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Kreissparkasse Mayen zeigt Herz für Grundschülerinnen und Grundschüler – Rote Decken für kalte Tage!

Mayen/Region, 13.11.2020 – Die Kreissparkasse (KSK) Mayen unterstützt seit jeher und in großem Umfang soziale, sportliche und kulturelle Vereine und Initiativen in der Region. Gerade jetzt, wo viele Schulen durch die Corona-Pandemie ganz besonders gefordert sind, zeigt die KSK Herz und hilft dort, wo Hilfe gebraucht wird.

„Auch in Corona-Zeiten können sich die Vereine und Institutionen auf unsere Unterstützung verlassen. So haben wir in diesem Jahr bereits über 500.000 Euro alleine an Spenden zugesagt und ausgeschüttet. Mit unserem Corona-Spendenfonds stehen wir seit Beginn der Pandemie bereit, um zu helfen. Das geht auch so weiter“, so Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen.

Jetzt hat die KSK unter dem Motto „Herzblut für unsere Grundschülerinnen und Grundschüler – rote Decken für kalte Tage“ eine ganz besondere Aktion ins Leben gerufen: „Wir schenken jedem Grundschulkind zum Winteranfang eine warme rote Fleece-Decke mit Tragetasche“, freut sich Karl-Josef Esch. An der Aktion können alle Grundschulen teilnehmen, die im Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Mayen liegen.

Rund 5.000 Decken stellt die KSK hierfür bereit. Die Grundschulen wurden bereits angeschrieben und konnten ihren Bedarf melden.

„Mit unserer breit angelegten „Rote-Decken-Aktion“ wollen wir den Kindern und Lehrkräften den Schulalltag ein wenig erträglicher gestalten. Die Corona-Hygienevorschriften schreiben den Schulen regelmäßiges Lüften vor, auch an kalten Wintertagen. Kinder sollten in erster Linie dem Unterricht folgen können und Freude am Lernen entwickeln. Gerade unsere Kleinsten sollten dabei nicht frieren müssen“, ergänzt Vorstandsmitglied Christoph Weitzel.

Die Decken werden ab November an die Grundschulen verteilt.

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Job-com: Einstieg in Ausbildung ist jederzeit möglich

Düren, 13.11.2020 – Zu den unliebsamen Corona-Folgen im Kreis Düren gehört auch eine deutlich niedrigere Zahl an Ausbildungsverträgen als in den Vorjahren. Unterrichtsausfall, gestrichene Berufspraktika und die Absage von Informationsveranstaltungen wie der jährlichen Ausbildungsbörse des Kreises Düren und der Arbeitsagentur Aachen-Düren haben dazu beigetragen, dass junge Menschen und Unternehmen vielfach nicht zueinander gefunden haben.

Um dem Nachwuchs zeitnah zu beruflichen Perspektiven und Firmen zu künftigen Fachkräften zu verhelfen, weist die job-com des Kreises Düren darauf hin, dass der Einstieg in eine duale Ausbildung nicht nur zu den bekannten Stichtagen am 1. August und 1. September, sondern jederzeit möglich ist. Mit Werbeplakaten auf und in öffentlichen Verkehrsmitteln wird diese wichtige Botschaft in den nächsten Wochen in der Region verbreitet.

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Wirtschaft

Interviewreihe der DLG Eifel mit Franz-Peter Schäfer, Inhaber von „Sportwelt Schäfer“, Aufsichtsratsmitglied und Mitbegründer der DLG Eifel eG

Schleiden, 13.11.2020 – Durch Austausch profitiert jeder vom anderen. Interview mit Franz-Peter Schäfer. Wie wichtig ist „netzwerken“ gerade in der Eifel?

