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Wirtschaft

Auftaktforum des Forschungsprojektes „DAZWISCHEN“ in Euskirchen / Hohe Nachfrage nach Wohnraum im Kreisgebiet

Euskirchen, 05.11.2020 – Der Ausstieg aus der Braunkohle ist beschlossen. Für das Rheinische Revier hat diese Entscheidung gravierende Auswirkungen: Wie kann eine gute Zukunft für die Zeit „nach der Kohle“ gesichert werden? Um diese Frage ging es jetzt beim digitalen Auftaktforum des Forschungsprojektes „DAZWISCHEN – Zukunftsorientierter Strukturwandel im Rheinischen Revier“. Der Kreis Euskirchen ist seit Februar 2020 Verbundpartner in diesem Projekt.

Das Forschungsprojekt DAZWISCHEN ist ein Verbundprojekt zwischen der Technischen Universität Dortmund, der RWTH Aachen, dem Infas Institut für Sozialforschung, der Stadt Düren und dem Kreis Euskirchen sowie der Zukunftsagentur Rheinisches Revier als assoziierter Partner. In dem Projekt werden die Auswirkungen des Strukturwandels im Rheinischen Revier durch den Kohleausstieg und das Spannungsverhältnis von Stadt-Land-Beziehungen untersucht. Dadurch sollen die Stärken der Region in räumlicher und ökonomischer Hinsicht identifiziert werden.

Die Auftaktveranstaltung in Euskirchen diente jetzt dazu, die relevanten Akteure des Rheinisches Reviers über das Projekt zu informieren und die Vernetzung in der Region zu fördern. Das Interesse der Kommunen des Kreises Euskirchen war groß, die Veranstaltung wurde durch die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister online verfolgt.

Nach der Begrüßung durch Landrat Günter Rosenke betonte Staatssekretär Thomas Rachel vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Fördergeber) die Wichtigkeit des Verhältnisses zwischen Stadt und Land. Das Zusammenspiel müsse nachhaltig gestaltet werden, damit Ökologie, Ökonomie und soziale Belange bei den Stadt-Land-Beziehungen in Einklang gebracht werden. Das Projekt wird mit 1,4 Mio. Euro der Förderrichtlinie Stadt-Land-Plus gefördert und ist Teil der Leitinitiative Zukunftsstadt innerhalb des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung – FONA“ des Bundesministeriums für Forschung und Entwicklung. Die Leitinitiative ist auf einen integrativen Ansatz zur Entwicklung nachhaltiger Städte fokussiert.

Während der Veranstaltung konnten die Herausforderungen des Rheinischen Reviers mit den Projektpartnern diskutiert werden, die Chancen des Strukturwandels mit Vertretern der Politik und der Ministerien erörtert werden und die Erwartungen an das Projekt DAZWISCHEN formuliert werden. Manfred Poth, Allgemeiner Vertreter des Landrats, betonte in einer Diskussion die Rolle des Kreis Euskirchen in Bezug auf den Flächendruck, der von den Ballungsräumen ausgeht. Im Kreis würden vermehrt Baugrundstücke nachgefragt und es sei ein Zuzug aus den Ballungsräumen in den Kreis Euskirchen ist zu spüren. Hier müsse bedarfsgerecht auf die Nachfrage reagiert werden.

Durch die Untersuchungen der Verflechtungen des Kreises Euskirchen mit dem Rheinischen Revier könne die Betroffenheit des Kreises in Bezug auf den Strukturwandel genau herausgestellt werden. „Im Folgenden sollten darauf basierend Handlungsstrategien erarbeitet werden, die es ermöglichen, im Rahmen des Forschungsprojektes, aber auch darüber hinaus Projekte zu initiieren und Fördermöglichkeiten zu akquirieren“, so Manfred Poth. Somit könne gezielt auf die Herausforderungen und Chancen des Strukturwandels eingegangen werden – für eine gute Zukunft für die Zeit „nach der Kohle“.

