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Landrat Günter Rosenke erklärt heute die Gefährdungsstufe 1 für den Kreis Euskirchen

Euskirchen, 19.10.2020 – Am Wochenende hat es im Kreis Euskirchen einen deutlichen Anstieg der Corona-Infizierten gegeben. Die Inzidenz liegt heute bei 35,6 und damit über der ersten Eingreifschwelle. Der Krisenstab unter der Leitung von Landrat Günter Rosenke hat daher in seiner heutigen Sitzung die Gefährdungsstufe 1 für den Kreis Euskirchen erklärt. Daher greifen ab sofort die dafür landesweit vorgesehenen Regelungen:

Maskenpflicht: Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Zudem gilt die Maskenpflicht auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.

Feierlichkeiten: An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen.

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Die drei besten Wander-Apps für die Eifel

Region, 19.10.2020 – Zwischen Aachen und Trier lässt es sich herrlich wandern. Hier finden Sie die besten Wander-Apps für eine Tour, die ans Ziel führt.

Uralte Bäume, weiche Waldwege und frische Luft: Das macht das Wandern in der Eifel aus. Bei zahlreichen Gabelungen, neuen Wegen und Routen helfen Wander-Apps den Überblick zu behalten. Vorab können Ausflüge geplant werden und nach Schwierigkeitsgrad ausgewählt werden. Auch während des Laufens unterstützen die digitalen Helfer Wanderer auf dem Weg zu bleiben. Die besten Apps in der Übersicht.

  1. Bergfex: Autoren von der Eifel Tourismus GmbH

70.000 GPS-Touren finden sich in der App „Bergfex“. Wanderer finden verschiedene Kategorien und können so eine Tour nach dem eigenen Geschmack herausfiltern. Beigefügt sind Informationen zur Wanderdauer, Distanz der Strecke und dem Höhenprofil. Für Anfänger sind Hinweise zur Ausrüstung besonders wertvoll. Zu den Autoren der App gehören Mitglieder des Eifel Tourismus oder andere Wander-Experten. Jede Strecke ist geprüft, so dass sich Nutzer sicher sein können, dass sie gut ans Ziel kommen. Doch nicht nur vorgegebene Strecken sind möglich, auch eigene Wanderrouten können mit der App erstellt und gespeichert werden.

  1. Komoot: Beste Navigation

Komoot ist eine weitere beliebte App, denn sie bietet eine sehr gute Navigation. Bei einer Route können Start- und Zielpunkt festgelegt werden. Jeder Nutzer legt somit auch seine eigene Wanderdistanz fest. Gute Selbsteinschätzung ist aber Voraussetzung. Daraufhin erstellt die App die Route und los geht es. Detaillierte Infos wie Höhenprofil, Schwierigkeitsgrad oder Straßenbelag stehen zur Verfügung.

Ein besonderes Feature: Alle Touren lassen sich als Offline-Karte speichern. Das ist eine wichtige Funktion, wenn es zum Beispiel keinen Internetempfang gibt. Komoot ist übersichtlich gestaltet und weist eine große Auswahl an Routen auf. Die App kann nur in der eigenen Eifel-Region oder aber auch für andere Reisegebiete genutzt werden.

  1. Maps 3D: Weltweite Karten über die Eifel hinaus

Die Eifel schon komplett durchgewandert? Dann raus in die Welt und dabei die App „Maps 3D“ verwenden. Die Auswahl der weltweiten Karten gilt als großer Pluspunkt der mobilen Anwendung. Nutzer können zwischen mehreren topografischen Karten wählen, auf denen zum Beispiel Gebirge anschaulich dargestellt werden. Doch Achtung: Die Vollversion von Maps 3D ist nur für iOS verfügbar. Mit der App legen Nutzer die Wegpunkte fest und die App berechnet automatisch den Wanderweg. Fertige Strecken sind zudem als Datei downloadbar.

Wandern zwischen Aachen und Trier

Die Eifel weist zwischen Aachen (Nordrhein-Westfalen) und Trier (Rheinland-Pfalz) zertifizierte Wanderwege auf. Der Eifelsteig zählt zum Beispiel zu den beliebtesten Wegen. Sowohl Einheimische als auch Touristen lieben die Natur und Erholung in der Region. Ob ambitionierter Wanderer oder bedächtiger Spaziergänger: In der Eifel gibt es für jeden einen passenden Weg.

