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Mehr Biodiversität in MYK – Wettbewerb „Grüne Stadt – Grünes Dorf“ stößt auf großes Interesse

Region/Mayen-Koblenz, 11.01.2021 – Mit dem Biodiversitätswettbewerb „Grüne Stadt – grünes Dorf“, hatte der Landkreis Mayen-Koblenz Privatpersonen, Kommunen und Vereine dazu aufgerufen, sich aktiv für mehr Vielfalt und Natur in Straßen, Stadtteilen oder Dörfern einzusetzen. Mehr als 30 Ideen sind bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz eingegangen, von denen viele das Potential haben Orte wieder bunter, naturnaher und nachhaltiger zu machen. „Die Vielfalt und Anzahl der eingereichten Konzepte hat die Erwartungen deutlich übertroffen. Diese starke Resonanz hat mich überaus gefreut und zeigt, wie wichtig das Thema unseren Bürgern ist“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

Die Vielfalt der eingereichten Projekte machte es der Jury nicht einfach, sich auf einzelne Gewinner festzulegen: Gärten werden gemeinschaftlich und öffentlich angelegt, von Schotter befreit oder erweitert. Baumreihen werden an Wegen und heimische Stauden und Sträucher auf Kreiseln und weiteren öffentlichen Flächen gepflanzt. Für Insekten und andere Tiere wird neuer Lebensraum geschaffen und auch für die Bürger entsteht neuer Raum, um die Natur zu erleben. Deshalb wurde beschlossen, einem Großteil der Bewerber eine finanzielle Projektunterstützung zusichern. Die einzelnen Gewinner-Projekte werden je nach Größe und Aufwand mit einem Betrag zwischen 200 und 4.000 Euro gefördert.

Zahlreiche tolle Projekte

Die Stadt Bendorf beispielsweise möchte mit ihrem Projekt „Duft- und Naschgarten“ mit gutem Vorbild voran gehen und zum Umdenken anregen. „Mit einer fachgerechten Beratung können wir alle viel zur artenreichen und nachhaltigen Gestaltung mit heimischen Kräutern und Sträuchern lernen“, erklärt Claudia Braun aus dem Fachbereich für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Kultur der Stadt Bendorf. Vorgesehen ist dort die Umwandlung eines Beetes vor dem Rathaus, das mit und für die Bürger als Permakultur gestaltet werden soll. „Dieses entstehende „Schlemmer-Buffet“ für Mensch und Tier wird herrlich blühen, unsere Sinne erfreuen und leckere Köstlichkeiten bereithalten – Pflücken ist natürlich erlaubt.“, beschreibt Claudia Braun das Projekt.

Ein weiteres Projekt, das eingereicht wurde, ist die „Baumreihe in Mörz“. Zurzeit stellt Familie Ballhausen der Allgemeinheit einen Teil ihres Grundstücks als Wiesenweg zu Verfügung, der vom Ortsrand direkt auf die Felder Richtung Schrumpftal führt. Entlang dieses 180 Meter langen Weges soll nun eine Baumreihe gepflanzt werden. „Da das Maifeld so stark landwirtschaftlich geprägt ist, fehlen an vielen Stellen Bäume, der Wind- und Sonnenschutz bieten. Nach und nach versuchen wir diese ´Monokultur´ auf unserem Grundstück aufzuweichen.“, erklärt Ralph Ballhausen.

Auch die Kindertagesstätte „Regenbogenland“ in Bell legt großen Wert auf eine bewusst naturnahe Gartengestaltung. „Unser Anliegen ist es, die Kinder für die Erhaltung der Natur und damit auch unseres Lebensraumes zu sensibilisieren. Denn wir können nur das schützen, was wir kennen und lieben“, erklärt Kitaleiterin Ute Hinkel das Konzept. Deshalb möchte die Kita mit dem Projekt „Naturnaher Kindergarten im Klimawandel“ die Gestaltung des Außengeländes anpassen und eine Hangbefestigung in Terrassenform anlegen, auf der hitze- und trockenheitsresistente Kräuter wachsen, die Kindern und Insekten als Duft- und Geschmackserlebnis dienen. Auch ein kleiner Frühjahrsmarkt mit dem Verkauf von Pflanzenablegern und Samen, welcher Eltern und anderen Interessierten den naturnahen Garten näherbringt, ist angedacht. Zudem sollen eine Brennesselecke und Pflanzen, wie Fenchel, Dill und Kümmel, Schmetterlingen und ihren Raupen als Kinderstube dienen. „Wir möchten unseren Kindern eine Umgebung bieten, in der sie sinnliche Erfahrungen machen können und die ihnen gleichzeitig die Bedeutung und Schönheit der kleinen Lebewesen und nicht zuletzt auch deren Lebenszyklus näherbringt. So haben auch Pflanzen, deren Wichtigkeit und Nutzen oft verkannt wird, bei uns ihren Platz“, sagt Ruth van Elkan-Ring, Mitarbeiterin der Kita.

