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WFG Vulkaneifel präsentiert: Ein Interview mit Unternehmens-Beraterin und Jobcoach Carolin Goßen

Daun, 12.01.2021 – Carolin Goßen ist Beraterin und  Vortragsrednerin. Als TV-Jobcoach wurde sie deutschlandweit bekannt. Die Presse sagt über ihre Arbeit: »Orientierungslosigkeit war gestern«. Am 20. Januar 2021 ist Carolin Goßen um 8.30 Uhr mit ihrem Vortrag „Führung zur Selbstführung – eigene Stärken erkennen und nutzen“ zu Gast bei der Auftaktveranstaltung zu „WFG ImPuls“, der neuen Online-Veranstaltungsreihe der WFG Vulkaneifel. Im Gespräch mit WFG-Geschäftsführerin Judith
Klassmann-Laux gibt sie bereits im Vorfeld ein paar Einblicke in ihre Sicht auf Führung und Mitarbeiterbindung.

Frage: Frau Goßen, Sie sind Beraterin und TV-Jobcoach. Was macht aus Ihrer Sicht einen guten Unternehmensberater und Coach aus?

Goßen: Begeistern kann, wer begeistert ist. Das ist mein Leitsatz. Ein guter Berater (und ein guter Coach) muss für das brennen, was er tut. Nur wenn ich als Berater (oder Coach – schlussendlich gilt das für jeden Beruf) mit Leidenschaft dabei bin, kann ich gewährleisten, dass ich einen guten Job mache. Ich tauche als Beraterin in das ein, was ich tue. Wenn ich in ein Unternehmen gehe, schaue ich es mir im Vorfeld individuell an, auch dann, wenn ich vielleicht die Branche bereits gut kenne. Ich muss mich auf die Menschen einlassen, die hier handeln. In der Unternehmensberatung geht es oft nur um Kosten. Hier wünsche ich mir mehr Fokus auf den Menschen.

Frage: Der starke Fokus auf den Menschen – ist das Ihr Alleinstellungsmerkmal?

Goßen: Ein Stück weit ja. Ich biete Beratung mit Fokus auf den Menschen. Ich mache individuell zugeschnittene Prozesse für den Kunden. Ich gehe tief in die persönlichen Ebenen, auch im Unternehmenskontext. Das Ganze dann aber immer gepaart mit Witz und Humor. Schließlich muss der Spaß am Lernen erhalten bleiben.

Frage: Für Unternehmen im Mittelstand – vor allem in ländlichen Regionen – scheint es immer schwieriger zu werden, geeignetes Fachpersonal zu finden und dieses langfristig an das Unternehmen zu binden. Gleichzeitig scheinen vor allem junge Mitarbeiter hohe Erwartungen an ihre (zukünftigen) Arbeitgeber zu haben. Arbeitgeber bewerben sich ja mittlerweile regelrecht um Arbeitnehmer. Wie kommen die beiden Seiten hier zusammen?

Goßen: Bekanntlich gibt es ja viele Wege, die nach Rom führen. Für mich gibt es jedoch nur einen Weg, der hier funktioniert. Die sozialen Medien machen es uns vor: Wir müssen Mitarbeiter zu Fans und Followern des Unternehmen machen. Hier ist meine klare Empfehlung, aus den verkrusteten, alten Konzepten herauszukommen. Nur weil früher Lehrjahre Herrenjahre waren, müssen sie das heute nicht immer noch sein. So bekomme ich die jungen Menschen heute nicht. Wir brauchen Fans für die Unternehmen. Die Mitarbeiter müssen zu Botschaftern des Unternehmens werden, die dann wiederum andere Mitarbeiter, Bewerber und Kunden begeistern. Und wir müssen die Mitarbeiter artgerecht einsetzen. Dann erreichen wir bei ihnen eine intrinsische, eine aus ihnen selbst heraus entstehende Motivation. Dann reden wir über höheren Output, stärkere Bindung und weniger Krankheitstage. Auf Seiten der Arbeitgeber ist Flexibilität gefragt. Für den einen Mitarbeiter ist es z.B. artgerecht, 5 Tage in der Woche ins Unternehmen zu kommen, für andere ist es artgerecht, genau das 5 Wochen lang nicht zu tun.

Lasst die Menschen (soweit wie möglich) ihre Lieblingsaufgaben im Unternehmen übernehmen. Das Überraschende daran ist: es geht immer auf. Ein Beispiel aus dem Vertriebsinnendienst eines mittelständischen Unternehmens: Ich habe hier in einem Projekt einmal eine Abfrage unter den 20 Mitarbeitern eines Teams gemacht. Alle sollten ihre Aufgaben der Beliebtheit nach ranken. Dabei sind alle Aufgaben verteilt worden. Ja, es gab auch tatsächlich Kollegen, die gerne Reklamationen entgegen  genommen haben.  Hier müssen wir uns natürlich ein Stück weit vom „Schwarz-Weiß-Denken“ verabschieden. Es ist doch schon ein Erfolg, wenn dem Mitarbeiter heute 50% der Arbeit Spaß machen, es nach einer Aufgabenumverteilung aber 80% sind. Auch wenn wir oft so programmiert sind: Arbeit muss nicht anstrengend sein. Sie darf Spaß machen!

