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Wirtschaft

Corona-Gegenmaßnahmen: Ausbildungs-Sicherheit im Mittelstand wird gestärkt

Region/Koblenz, 11.01.2021 – Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spüren zunehmend die anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie. Das kann auch negative Auswirkungen auf die Fachkräftesicherung haben, sollte durch wirtschaftliche Probleme die Fortführung der Ausbildung gefährdet sein. Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ soll über die Nutzung der Verbund- und Auftragsausbildung Auszubildende auffangen, die im eigenen Betrieb ihre Ausbildung temporär nicht weiterführen können. „Interims-Ausbildungsbetriebe“ oder andere etablierte Ausbildungsdienstleister, die in diesem Fall einspringen, werden durch Zuschüsse gefördert, die nicht zurück zu zahlen sind. Die Förderhöhe beträgt hierbei 4.000 Euro für jeden interimsweise übernommenen Auszubildenden.

Antragsberechtigt sind:

 

  • Ausbildende KMU aus allen Wirtschaftsbereichen, die im Rahmen der Auftrags- oder Verbundausbildung für mindestens sechs Monate im eigenen Betrieb ausbilden und über die hierfür notwendige Ausbildungseignung verfügen. Als KMU gelten Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten. Als Beschäftigtenzahl wird die Zahl der Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten zum Stichtag 29. Februar 2020 zugrunde gelegt. Der Sitz oder eine Niederlassung des Betriebes muss in Deutschland liegen.
  • Überbetriebliche Berufsausbildungsstätten (ÜBS) und andere etablierte Ausbildungsdienstleister, die im Rahmen der Auftrags- oder Verbundausbildung für mindestens sechs Monat ausbilden.
  • Landesinnungsverbände und Fachverbände, die für ihre als juristische Personen des öffentlichen Rechts oder im Sinne der Abgabenordnung gemeinnützige juristische Personen des privaten Rechts organisierte Mitglieder ÜBA durchführen.
  • Natürliche und juristische Personen des privaten Rechts, die Träger von Berufsbildungsstätten sind (Ausbildungsdienstleister).

Die Antragsstellung ist bei der Deutschen Rentenversicherung – Knappschaft-Bahn-See (KBS) unter www.kbs.de/bpa zu stellen. Die Frist zur entsprechenden Antragsstellung läuft bis 30. September 2021.

Weitere Informationenbei der Ausbildungsberatung der Handwerkskammer Koblenz, Tel.: 0261/ 398-361, ausbildung@hwk-koblenz.de

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Tourismus

Kooperation zwischen dem Projekt „Eifeler Mühlenstein“ und der UNESCO Projektschule Bernardshof

Mayen, 11.01.2021 – Kürzlich stellten der Vorsitzende des Projekts „Eifeler Mühlsteinrevier“, Uwe Hoffmann von der Stadt Mayen, sowie der stellv. Vorsitzende Frank Neideck von der Verbandsgemeinde Mendig, das Projekt dem Einrichtungsleiter des Bernardshof Marco Boos und seinem Stellvertreter Jürgen Klein vor.

Hierbei geht es um die Anerkennung und Bewahrung der 7.000-jährigen Geschichte der Produktion von Mühlsteinen in dem Gebiet zwischen Mayen und Mendig. Dieser Umstand ist nicht nur kulturhistorisch von einmaligem Wert, sondern spielt auch in der Versorgung der Menschheit mit Nahrung eine herausragende Rolle.

Marco Boos und Jürgen Klein waren von der kurzen Vorstellung des Projektes sehr beeindruckt und es wurde eine Kooperation zwischen dem Projekt „Eifeler Mühlensteinrevier“ und der UNESCO Projektschule des Bernardshof vereinbart.

In welcher Art und Weise dies möglich ist, wird in den kommenden Wochen und Monaten besprochen.

