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Ein neues Angebot der Manufaktur Thielemeyer im Möbelhaus Brucker

Kall, 04.11.2020 – Das Bad im Haus ist nicht nur irgendein ein Ort in der Wohnung, sondern vielmehr eine stilvolle Ruhezone zum Auftanken. Wenn das Bad zu der Wellness stimmig eingerichtet ist, stellt sich das wohlige Gefühl der Entspannung schnell ein. Das Möbelhaus Brucker bietet in seiner großen Badabteilung im Haus „Junges Wohnen“ eine große Auswahl von Badeinrichtungen an. Über 100 Bäder sind in der von Fachberater Rüdiger Stefanski geleiteten Abteilung ausgestellt, wobei Stefanski den aktuellen Trend der Ausstattungs-Sortimente jederzeit im Blick hat.

Mit dem 54-jährigen Verkaufsleiter verfügt das Möbelhaus seit nunmehr 18 Jahren nicht nur über einen ausgewiesenen Badexperten, sondern auch über einen gelernten Einzelhandelskaufmann aus dem Installationshandwerk und somit einen Sanitärtechniker mit 37-jähriger Berufserfahrung. Stefanski war, bevor er vor 18 Jahren in die Eifel kam, neun Jahre lang Prüfer für Einzelhandelskaufleute bei der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar.

Möbel Brucker bietet in der Badabteilung eine Auswahl namhafter Hersteller wie zum Beispiel Marlin, Joop, Puris, Pelipal, Leonardo und Musterring als Verbandsprodukte sowie einige andere an. Das Angebot reicht von Einrichtungen für den kleinen Geldbeutel bis hin zu edlen und hochwertigen Kombinationen. Neue Badgenerationen bietet der Innovationsverband „Interliving“, der jetzt auch mit einem namhaften Hersteller im Badbereich, und damit auch im Möbelhaus Brucker präsent ist. Firmen wie Hülsta und Voglauer, so Rüdiger Stefanski, seien bisher hauptsächlich im Wohnbereich auf dem Markt gewesen.

Auf ein ganz neues Angebot im Bäderprogramm freut sich Rüdiger Stefanski ganz besonders: Die Firma Thielemeyer, die sich in der Vergangenheit einen Namen im Schlafzimmersektor gemacht hat, hat in diesem Jahr als Manufaktur für Badmöbel ihre erste Kollektion aus hundertprozentigem Massivholz entwickelt und auf den Markt gebracht. „Das sind einzigartige Massivholz-Badmöbel, die ich den Kunden mit ruhigem Gewissen empfehlen kann, obwohl Massivholz lebt“, so der Badexperte.

Der Hersteller Thielemeyer sei, genau wie die Firma Brucker, ein solides und zuverlässiges Familienunternehmen. Selbst anspruchsvollste Sonderanfertigungen in Massivholz würden nach den Wünschen der Kunden angefertigt. Dabei garantiere die Firma maximale Flexibilität für Möbelmaße und viele weitere Details, wie zum Beispiel die Anpassungen an Regaltypen. Zum Ende des Jahres werden diese neuartigen Möbel in der Badabteilung verfügbar sein, kündigt Stefanski an.

Auch der Service wird in der Abteilung von Rüdiger Stefanski großgeschrieben. Obwohl er seinen Kunden nur Waschtische und Badmöbel verkauft, bietet er ihnen einen besonderen Mehrwert, indem er das Bad komplett mit WC, Wanne, Duschbrause, etc. plant. Dabei ist es von Vorteil, wenn der Kunde einen Grundplan des Badezimmers sowie ein Muster der Fliesen mitbringt. Auf Wunsch bietet er dem Käufer auch eine komplette Armaturenauswahl des Fachherstellers Dibl an.

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Neue Bäume für Straßen und Grünanlagen in Euskirchen

Euskirchen, 04.11.2020 – Bäume versorgen uns mit Sauerstoff, filtern den Feinstaub aus der Luft, verbessern das Klima, bieten Lebensraum für viele Lebewesen, spenden Schatten und werten das Umfeld auf.