Frage: Welche Unternehmen gewinnen Ihrer Meinung nach in Deutschland den Kampf um die Talente? Welche Fähigkeiten muss der erfolgreiche Arbeitgeber von morgen mitbringen?

Goßen: Die Arbeit ist ein Wunschkonzert – das könnte der neue Leitsatz des erfolgreichen Arbeitgebers der Zukunft sein. Der erfolgreiche Arbeitgeber schaut sich die Menschen genau an, die er einstellen will, und stellt nur diejenigen ein, die mit Herzblut dabei sind. Dann führt vielleicht auch jemand den Vertriebsaußendienst, der nicht besonders gut im Vertriebsaußendienst war. Weil er Menschen liebt, ihm Führung Spaß macht und er das dementsprechend auch gut kann und nicht jemand, der draußen, alleine auf der Straße erfolgreich war und auf einmal im Büro sitzt und sich mit Führung beschäftigen muss, obwohl das für ihn nicht artgerecht ist.

Frage: Ihr persönlicher Leitsatz lautet „Begeistern kann, wer begeistert ist“. Was können Unternehmen konkret tun, damit ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begeistert sind (und zukünftige Mitarbeiter begeistert werden)?

Goßen: Am Ende geht es darum, die Menschen ihren Stärken entsprechend einzusetzen. Die Unternehmen müssen den Fun-Faktor erhöhen. Ich meine damit nicht (nur) den Tischkicker und die Couch auf dem Flur (auch wenn eine angenehme Arbeitsatmosphäre auch einen Beitrag zum Spaß an der Arbeit leisten kann). Ich meine vielmehr den inhaltlichen Fun-Faktor. Unterschiedlichen Menschen machen unterschiedliche Dinge Spaß und der ideale Arbeitgeber ermöglicht seinen Mitarbeitern möglichst viele Aufgaben, die ihnen Spaß machen.

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Goßen! Wir freuen uns auf Ihren Vortrag „Führung zur Selbstführung – eigene Stärken erkennen und nutzen“ im Rahmen der neuen WFG-Veranstaltungsreihe WFG ImPuls am 20. Januar 2021, 8.30 Uhr.

Zu Carolin Goßen:

Neue Denkansätze hervorrufen, Alltagsprozesse und Strukturen aufbrechen und hinterfragen? Ein Vortrag, der die Hörer fordert, der aufrüttelt, zum Nachdenken anregt und gleichzeitig motiviert? Genau das ist es, was Carolin Goßen stets mit großer Leidenschaft tut. Menschen dazu zu bewegen, sich selbst in Bewegung zu setzen, ist ihre große Leidenschaft. Ihre Expertise liegt vor allem in den Bereichen Talent- und Persönlichkeitsentwicklung. Ihre Herzensangelegenheit ist das Thema „Mensch“ und möglichst vielen Menschen dabei zu helfen ihr Privat- und Berufsleben sinnerfüllt zu gestalten. Ihre Vorträge sind geprägt durch Witz, Tiefgang, Verstand und Emotion. Diese Kombination liefert nicht nur neue Denkanstöße und Zukunftsvisionen, sondern berührt die Zuhörer direkt im Herzen.

Frei nach dem Motto »wer will findet Wege« schafft sie es immer wieder, sich in ihr jeweiliges Gegenüber hineinzuversetzen und so die unterschiedlichsten Meinungen und Ansichten in einer gemeinsamen Lösung zu vereinen. Egal ob Vorstand, Firmeninhaber, Mitarbeiter oder Privatperson – sie vermittelt zwischen den Welten wie keine andere, bringt Menschen immer wieder in ihren eigentlichen Stärken zusammen und schafft dadurch Wertschätzung und Toleranz im täglichen Miteinander.  Dies tut sie stets angetrieben von ihrem persönlichen Leitsatz: „Begeistern kann, wer begeistert ist“.

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Wachstum

Abitur 2021 an der IGS Salmtal: Mit Abstand und Begleitung

Salmtal, 12.01.2021 – Trotz geschlossener Schulen fand am 7. Januar wie geplant die erste schriftliche Abiturprüfung an der IGS Salmtal statt. Den Beginn machten dieses Jahr die 30 Schülerinnen und Schüler der Deutsch-Leistungskurse. Die Prüfung fand in der Schulmensa statt, wo auch die Einhaltung der Abstände zwischen den Schüler*innen gewährleistet werden konnte.