Das ist unbezahlbar. Die Eifel bietet viel Natur, reichlich Platz um das eigene Heim, eine gute Infrastruktur und kleine und große Feste, die das Leben schön machen. Immer wieder trifft man Leute, mit denen man Fußball, etc. gespielt hat oder schon mal irgendwo gemeinsam gefeiert hat. Man kennt sich untereinander, man tauscht sich aus, man hat eine gute gemeinsame Basis. Das ist für mich ein enorm wichtiger Wert. Auf einem solchen Grundprinzip des Kennens basiert auch der Erfolg der DLG Eifel. Sie besitzt die Ausbaufähigkeit zu einem gut funktionierenden Netzwerk, ähnlich einer „Fußballmannschaft“. Hervorragende Unternehmen haben das gemeinsame Ziel zu gewinnen. Das funktioniert nur, wenn man gemeinsam stark ist. Darum habe ich damals auf die Anfrage „ja“ gesagt und die DLG Eifel sehr gerne mitgegründet.

Worin liegt das Erfolgsgeheimnis genau?

Wir sind innovativ unterwegs. Die DLG Eifel eröffnet neue Möglichkeiten, neue Horizonte und neues Know How. Man tauscht Bedarfe aus und der ein oder andere stellt fest, dass er darüber noch nicht nachgedacht hat und die daraus resultierenden Möglichkeiten noch nicht kannte. Durch den Austausch profitiert jeder Unternehmer vom Wissen anderer und das Gesamtwissen aller nimmt zu – ein unschätzbarer Wert für die Zukunft. Die Genossenschaft ist damit ein enorm wichtiger Impulsgeber und stößt mit den herausgearbeiteten neuen Möglichkeiten auch gewinnbringende Prozesse im Unternehmen an. Das Netzwerk muss und darf sich ruhig noch viel weiterspannen. Das braucht Zeit. Das lief bei „Mc Donalds“ und auch „Apple“ nicht anders.

Was für Unternehmertypen braucht es heute?

Wir leben in einer Zeit, in der der Alltag einen mit Informationen völlig überfrachtet. Push-Nachrichten aus allen Richtungen gehören zum Alltag. Auch der Workflow der Mitarbeiter wird immer schneller, immer mehr und immer weniger Zeit, was einen Gegendruck der Arbeitnehmer erzeugt. Umso mehr liegt es auch in der Verantwortung des Chefs, sich mit den ganz konkreten Bedürfnissen seiner engagierten Mitarbeiter auseinander zu setzen. Das Reden mit Mitarbeitern auf einer anderen Ebene ist wichtig – auch wenn es zusätzliche Zeit kostet. Hier lernt man die gegenseitigen Bedürfnisse kennen. Dann kann der Nutzen aus der DLG Eifel gezielt angesprochen werden. Die fünf Säulen bieten eine breite Palette.

Sie sind ausgewiesener Fachmann für Sport, Fitness und Gesundheit und bringen Ihr Wissen gezielt in das Netzwerk ein…

Ja, richtig, letztlich genauso wie jeder andere, der Experte auf seinem Gebiet ist. Für uns ist klar: Die Zukunft gehört der Medical Fitness und dazu gehört mehr als nur die „Trainings-Belastung“. Die „Sportwelt Schäfer“ ist zum Beispiel eng mit dem bekannten Konstanzer Therapeuten Dr. med. Kurt Mosetter vernetzt, der wiederum mit einem großen Netzwerk an Experten zusammenarbeitet. Es geht uns sicherlich um die gezielte Belastungsoptimierung. Es geht jedoch auch sehr stark um die Regenerationsoptimierung und um die Aufnahme der richtigen Nährstoffe. Beides liefert uns die benötigte Energie für die immer höhere psychische Belastung. Fitte Führungskräfte und fitte Arbeitnehmer sind der Garant für den wirtschaftlichen Erfolg.

Was wünschen Sie sich für die DLG Eifel und die Region?