In den vergangenen Jahren mussten leider viele Bäume im Euskirchener Stadtgebiet gefällt werden. Ursache war vor allem die zunehmende Trockenheit, wodurch die Vitalität der Bäume durch Krankheiten und Schädlinge beeinträchtigt wurde. Zu den immer länger andauernden Trockenperioden kamen Starkregenereignisse und Stürme, die den geschwächten Bäumen zu schaffen machen.

In den vergangenen Jahren konnten viele Bäume aus finanziellen Gründen nicht ersetzt werden. Damit Euskirchen wieder grüner wird, wird die Kreisstadt Euskirchen in dieser Pflanzperiode bis zu 250 Bäume ersetzen sowie auch an neuen Standorten pflanzen.

Der größte Teil der deutschen Straßenbäume besteht aus sechs Arten in verschiedenen Sorten. Durch die veränderten Klimabedingungen in der Stadt und der damit verbundenen Zunahme von klimabedingten Stressfaktoren für die Bäume, ist die Verwendung einer größeren Vielfalt an geeigneten Baumgattungen und -arten sinnvoll. Das können sogenannte „Zukunfts- oder „Klimabäume“ sein, bei denen in südlichen Gebieten gute Erfahrungen mit Hitze- und Trockenstress gemacht wurden.

Bei den künftigen Pflanzungen werden 20 verschiedene Baumgattungen, wie Amberbaum, Geweihbaum, Ginkgo, Zierapfel, Zelkowe und der Urweltmammutbaum gepflanzt.

Nicht nur die vielfältige Nach- und Neupflanzung von Bäumen, auch die Erhaltung der Insektenvielfalt hat sich die Kreisstadt Euskirchen zur Aufgabe gemacht. Damit es in der Kreisstadt Euskirchen auch zukünftig viele kleine Inseln für Insekten gibt, wird im gesamten Stadtgebiet in geeigneten Beeten auf eine naturnahe und heimische Pflanzung umgestellt.

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„Jetzt kommt es auf uns alle an!“ – Polizei löst private Feier in Bitburg auf

Bitburg, 04.11.2020 – Seit Montag dieser Woche (02.11.2020) gelten die Bestimmungen der Zwölften Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz, die weitere einschneidende Regelungen für das öffentliche Leben beinhalten. Diesen Ge- und Verboten vorangestellt ist der dringende Appell an die Bevölkerung, sich auch in der privaten Lebensgestaltung möglichst an die infektionsreduzierenden Regelungen zur Eindämmung der Pandemie zu halten.

Bereits am Montagabend, kurz vor Mitternacht, meldete ein um seine Gesundheit besorgter Bürger eine Ruhestörung durch extrem laute Musik aus einem Anwesen im Bitburger Norden. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten schon bei der Anfahrt eine lautstarke Beschallung bis in die umliegenden Straßenzüge fest. Augenscheinlich wurde in dem betreffenden Anwesen eine private Party mit mehreren Personen gefeiert. Insgesamt konnten 10 Personen aus mehreren Hausständen auf engstem Raum festgestellt werden, die unbeschwert eine Geburtstagsparty feierten. Weder Abstände noch Hygieneregeln wurden eingehalten. Die Wohnung war den Beamten bereits aus einem ähnlich gelagerten Fall aus der Vorwoche bekannt. Die Feierlichkeiten wurden auf der Basis des allgemeinen Polizeirechts zur Gefahrenabwehr aufgelöst.

„Auch im Privaten stattfindende Veranstaltungen bergen, wenn sie wie diese in Bitburg abgehalten werden, ein hohes Infektionsrisiko für Unbeteiligte, da die unvorsichtigen und ungeschützten Teilnehmer sich infizieren und das Virus so weiterverbreiten können“, stellt der Leiter der Polizeiinspektion Bitburg, Polizeioberrat Christian Hamm, klar.

Die Polizei wird auch zukünftig derartigen Hinweisen aus der Bevölkerung sowie eigenen Feststellungen nachgehen, das Gefahrenpotential in jedem Einzelfall bewerten und Zusammenkünfte erforderlichenfalls konsequent auflösen.