Zur Prüfung erschienen neben den Deutsch-Lehrkräften und der Schulleitung auch diejenigen Lehrerinnen und Lehrer, die die kommenden Abiturienten z. T. bereits seit der 5. Klasse als Tutorinnen und Tutoren betreuten und damit zeigten, welchen besonderen Stellenwert die Begleitung der Schüler*innen an der IGS Salmtal einnimmt.

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Erneut ausgezeichnete Nachhaltigkeit für die Kreissparkasse Ahrweiler

Ahrweiler, 11.01.2021 – Das Thema „Nachhaltigkeit“ bleibt im Fokus unserer globalen Gesellschaft. Dabei ist die sinnvolle Verknüpfung von Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung entscheidend. Die Ansprüche der Gesellschaft im Bezug auf verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln wachsen von Tag zu Tag.

Auch die Gründungsgeschichte der Sparkassen basiert auf dem Gedanken der sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit. „Unser Ziel ist es, ökonomische und soziale Grundlagen zu erhalten und für nachfolgende Generationen auszubauen. Das muss allerdings im Einklang mit ökologischen Zielsetzungen erfolgen“, betont Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.

So wurde die Kreissparkasse Ahrweiler vor Kurzem erneut für ihre Nachhaltigkeit in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Sozialkompetenz vom Deutschen Institut für Nachhaltigkeit & Ökonomie zertifiziert. Die erste Zertifizierung erfolgte im März 2020. Dabei wurden die Produkt-, Service-, und Beratungsqualität, die wirtschaftliche Zukunftsausrichtung, das Unternehmensmanagement sowie ökologische und soziale Verantwortung der Kreissparkasse Ahrweiler geprüft und mit TOP-Bewertungen ausgezeichnet.

„Mit der Bereitstellung von finanziellen Mitteln für regionale Unternehmen, gerade auch in der Corona-Krise, trägt die Kreissparkasse zum Erhalt von Arbeitsplätzen und der Generierung von Gewerbesteuer als wichtige Faktoren für die nachhaltige Entwicklung der Region bei“, bekräftigt Dr. Jürgen Pföhler, Landrat des Kreises Ahrweiler und Verwaltungsratsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.

Durch die Nutzung von regionalen Erzeugnissen und Arbeitskräften stärkt die Kreissparkasse zusätzlich die wirtschaftliche, ökologische und soziale Struktur im Kreis Ahrweiler. „Das positive Ergebnis der Erstauditierung und die weiterhin vorbildliche Umsetzung nachhaltigen Handelns, sowohl auf ökologischer, ökonomischer und sozialökonomischer Basis, haben zur erneuten Erteilung des Nachhaltigkeitssiegels geführt,“ freuen sich der Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Gesamtvorstand der Kreissparkasse Ahrweiler über die nachgewiesene Nachhaltigkeit des Unternehmens auch in diesem Jahr.

Die ökologische Nachhaltigkeit hat das Ziel, Natur und Umwelt für nachfolgende Generationen zu erhalten. Zahlreiche Maßnahmen wie das Projekt der Zukunftsstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler rund um das Thema „Artenreiche Wiese“, die erfolgreiche Ausgabe von 65.000 Saatgut-Tütchen im gesamten Kreis Ahrweiler in 2019, die Umstellung auf Umweltpapier mit dem „Blauen Engel“, die Nutzung vom Ökostrom, verstärkte Nutzung von Hybrid- und E-Fahrzeugen im Fuhrpark und ein nachgewiesenes sehr gutes Energieeffizienzniveau unterstreichen die Wichtigkeit nachhaltigen Handelns bei der Kreissparkasse Ahrweiler.

Die ökonomische Nachhaltigkeit sieht als notwendige Grunderfordernis, dass die Art des wirtschaftlichen Handelns so ausgerichtet ist, dass sie fortdauernd eine tragfähige Grundlage für Erwerb und Wohlstand bietet. Der Schutz wirtschaftlicher Ressourcen ist hier von besonderer Bedeutung. „Höchste Qualität und Leistungssicherheit, bester Service und eine innovative Produkt- und Unternehmenspolitik, sowie wirtschaftlich sinnvolles Handeln sichern langfristig den unternehmerischen Erfolg und damit auch den Fortbestand der Arbeitsplätze und deren Qualität,“ führt Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, weiter aus.

Die soziale Nachhaltigkeit hat das Ziel, einen langfristigen positiven Nutzen für alle Mitglieder einer Gemeinschaft zu ermöglichen, um auf Dauer eine lebenswerte Gesellschaft zu erreichen. So werden die Arbeitssicherheit und der Gesundheitsschutz bei der Kreissparkasse Ahrweiler großgeschrieben. Die hohe sozialökonomische Kompetenz wird zudem durch das Prinzip der Regionalität und den absolut fairen Umgang mit Kunden gestärkt. Gleichbehandlung auf Augenhöhe, unabhängige Kundenbedarfsanalysen und ein sehr gutes Gemeinwohl-Verhalten unterstreichen eine gelebte Nachhaltigkeitsverantwortung.

