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Tausende abgeschmückte Weihnachtsbäume eingesammelt

Aachen, 12.01.2021 – Nordmanntannen, Kiefer, Blaufichten – zu hunderten türmen sie sich in diesen Tagen an den Sammelplätzen der Stadt. Für Achim Schmitz, Daniel Gerards und Paulo Nogueira das Neves, Mitarbeiter des Bereichs Abfallwirtschaft des Aachener Stadtbetriebs, ist dies eine jährlich wiederkehrende Aufgabe. Routiniert laden sie die Bäume oder das, was davon noch übrig ist, in das bereitstehende Pressfahrzeug. Keine halbe Stunde dauert es, dann sind die etwa 30 Bäume verladen. Dabei ist die Zeitspanne sehr unterschiedlich und von verschiedenen Faktoren abhängig wie beispielsweise Größe des Baumes, Größe des Baumstammes und wie voluminös der Baum ist. „Jedes Jahr werden in der Stadt Aachen etwa 60 Tonnen Weihnachtsbäume gesammelt“, erklärt Abfallberaterin Anne Lehnen. „Dieses Jahr rechnen wir allerdings mit etwas mehr, da wegen der Corona-Pandemie viele Aachener*innen über die Weihnachtsfeiertage nicht wegfahren konnten und sich somit das Zuhause gemütlich mit einem Weihnachtsbaum geschmückt haben.“

Die Weihnachtsbaumsammlung richtet sich stets nach der Wochenstruktur, beginnt aber nicht vor dem 6. Januar. Wer seinen Weihnachtsbaum vor oder nach den Terminen an den entsprechenden Sammelplätzen entsorgen möchte oder sich keine Sammelstelle in der Nähe befindet, kann die regelmäßig aufgestellten Grünschnittcontainer oder auch das Angebot der Recyclinghöfe nutzen.

Die zentralen Sammelstellen, die hauptsächlich im Innenstadtbereich genutzt werden, erleichtern den Mitarbeiter*innen des Stadtbetriebs die Sammlung. Abfallberaterin Anne Lehnen weist dabei ausdrücklich darauf hin, sich an die Ablagezeiten zwischen 18 Uhr am Vor-, und 7 Uhr am Entsorgungstag zu halten. „Ansonsten müssen die Bäume, zu denen dann häufig noch anderer Abfall gelegt wird, als Wilder Müll deklariert werden. Die vielen Bäume können dadurch nicht in der richtigen Entsorgungsschiene verwertet werden.“

Die in Aachen gesammelten Tannenbäume werden zum Kompostplatz Brand gebracht und dort zerkleinert. Anschließend werden sie thermisch verwertet und so zur Energieerzeugung in Biomasse- und sogenannten NaWaRo-Kraftwerken, (Kraftwerke für Nachwachsende Rohstoffe) genutzt.

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Wirtschaft

Frist für Betreiber von Photovoltaikanlagen läuft ab – Darauf weisen die Energienetze Mittelrhein (enm) hin

Ahrweiler/Koblenz, 12.01.2021 – Viele Betroffene aus dem Kreis Ahrweiler haben ihre Anlagen noch nicht registriert. Wer privat Strom erzeugt und ins öffentliche Netz einspeist, muss seine Photovoltaikanlage in das Marktstammdatenregister eintragen. Dies betrifft auch Betreiber von Blockheizkraftwerken und Batteriespeichern. Darauf weisen die Energienetze Mittelrhein (enm) hin. Die Übergangsfrist für Bestandsanlagen endet am 31. Januar. Wer bis dahin seine Anlage nicht in das amtliche Register einträgt, verliert seinen Anspruch auf Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Gesetz).