Selbst wenn die Beachtung von in der Öffentlichkeit geltenden Vorschriften sich auf diese Weise sehr auf die private Lebensgestaltung auswirkt, appelliert die Polizei daran, Verantwortung auch für die Mitmenschen zu übernehmen und sich solidarisch zu verhalten. Jede*r Einzelne trägt durch sein individuelles und coronakonformes Verhalten dazu bei, die Dynamik des Infektionsgeschehens nachhaltig abzuschwächen.

Weitere Informationen zu den aktuellen Regelungen finden Sie auf der Internetseite des Landes Rheinland-Pfalz unter: https://corona.rlp.de/

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„Preis Bundeswehr und Gesellschaft“ – Mayen wurde ausgezeichnet!

Mayen, 03.11.2020 – Vergangene Woche hat die Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, die Preisverleihung „Preis Bundeswehr und Gesellschaft 2020“ vorgenommen. Bei der Kooperationsveranstaltung des Bundesministeriums der Verteidigung und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes wurden in diesem Jahr auch die Stadt Mayen ausgezeichnet.

Die Laudatio für die Preisträger hat der langjährige Partner und Förderer des Preises Bundeswehr und Gesellschaft, Herr Dr. Landsberg vom Deutschen Städte- und Gemeindebund, gehalten.

In der Kategorie Gebietskörperschaft wurde die Stadt Mayen ausgezeichnet. Der Eifelstandort Mayen sei beispielgebend für ein vorbildliches, aktiv gelebtes Miteinander zwischen Bundeswehr und Gesellschaft, so die Begründung.

Dieses spiegelt sich eindrucksvoll in zahlreichen offiziellen Veranstaltungen sowie im facettenreichen ehrenamtlichen Engagement der Mayener Bürgerinnen und Bürgern sowie Soldatinnen und Soldaten und den zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wider. Die Patenschaft zwischen der Stadt Mayen und dem Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBwZentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr) sowie mit dem Bundeswehr- Dienstleistungszentrum wird im besonderen Maße ihrer Definition gerecht, wonach Patenschaft „die freiwillige Übernahme einer Fürsorgepflicht“ bezeichnet.

Oberst Dr. Gruhl und Oberbürgermeister Treis nahmen den Preis gemeinsam entgegen.

„Die gute Zusammenarbeit mit der Bundeswehr hat mir immer große Freude bereitet“, so Oberbürgermeister Treis. „ Diese Patenschaft mit ihrer Urkunde hat ein offizielles und äußeres Zeichen für das positive Miteinander der zivilen Bevölkerung und der Soldatinnen und Soldaten hier in Mayen gesetzt und ich bin mir sicher, dass das gute Miteinander auch künftig fortgesetzt wird und wir viele gemeinsame Veranstaltungen auch in den Folgejahren in Mayen wieder erleben dürfen.“

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Mit großen Schritten nach oben: Rathaus-Team empfängt neuen Bürgermeister mit lustigen Wegmarkierungen

Wachtberg-Berkum, 03.11.2020 (mm) – „Herzlich willkommen!“ … in Corona-Zeiten gar nicht so einfach. Und so konnte auch nicht die gesamte Belegschaft Wachtbergs neu gewählten Bürgermeister Jörg Schmidt an dessen erstem Tag (02.11.2020) im Rathaus gemeinschaftlich begrüßen, dies taten stellvertretend Beigeordneter Swen Christian und Kämmerin Beate Pflaumann.

Wachtbergs neuer Bürgermeister, Jörg Schmidt, am ersten Tag in seinem Dienstzimmer. Foto: Gemeinde Wachtberg/mm

Mit einem Blumenstrauß und den besten Wünschen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit empfingen die beiden Schmidt im Rathausfoyer. „Ich freue mich, hier zu sein!“ sagte dieser bestgelaunt und schaute dabei amüsiert auf den Boden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten es sich nämlich nicht nehmen lassen, ihrem neuen Chef auf witzige Weise doch noch einen besonderen Empfang zu bereiten. Zettel, jeweils mit einem Schuhabdruck und einem netten Spruch versehen, lotsten Schmidt vom Rathauseingang bis hinauf in sein Dienstzimmer in der zweiten Etage. Unter anderem hieß es darauf, angefangen an der Eingangstür mit „Guten Morgen, lieber Herr Schmidt, und herzlich willkommen. Die ersten Bürgermeisterschritte sind hiermit getan!“, über „Hier geht’s lang…“, und „… nicht mehr weit““, sowie „Ab heute jeden Morgen Frühsport bis in die 2. Etage“, bis „Gestatten, Ihr Vorzimmer!“, und letztlich „… und rein ins Vergnügen. Herzlich willkommen in Ihrem Dienstzimmer, Herr Bürgermeister Jörg Schmidt!“. In diesem angekommen erwartete ihn ein freigeräumter Schreibtisch. Ganz anders sah’s im Terminkalender aus, da standen direkt zwei längere Besprechungen auf dem Plan. Der Schreibtisch wird also nicht lange so leer bleiben.

