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Alles abgesagt! „Greesberger“ sagen Session ab

Mechernich-Kommern, 28.10.2020 – „Angesichts der hohen Corona Fallzahlen, müssen wir alle Verantwortung übernehmen und werden alle karnevalistischen Aktivitäten für die Session 2020/21 absagen“, das teilt der Sprecher der Karnevalsgesellschaft Greesberger, Günter Schmitz, am letzten Donnerstag, 22. Oktober, mit.

Von der Absage betroffen sind demnach die Proklamationssitzung (November) sowie die Mundartmesse, Hofburgeröffnung und die nach 20 Jahren wieder geplante Herrensitzung (alle: Januar) als auch die Ü30-Party und nicht zuletzt der Rosenmontagszug mit anschließender After-Zoch-Party (alle: Februar).

„Die bisher erworbenen Eintrittskarten für die Herrensitzung behalten ihre Gültigkeit für die nächste, die bereits für den 15. Januar 2022 geplant ist“, so Schmitz: „Wer das nicht möchte, muss sie beim zweiten Vorsitzenden Björn Schäfer zurückgeben und erhält den Eintrittspreis zurück.“

Stattfinden soll nach bisheriger Planung aber die für den 14. November geplante Mitglieder-Versammlung – dann allerdings in der Bürgerhalle und unter strengen Hygienemaßnahmen.

„Die Greesberger wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern alles Gute in der momentan schwierigen Zeit und freuen sich jetzt schon auf eine tolle Session 2021/22“, sagt Schmitz.

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Jugendbeirat Mayen im Austausch mit der Politik

Mayen, 27.10.2020 – Kürzlich traf sich der Jugendbeirat Mayen mit Vertretern der städtischen Parteien zu einem Austausch im Forum Mayen.

Unter Beachtung aller derzeitigen Coronaregeln waren 10 Mitglieder des Jugendbeirates, Frau Sondermann und Vertreter der im Rat vertretenen Parteien anwesend.

Die Jugendlichen hatten diesen Termin geplant, um die Möglichkeit zu bekommen, einige Fragen an die Politik zu stellen. Zugleich konnte der Jugendbeirat seine eigenen Vorstellungen und Planungen näher erläutern. Seitens der Mitglieder des Jugendbeirates wurde der Wunsch geäußert, mehr und besonders frühzeitig in Planungen, welche auch die Jugend betreffen, einbezogen zu werden.

Die Vertreter der Politik informierten sich bei den Jugendlichen über die aktuellen Projekte und gaben einige hilfreiche Tipps.

Unter anderem werden durch den Jugendbeirat aktuell Senioren bei Einkäufen unterstützt, Spielplätze erweitert und Skater- bzw. Mountainbikebahnen geplant.

Das Treffen war für alle Beteiligten sehr interessant und soll wiederholt werden.

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Kommune bewegt Welt: Kreis Düren gewinnt den Wettbewerb

Düren, 27.10.2020 – Der Kreis Düren hat den mit 20.000 Euro dotieren bundesweiten Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ gewonnen. In der Kategorie der großen Kommunen mit über 100.000 Einwohnern behaupteten sich die Aktiven aus dem Kreis Düren gegen die Mitbewerber. Corona-bedingt fand die Preisverleihung des Wettbewerbs von „Engagement global“ am 23. September 2020 erstmals virtuell statt.

Der Kreis Düren hatte sich mit vier Kooperationspartnern beworben: Initiator war der Verein GermAfrika Kompass, der von der Evangelischen Gemeinde zu Düren, dem Caritasverband für die Region Düren-Jülich sowie dem Verein Kultur ohne Grenzen unterstützt wurde. Gemeinsam überzeugte man die Jury von einer kommunalen Entwicklungspolitik, in der Migration und Entwicklung intensiv zusammen gedacht werden.

