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„Super Markt – Esch bringt‘s wieder!“

Kaisersesch, 03.11.2020 – Unterstützungsangebote für Tafelkunden und Bedürftige in der Verbandsgemeinde Kaisersesch. Aufgrund der aktuellen Situation hat die Tafel in Cochem zum Schutz der Bedürftigen und der Beschäftigten dort ihren Betrieb eingestellt. Für diese Menschen fällt hierdurch leider wieder ein wichtiges zusätzliches Unterstützungsangebot weg.

Wie bereits im Frühjahr dieses Jahres, werden unter der Organisation der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch von ortsansässigen Supermärkten Lebensmittelpakete mit verschiedenen Grundnahrungsmitteln kostenlos zur Verfügung gestellt.

Wie funktioniert der Service?

Tafelkunden und Bedürftige melden sich bitte telefonisch oder per E-Mail unter:

Telefon: 02653 9996-712 oder 02653 915173-0

E-Mail: mgh.schieferland@vg.kaisersesch.de

Wenn Sie den Kontakt über E-Mail nutzen, können Sie uns hier auch gerne Ihre Berechtigung (Tafelkunde/Bedürftigkeit) nachweisen (Bescheid Job-Center o. ä.). Selbstverständlich werden alle Informationen vertraulich behandelt.

Die Lebensmittelpakete werden den bedürftigen Menschen mittwochnachmittags nach Hause geliefert.

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Damokles-Schwert über Karnevalisten: Runder Tisch der Karnevalisten glich eher einem Corona-Krisentreffen

Mechernich, 03.11.2020 – Geselliges Schunkeln und Singen ist der Inbegriff für die pure Lebensfreude im rheinischen Karneval. Doch mit steigenden Corona-Fallzahlen sind für Karnevalisten und Jecken schwere und tief-traurige Zeiten angebrochen. Das wurde beim dritten runden Tisch der Karnevalisten jüngst in aller Wucht deutlich, zu dem die Stadt Mechernich alljährlich einlädt. Die Zusammenkunft im Ratssaal der Stadt glich diesmal eher einem Corona-Krisentreffen.

Auch Constantin Hochgürtel vom Mechernicher Ordnungsamt hätte lieber freudigeres mitgeteilt: „Leider habe ich heute nicht die besten Nachrichten zu verteilen“, sagte er: „Wir befinden uns aktuell in einer sehr dynamischen Lage.“ Täglich gebe es neue Verordnungen. Im Kreis Euskirchen habe man nun schon den zweiten Wert der Gefahreneinstufung überschritten. Wo das Ganze noch hinführe, müsse man abwarten, so Hochgürtel weiter. Fakt sei aber schon jetzt durch Beschlüsse der Landes- bzw. Bundesregierung: „Karnevalsumzüge und Sitzungen in der klassischen Form, wie sie sonst stattgefunden hätten, werden wohl nicht möglich sein.“

Mini-Lösungen wirtschaftlich vertretbar?

Aktuell erlaubt seien höchstens noch „kleine karnevalistische Kulturveranstaltungen“, so Hochgürtel. Und ob sich solche kleinen Mini-Lösungen wirtschaftlich lohnten und ob nicht der Aufwand größer sei als der Nutzen, das müsse letztlich jeder Verein für sich selbst entscheiden.

Erschwerend hinzu komme für die Vereine, dass ein langes im Voraus planen ohnehin schlecht machbar sei. Eher müsse man sich als Verein oder Veranstalter bei Vorhaben „nach heutigen Erkenntnissen“ und „nach aktuell gültigen Verordnungen“ richten. Ob das, was man heute festlege, tatsächlich morgen durchgeführt werden könne, wisse keiner. „Letztlich müssen wir kurzfristig mit Ihnen entscheiden, was genau mit welchem Hygienekonzept und unter welchen Bedingungen, möglich sein wird“, so Hochgürtel. Das Damokles-Schwert der Änderungen schwebe stets über den Plänen der Karnevalisten. „Kurzfristige Absagen sind laut Verordnung jederzeit möglich und einzuplanen.“