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Das Gymnasium Am Turmhof (GAT) meldet einen Corona-Fall

Mechernich, 03.11.2020 – Enge Kontaktpersonen der „Kategorie 1“ wurden ermittelt und erhalten einen Testgutschein. Das Gymnasium Am Turmhof (GAT) meldet einen Corona-Fall an der Schule.

„In unserer Schule ist bei einem Kind ein vom Kreis-Gesundheitsamt bestätigter positiver Nachweis auf Corona erfolgt. Die direkt Betroffenen wurden durch die Schule oder durch das Gesundheitsamt bereits informiert“, teilt Schulleiter Micha Kreitz mit.

Die Schule stehe in engem Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt und dem Schulträger. Für alle nicht direkt Betroffenen finde der Unterricht weiter regulär statt.

Die Personen, die vom Gesundheitsamt als enge „Kontaktperson“ der „Kategorie 1“ ermittelt worden sind, erhalten einen Testgutschein. Der Schulleiter betont, dass „Kontaktperson“ nicht gleichbedeutend sei mit der Klassenzugehörigkeit.

Der Schulleiter setzte außerdem mit einem Elternbrief alle Eltern, deren Kind(er) das Gymnasium besuchen, über den Corona-Fall in Kenntnis.

„Mein Dank gilt der ruhigen, verbindlichen Art der zuständigen Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes, mit der wir uns intensiv austauschen konnten“, so Kreitz. pp/Agentur ProfiPress

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Seit dem 02. November verstärkt die Bundeswehr den Kreis Düren bei der Kontakt Nachverfolgung

Düren, 03.11.2020 – Aktuell sind im Kreis Düren 519 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem (1.11.) ist die Zahl der positiven Falle um 40 gestiegen. Leider sind zwei weitere Todeopfer zu beklagen. Gestorben sind eine 83-Jährige und ein 87-Jähriger. „Wir drücken der Familie und den Angehörigen unser tiefes Mitgefühl aus“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 2353 Menschen positiv getestet worden. Die Zahl der Genesenen ist auf 1788 Personen gestiegen (Stand: 13 Uhr).

Derzeit sind im Kreisgebiet mehrere Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen betroffen. Die Kontaktpersonen wurden und werden ermittelt. 48 Menschen liegen derzeit aufgrund einer Corona-Infektion im Krankenhaus (davon 13 auf Intensivstationen).

Seit dem 02.11. verstärkt die Bundeswehr den Kreis Düren bei der Kontaktnachverfolgung. Landrat Wolfgang Spelthahn begrüßte die 10 Soldatinnen und Soldaten und stellte ihnen kurz das Kreisgebiet vor. „Sie leisten eine enorm wichtige Arbeit“, betonte der Landrat, „vielen Dank dafür.“ Neben der Bundeswehr wird der Kreis ab dieser Woche auch von Studenten und Abiturienten bei der Kontaktnachverfolgung unterstützt.

Die 519 Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 76 (Gesamtzahl aller jemals positiv Getesteten je Ort: 280); Düren: 177 (815); Heimbach: 13 (39); Hürtgenwald: 4 (45); Inden: 14 (50); Jülich: 71 (365); Kreuzau: 34 (110); Langerwehe: 10 (124); Linnich: 25 (98); Merzenich: 33 (94); Nideggen: 13 (66); Niederzier: 16 (95); Nörvenich: 13 (60); Titz: 8 (56); Vettweiß: 12 (56). Die Anzahl der Todesopfer beträgt 46.