Weitere Infos unter https://www.kreis-euskirchen.de/umwelt/entwicklung/dazwischen.php

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News

Alternative Mobilität – Planung für Pendler-Radroute in Sinzig nimmt Fahrt auf

Sinzig, 05.11.2020 – Innovative und nachhaltige Mobilitätskonzepte sind zentraler Gegenstand des im Jahr 2018 gegründeten Städtenetzes „Mitten am Rhein“. Auch die Stadt Sinzig ist hier beteiligt. „Von Anfang an stand die Mobilität im Mittelpunkt unserer Beratungen“, so Bürgermeister Andreas Geron. „Wir haben auf Bürgermeisterebene in zahlreichen Sitzungen Ideen entwickelt. Dabei wurde nicht in Grenzen von Zuständigkeiten gedacht, sondern zieloríentiert und offen mit Blick auf die einheimische Bevölkerung und den Tourismus.“ Eines der Projekte ist die Errichtung einer Pendler-Radroute von Koblenz bis zur Landesgrenze nach NRW. „Um Kosten zu minimieren und das Verfahren zu beschleunigen, haben wir uns darauf verständigt, dass die Route überwiegend auf vorhandenen Straßen und Wegen hergestellt werden soll“, so Geron. Der Umstand, dass alle Städte, deren Gebiet betroffen ist, im Städtenetz mitarbeiten, ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil dieser Gruppe von insgesamt 11 Rheinkommunen. „Und nur durch die Einbindung auch von Bad Neuenahr-Ahrweiler und Koblenz kann ein für die Region nachhaltiges und effektives Wegenetz geschaffen werden“, erläutert der Bürgermeister.

Der Hauptausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung die von Bürgermeister Geron eingebrachte Vorlage beschlossen. Sollte der Stadtrat zustimmen, ist der Weg frei für eine Machbarkeitsstudie des Landesbetriebs Mobilität (LBM) und der Geschäftsstelle des Städtenetzes „Mitten am Rhein“. Durch eine hohe 80 %- Landesförderung und die Verteilung der restlichen 20 % Planungskosten auf alle beteiligten Städte sind die Kosten für die Stadt Sinzig vergleichsweise gering.

Bürgermeister Geron: „Den Verkehr mit Rad und E-Bike wird die Stadt Sinzig auch künftig in erheblichem Umfang unterstützen. Auch im Schulwegekonzept Dreifaltigkeitsweg wollen wir mit der innovativen und modernen Ausweisung einer Radstraße neue Wege einschlagen, um diese Form der Mobilität zu fördern“.

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Fortschritt

Mit den an den Ortseingängen Kallmuths frisch aufgestellten Objekten wird Heimat-Geschichte sichtbar gemacht

Kallmuth, 05.11.2020 – Es ist vollbracht. An den Ortseingängen von Kallmuth wird in großen „Bildern“ die Geschichte des kleinen Eifel-Dörfchens „erzählt“. In der Hauptrolle auch ein legendärer christlicher Heiliger: Georg, der Drachentöter.

Die Überlieferung seiner Märtyrer-Geschichte durchaus als Plot für einen spannenden Hollywood-Streifen und wahren Helden-Epos dienen. Denn der heilige Georg überstand einst unversehrt einen Drachenkampf gegen das Böse erfolgreich und hoch zu Ross. Seit Jahrzehnten huldigt man ihn mit dem weit über die Grenzen des 395-Seelen-Dorfes hinaus bekannten St.-Georgsritt. Sein Abbild ist an der Kreisstraße 32 von Kall nach Kallmuth kommend zu sehen.

Unweit vom heiligen Georg, wurde außerdem ein maßstabgetreues Metall-Abbild der heimischen Burg errichtet. Zu Ehren der Burg und des einstigen Burgherrn, der eine Kapelle errichten ließ für das wundersame Gnadenbild der Mutter Gottes. Der Schmerzensfreitag führt seit vielen Hundert Jahren Pilger aus der ganzen Nordeifel zur „Schmerzhaften Mutter“ nach Kallmuth, wegen der heute noch hunderte Gläubiger nach Kallmuth pilgern.