Insgesamt hatte der Gesetzgeber eine 24-monatige Übergangsfrist eingeräumt. Ab dem 1. Februar werden für Einheiten, die nicht registriert sind, Zahlungen, von Marktprämien, Einspeisevergütungen und Flexibilitätsprämien nach dem EEG eingestellt. „Wir haben hier als Netzbetreiber keinen Spielraum, sondern dürfen dann keine Entgelte mehr auszahlen“, betont Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm-Gruppe, zu der die enm zählt. „Auch nach mehrfachen Erinnerungen gibt es leider auch im Kreis Ahrweiler zahlreichew Betreiber, die ihre Anlagen bisher nicht ins Marktstammdatenregister eingetragen haben“, so Peerenboom.

Auch Anlagen, deren Strom nicht vergütet wird, müssen eingetragen werden. Wer dies unterlässt, riskiert ein Bußgeld. Das Register ist unter www.marktstammdatenregister.de zu finden.

Wer Fragen zum Thema hat, kann sich an die Bundesnetzagentur, Telefon 0228/14-3333, wenden. Auch bei der enm gibt es Ansprechpartner: Torsten Brandt, torsten.brandt@enm.de

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Wirtschaft

IHK-Umfrage: Lage stabilisiert, Ausblick zwiegespalten

Aachen, 12.01.2021 – Bei einem Großteil der Unternehmen in der Region Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg hat sich die aktuelle Situation deutlich verbessert, wenngleich noch etliche Betriebe unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden. Jeder dritte Befragte beurteilt die aktuelle Situation positiv, jeder fünfte Unternehmer ist nicht zufrieden. Das ist das Ergebnis der jüngsten Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen, an der sich mehr als 380 Unternehmen mit fast 30.000 Beschäftigten beteiligt haben. Besonders betroffen ist weiterhin das Gastgewerbe, das seit dem ersten Lockdown im Frühjahr massive Umsatzeinbrüche verzeichnet, während in der Industrie eine ausgewogene Lagebewertung vorherrscht.

„Bei der Mehrzahl der Industriebetriebe ist die Auslastung ihrer Produktionskapazitäten spürbar gestiegen“, sagt Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen. „Diese positive Entwicklung zum Jahresende 2020 hat jedoch nicht ausgereicht, um die Ertragslage in Summe zu verbessern.“ Die gute Nachricht: Die meisten Befragten sehen nach wie vor keine gravierenden finanziellen Konsequenzen für ihr Unternehmen. Drei von zehn Unternehmern rechnen damit, dass die Nachfrage weiter anzieht, rund jeder vierte ist zurückhaltend. Über alle Branchen hinweg wird nur ein leichtes Umsatzwachstum vorhergesagt. „Die Spannbreite der Umsatzprognosen ist beachtlich“, betont Bayer. „Jeder sechste Unternehmer erwartet in den kommenden Monaten ein Umsatzwachstum von mindestens zehn Prozent, ebenso viele einen Rückgang um zehn Prozent oder mehr.“

Positive Erwartungen hat vor allem die Industrie. „Das liegt auch daran, dass im zweiten Lockdown zum Jahresende die Grenzen offen geblieben und dadurch die Lieferketten nicht von Einschränkungen betroffen sind“, resümiert Bayer. Dementsprechend sind die Befragten auch zuversichtlich, beim Export von der allgemeinen Erholung der Weltwirtschaft profitieren zu können. Die Arbeitslosenquote stieg in der Region Aachen innerhalb eines Jahres um 1,0 Prozentpunkt auf 6,9 Prozent. Sie liegt damit unter der Quote in NRW, die aktuell 7,5 Prozent beträgt, aber oberhalb der Arbeitslosigkeit in Deutschland mit 5,9 Prozent. „Der verhältnismäßig geringe Anstieg der Arbeitslosigkeit ist auch dem Instrument der Kurzarbeit zu verdanken, durch das viele Betriebe in der Lage waren, ihre Mitarbeiter zu halten“, erklärt Bayer.