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Aktion „Jetzt Herz zeigen!“ in Wachtberg

Wachtberg-Berkum, 03.11.2020 – Am 28. September 2020 hieß es in den deutschen dm-Märkten „Jetzt Herz zeigen!“ Mit insgesamt rund 1,4 Millionen Euro spendete dm im Rahmen von HelferHerzen fünf Prozent des Tagesumsatzes an rund 1.750 ehrenamtliche Projekte aus den Bereichen Soziales, Bildung oder Kultur. Die Mitarbeiter des dm-Marktes im Einkaufszentrum in Berkum hatten als ihr Herzprojekt vor Ort den Ökumenischen Arbeitskreis Wachtberg zur Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern (ÖAK) ausgewählt.

Am Eingang des Marktes präsentierte so am 28. September der Ökumenische Arbeitskreis die Arbeit der gesamten Flüchtlingshilfe in der Gemeinde Wachtberg. Ein Banner machte darauf aufmerksam. Zu dieser Hilfe und dem ehrenamtlichen Angebot für die Neuankömmlinge in Wachtberg gehören auch noch der Kleiderpavillon, die Zugabe und der Lotsenpunkt. Das ist ein effektiver Verbund, der nicht nur für Geflüchtete, sondern auch für viele andere Herz zeigt und soziales Engagement leistet. Den ÖAK gibt es übrigens schon seit 30 Jahren. In diesem Jahr ist sein Jubiläumsjahr.

Mit den Flyern und Bildcollagen wurde den Besucherinnen und Besuchern des Marktes die soziale Arbeit der Initiativen vorgestellt. Fotos von Sprachkursen, gemeinsamen Feiern, Samstagstreffs, Besuchen von Käpt’n Book beim Rheinischen Lesefest und gemeinsamem Essen dokumentierten das breite Angebot der Flüchtlingshilfe in Wachtberg.

Die Wachtberger kauften an diesem Montag so ein, dass 5 Prozent des Tagesumsatzes etwa 680 Euro ergaben. Diese Spende erhielt der ÖAK. Der Arbeitskreis bedankt sich bei allen Wachtbergerinnen und Wachtbergn, die ihn so unterstützt und die ehrenamtliche Arbeit gewürdigt haben. Dank gilt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des dm-Marktes, mit denen hervorragend zusammengearbeitet wurde. Dem Leiter des Marktes, Herrn Diehl, gilt dazu noch ein besonderer Dank für seine  freundliche Unterstützung. (Kurt Zimmermann / ÖAK  Wachtberg)

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„Tatort Eifel“ abgeblasen – 11. Ausgabe des Krimifestivals auf 2022 verschoben

Hillesheim/Daun/Mechernich/Eifel, 03.11.2020 – Auf Tuchfühlung mit den Stars der Krimiszene gehen, Kontakte und Netzwerke knüpfen, den Hauch der großen weiten Kino- und Fernsehwelt in die Eifel tragen: Das alles kann und tut das Kriminalfestival „Tatort Eifel“ seit 20 Jahren. Die für den Herbst 2021 ursprünglich vorgesehene elfte Auflage allerdings wird als Folge der Pandemie auf September 2022 verschoben.

In Daun gabs Autogramme von Michaela May, der Kriminalhauptkommissarin Jo Obermaier aus der Fernsehserie „Polizeiruf 110“. Foto: Helmut Gassen/Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

Das teilen Mirjam Flender, Pressebüro „Tatort Eifel“, und Verena Bernardy, Pressestelle der Kreisverwaltung Vulkaneifel, in einer gemeinsamen Pressemeldung dem „Bürgerbrief“ der Stadt Mechernich mit.

Darin heißt es: „Die Entscheidung haben sich die Macher von »Tatort Eifel« rund um Festivalleiter Heinz-Peter Hoffmann nicht leicht gemacht. Eigentlich wären jetzt die ersten Programmplanungen für das Festivaljahr 2021 gestartet. Pandemiebedingt ist in diesem Jahr jedoch vieles anders.“

Heinz-Peter Thiel, der Landrat des Nachbarkreises Vulkaneifel, und Festivalleiter Heinz-Peter Hoffmann wollen das Krimifestival mit Unterstützung des aus der Stadt Mechernich stammenden Kriminalschriftstellers und Verlegers Ralf Kramp 2021 allerdings um eine Variante bereichern, die „Hillesheimer Krimi-Tage“ vom 16. bis 19. September.