Touren-Tipp: Eifelsteig Etappe 02

Von Roetgen über Belgien in die beliebte Altstadt Monschaus führt die Eifelsteig Etappe 02. Die Wanderung startet in Roetgen – und zwar an der Trasse der alten Vennbahn. Diese gehört bereits zu Belgien. Der Wechsel zwischen Belgien und Deutschland ist ein roter Faden dieser Wandertour. Die wechselnde Eifelsteig-Markierung macht sie sichtbar. In Belgien achten Wanderer auf einen gelb-grünen Balken, in Deutschland auf das Eifelsteig-Logo. Während der Wanderung passieren Läuferinnen und Läufer die Überreste der Reinartzhöfe. Auf der Tour erfahren Wanderer auch einiges über die Historie. Weiter geht es auf einem langen geraden Weg durch das Hohe Venn. Hier wartet ein riesiger Wasserspeicher darauf, entdeckt zu werden. Am Ende dieses Abschnitts erreichen Wanderer den höchsten Punkt des Eifelsteigs (658 Meter). Ein weiter Blick in die Eifel ist garantiert.

Das Ziel dieser Etappe ist die Tuchmacherstadt Monschau. Die historische Altstadt lädt zum Verweilen ein. In Cafés und Restaurants warten Leckereien nach der Wanderung. Kleiner Tipp: Das Senf-Restaurant lohnt sich besonders.

In NRW wandern Menschen jeden Alters

In NRW wandern Generationen. Wer mit der ganzen Familie unterwegs sein möchte, sollte den Viadukt-Wanderweg testen. Die Strecke wird als leicht eingestuft und weist insgesamt fast 30 Kilometer auf. Etwa 200 Meter führen durch einen alten Eisenbahntunnel. Das beeindruckende Kalksandsteinviadukt von Altenbeken gibt es als Schmankerl beim Wandern oben drauf zu sehen.

Online auf Wandern in der Heimat aufmerksam machen

Urlaub in der Heimat boomt seit der Corona-Pandemie wir noch nie. Viele Menschen nutzen die aktuelle Situation, um die eigene Region neu zu entdecken. Um auf die Schönheit Deutschlands aufmerksam zu machen, hilft die Online-Welt. Die Deutsche Zentrale für Tourismus hat zum Beispiel die Kampagne „WanderlustGermany gestartet. Online-Kampagnen steigern die Aufmerksamkeit für eine Produkt oder einen Service. In der Tourismusbranche, die aktuell sehr gebeutelt ist, helfen digitale Kampagnen und Anzeigen in der Suchmaschine Google besonders, um die Reisenden vom eigenen Angebot zu begeistern. Die passende SEO-Schreibe ist dabei unerlässlich, um Kunden da zu erreichen, wo sie sich aufhalten.

#WanderlustGermany greift den Trend zu naturnahen Urlaubsformen auf. Bürgerinnen und Bürger wünschen sich das in den aktuell unsicheren Zeiten. Zurück zur Natur erdet. Mit durchdachten Hygiene- und Sicherheitskonzepten macht die Kampagne darauf aufmerksam, dass Wandern im Freien zu den besten Freizeitmöglichkeiten in einer Pandemie gehört.

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Kreisverwaltung Euskirchen setzt Drohnen ein / Datenschutz und Privatsphäre sind gesichert

Euskirchen, 19.10.2020 – Seit Längerem bereits setzt die Kreisverwaltung Euskirchen bei bestimmten Tätigkeiten auf „Luftunterstützung“ durch eine Drohne. „Diese Hightechgeräte erleichtern uns in vielen Fällen die Arbeit“, sagt Landrat Günter Rosenke. Bei den Bürgerinnen und Bürgern gibt es allerdings immer mal wieder Irritationen und Nachfragen. Wer fliegt da über mein Grundstück? Was wird da ausgekundschaftet?