Aus allen Wolken fielen die Karnevalisten ob der Nachricht Hochgürtels allerdings nicht. Wie es scheint, haben sie die Entwicklung der Corona-Pandemie genau beobachtet. Sie nutzten vielmehr die Gelegenheit, beim Runden Tisch Fragen an den Experten vom Ordnungsamt loszuwerden. Zehn Karnevalsvereine – von Floisdorf bis Weyer – waren vertreten.

„Vereinsleben zusammengebrochen“

„Das ganze Vereinsleben ist zusammengebrochen“, bedauert Nicole Reipen, die Vorsitzende der KG Greesberger aus Kommern. Deshalb wolle der Vorstand zumindest noch eine Jahreshauptversammlung des Vereins unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln in der Kommerner Bürgerhalle durchführen, um sich „wenigstens nochmal zu sehen“.  Die Karnevalisten hatten wenige Stunden zuvor die komplette Session mit Sitzungen und Rosenmontagszug in Kommern abgesagt.

Für Bleifööss-Präsident Reinhard Kijewski die einzig richtige Entscheidung. Er plädierte gegenüber den Vertretern anwesender Vereine, dass es gut wäre, jetzt alle Veranstaltungen rigoros für diese Session abzusagen und dafür lieber mit frischem Wind und Schwung in die Session 2021/2022 zu gehen: „Ich hoffe, dass die Pause uns und dem Karneval gut tut.“ Sitzungen & Co. in der Corona-gebeutelten Session auf Biegen und Brechen durchzuführen, damit sei niemandem gedient. Die Bleifööss würden auch von Besuchen bei befreundeten Vereinen Abstand nehmen.

Björn Wassong, der auch als Büttenredner „Ne Jeck im Rähn“ auf den Karnevalsbühnen Kölns als Künstler unterwegs ist, sagte: „Mein persönlicher Terminkalender ist von 2021 auf 2022 gewandert.“

Verträge bereiten Sorge

Große Sorgen bereiten den Mechernicher Karnevalisten die langfristig geschlossenen Verträge mit Bands und Büttenrednern oder für das Festzelt, die vielleicht bezahlt werden müssen, solange nicht „von oben“, sprich der Landes- oder Bundesregierung, ein generelles Verbot von karnevalistischen Veranstaltungen aller Art ausgesprochen werde.

Doch da konnte Wassong beruhigen: „Laut einem Justitiar des Kölner Festkomitees haben die Künstler schlechte Karten, wenn sie auf ihre Verträge pochen.“ Außerdem bleiben etliche Karnevalsvereine im Stadtgebiet erneut auf ihren Kamellebergen sitzen. Wegen zweier Sturmtiefs waren schon 2020 etliche Karnevalswagen und Fußtruppen zu Hause geblieben.

Ersatzlos gestrichen seien definitiv auch der Karnevalistische Empfang des Bürgermeisters in der St.-Barbara Schule und der Sturm auf das Rathaus angesichts der aktuellen Corona-Entwicklung in diesem Jahr, teilte Ralf Claßen, Kämmerer und Dezernent der Stadt Mechernich, mit.

Im Vorjahr war erstmals ein neues Konzept mit größerer Bühne, Stehtischen und Theke im Nachbarraum für Gespräche umgesetzt worden. „Eine gelungene Entwicklung“, konstatierte Björn Wassong rückblickend: „Die Vereine haben ein schönes Bild des facettenreichen Karnevals in Mechernich gezeigt.“ Auch Claßen freute sich über die „tolle Veranstaltung“ und über einen Erlös von 300 Euro, der an die Mechernich-Stiftung geflossen ist, deren Vorsitz er innehat.

