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FÖJ – Kooperation zwischen Forstbetrieb und Förderverein „Naturschutzstation Bad Münstereifel e.V.“

Bad Münstereifel, 28.10.2020 – Ein FÖJ ist ein „Freiwilliges Ökologisches Jahr“, welches als Stütze der eigenen Berufsorientierung dienen kann. Gefördert wird das FÖJ vom Landschaftsverband Rheinland (LVR).

Mein Name ist Malin Bank, ich bin 18 Jahre alt und mache seit dem 1. August 2020 ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in der Naturschutzstation Bad Münstereifel in Kooperation mit dem Forstbetrieb der Stadt Bad Münstereifel. Diese Kombination gibt mir die Möglichkeit sowohl die Naturschutzarbeit kennenzulernen, als auch die Forstarbeiten.

FÖJlerin Malin Bank und Renate Lehminger-Mertens beim Füttern der Schafe. Foto: Stadt Bad Münstereifel

Meine Einsatzstelle ist die Naturschutzstation, diese ehemalige „Tongrube Toni“ auch „Teichmann-Haus“ genannt, bietet zahlreiche Lebensräume für geschützte wildlebende Pflanzen, Tiere und seltene Orchideen.

Den größten Teil der Woche bin ich im Forstrevier der Revierleiterin Frau Julia Nies tätig. Wichtige Teilaufgaben sind zum Beispiel die regelmäßige Kontrolle der Revierarbeiten. Vor allem die seit 2018 herrschende Borkenkäfer-Katastrophe nimmt viel Zeit und Planung in Anspruch, aber auch das Schützen der jungen Bäume in den vielen Neuaufforstungen gehört zu meinen Aufgaben.

An den Mittwochabenden und Donnerstagmorgen begleite ich zusammen mit der Biologin Frau Dr. rer. nat. Renate Lehminger-Mertens das Edelkrebs Projekt. Abends werfen wir die Reusen aus und zählen am nächsten Morgen die Anzahl und Geschlechter der Krebse. Somit werfen wir immer ein Auge auf das Gewässer des Naturschutzgebietes.

An den Donnerstagen helfe ich Herrn Markus Körfer bei vielen ehrenamtlichen Aufgaben, wie der Kontrolle und Pflege einiger Streuobstwiesen und seiner Schafe auf Flächen im Naturschutzgebiet.

In den Ferienfreizeiten bekommen Frau Jule Helmling (Dipl. Geogr., Umweltpädagogin) und ich viel Unterstützung von den kleinen Naturschützern. Zusammen mit den Kindern entdecken wir die Flora und die Fauna des Naturschutzgebietes und werten diese gemeinsam aus. Somit wird den Kindern ein Verständnis für Natur und Umwelt vermittelt. Umweltpädagogische Sachverhalte werden dabei oft spielerisch vermittelt, Klimaschutzaspekte praktisch umgesetzt und die Natur- und Umweltschützer von morgen ausgebildet.

Bei diesem FÖJ lernt man viel nachhaltig zu denken. Nicht nur im Forst wird in die Zukunft geplant, sondern auch im Naturschutz. Wie schützt man das Gebiet langfristig? Welche Methoden für den Schutz dürfen durchgeführt werden? Und am wichtigsten, anlehnend an die erste Frage, wie pflege ich das Gebiet, um es langfristig zu erhalten?

Alle diese Fragen und Planungen unterstütze ich zusammen mit dem Fachpersonal und gemeinsam kreieren wir die Lösungen. Es ist wie ein riesiges Projekt, welches in die Ewigkeit gerichtet ist und genau das finde ich so spannend an diesem FÖJ. Die vielen verschiedenen Aufgabenfelder lassen es nie langweilig werden. Zudem nehme ich die Natur viel bewusster wahr und erkenne mögliche Probleme oder aber auch eine schöne Entwicklung des Waldes und der Natur.