Im Mittelpunkt der Bewerbung stand die Veranstaltungsreihe „Glokal-Afrodeutsches Wochenende & Empowerment“. Sie rückt bedeutende entwicklungspolitische Themen im Bereich Migration und Entwicklung in die Öffentlichkeit. Hauptziel war es, das Thema auf lokaler Ebene unter dem Motto „Austausch auf Augenhöhe“ zu verankern. An den Glokal-Veranstaltung wirkten auch Solar Global e.V., der Sportverein 1912 Jülich, das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus und „Fußballvereine gegen Rechts“ mit.

Die Glokal-Veranstaltungsreihe vereint mit Migration und Integration zwei Teile, die oft separat gesehen werden und erweitert sie um Entwicklung als dritten Teil. 2018 hat die Veranstaltung den Weg für entwicklungspolitische Themen im Bereich Migration bereitet und wurde 2019 mit Fragestellungen rund um die Themen Umwelt und Klima erweitert. Zusammen mit dem Forschungszentrum Jülich sollte die Veranstaltung 2020 das Thema „Innovation und wirtschaftliche Zusammenarbeit“ haben, was Corona-bedingt jedoch nicht möglich war.

Das Preisgeld von 20.000 Euro ist für die Verstetigung der Veranstaltungsreihe und die Stärkung des Themenfeldes „Migration und Entwicklung“ vorgesehen. Glokal besteht zurzeit aus zwei Hauptteilen, dem Politik- sowie dem Sport-/Kulturteil. Mit dem Preisgeld soll als drittes Themenfeld „Innovation und wirtschaftliche Zusammenarbeit“ dazukommen. So soll eine kleine Wirtschaftsmesse organisiert werden, auf der Projekte der wirtschaftlichen Entwicklung vorgestellt werden. Für Emmanuel Ndahayo, einer der beiden Vorsitzenden des Vereins GermAfrika Kompass, ist das eine Herzensangelegenheit: „Die Partner sollten sich auch auf wirtschaftlichem Feld auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam ausloten, welche Kooperationen möglich und sinnvoll sind.“

Der seit 2014 zweijährlich stattfindende Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ zeichnet bundesweit das gemeinsame entwicklungspolitische Engagement von Kommunen und migrantischen Organisationen aus.

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Friedhof im Stadtteil Kürrenberg wird zum Schmuckstück

Mayen, 27.10.2020 – Bereits seit Jahren trifft sich eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren um den Initiator Manfred Neiss um einmal monatlich auf dem Friedhof in Kürrenberg Pflegearbeiten durchzuführen.

In vielen Arbeitsstunden wurden jeweils am ersten Montag im September und Oktober die durch den Wegfall der Grabstätten entstandenen Freiflächen wieder hergerichtet.

Ebenfalls wurden mit Unterstützung der Gemeindearbeiter und der Bereitstellung von Arbeitsgeräten durch den Betriebshof der Stadt Mayen die unbefestigten Fußwege überarbeitet.

Ebenso ist vorgesehen zum Ende des Monats Oktober nochmals zusätzlich eine Reinigungsaktion auf dem Friedhof durchzuführen, damit der Friedhof zum Fest „Allerheiligen“ wie in den vergangenen Jahren als Schmuckstück zu bewundern ist.

Ortsvorsteher Siegmar Stenner begrüßt diese Initiative und plant mit Herrn Neiss noch weitere Projekte, die dann von der „Seniorenband“ umgesetzt werden.

„Ohne diese 8 Personen wäre der Kürrenberger Friedhof nicht zu einem solchen Schmuckstück geworden!, betont Herr Stenner.

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Ab Montag, 2. November werden am Johannesweg die direkten Zufahrten Baumarkt, „Im Schmidtenloch“ und „Hubert-Roggendorf-Straße“ gesperrt

Mechernich, 27.10.2020 – Die Arbeiten am Johannesweg schreiten weiter zügig voran. Jüngst konnte der erste Bauabschnitt vom „Bahnhofsberg“ bis zur Einfahrt „Marienau“ asphaltiert werden.  Ab Montag, 2. November, werden die direkten Zu- bzw. Ausfahrten Baumarkt, „Im Schmidtenloch“ und „Hubert-Roggendorf-Straße“ gesperrt. Die notwendigen Umleitungen (siehe „Plan“) werden ausgeschildert.