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Corona-Pandemie: Apotheker als gefragte Arzneimittel-Experten in Impfzentren

Region/Mainz/Berlin, 10.01.2021 – Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände begrüßt den Einsatz von Apothekerinnen und Apothekern sowie zusätzlichem pharmazeutischen Personal in den regionalen Impfzentren und mobilen Impfteams, die seit Ende Dezember 2020 schon viele tausend Menschen gegen das Corona-Virus geimpft haben. „Wir freuen uns, dass die Kompetenz der Apothekerinnen und Apotheker von Anfang an bei den Corona-Impfungen angefordert und einbezogen wird“, sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening: „In Bundesländern wie Rheinland-Pfalz, Berlin und Nordrhein-Westfalen arbeiten die Pharmazeutinnen und Pharmazeuten ganz systematisch in fest definierten Teams mit Ärzten und medizinischem Personal zusammen. In anderen Bundesländern gibt es dagegen noch viel Potential, die Apothekerinnen und Apotheker noch intensiver in die Facharbeit einzubeziehen. Viele Landesapothekerkammern haben ihre Mitglieder aufgerufen, sich bei ihnen oder den Impfzentren für eine freiwillige Mitarbeit zu melden.“

Overwiening weiter: „Die Apotheken haben seit Beginn der Pandemie jeden Tag hunderttausende Patienten über das Corona-Virus und den Kampf dagegen informiert sowie erkrankte und in Quarantäne befindliche Patienten kontaktlos per Botendienst mit Arzneimitteln versorgt. Mit der kostenlosen Abgabe von FFP2-Schutzmasken und der Möglichkeit, kostenpflichtige Antigen-Schnelltests durchzuführen, haben die Apotheken in den vergangenen Wochen sogar noch weitere Mittel in die Hand bekommen, um den gesamtgesellschaftlichen Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen. Der Einsatz von Apothekerinnen und Apothekern in den Impfzentren ist ein weiterer Baustein. Als Experten für Arzneimittel und somit auch für Impfstoffe stellen die Apotheken seit jeher die Versorgung der Ärzte mit Impfstoffen gegen Grippe, Masern, FSME oder HPV sicher. Seit kurzem gibt es auch regionale Modellprojekte zur Grippeschutz-Impfung in Apotheken, die auf eine höhere Durchimpfungsrate abzielen.“

Zum Hintergrund: Die Impfzentren liegen in der Verantwortung der Bundesländer und ihrer Kommunen, die auch den Personaleinsatz vor Ort verantworten. Apothekerinnen und Apotheker können dort insbesondere die Rekonstitution des Impfstoffes (d.h. Verdünnung des Konzentrats) vornehmen

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Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Start der Impfzentren ist ein großer Fortschritt in der Pandemie-Bekämpfung – 100.000 Menschen sollen bis Ende Januar geimpft sein.

Region/Mainz, 09.01.2021 – Am Donnerstag haben in Rheinland-Pfalz die 31 Impfzentren des Landes ihren Betrieb aufgenommen. Dafür konnten bereits rund 16.000 Termine vergeben werden. Die Terminvergabe für rund 90.500 aktuell abgeschlossene Registrierungen erfolgt bis Ende der Woche. „Wir freuen uns, dass wir ab sofort viele Tausend Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer gegen Corona impfen können. Mit dem Start der Impfzentren kommen wir in der Pandemiebekämpfung einen bedeutenden Schritt voran, denn hier werden wir jeden Tag sehr viele Menschen gegen das Virus impfen“, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler zum Auftakt der Impfzentren.