Auch im Jahr 2021 soll es wieder den Wettbewerb „Grüne Stadt – Grünes Dorf“ geben. Dann besteht die Chance, neue Projekte zur Förderung der Biodiversität im Landkreis Mayen-Koblenz mit Unterstützung des Landkreises umzusetzen.

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Dana Duikers ist neue Leiterin des städtischen Fachbereichs „Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung“

Aachen, 11.01.2021 – Dana Duikers ist seit Anfang des Jahres Leiterin des neu ausgerichteten Fachbereichs „Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung“ der Stadt Aachen und komplettiert damit das Team von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Sie ist Nachfolgerin von Alexander Lohe, der Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand gegangen ist. Die 41-jährige Diplom-Verwaltungswirtin und Sozialwissenschaftlerin ist seit 2002 bei der Stadt Aachen beschäftigt und war zuletzt stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration.

Die Intensivierung des Bürger*innendialogs und der Bereich Teilhabe sind wichtige Schwerpunktthemen ihrer und auch der Arbeit der Oberbürgermeisterin. Hier sollen die Transparenz des Verwaltungshandelns gestärkt, neue Dialogformen mit der Bürgerschaft entwickelt sowie die verschiedenen Beteiligungsformate der Stadtverwaltung optimiert werden. Aber auch die klassischen Aufgaben des Fachbereichs, der unter anderem für den Aachener Stadtrat, das Rathaus, das Protokoll sowie für Städtepartnerschaften, Gleichstellung und Wahlen zuständig ist, gehören ab jetzt zum dienstlichen Repertoire der gebürtigen Aachenerin. Bei der Umsetzung ihrer neuen Aufgaben wird Dana Duikers von einem eingespielten Team von rund 30 Mitarbeitenden unterstützt.

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Verrechnung der Kita-Elternbeiträge in Stolberg und Eschweiler

Eschweiler/Stolberg, 11.01.2021 – Bereits das Jahr 2020 hat aufgrund der Corona-Pandemie den Eltern von Kindern, die in Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege sowie in Offenen Ganztagsangeboten betreut wurden, einiges abverlangt. Im Zuge des seit Mitte Dezember 2020 verordneten Lockdowns sind die KiTas/OGS zwar grundsätzlich weiterhin geöffnet, doch hatte das Land NRW mit Nachdruck an alle Eltern appelliert, ihre Kinder zunächst bis mindestens zum 10. Januar 2021 selbst zu betreuen. Diesem Appell folgt eine wachsende Anzahl von Eltern. Nunmehr ist die Verlängerung des Lockdowns um weitere drei Wochen bis zum 31. Januar 2021 von Bund/Ländern beschlossen worden.

Aus diesem Grund hat das Land NRW in Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden entschieden, die Eltern finanziell zu entlasten und die Elternbeiträge für den Monat Januar 2021 landesweit auszusetzen. Die Städte Eschweiler und Stolberg werden die Entlastung in der Form umsetzen, indem der Einzug der Elternbeiträge für den Besuch der KiTas/OGS für den Monat Februar 2021 nicht erfolgt. Ein deutlich aufwändigeres Verfahren zur Erstattung der bereits gezahlten Januar-Beiträge kann dadurch vermieden werden.

Das Betretungsverbot im Frühjahr 2020 mit einer Notbetreuung nur für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, hat schon viele Familien hart getroffen. Gerade berufstätige Eltern mussten Urlaubstage aufwenden, um die Betreuung sicherzustellen, da auch Familienangehörige, die sonst oft die Betreuung alternativ übernehmen konnten, nicht um Hilfe gebeten werden sollten. Zudem hatten viele Eltern bereits im vergangenen Jahr Verdienst- und Umsatzeinbußen.