Das Ordnungsamt helfe den Karnevalisten auch in den kommenden Wochen bei aktuellen und drängenden Fragen immer gerne weiter, betonte Claßen: „Rufen Sie das Ordnungsamt einfach an.“ Aktuelle Corona-Schutzverordnungen veröffentliche die Stadt tagesaktuell auch auf der städtischen Webseite unter www.mechernich.de.

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Rückblick auf die Herbstferienspiele 2020

Stolberg, 03.11.2020 – In den Herbstferien dieses Jahres konnten Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren ein farbenfrohes – abwechslungsreiches Ferienprogramm genießen. Dieses wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Jugendarbeit in Kooperation mit der Kinder- und Jugendperspektive des Jugendamtes Stolberg und mit Unterstützung durch die Sponsoren des „Stolbärchens“ liebevoll geplant und detailliert gestaltet.

Kleine Igel-Kinder und größere Fuchs-Teenies eroberten in selbstdesignten Räubermützen und Beutelchen die Stolberger Burg unter Leitung von Frau Jansen „der Kräuterhexe“. Bei der Altstadterkundung durfte natürlich auch nicht ein großes Holzschild mit eigenen bunten Ritterwappen fehlen. Den Kindern gelang es so, im Handumdrehen die kniffligen Rätsel der Stadtrally zu lösen. Holzschilder und Räuberutensilien wurden in Zusammenarbeit mit der Jugendwerkstatt Stolberg extra für die Kinder, die an den Ferienspielen teilnehmen, von den Jugendlichen unter Anleitung der erfahrenen Werkpädagogen Frau Kober und Herr Hoettge (JBH Stolberg e. V.) vorher angefertigt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Herbstferienspiele staunten über die große Dampfmaschine. Foto: Anne Barry, Kinder- und Jugendperspektive Stolberg

Auch im Museum Zinkhütter Hof vermischten sich Wissenswertes und Spaß durch die interaktiven Angebote, die von Frau Grüttemeier nach Alter entsprechend vorbereitet worden sind. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Herbstferienspiele staunten über die große Dampfmaschine, die in ihrer Funktion kindgerecht erklärt wurde und weitere eindrucksvolle Ausstellungsstücke.

Viel Bewegung und Natur standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Im Naturschutzgebiet Gehlens Kull brachte Herr Schmidt, ein Wildnispädagoge, den neugierigeren Igel-Kindern und Fuchs-Teenies interessantes über verschiedene einheimische Tiere, ihren Lebensraum und ihre Überlebensstrategien bei. Vielen Kindern wurde bewusst, dass es viele unterschiedliche Lebewesen auch inmitten der schönen Kupferstadt Stolberg ihr Zuhause haben. Herr Steil, Künstler und Imker, kreierte mit den Kindern eigene Bienenkerzen, Labellos und Creme, aus rein natürlichen Wertstoffen wie Bienenwachs und zeigte den Kindern, warum Bienen so wichtige und nützliche Lebewesen sind und wie sie ihr Leben organisieren. Außerdem erfuhren sie, wie eine Bienenwohnung aufgebaut ist und dürften dabei selbst Hand anlegen.
Zum Ausgleich gab es Entspannung beim Kinder-Yoga. Zusammen mit Yoga-Lehrerin Frau Scheitinger, wurden verschiedene Figuren und Formen wie Schütze, Baum, Vogel und Krokodil erlernt. Die Übungen hatten es aber auch in sich, denn Konzentration, Achtsamkeit und Körpergefühl brachten Igel- und Fuchskinder einige Herausforderungen.