Ingenieur Rudi Mießeler vom Planungsbüro „MR“ zieht eine zufriedene Zwischenbilanz: „Wir liegen gut im Zeitplan. Allerdings ist die Maßnahme im ersten Teilstück stellenweise etwas komplizierter als geplant, da jede Menge Fremdleitungen und Kabel in der Erde sind, die keiner sofort zuordnen kann. Dem müssen wir natürlich akribisch nachgehen.“

Aktuell werden Leitungen und Rohre im zweiten Bauabschnitt – von der Marienau bis zur Baumarkt-Zufahrt – erneuert. Anfang November soll dieser Johannesweg-Abschnitt fertig gestellt sein. „Ab dem Zeitpunkt kann auch das bislang bearbeite Teilstück vom Bahnhofsberg bis zur Marienau wieder für den Verkehr freigegeben werden“, erläutert Mario Dittmann, Fachbereichsleiter „Straßen“ der Stadt Mechernich an.

Auch der REWE-Markt sei dann – zumindest für Kunden vom Bahnhofsberg kommend – ohne Umleitungen erreichbar, ebenso die Wohngebiete Knappenweg und Marienau für Anlieger und Anwohner.

Verzögerungen witterungsbedingt möglich

Im nächsten Bauabschnitt werden ab kommenden Montag (2. November) die Zu- bzw. Ausfahrten zum Baumarkt, „Im Schmidtenloch“ und „Hubert-Roggendorf-Straße“ am Johannesweg gesperrt werden – voraussichtlich bis Anfang 2021.

„Der Zeitplan gilt natürlich nur, wenn der Winter nicht zu streng ist. Kleine Verschiebungen sind bei solch umfangreichen Sanierung-Maßnahmen immer möglich und nicht auszuschließen“, so Mießeler.

Die Behelfstrasse für die Umleitung durch den Wald zum „Schmidtenloch“ wurde bereits geschottert. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Zum „Im Schmidtenloch“ gelangen Anwohner, Anlieger und Rettungsdienste dann über die Marienau und durch den Wald. Die Breite der dort eigens dafür angelegten und geschotterten Behelfsstraße ist weitestgehend auf vier Meter beschränkt. Davon ausgenommen sind nur zwei zehn Meter lange Ausweichstücke für den Gegenverkehr. An diesen Stellen beträgt die Trassenbreite sieben Meter.

Die Zufahrt zum Baumarkt wird während der dritten Bauphase über den Parkplatz am REWE-Markt möglich sein. Der Einbahnstraßenverkehr wird für diesen Zeitraum in der „Hubert-Roggendorf-Straße“ aufgehoben.

Der insgesamt knapp einen Kilometer lange Johannesweg, dessen Straßenbelag mehr einem Flickenteppich gleicht und dessen Kanalsystem marode ist, soll auf der kompletten Länge saniert und ausgebaut werden. Für die gesamte Maßnahme sind zwei Jahre eingeplant. Das Vorhaben war zuvor in zwei Bürgerversammlungen mit den Anliegern abgestimmt worden.

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Kupferstadt Stolberg lädt zum „Digitalen Netzwerktreffen und Fachtagung „Familiengerechte Kommune“

Stolberg, 27.10.2020 – Die Kupferstadt Stolberg ist Gastgeber des Netzwerktreffens „Familienfreundliche Kommune“, das am 26.10. und 27.10. digital stattfindet. Eigentlich sollten die zahlreichen Gäste aus anderen Kommunen und anderen Bundesländern im Zinkhütter Hof zusammenkommen, doch die Corona-Pandemie macht eine solche Zusammenkunft unmöglich.

Im September 2017 ist die Kupferstadt Stolberg als „Familiengerechte Kommune“ ausgezeichnet worden. Diese Auszeichnung ist zum einen eine Bestätigung für die Stadt, zum anderen aber auch eine dauernde Aufgabe. Was wurde bisher erreicht.

