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Aachen mit Gemeinsinn stark machen – Die Neujahrsansprache 2021 von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen

Aachen, 13.01.2021 – „Lassen Sie uns die Aufgaben gemeinsam angehen und Aachen stark machen“, so lautet die zentrale Botschaft der Neujahrsansprache, die Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen in ihrer ersten Amtszeit verkündet.

Der Dialog mit den Bürger*innen steht dabei an vorderster Stelle. Zukunftsforen sollen gemeinsam ein Bild der Stadt entwickeln, der Bürgerrat unterstützt und Kinderparlamente initiiert werden. Expertinnen und Experten gebe es nicht nur bei der Stadtverwaltung, sondern auch in der Stadtgesellschaft, erklärt die Oberbürgermeisterin.
Ebenfalls von großer Relevanz sind erwartungsgemäß Themen rund um den Klimaschutz, denn vor allem dafür sei sie gewählt worden, so Sibylle Keupen. In diesem Jahr werde sie damit beginnen, das Klimaschutzprogramm umzusetzen und die Stadt grüner zu machen.

Aber auch Schulen, Kulturschaffende und der Handel stehen im Fokus und brauchen aus ihrer Sicht aktive Unterstützung. Nicht zuletzt gratuliert sie der FH Aachen zu ihrem 50jährigen Bestehen und erwähnt bei der Gelegenheit die gute und bewährte Zusammenarbeit mit den Aachener Hochschulen.

Ihr Appell: „Freuen wir uns auf die neuen Perspektiven, die dank der regen Beteiligung engagierter Bürgerinnen und Bürgern auf einem guten Weg sind. Lassen Sie uns die Aufgaben gemeinsam angehen!“
Die Rahmenbedingungen der Neujahrsansprache waren andere als sonst. Statt einer Rede im festlichen Rahmen des Krönungssaals und statt zahlreicher Vertreter*innen der Aachener Vereine spricht Sibylle Keupen in diesem Jahr über youtube zu den Aachenerinnen und Aachenern.

Die Neujahrsansprache finden Sie unter folgendem Link:

www.youtube.com/watch?v=eHeY78IoBes

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Rotes Kreuz bietet Online-Kurse an

Euskirchen, 13.01.2021 – Am Donnerstag, 28. Januar, beginnen Infotreffen zum Themenkomplex Hausaufgabenbetreuung und Homeschooling. Der Corona-Lockdown in Deutschland geht weiter. Präsenzunterricht in den Schulen wird ausgesetzt, Präsenz-Veranstaltungen sind weiterhin untersagt. Davon ist auch die Familienbildung des Rotkreuz-Kreisverbandes betroffen. Schon seit Monaten gibt es keine Seminare „vor Ort“ mehr.

Doch die fortschreitende Digitalisierung macht es möglich, dass auch Familienbildungs-Leiterin Heike Iven und ihr Team Online-Kurse veranstalten können und so das Angebot der Familienbildung aufrechterhalten. Zwei solcher Kurse finden in den kommenden Wochen statt.

Zum einen bietet das Rote Kreuz ab Donnerstag, 28. Januar, 19 Uhr, drei einstündige Online-Infotreffen zu den Themen Hausaufgabenhilfe und Homeschooling an. Für einige Eltern ist der Distanzunterricht in der Corona-Pandemie zum Schreckgespenst geworden. Doch auch im normalen Alltag sind Eltern bei der Hausaufgabenbetreuung oder der häuslichen Lernförderung gefordert.

Dozentin Christine Nitsch will Eltern die Angst nehmen und rückt drei Fragen in den Mittelpunkt: Wie motiviere ich mein Kind zum Lernen? Wie organisiere ich das Lernen im Alltag? Wie gehe ich mit Problemen beim Lernen um? Diese Fragen werden in drei Themeneinheiten behandelt. Neben dem fachlichen Impuls sind die Eltern und Erziehungsberechtigte aber als Experten ihrer Kinder gefragt. Es sollen Erfahrungen und Informationen ausgetauscht und nach gemeinsamen Lösungswegen gesucht werden.