Ein weiteres Highlight in den bunten Herbstferienspielen war der Besuch des Kinos im Kulturzentrum Frankenthal, welches an die Räumlichkeiten des Jugendzentrums „Westside“ angrenzt. Die Kinder hatten dabei die Auswahl zwischen zahlreichen aktuellen Kinderfilmen.
Rückblickend auf die bunten zwei Wochen im Herbst freuen sich die Organisatoren, dass die Herbstferienspiele trotz der aktuellen Umstände und diversen Anpassungen durch die täglich variierende Lage zur Corona-Pandemie Zeit trotzdem für alle Kinder unter Einhaltung der vorgegebenen Schutzmaßnahmen stattfinden konnte. „Wir sind sehr glücklich über die Rückmeldungen, dass alle Kinder gleichermaßen von aufregenden Ferienerlebnissen zu Hause berichten konnten. Für uns sind damit die Herbstferienspiele ein voller Erfolg!“, berichten Anne Barry und Aida Ramic von der Kinder- und Jugendperspektive Stolberg.

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Diffuses Infektionsgeschehen in der Verbandsgemeinde Adenau

Ahrweiler, 02.11.2020 – Derzeit ist im gesamten Kreis Ahrweiler ein diffuses Infektionsgeschehen zu verzeichnen. Alle acht Gebietskörperschaften im Kreis sind nahezu täglich von Neuinfektionen mit dem Coronavirus betroffen. In der Verbandsgemeinde Adenau unterliegt das Infektionsgeschehen aktuell einer besonders hohen Dynamik. So wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 43 Neuinfektionen verzeichnet. Dies entspricht einer Sieben-Tage-Inzidenz von 325 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche, wenn man die Einwohnerzahl von 13.200 zugrunde legt.

Diese hohen Zahlen sind maßgeblich auf private Feiern und Zusammenkünfte zurückzuführen. Die Infizierten haben das Virus sowohl innerhalb der Familie als auch im Rahmen von Außenkontakten in der Verbandsgemeinde Adenau weitergetragen, sodass man in der Region von einem diffusen Infektionsgeschehen sprechen kann. Hier besteht kein Zusammenhang zu den Motorsportveranstaltungen am Nürburgring.

Heute gibt es 26 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis: 13 in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, 1 in der Stadt Remagen, drei in der Stadt Sinzig, zwei in der Verbandsgemeinde Adenau, fünf in der Verbandsgemeinde Bad Breisig und zwei in der Verbandsgemeinde Brohltal.

Die Gesamtzahl der Infizierten im Kreis Ahrweiler steigt auf 678. Davon gelten 405 als genesen. Fünf Personen sind an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. 951 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Ahrweiler liegt bei 121 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche an. Damit befindet sich der Kreis weiterhin in der „Alarmstufe“ rot des Warn- und Aktionsplans des Landes Rheinland-Pfalz.

Der aktuelle Verlauf der Corona-Pandemie stellt sich in den einzelnen Städten, Gemeinden und Verbandsgemeinden im Kreis wie folgt dar:

Verbandsgemeinde Adenau: 115 Infektionen, davon 40 genesen
Verbandsgemeinde Altenahr: 57 Infektionen, davon 47 genesen, 1 Person verstorben
Verbandsgemeinde Bad Breisig: 55 Infektionen, davon 31 genesen
Verbandsgemeinde Brohltal: 45 Infektionen, davon 27 genesen
Gemeinde Grafschaft: 70 Infektionen, davon 54 genesen
Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler: 177 Infektionen, davon 108 genesen, 3 Personen verstorben
Stadt Remagen: 79 Infektionen, davon 48 genesen
Stadt Sinzig: 80 Infektionen, davon 50 genesen, 1 Person verstorben

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Corona-Pandemie: Gemeinsames Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ab heute, 02. November in Betrieb

StädteRegion Aachen, 02.11.2020 – Stadt und StädteRegion Aachen nehmen in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung ab heute, Montag (2. November) ein Gemeinsames Abstrichzentrum (GAZ) in Betrieb. Das GAZ wird in einem speziell hergerichteten Bereich des Aachener Tivoli eröffnet. Ein Teil des Zentrums wird von der Kassenärztlichen Vereinigung betrieben, der andere Teil vom Gesundheitsamt.