Trotz der Pandemie gibt jeder dritte Unternehmer an, dass der Fachkräftemangel das derzeit größte Risiko für die konjunkturelle Entwicklung sei. Noch stärker sorgen sich allerdings zwei Drittel aller Befragten, dass die Inlandsnachfrage zurückgehen könnte. Rund die Hälfte befürchtet außerdem negative Auswirkungen durch wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen. Dazu zählen neben den Folgen der Corona-Pandemie vor allem Handelshemmnisse durch Zölle oder bürokratische Auflagen.

Bei der aktuellen Konjunkturumfrage hat die IHK Aachen mit den Vereinigten Industrieverbänden von Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung e.V. (VIV) kooperiert und Unternehmer gemeinsam befragt. Der Konjunkturbericht ist auf der Internetseite der IHK Aachen unter www.aachen.ihk.de/konjunkturbericht zu finden.

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Wachstum

Land NRW erlässt Coronaregional-Verordnung zur Umsetzung der 15-Kilometer-Regelung in Hotspots

Region/Düsseldorf, 12.01.2021 – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Um den Kommunen einen rechtssicheren Rahmen für die Umsetzung der 15-Kilometer-Regelung in Regionen mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (sogenannte „Hotspots“) zu geben, hat das Land Nordrhein-Westfalen am Montag (11. Januar 2021) eine Corona-regionalverordnung erlassen. Die neue Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen durch einen eingeschränkten Bewegungsradius gilt ab dem 12. Januar 2021 in den namentlichen genannten Regionen mit erhöhtem und diffusem Infektionsgeschehen und ist eine Umsetzung der auf der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vom 5. Januar 2021 beschlossenen Regelungen.

„Klar ist: Eine Begrenzung des persönlichen Bewegungsradius auf 15 Kilometer stellt einen erheblichen Grundrechtseingriff dar. Dieser ist nach der Rechtsprechung nur bei nachhaltig hohen Inzidenzen und nur auf Grundlage einer sicheren Datenbasis vertretbar”, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. „Eine schwankungssichere Datenbasis stand aufgrund des Meldeverzugs während der Feiertage bislang aber nicht zur Verfügung. Ab sofort können wir wieder auf Basis einer besser gesicherten Faktenbasis agieren und setzen im Schulterschluss mit den Kommunen den Beschluss der MPK konsequent um“, so Laumann weiter.

Gemäß der Regionalverordnung dürfen sich Bürgerinnen und Bürger aus den benannten kreisfreien Städten und Kreisen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von nachhaltig über 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und diffusem Infektionsgeschehen nur noch innerhalb des Kreis- bzw. kreisfreien Stadtgebietes ohne Einschränkung bewegen. Über die Grenze des eigenen Kreises bzw. der eigenen kreisfreien Stadt hinaus ist der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den eigenen Wohnort (politische Gemeinde) begrenzt. Ziel der räumlichen Beschränkungen ist, das Infektionsgeschehen einzudämmen und nicht in andere Gemeinden zu „exportieren”.

Die gleiche räumliche Bewegungseinschränkung gilt für das Hineinfahren in solche „Hotspots“ von außerhalb: Personen, deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort nicht im jeweiligen Stadt-/Kreisgebiet liegt, dürfen sich innerhalb der Gebiete mit den hohen Inzidenzzahlen nur bewegen, wenn sie dabei den 15-Kilometer-Radius um den eigenen Heimatort nicht verlassen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales steht mit den betroffenen Kommunen im direkten Austausch und klärt im Vorfeld, ob es sich um ein flächendeckendes oder ein klar eingrenzbares Infektionsgeschehen handelt. Die Regelungen gelten nur für die Kommunen, die nach der Prüfung des Infektionsgeschehens ausdrücklich in der Verordnung aufgeführt sind. Die Regionalverordnung wird dementsprechend regelmäßig angepasst werden.

Ausnahmen gelten nur für besondere Sachverhalte wie die Fahrt zur Arbeit, enge Familienbesuche, Aufsuchen von Pflege- und Gesundheitsreinrichtungen etc.