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Abgesagt! Zülpicher Karnevalisten treffen schweren Herzens Entscheidung

Zülpich, 28.10.2020 – Schweren Herzens haben sich die Zülpicher Karnevalsvereine in Abstimmung mit der Stadtverwaltung Zülpich darauf geeinigt, alle geselligen Veranstaltungen für die bevorstehende Karnevalssession 2020/2021 abzusagen. Lange hatte man gehofft, dass sich vielleicht doch noch eine Lösung abzeichnet, aber auf Grund der nunmehr stetig steigenden Infektionszahlen habe man sich darauf verständigt, gesellige Veranstaltungen abzusagen. Dazu zählen Proklamationssitzungen, Damen- und Herrensitzungen, Kindersitzungen, Karnevalistische Seniorennachmittage, Sitzungen mit und für Behinderte, Tollitätenempfänge, Schlüsselübergaben, Närrische Treiben an Weiberfastnacht, After Zoch Parties und leider auch die traditionellen Rosenmontagszüge.

Robert Frings, Präsident der Zölleche Öllege: „Alle Karnevalsgesellschaften in der Stadt Zülpich haben sich im Rahmen von Präsidentenversammlungen in den letzten Monaten mehrfach getroffen um Möglichkeiten für Veranstaltungen auszuloten. Leider hat uns jetzt die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie dazu gezwungen auf gesellige Veranstaltungen in der Karnevalssession 2020/2021 komplett zu verzichten. Diese Entscheidung haben wir in enger Abstimmung mit der Verwaltungsspitze der Stadt Zülpich getroffen und sie ist allen Verantwortlichen nicht leichtgefallen. Als Vereine erreichen wir natürlich nur die organisierten Mitglieder aber wir appellieren an die Vernunft aller, sich an die geltenden Vorschriften zu halten, damit wir uns auf eine unvergessliche Session 2021/2022 freuen können“, sagte Frings.

Was letztlich in der Session 2020/2021 erlaubt sein wird und inwieweit die Jecken im kleinen Kreis feiern können, ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig unklar.

Ulf Hürtgen, Bürgermeister der Stadt Zülpich: „Ein unbeschwertes Feiern im üblichen Rahmen ist während der Pandemie leider nicht möglich. Ich zolle der einheitlichen Entscheidung aller Zülpicher Karnevalsvereine zur Absage der Veranstaltungen Respekt. So bitter das für das rheinische Brauchtum ist, so verantwortungsvoll ist es der Gesundheit aller wegen.“

Für dieses Jahr bleibt den Karnevalsjecken nur übrig, ihren Karneval im Herzen zu tragen und zuversichtlich in das neue Jahr zu blicken.

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Wirtschaft

Dauner Kfz-Innungsmitglied ist Pilotbetrieb der Region

Daun, 28.10.2020 – Auto Stolz aus Daun kann stolz sein. Der Innungsfachbetrieb der Kfz-Innung Daun-Prüm ist einer von 28 Kfz-Betrieben aus ganz Deutschland, die sich als Pilotbetrieb einer Prüfung der Deutschen Akkreditierungsstelle gestellt haben. Ergebnis: Alles richtig gemacht!

Hintergrund: Die neue europarechtliche Norm, die ISO 17020, muss von allen Kfz-Betrieben, die Abgasuntersuchen (AU) durchführen, erfüllt werden. Diese Norm kommt zu den bereits bestehenden Anforderungen aus der Straßenverkehrsordnung hinzu. Die Betriebe müssen nun nach einem akkreditierten Qualitätsmanagementsystem arbeiten. Dies ist eine Voraussetzung dafür, damit die in den Werkstätten durchgeführten Abgasuntersuchungen weiterhin von den Prüforganisationen anerkannt werden und Autobesitzer die notwendige Plakette erhalten.