Kaum Stars zu buchen für 2021

Damit reagieren die Veranstalter auf die derzeitige Situation und die geltenden Abstands- und Hygieneregeln, die eine Durchführung des Festivals bereits jetzt schwer kalkulierbar machen. „Tatort-Eifel“-Erfinder Heinz-Peter Hoffmann: „Hinzu kommt, dass es momentan fast unmöglich ist, Künstler und Experten aus der Filmbranche für das Jahr 2021 zu verpflichten, weil viele Filmdrehs ebenfalls auf das nächste Jahr verschoben wurden.“

„Tatort Eifel“ soll nun vom 16. bis 24. September 2022 in Daun stattfinden. Folglich werden auch die mit „Tatort Eifel“ verbundenen Wettbewerbe nicht dieses Jahr, sondern erst 2021 ausgeschrieben. Dazu zählen der „Junior Award“, „Der Kurzfilm-Preis“ sowie „Der Deutsche Kurzkrimi-Preis“ und die Förderung für Drehbuchautoren im Rahmen der „Stoffbörse“.

Die „Hillesheimer Krimitage“ mit einem abwechslungsreichen Programm werden von der Touristik GmbH Gerolsteiner Land veranstaltet, und mit Unterstützung von „Tatort Eifel“ geplant und durchgeführt. Ralf Kramp ist Mit-Initiator. „Zukünftig ist angedacht, die »Hillesheimer Krimitage« im jährlichen Wechsel mit »Tatort Eifel« stattfinden zu lassen“, erklärten Bürgermeister Hans Peter Böffgen und Touristiker Manfred Schmitz.

Schirmherrin Malu Dreyer

Wie es in der Pressemitteilung heißt, ist für Insider des Krimigeschäfts – Drehbuchautoren, Senderverantwortliche, Produzenten und Filmschaffende – 2021 ein kurzes Workshop-Programm in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin geplant.

„Unser Krimifestival »Tatort Eifel« lebt von den vielen Besuchern aus dem gesamten Bundesgebiet und von der gemütlichen Atmosphäre in der Eifel, den persönlichen Kontakten und Begegnungen, prominenten Gästen und glamourösen Veranstaltungen. Wir hoffen, dass wir diese Atmosphäre und Qualität der Veranstaltungen ab 2022 wieder realisieren“, so Vulkaneifel-Landrat Heinz-Peter Thiel.

„Tatort Eifel“ ist eine Veranstaltung des Landkreises Vulkaneifel und des Landes Rheinland-Pfalz und findet alle zwei Jahre im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz statt. Schirmherrin des Festivals ist die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer. www.tatort-eifel.de

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Das neue Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler ist da

Ahrweiler, 03.11.2020 – Feuerwehr, Spitzensport und Karneval vorne auf der Titelseite, 75 Beiträge auf 290 Seiten im Innenteil – das Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 2021 ist druckfrisch erschienen, 79 Autorinnen und Autoren sind es diesmal, die den AW-Kreis mit seinen Dörfern, Städten und Menschen aus vielen Blickwinkeln beleuchten. Die jüngste Ausgabe des seit 1926 erscheinenden Standardwerks ist ab sofort Im Buchhandel sowie bei weiteren Verkaufsstellen erhältlich. Das Buch mit festem Einband kostet 7,50 Euro, wie Im Vorjahr.

Die knalligen Farben des Buchtitels 2021 sind Vorboten der bunten Vielfalt an Buchthemen: So setzt der Brand- und Katastrophenschutz im Kreisgebiet verstärkt auf „Digitales, Drohne & Co.“, was die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Sinzig anschaulich demonstriert. Mit Anna-Lena Friedsam präsentiert sich ein Tennis-Profi aus dem Brohltal erfolgreich bei internationalen Turnieren. Und Karneval in der Stadt sowie im Kreis Ahrweiler Ist seit Jahrhunderten Kult.

