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Antweilerer Kita-Kinder sammelten Müll: Awo-Kindertagesstätte ist seit Mai zertifizierte Nationalpark-Kita

Antweiler, 19.10.2020 – Bei einer Sammelaktion haben Kindergartenkinder aus Antweiler jüngst einen gewaltigen Müllberg zusammengetragen. An zwei Tagen ging es für die Kinder, ausgerüstet mit Warnwesten, Zangen und Handschuhen, quer durch den Ort.

Die Aktion ist Teil einer Projektarbeit zum Thema Müll, in der unter anderem Aspekte wie Müllvermeidung, Mülltrennung und Müll in der Umwelt zur Sprache kamen. Während der Projektarbeit berichteten die Kinder von eigenen Erfahrungen, in denen sie achtlos weggeworfenen Unrat in der Natur gesehen haben. Für die Kinder war deshalb klar: Umweltverschmutzer wollen sie nicht werden, sondern vielmehr in „ihrem“ Dort den Müll aufsammeln.

Seit Mai ist die Awo-Kita Antweiler nach einem zweijährigen Zertifizierungsprozess zur Nationalpark-Kita ernannt worden. Dadurch stehen Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz ganz oben in der Prioritätenliste der Arbeit von Leiterin Karin Thelen und ihrem Team.

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Europäischer Sozialpreis zu Eschweiler: Preisträger Lukas Ritgens

Eschweiler, 19.10.2020 – Preisträger Lukas Ritgens hat sich am vergangenen Donnerstag in das Goldene Buch der Stadt Eschweiler eingetragen.

Am 3. Oktober wurde Lukas Ritgens aus Eschweiler mit dem Europäischen Sozialpreis zu Eschweiler ausgezeichnet. Am vergangenen Donnerstag hat sich der Preisträger in das Goldene Buch der Stadt Eschweiler eingetragen.

Mit dabei waren neben Bürgermeister Rudi Bertram auch der Präsident des Europavereins, Peter Schöner und Jürgen Werner, Diözesanleiter des Malteser Hilfsdienst e.V. Aachen.

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Fortschritt

Erlebniswelten Grubenfeld machen „Winterpause“

Mayen, 19.10.2020 – Bis einschließlich 1. November haben interessierte Besucher noch die Möglichkeit die „Erlebniswelten Grubenfeld“ in Mayen zu besuchen. Anschließend werden die Pforten des Museums für die Winterpause bis einschließlich 15. März geschlossen.

Die Ausstellung »SteinZeiten« entführt den Besucher in einen leibhaftigen Steinbruch. Er wird dort selbst zum Steinarbeiter und muss sich aktiv betätigen, um den Stein zu gewinnen. Ziehen, Hebeln und Tragen vermitteln dem Besucher ein echtes Gefühl für die seit 7.000 Jahren betriebene Gewinnung des vulkanischen Schatzes. Die in der Ausstellung »SteinZeiten« vermittelte Bergbaulandschaft findet der Besucher gleich nebenan im Mayener Grubenfeld.

Ein ganz besonderes Highlight in diesem Jahr: Die neue „Schatzsuche“ im Mayener Grubenfeld erleben. Kleine Abenteurer können gemeinsam mit Siggi und seinen Freunden „Die Kobolde der Nacht“ entdecken und für die fortgeschrittenen Schatzsucher geht es „Auf den Spuren von Kunius Meurinus“ durch das ehemalige Abbaugelände.

Die Neuauflage der beliebten Karte „Der Schatz am Silbersee“ ist für jedes Alter bestens geeignet. Die Schatzkarte ist im Eintrittspreis für die Erlebniswelten Grubenfeld inbegriffen.

Nutzen Sie also die Gelegenheit und besuchen Sie in den verbleibenden Herbsttagen die Erlebniswelten Grubenfeld. Das Museum ist täglich von 10 -17 Uhr geöffnet. Montags ist Ruhetag (außer an Feiertagen und in den Ferien von RLP und NRW).

Aber auch in den Wintermonaten muss man in Mayen nicht auf einen Museumsbesuch verzichten. Das Eifelmuseum und das Deutsche Schieferbergwerk sind täglich von 10 Uhr – 17 Uhr geöffnet.