Mit der Verlängerung des aktuellen Lockdowns stehen die Eltern vor einer ähnlichen Situation wie im Frühjahr. Auch jetzt steht das Angebot der Kindertagesbetreuung bzw. der Offenen Ganztagsbetreuung in Umfang und Qualität nicht wie gewohnt zur Verfügung. U.a. wird im eingeschränkten Pandemiebetrieb in den KiTas, obwohl sie grundsätzlich geöffnet bleiben, bis zum 31. Januar der vertraglich vereinbarte Betreuungsumfang um 10 Stunden reduziert und eine Betreuung findet nur in getrennten Gruppen statt.

Für die KiTas und OGS in Eschweiler und Stolberg werden die Städte daher den Einzug der Elternbeiträge zunächst für den Monat Februar 2021 (als Kompensation für den Monat Januar) nicht vornehmen.
Dies bedeutet, dass die Beträge nicht vom Konto der Eltern abgebucht werden beziehungsweise nicht von diesen überwiesen werden müssen. Das Land NRW wird die Städte finanziell bei diesem Schritt unterstützen und ihren Einnahmeausfall zur Hälfte kompensieren.

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Einzelhandel und Gastronomie trotz Lockdown weiterhin für Sie im Einsatz!

Daun/Region, 11.01.2021 – 2020 hat uns allen Grenzen aufgezeigt, die so niemand vorherahnen konnte. Wir alle mussten Situationen erfahren, die immer wieder neue Ideen und ein komplettes Umdenken gefordert hatten. Besonders unter dem Lockdown leiden seit 16. Dezember die zahlreichen Einzelhändler in der Region. Viele Kunden haben dem lokalen Handel, den Dienstleistern sowie der Gastronomie in der Region die Treue gehalten haben. Das ist beeindruckend und zeigt den Zusammenhalt, wenn es eng wird! Auch nach den Feiertagen gibt es beim Einzelhandel und der Gastronomie in Daun, Gerolstein, Hillesheim, Jünkerath, Kelberg sowie in zahlreichen Ortsgemeinden unzählige Möglichkeiten gezielt einzukaufen.

Ein jeder Einzelhändler ist über verschiedene Kanäle erreichbar: sei es telefonisch, per Email, über diverse Shops, per WhatsApp – sie bieten Abholung, Versand oder gar Lieferung an. Die Kontaktdaten der Einzelhändler hängen meistens in deren Schaufenster. Selbstverständlich findet alles unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen statt. Unterstützen Sie bitte weiterhin die regionalen Angebote, des lokalen Handels und der Gastronomie mit „Take away!“ Übrigens können Sie Ihr neues Auto oder den neuen Gebrauchten beim Autohändler Ihrer Wahl auch im Lockdown kaufen.

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Pellenzer Bürgerinnen und Bürger setzen vermehrt auf digitale Verwaltung

Plaidt, 11.01.2021 – Die Nutzung digitaler Serviceangebote nimmt auf den Internetseiten der Verbandsgemeinde Pellenz stetig zu. Nicht zuletzt hat die Corona-Pandemie zum vermehrten Zugriff auf die Online-Formulare auf www.pellenz.de beigetragen. Mittlerweile stehen unter dem Menüpunkt „Digitale Verwaltungsleistungen“ rund 80 Verwaltungsleistungen in digitaler Form zur Verfügung.

 Wie groß der Nutzen der Online-Serviceangebote für die Bevölkerung ist, zeigt eine aktuelle Studie der Bitkom auf. 148 Minuten nimmt ein „Besuch beim Amt“ durchschnittlich in Anspruch. Ein Großteil der fast 2,5 Stunden entfallen dabei auf An- und Abreise sowie Wartezeit. Der eigentliche Zweck des Besuchs nimmt hingegen lediglich 25 Minuten in Anspruch.