Die drei Sitzungen (die beiden nächsten sind an den jeweils letzten Donnerstagen der Folgemonate, also 25. Februar und 25. März) sind zwar thematisch miteinander verknüpft, stehen inhaltlich aber auch alleine, sodass eine Teilnahme an allen drei Sitzungen nicht nötig ist. Die Teilnahme am Infotreff ist kostenlos.

Bereits am Montag, 11. Januar, 10 Uhr, begann der Online-Kursus „Babymassage für Kinder zwischen 6 Wochen und 6 Monaten“. In fünf einstündigen Sitzungen bis einschließlich Montag, 8. Februar, widmet sich Dozentin Lotte Brockfeld der ayurvedischen Babymassage nach Leboyer. Den Teilnehmern, die eine Gebühr von 40 Euro zu entrichten haben, wird aus der Ferne beigebracht, wie sie mit liebevollen Berührungen die Entwicklung ihres Babys fördern, die Körperwahrnehmung verbessern und das Urvertrauen stärken. Zugleich wirkt die Massage positiv auf Kreislauf, Muskulatur, Verdauung und Durchblutung der empfindlichen Babyhaut.

Ein weiterer Babymassagekurs mit der Dozentin Jennifer Wenck startet am 16. Februar um 9 Uhr, ebenfalls mit fünf Sitzungen, diesmal aber nur 45 Minuten lang. Die Kursgebühr beträgt hier 30 Euro, da der Kursus durch ein Familienzentrum finanziell unterstützt wird.

Während des Kurses lernen sich die Eltern online kennen und können sich auch austauschen. Die Dozentin bietet außerdem fachliche Hilfestellungen zu einzelnen Themen. Benötigt werden eine Decke, ein Handtuch, eine Ersatzwindel und Massageöl (beispielsweise Mandelöl oder Bäuchleinöl).

Weitere Informationen erhalten Interessente unter https://www.drk-eu.de/kurse/online-angebote/online-kurse.html, unter der Rufnummer 02251/791184 oder per E-Mail an Manuela Rusterberg unter mrusterberg@drk-eu.de.

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Impfungen im Kreis Ahrweiler werden fortgesetzt – Weitere 1170 Impfstoffdosen vom Land eingetroffen

Ahrweiler, 13.01.2021 – In der 2. Impfwoche werden die Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 sowohl im Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf als auch durch die mobilen Impfteams im Kreis Ahrweiler fortgesetzt.

Nach Vorgabe des Landes erhalten von Montag bis Freitag täglich 140 Personen der priorisierten Gruppe vor allem der über 80-Jährigen, insgesamt somit 700 weitere Bürgerinnen und Bürger des Kreises, im Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf eine Corona-Schutzimpfung.

Darüber hinaus werden im Laufe der Woche in Zusammenarbeit mit dem DRK Kreisverband Ahrweiler durch die mobilen Impfteams in den Einrichtungen Lebens- und Gesundheitszentrum Haus Kleine Perle in Bad Breisig, St. Anna Alten- und Pflegeheim in Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie Seniorenheim St. Maria-Josef Bad Neuenahr-Ahrweiler Impfungen durchgeführt. Sofern Impfbereitschaft gemeldet wird, können weitere Einrichtungen kurzfristig im Impfplan der mobilen Teams berücksichtigt und eine Immunisierung der Bewohnerinnen, Bewohner und des Personals durchgeführt werden.

Inzwischen sind weitere 1170 Dosen des Impfstoffs im Landesimpfzentrum Grafschaft-Gelsdorf eingetroffen, sodass die Impfungen im Kreis bis Ende des Monats fortgesetzt werden können. Termine sind bereits für die nächsten Wochen entsprechend der Kontingentierung durch die zentrale Terminvergabestelle des Landes festgelegt worden. Ab dem 28. Januar werden zudem die ersten Impflinge ihre Zweitimpfungen erhalten.