Ein Überblick:
– Die Beitragsfreiheit für das 3. Kita-Jahr
– Die Senkung der OGS-Beiträge um 25 Prozent
– Zügiger Ausbau der U3-Betreuung (z.B. Steinweg, Werth, Mausbach)
– Ausweitung der Randzeitenbetreuung in den Kitas
– Die Schaffung des Familienbüros in der Rathausstraße mit vielen Beratungs- und Hilfsangeboten für Familien
– Konzepte für sichere Schulwege
– Glasfaserausbau für ALLE Stolberger Schulstandorte ab 2021
Viele Projekte aus dem IHKo wie zum Beispiel:
– Die Kommunikationsplattform „DorfFunk“
– Die Gründung eines Bürgerfonds, in dem Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen für ihre Stadtteile finanziell gefördert bekommen können
– Schaffung eines Begegnungshauses in der Grüntalstraße
und viele kleinere Projekte…

„Familienfreundlichkeit ist aktive Standortpolitik, davon bin ich überzeugt. Es ist ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Kommunen. Familienfreundlichkeit ist Lebensqualität und Zusammenhalt. Deswegen sind wir sehr stolz auf diese Auszeichnung und begreifen diese als ständige Aufgabe. Wir betrachten Familien als unsere wichtigsten Grundpfeiler für das soziale, lebendige und gerechte Miteinander in unserer Stadt“, so Bürgermeister Patrick Haas in seinem Grußwort.

Seit der Auszeichnung als „Familiengerechte Kommune“ im Jahr 2017 wurde der Rat der Kupferstadt Stolberg jährlich über den Sachstand der jeweiligen Zielvereinbarungen durch den Jahresbericht informiert.
Das bestehende Zertifikat „Familiengerechte Kommune – Kupferstadt Stolberg“ endet in diesem Jahr und hat das Bilanzierungsaudit eingeleitet, an dessen Ende die Verlängerung des Zertifikates für weitere drei Jahre steht. Die Auftaktveranstaltung und der Strategieworkshop des Bilanzierungsaudits sind bereits Geschichte, nun folgen noch verschiedene Beteiligungsformate.

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Sinzig veröffentlicht Ergebnisse zum STADTRADELN

Sinzig, 27.10.2020 – Sinzig hat zum zweiten Mal an der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis teilgenommen. Insgesamt legten 228 Radelnde und 14 Mitglieder des Kommunalparlamentes 52.638 Kilometer zurück und vermieden damit 8 Tonnen CO2 im Vergleich zu Autofahrten. Das sind rund 16.000 km mehr erradelte Kilometer als im Vorjahr und eine Steigerung der CO2-Ersparnis um 3 Tonnen.

Am vergangenen Freitag fand die Siegerehrung in der alten Druckerei statt. Der erste Beigeordnete  der Stadt Sinzig Hans-Werner Adams, das Organisationteam um die Fahrrad AG des Bürgerforums und der Klimaschutzmanagerin Silke Merz bedankten sich für die rege Teilnahme und dem damit verbundenen klaren Zeichen zu mehr nachhaltiger Mobilität und Klimaschutz.

Prämiert wurden die radelaktivsten Teams und Einzelfahrer, darüber hinaus die fleißigsten Radler*innen aus der Kategorie KiTa, Schulen, Familien und Ü70-Fahrer.

Kategorie Team:

  • Platz 1: Team Eifelschreck mit 6.618 km
  • Platz 2: Team Steuerberatung Klotz mit 5.485 km
  • Platz 3: Team Amigos Pedalos mit 3.824 km

Kategorie Einzelfahrer:

  • Platz 1: Bernd Kree – Team Eifelschreck mit 1.686 km
  • Platz 2: Gunter Windheuser- Team Amigos Pedalos mit 1.253 km
  • Platz 3: Stefan Bagingski – Team Eifelschreck mit 1.067 km

Kategorie KiTa, Schulen, Familien und Senioren:

  • Team 6c Mädchen RGS mit 347 km
  • Team Familie Saltzmann mit 1.400 km
  • Team 70 Plus SchueZahr mit 1.303 km
  • Team KiTa Hellenbach Westum mit 3.306 km

Bundesweit beteiligten sich bis dato 1.482 Kommunen und 542.018 Radelnde an der Kampagne, die insgesamt 115.018.548 Kilometer zurückgelegt haben. Das Klima-Bündnis gibt im November die Gewinnerkommunen bekannt. Es bleibt also spannend!

