatisch geprüft.

Filmfriend.de kann entweder über die Webadresse der Gemeindebücherei https://simmerath.filmfriend.de/de/home oder die entsprechende App (zu finden in den einschlägigen App-Stores) aufgerufen werden. Über die App können die Filme
sogar bis zu dreißig Tagen heruntergeladen und im Offline-Modus abgespielt werden. Als Login gelten die Lesernummer und das Bücherei-Passwort. Ermöglicht wird dieses digitale Angebot durch Fördermittel aus dem Soforthilfeprogramm
für zeitgemäße Bibliotheken in ländlichen Räumen „Vor Ort für Alle“.

Kontakt: Gemeindebücherei Simmerath, Bickerather Str. 1
Fon: 02473 6680, E-Mail: gemeindebuecherei@simmerath.de
Online-Katalog: www.bibkat.de/simmerath, www.simmerath.de

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Grundschule Kürrenberg als „Nachhaltige Schule“ ausgezeichnet

Mayen-Kürrenberg, 16.10.2020 – Im März diesen Jahres nahm die Grundschule Kürrenberg an der Ausschreibung „Nachhaltige Schule“ teil und wurde mit dem Sonderpreis für Umweltprojekte „Nachhaltige Schule“ vom Bildungsministerium und der LandeschülerInnenvertretung ausgezeichnet. „Wir freuen uns besonders über diese Anerkennung durch junge Menschen“, so die Schulleitung Eva Voss, „da sie uns besonders am Herzen liegen.“

Die Grundschule hat zu Beginn des Jahres ein Nachhaltigkeitsteam gebildet, welches aus Lehrern, Eltern und SchülerInnen besteht und ein Portfolio zur nachhaltigen Bildung erarbeitet. Dabei wird nachhaltiges und umweltbewusstes Denken groß geschrieben.

Eine Erziehung zur Nachhaltigkeit ist eine grundlegende Aufgabe, die eine wesentliche Zukunftsdeutung inne trägt. Die Lehrerinnen der Grundschule Kürrenberg möchten den Wandel von unten heraus unterstützen. Besonders liegt es ihnen am Herzen, dass die Kinder eine Beziehung zur Natur z.B. durch den dort integrierten Schulgarten, Unterrichtsreihen sowie Projektwochen und –tagen zur nachhaltigen Bildung, erhalten. „Lernen in der Natur ist wichtig, denn wenn man erkennt wie bedeutsam die Natur für uns alle ist, dann lernt man diese auch zu lieben und zu schützen“, so die Schulleiterin der Grundschule Kürrenberg.

Es ist der Anspruch des gesamten Kollegiums, nicht nur vereinzelt Themen anzusprechen, sondern nachhaltige Bildung als grundlegendes Prinzip zu sehen. So wurden zum Beispiel Müll- und Lichtdienste eingerichtet.

Das Schulgebäude wurde 1999 errichtet und dabei wurden bereits nachhaltige Kriterien in den Fokus genommen. Es gibt eine Erdwärmeheizung. Außerdem werden die Toilettenspülung und die Außenwasseranschlüssen mit Regenwasser gespeisten.

Nachhaltige Bildung geht über den Naturschutz hinaus. So sind nicht nur Klima und Energie sondern auch Gesundheitsförderung, Verbraucherbildung und globales Lernen Themen in der Grundschule Kürrenberg. Es geht darum, die Folgen von eigenem Handeln wahrzunehmen. Dadurch werden Kinder befähigt, in der Zukunft verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

Der Stadtchef ließ es sich nicht nehmen den Schülerinnen und Schülern sowie der Lehrerschaft zur Auszeichnung zu gratulieren.

„Ich bin sehr stolz das die Grundschule Kürrenberg vom Bildungsministerium als „nachhaltige Schule“ mit einer Nachhaltigkeitsplakette ausgezeichnet wurde.“, so Oberbürgermeister Wolfgang Treis.