„Hier können sämtliche Fälle aus der Coranavirus-Testverordnung sicher und kostenlos getestet werden“, erklärt Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier. Damit sich symptomatische und asymptomatische Personen nicht begegnen, muss man bei der Online-Terminvergabe schon eine Reihe von Angaben zum Grund für die gewünschte Testung und zum eigenen Gesundheitszustand machen. Termine werden werktags von 8 bis 18 Uhr vergeben. Nur Kontaktpersonen ersten Grades bekommen ihren Termin NICHT über das Online-Formular. Sie werden durch das Gesundheitsamt informiert. Auch nach der Eröffnung des GAZ werden mobile Teams des Gesundheitsamtes weiterhin in den Alten-, Wohn- und Pflegeheimen unterwegs sein.

Anfang März 2020 hatten Stadt und StädteRegion Aachen das erste Kommunale Abstrichzentrum (KAZ) in Eschweiler und drei Wochen später ein zweites im Aachener Tivoli in Betrieb genommen. Nachdem die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) Nordrhein Mitte Juni mitgeteilt hatte, dass angesichts der geringen Nachfrage die Abstriche wieder in den Praxen wahrgenommen werden konnten, wurde das KAZ geschlossen. Beim „Neustart“ der zentralen Einrichtung ist die KV jetzt von Anfang an mit dabei. „Wir sind als Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein schon seit Monaten mit der StädteRegion Aachen in konstruktiven Gesprächen, um ein gemeinsames Testzentrum zu etablieren. Besonders wichtig war uns, wie auch in den Praxen, eine strikte Trennung zwischen symptomatischen, von uns im neuen Testzentrum zu testenden Patientinnen und Patienten, und asymptomatischen Personen zu gewährleisten. Dies ist hier am Tivoli gut umzusetzen“, sagt Marion Ries, Vorsitzende der KV-Kreisstelle Aachen-Stadt.

Die StädteRegion Aachen wird sich vornehmlich um Kontaktpersonen der ersten Kategorie, sogenannte K1-Fälle, kümmern. Außerdem um die Fälle aus Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere und pflegebedürftige Menschen sowie Menschen mit Behinderung („WTG-Behörde“) und Institutionen der Eingliederungshilfe. Nach Ausbrüchen in Schulen und Kitas soll das GAZ zudem die mobilen Teams unterstützen. Die Kapazität wurde von der StädteRegion auf 650 Tests pro Tag ausgelegt. Für den Bereich der KV hängt die Zahl der zu Testenden vom Bedarf ab und davon, wir viele Abstriche weiterhin in den Praxen gemacht werden. „Das Angebot können wir flexibel anpassen. Es werden immer zwei Ärzte und geschultes medizinisches Personal vor Ort sein“, so Ries. Auch nach der Eröffnung des GAZ sind die Hausärzte in ihren Praxen zur Testung berechtigt.

Einen besonderen Dank spricht der Städteregionsrat den Hilfsorganisationen aus: „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter Unfallhilfe und des Technischen Hilfswerks leisten seit dem Frühjahr hervorragende Arbeit zur Bewältigung der Pandemie! Mein Dank gilt zudem der Aachener Parkhaus GmbH, die ihr Parkhaus hier vor Ort zur Verfügung stellen.“  Besucher mit Termin im Abstrichzentrum können im Parkhaus hinter dem Fußballstadion parken. Sie bekommen bei der Anmeldung ein kostenloses Auslassticket.

Testwillige müssen über eine deutsche Krankenversicherung verfügen. Unter dieser Bedingung können auch Menschen mit Wohnsitz in Belgien oder den Niederlanden getestet werden. Die Tests im GAZ sind kostenfrei.

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Mayen-liefert : Unterstützung für die Mayener Restaurants

Mayen, 02.11.2020 – Seit heute sind die Restaurants und Cafés wieder für vier Wochen geschlossen. Aber die Website www.mayen-liefert.de ist nach wie vor vorhanden. Unterstützen Sie die Mayener Restaurants und Cafés und nutzen Sie den Bestell- und Lieferservice.