Das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe mit seinem Zentralverband (ZDK) in Bonn hat sich frühzeitig dieser neuen EU-Auflage gestellt und die Marke AÜK (Akkreditierte Überprüfung im Kfz-Gewerbe) platziert. 35.000 Tausend Betriebe in ganz Deutschland können auf die Leistung vom Zentralverband zurückgreifen und damit diese neue europarechtliche Norm umsetzen. Walter Zimmer, Auditor für die hiesige Region, begleitet die Kfz-Betriebe während der Umstellphase in diesem Jahr: „Es ist schon eine enorme Leistung, die von den Kfz-Betrieben wieder einmal verlangt wird“, findet der Kfz-Meister, der für die Kfz-Innungen Daun-Prüm und Bernkastel-Wittlich-Bitburg die Werkstätten betreut.

Alles richtig gemacht bei den neuen Prozessen und Techniken zur Abgasuntersuchung nach neuer Europanorm! Das bescheinigte Dipl.-Ing. Peter Herget (links), Fachbegutachter der Deutschen Akkreditierungsstelle, an Markus Schleuning (rechts) vom Autohaus Stolz in Daun. (Foto: Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, Walter Zimmer)

Bei Stolz in Daun wurde alles richtig gemacht. Dies bescheinigte Mitte Oktober der Dipl.-Ing. Peter Herget, Fachbegutachter der Deutschen Akkreditierungsstelle, der die Durchführung der Abgasuntersuchung im Autohaus Stolz begutachtete.

„Wir hatten uns bereits vor einem Jahr als Pilotbetrieb zur Verfügung gestellt, damit unser Verband in der Praxis dieses neue System testen kann. Das war für uns als Innungsbetrieb selbstverständlich“, erzählt Peter Stolz, der zusammen mit seinem Mitarbeiter Markus Schleuning im Autohaus für die AU-Leistung verantwortlich ist.

Michael Breuer (rechts), stellvertretener Leiter Abteilung Technik beim ZDK und Pascal Gebhard (links), systemverantwortlicher Leiter beim Fachverband Rheinland-Pfalz. Beide waren maßgeblich an der Erarbeitung der neuen Akkreditierung beteiligt und ließen es sich nicht nehmen, bei der Prüfung in Daun bei Pilotbetrieb Stolz mit dabei zu sein. Foto: Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, Walter Zimmer

Michael Breuer (rechts), stellvertretener Leiter Abteilung Technik beim ZDK und Pascal Gebhard (links), systemverantwortlicher Leiter beim Fachverband Rheinland-Pfalz. Beide waren maßgeblich an der Erarbeitung der neuen Akkreditierung beteiligt und ließen es sich nicht nehmen, bei der Prüfung in Daun bei Pilotbetrieb Stolz mit dabei zu sein. (Foto: Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, Walter Zimmer)

Mit dabei waren auch Michael Breuer, stellvertretener Leiter Abteilung Technik beim ZDK und Pascal Gebhard, Systemverantwortlicher Leiter beim Fachverband Rheinland-Pfalz.

„Mit der neuen ISO 17020 hat auch eine neue Software Einzug gehalten. Sie ermöglicht es uns, Schulungsbescheinigungen und Kalibrierscheine selbst in die zentrale Datenbank des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes einzupflegen“, berichtet Markus Schleuning. „Für unsere Kunden spielt es zwar letztlich kaum eine Rolle, welchen Aufwand wir betreiben, um den AU-Service auch in Zukunft bieten zu können“, erzählt der Kfz-Meister weiter, „aber wir nehmen unseren Auftrag als Servicestelle sehr ernst und freuen uns, für die Zukunft bestens gerüstet zu sein.“

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Apfelsorten für Allergiker!

Mechernich, 28.10.2020 – Im Streuobstwiesenteil der Nordeifel, zu dem auch das Stadtgebiet Mechernich gehört, spielt sich zurzeit eine sehr reichhaltige Apfelernte ab. Es gibt gleich zwei Zusammenschlüsse von Obstwiesenbesitzern, die alte Sorten zu Saft und Schnaps verarbeiten und vermarkten, den Verein „Renette“ und die Firma „Föno“.