2021 heißt es wieder: Sinzig tritt für Gesundheit, Klimaschutz und Spaß in die Pedale!

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Die ersten 20 Soldatinnen und Soldaten helfen im Gesundheitsamt

StädteRegion Aachen, 27.10.2020 – Während man im Juli die Zahl der aktiven Corona-Fälle und derjenigen, die im Gesundheitsamt die Kontaktpersonen-nachverfolgung geleistet haben an einer Hand abzählen konnte, hat sich nur gut drei Monate später alles grundlegend verändert.

Die 7-Tages-Inzidenz in der StädteRegion kratzt seit heute an der Marke von 200 und es gibt aktuell 1.204 aktive Corona-Fälle in der StädteRegion. „Zu jedem dieser Menschen stellen wir schnellstmöglich telefonischen Kontakt her und ermitteln die engen Kontaktpersonen“, sagt Thomas Wörpel, Leiter des Callcenters im Gesundheitsamt. Die Zahl der Kontakte ist sehr unterschiedlich: „Es können ganz wenige sein, aber manchmal sind es auch ganze Fußballvereine“. Das Gesundheitsamt geht aktuell von bis zu 30 Kontakten pro Person aus, die alle so schnell wie es leistbar ist, angerufen werden müssen.

Dabei helfen seit einigen Tagen schon 20 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Jetzt hat sich der Kommandeur des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen, General Torsten Gersdorf, vor Ort im Gesundheitsamt ein Bild von der Lage gemacht.
„Wir brauchen jede Unterstützung. Deshalb sind wir dankbar, dass die Bundeswehr hier schon wertvolle Hilfe leistet,“ sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Monika Gube. Bei der Masse der neuen Fälle, die jeden Tag hinzukommen, erreicht man aber schnell die Grenzen. „Man kann in der Stunde vielleicht vier Anrufe schaffen.

Denn es reicht ja nicht, einer engen Kontaktperson nur kurz zu sagen: Gehen Sie in Quarantäne und lassen Sie sich testen. Es sind auch Ängste im Spiel und enorm viele Fragen, die diejenigen, die oft aus heiterem Himmel einen solchen Anruf erhalten, dann beantwortet wissen wollen“, sagt Wörpel.

Deshalb haben die gemeinsam tagenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen auch heute direkt den zweiten Hilfeleistungsantrag an die Bundeswehr gestellt. „Wir brauchen schlicht jede helfende Hand. Dabei ist die Bundeswehr mit ihren Kräften, die ja verlässlich jede Woche für 40 Stunden pro Kopf zur Verfügung stehen, eine sehr gute Verstärkung für die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und die angestellten Hilfskräfte“, weiß Dr. Gube zu berichten. Im Callcenter arbeiten aktuell von 8:00 bis 20:00 Uhr im Schichtsystem immer gleichzeitig 47 Personen – und das auch am Wochenende.

General Gersdorf hat indes durchaus hoffnungsvolle Nachrichten für Stadt und StädteRegion Aachen. „Der Hilfeleistungsantrag geht natürlich seinen Weg und wird letztlich vom Bund entscheiden. Ich denke aber, dass wir hier aufgrund der extrem hohen Fallzahlen voraussichtlich schon in der kommenden Woche über das jetzige Maß hinaus unterstützen werden.“ Die Soldatinnen und Soldaten stammen übrigens alle aus der Aachener Region: „Da Aachen ja Garnisonsstadt ist, sehen wir das auch als Nachbarschaftshilfe. Unsere Leute sind hochmotiviert und wollen da sein, wenn sie gebraucht werden. Alleine im Land NRW helfen aktuell mehr als 500 Soldatinnen und Soldaten bei der Kontaktpersonennachverfolgung.“ Und bald wohl auch noch einige mehr im Gesundheitsamt der StädteRegion.

