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Stadt Wittlich erhält rund 4 Millionen Euro für Freibad-Sanierung

Wittlich/Mainz, 19.01.2021 – Innenminister Roger Lewentz hat der Stadt Wittlich eine Zuwendung aus dem Sonderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ für die Sanierung des Freibadteiles des Vitelliusbades in Höhe von insgesamt 4.068.000 Euro zugesagt. Der Bund übernimmt davon einen Betrag von 2.074.000 Euro.

Das Sonderprogramm des Bundes und der Länder ist auf öffentliche Einrichtungen ausgerichtet, die im besonderen Maße der sozialen Integration dienen. Es ergänzt damit die klassische gebietsbezogene Städtebauförderung. „Das Freibad in Wittlich ist Bestandteil einer gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie und leistet einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen, integrativen und sozialen Leben in der Stadt. In fußläufiger Erreichbarkeit von der Innenstadt gelegen bietet es den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt eine wichtige Naherholungsmöglichkeit“, erklärte Minister Lewentz bei der Übergabe des Förderbescheides.

Bürgermeister Joachim Rodenkirch bedankte sich für die großzügige Förderung und sieht hierin eine Bestätigung der von den Gremien beschlossenen Planung. Rodenkirch betonte, dass somit ein bedarfsgerechter und nachhaltiger Schwimmbetrieb für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wittlich und dem Umland auch in Zukunft dauerhaft ermöglicht werden kann.

„Städtebauförderung ist grundsätzlich wie ein Dauerkonjunkturprogramm, von dem alle in der Stadt profitieren. Sie wertet das direkte Umfeld auf und stärkt es für die Zukunft. Mit der Förderung des Freibades soll der Schwimmstandort Wittlich gestärkt werden. Die grundsätzliche barrierefreie Ausgestaltung des gesamten Bades soll allen Bürgerinnen und Bürgern die Teilhabe an dieser Sportstätte ermöglichen“, sagte Minister Lewentz, der darauf hinwies, dass auch der Hallenbadneubau mit Fördermitteln der Sportförderung unterstützt werde. „Der Stadt Wittlich soll es durch die Bereitstellung der Fördermittel aus beiden Förderprogrammen ermöglicht werden, die Bäderinfrastruktur bedarfsorientiert und zukunftsgerecht auszustatten.“

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Anmeldung für weiterführende Schulen im Kreis Euskirchen

Euskirchen, 19.01.2021 – Über „Schüler Online“ sind Anmeldungen ab dem 30. Januar für die weiterführenden Schulen mit Sekundarstufe II im Kreis Euskirchen möglich / Telefonischer Beratungstag an den Berufskollegs. Mit der Abgabe der Halbjahreszeugnisse am 29. Januar 2021 beginnt im Kreis Euskirchen das Anmeldeverfahren zu den weiterführenden Schulen.  Schüler*innen können sich bis zum 26. Februar 2021 für das Schuljahr 2021/2022 zentral über das Internet www.schueleranmeldung.de bewerben, wenn sie ein Berufskolleg, eine Berufsschule oder die gymnasiale Oberstufe an einer Gesamtschule, einem Gymnasium oder einem Berufskolleg im Kreis Euskirchen besuchen möchten.

Die Bewerbung für die Anmeldung am Thomas-Eßer-Berufskolleg, am Berufskolleg Eifel sowie an den teilnehmenden Gymnasien erfolgt nach vorheriger Beratung.

Aufgrund des angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten findet in diesem Schuljahr der Beratungstag am Samstag, 30. Januar, am Berufskolleg Eifel sowie am Thomas-Eßer-Berufskolleg in Euskirchen ausschließlich telefonisch statt.  Ab sofort kann ein Termin zur Beratung über das jeweilige Schulbüro vereinbart werden.  Weitere Informationen sind auf den jeweiligen Homepages der Berufskollegs zu finden.

Anmeldungen für die Berufsschule im Rahmen einer dualen Ausbildung sind unabhängig von den hier angegebenen Zeiten. Für einen reibungslosen Ablauf werden alle Ausbildungsbetriebe gebeten, sich bereits vor dem Abschluss von Ausbildungsverträgen unter www.schueleranmeldung.de/betriebe zu registrieren.

Neben einer vereinfachten Anmeldung an den weiterführenden Schulen bietet Schüler Online den Vorteil, dass die Teilnehmenden jederzeit den Status ihrer Anmeldungen nachverfolgen sowie einen Überblick über die Bildungsangebote der Schulen erhalten können.

Weitere Informationen erhalten Interessenten bei den teilnehmenden Schulen oder im KoBIZ-Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf des Kreises Euskirchen bei Frau Bilge Yalçınkaya unter Tel.: 02251/15-939 oder unter www.kreis-euskirchen.de/schueler-online

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Mitarbeiter und Firmenchefs der Kanzlei Müller, Eicks & Winand gingen gemeinschaftlich zur Blutspende des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen

Mechernich-Kommern, 19.01.2021 – Im Alltag kümmert sich die Kanzlei Müller, Eicks & Winand vorrangig um juristische Belange. Vereint zogen Firmenchefs und Mitarbeiter jetzt zur Blutspende des Roten Kreuz im Kreis Euskirchen, um Menschenleben zu retten.

„Wir haben überlegt, wie wir in schwierigen Pandemie-Zeiten einen kleinen Beitrag leisten können und zum ersten Mal einen firmeninternen Aufruf an allen drei Standorten gestartet“, berichtet Jochen Müller, einer der Firmenchefs und Rechtsanwalt der Kanzlei mit Büros in Mechernich, Frechen und Weilerswist. Er durfte sich über große Resonanz freuen: 15 Mitarbeiter sind bei der Blutspende in der Kommerner Bürgerhalle am Start. Für sie wurde der Termin um 17 Uhr reserviert.