Museumbäuerin Rosi Josten zeigt Apfelscheibentrocknen beim „Tag nach der Ernte“ im Freilichtmuseum Kommern. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Was in der Öffentlichkeit nicht so gegenwärtig ist, sind verbreitete Allergien gegen Äpfel oder Kernobst. Und der Umstand, dass es Apfelsorten gibt, die auch für Allergiker geeignet sind. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer jetzt in einer Pressemitteilung hin.

Zu den Sorten, die besonders gut verträglich sind, gehören „Santana“, „Wellant“, „Rubinette“, „Berlepsch“ oder der gute alte „Boskoop“, der im Raum Mechernich weit verbreitet ist. In der vom Rheinischen Landwirtschaftsverband (RLV) verbreiteten Pressemittelung heißt es aber auch: „Es ist allerdings notwendig, dass jeder Allergiker für sich testet, welche Apfelsorten er verträgt. Denn die Verträglichkeit ist von Person zu Person verschieden.“

Liste der Direktvermarkter

Häufig wird behauptet, dass alte Apfelsorten verträglicher seien als neue. Diese Aussage könne so nicht bestätigt werden, schreibt der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer. Die Aneinanderreihung von Aminosäuren in der Apfelsorte sei entscheidend dafür, ob Allergiker eine Apfelsorte vertragen können oder nicht. Und die sei von Sorte zu Sorte unterschiedlich – egal ob alt oder neu.

Auch die Dauer der Lagerung habe Einfluss auf die Verträglichkeit. So vertragen viele Allergiker frisch geerntete Äpfel besser als Früchte, die lange Zeit gelagert worden sind. Viele direktvermarktende Obstbaubetriebe bieten den Verbrauchern in ihren Hofläden die Möglichkeit an, die Apfelsorten zu probieren. Eine Liste mit direktvermarktenden Apfelerzeugern findet man auf www.provinzialverband.de

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Alles abgesagt! „Greesberger“ sagen Session ab

Mechernich-Kommern, 28.10.2020 – „Angesichts der hohen Corona Fallzahlen, müssen wir alle Verantwortung übernehmen und werden alle karnevalistischen Aktivitäten für die Session 2020/21 absagen“, das teilt der Sprecher der Karnevalsgesellschaft Greesberger, Günter Schmitz, am letzten Donnerstag, 22. Oktober, mit.

Von der Absage betroffen sind demnach die Proklamationssitzung (November) sowie die Mundartmesse, Hofburgeröffnung und die nach 20 Jahren wieder geplante Herrensitzung (alle: Januar) als auch die Ü30-Party und nicht zuletzt der Rosenmontagszug mit anschließender After-Zoch-Party (alle: Februar).

„Die bisher erworbenen Eintrittskarten für die Herrensitzung behalten ihre Gültigkeit für die nächste, die bereits für den 15. Januar 2022 geplant ist“, so Schmitz: „Wer das nicht möchte, muss sie beim zweiten Vorsitzenden Björn Schäfer zurückgeben und erhält den Eintrittspreis zurück.“

Stattfinden soll nach bisheriger Planung aber die für den 14. November geplante Mitglieder-Versammlung – dann allerdings in der Bürgerhalle und unter strengen Hygienemaßnahmen.

„Die Greesberger wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern alles Gute in der momentan schwierigen Zeit und freuen sich jetzt schon auf eine tolle Session 2021/22“, sagt Schmitz.

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Jugendbeirat Mayen im Austausch mit der Politik

Mayen, 27.10.2020 – Kürzlich traf sich der Jugendbeirat Mayen mit Vertretern der städtischen Parteien zu einem Austausch im Forum Mayen.

Unter Beachtung aller derzeitigen Coronaregeln waren 10 Mitglieder des Jugendbeirates, Frau Sondermann und Vertreter der im Rat vertretenen Parteien anwesend.

Die Jugendlichen hatten diesen Termin geplant, um die Möglichkeit zu bekommen, einige Fragen an die Politik zu stellen. Zugleich konnte der Jugendbeirat seine eigenen Vorstellungen und Planungen näher erläutern. Seitens der Mitglieder des Jugendbeirates wurde der Wunsch geäußert, mehr und besonders frühzeitig in Planungen, welche auch die Jugend betreffen, einbezogen zu werden.