Weiterhin zulässig in den betroffenen Kommunen sind:

 

  • Reisen, die der Erledigung beruflicher, dienstlicher, ehrenamtlicher oder vergleichbarer Besorgungen  dienen,
  • der Besuch der Schule, der Kindertagesbetreuung beziehungsweiser Notbetreuung oder eine Begleitung bei diesem Besuch,
  • der Besuch von Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen,
  • Besuche bei und von engen Familienmitgliedern, Lebensgefährten und vergleichbar nahestehenden Personen,
  • die Übernahme pflegerischer, unterstützender und betreuender Tätigkeiten für andere Personen,
  • die Inanspruchnahme von medizinischen, pflegerischen und sonstigen nicht dem Freizeitbereich zuzuordnenden Dienstleistungen
  • Fahrten aus ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen

Hierbei ist immer zu beachten, dass nur solche Tätigkeiten einen Ausnahmetatbestand darstellen, die selbst auch nach der Coronaschutzverordnung zulässig sind.

Verstöße gegen die Coronaregionalverordnung werden als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet.

Die Coronaregionalverordnung finden Sie hier.

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Stadtverwaltung Meckenheim bleibt eingeschränkt geöffnet

Meckenheim, 12.01.2021 – Rathausbesuch nur mit vorheriger Terminvereinbarung. Die Stadtverwaltung Meckenheim bleibt für ihre Bürger weiterhin durchgehend geöffnet. Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns ist jedoch zu beachten, dass die städtischen Mitarbeiter bis 31. Januar ausschließlich mit Terminvereinbarung erreichbar sind. Wer in der Stadtverwaltung welches Anliegen bearbeitet, steht auf der städtischen Homepage unter www.meckenheim.de im Bürgerinfosystem.

Allgemeine Informationen erhalten die Bürger wie gewohnt telefonisch über die Servicenummer (02225) 917-0 oder per E-Mail unter stadt.meckenheim@meckenheim.de. Eine reine Übermittlung von Unterlagen kann auf dem Postweg, über den Hausbriefkasten sowie per E-Mail oder Fax erfolgen.

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Landkreis erhalten: Unser Landkreis Vulkaneifel muss eigenständig bleiben

Daun, 12.01.2021 – In der anstehenden Landtagswahl entscheiden die Wählerinnen und Wähler auch über Fortgang oder Ende der Gebietsreform. Geht es nach dem Willen der SPD-geführten Landesregierung, wird bereits in der zweiten Jahreshälfte 2021 entschieden, wie es mit einer möglichen Gebietsreform im Rahmen der nächsten Stufe der Kommunal- und Verwaltungsreform weitergeht. Vor einem halben Jahr teilte das Innenministerium mit, bis dahin solle die Zusammenarbeit der Kreise gestärkt werden, indem Bereiche der Jugend- und Sozialhilfe kreisübergreifend zusammengelegt werden. Und im Bereich der Digitalisierung sollte es auch mehr Zusammenarbeit geben. Zwar hat die aktuelle Pandemie-Situation das Thema in den Hintergrund treten lassen. Nichtsdestotrotz wird die Thematik wieder an Fahrt gewinnen. Und wohin die Reise geht, wird nach dem 14.03.2021 entschieden.

Dass Kreiszusammenschlüsse keine Probleme lösen, belegen Beispiele aus einigen östlichen Bundesländern. Professor Helmut Klüter vom Institut für Geographie und Geologie der Universität Greifswald erforschte die Auswirkungen der Gebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern. Dort waren seit 1991 schrittweise aus 37 Kreisen nur noch acht sehr große Gebietseinheiten geschaffen worden. Jetzt ist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte doppelt so groß wie das Saarland. In der Wirtschaft führte die Reform – so wie auch in Sachsen-Anhalt, wo ebenfalls Kreise fusioniert wurden – zu drastischen Wachstumseinbrüchen. Beide Bundesländer blieben weit hinter den anderen Bundesländern zurück. Zahlreiche Großunternehmen zogen in der Folgezeit aus Mecklenburg-Vorpommern weg. Professor Klüter stellte auch fest, dass die neuen kommunalen Strukturen nicht weniger, sondern mehr Personal in der Verwaltung benötigen. Nicht zuletzt leisteten die Reformen extremistischen Kräften Vorschub und die Bereitschaft, ein Ehrenamt zu übernehmen, sank.