Insgesamt sind in Rheinland-Pfalz seit dem 27. Dezember 2020 bisher 16.000 Menschen geimpft worden (Stand Mittwoch Abend).
Die Ministerpräsidentin und die Gesundheitsministerin sowie der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling begleiteten den Start des Impfzentrums in Mainz und machten sich ein Bild vom Ablauf vor Ort. In dem Impfzentrum im Mainzer Stadtteil Gonsenheim können heute 200 Menschen einen Impftermin wahrnehmen. Die Kapazität wird perspektivisch ausgebaut. Ziel für ganz Rheinland-Pfalz ist es, sofern der Bund genug Impfstoff liefert, bis Ende Januar insgesamt 100.000 Erstimpfungen durchzuführen. „Die Impfung gibt uns die Zuversicht, dass wir bald wieder normaler leben können und die Pandemie besiegen werden. Ich bin sehr froh, dass wir auf diesem Weg entschieden vorankommen,“ betonte die Ministerpräsidentin. Noch nie seien in so kurzer Zeit völlig neue Strukturen mit einer vergleichbaren Logistik wie die Impfzentren geschaffen worden, in einem gemeinsamen Kraftakt verschiedener Akteure. „Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement in dieser bislang einmaligen Impfaktion in der Geschichte unseres Landes“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Terminvergabe für die Impfzentren läuft seit Montag. Anmelden können sich zunächst gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes die priorisierte Gruppe der über 80-Jährigen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ambulanter Pflegedienste oder Rettungsdienste. Der Ansturm auf die Telefonhotline führe dazu, dass man nicht immer beim ersten Anruf durchkomme. Er zeige aber auch, wie groß die Impfbereitschaft in dieser Gruppe sei. Ministerin Bätzing-Lichtenthäler bat um Geduld und Verständnis dafür und rief dazu auf, dass alle diejenigen, die über einen Internetzugang verfügen und zur Gruppe gehören, die zuerst geimpft wird, den Onlinezugang zur Terminvereinbarung unter www.impftermin.rlp.de zu nutzen. „Mit jeder einzelnen Impfung sind wir einen Schritt weiter in der Bekämpfung der Pandemie. Jede Impfung trägt dazu bei, Leben zu schützen“, betonte die Gesundheitsministerin.

Oberbürgermeister Michael Ebling: „Mit dem heutigen Start der Corona-Schutzimpfungen im Impfzentrum beginnt die wohl wichtigste Etappe im Kampf gegen das Coronavirus, denn die wirksame Impfung einer deutlichen Mehrheit der Bevölkerung ist der einzige Weg zur Überwindung der Pandemie. Dass der Impfstoff, der hier verabreicht wird, von der Firma BioNTech in Mainz entwickelt wurde, macht mich besonders stolz. Der Aufbau des Impfzentrums, die Organisation und die Durchführung sämtlicher Impfungen ist ein großer Kraftakt für uns als Kommune, dem wir uns gerne stellen und den wir erfolgreich angenommen haben. Mein Dank gilt allen beteiligten Ämtern, der Ärzteschaft sowie den Apothekerinnen und Apothekern, denn dank ihres großen Einsatzes können viele Menschen jetzt positiver in die Zukunft blicken.“

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Rheinland-Pfalz krempelt gemeinsam die Ärmel hoch – Alle Akteure arbeiten Hand in Hand für erfolgreiche Corona-Impfung

Region/Mainz, 09.01.2021 – Seit Dienstag läuft die Vergabe der Impftermine in Rheinland-Pfalz. Am Donnerstag starteten die Impfungen in den 31 Impfzentren, parallel zu den am 27. Dezember 2020 begonnenen Impfungen in stationären Pflegeeinrichtungen und den Impfungen von medizinischem Personal in Krankenhäusern. Damit das Ziel, eine höchstmögliche Durchimpfung der rheinland-pfälzischen Bevölkerung zu erreichen, so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt wird, arbeiten schon seit Wochen zahlreiche Institutionen eng zusammen.

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News

Kindheits-Erinnerungen an den Jahreswechsel in Kasachstan: Kostüme, Schneemädchen und Väterchen Frost

Mechernich, 09.01.2021 – „Wir wollten uns mit etwas Schönem beschäftigen, anstatt in trüben Gedanken zu versinken“, erzählt Tatjana Rehberg. Für die Pharmazeutisch-Technische Assistentin in der Apotheke am Kreiskrankenhaus Mechernich ist das Thema der Corona-Pandemie ein ständiger Begleiter im Arbeitsalltag.