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Hilfsgruppe Eifel richtet in Kooperation mit dem Möbelhaus Brucker 42 Elternzimmer im neuen Familienhaus der Uni-Kinderkrebs-Klinik Bonn ein

Kall/Bonn, 11.01.2021 – Im Kaller Möbelhaus Brucker gehen die Vorbereitungen zur Lieferung der Inneneinrichtungen für 42 Gästezimmer im neuen Familienhaus des Eltern-Kind-Zentrums der Uni-Klinik Bonn dem Ende entgegen. Plangemäß rollen ab dem 1. Februar die roten Möbelwagen aus der Eifel auf dem Bonner Venusberg an.

Sie bringen Betten, Schränke, Tische, Stühle, Garnituren und eine komplette Küche für das vierstöckige Familienhaus – die komplette Einrichtung. Dann kommen die Möbelmonteure von Brucker und bauen alles auf. Noch im Frühjahr soll das Haus mit gemütlichen Wohn-Oasen seiner Bestimmung übergeben werden.

Der Geschäftsführer der gemeinnützigen Familienhaus GmbH, Jan Hennemann, freut sich übet dfie große Unterstützung aus der Eifel. Foto: Bubenzer

Nach dem Umzug der Kinderkrebsklinik aus der Bonner Innenstadt in das neue Eltern-Kind-Zentrums der Uni-Klinik auf dem Venusberg hat der Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche e.V. dort ein neues Familienhaus in direkter Kliniknähe gebaut. Rund sechs Millionen Euro hat die eigens dafür gegründete gemeinnützige Familienhaus gGmbH für den Neubau investiert, der das bisherige Familienhaus in der Bonner Innenstadt ersetzt.

1,2 Millionen aus der Eifel

Die Hilfsgruppe Eifel, die den Bonner Förderkreis seit fast 30 Jahren mit bislang rund 1,2 Millionen Euro unterstützt hat, übernimmt in Kooperation mit dem Kaller Traditions-Familienunternehmen Brucker die Einrichtung der 42 Elternzimmer, in denen Mütter und Väter und manchmal auch Geschwister während der Behandlung der jungen Krebspatienten wohnen.

Im Juni vergangenen Jahres entschied sich die Hilfsgruppe Eifel um den Vorsitzenden Willi Greuel aus Lückerath, für Möbel 100.000 Euro bereitzustellen. Er und seine Mitstreiter sind froh, dass es nun mit der Einrichtung der 42 Zimmer bald los geht. Dabei ist Willi Greuel besonders begeistert von der logistischen Meisterleistung der Mitarbeiter des Kaller Möbelhauses.

Über Wochen wurden die bei Brucker angelieferten Massivholz-Teile in der Schreinerei vormontiert. Derzeit füllen die vormontierten Zimmereinrichtungen, die Küchenelemente und die Garnituren für die Flure in Kall vier Lageretagen auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern. Aufwändig sind auch die Planungen für Logistik, Versand und Aufbau der Möbel vor Ort. „Umso mehr ist es eine Freude, wie unkompliziert die Vorbereitungen fluppen“, lobt Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel.

Für die Hilfsgruppe sei es keine Frage gewesen, die Einrichtung des Elternhauses mit der Firma Brucker in Angriff zu nehmen, die seit vielen Jahren ein großer und zuverlässiger Unterstützer der Kinderkrebshilfe sei, sagte Greuel im Gespräch mit Familienhaus-Geschäftsführer Jan Hennemann und Firmenchef Andreas Brucker.

„Wir möchten unseren unermüdlichen Unterstützern der Hilfsgruppe Eifel und des Möbelhauses Brucker ganz herzlich danken“, schrieb Lutz Hennemann, der Gründer und Vorsitzende des Bonner „Förderkreises für krebskranke Kinder und Jugendliche e.V.“ in einer Information an Mitglieder, Freunde und Förderer.

Kraft tanken während Behandlung

Weil krebskranke Kinder meist in einer Fachabteilung behandelt werden müssen, die aber meistens weit vom Wohnort entfernt lägen, bedeutet dies, dass Eltern oft weite Anfahrtswege in Kauf nehmen müssen, so Jan Hennemann. Die intensive Behandlung der schwerkranken Kinder mit ihren erheblichen Nebenwirkungen und Komplikationen mache aber gerade in diesen Situationen die Anwesenheit der Eltern erforderlich.