Die Vertreter der Politik informierten sich bei den Jugendlichen über die aktuellen Projekte und gaben einige hilfreiche Tipps.

Unter anderem werden durch den Jugendbeirat aktuell Senioren bei Einkäufen unterstützt, Spielplätze erweitert und Skater- bzw. Mountainbikebahnen geplant.

Das Treffen war für alle Beteiligten sehr interessant und soll wiederholt werden.

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Kommune bewegt Welt: Kreis Düren gewinnt den Wettbewerb

Düren, 27.10.2020 – Der Kreis Düren hat den mit 20.000 Euro dotieren bundesweiten Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ gewonnen. In der Kategorie der großen Kommunen mit über 100.000 Einwohnern behaupteten sich die Aktiven aus dem Kreis Düren gegen die Mitbewerber. Corona-bedingt fand die Preisverleihung des Wettbewerbs von „Engagement global“ am 23. September 2020 erstmals virtuell statt.

Der Kreis Düren hatte sich mit vier Kooperationspartnern beworben: Initiator war der Verein GermAfrika Kompass, der von der Evangelischen Gemeinde zu Düren, dem Caritasverband für die Region Düren-Jülich sowie dem Verein Kultur ohne Grenzen unterstützt wurde. Gemeinsam überzeugte man die Jury von einer kommunalen Entwicklungspolitik, in der Migration und Entwicklung intensiv zusammen gedacht werden.

Im Mittelpunkt der Bewerbung stand die Veranstaltungsreihe „Glokal-Afrodeutsches Wochenende & Empowerment“. Sie rückt bedeutende entwicklungspolitische Themen im Bereich Migration und Entwicklung in die Öffentlichkeit. Hauptziel war es, das Thema auf lokaler Ebene unter dem Motto „Austausch auf Augenhöhe“ zu verankern. An den Glokal-Veranstaltung wirkten auch Solar Global e.V., der Sportverein 1912 Jülich, das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus und „Fußballvereine gegen Rechts“ mit.

Die Glokal-Veranstaltungsreihe vereint mit Migration und Integration zwei Teile, die oft separat gesehen werden und erweitert sie um Entwicklung als dritten Teil. 2018 hat die Veranstaltung den Weg für entwicklungspolitische Themen im Bereich Migration bereitet und wurde 2019 mit Fragestellungen rund um die Themen Umwelt und Klima erweitert. Zusammen mit dem Forschungszentrum Jülich sollte die Veranstaltung 2020 das Thema „Innovation und wirtschaftliche Zusammenarbeit“ haben, was Corona-bedingt jedoch nicht möglich war.

Das Preisgeld von 20.000 Euro ist für die Verstetigung der Veranstaltungsreihe und die Stärkung des Themenfeldes „Migration und Entwicklung“ vorgesehen. Glokal besteht zurzeit aus zwei Hauptteilen, dem Politik- sowie dem Sport-/Kulturteil. Mit dem Preisgeld soll als drittes Themenfeld „Innovation und wirtschaftliche Zusammenarbeit“ dazukommen. So soll eine kleine Wirtschaftsmesse organisiert werden, auf der Projekte der wirtschaftlichen Entwicklung vorgestellt werden. Für Emmanuel Ndahayo, einer der beiden Vorsitzenden des Vereins GermAfrika Kompass, ist das eine Herzensangelegenheit: „Die Partner sollten sich auch auf wirtschaftlichem Feld auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam ausloten, welche Kooperationen möglich und sinnvoll sind.“

Der seit 2014 zweijährlich stattfindende Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ zeichnet bundesweit das gemeinsame entwicklungspolitische Engagement von Kommunen und migrantischen Organisationen aus.