Die Restaurant- und Café- BetreiberInnen bitten wir Ihre Einträge auf den Website zu aktualisieren oder – wenn noch nicht geschehen – Ihr Angebot einzutragen. Die Eintragung ist sehr einfach.

Wir haben es schon einmal geschafft.  Wir schaffen es auch diesmal – alle gemeinsam – wenn wir zusammenhalten.

Für die MY- und Brückengemeinschaft Dieter Klein

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Bürgermeister Geron ruft zur Einhaltung in Sinzig auf – Allgemeinverfügung des Landkreises Ahrweiler

Sinzig, 02.11.2020 – Auf Grund der nunmehr auch im Kreis Ahrweiler stark gestiegenen SARS-CoV 2 Infektionszahlen und einem Sieben-Tage-Inzidenz für das gesamte Kreisgebiet von mittlerweile über 70 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner (Stand 26.10.2020), hat die Kreisverwaltung Ahrweiler gemäß den Beschlüssen der regionalen Task-Force eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit dem 26.10.2020 gültig ist und die Bestimmungen der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz im Kreis Ahrweiler ergänzt.

Bürgermeister Geron appelliert an die Sinziger*innen, die definierten Maßnahmen zwingend zu beachten: „Mit Einhaltung der aktuellen Maßnahmen können wir alle einen Beitrag leisten, das Infektionsgeschehen einzudämmen und somit weitere, deutlich einschränkender Maßnahmen für Gesellschaft und Wirtschaft zu verhindern. Ich bitte Sie daher, die Maßgaben strikt zu befolgen.“

Die Stadtverwaltung Sinzig ist der Allgemeinverfügung der Kreisverwaltung umgehend nachgekommen und hat für stark frequentierte, innerörtliche Straßen und Plätze eine zeitlich begrenzte Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um den Kernbereich der Innenstadt mit entsprechenden Zuwegungen (Mühlenbachstraße, Bachovenstraße, Kaiserplatz, Kirchplatz, Koblenzer Straße bis Geißenmarkt sowie Ausdorfer Straße bis zur Ecke Kaiserplatz) und den Dreifaltigkeitsweg zwischen Beethovenstraße und Jahnstraße. Ebenso gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an allen Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs im Stadtgebiet sowie auf den Wohnmobilstellplätzen im Ortsteil Bad Bodendorf.

Das Ordnungsamt der Stadt Sinzig wird in enger Abstimmung mit der Kreisverwaltung in den nächsten Tagen die Einhaltung der Vorgaben überwachen und – soweit geboten  -Aufklärungsarbeit bei der Bevölkerung sowie Gewerbetreibenden leisten.

Die derzeit gültige Allgemeinverfügung des Kreises Ahrweiler ist auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.kreis-ahrweiler.de einsehbar. Für Rückfragen steht Ihnen auch die Stadtverwaltung Sinzig, Ordnungsamt, zur Verfügung: Tel. 02642/4001-0, E-Mail: ordnungsamt@sinzig.de.

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Heimat-Jahrbuch Euskirchen 2021 druckfrisch erschienen: Letzte Präsentation durch Landrat Rosenke

Euskirchen, 02.11.2020 – Für Landrat Günter Rosenke war es einer der letzten offiziellen Termine in seiner 26-jährigen Amtszeit, als er jetzt das druckfrische Kreisjahrbuch vorstellt. „Das ist immer einer meiner Lieblingstermine gewesen – auch wenn wir dieses Jahr coronabedingt leider auf die gemeinsame Präsentation mit den Autoren verzichten müssen. Aber viel wichtiger ist, dass unsere Heimatforscher uns wieder mit vielen spannenden und interessanten Artikeln unterstützt haben“, so Rosenke. Sein Dank galt besonders Kreisarchivarin Heike Pütz, die das Jahrbuch-Projekt in diesem Jahr federführend und mit großem Engagement geleitet hat. 26 Bände umfasst die Reihe der Jahrbücher des Kreises Euskirchen, die unter Landrat Rosenke erschienen sind.  