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Aufruf zum Einreichen von ehrenamtlichen Bürgerprojekten

Adenau/Mayen/Koblenz, 13.01.2021 – Unter dem Motto „weltoffen und regional verwurzelt“ stellt die LAG Rhein-Eifel im Jahr 2021 insgesamt 20.000,- Euro zur Förderung von ehrenamtlichen Bürgerprojekten zur Verfügung (vorbehaltlich der Bereitstellung der Mittel durch das Land Rheinland-Pfalz). Die Verbandsgemeinden Adenau, Bad Breisig, Brohltal, Vordereifel und die Stadt Mayen laden gemeinsam ein, sich zu bewerben.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Mit dem Bürgerprojekt muss ein gemeinnütziges Anliegen umgesetzt werden.
  • Die Höhe der Förderung der einzelnen Projekte beträgt maximal 2.000 €.
  • Förderfähig sind Sachkosten, mögliche Arbeitsleistungen sind ehrenamtlich zur erbringen.
  • Es können sich gemeinnützige Organisationen, Vereine, Nichtregierungsorganisation oder auch lose Zusammenschlüsse von Einzelpersonen bewerben. Sollte der Antragsteller keine rechtsfähige Körperschaft (z.B. Verein) sein, kann eine der beteiligten Personen (mind. 18 Jahre alt) die Interessenbekundung für die Gruppe übernehmen. Parteipolitische Initiativen, kommunale Körperschaften und Unternehmen können sich nicht beteiligen.
  • Das Bürgerprojekt muss im Gebiet der Verbandsgemeinden Adenau, Bad Breisig, Brohltal, Vordereifel oder der Stadt Mayen umgesetzt werden.
  • Die Interessenbekundung muss bis zum 02.02.2021 bei der Geschäftsstelle der LAG Rhein-Eifel in Adenau eingereicht sein.
  • Nach Beendigung des Bürgerprojekts sind ein Kostennachweis und ein Durchführungsbericht vorzulegen. Die Umsetzung und Abrechnung des Bürgerprojekts muss bis spätestens 01.10.2021 (späteste Vorlagefrist bei der LAG) erfolgt sein.
  • Pro Antragsteller können in der gesamten Förderperiode bis zu drei Projekte eingereicht werden.
  • Die Projekte werden anhand von Projektauswahlkriterien im Wettbewerbsverfahren ausgewählt. Die besten Ideen gewinnen!

Weitere Informationen (Auswahlkriterien, Formular zur Interessenbekundung) finden Sie unter

www.leader-rhein-eifel.de oder wenden Sie sich an:

Regionalmanagement

Hannah Reisten (Regionalmanagerin)

c/o Sweco GmbH, Koblenz

0261-30439-27 oder 0163-3043927

Hannah.reisten@sweco-gmbh.de

LAG Geschäftsstelle

Bernhard Jüngling

c/o Verbandsgemeindeverwaltung Adenau

02691-305-100

Bernhard.juengling@adenau.de

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Wachstum

„Schützen Sie sich und andere Menschen, lassen Sie sich impfen!“

Meckenheim, 13.01.2021 – Auch Bürgermeister Holger Jung appelliert eindringlich. Gemeinsam mit Landrat Sebastian Schuster und seinen Bürgermeisterkollegen im Rhein-Sieg-Kreis empfiehlt der Meckenheimer Bürgermeister Holger Jung allen Bürgern, aktiv gegen das Coronavirus vorzugehen. „Schützen Sie sich und andere Menschen, lassen Sie sich impfen“, lautet der gemeinsame Appell aus Kreishaus und Rathäusern. Eine breite Bereitschaft für die Schutzimpfung trägt maßgeblich zum Erfolg der Kampagne bei. „Je mehr von uns mitmachen, desto größer ist der Schutz und desto schneller normalisiert sich unser Leben“, erklärt Holger Jung, der sich wie seine Kollegen auch impfen lassen möchte, sobald „wir an der Reihe sind.“