Genau hier setzen die Serviceangebote der Verbandsgemeinde Pellenz im Internet an und helfen den Bürgerinnen und Bürgern, viel Zeit zu sparen. So lassen sich auf der Webseite www.pellenz.de bereits heute sehr viele Verwaltungsangelegenheiten einfach und schnell online erledigen. „Es kann nicht sein, dass Menschen Urlaub nehmen müssen, nur um einen schlichten Verwaltungsvorgang anzustoßen. Unser Ziel ist es, alle Verwaltungsleistungen digital anzubieten“, so Verbandsbürgermeister Klaus Bell.

Egal ob Eheschließung, Geburt, Gewerbeummeldung oder Wohnberechtigungsbescheinigung, die Internetseiten der Verbandsgemeinde Pellenz bieten für fast jeden Fall das passende Formular. Dort besteht zudem die Möglichkeit, vorab detaillierte Informationen zu unterschiedlichsten Themen detailliert nachzulesen.

„In den vergangenen Monaten wurde uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, dass Verwaltungsleistungen auch digital angeboten werden. Für einen Großteil der Vorgänge sind persönliche Besuche gar nicht erforderlich. Antragsformulare für die Anforderung von Urkunden können online ausgefüllt und elektronisch an die Verbandsgemeinde übermittelt werden. Dokumente, die unterschrieben werden müssen, kann man einscannen und per E-Mail, Fax oder Brief an uns schicken“, erklärt Klaus Bell.

Im Kontaktformular „Bürger teilen mit“ kann jeder mithelfen, sein Umfeld noch lebenswerter zu gestalten. Von „Bäume und Grünanlagen“ über „Kanalbetrieb“, unterschiedlichste „Schadensmeldungen“ bis hin zu „Verbesserungsvorschläge“ oder „Wasserversorgung“… Mit dem Kontaktformular kann man unkompliziert und rund um die Uhr Mängel, Ärgernisse oder auch Lob jedweder Art melden oder Tipps geben. Das Gute daran: die Meldung wird direkt an den zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet und dort zeitnah bearbeitet.

„Insbesondere im interkommunalen Vergleich haben wir hinsichtlich der Digitalisierung der Verwaltung bereits einen hohen Entwicklungsstand erreicht. Unser Ziel ist jedoch, die digitale Leistungserbringung weiter zu optimieren und so die Bürgernähe der Verbandsgemeindeverwaltung weiter zu verbessern“, schließt der Verbandsbürgermeister.

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Ortsbürgermeister Robert Ohlerth will historischen Brunnen in Kallmuth originalgetreu wiederaufbauen lassen

Mechernich-Kallmuth, 11.01.2021 – „Wer hat noch Fotos vom einstigen Brunnen in Kallmuth?“, fragt Ortsbürgermeister Robert Ohlerth und verbindet damit die Hoffnung, dass Bürger, Freunde oder Verwandte noch historische Belege aufbewahrt haben, die zeigen, wie die einstige Wasserzapfstelle inmitten des Dorfes an der Alten Schule, dem heutigen Bürgerhaus, früher einmal ausgesehen hat.

Seit vielen Jahrzehnten ist der ehemalige Brunnen abgedeckt und zugewachsen, der Oberbau faktisch nicht mehr vorhanden. Einst versorgte die Wasserquelle vor allem die Alte Schule und die Lehrerwohnung mit dem frischen Nass.

Jetzt will der Ortsbürgermeister den Brunnen möglichst originalgetreu wiederaufbauen bzw. nachbauen lassen. „Der Schacht selbst ist noch intakt und vorhanden“, berichtet Ohlerth.

Erzählungen nach wurde der Brunnen mit einer Handpumpe betrieben. Ob das stimmt, könnte ein Foto letztlich zweifelsfrei belegen. Finanzielle Unterstützung für das Vorhaben erhofft sich Ohlerth aus dem Landes-Förderprogramm „Heimatscheck“, den dazugehörigen Antrag will sein Ortskartell-Vorstandskollege Johannes Trimborn in Kürze stellen.

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Start für die erste Wasserstoff-Tankstelle im Kreis Düren

Düren, 11.01.2021 – Der Kreis Düren setzt seit langem auf Wasserstoff (H2). Deshalb freut sich Landrat Wolfgang Spelthahn, dass in diesem Jahr die erste Wasserstofftankstelle im Kreisgebiet eröffnet werden kann. „Wir setzen damit unseren innovativen Weg konsequent fort“, sagte der Landrat. Der Bund fördert den Tankstellenbau mit rund 1,3 Millionen Euro.