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Wirtschaft

REWE-Center Kall bleibt erreichbar: Eigene Rampe macht Zufahrt möglich

Kall, 27.10.2020 – Das REWE-Center wird trotz der umfangreichen Bauarbeiten und notwendigen temporären Sperrungen im Kaller Kernort weiterhin uneingeschränkt erreichbar bleiben.

Zurzeit wird eine Rampe erstellt. Mit ihr wird der Verkehr von der Bahnhofstraße zum und vom REWE-Center geführt. Die Zufahrtsrampe befindet sich zwischen dem neuen Bahnhofsvorplatz und der bereits errichteten Tiefgarage unter dem REWE-Parkplatz.  Da wo nunmehr die Rampe errichtet wurde, wird zu einem späteren Zeitpunkt das Geschäftshaus Süd entstehen.

Aufgrund der neuen Verkehrsführung können die Arbeiten am Knotenpunkt „Kreisel“ aus zeitlicher Sicht effizienter gestaltet werden, so dass damit zu rechnen ist, dass durch diese Sonderlösung auch voraussichtlich eine Verkürzung der Bauzeit für die gesamte Umgestaltung des Knotenpunktes generiert werden kann, berichtet Teamleiter der Bauabteilung, Markus Auel von der Gemeinde Kall.

Durch die vom Grundstückseigentümer geschaffene neue Zufahrtsmöglichkeit kann auch während einer möglichen temporären Vollsperrung des Knotenpunktes die Erreichbarkeit des REWE-Centers mittels PKW und somit auch die Grund- und Nahversorgung im Ortskern dauerhaft garantiert werden.

Hinzu kommt, dass die verkehrliche Situation in der Bahnhofstraße enorm entspannt werden kann, so dass die Kunden ohne größere Beeinträchtigung, sprich ohne Rückstau und Ampelschaltung den Markt anfahren können.

Alle Fußgänger werden gebeten, nicht über die beiden Fahrbahnen der Rampenanlage zu gehen, sondern die bisherigen Wege zu nutzen.

Die Gemeinde Kall ist bemüht, die Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen für alle so gering wie möglich zu halten.

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Tourismus

Arbeitskreis „Eifeler Mühlsteinrevier“ dankt OB Treis für Zusammenarbeit

Mayen, 27.10.2020 – In seiner letzten Sitzung dankte der Arbeitskreis der Welterbeinitiative „Eifeler Mühlsteinrevier“ dem aus dem Amt scheidenden Mayener Oberbürgermeister Treis für sein umfangreiches Engagement im Rahmen der Initiative.

Im Namen aller Bürgermeisterkollegen überreichte ihm der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel, Alfred Schomisch, ein Relief aus Schiefer.

„Es hat mir stets sehr am Herzen gelegen – für die Stadt Mayen – gemeinsam mit den am Verfahren beteiligten Gebietskörperschaften den Weg zum höchsten kulturellen Gütesiegel der Welt, dem UNESCO-Welterbetitel, zu beschreiten. Ich bin stolz und dankbar, dass ich diese Initiative auf ihren ersten Schritten eines langen Weges begleiten durfte, “ so Oberbürgermeister Treis.

Zum Hintergrund:  Die Arbeitsgemeinschaft wurde 2015 gegründet und die Mitarbeiter der beteiligten Kommunen Stadt Mayen, Stadt Mendig, Verbandsgemeinde Mendig, Verbandsgemeinde Vordereifel und der dazugehörigen Ortsgemeinden Ettringen und Kottenheim, arbeiten gemeinsam am Fortschritt des Welterbe-Vorhabens und eröffneten 2019 den Mühlsteinwanderweg.

Kürzlich wurden die Beschlussfassungen zur Bewerbung um einen Platz auf die Tentativliste durch die Stadt Mendig, Stadt Mayen, Stadt Andernach, Verbandsgemeinde Mendig, Verbandsgemeinde Vordereifel sowie den Ortsgemeinden Kottenheim und Ettringen, gefasst. Die Beschlussfassung des Landkreises Mayen-Koblenz steht in Kürze an.