Die Eifel braucht attraktive Unternehmen und qualitative Arbeitsplätze. Sie braucht Führungskräfte, die sich mit den Arbeitnehmern austauschen. Dazu bedarf es Anlässe über die Beurteilungsgespräche hinaus. Hier bietet das sportlich aktiv sein eine wunderbare Basis. Daher liegt mein Fokus auf der dritten Säule. Hier geht es um physische und psychische Widerstandskraft, d.h. unserer Gesundheit, dem laut Umfrage wichtigsten Wert. Dazu möchten wir von der DLG Eifel ein großes Stück beitragen. Was einer alleine nicht schafft, schaffen wir zusammen, lautet nicht umsonst unser Credo der Genossenschaft. Das Netzwerk bildet die gemeinsame Basis für eine erfolgreiche Zukunft der Unternehmen in der Eifel.

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Techniropa hat zwei der Besten! Für besondere Leistung von der IHK ausgezeichnet

Daun, 13.11.2020 – Zwei Abschlussprüflinge aus Firmen der Techniopa Holding GmbH für besondere Leistung von der IHK ausgezeichnet. Genau 1.855 Prüflinge aus rund 100 Ausbildungsberufen haben im Sommer 2020 und Winter 2019/2020 an der Abschlussprüfung teilgenommen. Davon schlossen 187 Absolventen mit der Note „sehr gut“ oder als Beste in ihrem Beruf mit der Note „gut“ ab. Diese Auszubildenden werden für die besondere Leistung bei den Abschlussprüfungen von der IHK ausgezeichnet. Dieses Jahr gehören zwei Abschlussprüflinge aus Firmen der Techniropa Holding GmbH wieder zu den Besten dazu: Lukas Schramm von TechniSat Digital GmbH und Michael Schmitt von TPS-Technitube Röhrenwerke GmbH.

Lukas Schramm schloss als Bester in seinem Beruf als Fachinformatiker mit Fachrichtung Anwendungsentwicklung ab. Während seiner Ausbildung vom August 2017 bis Juli 2020 hat Lukas Schramm die IT-Abteilung von TechniSat unterstützt, wo er nach dem erfolgreichen Abschluss auch übernommen wurde. Michael Schmitt fing seine Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandel mit Fachrichtung Außenhandel im August 2017 bei der Firma TPS-Technitube Röhrenwerke GmbH an. Bis Juli 2020 durchlief er verschiedene kaufmännische Abteilungen, wie Verkauf, Versand, Zoll, Buchhaltung und Personalabteilung, wurde auch in den Produktionswerken INOS und OCTG eingesetzt. Michael Schmitt wurde nach dem erfolgreichen Abschluss als Bester in seinem Fach im Vertrieb OCTG übernommen.

Nachwuchskräfte von enormer Wichtigkeit

Die Unternehmen der Techniropa Holding bauen auf den eigenen Nachwuchs, entsprechend hoch ist daher auch die Übernahmequote: Alleine am TechniSat Standort in Daun wurden in den vergangenen 10 Jahren 90 % der Abschlussprüflinge in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Bei der Winterprüfung 2019/20 hatte die Techniropa Holding sechs Auszubildende übernommen und somit eine Übernahmequote von 100 % erreicht. Am Ende des letzten Ausbildungsjahres im Sommer wurden von den 12 Auszubildenden der Techniropa Holding GmbH zehn in den verschiedenen Firmen und Bereichen fest angestellt. Die Unternehmen der Techniropa Holding GmbH zählen zu den größten Ausbildungsbetrieben in der Region und bilden regelmäßig im kaufmännischen, gewerblichen, technischen, mediengestalterischen sowie im IT-Bereich aus.

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Viele bunte Herbstkränze und glückliche Gewinner bei Herbstkranz-Aktion für Familien in Mayen

Mayen, 13.11.2020 – Es fiel der Jury sehr schwer, sich zu entscheiden – so viele tolle Einsendungen mit Fotos von liebevoll und bunt gestalteten Herbstkränzen wurden in den letzten Wochen, anlässlich der gemeinsamen Familienaktion der Netzwerkkoordinatorin der Stadt Mayen und der kath. Familienbildungsstätte e.V. Mayen, eingesendet.