Die erste H2-Tankstelle wird im Dürener Gewerbegebiet „Im großen Tal 1“ entstehen und an die dortige Shell-Tankstelle andocken. „Derzeit sind sämtliche Unterlagen für die Genehmigung in Vorbereitung“, sagte der Landrat. Im Sommer wird Baubeginn sein, die Fertigstellung ist für Ende des Jahres geplant. Die Station wird von der H2 MOBILITY Deutschland GmbH & Co. KG gebaut und betrieben und liegt „sehr verkehrsgünstig an der Autobahn A 4“, wie Landrat Wolfgang Spelthahn betonte.

An der neuen Station können nicht nur Pkw, sondern auch Busse und perspektivisch Lkw betankt werden. Der Kreis Düren wird bekanntlich so schnell es geht, Wasserstoffbusse einsetzen. Für fünf Fahrzeuge ist vom Land NRW bereits eine Förderung von 1,3 Millionen Euro zugesagt worden. Zudem wird der Kreis Düren noch in diesem Jahr auf der Basis von Sonnenenergie mit der Produktion von grünem Wasserstoff im Brainergy-Park in Jülich beginnen.

„Es ist wichtig, dass nun ein Anfang gemacht wird“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Um die Wasserstofftechnologie voranzutreiben, brauche es Fahrzeuge und Tankmöglichkeiten. Der Kreis Düren plant vier weitere H2-Tankstellen verteilt über das gesamte Kreisgebiet.

„Wir arbeiten sehr eng und gut mit dem Kreis Düren zusammen, die Planungen kommen gut voran“, sagte Falk Schulte-Wintrop, für die strategische Unternehmensentwicklung bei H2 Mobility verantwortlich. Sein Unternehmen betreibt bundesweit 85 Wasserstoff-Stationen.

Der Kreis Düren setzt selbst bereits zwei H2-Autos ein. Zudem fahren mittlerweile auch einige Kommunen wie Nörvenich und Jülich sowie Privatunternehmen Wasserstoffautos. Die Betankung von Pkw dauert zwischen 3 und 5 Minuten, die von Bussen 10 bis 15 Minuten. Außerdem wird der Kreis Düren künftig H2-Züge einsetzen. „Wasserstoff ist die Zukunft“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn, „wir werden dieses Innovationsthema konsequent weiterverfolgen.“

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Alsdorfer Bücherei: Lesestoff im Corona-Lockdown – Telefonische Bestellung, Abholtermin und Medienausgabe am Eingang – Kein Aufenthalt

Alsdorf, 11.01.2021 – Gute Neuigkeiten aus der Stadtbücherei Alsdorf: Ab Dienstag, 12. Januar, bietet die Alsdorfer Bibliothek neben der digitalen Ausleihplattform Onleihe einen eingeschränkten Ausleihservice von analogen Medien für die Dauer der Schließung bis zum 31. Januar an. Bis Ende Januar ist die Bücherei aufgrund der Corona Schutzverordnung des Landes NRW, für den Publikumsverkehr nicht zugänglich.

Doch die Alsdorfer Stadtbücherei möchte auch in Zeiten der Corona-Krise Medien an ihre Kunden ausleihen und hat sich dafür etwas einfallen lassen. Dazu können die Benutzerinnen und Benutzer Medien telefonisch unter der Telefonnummer 02404/93950 Medien bestellen und einen Abholtermin vereinbaren.Bei dem Telefonat geben die Benutzerinnen und Benutzer bitte ihren Namen und ihre Benutzernummer an, diese finden Sie unter dem Strichcode auf ihrem Benutzerausweis.

Bei der Abholung werden die Medien am Eingang in die Bücherei bei Vorlage des Büchereiausweises ausgegeben.

In drei Schritten kurz erklärt:

  1. Medienwünsche telefonisch unter 02404/93950mitteilen und Abholtermin vereinbaren
  2. Nur Rückgabe und Abholung von Medien, kein Aufenthalt 
  3. Abstand von 2 Metern wahren

Das Team der Stadtbücherei hofft, dass damit vielen Benutzern der Zugang zu den Medien der Stadtbücherei möglich gemacht werden kann und sie so trotz Lockdown wieder Lese- und Hörstoff erhalten können.