Mehr Informationen über die Museen, Öffnungszeiten, Preise, Führungen und vieles mehr finden Sie online unter  www.museumswelten-mayen.de .

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Ehrenamtspreis für Omas gegen rechts

Euskirchen, 19.10.2020 – Das Bündnis „Omas gegen rechts“ wurde von der SPD im Kreis Euskirchen mit dem Ehrenamtspreis 2020 ausgezeichnet. Der Preis ist mit jeweils 300 Euro dotiert. Statt einer Präsenzveranstaltung besuchte der SPD-Kreisvorsitzende und zukünftige Landrat Markus Ramers die jeweiligen Preisträger.

Das Kaller Bündnis „Omas gegen rechts“ setzt sich seit Oktober 2019 gegen rechtsextreme Gewalt und rechtsextremes Gedankengut ein. Es ist eine zivilgesellschaftliche, überparteiliche Initiative, die sich in die politische Diskussion einbringt. „Ich habe das Bündnis Omas gegen rechts in Kall schon früh kennengelernt und bin dankbar für die dort geleistete, ehrenamtliche Arbeit. Der Kampf gegen den Rechtsextremismus ist in den letzten Jahren leider immer wichtiger geworden. Überall, auch im Kreis Euskirchen, gibt es zunehmend Gruppierungen und Parteien, die auf Hass, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung setzen. Das dürfen wir nicht zulassen. Die Omas gegen rechts engagieren sich beherzt für den Erhalt und die Verteidigung unserer Demokratie. Dieses Engagement ist ehrenwert!“, betont Markus Ramers.

Weitere Preisträger sind die DLRG Euskirchen, die in der Corona-Krise die Euskirchener Tafel unterstützen und eine Einkaufshilfe für nicht mobile Menschen anbieten, sowie die Freiwillige Feuerwehr Schleiden, die im Jahr 2019 wegen einer Brandstiftungsserie stark gefordert war.

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Impulse

Aufbrechen – Nachdenken – Ankommen – Meditative Themen-wanderung mit Tiefgang

Dedenbach, 19.10.2020 – Herbstzeit ist Wanderzeit. Wandern ist gesund und umweltschonend. Fachleute wie Neurologen, Sportmediziner, Psychologen oder Herz-Kreislauf-Spezialisten befürworten das Wandern, da es eine Wohltat für Körper und Geist ist.

Schon Hildegard von Bingen spricht von der wohltuenden Grünkraft der Bäume. Auch das Blätterrauschen oder die Duftstoffe, die die Bäume abgeben, schärfen die Sinne. Natur tut gut.
Zu dieser Wanderung gesellt sich das Thema: „Sagen – Reden – Sprechen“. Es geht nicht nur um die Entdeckung der umgebenden Natur, sondern auch um die eigene innere. Wie sage ich etwas? Wie rede oder spreche ich? Mithilfe von Fragen können die Teilnehmer sich selbst die Antwort geben.

In der deutschen Sprache werden die drei Begriffe unterschieden. Beim Sagen, weise ich auf etwas hin, das Reden kann zu einem Gerede werden und das Sprechen mit dem Herzen ermöglicht erst eine gute Beziehung.

Regenerieren Sie bei dieser meditativen Wanderung und gewinnen Sie neue Einsichten für den weiteren Lebensweg.

Am 7. November um 10:00 Uhr ist Start. Bei Anmeldung unter Telefon: 02646-914292 oder per E-Mail: info@lea-atempause.de erfahren Sie den Treffpunkt und wichtige Infos. www.lea-atempause.de

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„Ein Kilo mehr kaufen“ Junge Christen sammelten in Mechernich

Mechernich, 19.10.2020 – Haltbare Lebensmittel für die Mechernicher „Tafel“ sammelten am Wochenende die etwas mehr als 30 Firmlinge der Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara Mechernich im Rewe-Supermarkt in der Marienau. Trotz Corona-Hygiene- und Abstandsregeln lief es außerordentlich gut.

„Die Menschen, die die Jugendlichen ansprechen, sind durch die Bank sehr freundlich und gehen meistens auch auf ihre Vorschläge ein, über den eigenen Bedarf hinaus »1 Kilo mehr« Mehl, Zucker, Trockenerbsen, Reis oder auch Plätzchen und Konserven für Bedürftige zu kaufen“, so Agnes Peters, eine der fünf Katecheten, die die jungen Christen bis zum Empfang des Firmsakramentes im Februar begleiten.