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Friedhof im Stadtteil Kürrenberg wird zum Schmuckstück

Mayen, 27.10.2020 – Bereits seit Jahren trifft sich eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren um den Initiator Manfred Neiss um einmal monatlich auf dem Friedhof in Kürrenberg Pflegearbeiten durchzuführen.

In vielen Arbeitsstunden wurden jeweils am ersten Montag im September und Oktober die durch den Wegfall der Grabstätten entstandenen Freiflächen wieder hergerichtet.

Ebenfalls wurden mit Unterstützung der Gemeindearbeiter und der Bereitstellung von Arbeitsgeräten durch den Betriebshof der Stadt Mayen die unbefestigten Fußwege überarbeitet.

Ebenso ist vorgesehen zum Ende des Monats Oktober nochmals zusätzlich eine Reinigungsaktion auf dem Friedhof durchzuführen, damit der Friedhof zum Fest „Allerheiligen“ wie in den vergangenen Jahren als Schmuckstück zu bewundern ist.

Ortsvorsteher Siegmar Stenner begrüßt diese Initiative und plant mit Herrn Neiss noch weitere Projekte, die dann von der „Seniorenband“ umgesetzt werden.

„Ohne diese 8 Personen wäre der Kürrenberger Friedhof nicht zu einem solchen Schmuckstück geworden!, betont Herr Stenner.

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Ab Montag, 2. November werden am Johannesweg die direkten Zufahrten Baumarkt, „Im Schmidtenloch“ und „Hubert-Roggendorf-Straße“ gesperrt

Mechernich, 27.10.2020 – Die Arbeiten am Johannesweg schreiten weiter zügig voran. Jüngst konnte der erste Bauabschnitt vom „Bahnhofsberg“ bis zur Einfahrt „Marienau“ asphaltiert werden.  Ab Montag, 2. November, werden die direkten Zu- bzw. Ausfahrten Baumarkt, „Im Schmidtenloch“ und „Hubert-Roggendorf-Straße“ gesperrt. Die notwendigen Umleitungen (siehe „Plan“) werden ausgeschildert.

Ingenieur Rudi Mießeler vom Planungsbüro „MR“ zieht eine zufriedene Zwischenbilanz: „Wir liegen gut im Zeitplan. Allerdings ist die Maßnahme im ersten Teilstück stellenweise etwas komplizierter als geplant, da jede Menge Fremdleitungen und Kabel in der Erde sind, die keiner sofort zuordnen kann. Dem müssen wir natürlich akribisch nachgehen.“

Aktuell werden Leitungen und Rohre im zweiten Bauabschnitt – von der Marienau bis zur Baumarkt-Zufahrt – erneuert. Anfang November soll dieser Johannesweg-Abschnitt fertig gestellt sein. „Ab dem Zeitpunkt kann auch das bislang bearbeite Teilstück vom Bahnhofsberg bis zur Marienau wieder für den Verkehr freigegeben werden“, erläutert Mario Dittmann, Fachbereichsleiter „Straßen“ der Stadt Mechernich an.

Auch der REWE-Markt sei dann – zumindest für Kunden vom Bahnhofsberg kommend – ohne Umleitungen erreichbar, ebenso die Wohngebiete Knappenweg und Marienau für Anlieger und Anwohner.

Verzögerungen witterungsbedingt möglich

Im nächsten Bauabschnitt werden ab kommenden Montag (2. November) die Zu- bzw. Ausfahrten zum Baumarkt, „Im Schmidtenloch“ und „Hubert-Roggendorf-Straße“ am Johannesweg gesperrt werden – voraussichtlich bis Anfang 2021.

„Der Zeitplan gilt natürlich nur, wenn der Winter nicht zu streng ist. Kleine Verschiebungen sind bei solch umfangreichen Sanierung-Maßnahmen immer möglich und nicht auszuschließen“, so Mießeler.