Am Ende erreichte Finn Schüller mit seinem prächtig geschmückten und detailreichen Herbstkranz den 1.Platz. Platz 2 ergatterte das Gemeinschaftswerk der neunköpfigen Mädchengruppe Niedermendig des JHZ-Bernardshof, die zusammen einen Herbstkranz gebunden haben. Den 3. Platz konnte sich Familie Hammock mit einem ebenfalls sehr kreativen und bunten Herbstkranz sichern. „Wir gratulieren den Gewinnern und freuen uns über die vielen bunten Herbstkränze, die von den Familien gebastelt wurden!“, so die Netzwerkkoordinatorin der Stadt Mayen.

Da sich alle teilnehmenden Familien und Kinder so viel Mühe gaben, wurde seitens der Veranstalter beschlossen, allen Familien ein kleines Dankeschön zukommen zu lassen. Weitere gemeinsame und kreative Familienaktionen, die sich auch während der Corona Pandemie durchführen lassen, sind bereits in Planung!

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Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs vereidigt

Jülich, 13.11.2020 – Auf der konstituierenden Sitzung des Jülicher Stadtrates wurde Axel Fuchs als Bürgermeister vereidigt, ebenso die Mitglieder des Stadtrates und die Stellvertretenden Bürgermeister.

In der „Kulturmuschel“ im Stadtgarten des Brückenkopf-Parks fand die konstituierende Sitzung des Stadtrates statt. Foto: Stadt Jülich/Stein

Nicht im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses, sondern in der „Muschel“, dem großen Veranstaltungszelt im Brückenkopf-Park, wurde Bürgermeister Axel Fuchs nun auch offiziell in seinem Amt bestätigt. Grund für die räumliche Verlegung waren die coronabedingten Hygienemaßnahmen, die im Rathaus nicht umgesetzt werden konnten.

So hatten die Stadtverordneten und Besucher reichlich Platz, um die konstituierende Sitzung des Stadtrates nach der Kommunalwahl vom September laut vorgeschriebenem Protokoll abzuhalten.

Veronika Schmitz übernahm die Vereidigung des Bürgermeisters Axel Fuchs und überreichte die Bürgermeisterkette. Foto: Stadt Jülich/Stein

Die Sitzung wurde von Veronika Schmitz als Ratsälteste eröffnet, die sodann die Vereidigung des Bürgermeisters übernahm. Die Stadtverordnete fand dankende Worte und nahm dem gewählten ersten Bürger der Stadt vor dem Überreichen der Bürgermeister-Kette das Versprechen ab, auch in den kommenden Jahren mit vollem Einsatz für die Stadt Jülich tätig zu sein.

Bürgermeister Fuchs vereidigte die Jülicher Stadtverordneten. Foto. Stadt Jülich/Stein

Der frisch vereidigte Bürgermeister zeigte sich geehrt und bedankte sich für gute Zusammenarbeit, auf die er auch mit den neuen Stadtratsmitgliedern hofft.  Anschließend wurde der neue Stadtrat vereidigt. Der Wahl seiner Stellvertreter Günter Engels und Christian Klems schloss sich die Wahl der Ortsvorsteher an. Zu den ersten Amtshandlungen des neuen Stadtrates gehörten auch die Wahl, Bildung und Besetzung der Ausschüsse und zahlreicher Gremien und Räte infolge der Kommunalwahl. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Aber auch eine Sachentscheidung wurde bereits getroffen: die Stadt Jülich schafft Lastenfahrräder an. Der Antrag, der gemeinsam von der JÜL und den Grünen eingebracht wurde, wurde einstimmig angenommen, so dass die Bewerbungsfrist um Fördergelder eingehalten werden kann.