„Abschalten und Familien-Erinnerungen hochleben lassen“ lautete deshalb ihre Devise für den Jahreswechsel, verbunden mit einem kreativen Gemeinschaftsprojekt mit ihren beiden Schwestern: Jede von ihnen nutzte die dunklen Abende, um ein buntes Schneeflockenkostüm für den Silvesterabend zu gestalten – in Anlehnung an ihre Kindheitserinnerungen aus Kasachstan.

Silvester kam dort Väterchen Frost „Ded Moroz“ zu den Kindern, zusammen mit seiner Enkelin „Snegurotschka“, dem Schneemädchen. „Ich erinnere mich noch gut, wie in der Schule gefeiert wurde: In der Aula standen wir im Kreis um den Tannenbaum und haben nach Väterchen Frost gerufen“, so Tatjana Rehberg.

Rotkäppchen, Flocken, Bären

Und weiter: „Einzeln konnten wir ihm dann Gedichte vortragen und bekamen von ihm Säckchen mit Mandarinen, Nüssen, Süßigkeiten und manchmal sogar einem kleinen Spielzeug geschenkt.“ Das Besondere: In Kasachstan verkleiden sich die Kinder an Silvester, ähnlich wie hier zu Karneval. Zum Kostümfundus der Familie Rehberg gehörten zum Beispiel Rotkäppchen, Schneeflocken und Bären.

Als sich im Herbst dieses Jahres abzeichnete, dass Corona auch keine großen Silvesterpartys zulassen würde, war die Stimmung bei den Geschwistern zunächst gedrückt, erzählt Tatjana Rehberg dem Mechernicher „Bürgerbrief“. Gleichzeitig kamen Erinnerungen an die lustigen Silvesterfeiern aus Kindertagen auf. Schnell war die Idee geboren: „Uns kostümieren, das können wir doch einfach wieder machen.“

Gleichzeitig war damit eine zeitfüllende Beschäftigung für dunkle Winterabende geschaffen. Jede der Schwestern gestaltete sich ein eigenes Schneeflocken-Kostüm. Grundlage waren Tüll-Röcke in unterschiedlichen Farben. „Ich habe mit einem Stanzer rund 200 Schneeflocken aus glitzerndem Moosgummi ausgestanzt und jede einzeln aufgenäht, außerdem noch ein Glitzerband und mehrere Schneeflocken-Anhänger in Silber und Blau“, erzählt die 35-Jährige.

Gegenseitig hielten sich die Schwestern über die Fortschritte an ihren Kostümen und ihre von den Nadeln zerstochenen Finger auf dem Laufenden. „Dabei kamen viele tolle Gedanken und schöne Erinnerungen auf“, freut sich Tatjana Rehberg. Und anstelle eines Feuerwerks wurden dann am Silvesterabend bunte Knicklichter in die Luft geworfen.

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Wirtschaft

Online-Beratung für Gründer und Unternehmer im Kreis Düren am 13. Januar

Düren, 09.01.2021 – Das Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung des Kreises Düren lädt in Kooperation mit der IHK Aachen seit Jahren monatlich zu kostenfreien Sprechtagen in die Region ein. Bedingt durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Vorsichtsmaßnahmen sind die Beraterinnen der Wirtschaftsförderung Kreis Düren dazu übergegangen, diese Sprechtage online über Webex anzubieten. Der nächste Termin ist Mittwoch, 13. Januar 2021, und richtet sich an interessierte Existenzgründer und bestehende Unternehmen aus dem Kreis Düren.