Seit dem Start der Kampagne am 27. Dezember steigt die Zahl der geimpften Personen stetig. Neuerdings sind zwei Impfstoffe genehmigt. Mit der Zulassung weiterer Präparate rechnet das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) im ersten Quartal 2021. Da der Impfstoff zu Beginn nur eingeschränkt verfügbar ist, wurde auf Bundesebene anhand einer Verordnung die Reihenfolge festgelegt. Auf die Pflegeheime folgen die Krankenhäuser, bevor Anfang Februar die 53 Impfzentren im Land ihre Arbeit aufnehmen sollen. Der Fokus liegt dann zunächst auf dem Personal der ambulanten Pflegedienste und auf der Generation der Über-80-Jährigen. Letztgenannte werden in der dritten Kalenderwoche angeschrieben und informiert. Ab 25. Januar besteht für sie die Möglichkeit, Termine zu vereinbaren, entweder online oder telefonisch über die Rufnummer 116117. Von Nachfragen im Meckenheimer Rathaus sollten die Bürger jedoch absehen. „Denn wir als Stadt Meckenheim vergeben weder Termine, noch legen wir die Reihenfolge der impfberechtigten Personen fest“, verdeutlicht Bürgermeister Holger Jung.

Ausführliche Informationen über die Corona-Pandemie und die Schutzimpfung sind den Homepages des Gesundheitsministeriums www.mags.nrw, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung www.116117.de und des Rhein-Sieg-Kreises www.rhein-sieg-kreis.de zu entnehmen.

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Von Mayen in die weite Welt hinaus: „Mayener Sterne“- Postkarten erfreuen Familien auf der ganzen Welt

Mayen, 13.01.2021 – Einen Monat nach Beginn der „Mayener Sterne“-Postkartenaktion für Familien, die von der katholischen Familienbildungsstätte e.V. Mayen in Kooperation mit der Netzwerkkoordinatorin des Stadtjugendamtes Mayen durchgeführt wurde, ziehen die Veranstalterinnen ein positives Resümee. „Wir sind wirklich begeistert von dem Engagement der Familien und Kinder und können manchmal gar nicht glauben, wie weit die Postkarten gereist sind“ so Nadine Wiesinger vom Stadtjugendamt Mayen. Unter Anderem ist eine Postkarte sogar bis nach Moskau verschickt worden, wie ein eingesendetes Foto belegt.

In einer bunten Darstellung, die ab jetzt auf der Homepage der Familienbildungsstätte e.V. Mayen zu finden ist ( www.fbs-mayen.de ), können alle Interessierten die Reiseziele der „Mayener Sterne“- Postkarten nachverfolgen. Weitere kreative Familienaktionen sind bereits in Planung.

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Klimaschutz-Programm löst Investitionen von 16,2 Millionen Euro aus

Düren, 13.01.2021 – Das Klimaschutzprogramm „1000 x 1000: Energie generieren – Energie einsparen“ hat den Kreis Düren im zweiten Halbjahr 2020 ein großes Stück vorangebracht auf seinem Weg zur Klimaneutralität bis zum Jahr 2035. Konkret: Mit der finanziellen Unterstützung von je 1000 Euro für insgesamt 1002 private Klimaschutzprojekte wird eine Gesamtinvestition von rund 16,2 Millionen Euro ausgelöst. Das sind rund drei Millionen Euro mehr, als im Rahmen des Klimaschutzprogramms im Jahr 2019 investiert wurden. Unter dem Strich bewirken die 1002 geförderten Maßnahmen künftig die Einsparung von 2915 Tonnen klimaschädlichem Kohlendioxyd pro Jahr.