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Herzlichen Glückwunsch Erika Meyer zu Drewer: Ehrenbürgerin vollendete am 11. November ihr 90. Lebensjahr

Meckenheim, 13.11.2020 – Sie hat sich mit ihrem politischen Engagement und unermüdlichen sozialen Wirken für ihre Heimatstadt über Jahrzehnte in besonderem Maße verdient gemacht. Jetzt feierte Erika Meyer zu Drewer ihren 90. Geburtstag. „Wir gratulieren unserer Ehrenbürgerin von ganzem Herzen.“ Bürgermeister Holger Jung wünscht ihr „vor allem Zufriedenheit und Gesundheit für die Zukunft.“ Erika Meyer zu Drewer, die am 11. November ihr 90. Lebensjahr vollendete, „bringt sich immer noch in herausragender Weise für unsere Stadt ein. Eine unglaubliche Leistung“, wie Holger Jung betont.

Die Jubilarin erblickte in Witten an der Ruhr das Licht der Welt und zog 1968 nach Merl, wo sie außerordentliches Engagement zeigte. So gründete Erika Meyer zu Drewer die „Merler Bastelkinder“, woraus sich später das Kinderbildungswerk entwickeln sollte. Sie organisierte fortan den Sankt-Martins-Umzug, kämpfte für den Bau einer Schule, organisierte Altentage sowie den Vorlesewettbewerb für den Börsenverein des Deutschen Buchhandels und war Mitbegründerin des Turn-Sport-Tennis-Vereins (TST) Merl. Auch als Ortsbeauftragte der VHS und Leiterin des Seniorenkreises der CDU übernahm die Jubilarin Verantwortung. An der Gründung der MS-Gruppe Meckenheim beteiligte sie sich, hob das Freiwillige Zentrum OASE mit aus der Taufe und war Initiatorin der Warmen Mahlzeit.

Überdies hinterließ Erika Meyer zu Drewer Spuren in die Kommunalpolitik. Über nahezu ein Vierteljahrhundert gehörte sie dem Meckenheimer Stadtrat an. Von 2000 bis 2007 stand sie der Senioren-Union Meckenheim vor und zwischen 1984 bis 2004 erwarb sich Erika Meyer zu Drewer durch ihren unermüdlichen Einsatz für Merl und das Wohl der Bürger den Ehrentitel „Erika Meyer zu Merl“.

Die Jubilarin erhielt 1988 das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. 1999 wurde ihr der Ehrenring der Stadt Meckenheim, 2001 die Ehrennadel der Stadt Meckenheim und 2011 schließlich die Ehrenbürgerwürde der Stadt Meckenheim verliehen, die höchste Auszeichnung der Stadt – als erster Frau in der Stadtgeschichte.

Natürlich ist Erika Meyer zu Drewer weiterhin aktiv. Unter anderem bringt sie sich für die Bürgerstiftung Meckenheim ein, zum Beispiel als Organisatorin der beliebten Veranstaltung „Meckenheim singt“. Der verdiente Ruhestand muss also weiterhin warten – auch noch mit 90 vollendeten Lebensjahren.

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Zentrale Gedenk-veranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Friedhof Bergstraße Stolberg abgesagt

Stolberg, 13.11.2020 – Wegen der Corona-Pandemie fällt die in diesem Jahr anlässlich des Volkstrauertages am 15.11.2020 geplante Gedenkveranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf dem Friedhof Bergstraße aus.

Bürgermeister Patrick Haas betont, dass das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft auch in Zukunft eine zentrale Bedeutung in unserer Gesellschaft und somit auch in der Kupferstadt einnehmen müsse. Deshalb sei es selbstverständlich, dass nach der Pandemie künftig wieder eine würdevolle Gedenkveranstaltung anlässlich des jährlich stattfindenden Volkstrauertages stattfinden werde.

Die Beflaggung des Ehrenmals auf dem Friedhof Bergstraße und die Verortung der Gedenkkränze von Bundeswehr, Schützenvereinigung, Feuerwehr und Volksbund werden jedoch auch in diesem Jahr erfolgen.