Als Rückzugsort in direkter Nähe zur Kinderklinik stelle das Elternhaus eine Unterkunft mit besonderem Flair dar. Hennemann: „Dort dürfen Eltern ihre Sorgen aussprechen, lachen und weinen, sie können nahe bei ihren Kindern sein und doch zwischendurch neue Kraft schöpfen.“

Der Förderkreis helfe den Eltern, die extremen Belastungen emotional, organisatorisch und finanziell zu überstehen: „Wir lassen keinen allein“. Andreas Brucker: „Wir sind froh, ein so wichtiges Projekt der Hilfsgruppe Eifel und des Bonner Förderkreises unterstützen zu können“.

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NRW-Ministerin Gebauer: Wir unterstützen den Distanzunterricht

Region/Düsseldorf, 11.01.2021 – Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Die Sofortausstattungsprogramme des Landes für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrerinnen und Lehrer werden weiter stark nachgefragt. Die Schulträger in Nordrhein-Westfalen haben bis Ende des Jahres 2020 bereits rund 83 Prozent der zur Verfügung stehenden Fördersumme beantragt und ein großer Teil davon ist bereits bewilligt. Und die Tendenz ist weiter steigend.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer zeigt sich erfreut über die positive Entwicklung des Fördergeschehens und erklärte: „Es war die richtige Entscheidung, dass die Landesregierung bereits im vergangenen Sommer vorausschauend gehandelt und eine große Ausstattungsoffensive gestartet hat. Bundesweit haben wir damit eine Vorreiterrolle eingenommen. Gemeinsam mit den Kommunen bringen wir das Lernen mit digitalen Medien schnell voran.“

Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler: 143 Millionen Euro beantragt

Mit Stand 31. Dezember 2020 haben die Schulträger in Nordrhein-Westfalen Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 143 Millionen Euro gestellt. Das entspricht rund 81 Prozent der Gesamtfördersumme von 178 Millionen Euro. Rund 134 Millionen Euro sind bereits bewilligt.

Bund und Länder hatten sich auf eine Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule in Höhe von 500 Millionen Euro verständigt, um Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten auszustatten. Auf das Land Nordrhein-Westfalen entfallen davon rund 105 Millionen Euro. Die Landesregierung hat zusätzlich 55 Millionen Euro bereitgestellt, sodass insgesamt von Land und Bund 160 Millionen Euro bereitstehen. Die Kommunen erbringen einen Eigenanteil von 17,8 Millionen Euro, sodass insgesamt rund 178 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Eine individuelle Bedürftigkeitsprüfung ist hierbei nicht vorgesehen. Die schulgebundenen mobilen Endgeräte werden den bedürftigen Schülerinnen und Schülern in Form einer Leihe unentgeltlich von der Schule zur Verfügung gestellt. Das Land hat durch eine Änderung der Förderrichtlinie für die Schulträger die Möglichkeit geschaffen, die Mittel noch bis zum 31. Juli 2021 verausgaben zu können.

Dienstliche Endgeräte für Lehrerinnen und Lehrer: 89 Millionen Euro beantragt

Mit Stand 31. Dezember 2020 haben die Schulträger in Nordrhein-Westfalen Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 89 Millionen Euro gestellt. Das entspricht rund 87 Prozent der Gesamtfördersumme von 103 Millionen Euro. Rund 85 Millionen Euro sind bereits bewilligt. Das Land unterstützt die Schulträger im Rahmen des Konjunkturprogramms 2020 bei der Ausstattung der Lehrkräfte mit dienstlichen Endgeräten und stellt dafür 103 Millionen Euro bereit. Auch bei diesem Programm hat die Landesregierung für die Schulträger die Möglichkeit geschaffen, die Mittel noch bis zum 31. Juli 2021 verausgaben zu können.

Darüber hinaus gibt es auch beim DigitalPakt Schule eine weiterhin positive Entwicklung der Abrufzahlen. Insgesamt lagen mit Stand vom 31. Dezember 2020 in Nordrhein-Westfalen Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von rund 231 Millionen Euro aus dem DigitalPakt Schule vor. Bereits bewilligt sind rund 163 Millionen Euro. Mit dem DigitalPakt Schule wird der Ausbau der IT-Infrastruktur an Schulen gefördert. Förderbar sind die Bereiche IT-Grundstruktur, digitale Arbeitsgeräte, schulgebundene mobile Endgeräte sowie regionale Maßnahmen, soweit diese von den Schulen unmittelbar genutzt werden können. Von den rund fünf Milliarden Euro Gesamtvolumen stehen den NRW-Schulen etwa eine Milliarde Euro zur Verfügung.

 Abschließend erklärte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Die Pandemie hat gezeigt, dass es richtig war und ist, die Digitalisierung mit Nachdruck vorantreiben. Das Geld ist da. Jetzt geht es darum, dass die digitalen Endgeräte auch schnell an den Schulen ankommen. Wir wissen zwar, dass es zu Lieferengpässen kommen kann. Aber ich bin davon überzeugt, dass die Kommunen auch weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, dass das Geld in Geräte umgesetzt wird, die in den Schulen zum Einsatz kommen.“

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Kreissparkasse Mayen bleibt auch im verlängerten Lockdown für ihre Kunden da – persönlich und digital!