„Corona hat uns seit dem Frühjahr fest im Griff, schlechte Nachrichten hören wir dazu tagtäglich“, so Rosenke. „In der Krise erwachsen aber auch neue Möglichkeiten und Tatkraft.“ Als Beispiele nennt der Landrat Berichte über die zusätzlichen Einsätze des DRK im Kreisgebiet (Rolf Klöcker: „Eine Truppe für alle Ausnahmefälle“) und einen Artikel über den Ausbau der Nachbarschaftshilfe der „Geno Eifel“ in Zeiten der Pandemie (Corinne Rasky: „Gemeinsam stark – auch in Corona-Zeiten“). Und Ulrich Lindner-Moog und Alex zeigten, wie man ein Schülerprojekt unter Corona-Bedingungen umsetzen kann.

Im historischen Abschnitt berichtet Heike Pütz von der Spanischen Grippe und anderen Epidemien im Kreisgebiet der letzten 100 Jahre. Vieles, was wir gerade erleben, war auch damals schon üblich: Schulschließungen bei Grippewellen sowie Ausgangsbeschränkungen bei Infektionskrankheiten. Die von den Europäern lange belächelte asiatische Sitte, bei Erkältungsinfekten eine Schutzmaske zu tragen, war letztlich eine Erfahrung im asiatischen Raum aus dem Jahr 1918.

Den Übergang vom Historischen zum diesjährigen Schwerpunktthema bildet dann der Aufsatz von Harald Bongart über das Münstereifeler Schützenwesen am Ende des Spätmittelalters. Im Kreis Euskirchen wird gut und gerne gefeiert. „Wer konnte ahnen, als die Festkultur im Kreis zum Schwerpunktthema des Jahrbuch 2021 bestimmt wurde, dass dies in ein Jahr fällt, in dem die meisten Feste entfallen“, so Rosenke. Sein Appell: „Halten wir dieses Jahr die Erinnerungen an unsere Feierlichkeiten fest und freuen wir uns schon jetzt auf bessere Zeiten und ein Wiedersehen auf den schönen Festen im Kreisgebiet.“

13 Autoren beschreiben unter dem Schwerpunktthema „Im Kreis Euskirchen weiß man F(f)este zu feiern“ einzelne Festivitäten im Kreisgebiet. Die Kirmes spielt in den drei Beiträgen von Harry Verhufen, Fritz Koenn und Hans-Helmut Wiskirchen die Hauptrolle. Hans-Gerd Dick zeigt dagegen einen Blick hinter die Losbuden und Fahrgeschäfte mit einem Bericht über die Schaustellerfamilie Schleiffer aus Zülpich. Vereinsfeste werden von Manfred Müller, Ewald Schäfer und Andreas Züll vorgestellt, während sich Angelika Schütte und Peter-Lorenz Könen den eher privaten Feierlichkeiten widmen. Hasan Hasno mit Roland Kuhlen sowie Hans-Dieter Anrtz gewähren einen Einblick in die nichtchristlichen Feste, die im Kreisgebiet gefeiert wurden und werden.