An dritter Stelle steht eine Lore, die an der K28 Richtung Scheven, die glorreichen Glanz-Zeiten des Bergbaus im und um den Westschacht erinnert. Ein rotes Herz auf dem Namenszug „Kallmuth“ heißt die Ankommenden und Reisenden wörtlich „Herzlich Willkommen“. Auf der Rückseite begleitet ein „Tschüss“ die Scheidenden.

Mechernicher Künstler entwarf heimatliche Objekte

Beauftragt wurde der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Mechernicher Künstler und Gestalter Franz Kruse. Ihn zeichnen 40 Jahre Erfahrung in Theater- und Bühnengestaltung aus. Als Bühnenbildner wirkte er mit für Produktionen unter anderem in Rom, Oslo, Paris, London und Washington, außerdem auch an den großen Bühnenbildern des Kölner Karnevals sowie als Dekorateur bei den Rosenmontagszügen. Die Firma Müller aus Hostel setzte seine Entwürfe fachmännisch um.

Ortsvorsteher Robert Ohlerth, Mit-Initiator des Projekts, freut sich angesichts der individuell gestalteten Kallmuther Ortseingänge. „Die Fläche um die Objekte werden vom städtischen Bauhof schön gepflastert und dann werden Steine, die aus der Region stammen, noch herum drapiert“, sagt er.

Letztlich sei das eine bedeutende Bedingung gewesen, um die Förderung durch die Heimat-Schecks der Landesregierung zu erhalten, dass die unterstützen Projekte Heimatgeschichte(n) erhalten, weitertragen und sichtbar machen.

Eigens für die Beantragung der „Heimat-Schecks“ hatten die ortsansässigen Vereine gemeinsame Sache gemacht, um sogar vier Mal vier Heimatschecks zu beantragen. 8.000 Euro sind mit der konzertierten Aktion insgesamt zusammengekommen. Am Ortseingang Richtung Vollem wurde außerdem ein altes Fuhrwerk-Rad aufgehangen, dass die Kallmuther Familie Stoffels spendete.

Ohlerth kamen mittlerweile Hinweise zu Ohren, dass die Kallmuther Idee, die Dorfeingänge ortstypisch zu gestalten, Nachahmer gefunden habe. „Das ist doch schön“, so Ohlert und lässt sich die Freude nicht nehmen: „Wir waren auf jeden Fall die ersten.“

Sponsoren für Bäume gesucht

Doch der rührige und langjährige Ortsvorsteher Kallmuths hat weiter Großes vor. „Jetzt brauchen wir noch Bäume und Leute, die bereit sind einen Baum zu sponsern.“ Spendenwillige können sich gerne an den Ortsvorsteher persönlich wenden unter Telefon 02484/1331. Perfekt passen würden aus seiner Sicht solche Bäume wie die hochwachsenden Rotbuchen, die im Dorf an markanten Stellen eingepflanzt werden sollen.

Seine Vision: „Wenn man in dreißig Jahren von Vollem, Scheven oder Kallmuth kommt, sieht man schon von weitem die hochgewachsenen Rotbuchen, die das Ortsbild von Kallmuth prägen.“ Der Baum soll dann mit dem Namen des Sponsors beschriftet werden. Auch eine Mitfahrbank soll Kallmuth noch erhalten.

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Aktion Klima-Coach: Kreisverwaltung Ahrweiler spart über 2,5 Tonnen CO2

Ahrweiler, 05.11.2020 – Die Kreisverwaltung Ahrweiler hat mit großem Erfolg am CO2-Einsparwettbewerb „Klima-Coach“ der Energieagentur Rheinland-Pfalz teilgenommen. Mehr als 2,5 Tonnen konnten im Aktionszeitraum von Anfang September bis Anfang Oktober eingespart werden. Der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, MdL, hat jetzt die erfolgreichsten Teilnehmer im Wettbewerb ausgezeichnet.