Mayen/Region, 11.01.2021 -Alle Filialen sind mit persönlicher Besetzung erreichbar. Die Kreissparkasse (KSK) Mayen bleibt auch im verlängerten Lockdown weiterhin geöffnet. Die BeratungPlus-Filialen in Boos, Langenfeld, Kottenheim, Rieden, Nickenich und Miesenheim sind ab sofort auch wieder persönlich besetzt. Vorsorglich hatte die KSK diese kleinen Filialen vor Weihnachten vorübergehend in SB-Filialen umgewandelt. Die Kunden konnten Geldautomaten und SB-Terminals wie gewohnt an diesen Standorten nutzen.

„Wir freuen uns, dass wir mit unseren Beraterinnen und Beratern vor Ort sein können und auch flächendeckend persönlich für unsere Kundinnen und Kunden da sein können. Die Gesundheit unserer KundInnen und MitarbeiterInnen hat für uns höchste Priorität. Gleichzeitig stehen wir zu unserer besonderen Verantwortung als öffentlich-rechtliche Kreissparkasse, die Bürger in der Region mit Finanzdienstleitungen zu versorgen – auch und gerade in Zeiten von Corona“, so Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen.

„Persönliche Beratung ist unsere Stärke. Unsere Filialen sind in Sachen Hygiene und Infektionsschutz allesamt bestens ausgestattet. Darüber hinaus sind wir sehr gerne auch telefonisch oder per Videokonferenz für unsere Kunden da, gerade in diesen Zeiten“, ergänzt KSK-Vorstandsmitglied Christoph Weitzel, „Selbstverständlich bieten wir älteren und mobilitätseingeschränkten Kunden mit dem Sparkassen-Bargeld-Service unter Einhaltung der aktuellen Regeln auch weiterhin die Versorgung mit Bargeld zu Hause an.“

Die BeratungsCenter Mayen St.-Veit-Straße, Mayen-Markt, Andernach-Johannesplatz, Andernach-Südstadt, Polch, Münstermaifeld, Ochtendung, Plaidt, Mendig und Kruft waren immer und sind auch weiterhin für Fragen und Wünsche der Kunden offen. Darüber hinaus stehen 10 SB-Filialen in der Nähe zur Verfügung. Die KSK stellt sicher, dass die persönlichen Beratungen, die Bargeldversorgung der Bürgerinnen und Bürger, das Online-Banking und die Kartenzahlungen weiterhin funktionsfähig sind und bleiben.

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Wachstum

Mehr als 100.000 Euro bereits eingespart!

Ulmen, 11.01.2021 – Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED in der Verbandsgemeinde Ulmen ist abgeschlossen. Als LED-Vorreiter im Kreis Cochem-Zell und mit führend in Rheinland-Pfalz ist nun nach Abschluss der Umrüstungsarbeiten in der Ortsgemeinde Schmitt, die komplette Straßenbeleuchtung der Verbandsgemeinde Ulmen auf die neue Technologie LED umgestellt worden. Bereits 2017 wurde in den ersten Ortsgemeinden mit den Umrüstungsarbeiten begonnen, diese wurden auf eigene Kosten beauftragt und mit Beteiligung von Innogy abgeschlossen. Zug um Zug wurden seit dem auch die weiteren Ortsgemeinden umgerüstet.

Die Gemeinden Alflen, Auderath, Bad Bertrich, Kliding, Lutzerath, Urschmitt, Wagenhausen, Wollmerath sowie die Stadt Ulmen erfüllten die Kriterien des Kommunalinvestitionsfördergesetzes (KInFG) und erhielten somit entsprechende Zuwendungen. Die Ortsgemeinde Büchel erfüllte die Förderkriterien der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes und erhielt somit einen Zuschuss in Höhe von 25% der förderfähigen Kosten. Die Umrüstung in der Ortsgemeinde Schmitt wurde durch den Investitionsstock des Landes mit 50 % der zuwendungsfähigen Kosten gefördert.

Planmäßig werden sich die Investitionen, je nach Ortsgemeinde bzw. Anzahl der Straßenlaternen, in durchschnittlich 3,77 Jahren amortisieren. Schon jetzt, nach Fertigstellung der letzten Ortsgemeinde in diesem Jahr, wurden bereits knapp 140.000 Euro Strom- und Wartungskosten durch die Umrüstung auf LED eingespart. Diese Umstellung bedeutet nicht nur nachhaltig weniger Energiekosten sondern auch Profit für Klimaschutz und Umwelt durch die Reduzierung von ca. 320 T Co2 pro Jahr.