In der Rubrik „Menschen“ finden der Missionar Peter Schumacher aus Udenbreth und der langjährige Abteilungsleiter Gefahrenabwehr im Kreis Euskirchen, Udo Crespin, ihre besondere Würdigung.  Durch die Beschränkungen des ersten Lockdown im Frühjahr konnten nur wenige Menschen die Möglichkeit wahrnehmen sich im Kreishaus die Ausstellung mit Fotos von Heinz Naumann aus dem Eifeler Alltag. Für alle, die die Ausstellung verpasst haben, stellt F. A. Heinen das Leben von Heinz Naumann vor. Ergänzt wird der Bericht mit den großartigen Fotos des Fotografen. Marieluise Bungartz zeigt im Kapitel „Umwelt und Natur“ den Nutzen der Wiesen für Umwelt und Landwirtschaft. Auf die Eifelschleifen und Eifelspuren entführt dann Damian Meiswinkel in seinem Bericht über die Wandervielfalt unserer Region. Und die Bedeutung des Vertragsnaturschutzes im Kreis, seine Möglichkeiten und Vielfalt beschreibt Rita Budde anschaulich.

Landrat Rosenke: „Unser Beststeller ist wieder ein gutes Stück Heimat – randvoll mit tollen Geschichten aus dem Kreis Euskirchen!“ Sein Dank galt den Autoren, dem Redaktionsteam und dem Weiss-Verlag aus Monschau. Das 240 Seiten umfassende Buch ist ab sofort für 7.50 Euro im Buchhandel erhältlich.

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Verleihung von DFB-Ehrenamtsuhren an verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter

Dümpelfeld/Niederlützingen, 02.11.2020 –  Am 20.10.2020 wurden vom Kreisehrenamtsbeauftragten des Fußballkreises Rhein/Ahr in Niederlützingen folgende verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter von zwei Fußballvereinen mit der Ehrenamtsuhr ausgezeichnet:

Georg Schüller, VfL Brohl – 17 Jahre Ehrenamt

Georg Schüller sorgte dafür, dass der Fußball in Brohl wieder aufblühte und war maßgeblich daran beteiligt, das die 1. Mannschaft von D in die B-Klasse aufgestiegen ist. Als Mitglied des Gesamtvorstandes setzt er sich dort für das Wohl des Vereines und seiner vielen Mitglieder ein.

Jürgen Dargel, FC Luzencia Niederlützingen – 37 Jahre Ehrenamt

Herr Dargel hat sich stets für die Belange des FL Niederlützingen mit viel Herzblut sowie hoher Einsatzbereitschaft verdient gemacht. Dies hat er auf/am Sportplatz sowie im Vorstand in die Tat umgesetzt.

Hans-Peter Gammel, FC Luzencia Niederlützingen – 20 Jahre Ehrenamt

Herr Hans-Peter Gammel hat jahrelang als 1. Vorsitzender die Geschicke des FCL Niederlützingen gesteuert. Er hat sich stets für den Fußballsport sowie den Erhalt des Sportplatzes eingesetzt. Dies macht er aktuell noch als Platzwart.

Achim Schmitz, FC Luzencia Niederlützingen – 22 Jahre Ehrenamt

Herr Schmitz hat jahrelang im Vorstand als Schriftführer sowie nachher als Jugendleiter den Verein mitgeprägt. Auch heute schreibt er noch Berichte für die Zeitung und hilft mit wenn es nötig ist.

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Wachtberg: Kultur Veranstaltungen abgesagt

Wachtberg, 02.11.2020 (mm) – Nachdem die für den 30.10.2020 in Wachtberg vorgesehene Travestieshow mit Ham & Egg bereits abgesagt wurde, werden aufgrund der neuesten Corona-Entwicklungen auch folgende Veranstaltungen nun leider nicht mehr stattfinden:

Dienstag, 03. November 2020
Jazz im Köllenhof
/ Ließem

Samstag, 07. November 2020:
Konzert mit „Trio SpiegelBild“ / Köllenhof Ließem

Donnerstag, 12. November 2020
„hell & schnell“ – Oliver Steller spricht und singt Robert Gernhardt / Köllenhof Ließem
Karten werden erstattet!

Dienstag, 01. Dezember 2020
Jazz im Köllenhof / Ließem

Dienstag, 22. Dezember 2020
Weihnachts-Jazz-Special / Köllenhof Ließem.