Bisher war häufig aus Mainz zu hören, dass zumindest die Landkreise mit den geringsten Einwohnerzahlen fusionieren sollten. Für die Vulkaneifel wurde als Partner der Eifelkreis ins Spiel gebracht. Der daraus entstehende Landkreis wäre fast so groß wie das gesamte Saarland. Aber das bringt offensichtlich keinen der Verantwortlichen in Mainz von den Fusionsplänen ab.

In der Vulkaneifel sprachen sich die Kreisgremien in den letzten Jahren immer wieder gegen die in Mainz geplante Gebietsreform aus. So beantragte die CDU-Fraktion im März 2019: „Der Kreistag des Landkreises Vulkaneifel lehnt eine Fusion mit einem der Nachbarlandkreise zum jetzigen Zeitpunkt ab.“ Der Antrag wurde mit 24 Ja-Stimmen angenommen. Sechs Kreistagsmitglieder der SPD enthielten sich.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Gordon Schnieder sieht mögliche Fusionspläne mit größter Sorge: „Anstatt die Probleme zu lösen, setzt die Landesregierung mit einem „Weiter so“ auf eine reine Symbolpolitik, die uns in der Vulkaneifel nicht weiter bringt, sondern vielmehr in der Entwicklung hemmt. Wir brauchen den Lückenschluss der A1, eine auf unser Leben zugeschnittene Gesundheitsversorgung, die bestmögliche Bildung für unsere Kinder und mehr Polizisten für die Innere Sicherheit. Das ist für unsere Zukunft elementar wichtig. Hier müssen von einer neuen Landesregierung dringend andere Schwerpunkte gesetzt werden. Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land darf nicht ein bloßes Lippenbekenntnis bleiben.“

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Städtische Bücherei Mayen bietet Bestell- und Abholservice ab 12. Januar

Mayen, 12.01.2021 – Eine gute Nachricht für alle, die in den vergangenen Wochen das Buch-und Medienangebot der Stadtbücherei Mayen schmerzlich vermissten: Wegen des Winter-Shutdown ist die Bücherei leider weiterhin geschlossen, bietet aber ihren Leserinnen und Lesern ab Dienstag, den 12. Januar, wieder einen Bestell- und Abholservice.

So funktioniert die Medien-Bestellung:

Kunden mit einem Benutzerausweis der Stadtbücherei Mayen äußern ihre Wünsche, konkrete Autoren, Titel oder bestimmte Themen ab sofort per Mail unter stadtbuecherei-mayen@gmx.de. Alternativ packt das Büchereiteam auch Überraschungstüten.

Ab 12. Januar kann während der unten genannten Abholzeiten auch telefonisch vorbestellt werden.

Genaue Medientitel lassen sich im Online-Katalog unter www.mayen.de/findus recherchieren. Bitte beachten Sie, dass die Ausleihhinweise im Katalog zurzeit nicht tagesaktuell sein können und geben Sie gerne ein paar Titel mehr an, falls die Wunschmedien nicht verfügbar sind.

Die zuvor per Mail oder telefonisch bestellten Medien werden unter Berücksichtigung hygienischer Vorsichtsmaßnahmen in eine Tüte gepackt und können zu den folgenden Zeiten am Fenster der Eingangsfront der Bücherei abgeholt werden.

Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 17 Uhr

und Samstag von 10 bis 13 Uhr.

Bitte klingeln Sie bei der Abholung –  das Team der Bücherei bringt dann die Medientüten ans Fenster.