„Ich bin stolz auf unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, denn Sie haben durch Ihre Teilnahme bewiesen, dass jede noch so kleine Maßnahme eine große Wirkung für den Klimaschutz entfalten kann. Dies ist ein Ansporn für die Zukunft, in unseren Anstrengungen, gemeinsam für den Klimaschutz einzutreten, nicht nachzulassen“, betont der Schirmherr der Aktion, Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Die Einsparung von rund 2500 Kilogramm CO2 entspricht in etwa dem durchschnittlichen Jahres-Stromverbrauches eines 4-Personen-Haushalts in einem Einfamilienhaus mit elektrischer Warmwasserbereitung. „Eine so große Menge nebenbei im Büroalltag einzusparen, ist eine großartige Leistung“, zeigte sich auch der Erste Kreisbeigeordnete beeindruckt.

Rund 800 Aktionen führten die Mitarbeiter einzeln oder in Teams organisiert durch: Sie nahmen die Treppe statt den Aufzug, fuhren mit dem Fahrrad oder in Fahrgemeinschaften oder achteten bewusst darauf, elektronische Geräte auszuschalten, statt den Standby-Modus zu nutzen. Jeder Teilnehmer konnte die geleistete CO2-Einsparung direkt nachverfolgen und erhielt zudem weitergehende Informationen und Tipps für ein klimaschonendes Verhalten.

In der Einzelwertung konnte der Sieger 245 Kilogramm CO2 einsparen. Diese große Einsparung wurde vor allem durch das Abhalten von Meetings per Videokonferenz und somit die Vermeidung langer Anreisen eingespart. Das beste Team, „Klima-Förderer“ sparte pro Kopf 86,4 Kilogramm CO2 ein – vor allem durch die Nutzung des Fahrrades sowie das Händewaschen mit kaltem Wasser.

Organisiert und fachlich begleitet wurde der Klima-Coach-Wettbewerb von Claudia Lill, Referentin für Nachhaltigkeit & Suffizienz bei der Energieagentur Rheinland-Pfalz, in enger Zusammenarbeit mit Johannes Praeder, Klimaschutzmanager der Kreisverwaltung Ahrweiler.

Weitere Informationen zur Klimaschutzinitiative im Kreis unter www.kreis-ahrweiler.de > Kreis & Gemeinden > 100% Erneuerbare Energie. Informationen zur Aktion „Klima-Coach“ finden Sie unter www.klimacoach-rlp.de

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Wachstum

Online-Petition gestartet: Verschuldete Kommunen senden Hilferuf

Mayen/Pirmasens, 05.11.2020 – Vielen Kommunen steht das Wasser bis zum Hals. Elf der bundesweit 20 am höchsten verschuldetsten Städte und Landkreise liegen in Rheinland-Pfalz. Grund für die strukturelle Unterfinanzierung ist eine mangelnde Gegenfinanzierung der von Bund und Land jahrzehntelang an die Kommunen übertragen Pflichtaufgaben.

Die Corona-Pandemie verschärft die prekäre Haushaltslage drastisch. Jetzt wendet sich das parteiübergreifende Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ erstmals mit einem Hilferuf direkt an die Bevölkerung.

Am Dienstag, 3. November 2020, ist in Pirmasens der Startschuss für die digitale Unterschriftenaktion „Petition Heimat“ gefallen. In den kommenden sechs Wochen sind alle Bürger aufgefordert, sich für eine bessere Zukunft ihrer Heimat stark zu machen – dazu genügen wenige Klicks im Internet. Die Petition ist an die rheinland-pfälzische Landesregierung und die Fraktionsvorsitzenden im Landtag adressiert. Im Mittelpunkt des geforderten Maßnahmenpaketes steht eine auskömmliche Finanzausstattung der Kommunen, um die gesetzlich übertragenen Aufgaben auch wahrnehmen zu können, sowie eine Lösung des Altschuldenproblems.

Immer mehr Städten und Landkreisen droht der Verlust eigener Gestaltungsfähigkeit. Denn trotz vielfältiger eigener Sparmaßnahmen bekommen die finanzschwachen Kommunen die massiven Probleme niemals in den Griff. Wie wichtig die Kompetenz der Kommunen zur Lösung von gesellschaftspolitischen Problemen ist, zeigt aktuell die Corona-Pandemie.