Bereits am Abend des ersten Sammelnachmittags am Freitag hatten die Aktionsteilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 16 und 17 Jahren 16 große Stapelkisten mit haltbaren Lebensmitteln für die „Tafel“ gefüllt. „Die meisten Leute bringen was mit raus von ihrem Einkauf, das sie uns für Bedürftige dalassen“, so Jan Cunzemann, einer der Sammler.

„Manche geben auch Geld“

„Wenige geben uns zu verstehen, dass sie es eilig haben“, so Jonathan Klein. „Man merkt, wenn einer nicht will und lässt ihn oder sie dann auch in Ruhe“, so Luis Dohmen. „Insgesamt sind wir aber sehr positiv überrascht, wie gut die Leute uns und unsere Bitte annehmen“, sagte Oliver Peters. Jan Cunzemann: „Manche geben auch Geld und schicken uns was aussuchen“.

Die Kunden des Rewe-Marktes waren sehr spendabel, und so konnten am Samstagabend insgesamt 44 prallgefüllte Kisten den Mitarbeitern von der Mechernicher Tafel, die mit einem Lieferwagen vorfahren mussten, übergeben werden.

Am Samstag, 7. November, soll um 17.30 Uhr auf dem Vorplatz von Pfarrkirche und Johanneshaus in Mechernich ein Familiengottesdienst zu Sankt Martin gefeiert werden, in dem das Thema „Teilen“ behandelt wird.

Wie Pfarrer Erik Pühringer sagte, sollen die Firmlinge dann auch der Gemeinde über ihre Erfahrungen beim Lebensmittelsammeln für Bedürftige berichten. Andere Gebete und Szenen steuern Kinder des Familienmesskreises bei. Alle Kinder dürfen ihre Martinslaternen mit zum Familiengottesdienst bringen, da der Martinszug in Mechernich dieses Jahr ausfällt.

Für die Teilnahme am Familiengottesdienst am 7. November soll man sich vorher im Pfarrbüro, Tel. (02443) 8640, anmelden.

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Keine Sperrstunde für Gastronomie-betriebe im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg, 18.10.2020 – Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat mit neuen Beschränkungen auf die Corona-Entwicklung reagiert. Die am Donnerstag verkündeten neuen Maßnahmen setzen vor allem bei privaten Feiern an, auf die auch im Eifelkreis ein Großteil der Neuinfektionen mit dem Coronavirus zurückzuführen ist. Sobald ein Landkreis eine Warnstufe erreicht, soll zudem mit einer Sperrstunde, also die Schließung von Gaststätten um 23 Uhr, die Reduzierung von Kontakten erreicht werden.

Seit dem neuen, sprunghaften Anstieg der Infektionszahlen im Eifelkreis Bitburg-Prüm setzt sich der Erste Kreisbeigeordnete Michael Billen rege für die Umsetzung neuer Corona-Bekämpfungsmaßnahmen ein. Nach Gesprächen mit der Landesregierung stellt er heute klar: „Eine Sperrstunde um 23 Uhr, wird es im Eifelkreis nicht geben. Mit einer Allgemeinverfügung, die am 12. Oktober mit dem Land abgestimmt wurde, haben wir als betroffenes Gebiet bereits geeignete Regelungen getroffen. Hierbei stand vor allem die Verkleinerung privater Feiern im Fokus. Da sich ebenfalls das gemeinsame Bier nach dem Sport als Problem herausgestellt hat, haben wir zudem verfügt, dass Zuschauer bei Training oder Wettkampf ausgeschlossen sind.