In dem – vorab vereinbarten – 45-minütigen Beratungsgespräch können konkrete Fragen mit den Gründungs- und Betriebsberatern der Industrie- und Handelskammer Aachen und der Wirtschaftsförderung Kreis Düren besprochen werden. Egal, ob man sich allgemein über ein Existenzgründungsvorhaben informieren möchten, ob ein etabliertes Unternehmen über Neuinvestitionen, Unternehmensnachfolgeregelung oder einen möglichen Rechtsformwechsel nachdenkt oder ob coronabedingte unternehmerische Probleme angesprochen werden sollen, die erfahrenen Fachberaterinnen Sabrina Hauck, Elke Mehl und Birgit Müller-Langohr stehen mit ihrem Praxiswissen gerne zur Verfügung.

Eine vorherige Anmeldung ist aus technischen und organisatorischen Gründen unbedingt notwendig. Möglich ist dies beim Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung, Sachgebiet 61/2 Wirtschaftsförderung. Ansprechpartnerin ist Elke Mehl unter 02421/22-1061211 oder per E-Mail an e.mehl@kreis-dueren.de.

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Top-Events

Fünf Musiker stimmten an ungewöhnlichen Orten ihre Mitmenschen in kontaktarmer Corona-Zeit mit ihren Liedern „frei Haus“ auf Weihnachten ein

Mechernich-Kommern, 09.01.2021 – Klassische Weihnachtslieder erklangen – an ungewöhnlichen Orten und weit über die Dächer des Dorfes. Fünf Musiker waren in einer besonderen Mission unterwegs. Sie brachten am Abend vor dem Weihnachtsfest besinnliche Töne mitten in den Ort und bis hinaus in die Neubaugebiete. Eigentlich waren sie vom Kirchenvorstand für ein Konzert in der Bürgerhalle gebucht worden, das aber Lockdown-bedingt nicht stattfinden durfte.

Walther Schäfer und Stefan Märzke an den Trompeten, Karl-Heinz Hess an der Posaune, Thomas Hansen am Bass und Günter Schmitz am Tenorhorn starteten stattdessen ihre musikalische Darbietung „frei Haus“ für die Kommerner Bürger am Weihnachtsbaum auf dem Arenbergplatz, dem beliebten Dorfmittelpunkt.

Senioren applaudierten

Kurz darauf zog der Tross zum Ortsbürgermeister Rolf Jaeck und auf seinen Balkon. Dort erfreuten sich vor allem die vorinformierten Bewohner des gegenüberliegenden Seniorenheims „Sonnenhof“ über das Ständchen und belohnten das Ensemble mit großem Applaus und lautstarken Zugabe-Rufen. Weiter ging es zur Erzstraße und Albert-Spiertz-Straße, den Schlussakkord setzte man in der Marathon-Straße.

Stefan Märzke und Günter Schmitz waren bereits besonders erprobt im „Draußen“-Spielen an ungewöhnlichen Orten. Gemeinsam waren die beiden in der ersten Pandemie-bedingten Lockdownphase im April einem allgemeinen Aufruf des Volksmusikerbundes NRW gefolgt und an vier aufeinanderfolgenden Sonntagen in Schmitzens Garten gegangen, um hörbar Musik für Andere zu spielen. Damals und jetzt haben sie ihren Mitmenschen mit ihrer Aktion enorm viel Freude bereitet und außerdem Herzenswärme verbreitet in der kontaktarmen Corona-Zeit.

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Facharzt des MVZ Mittelrhein in Mayen bietet am 12. Januar Telefonsprechstunde an

Mayen, 09.01.2021 – Sportverletzungen: Wie werden sie diagnostiziert und behandelt? Gelenkverletzungen, Sehnenverletzungen, Knochenbrüche… Zu Sportverletzungen zählen akute Verletzungen, Folgeschäden nach Sportunfällen und chronische Schäden (z. B. Überlastungssyndrome). Eine Sportverletzung kann eine längere Krankheitsdauer, berufliche Ausfälle, Trainingspausen oder im Extremfall sogar auch das  Ende der sportlichen Betätigung oder Karriere nach sich ziehen. Die zeitnahe Diagnostik und Behandlung der Sportverletzungen können somit sehr wichtig sein.