Gleichzeitig wird die Erfüllung der Aufgaben für die örtliche Gemeinschaft aber zusehends eingeschränkt. Spürbar wird dies für den Bürger vor allem durch Einschnitte bei der Instandsetzung von Straßen, der Gesundheitsvorsage, dem öffentlichen Nahverkehr sowie bei Kultur, Sport, Freizeit- und Bildungsangeboten. Dies kann und darf nicht sein, führt es doch mittlerweile dazu, dass die von der Verfassung garantierte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Städten und Landkreisen mit besonders hohen sozialen Lasten nicht mehr gewährleistet ist.

Wenn der Gordische Knoten der strukturellen Unterfinanzierung in Rheinland-Pfalz tatsächlich zerschlagen werden soll, muss dort angesetzt werden, wo die Finanzverantwortung für die Städte und Gemeinden liegt: bei der Landesregierung.

Die Kommunen benötigen umgehend eine ausreichende Finanzierung der ihnen übertragenen staatlichen Pflichtaufgaben, so dass sie ein Mindestmaß an freiwilligen Leistungen wahrnehmen können, ohne dies über neue Kredite zu finanzieren.

„Ich fordere die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt auf: Bitte beteiligen Sie sich an der Online-Petition, damit wir unsere Heimat auch in Zukunft für alle Generationen lebenswert gestalten können“, appelliert Oberbürgermeister Treis.

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Volksbank Eifel unterstützt den SV Gerolstein

Gerolstein, 05.11.2020 – Manche Dinge sind nicht einfach zu realisieren. Gerade in der jetzigen Zeit haben es die Vereine nicht leicht. Durch die Corona Pandemie sind viele Einnahmequellen weggebrochen. Da kam das Projekt „Viele schaffen mehr“ der Volksbank Eifel eG zur rechten Zeit.

Gemeinsam mit der Volksbank startete der Verein einen Aufruf an die Mitglieder und Förderer des Vereins, dieses Projekt mit kleinen und größeren Spendenbeträgen zu unterstützen. Die Volksbank verdoppelt diese Beträge bis zu einem Höchstbetrag von 50 € und zahlte insgesamt 2.305,00 € aus ihrem Spendentopf.

Dank dieser Hilfe konnte die Turnabteilung jetzt die benötigten Sportgeräte, einen Sprungtisch und einen Stufenbarren in Empfang nehmen. Wolfgang Friedrich vom Marketing-Team überreichte den Spendenscheck an Abteilungsleiter Axel Gerigk und den 2. Vorsitzenden Michael Lützeler anlässlich einer Trainingsstunde.

Die Nachfrage in der Turnabteilung ist ungebrochen hoch und zählt inzwischen rund 180 Kinder und Jugendliche. Die neuen Sportgeräte sorgen für einen weiteren Motivationsschub in der Abteilung. Der SV bedankt sich herzlich bei den vielen Einzelspendern und der Volksbank für die wertvolle Hilfe.

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Men in Boats II – 29. Jahresgabe des Kulturkreises Daun 2020 ein Zeichen in Zeiten der Pandemie

Daun/Koblenz, 05.11.2020 – „ Ich fühlte mich sehr geehrt, eine meiner Werke für die Jahresgabe zur Verfügung stellen zu dürfen“, so Sibylle Brennberger im Interview mit Elke Czernohorsky vom Kulturkreis Daun in ihrem Atelier in Koblenz. Wegen der Corona-Pandemie konnte die sonst übliche Präsentation der Künstlerin und der Jahresgabe nicht im Rahmen der Vernissage der Jahresausstellung des Kulturkreises erfolgen.

Das Malen und der Umgang mit Bildern ist ihr seit frühester Kindheit vertraut. Später in ihrem Studium habe sie die Frage interessiert, wie Kunst und Mensch zusammengehören: „Was macht das Bild mit dem Anderen?“ Kunst ist für sie deshalb vor allem Kommunikation. Die Vielschichtigkeit eines Bildes entf altet sich im Auge des Betrachters, sie regt ihn zum Nachdenken an und erschließt so immer neue, überraschende Bedeutungsebenen.