Natürlich können Leserinnen und Leser auch weiterhin das Onleihe-Angebot mit ihrem Büchereiausweis  nutzen. Die Bibliotheken der OnleiheRegion Aachen bieten eine große Auswahl an digitalen Medien, die die Kundinnen und Kundenrund um die Uhr nutzen können. Unsere digitalen Medien sind jederzeit erreichbar. Dazu gehören eBooks, digitale Zeitungen und Zeitschriften,  Hörbücher und Onlinekurse.

Die Onleihe stellt sicher, dass Büchereikunden sich rund um die Uhr und wo immer sie sich gerade befinden mit Medien versorgen können – nur ein Internetanschluss muss vorhanden sein.

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kfd Kommern ehrt treue Mitglieder auch in Corona-Zeiten

Mechernich-Kommern, 11.01.2021 – Irmgard Jeske und Maria Schreiner ziehen von Haus zu Haus. Eigentlich wären die Jubilarinnen, die sie aufsuchen, in der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim groß geehrt worden. Weil das jedoch Corona-bedingt ersatzlos gestrichen werden musste, ließen sich die Verantwortlichen der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) Kommern eine Alternative einfallen.

„Uns lag eine Würdigung dieser langjährigen und treuen Mitglieder am Herzen. Wir wollen auch in diesen Zeiten füreinander da sein, denn das macht schließlich den katholisch getragenen Verbund aus“, betonen Jeske und Schreiner, die die Blumensträuße Corona-konform vor der Haustür überreichten. Auf eine sage und schreibe 60 Jahre währende aktive Mitgliedschaft kann Lucia Bauer stolz sein. Auf jeweils 50 Jahre kfd-Zeit blicken Monika Worm und Christel Kurth zurück.

Frauen für Frauen

Die heute 92-jährige Lucia Bauer erinnert sich während des Besuches gern an frühere Zeiten. „Ich war stolz auf meine Mutter“, sagt sie. Ihre Mutter, Sybilla Kremer, war Präfektin und Mitgründerin der kfd Kommern. Deshalb fühlte sich Bauer fast schon „familiär“ mit dem Mütterverein verbunden, als sie vor 60 Jahren mit der Geburt des ersten von insgesamt zwei Kindern eintrat. Sie genoss die gemeinsamen Gottesdienste und regelmäßigen Treffen zum Austausch unter Frauen. Die angebotenen Ausflugsfahrten hat sie immer sehr gerne mitgemacht bis 2007. Für ein alljährlich beliebtes Event, die legendären Karnevalssitzungen seinerzeit mit dem wortgewandten Büttenredner und Kommerner Pfarrer Jakob Bister, machten sie sich und ihre Mutter aber stets gerne „besonders schick und fein“.

In der kfd Mitglied zu sein, „das war früher so, wenn man Kinder hatte“, so Kurth. Gut habe auch immer getan, Sorgen unter Gleichgesinnten bei Mütterkaffees oder Müttertouren loswerden zu können.

2018 wurde der aktuell amtierende Vorstand im Beisein von 50 Mitgliedern gewählt. Die Aufgabe der Teamsprecherin teilen sich seitdem Maria Schreiner und Irmgard Jeske. Den Vorstand komplettieren Elisabeth Fischer (Schriftführerin) und Sandra Kratz (Kassiererin) und Margot Oberauner (Beraterin). Derzeit hat die kfd Kommern rund 133 Mitglieder. Nach einer kriegsbedingten Pause hatte sich am 13. Mai 1953 die Kommerner kfd neu gegründet.

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NRW – Ministerin Gebauer: Auch unsere Schulen müssen einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten

Region/Düsseldorf, 11.01.2021 – Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Nach der Ministerpräsidentenkonferenz zusammen mit der Bundesregierung hat Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer die konkrete Umsetzung für den Schulbereich in Nordrhein-Westfalen erläutert: „Angesichts der kritischen Infektionslage in ganz Deutschland braucht es weiterhin entschlossenes Handeln in allen Lebensbereichen, um die Pandemie in diesem Winter zurückzudrängen. Auch unsere Schulen müssen dazu einen weiteren Beitrag leisten. Wir werden daher die Präsenzpflicht an allen Schulen bis Ende Januar aussetzen und für alle Schülerinnen und Schüler Distanzunterricht anbieten.“ Die Ministerin betonte, dass diese Entscheidung niemandem leicht gefallen sei: „Es schmerzt auch mich sehr, dass wir das Recht der Kinder auf Bildung nicht wie gewohnt umsetzen können. Aber angesichts der gegenwärtigen Situation sind die konsequenten Einschränkungen richtig, um Kontakte weiter zu verringern.“