Wir möchten den Menschen im Eifelkreis gerne die Möglichkeit lassen, einen Geburtstag oder anderen nicht verschiebbaren Anlass mit einer kleinen Gruppe zu feiern – dann allerdings in einem Gastronomiebetrieb, der fest zugeordnete Plätze, Besucherlisten, Abstand und Hygiene sicherstellen kann.“ Kreisbeigeordneter Billen appelliert mit deutlichen Worten an die Bürgerinnen und Bürger im Eifelkreis: „Nehmen Sie dieses Angebot dankend an. Verzichten Sie auf Feiern und andere gesellige Runden in unzulässiger Größe. Es liegt jetzt an jedem Einzelnen, sich dafür einzusetzen, dass den Menschen, den Schulen, den kleinen und größeren Betrieben in unserer Region keine schärferen Maßnahmen oder gar Schließungen drohen.“

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Verschärfte Regeln im Kreis Düren mit Gültigkeit um 0 Uhr in der Nacht auf Montag

Düren, 18.10.2020 – Im Kreis Düren sind derzeit 198 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 1067 sind seit Ausbruch der Pandemie wieder genesen. Die Gesamtzahl der Infektionen ist damit von Freitag auf heute um 55 gestiegen. Somit sind 1307 Menschen im Laufe der Zeit positiv getestet worden (Stand: 10.30 Uhr).

Am Samstag ist der Wert der 7-Tagesinzidenz im Kreis Düren über 50 gestiegen, zuletzt wurden 67,6 gemeldet. Aus diesem Grund gelten mit Gültigkeit um 0 Uhr in der Nacht auf Montag verschärfte Regeln im Kreis Düren. Diese sind der aktuellen Allgemeinverfügung zu entnehmen, die der Kreis Düren über das Wochenende erarbeitet, mit den kreisangehörigen Kommunen abgestimmt und veröffentlicht hat. Die Frist, an der sich der Kreis Düren orientieren muss, ist vom Land NRW festgelegt worden.

„Diese Regeln bedeuten weitere Einschränkungen, dies ist uns bewusst. Wir wissen auch, dass die Einhaltung der Regeln eine große Aufgabe ist und auch beängstigend wirkt. Aber wir müssen jetzt handeln – strenger und disziplinierter denn je. Denn das Virus gibt uns keine Verschnaufpause. Wir haben es gemeinsam in der Hand“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die Allgemeinverfügung ist unter bit.ly/2GZqW2D einzusehen.

Die 198 Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 38 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 110); Düren: 67 (470); Heimbach: 1 (8); Hürtgenwald: 2 (25); Inden: 1 (30); Jülich: 27 (201); Kreuzau: 14 (52); Langerwehe: 7 (103); Linnich: 3 (65); Merzenich: 5 (28); Nideggen: 11 (38); Niederzier: 7 (69); Nörvenich: 6 (37); Titz: 2 (38); Vettweiß: 7 (33). Die Anzahl der Todesopfer beträgt 42.

Die zuletzt gemeldete 7-Tagesinzidenz des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales lautet: 67,6. Die Werte aller Kreise gibt es tagesaktuell (Datenstand vom Vortag) auf: https://www.mags.nrw/coronavirus-fallzahlen-nrw

Hier gibt es Rat und Hilfe:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

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Landkreis Mayen-Koblenz: Corona-Gefahrenstufe Orange – Task-Force einberufen

Region/Kreis MYK, 18.10.2020 – Nachdem der Landkreis Mayen-Koblenz den Inzidenz-Wert von 35 (Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen) erreicht hat, tagte am Samstag erstmals eine Task-Force mit Vertretern des Landes und des Landkreises. Die Bevölkerung wird aufgerufen, sich strikt an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu halten. Insbesondere bei Zusammenkünften im privaten Bereich und an den Arbeitsplätzen kam es in den vergangenen Tagen zu Corona-Übertragungen. Es wurde einstimmig festgestellt, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Maßnahmen ergriffen werden, die für die Bürger in Mayen-Koblenz mit stärkeren Einschränkungen verbunden sind.

Landrat Dr. Alexander Saftig warnt eindringlich zur Vorsicht: „Die Infektionszahlen sind alarmierend. Es kommt auf das Verhalten von jedem einzelnen Bürger an. Wir müssen die Situation unter Kontrolle halten und werden daher in den kommenden Tagen immer wieder prüfen, ob und inwieweit strengere Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung ergriffen werden müssen, die Auswirkungen auf unser gesellschaftliches Leben haben werden.“

Nach dem rheinland-pfälzischen Corona Warn- und Aktionsplan berät und entscheidet die von Detlef Placzek, Präsident des Landesamtes für Jugend und Soziales, geleitete Task-Force über örtliche Maßnahmen, die der weiteren Ausbreitung von COVID-19 frühzeitig und zielgerichtet entgegenwirken.