Das Bild der Jahresgabe, das auf der Grundlage von Fotos aus dem Fotoalbum ihrer Mutter entstanden ist, zeigt als Motiv eine typische Freizeitbootspartie von Freunden in den 50er Jahren.

Kontakt zum Kulturkreis: Geschäftsführerin Sigrid Jenssen, Felsenstraße 7, 54550 Daun, Telefon 06592/7672, E-Mail: info@kulturkreis-daun.de – Internet: www.kulturkreis-daun.de – mit Ausschnitten aus dem Interview.

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Abfallberatung des Kreises Euskirchen ist Teil der Europäischen Woche der Abfallvermeidung 2020

Euskirchen, 05.11.2020 – Vom 21. bis 29. November 2020 findet Europas größte Kommunikationskampagne für Abfallvermeidung statt – die Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV). Tausende öffentlicher Aktionen zeigen dann bereits zum elften Mal europaweit Alternativen zur Wegwerfgesellschaft und Ressourcenverschwendung auf.

Auch im Kreis Euskirchen ist die Abfallberatung mit der Aktion „Unsichtbarer Müll – Schau genau hin“ dabei. Die kreisweit angelegte Informationskampagne soll aufzeigen, wie groß der „ökologische Rucksack“ von Elektrogeräten ist. Gerade gut reparierbare Geräte stehen hierbei im Fokus. Den Bürger*innen wird gleichzeitig der Weg zur Reparatur aufgezeigt und erleichtert, indem eine digitale Nachhaltigkeitskarte anlässlich der EWAV 2020 aufgebaut und veröffentlicht wird. Hier werden u.a. Repair-Cafés und Reparaturbetriebe im Kreis dargestellt.

Die Abfallberatung des Kreises Euskirchen kooperiert mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH. Die Kampagne wird crossmedial gestreut und auch nach der EWAV 2020 weitergeführt. Und wer seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck wissen und verbessern möchte, sollte auf die neu entwickelte Webapp „SUSLA“ (Sustainable Lifestyles Accelerator) des Wuppertal Instituts zurückgreifen.

Karen Beuke, Abfallberaterin des Kreises Euskirchen. Foto: Kreis Euskirchen

„Wir unterstützen die Kampagne, um für einen nachhaltigen Umgang mit Produkten zu werben. Abfallvermeidung fängt im Kleinen an. Jeder einzelne kann etwas tun, darauf wollen wir mit der Informationskampagne aufmerksam machen“, sagt Projektleiterin Karen Beuke.

Das diesjährige europaweite Motto lautet „Invisible Waste: Abfälle, die wir nicht sehen – schau genau hin!“ Für Deutschland ist dies ein wichtiges Thema, denn auch hierzulande wandern zu viele Dinge in den Müll, die eigentlich dort noch gar nicht hingehören. Ob Handy oder Waschmaschine, Spielzeug oder Kleidungsstück: Es lohnt sich, nach Alternativen zum Wegwerfen zu suchen. „Wir müssen endlich verstehen, dass die Herstellung der Produkte auch Abfall verursacht! Reparieren und Wiederverwenden heißt die Devise!“, so Karen Beuke.

„Oder hätten Sie gewusst, dass der Ressourcenverbrauch von nur einem Toaster bei knapp 80 kg liegt? Hierunter verbergen sich auch viele Abfälle. Verdoppeln Sie die Nutzungsdauer eines Gerätes durch Reparatur, dann halbieren Sie den ökologischen Rucksack“, sagt Jens Teubler vom Wuppertal Institut.

Abfallvermeidung und Wiederverwendung stehen an der Spitze der EU-weit geltenden Abfallhierarchie. Akteure aus Wirtschaft und Industrie, Verwaltung, Bildung und Zivilgesellschaft sind dazu aufgerufen, mit eigenen Aktionen innovative Ideen und zukunftsweisende Projekte rund um die Abfallhierarchie zu präsentieren.