„Diese Rückfragen sind absolut nachvollziehbar“, betont Rosenke. Er gibt aber auch gleich Entwarnung. Die Kreisverwaltung setzt die Drohne im Bereich der Themenfelder Bauen, Umwelt, Planung und Vermessung ein. Überwiegend werden damit aktuelle Luftbilder als Grundlage für die Erfassung und Fortführung der „Amtlichen Basiskarte“ (ehemals „Deutsche Grundkarte“) erzeugt. Hierzu werden ganze Ortslagen – aktuell im Stadtgebiet Mechernich –  beflogen.

Die digitalen Luftbilder werden auch bei der Straßenplanung mit Ableitung von 3D-Modellen, der Flächennutzungserfassung und zur Dokumentation von Schadensereignissen eingesetzt. Inspektions- und Wartungsarbeiten bei besonders schwer zugänglichen Objekten wie z.B. bei stark befahrenen Straßen, Windkraftanlagen oder Brücken können mit der Drohne effektiv unterstützt werden. „Dies verringert den Aufwand und erhöht die Sicherheit des Personals“, so Rosenke, der betont, dass die „Kreisdrohne“ nur für hoheitliche Belange eingesetzt wird. Die Flüge werden vorab den jeweiligen Ordnungsämtern und der Polizei gemeldet. Außerdem können die Kreismitarbeiter sich per Dienstausweis legitimieren.

Einen weiteren wichtigen Aspekt ergänzt Robert Rang, der Abteilungsleiter Geo-Information, Vermessung und Kataster: „Die Luftbilder sind vom Zugriff Dritter ausgeschlossen. Die Wahrung der Privatsphäre der Bürger hat für uns höchste Priorität. Nach einer ausschließlich behördeninternen Auswertung werden alle Bilder gelöscht.“

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Wirtschaft

19 Landessieger wurden im Kammerbezirk Koblenz ausgebildet

Region/Koblenz, 19.10.2020 – In 31 Wettbewerben des Leistungswettbewerbs auf Landesebene konnten Nachwuchshandwerker aus dem Kammerbezirk Koblenz 19 Siege holen! Achtmal Silber und drei Bronzetitel gehen außerdem ins nördliche Rheinland-Pfalz – „eine Bilanz, die sich absolut sehen lassen kann und wir gratulieren den Jugendlichen wie auch den Ausbildungsbetrieben ganz herzlich“, freuen sich HwK-Präsident Kurt Krautscheid und Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich mit den Teilnehmern, ihren Familien und Ausbildern. Die letzten Wettbewerbe zum Landesentscheid fanden jetzt in Trier statt.

Es ist ein Traditionswettbewerb, der seit 1951 ausgetragen wird unter den besten Absolventen der Gesellenprüfungen: der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks findet nach Vorentscheiden mit dem Bundesfinale seinen Höhepunkt. Für das haben nun 19 Nachwuchshandwerker aus dem Koblenzer Kammerbezirk mit dem Landessieg ihre Tickets gelöst. „Unter welchen Corona-Umständen der Bundesentscheid stattfinden wird, wie die Sieger ermittelt werden können, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden. Für die Landessieger steht jedoch jetzt schon fest: Sie haben in diesem, von massiven Einschränkungen geprägten Jahr, beruflich etwas Großartiges erreicht, das bleiben wird!“, ordnet die Kammerspitze die Spitzenresultate ein.

Die ersten Landessieger, ihr Wohnort und der Ausbildungsbetrieb sind:

Bestattungsfachkraft Rebecca Lindner aus 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Heinz-Peter Hoppe aus 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Dachdecker Tim Leidig aus 56291 Laudert, Mario Leidig aus 56291 Laudert

Elektroniker (Fachrichtung Automatisierungstechnik) Tobias Ströder aus 56424 Mogendorf, Jonas Schaltanlagenbau GmbH aus 56427 Siershahn

Elektroniker (Fachrichtung Energie- Gebäudetechnik) Pierre Kraus aus 56332 Dieblich, Elektro Pretz GmbH & Co. KG aus 56070 Koblenz

Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk (Schwerpunkt Bäckerei) Chiara Reuber aus 51597 Morsbach, Schneider‘s Backshop aus 57537 Wissen

Feinwerkmechaniker Florian Gros aus 56477 Rennerod, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Koblenz in 56070 Koblenz

Friseurin Eva Ender aus 55595 Argenschwang, Claudia Schiller aus 55543 Bad Kreuznach