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3050 Euro für die GenoEifel: Bundestags-abgeordneter Detlef Seif zu Besuch in Kall

Nordeifel/Kall, 13.11.2020 – Große Freude bei der GenoEifel. Die Generationengenossenschaft mit Sitz in Kall hat eine Bundesförderung in Höhe von 3050 Euro erhalten. Detlef Seif, Bundestagsabgeordneter aus dem Kreis Euskirchen, überbrachte die frohe Kunde – zunächst per E-Mail. Jetzt überzeugte sich Seif bei einem Besuch im GenoEifel-Büro im Haus der Begegnung in Kall vom segensreichen Wirken in der Nordeifel.

„Ich habe Sie mit Freude umgehend über die Bundesförderung in Kenntnis gesetzt“, sagte Seif. Das Geld stammt aus der Sondermaßnahme „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums und dient der finanziellen Unterstützung der nachbarschaftlichen Lebensmittelversorgung. Im Falle der GenoEifel geht es um die Organisation von Einkaufshilfen – nicht nur, aber auch, während der Corona-Pandemie.

Vorstandssprecher Malte Duisberg und Koordinatorin Corinne Rasky begrüßten den Besucher aus Berlin und Weilerswist und stellten Seif die GenoEifel vor. Duisberg berichtete auch den Werdegang der Genossenschaft – als von ihm und dem früheren VR-Bank-Nordeifel-Vorstand Wolfgang Merten angedachte Seniorengenossenschaft im Jahr 2013 über die Einstufung als Leitprojekt der Leader-Region Eifel bis heute, wo sich die GenoEifel auch in die Leader-Region Zülpicher Börde ausdehnt. In Kürze wird die Genossenschaft sogar dank der Unterstützung der Volksbank Euskirchen ein Büro in der Kreisstadt beziehen, obwohl diese aufgrund ihrer urbanen Struktur nicht in einer Leader-Region liegt.

Seif interessierte sich auch für das Leistungsspektrum, das Malte Duisberg ganz knapp so beschrieb: „Die GenoEifel wird tätig für Dinge, für die kein Unternehmen ins Haus kommt und wegen derer man auch nicht permanent die Nachbarn fragen möchte.“ Da die GenoEifel laut Corinne Rasky ans Wettbewerbsrecht gebunden ist, heißt das: Es geht um den Austausch einer Glühbirne, es geht um die Fahrt zum Arzt mit Besuch der Praxis, es geht aber auch um die nun geförderte Einkaufshilfe. Seif erkannte schnell: „Ihr Portfolio liegt also zwischen den Bereichen Handwerk und Pflege…“, „…denn da spielt sich das Leben ab“, vervollständigte Duisberg den Satz.

„Moderne Form des Ehrenamts“

Die Struktur der GenoEifel sieht vor, dass man Mitglied werden muss, um Hilfe in Anspruch zu nehmen oder Hilfe zu leisten. Es gibt aber auch reine Fördermitglieder. Momentan gehören ihr 455 Menschen an. Für eine Hilfe wird auch eine Aufwandsentschädigung fällig. Für die Fälle, in denen diese nicht geleistet werden kann, hat sich ein Hilfsfonds gegründet, der dann finanziell unterstützt. Wichtig ist: Es besteht kein Zwang zu helfen. „Wir sind eine moderne Form des Ehrenamtes: Es geht um punktuellen und freiwilligen Einsatz“, formuliert es Corinne Rasky.

Die Corona-Pandemie hat auch der GenoEifel zugesetzt und – wie Duisberg mitteilt – sogar in der Entwicklung zurückgeworfen. Stark gefragte Angebote, die auf direkte Begegnung setzen, etwa das der Leih-Omas, können wegen der Kontaktbeschränkungen kaum bis gar nicht angeboten werden.

Stattdessen hat die GenoEifel eG den Städten und Gemeinden im Kreis Euskirchen angeboten, die Corona-Nachbarschaftshilfe zu koordinieren. Dazu gehört auch die nun vom Bund geförderte Einkaufshilfe – und die darf während der Pandemie auch von Nicht-Genossenschaftsmitgliedern durchgeführt oder in Anspruch genommen werden.