Am Dienstag, 12. Januar, beantwortet Dr. Christoph Alken, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie in der Praxis für Chirurgie Mayen im MVZ Mittelrhein, Fragen zu Sportverletzungen und deren Folgen, wie sie diagnostiziert und konservativ     oder operativ behandelt werden. Hierfür steht er an diesem Abend im Rahmen einer Telefonsprechstunde zwischen 17 und 18 Uhr persönlich unter 02651 83-1027 zur Verfügung.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen. Eine Übersicht aller Themen mit Telefonberatung gibt es unter www.gk.de/infos-zum-corona-virus/.

Kontakt:
MVZ Mittelrhein
Praxis für Chirurgie
Kelberger Straße 39
56727 Mayen
Telefon: 02651 83-1027

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Chirurgie im Gerolsteiner Krankenhaus wurde geschlossen

Gerolstein, 09.01.2021 – Zum Jahresende wurde die chirurgische Abteilung im Gerolsteiner Krankenhaus geschlossen. Diese Nachricht hat die Marienhaus-Unternehmensgruppe aus Waldbreitbach den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gerolsteiner Krankenhaus per Brief wenige Tage vor Weihnachten zukommen lassen. Insgesamt sollen 25 Angestellte von dieser Entscheidung betroffen sein. Ihnen will man andere Stellen anbieteben. Eine offizielle Pressemitteilung gab es bisher nicht. Die Nachricht kam für alle völlig überraschend.

Nicht nur für den Gerolsteiner Stadtbürgermeister ist diese Entscheidung ein Skandal. Stadtbürgermeister Uwe Schneider ist sichtlich enttäuscht. Als einen Grund für die Schließung wird die Kündigung des Chefarztes der Chirurgie genannt. Man hätte auch leider keinen Nachfolger gefunden. Der Chefarzt war erst im Juni 2018 ins Gerolsteiner Krankenhaus gekommen. Es scheinen aber gravierendere Faktoren eine Rolle gespielt zu haben. Notwendige Investitionskosten in zweistelliger Millionenhöhe für die Modernisierung der Operationssäle wurden bisher nicht realisiert. Zudem seien viel zu wenig operative Eingriffe in Gerolstein durchgeführt worden.

Die vorgegebene Sollzahl sei nicht erreicht worden. All diese Faktoren waren für den Krankenhausträger ausschlaggebend, die Chirurgie im Gerolsteiner Krankenhaus zu schließen. Kurz vor Silvester fand eine „geheime“ Sondersitzung mit dem Krankenhausträger statt. Da wurde den Beteiligten der kommunalen Familie mitgeteilt, dass man zum Jahresende den Versorgungsauftrag unumgänglich zurückgeben wird. Inzwischen ist durchgesickert, dass auch der Chefarzt der Inneren Medizin in Gerolstein – Dr. Rittich zum 30.06.2021 gekündigt hat. Alles deutet darauf hin, dass dann auch die Innere Abt. und wahrscheinlich auch die Anästhesie auf dem Prüfstand stehen.

Dann ist auch der Weg zur vollständigen Krankenhausschließung nicht mehr weit. Gibt es in Zukunft nur noch Schwerpunktkrankenhäuser, wie es die Bertelsmann-Stiftung favorisiert? Die Landesregierung hat offensichtliche keine Steuerungskompetenz, mit der sich die klinische Grundversorgung im ländlichen Rheinland-Pfalz zukunftsfest gestalten lässt. Lange Fahrzeiten für die medizinische Versorgung wären die Folge. Zur Marienhaus Unternehmensgruppe gehört u. a. das Krankenhaus in Adenau, Bitburg und Bad Neuenahr.