Goldschmiedin Annalena Faller aus 56068 Koblenz, Juwelier Schöne KG aus 56068 Koblenz

Graveur (Schwerpunkt Reliefgraviertechnik) Constantin Pfeiffer aus 55743 Idar-Oberstein, Reischauer GmbH aus 55743 Fischbach

Hörakustikerin Helena Lungstraß aus 56291 Maisborn, Focus Hören Aktiengesellschaft aus 56564 Neuwied

Keramiker Josip Dubravac aus 56422 Wirges, Schilz GmbH aus 56203 Höhr-Grenzhausen

Konditor Christian lgnacio aus 56727 Mayen, Heinrich Baumann Konditorei-Cafe-Köstlichkeiten Inh. Jean Warnecke-Brühl aus 56068 Koblenz

Maler und Lackierer Ben-Luca Franzmann aus 55595 Allenfeld, Timo Franzmann aus 55595 Allenfeld

Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik (Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik) Manuel del Moral Matias aus 53498 Bad Breisig, Reifen Kotinsky GmbH & Co. KG aus 56626 Andernach

Metallbauer (Fachrichtung Konstruktionstechnik) Nikolas Noel Michel aus 65558 Holzheim, Roßtäuscher GmbH aus 65582 Diez

Raumausstatterin Samira Blank aus 56203 Höhr-Grenzhausen, Andre Krah aus 56235 Ransbach-Baumbach

Schilder- und Lichtreklamehersteller Hendrik Adletha aus 56357 Oelsberg, Gebr. Heymann GmbH aus 56357 Geisig

Steinmetz und Steinbildhauer (Fachrichtung Steinmetzarbeiten) Timo Kroll aus 55546 Hackenheim, Kroll Natursteine GmbH aus 55545 Bad Kreuznach

Textilreiniger Leon Schäfer aus 55578 Wallertheim, Kreuznacher Zentralwäscherei GmbH & Co. Mietwäsche KG aus 55543 Bad Kreuznach

Die zweiten Landessieger, ihr Wohnort und der Ausbildungsbetrieb sind:

Bäckerin Madeleine Andrae aus 55566 Bad Sobernheim, Richard Gmeiner aus 55595 Hargesheim

Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk (Schwerpunkt Fleischerei) Dominik Götze aus 56154 Boppard, Edeka Josef Wirz e. K, 56154 Boppard

Informationseleklroniker (Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik) Joshua Kexel aus 56479 Neustadt, Achim Opfer aus 56479 Neustadt

Kauffrau für Büromanagement Colette Mattar aus 56754 Binningen, Handwerkskammer Koblenz in 56068 Koblenz

Metallbauer (Fachrichtung Metallgestaltung) Jonathan Stippler aus 72147 Nehren, ARS Liturgica Werkstätten für Laacher Kunst in der Abtei 56653 Maria Laach

Sattlerin (Fachrichtung Reitsportsattlerei) Jule-Maria Arents aus 56593 Obersteinbach, Rieser Sattlerei und Schmuck e.K. aus 56593 Obersteinbach

Tischler Leander Künkler aus 56477 Rennerod-Emmerichenhain, Andreas Künkler aus 56477 Rennerod-Emmerichenhain

Zahntechnikerin Lea Mannheim aus 56220 Bassenheim, Guckenbiehl Zahntechnik OHG aus 56727 Mayen

Die dritten Landessieger, ihr Wohnort und der Ausbildungsbetrieb sind:

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Thorge Kirchhof aus 57610 Gieleroth, Haustechnik Jansen GmbH aus 57610 Altenkirchen

Maurer Manuel Rötter aus 56814 Greimersburg, Juchem GmbH Hoch & Tiefbau aus 56759 Kaisersesch

Schornsteinfeger Luca Marco Steffes-Mies aus 56759 Leienkaul, Marco Steffes-Mies aus 56759 Leienkaul

Weitere Informationen zum Leistungswettbewerb bei der Pressestelle der Handwerkskammer Koblenz, Tel.: 0261/ 398-161, joerg.diester@hwk-koblenz.de

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Die Verbandsgemeinde Pellenz nutzt eine innovative Zukunftstechnologie zur Stromerzeugung