Für diese Corona-Einkaufshilfe hat die GenoEifel auch die Bundesförderung eingesetzt. „Wir haben zum einen zwei Tablets und zwei Handys für die einfachere Zusammenarbeit im Team und mit den Helfern organisiert. Aber eben auch Hygieneartikel wie Alltagsmasken und Desinfektionsmittel, damit die Helfer und Hilfesuchenden bestmöglich geschützt sind“, sagt Corinne Rasky.

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TechniSat unterstützt den sicheren Betrieb der Dauner Tafel e.V. mit 1.000 gespendeten FFP2-Masken

Daun, 13.10.2020 – Die andauernde Corona-Pandemie hat in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ihre Spuren hinterlassen. Auch die Dauner Tafel blieb nicht davon verschont. Denn die ehrenamtlichen Helfer und Mitglieder der Dauner Tafel e.V. zählen aufgrund ihres Alters zur sogenannten
„Risikogruppe“, der überwiegende Teil ist älter als 70 Jahre. Folglich musste der Tafel-Betrieb am Anfang der Corona-Krise vorrübergehend eingestellt werden. Die rund 880 bedürftigen Personen, die die Dauner Tafel derzeit unterstützt, mussten für zwei Wochen ohne die Hilfe des Vereins auskommen.

Eine schwierige Situation für beide Seiten. Damit sich das in dieser schweren Herbst- und Winterzeit nicht wiederholen muss, hat TechniSat auf die Nachfrage der Dauner Tafel nach Schutzmasken direkt reagiert und dem Verein unverzüglich 1.000 Masken der Schutzklasse FFP2 gespendet. Die zertifizierte TECHNIMASK FFP2 ist eine partikelfiltrierende Halbmaske, die aufgrund ihrer hervorragenden Filterleistung nicht nur die Mitmenschen, sondern auch den Träger der Maske vor dem gefährlichen COVID-19 Corona-Virus schützt. Diese werden im TechniSat Produktionswerk in Schöneck unter der permanenten Einhaltung hoher Qualitäts- und Hygienestandards produziert. So entsteht eine Spitzenqualität, die jetzt für den Schutz der ehrenamtlichen Helfer der Dauner Tafel sorgen wird. „Wir sind natürlich auch um die Gesundheit unserer Ehrenamtlichen besorgt. Denn die leisten eine hervorragende und wichtige Arbeit, die sie aber nicht einer gesundheitlichen Gefahr aussetzen soll.

Mit den gespendeten Gesichtsmasken von TechniSat können wir den Betrieb der Dauner Tafel in diesen Zeiten weiter durchführen und gleichzeitig die Gesundheit unserer Helfen schützen“, so Michael Lauer, stellvertretender Vorsitzender des Dauner Tafel e.V. Erst vor Kurzem hat TechniSat bei der Errichtung von zusätzlichen Leichtbauwänden in den Räumlichkeiten der Dauner Tafel geholfen. So kann auch in der kalten Jahreszeit genügend durchlüftet werden, ohne dass die Mitarbeiter und die Kunden in kalter Zugluft stehen müssen.

Zudem wurde von TechniSat ein Klimagerät zur Verfügung gestellt, das die Raumluft zusätzlich filtern soll, um dadurch das Ansteckungsrisiko zu mindern. Somit kann die Lebensmittelausgabe auch während der kalten Jahreszeit unter deutlich günstigeren Bedingungen und auch besserem Schutz vor Corona-Ansteckung durchgeführt werden. „Wir sind dankbar, dass die Hilfsbereitschaft seitens TechniSat und auch der Familie Lepper sowie des Bürgerdienst Lepper e. V., unsere ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen, so groß ist. Nur so können wir wiederum bedürftigen Menschen in unserer Region helfen“, sagte Michael Lauer bei der Spendenübergabe.