Unsere Bitte:

  • Bitte nur eine Person an der Ausgabe
  • Sollte sich eine Schlange bilden, halten Sie bitte 2 m Abstand zum Vordermann
  • Tragen Sie bitte eine Mund-Nasen-Bedeckung

Die Bücherei an sich hat nicht geöffnet – es werden nur die Tüten mit den vorbestellten Medien ausgegeben! Das Online- Angebot steht Ihnen natürlich weiterhin unter www.onleihe-rlp.de zur Verfügung.

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„Lesen to Go“ seit 11.01. in der Stadtbücherei Eschweiler

Eschweiler, 12.01.2021 – Seit gestern steht in der Stadtbücherei wieder der Service „Lesen to Go“ zur Verfügung. Dabei können vorab im Online-Katalog der Stadtbücherei unter www.eschweiler.de/buecherei eine Auswahl getroffen und die Medien anschließend per Telefon (Rufnummer 71-310) oder per E-Mail (buecherei@eschweiler.de) bestellt werden.

Nach Terminvereinbarung können dann die ausgewählten Medien abgeholt werden. Die Übergabe erfolgt unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen kontaktfrei.
Service-Zeiten der Stadtbücherei:
Montags/dienstags/donnerstags von 9.00 – 17. 00 Uhr,
mittwochs/freitags von 9.00 – 12.00 Uhr.

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Fortschritt Impulse

Termine für 2021 der „Nürburgring Driving Academy“ – Formel-Kurse und Sportfahrertrainings für Einsteiger bis Fortgeschrittene

Nürburg, 12.01.2021 – Sich wie ein echter Rennfahrer fühlen und die Tipps und Tricks von erfahrenen Profis lernen. Das ermöglichen die Motorsport-Angebote des Nürburgrings, dessen Termine nun bekannt gegeben worden sind. Wer möchte, kann hier im echten Formel-Fahrzeug über die Rennstrecke jagen, die Ideallinie der weltberühmten Grünen Hölle lernen oder sein Fahrgeschick im Offroad-Gelände unter Beweis stellen. Immer mit an Bord: Das Motto „Safety first“, eine ordentliche Portion Adrenalin und eine Erinnerung fürs Leben. In Zeiten von Corona steht bei den Angeboten die Gesundheit aller Beteiligten stets im Mittelpunkt – von der Anmeldung bis zur Abreise. Buchbar sind die Erlebnisse bei den Motorsport-Profis der Nürburgring Driving Academy unter nuerburgring.de.

Wer atemberaubende Geschwindigkeiten und Fliehkräfte spüren will, muss nicht selbst ins Lenkrad greifen. Bei den Co-Pilot-Fahrten nimmt man auf dem Beifahrersitz des Mercedes-AMG GT R Platz. Foto: Artur Gruber

Wer Geschwindigkeit und Fliehkräfte am eigenen Körper erleben möchte, muss am Nürburgring nicht unbedingt selbst ins Lenkrad greifen. Auf der Nordschleife gibt es das Erlebnis auch auf dem Beifahrersitz des Mercedes-AMG GT R, dem „Beast of the Green Hell“. Die sogenannten Co-Pilot-Fahrten finden im Rahmen der Touristenfahrten statt. Am Steuer sorgt ein erfahrener Pilot für eine eindrucksvolle Fahrt.

Bei den anderen Angeboten heißt es aber: Ran ans Steuer. Dies gilt auch für die anspruchsvollen Geländefahrten im Offroad-Gelände. Mit dem Quad, SUV oder dem Geländewagen sind Mut und Geschicklichkeit gefragt. Hier geht es nicht um Geschwindigkeit, dafür aber um das gezielte Befahren vielseitiger Untergründe und Parcours. Die Formel-Trainings hingegen vermitteln echte Rennfahrer-Gefühle. Während Einsteiger mit dem Formel Racing Starter-Kurs erste Erfahrungen sammeln können, geben die weiterführenden Angebote immer tiefere Einblicke in die Kunst des Rennfahrens. Beim Formel Racing Professional kann sogar eine Rennlizenz erworben werden.