Plaidt, 19.10.2020 – Mit dem Begriff Fotovoltaik – der sich aus dem griechischen Wort für Licht (phos) und der Einheit für die elektrische Spannung (Volt) zusammensetzt – wird ein technisches Verfahren zur direkten Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie mithilfe von Solarzellen bezeichnet. Die Raumfahrt nutzt die Fotovoltaiktechnologie bereits seit Mitte der 1950er Jahre, am 17. März 1958 wurde von der NASA erstmals ein Forschungssatellit, der Solarzellen zur Stromversorgung verwendete, in den Weltraum geschossen. Durch mit Solarzellen betriebene elektrische Geräte – insbesondere Taschenrechner – fand das innovative technische Verfahren Einzug in den Alltag der Menschen auf der Erde. Im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien in Deutschland hat die Stromerzeugung durch Fotovoltaik in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, 2019 deckte der Strom aus den rund 1,8 Millionen Fotovoltaikanlagen 8,2 Prozent des Brutto-Stromverbrauchs ab.

Zukünftig wird auch die Verbandsgemeinde Pellenz die gleichermaßen innovative wie klima- und umweltfreundliche Fotovoltaiktechnologie zur Stromerzeugung nutzen. Der Verbandsgemeinderat hatte im März 2019 einstimmig die Errichtung einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Rathauses der Verbandsgemeinde beschlossen. Jetzt wurden insgesamt 210 Fotovoltaikmodule mit Solarzellen auf dem Flachdach des Verwaltungsgebäudes installiert, die neu errichtete Anlage erzeugt rund 56.500 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Mit dem selbst erzeugten Strom kann die Verbandsgemeinde Pellenz jeweils einen Teil des Energiebedarfs im Rathaus sowie des Energiebedarfs der vorhandenen Elektrofahrzeuge decken. Der außerhalb der Nutzungszeiten des Verwaltungsgebäudes erzeugte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist, hierfür erhält die Verbandsgemeinde gemäß § 21 des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien eine Einspeisevergütung.

„Im Rahmen der Planung des Rathausneubaus wurde – insbesondere vor dem Hintergrund kontinuierlich steigender Energiekosten – festgelegt, einen Teil des Strombedarfs im neuen Verwaltungsgebäude durch selbst erzeugten Strom zu decken. Be­reits seit der Eröffnung des Rathauses im Mai 2017 nutzt die Verbandsgemeinde Pellenz die innovative Brennstoffzellentechnologie zur Stromerzeugung. Mit der jetzt er­richteten Fotovoltaikanlage wird zusätzlich eine Zukunftstechnologie aus dem Bereich der erneuerbaren Energien zum Einsatz kommen, die in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt“, erläutert Bürgermeister Klaus Bell. Neben der Klima- und Umweltfreundlichkeit der Fotovoltaiktechnologie war insbesondere die nachgewiesene Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend für die Errichtung der Fotovoltaikanlage. „Die Ergebnisse einer von der Verbandsgemeinde Pellenz in Auftrag gegebenen Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zeigen, dass sie Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Rathauses innerhalb des sogenannten Amortisierungszeitraums von 20 Jahren und darüber hinaus sowohl einen finanziellen als auch einen ökologischen Gewinn erwirtschaften wird“, so Klaus Bell.

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Alarmstufe „ROT“: Bernkastel-Wittlich meldet 25 neue COVID-19-Fälle im Landkreis

Wittlich, 19.10.2020 – Am Sonntag, 18.10.2020, wurden dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich 25 neue COVID-19-Fälle bekannt. Der deutliche Anstieg an einem Tag ist insbesondere dem leicht verzögerten Rücklauf von Laborergebnissen zweier Testtage geschuldet. Die Zahl der bislang bestätigen Infektionen wächst damit auf 363 an.

Der Inzidenzwert beläuft sich unter Berücksichtigung der bekannt gewordenen COVID-19-Fälle auf aktuell 57,8 und liegt damit gemäß dem Corona-Warn- und Aktionsplan Rheinland-Pfalz erstmalig in der Alarmstufe rot (>50 Fälle / 100.000 Einwohnerinnen/Einwohner).