Die Palette der Beiträge reicht über Schule und Sport, Naturschutz und Ehrenamt, Kunst und Kultur, Industrie – und Verkehrsgeschichte, Archäologie und Kirchengeschichte bis zu Anekdoten und – das gehört in jedes Jahrbuch – Mundart. Einen „herzlichen Dank“ schickte Landrat Dr. Jürgen Pföhler bei der Buchvorstellung im Kreishaus an jene voraus, „die unser Heimatjahrbuch überhaupt erst ermöglichen; die Autorinnen und Autoren.“ Was der Landrat sich für die Zukunft wünscht? „Noch mehr junge Menschen, die sich mit Vorschlägen oder Beiträgen einbringen.“

Einige Blicke in die Themen: Die Aktuelle Chronik aus Kreis und Gemeinden Ist obligatorisch, diesmal ergänzt durch Corona und seine Folgen, nämlich das „Leben im Ausnahmezustand“. Das Deutsche Rote Kreuz leistet notfallmedizinische Hilfe im Wandel der Zeit. Jugendliche Themen befassen sich unter anderem mit dem Peter- Joerres-Gymnasium, wo sich Schüler und Lehrer für mehr Klimaschutz einsetzen, und den Pfadfindern, die seit 40 Jahren in Remagen organisiert sind. Naturschutz steht im Mittelpunkt bei der Streuobstwiese in Leimbach-Adorferhof sowie der Renaturierung des Brohlbachs aus Sicht der Fischereigenossenschaft und des Gewässersystems der Ahr. Die artenreichen Wiesen rund um Lind und Plittersdorf bieten „Weiden mit Weitsicht“.

Um Musik geht es beim Kreis-Chorverband Ahrweiler, der 1200 Sängerinnen und Sänger aus 38 Chören vereint, bei Stephan Maria Glöckner und bei einem Ausflug ins Remagen der 1960er-Jahre, das damals als Beat-Hochburg galt. Ludwig van Beethoven wird in zwei Beiträgen mit dem Kreisgebiet in Verbindung gebracht.

Sport darf nicht fehlen: Der Hockey- und Tennisclub Bad Neuenahr wird 100 Jahre alt; Geh-Fußball ermöglicht älteren Semestern sportliche Aktivitäten bisher in Remagen und Birresdorf; die Rhein-Ahr-Borussen sind ein offizieller Fanclub von Borussia Dortmund; Oskar Hauger war ein vorausschauender Sportfunktionär des SC 07 Bad Neuenahr und Präsident prunkvoller Karnevalssitzungen.

Interessant ebenfalls: Technikgeschichte und Firmengeschichten, etwa mit der „Sinziger Plattenfabrik“, der Rekofa, der Rheinfähre Linz-Kripp, der erfolgreichen englischen Motorradfirma „Veloce“, deren Ursprünge sich in Oberwinter finden, oder den Bus- und Bahnverbindungen nach Ringen.

Reichhaltig vertreten: Kunst- und Kulturgeschichte, beispielsweise Salvador Dali als Gast im Arp Museum, die Are Gilde mit Johannes Friedrich Luxem, Johannes Kirschweng (Kaplan, Schriftsteller und Dichter), die Großveranstaltungen der Internationalen Trachtenfeste in Bad Niederbreisig, der Kreuzweg am Apollinarisberg, die Jülicher Wasserburg in Sinzig sowie der Kutschen- und Kurfürstenweg im Breisiger Ländchen.

Namen und Schreibweisen sind manchmal verschieden und doch verwandt: Weibern und Wabern etwa; oder Aremberg und Arenberg, wo um 1600 übrigens zwei Biersorten gebraucht wurden: für die Herren und für das Gesinde.

Zurück zu Corona: Bei allen derzeitigen Sorgen und Nöten gilt es zu bedenken, dass diese Krankheit bezüglich der Todesrate im Vergleich zu früheren Pandemien glimpflich verläuft: Ein Bericht über die Pest, die vor 350 Jahren auf der Grafschaft wütete, beweist dies anschaulich.

Ein Tipp: Die Kreisverwaltung Ahrweiler veröffentlicht im Internet frühere Jahrbuch-Ausgaben – ein umfangreicher Fundus an Wissenswertem und Interessantem: www.kreis-ahrweiler.de/kvar.