Sportfahrertrainings – das Angebot für ambitionierte Fahrer
Mit dem eigenen Fahrzeug kann man die Ideallinien der Grand-Prix-Strecke und der Nordschleife im Rahmen der Sportfahrertrainings erlernen. Erfahrene Piloten vermitteln die richtigen Beschleunigungs-, Brems- und Einlenkpunkte. Dies geschieht in verschiedenen Gruppen die sich nach dem Können und der Erfahrung der Teilnehmer richten – vom Einsteiger bis zum erfahrenen Sportfahrer.

Theorie nur online, ein Teilnehmer pro Fahrzeug
Das Konzept der Fahrangebote sieht in Zeiten von Corona vor, dass der Buchungsprozess für die festen Termine ausschließlich online angeboten wird. Gleiches gilt für die theoretische Einweisung, die sonst im Rahmen der Trainings vor Ort stattfindet. Jeder Teilnehmer absolviert diese von zu Hause aus via E-Learning. Alle Instruktionen, die am Fahrzeug und auf der Rennstrecke stattfinden müssen, werden unter Einhaltung der Abstandsregel und Hygienemaßnahmen durchgeführt. Die Kommunikation mit den Teilnehmern, von denen jeder alleine im Fahrzeug sitzt, erfolgt während des Fahrens mittels Funk. Zudem trägt jeder unter dem Helm eine Hygienehaube, welche zusätzlich als Mund- und Nasenschutz dient.

Besondere Maßnahmen bei Nürburgring Formel- und Offroadtrainings
Im Gegensatz zu Trainingsangeboten, die die Teilnehmer mit dem jeweils eigenen Fahrzeug bestreiten, werden bei Formel- und Offroadtrainings weiterführende Maßnahmen zum Infektionsschutz durchgeführt. Hierzu gehört auch die Desinfektion des Cockpits der Fahrzeuge nach jedem Teilnehmer. Für den Kurs bereitgestellte Schutzkleidung, wie Helm, Hygienehaube oder Rennanzug und -handschuhe, wird ebenfalls im Anschluss professionell gereinigt. „Natürlich können wir gewissenhaft an alle organisatorischen Anforderungen denken – aber einer der wichtigsten Faktoren ist auch der Teilnehmer selbst. Jeder hat in dieser Situation eine besondere Verantwortung – sich und gegenüber anderen. Dies bedeutet neben der Einhaltung der Regeln auch, dass man zu Hause bleibt, wenn man sich krank fühlt“, sagt Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort. Personen, die dennoch mit entsprechenden Krankheitssymptomen anreisen, werden nach den Regeln des Konzepts von der Teilnahme ausgeschlossen.

Alle fahraktiven Angebote des Nürburgrings gibt es unter: www.nuerburgring.de/fahren

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Corona-Impfungen in den Senioren-Einrichtungen funktionieren ausgezeichnet

Wittlich, 12.01.2021 – Im Landkreis Bernkastel-Wittlich impfen seit einigen Tagen die mobilen Impf-Teams die Bewohner und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Senioreneinrichtungen. Vier Ärztinnen und Ärzte, vier Apothekerinnen und Apotheker und jede Menge Pflegefachkräfte sind unermüdlich mit den mobilen Impfteams im Einsatz.

Auch am vergangenen Sonntag waren die Teams im Einsatz. Beispielsweise in der Seniorenresidenz St. Paul in Wittlich-Wengerohr waren ca. 300 Impfungen geplant und wurden auch durchgeführt.