Die häusliche Isolierung endete heute für eine Person, sodass die Zahl der Genesenen auf insgesamt 272 ansteigt. Unter Berücksichtigung der Genesenen sowie der beiden bisherigen Todesfälle beläuft sich die Zahl der aktuell Erkrankten auf 89 Personen.

Im Verbundkrankenhaus Bernkastel-Wittlich werden derzeit drei COVID-19-Patienten versorgt. Stand: 18.10.2020, 17.00 Uhr

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„Den Stadtwald Bad Münstereifel klimafit machen“

Bad Münstereifel, 19.10.2020 – Containerverladung und LKW Verkehr läuft auf Hochtouren. Der Stadtwald Bad Münstereifel ist von der aktuellen Borkenkäferkatastrophe vor allem in der Fichte sehr stark betroffen. Ausgelöst durch Dürre und hohe Temperaturen sterben seit 2018 die Fichtenbestände im gesamten Stadtwald großflächig ab. Um die Bestände für die nächste Waldgeneration vorzubereiten, müssen die Stämme geerntet, an die Wege gerückt und abtransportiert werden.

Zudem bemüht sich der Forstbetrieb, die frisch abgestorbenen Fichten so schnell wie möglich zu verkaufen, um gesunde Bestände vor dem Borkenkäfer zu schützen und noch eine geringe Marge für die Stadt zu sichern. Wir bitten Wanderer und sonstige Waldbesucher um Verständnis dafür, dass Bereiche, in denen Holz eingeschlagen, verladen und abtransportiert wird, zu Ihrem Schutz nach dem Landesforstgesetz NRW gesperrt sind. Hier besteht


Lebensgefahr! Bitte betreten Sie auch keine Holzstapel, da diese verrutschen und große Lasten in Bewegung kommen können. Warnbeschriftungen und Schilder weisen auf die Gefahren hin, aber nicht jede Gefahr kann gesichert werden oder ist für Kinder als solche erkennbar.

Daher achten Sie bei Holzstapeln im Wald unbedingt auf Ihre Kinder. Zudem fahren täglich viele LKWs durch den Stadtwald, die u. a. Holz in Container für den Export verladen. Langholztransporter fahren das Holz z. B. in Sägewerke nach Stadtkyll, Zingsheim, Würselen und Schleiden.

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Kreisverwaltung Ahrweiler übernimmt drei weitere Absolventen

Ahrweiler, 19.10.2020 – Sie haben gerade ihr Duales Studium der Sozialen Arbeit oder die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Kreisverwaltung beendet und gehören nun fest zum Team: Sophie Kürsten, Julia Plattner und Benjamin Niederberger haben nach ihren erfolgreichen Abschlüssen direkt ihre Arbeitsverträge erhalten. Sie sind in der Schulsozialarbeit tätig, in der Eingliederungshilfe beim Jugendamt und in der Führerscheinstelle.

„Ich freue mich, dass wir auch in diesem schwierigen Jahr allen unseren Auszubildenden und Dualen Studenten eine berufliche Perspektive für die Zukunft geben können“, sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Die vier Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter, die ihre Prüfung an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz abgelegt hatten, konnten schon im Sommer in den Dienst übernommen werden.

Im Moment läuft das Auswahlverfahren für die Auszubildenden, Anwärter und Dualen Studenten, die im kommenden Jahr bei der Kreisverwaltung anfangen. Bewerbungen für die Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft sowie zum Geomatiker beziehungsweise zur Geomatikerin sind für 2021 aber noch möglich.

Weitere Informationen: www.kreis-ahrweiler.de/azubi.php

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Jetzt zum Sprachmittler werden

Region/Kreis MYK, 19.10.2020 – Rund 150 Migranten engagieren sich ehrenamtlich oder nebenberuflich als Dolmetscher für Gespräche in öffentlichen Einrichtungen der Region Koblenz. Seien es Elterngespräche in Schulen, Beratungsgespräche im Jugendamt oder Aufklärungsgespräche im Gesundheitsamt: gerade in den ersten Monaten nach der Einreise wäre dies ohne die Hilfe eines Dolmetschers für die Beteiligten undenkbar. Um die engagierten Menschen zu unterstützen und gut zu qualifizieren, haben die Stadtverwaltung Koblenz und die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz mit ihren angehörigen Volkshochschulen (VHS) und der IHK-Akademie Koblenz eine Weiterbildung zum Sprachmittler (IHK) auf den Weg gebracht. Die halbjährliche Qualifizierung ist bundesweit einheitlich und wird von vielen Einrichtungen vorausgesetzt, um dort tätig zu werden. Sie findet vorwiegend samstags in den Räumen der VHS Koblenz statt.