Unter den geförderten Vorhaben sind 616 Photovoltaikanlagen. Die durchschnittliche Investition der Hauseigentümer beträgt rund 20.500 Euro. Addiert man die installierte Leistung der 616 Sonnenkraftwerke, so ergibt sich ein Zuwachs von 5,7 Megawatt. 309 Antragsteller erhalten die Förderprämie aus dem Kreishaushalt, um Fenster oder Außentüren zu optimieren. Hier beträgt die durchschnittliche Investition gut 8000 Euro. Gefördert werden zudem 34 Solarthermieanlagen, in die im Schnitt jeweils über 9600 Euro fließen. Um ihre klimafreundlich erzeugte Energie selbst nutzen zu können, werden weitere 43 Immobilieneigentümer Batteriespeicher installieren. 8500 Euro werden dazu durchschnittlich investiert. Unter dem Strich weisen diese Anlagen eine Speicherkapazität von insgesamt 4,5 MWh auf.

Landrat Wolfgang Spelthahn freut sich über den Erfolg des Klimaschutzprogramms: „Jedes einzelne Projekt trägt dazu bei, dass wir unserem Ziel, den Kreis Düren bis 2035 klimaneutral zu machen, ein Stück näher kommen. Die 1002 geförderten Projekte sind langfristige Investitionen in die Zukunft des Kreises Düren.“

Unterstützt wurde das Programm wie im Vorjahr von der Sparkasse Düren, die ein Sonderkreditprogramm aufgelegt hatte. Voraussetzung für den Kredit war die Bewilligung des Antrages im Rahmen des Förderprogramms.

Zum Klimaschutzprogramm des Kreises zählt zudem eine Baumpflanzaktion. Rechtzeitig zur Pflanzzeit wurden im Dezember 2020 knapp 2500 Laubbäume kostenlos an die Interessenten abgegeben, die zuvor bis zu fünf junge Pflanzen bestellt hatten.

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Wirtschaft

Aktuelle Umfrage im Gastgewerbe: Existenzen und Vertrauen in die Politik stehen auf dem Spiel

Region/Bad Kreuznach, 12.01.2021 – DEHOGA warnt vor großer Pleitewelle und drängt auf schnelle Auszahlung, sowie überfällige Korrekturen der Hilfsprogramme. Vor zehn Wochen mussten die gastgewerblichen Betriebe schließen und dennoch haben viele Betriebe immer noch keine Novemberhilfe erhalten. 75,5 Prozent der Gastronomen und Hoteliers bangen um ihre Existenz. Jeder vierte Gastgeber (24,9 Prozent) zieht konkret die Betriebsaufgabe in Erwägung, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), an der vom 04.-10.01.21 bundesweit 12.000 Betriebe davon 1.300 aus Rheinland-Pfalz teilgenommen haben.

Nach dem Corona-Jahr 2020 sind die Konten leer bei weiterhin hohen Kosten. Von den am 28. Oktober zugesagten Novemberhilfen sind bei den Betrieben bisher nur Abschlagszahlungen angekommen – und bei vielen noch nicht einmal diese. „Beispielsweise sind in Trier bei 48 Prozent der Antragssteller noch nicht einmal die beantragten Abschlagszahlungen auf dem Konto eingegangen“. Das sei genau „das Gegenteil von schnell und unbürokratisch“, erklärt DEHOGA Präsident Gereon Haumann. Die ebenfalls angekündigten Dezemberhilfen stehen auch noch aus.

„Unsere Betriebe befinden sich seit dem 2. November im Lockdown und eine Öffnungsperspektive fehlt“, sagt Präsident Gereon Haumann. „Die Existenznöte und Sorgen wachsen bedenklich an und der verlängerte und jetzt noch einmal verschärfte Lockdown drückt verständlicherweise zusätzlich negativ aufs Gemüt. Die Ungewissheit über ein Öffnungsdatum ist für viele unserer Gastgeber neben den existentiellen Sorgen eine zusätzliche zermürbende Belastung wie wir aus vielen – auch persönlichen – Gesprächen wissen. Die versprochenen November- und Dezemberhilfen müssen jetzt endlich bei allen Betrieben in voller Höhe ankommen“, drängt Haumann. Insbesondere gelte es, jetzt Klarheit und längst überfällige Korrekturen bei den Hilfsprogrammen vorzunehmen – wie vom DEHOGA seit Wochen gefordert:

  1. Wir erwarten schnellstmöglich eine Klarstellung bzw. die Außerkraftsetzung der EU-Beihilferegelungen für alle Entschädigungsleistungen (sog. „Novemberhilfe“ und „Novemberhilfe plus“, sog. „Dezemberhilfe“ und „Dezemberhilfe plus“ sowie die „Überbrückungshilfen“) für das Gastgewerbe, da die Pandemie bedingte Schließung der gesamten Branche – ohne eigenes Verschulden der Betriebe – zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebes und der übrigen Wirtschaft einer einzelnen Branche ein Sonderopfer abverlangt, das zu entschädigen ist. Auf Entschädigungsleistungen ist das EU-Beihilferecht NICHT anzuwenden. Mit dieser Klarstellung könnte ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der Komplexität und Unverständlichkeit der Programme geleistet werden.
  2. Kürzungen der zugesagten Entschädigungsleistungen (sog. „Hilfen“) durch nachträgliche Änderungen der Fördervoraussetzungen sind völlig inakzeptabel. Hier stehen die Bundesminister Olaf Scholz und Peter Altmaier ebenso im Wort wie die Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
  3. KfW-Kredite dürfen nicht angerechnet werden. Kredite sind – wenn auch zinsfrei oder verbilligt – zurück zu zahlen und daher keine Entschädigungsleistung.
  4. Das 80:20-Erfordernis für Mischbetriebe und verbundene Unternehmen ist sachwidrig und daher ersatzlos zu streichen. Es kann nicht sein, dass Brauereigaststätten, Winzer mit Hotel und Gastronomie oder ein Restaurant, das Schulcatering betreibt, durch diese Regelung komplett durchs Raster fallen.
  5. Es muss endlich Klarheit darüber bestehen, wann nach welchen Kriterien große Unternehmen Anträge stellen können. Die Größe eines Unternehmens darf nicht zum Ausschluss bei der Gewährung von versprochenen Entschädigungsleistungen führen. Auch hier sind hemmende EU-Wettbewerbs-Regelungen solange außer Kraft zu setzen, wie durch den staatlichen Eingriff – der Pandemie bedingten Schließung – die Markt-mechanismen ohnehin (durch den Staat) komplett außer Kraft gesetzt sind.

„Die Betriebe haben sich darauf verlassen, dass die versprochenen umsatzorientierten Entschädigungsleistungen (sog. „Hilfen“) nach Abzug des Kurzarbeitergeldes in voller Höhe fließen. Stattdessen erleben sie jetzt, dass die sog. „unbürokratischen Hilfen“ wenn überhaupt nur sehr schleppend gezahlt werden und aufgrund von Anrechnungen an anderer Stelle auch nicht im vollen Umfang ankommen“, berichtet Haumann. „Dies führt zu Verzweiflung und maximalem Frust bei den notleidenden Betrieben. Das Vertrauen in die Politik und ihre Corona-Strategie wird damit unnötigerweise beschädigt, mancherorts vollends zerstört.“

Der DEHOGA fordert mehr Tempo bei der Abwicklung der Entschädigungsleistungen (so. „Hilfen“). Nach den vorliegenden Ergebnissen haben erst 68,1 Prozent der Betriebe Abschlagszahlungen von den sog. „Novemberhilfen“ erhalten und zwar in Höhe von durchschnittlich 10.927 Euro. Von März bis Dezember hat das Gastgewerbe fast die Hälfte seiner Umsätze verloren. Laut der DEHOGA-Umfrage meldeten die Betriebe von März bis Dezember Umsatzeinbußen von 47,0 Prozent. „Mit der Schließung am 2. November wurde von unserer Branche ein Sonderopfer abverlangt. Eine Entschädigung der finanziellen Ausfälle wurde mit Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten der Länder am 28. Oktober zugesagt. Dieses Versprechen gilt es jetzt einzulösen“, fasst Präsident Gereon Haumann die Erwartungshaltung der Branche zusammen.