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Mehr Biodiversität in MYK – Wettbewerb „Grüne Stadt – Grünes Dorf“ stößt auf großes Interesse

Region/Mayen-Koblenz, 11.01.2021 – Mit dem Biodiversitätswettbewerb „Grüne Stadt – grünes Dorf“, hatte der Landkreis Mayen-Koblenz Privatpersonen, Kommunen und Vereine dazu aufgerufen, sich aktiv für mehr Vielfalt und Natur in Straßen, Stadtteilen oder Dörfern einzusetzen. Mehr als 30 Ideen sind bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz eingegangen, von denen viele das Potential haben Orte wieder bunter, naturnaher und nachhaltiger zu machen. „Die Vielfalt und Anzahl der eingereichten Konzepte hat die Erwartungen deutlich übertroffen. Diese starke Resonanz hat mich überaus gefreut und zeigt, wie wichtig das Thema unseren Bürgern ist“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

Die Vielfalt der eingereichten Projekte machte es der Jury nicht einfach, sich auf einzelne Gewinner festzulegen: Gärten werden gemeinschaftlich und öffentlich angelegt, von Schotter befreit oder erweitert. Baumreihen werden an Wegen und heimische Stauden und Sträucher auf Kreiseln und weiteren öffentlichen Flächen gepflanzt. Für Insekten und andere Tiere wird neuer Lebensraum geschaffen und auch für die Bürger entsteht neuer Raum, um die Natur zu erleben. Deshalb wurde beschlossen, einem Großteil der Bewerber eine finanzielle Projektunterstützung zusichern. Die einzelnen Gewinner-Projekte werden je nach Größe und Aufwand mit einem Betrag zwischen 200 und 4.000 Euro gefördert.

Zahlreiche tolle Projekte

Die Stadt Bendorf beispielsweise möchte mit ihrem Projekt „Duft- und Naschgarten“ mit gutem Vorbild voran gehen und zum Umdenken anregen. „Mit einer fachgerechten Beratung können wir alle viel zur artenreichen und nachhaltigen Gestaltung mit heimischen Kräutern und Sträuchern lernen“, erklärt Claudia Braun aus dem Fachbereich für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Kultur der Stadt Bendorf. Vorgesehen ist dort die Umwandlung eines Beetes vor dem Rathaus, das mit und für die Bürger als Permakultur gestaltet werden soll. „Dieses entstehende „Schlemmer-Buffet“ für Mensch und Tier wird herrlich blühen, unsere Sinne erfreuen und leckere Köstlichkeiten bereithalten – Pflücken ist natürlich erlaubt.“, beschreibt Claudia Braun das Projekt.

Ein weiteres Projekt, das eingereicht wurde, ist die „Baumreihe in Mörz“. Zurzeit stellt Familie Ballhausen der Allgemeinheit einen Teil ihres Grundstücks als Wiesenweg zu Verfügung, der vom Ortsrand direkt auf die Felder Richtung Schrumpftal führt. Entlang dieses 180 Meter langen Weges soll nun eine Baumreihe gepflanzt werden. „Da das Maifeld so stark landwirtschaftlich geprägt ist, fehlen an vielen Stellen Bäume, der Wind- und Sonnenschutz bieten. Nach und nach versuchen wir diese ´Monokultur´ auf unserem Grundstück aufzuweichen.“, erklärt Ralph Ballhausen.

Auch die Kindertagesstätte „Regenbogenland“ in Bell legt großen Wert auf eine bewusst naturnahe Gartengestaltung. „Unser Anliegen ist es, die Kinder für die Erhaltung der Natur und damit auch unseres Lebensraumes zu sensibilisieren. Denn wir können nur das schützen, was wir kennen und lieben“, erklärt Kitaleiterin Ute Hinkel das Konzept. Deshalb möchte die Kita mit dem Projekt „Naturnaher Kindergarten im Klimawandel“ die Gestaltung des Außengeländes anpassen und eine Hangbefestigung in Terrassenform anlegen, auf der hitze- und trockenheitsresistente Kräuter wachsen, die Kindern und Insekten als Duft- und Geschmackserlebnis dienen. Auch ein kleiner Frühjahrsmarkt mit dem Verkauf von Pflanzenablegern und Samen, welcher Eltern und anderen Interessierten den naturnahen Garten näherbringt, ist angedacht. Zudem sollen eine Brennesselecke und Pflanzen, wie Fenchel, Dill und Kümmel, Schmetterlingen und ihren Raupen als Kinderstube dienen. „Wir möchten unseren Kindern eine Umgebung bieten, in der sie sinnliche Erfahrungen machen können und die ihnen gleichzeitig die Bedeutung und Schönheit der kleinen Lebewesen und nicht zuletzt auch deren Lebenszyklus näherbringt. So haben auch Pflanzen, deren Wichtigkeit und Nutzen oft verkannt wird, bei uns ihren Platz“, sagt Ruth van Elkan-Ring, Mitarbeiterin der Kita.