Die neuen Regelungen für den Unterricht in Nordrhein-Westfalen vom 11. bis zum 31. Januar 2021 im Einzelnen:

 

  1. Der Präsenzunterricht wird bis zum 31. Januar 2021 ausgesetzt.

 

  1. In allen Schulen und Schulformen wird der Unterricht mit dem Start nach den Weihnachtsferien ab Montag, den 11. Januar 2021, für alle Jahrgangsstufen als Distanzunterricht erteilt. Diese Regelung gilt auch für alle Abschlussklassen.

Soweit die Umstellung auf Distanzunterricht weitere Vorbereitungszeit an den Schulen erforderlich macht, sind bis zu zwei Organisationstage möglich, so dass der Distanzunterricht spätestens ab dem 13. Januar 2021 stattfindet. Über die Notwendigkeit der Organisationstage entscheiden die Schulen vor Ort.

Die Einrichtung des Distanzunterrichts erfolgt auf der Grundlage der Distanzlernverordnung, die die Landesregierung bereits im Sommer als bislang einziges Bundesland auf den Weg gebracht hat. Zudem wurden die Schulen bereits vor Monaten mit der Handreichung zum Distanzunterricht mit umfassenden pädagogisch-didaktischen Hinweisen ausgestattet. Weitere Unterstützung erhalten die Schulen durch die Sofortausstattungsprogramme der Landesregierung für digitale Endgeräte, die seit Juli 2020 zur Verfügung stehen.

Durch die Aussetzung des Präsenzunterrichts wird eine Doppelbelastung von Lehrkräften vermieden. Sie können sich auf die Organisation des Distanzlernens konzentrieren.

 

  1. Alle Schulen bieten ab Montag ein Betreuungsangebot für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 an, die nicht zuhause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in Förderschulen oder in Schulen des Gemeinsamen Lernens, der eine besondere Betreuung erfordert, z.B. in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung, muss diese in Absprache mit den Eltern bzw. den Erziehungsberechtigten auch in höheren Altersstufen sichergestellt werden.

Während der Betreuungsangebote in den Schulen findet kein regelhafter Unterricht statt. Für die Aufsicht kommt vor allem das sonstige schulische Personal in Betracht. Die Betreuungsangebote dienen dazu, jenen Schülerinnen und Schülern, die beim Distanzlernen im häuslichen Umfeld ohne Betreuung Probleme bekämen, die Erledigung ihrer Aufgaben in der Schule unter Aufsicht zu ermöglichen.

Alle Eltern sind jedoch aufgerufen, ihre Kinder – soweit möglich – zuhause zu betreuen, um so einen Beitrag zur Kontaktreduzierung zu leisten.

  1. Grundsätzlich werden bis zum 31. Januar 2021 keine Klassenarbeiten geschrieben. Ausnahmen gelten für in diesem Halbjahr noch zwingend zu schreibende Klausuren und durchzuführende Prüfungen in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 und den Abschlussklassen der Berufskollegs. Sie können im Einzelfall unter Einhaltung der Hygienevorgaben der Corona-Betreuungsverordnung geschrieben werden.

Abschließend erklärte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer, dass sie schon bei der Vorstellung des Stufenplans vor der Weihnachtspause darauf hingewiesen habe, dass bei einer besonders kritischen Infektionslage die Landesregierung über noch weitergehende Einschränkungen zu entscheiden habe: „Dieser Fall ist nun eingetreten. Aber es ist mir ein wichtiges Anliegen, allen Schülerinnen, Schülern, Eltern und Großeltern klar zu sagen: Sollte es in den kommenden Wochen zu Lockerungen kommen, dann ist es für mich und die gesamte Landesregierung völlig klar, dass die Schulen von Anfang an dabei sind. Dafür habe ich in der KMK gekämpft und dafür werde ich mich weiter nachhaltig einsetzen.“