Die Weiterbildung zum Sprachmittler wird finanziell durch das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz gefördert. „Wir freuen uns, dass die Weiterbildung zusammen mit der IHK-Akademie Koblenz, der Stadtverwaltung Koblenz und der VHS Koblenz entstanden ist. Und wir hoffen, dass viele Teilnehmer der Qualifizierung anschließend den Sprung in die Selbstständigkeit schaffen“, so Jasmin Peters von der Kreisvolkshochschule, die für die Projektorganisation verantwortlich ist. Sandra Schmalz von der VHS Koblenz ergänzt: „Uns ist es besonders wichtig die Qualifizierungsmaßnahme zentral und gut erreichbar in der VHS Koblenz anzubieten. Wir schätzen das breite Engagement im Bereich Dolmetschen sehr und möchten dies durch die Qualifizierung zum Sprachmittler (IHK) entsprechend anerkennen und unterstützen. Für die Durchführung konnten wir unter anderem überregional anerkannte Experten aus dem Hochschulbereich gewinnen. Wir hoffen daher auf regen Zuspruch und freuen uns auf Sie als Teilnehmende.“

Wer Interesse an der Weiterbildung zum Sprachmittler hat, kann sich an die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, fluechtlingshilfen@kvmyk.de, 0261/108-655 oder die Stadtverwaltung Koblenz, integration@stadt.koblenz.de, 0261/129-4606 wenden. Bewerbungsfrist ist der 23. Oktober.

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Bußgeld für Donald Duck – Richtige Daten in die Rückverfolgungs-listen eintragen

Kall, 19.10.2020 – Wer in Nordrhein-Westfalen beim Besuch eines gastronomischen Betriebs falsche Daten in die Rückverfolgungslisten einträgt, muss laut aktueller Corona-Schutzverordnung mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen. Deshalb bittet das Ordnungsamt der Gemeinde Kall darum, die Daten ordnungsgemäß einzutragen, damit im Falle einer Corona-Infektion die Rückverfolgung eindeutig gewährleistet ist.

„Es gibt leider Fälle, in denen die Kontaktverfolgungslisten nicht ordnungsgemäß ausgefüllt sind“, weiß Harald Heinen, stellvertretender Teamleiter des Bereichs Ordnungswesen. Die Betreiber der Gastronomie sollen deshalb noch vor Ort die Liste auf Plausibilität überprüfen. „Augenscheinliche Fehlangaben, etwa der Name Donald Duck auf der Liste, sollen dann direkt angesprochen werden“, so Heinen weiter.

In Richtung der Gastronomiebetreiber aber auch sonstiger Nutzer dieser Rückverfolgungslisten richtet Heinen den Appell, auch auf die Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung zu achten. Es darf nicht für Gäste und Kunden von Geschäften ersichtlich sein, wer vorher am Tisch gesessen hat oder bedient wurde. „Für jeden Gast oder Kunden muss es eine eigene Liste geben, wir werden die Gastronomiebetriebe diesbezüglich aber noch einmal informieren“, so Heinen.

Einer modernen Methode bedient sich beispielsweise das Café „Em Höhnerstall“ auf dem Margaretenhof zwischen Keldenich und Zingsheim. Die Betreiber, die Eheleute Gentz, setzen auf eine Online-Registrierung. Mit dem Handy wird ein QR-Code eingelesen, auf der sich dann öffnenden Seite müssen die Kunden ihre Daten angeben.

Wichtig ist: Bei der Angabe von Fehlinformationen werden der Gast oder Kunde belangt, nicht das Restaurant. „Der Gastwirt kann ja nichts dafür“, sagt Harald Heinen. Das Ordnungsamt der Gemeinde behält sich vor, stichpunktartig die gastronomischen Betriebe zu überprüfen.