Die Behelfstrasse für die Umleitung durch den Wald zum „Schmidtenloch“ wurde bereits geschottert. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Zum „Im Schmidtenloch“ gelangen Anwohner, Anlieger und Rettungsdienste dann über die Marienau und durch den Wald. Die Breite der dort eigens dafür angelegten und geschotterten Behelfsstraße ist weitestgehend auf vier Meter beschränkt. Davon ausgenommen sind nur zwei zehn Meter lange Ausweichstücke für den Gegenverkehr. An diesen Stellen beträgt die Trassenbreite sieben Meter.

Die Zufahrt zum Baumarkt wird während der dritten Bauphase über den Parkplatz am REWE-Markt möglich sein. Der Einbahnstraßenverkehr wird für diesen Zeitraum in der „Hubert-Roggendorf-Straße“ aufgehoben.

Der insgesamt knapp einen Kilometer lange Johannesweg, dessen Straßenbelag mehr einem Flickenteppich gleicht und dessen Kanalsystem marode ist, soll auf der kompletten Länge saniert und ausgebaut werden. Für die gesamte Maßnahme sind zwei Jahre eingeplant. Das Vorhaben war zuvor in zwei Bürgerversammlungen mit den Anliegern abgestimmt worden.

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Kupferstadt Stolberg lädt zum „Digitalen Netzwerktreffen und Fachtagung „Familiengerechte Kommune“

Stolberg, 27.10.2020 – Die Kupferstadt Stolberg ist Gastgeber des Netzwerktreffens „Familienfreundliche Kommune“, das am 26.10. und 27.10. digital stattfindet. Eigentlich sollten die zahlreichen Gäste aus anderen Kommunen und anderen Bundesländern im Zinkhütter Hof zusammenkommen, doch die Corona-Pandemie macht eine solche Zusammenkunft unmöglich.

Im September 2017 ist die Kupferstadt Stolberg als „Familiengerechte Kommune“ ausgezeichnet worden. Diese Auszeichnung ist zum einen eine Bestätigung für die Stadt, zum anderen aber auch eine dauernde Aufgabe. Was wurde bisher erreicht.

Ein Überblick:
– Die Beitragsfreiheit für das 3. Kita-Jahr
– Die Senkung der OGS-Beiträge um 25 Prozent
– Zügiger Ausbau der U3-Betreuung (z.B. Steinweg, Werth, Mausbach)
– Ausweitung der Randzeitenbetreuung in den Kitas
– Die Schaffung des Familienbüros in der Rathausstraße mit vielen Beratungs- und Hilfsangeboten für Familien
– Konzepte für sichere Schulwege
– Glasfaserausbau für ALLE Stolberger Schulstandorte ab 2021
Viele Projekte aus dem IHKo wie zum Beispiel:
– Die Kommunikationsplattform „DorfFunk“
– Die Gründung eines Bürgerfonds, in dem Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen für ihre Stadtteile finanziell gefördert bekommen können
– Schaffung eines Begegnungshauses in der Grüntalstraße
und viele kleinere Projekte…

„Familienfreundlichkeit ist aktive Standortpolitik, davon bin ich überzeugt. Es ist ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Kommunen. Familienfreundlichkeit ist Lebensqualität und Zusammenhalt. Deswegen sind wir sehr stolz auf diese Auszeichnung und begreifen diese als ständige Aufgabe. Wir betrachten Familien als unsere wichtigsten Grundpfeiler für das soziale, lebendige und gerechte Miteinander in unserer Stadt“, so Bürgermeister Patrick Haas in seinem Grußwort.

Seit der Auszeichnung als „Familiengerechte Kommune“ im Jahr 2017 wurde der Rat der Kupferstadt Stolberg jährlich über den Sachstand der jeweiligen Zielvereinbarungen durch den Jahresbericht informiert.
Das bestehende Zertifikat „Familiengerechte Kommune – Kupferstadt Stolberg“ endet in diesem Jahr und hat das Bilanzierungsaudit eingeleitet, an dessen Ende die Verlängerung des Zertifikates für weitere drei Jahre steht. Die Auftaktveranstaltung und der Strategieworkshop des Bilanzierungsaudits sind bereits Geschichte, nun folgen noch verschiedene Beteiligungsformate.