Seniorenresidenz St. Paul in Wittlich-Wengerohr. Foto: Peter Doeppes

Für die Vorbereitungen waren nur wenige Tage Zeit, wie uns Creatio-Geschäftsführer Torsten Manikowski zu berichten wusste. Am vergangenen Dienstag, 05.01.2021 wurde der Impftermin angekündigt. 3.000 Blatt Papier waren zu wälzen – 9 Seiten pro Impfling, die Angehörigen und Betreuer mussten verständigt werden und die Vorbereitungen im eigenen Haus waren vorzubereiten. Am Sonntag, 10.01.2021, pünktlich um 09.00h konnte es losgehen.

v.l.n.r: Creatio Geschäftsführer Torsten Manikowski, Landrat Gregor Eibes, Creatio-Geschäftsführer Eric Schmitt, Bürgemeister Joachim Rodenkirch und St Paul-Einrichtungsleiter Andreas Kaufmann. Foto: Peter Doeppes

Landrat Gregor Eibes und Bürgermeister Joachim Rodenkirch haben es sich nicht nehmen lassen, zum Impfstart in St. Paul am Sonntagmorgen um 09.00h dabei zu sein. Geschäftsführer Torsten Manikowski ergänzt seine Freude über den frühen Impftermin mit den Worten: „Unser Traum ist in Erfüllung gegangen!“

Für Uwe Klassen, den Teamleiter der mobilen Impfteamgruppe im Großraum Trier – Eifel – Hunsrück ist der Einsatz längst zur Routine geworden. Hand in Hand funktionieren die Teams. Uwe Klassen hält sich strikt an seinen Zeitplan, denn parallel zu St. Paul wurde am Sonntag auch im Seniorenheim St. Josef in Kröv geimpft.

Die eigenen Pflegekräfte von St. Paul wurden gruppenweise im Halbstundentakt bestellt. Insgesamt wurde in drei Stationen geimpft. Parallel wurden die Senioren von St. Paul in gewohnter Umgebung in ihren Räumlichkeiten geimpft. Die Impf-bereitschaft war mit über 90% bei den Bewohnern und weit über 80% bei den Mitarbeitern überdurchschnittlich hoch, freut sich Einrichtungsleiter Andreas Kaufmann.

Landrat Eibes zeigte sich hoffnungsvoll. Sein Fazit lautet: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns mit den Impfstoffen Schritt für Schritt aus der Pandemie befreien können. Wir fangen bei denen an, wo das Risiko am höchsten ist, bei den älteren Menschen, vor allem auch hier in den Pflegeheimen, parallel wird seit 7. Januar auch in unserem Impfzentrum in Wittlich geimpft“.

In einem Punkt waren sich am Ende alle Beteiligten einig: Kritik zu üben im Zusammenhang mit dem Corona-Impfstoff ist gerade jetzt völlig fehl am Platz.

Die Beteiligten in St. Paul richten gemeisam mit der Lokalpolitik den Apell in Richtung Medien, insbesondere an eine   Tageszeitung, die sich auf der einen Seite Anzeigenwerbung für die Corona-Schutzimpung teuer bezahlen lässt und auf der anderen Seite viel Kritik über den Impfstoff verbreitet.

Derzeit ist es nämlich en vogue, sich über den Start der Impfungen in Deutschland zu beschweren und der Regierung in dieser Frage Versagen vorzuwerfen.

Ist es nicht beeindruckend, wie schnell der erste Impfstoff gefunden wurde. Es ist fast noch beeindruckender, wie schnell die Pharmafirmen derartige Mengen High-Tech-Medizin herstellen können. Die gute Nachricht ist doch, dass wir schon viel geschafft haben und dass das Tempo nur noch steigen kann, je mehr Impfstoffe zugelassen werden, je besser die Abläufe werden.

Zusatzinfo:

Die Seniorenresidenz St. Paul in Wittlich-Wengerohr verfügt über 182 Pflegeplätze für die vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege. Schwerpunktmässig werden in St. Paul Menschen mit Demenz und in der palliativen Betrteuung gepflegt.

Zur Creatio Gruppe gehören neben der Seniorenresidenz St. Paul auch die Seniorenresidenzen St. Andreas in Pölich, St. Martin in Schweich und St. Peter in Trier.