Abfallberatung Kreis Euskirchen: Tel.: 02251 – 15 – 371 oder E-Mail:karen.beuke@kreis-euskirchen.de

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Herbstferien-Freizeit in Wachtberg – klein aber fein

Wachtberg-Berkum, 05.11.2020 (bl) – Das war wohl die kürzeste Ferienfreizeit aller Zeiten und mit einer Teilnehmerzahl von 50 Kindern und Jugendlichen und einem 16-köpfigen Betreuerteam hätte man meinen können, wieder am Beginn der Ferienfreizeit vor rund 40 Jahren zu sein.

Sowohl Betreuer als auch Leitungsteam waren ganz gespannt auf diese Freizeit und hatten bis zuletzt gebangt, ob sie tatsächlich stattfinden kann. Aber „Corona“ hatte ein Einsehen und Dank eines guten Hygienekonzeptes konnten 16 Betreuer am 12. Oktober 2020 um 09.00 Uhr „ihre 50 Kinder und Jugendlichen“ auf dem Schulhof des Schulzentrums Berkum willkommen heißen. Das Team bestand diesmal ausschließlich aus erfahrenen Betreuern. Neben den bekannten Themen während der Schulungsabende konnte so der Focus zum einen auf einen verantwortungsvollen Umgang miteinander in Bezug auf Corona als auch auf das Thema „Spiel und Spaß“ mit deutlich weniger Kindern in einer Gruppe gelegt werden.

Die Gemeinde Wachtberg dankt an dieser Stelle allen Betreuerinnen und Betreuern, denn sie haben ihren „Job“ wirklich gut gemacht.

Kleine Freizeit, kleine Gruppen, neue Erfahrungen

Eine Gruppenstärke von maximal acht Kindern  war ungewohnt für alle Beteiligten, aber es stellte sich schnell heraus, dass auch dies Vorteile haben kann. So kamen die Kinder und Jugendlichen untereinander und zusammen mit ihren Betreuern viel schneller ins Gespräch. Durch die Anpassung der Spiele und  Aktivitäten auf kleine Gruppen kam keine Langeweile auf.

Aber auch wenn bei dieser Freizeit einiges anders war, so konnte doch die eine oder andere Tradition fortgesetzt werden, zum Beispiel die „ Wachtbergrallye“, die unter dem  Motto stand „Rettet das Ferkel vorm Virus“. So machte sich der eine Teil mit dem Fahrrad, der andere zu Fuß auf den Weg, um dem Virus den Kampf anzusagen.

Wo im Sommer der Eiswagen anschließend auf dem Schulhof steht, gab es diesmal schon vorweihnachtliche Stimmung mit der Herstellung gebrannter Mandeln oder Bratäpfeln bei weihnachtlichen Klängen…. mal eine ganz andere, aber doch sehr harmonische Stimmung.

Fußball,  Slackline und Kürbisschnitzen war an den Workshop-Tagen nicht das einzige Angebot. Diesmal wurde sich auch der Tierwelt gewidmet: Mit Unterstützung des Erlebnis- und Umweltpädagogen Akim Huhn („Raus geht´s) wurden acht Insektenhotels gebaut, diese werden in Kürze auf sicheren und geeigneten Standorten im Gemeindegebiet aufgestellt. Ein weiteres handwerkliches Projekt war der Bau von Nistkästen, diese wiederum konnten die Erbauer als Erinnerung an die herbstliche Ferienfreizeit mit nach Hause nehmen.

Aufgrund der besonderen Hygienevorschriften musste auf das Angebot eines warmen Mittagessens leider verzichtet werden. Wo ansonsten in der Mittagszeit Trubel in der Aula herrscht, verspeisten nun vier Gruppen mit Abstand und gemäßigter Lautstärke ihre mitgebrachten Lunchpakete. Spätestens in dieser Situation kam schon etwas Wehmut auf, denn… da fehlt doch was?! Als Alternative zu den traditionellen Grillabenden gab es diesmal „300 Grad“ aus einem „Gastro-Pizza-Ofen“; Teigrohlinge vom Villiper Pizzabäcker und  jede Menge Zutaten verhalfen so allen zur selbstbelegten köstlichen Pizza. Mit einem Filmabend für die einen und einem „Chaos-Gelände-Spiel“ für die anderen fanden zwei erlebnisreiche Tage ihren Ausklang.