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Das Heimatbuch 2021 ist ab sofort erhältlich

Region/Kreis MYK, 17.10.2020 – Endlich ist es da, das Heimatbuch 2021. Liebend gern hätte Landrat Dr. Alexander Saftig dieser Tage das neue Heimatbuch des Landkreises Mayen-Koblenz im Kreishaus vor zahlreichen Gästen präsentiert – normalerweise. „Aufgrund der Corona-Pandemie ist in diesem Jahr aber leider nichts wie üblich – mit einer Ausnahme“, sagt Dr. Alexander Saftig. „Das freiwillige Engagement und die Mithilfe, die die Autorinnen und Autoren in die Entstehung des Buches gesteckt haben, ist ungebrochen hoch. Das ist keinesfalls selbstverständlich und deshalb freut es mich umso mehr“, betont der Landrat, dem es lieber gewesen wäre, ebendiesen vielen engagierten Menschen von Angesicht zu Angesicht für ihren Beitrag zur Stärkung der regionalen Identität und zur Bereicherung des kulturellen Leben im Landkreis Danke sagen können.

Ab sofort ist das Heimatbuch 2021 für 7,10 Euro im Handel erhältlich. Insgesamt 100 ehrenamtliche Autoren haben die gut 370 Seiten der 39. Auflage der Heimatbuchreihe mit lesens- und wissenswerten Geschichten gefüllt. „Die Autoren recherchieren, forschen, dichten und fotografieren. In mühevoller Detailarbeit schaffen sie es so, dass die Geschichten aus unserem vielseitigen Landkreis nicht verloren gehen“, betont Landrat Saftig, der sehr gern auch den Gewinnern des diesjährigen Fotowettbewerbs persönlich zu ihren Werken gratuliert hätte.

Erstmals wurde der Fotowettbewerb, der in den vergangenen Jahren noch Jugendlichen und Schulklassen vorbehalten war, für junge und alte Hobbyfotografen geöffnet. Die Resonanz darauf konnte sich sehen lassen. „Uns haben mehr als 100 Fotografien zum diesjährigen Motto ,Kreativ in der Krise‘ erreicht, sodass die Auswahl der Siegerfotos der Jury alles andere als leicht gefallen ist“, berichtet Landrat Dr. Alexander Saftig. Die ausschlaggebende Idee zum Motto war die schier unbändige Kreativität, die der Lock-Down in der Corona-Pandemie zutage gefördert hat. Statt sich von der Situation lähmen zu lassen, nutzten die Menschen die Zeit intensiver und ideenreicher: Es wurden Alltagsmasken genäht, es wurde gebastelt, musiziert und gemeinsam auf Balkonen gesungen. „Diese Kreativität sollte sich auch im Fotowettbewerb des Heimatbuches 2021 widerspiegeln – mit Erfolg“, sagt der Landrat.

Die sechs ersten Platzierungen erhalten Geldpreise von 300 bis 100 Euro. Platz 1 geht an Volker Grösgen (65) aus Andernach und sein „Vorher – Nachher“-Porträt. Den 2. Platz belegt die Klasse 4a der Grundschule St. Georg aus Urmitz mit ihrer Botschaft „Alles wird gut“. Über Platz 3 darf sich Klara Lohner (16) aus Nickenich freuen, die aufzeigt, wie wichtig es ist die eigene Freiheit zu schätzen. Den 4. Platz belegt Gesa Etzkorn (16) aus Lehmen, deren Foto von einer Maske tragenden Sonnenblume in einem Insekten-Blühstreifen gleichzeitig zum Titelbild ausgewählt wurde. Platz 5 geht an das Foto mit dem Titel „Schutzmasken nähen“ von Charlotte Steinmüller (15) aus Wolken und über Platz 6 darf sich Erika Pausch (69) aus Andernach freuen, die die Corona-Pandemie auf einem Scrabble-Spielbrett zusammengefasst hat.

Das Heimatbuch 2021 ist ab sofort für 7,10 Euro in den Buchhandlungen der Region erhältlich. Anfang 2021 startet die nächste Redaktionsphase. Dann können die Autoren wieder ihre Beiträge zur Auswahl ins Kreishaus schicken.