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Nordrhein-Westfalen erhält Impfstoff von Moderna: 13.200 Impfdosen eingetroffen

Region/Düsseldorf, 12.01.2021 – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Nach der Zulassung des Impfstoffes Moderna durch die Europäische Kommission ist die erste Lieferung in Höhe von 13.200 Impfdosen des Bundes in Nordrhein-Westfahlen eingetroffen. Da zur vollständigen Immunisierung zwei Impfdosen notwendig sind und die Hälfte der Impfdosen zunächst zurückgehalten wird, können damit zunächst 6.600 Personen geimpft werden. Die zweite Impfung erfolgt nach vier Wochen.

„Ich bin froh, dass mit Moderna ein weiterer Impfstoff zur Verfügung steht. Alle Moderna-Impfdosen werden in Nordrhein-Westfalen zeitnah einigen Einrichtungen zur Verfügung gestellt und dort verimpft. Aufgrund der geringen Menge werden wir dazu die nordrhein-westfälischen Unikliniken und einige Maximalversorger anschreiben und ihnen den Impfstoff anbieten”, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Der Impfstoff Moderna wird bei minus 20 Grad in das nordrhein-westfälische Zentrallager angeliefert und dort gelagert. Im aufgetauten Zustand kann der Impfstoff bei zwei bis acht Grad vorsichtig und erschütterungsarm weitertransportiert werden. Jedes sogenannte Vial enhält zehn anwendungsfertige Impfdosen, die einzeln entnommen werden können.

„Mit Blick auf die begrenzt zur Verfügung stehenden Mengen ist der Impfstart in Nordrhein-Westfalen gut angelaufen. Bislang wurden mehr als 170.000 Impfungen in den nordrhein-westfälischen Pflegeeinrichtungen durchgeführt”, so Minister Laumann.

Geplant ist darüber hinaus, allen Beschäftigten in Krankenhäusern in besonders von Corona betroffenen Krankenhausbereichen (z.B. Notaufnahmen, COVID-19-Stationen) ab dem 18. Januar 2021 ebenfalls ein Impfangebot zu machen

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Jetzt Gutscheine der MY- und Brücken-Gemeinschaft Mayen bei der Touristinfo sichern!

Mayen, 12.01.2021 – Ab sofort kann man bei der Tourist-Information im Theodore-Dreiser-Haus, Mayen-Gutscheine im Wert von 10€, 25€ und 50€ erwerben. Auch wenn die Tourist-Information derzeit geschlossen ist, kann man die Gutscheine einfach telefonisch unter 02651 – 9030- 04 bis 07 bestellen und nach gleichzeitiger Terminvereinbarung die Gutscheine vor Ort bezahlen und abholen.

Die MY- und Brückengemeinschaft haben aufgrund der Einschränkungen der Gastronomie eine alte Idee aufgegriffen und die Mayen-Gutscheine erstellt. Auf den Gutscheinen ist ein QR-Code gedruckt, mit dem man auf die Website der MY- Gemeinschaft gelangt und die teilnehmenden Unternehmen sichten kann.

Die Gutscheine können nur in einem Geschäft vollständig eingelöst werden. Für die teilnehmenden Unternehmen ist dieses Gutscheinsystem kostenfrei. Die teilnehmenden Geschäfte haben zudem „Teilnahme Aufkleber“ an der Eingangstüre angebracht, sodass sofort ersichtlich ist welche Geschäfte am Gutscheinsystem teilnimmt.

Auch bei der Kreissparkasse Mayen, Volksbank RheinAhrEifel eG, Schwindenhammer, Reisebüro Bell und Lichtblitz, können die Gutscheine erworben werden.