Ferienfreizeit und kein  Abschlussfest bei 35 Grad in der Aula! Eine besondere Ferienfreizeit unter besonderen Umständen ging dann aber doch mit einem kleinen Abschiedsritual am letzten Tag zu Ende: „Hot Dogs für ALLE“ – solange der Vorrat reicht.

Die Veranstalter hoffen schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr – gesund und munter. Die Gemeinde Wachtberg bedankt sich ganz herzlich beim Lionsclub Meckenheim Wachtberg, der „Lieblingsmaklerin-In Wachtberg zu Hause“ und der KSK-Stiftung, die diese Ferienfreizeit finanziell unterstützt haben. Ebenfalls vielen Dank der ENEWA für die kostenlose Inanspruchnahme des Hallenbades und der Feuerwehr Berkum für die Bereitstellung des Grillplatzes.

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Andheri-Hilfe Kommern ruft zu Spenden auf

Mechernich-Kommern, 05.11.2020 – Die Andheri-Hilfe Kommern ruft zu Spenden für das gleichnamige Kinderdorf vor den Toren Mombays in Indien auf, das vor Jahrzehnten von der aus Mechernich stammenden Ordensschwester Anna Huberta, geb. Gertrud Roggendorf, gegründet worden war.

Der Kommerner Helfer/innen/kreis um Ilse Kradepohl arbeitet seit seiner Gründung vor 45 Jahren eng mit Rosi Gollmann und der von ihr 1967 gegründeten Andherihilfe Bonn zusammen. Diese Organisation hat schon Hundertausenden Menschen in Indien und Bangladesh zu einem würdevollen und selbstbestimmten Leben verholfen.

Außerdem finanzierte das Werk Operationen, um 1,3 Millionen blinden Menschen vor allem in Bangladesh ihr Augenlicht wieder zu verschaffen. Ein aus Kommerner Basarerlösen unterstütztes Andheri-Projekt fördert gezielt junge Mädchen aus den Slums. Sie sollen in die Schule gehen und eine Berufsausbildung machen können.

Basar war Haupteinnahmequelle

Mit ihrem jetzigen Spendenaufruf weist Ilse Kradepohl, Telefon (0 24 43) 64 25, auf die wirtschaftlichen Probleme nicht nur in Andheri durch die weltweite Corona-Pandemie hin. Gleichzeitig sei dem Helferkreis Kommern seine Haupteinnahmequelle, der Weihnachtsbasar, durch Corona genommen.

„Dabei wäre unsere Hilfe in diesem Jahr ganz besonders nötig“, so Ilse Kradepohl: „Die Corona-Krise hat die fragile Einkommens- und Ernährungssituation von vielen Menschen weltweit extrem verschlechtert. Viele sind zu arm, um genügend Nahrung für ihre Familie zu kaufen. So auch in Indien und Bangladesch, wo die Andheri-Hilfe aktiv ist.“

Der gemeinnützige Verein aus Bonn fördert nach eigenen Angaben zurzeit rund 50 Projekte in den beiden Ländern. Dabei gehe es stets um die ärmsten und schwächsten Menschen. Der Schwerpunkt liege auf der Stärkung von Frauen- und Kinderrechten, Bildungs- und Gesundheitsprojekten.

Ilse Kradepohl: „Die Hilfsprojekte haben zum Ziel, den Menschen vor Ort neue Chancen zu eröffnen, damit sie ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln und nutzen können. Seit 45 Jahren unterstützt die Ortsgruppe aus Kommern den Bonnern Verein dabei.“

Spenden können gegen eine Spendenquittung des Vereins überwiesen werden an: Andheri Hilfe e. V., Spendenkonto: Sparkasse KölnBonn, IBAN: DE80 3705 0198 0000 0400 06, BIC: COLSDE33