Auch im Jahr 2021 soll es wieder den Wettbewerb „Grüne Stadt – Grünes Dorf“ geben. Dann besteht die Chance, neue Projekte zur Förderung der Biodiversität im Landkreis Mayen-Koblenz mit Unterstützung des Landkreises umzusetzen.

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Dana Duikers ist neue Leiterin des städtischen Fachbereichs „Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung“

Aachen, 11.01.2021 – Dana Duikers ist seit Anfang des Jahres Leiterin des neu ausgerichteten Fachbereichs „Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung“ der Stadt Aachen und komplettiert damit das Team von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Sie ist Nachfolgerin von Alexander Lohe, der Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand gegangen ist. Die 41-jährige Diplom-Verwaltungswirtin und Sozialwissenschaftlerin ist seit 2002 bei der Stadt Aachen beschäftigt und war zuletzt stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration.

Die Intensivierung des Bürger*innendialogs und der Bereich Teilhabe sind wichtige Schwerpunktthemen ihrer und auch der Arbeit der Oberbürgermeisterin. Hier sollen die Transparenz des Verwaltungshandelns gestärkt, neue Dialogformen mit der Bürgerschaft entwickelt sowie die verschiedenen Beteiligungsformate der Stadtverwaltung optimiert werden. Aber auch die klassischen Aufgaben des Fachbereichs, der unter anderem für den Aachener Stadtrat, das Rathaus, das Protokoll sowie für Städtepartnerschaften, Gleichstellung und Wahlen zuständig ist, gehören ab jetzt zum dienstlichen Repertoire der gebürtigen Aachenerin. Bei der Umsetzung ihrer neuen Aufgaben wird Dana Duikers von einem eingespielten Team von rund 30 Mitarbeitenden unterstützt.

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Verrechnung der Kita-Elternbeiträge in Stolberg und Eschweiler

Eschweiler/Stolberg, 11.01.2021 – Bereits das Jahr 2020 hat aufgrund der Corona-Pandemie den Eltern von Kindern, die in Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege sowie in Offenen Ganztagsangeboten betreut wurden, einiges abverlangt. Im Zuge des seit Mitte Dezember 2020 verordneten Lockdowns sind die KiTas/OGS zwar grundsätzlich weiterhin geöffnet, doch hatte das Land NRW mit Nachdruck an alle Eltern appelliert, ihre Kinder zunächst bis mindestens zum 10. Januar 2021 selbst zu betreuen. Diesem Appell folgt eine wachsende Anzahl von Eltern. Nunmehr ist die Verlängerung des Lockdowns um weitere drei Wochen bis zum 31. Januar 2021 von Bund/Ländern beschlossen worden.

Aus diesem Grund hat das Land NRW in Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden entschieden, die Eltern finanziell zu entlasten und die Elternbeiträge für den Monat Januar 2021 landesweit auszusetzen. Die Städte Eschweiler und Stolberg werden die Entlastung in der Form umsetzen, indem der Einzug der Elternbeiträge für den Besuch der KiTas/OGS für den Monat Februar 2021 nicht erfolgt. Ein deutlich aufwändigeres Verfahren zur Erstattung der bereits gezahlten Januar-Beiträge kann dadurch vermieden werden.

Das Betretungsverbot im Frühjahr 2020 mit einer Notbetreuung nur für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, hat schon viele Familien hart getroffen. Gerade berufstätige Eltern mussten Urlaubstage aufwenden, um die Betreuung sicherzustellen, da auch Familienangehörige, die sonst oft die Betreuung alternativ übernehmen konnten, nicht um Hilfe gebeten werden sollten. Zudem hatten viele Eltern bereits im vergangenen Jahr Verdienst- und Umsatzeinbußen.

Mit der Verlängerung des aktuellen Lockdowns stehen die Eltern vor einer ähnlichen Situation wie im Frühjahr. Auch jetzt steht das Angebot der Kindertagesbetreuung bzw. der Offenen Ganztagsbetreuung in Umfang und Qualität nicht wie gewohnt zur Verfügung. U.a. wird im eingeschränkten Pandemiebetrieb in den KiTas, obwohl sie grundsätzlich geöffnet bleiben, bis zum 31. Januar der vertraglich vereinbarte Betreuungsumfang um 10 Stunden reduziert und eine Betreuung findet nur in getrennten Gruppen statt.

Für die KiTas und OGS in Eschweiler und Stolberg werden die Städte daher den Einzug der Elternbeiträge zunächst für den Monat Februar 2021 (als Kompensation für den Monat Januar) nicht vornehmen.
Dies bedeutet, dass die Beträge nicht vom Konto der Eltern abgebucht werden beziehungsweise nicht von diesen überwiesen werden müssen. Das Land NRW wird die Städte finanziell bei diesem Schritt unterstützen und ihren Einnahmeausfall zur Hälfte kompensieren.