Tatjana Engel spendete als Erste von insgesamt 15 Mitarbeitern der Kanzlei Müller, Eicks & Winand. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Nachahmenswerte Aktion“

„Das ist eine klasse Aktion der Kanzlei, die nachahmenswert ist und hoffentlich weitere Nachahmer findet“, lobt Kreis-Geschäftsführer Rolf Klöcker das besondere Engagement. In Corona-Zeiten sei die Zahl der Spender deutschlandweit leider deutlich gesunken. Klöcker dazu: „Blutspenden werden aber weiterhin dringend benötigt, weil einige wichtige Blutpräparate nur sehr kurz haltbar sind und der rote Lebenssaft noch nicht reproduziert werden kann.“

Für die Sicherheit der Spender werden strenge Hygienemaßnahmen eingehalten. Weniger Liegen als sonst wurden auf großem Abstand aufgestellt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

15.000 Blutspenden müssen an jedem Werktag in Deutschland allein gewonnen werden, um die Versorgung schwerkranker Patienten in den Kliniken lückenlos zu gewährleisten. Mittelfristig sind insbesondere Menschen mit Tumorerkrankungen während der Chemo- oder Strahlentherapie auf eine kontinuierliche Versorgung mit Blutpräparaten angewiesen.

Dass man in gemeinschaftlicher Mission enorm viel bewegen kann, zeigt die Kanzlei-Aktion in beeindruckender Weise. „Wir haben tatsächlich nicht nur viele Mitarbeiter mit unserem Aufruf bewegen können, sondern heute sogar einige Erstspender unter uns“, freut sich Müller, der ebenfalls zum Kreis der Debütanten gehört.

 

Hohe Hygienestandards

 

Grundsätzlich werden bei jeder Blutspende hohe Sicherheits- und Hygienestandards umgesetzt. „Angesichts Corona haben wir diese Schutzmaßnahmen nochmal deutlich verschärft“, berichtet Klöcker.

So werden jetzt feste Termine an alle Blutspender vergeben, um Menschenansammlungen sowie Wartezeiten zu vermeiden. Die Liegen sind mit großem Abstand positioniert und überall gilt Maskenpflicht. Menschen mit Erkältungssymptomen werden grundsätzlich nicht zur Blutspende zugelassen bzw. eingelassen. Dafür sorgt in Kommern ein erster sorgfältiger Check-up im vorgelagerten Zelt. Außerdem sind die Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienstes im Detail entsprechend der Hygieneempfehlungen des Robert-Koch-Instituts geschult.

Und eine Belohnung fürs Kommen gibt es auch. Corona-bedingt muss zwar auf das große Buffet als Dankeschön verzichtet werden, dafür werden aber verschlossene Speisen zum Mitnehmen überreicht. Für die Spender der Kanzlei Müller gab es sogar noch eine Überraschung dazu, nämlich einen Tag Sonderurlaub.

Wer auch Blut spenden möchte: Termine können online reserviert unter  https://blutspende.de/termine oder über die Blutspende-App.

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Gemeinde-Schwestern plus unterstützen Senioren bei der Impfterminierung im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler, 19.01.2021 – Viele ältere Menschen über 80 Jahre möchten sich gegen das Coronavirus impfen lassen, wissen aber nicht, wie sie einen Termin bekommen können. Die Telefonhotline des Landes ist häufig überlastet und zum Teil nicht erreichbar. Eine Online-Anmeldung scheitert für viele Menschen an der fehlenden Internetanbindung oder sie kennen sich mit den digitalen Medien nicht aus.

Bei solchen Problemen wollen die vier Gemeindeschwestern plus im Kreis helfen: In einer gemeinsamen Initiative mit dem Kreis als Projektträger sowie dem Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e. V., dem DRK Kreisverband Ahrweiler e. V. und dem Zweckverband Sozialstation Adenau-Altenahr als Anstellungsträger bieten sie hochbetagten Menschen über 80 Jahre, die noch keinen Pflegegrad und keine sonstige Unterstützung haben, ihre Hilfe an. Landrat Dr. Jürgen Pföhler begrüßt diese Initiative ausdrücklich: „Wir müssen jetzt die älteren Menschen unterstützen und dürfen sie nicht alleine lassen. Durch das gute Miteinander in unserem Kreis wird es uns gelingen, auch diese schwierige Zeit zu meistern.“

Die Gemeindeschwestern plus kümmern sich online um einen Impftermin und helfen auch sonst bei Fragen zum Ablauf des Verfahrens. Ein Hausbesuch ist aufgrund der bestehenden Kontaktbeschränkungen zurzeit leider nicht möglich. Betroffene sollten sich telefonisch an die für ihren Ort zuständige Gemeindeschwester plus wenden:

Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und Gemeinde Grafschaft
Ingrid Neubusch, Telefon: 02641/759-860

Verbandsgemeinde Brohltal und Verbandsgemeinde Bad Breisig

Sabine Kröll, Telefon: 02636/975-899

Stadt Sinzig und Stadt Remagen
Gerlinde Brenk, Telefon: 0178/1196-334

Verbandsgemeinde Adenau und Verbandsgemeinde Altenahr
Petra Jeandrée, Telefon: 02691/305-615

Das Projekt Gemeindeschwester plus wird vom Landesministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, den gesetzlichen Krankenkassen und dem Kreis Ahrweiler gefördert. Weitere Informationen unter www.kreis-ahrweiler.de > Bürgerservice > Soziales > Gemeindeschwester plus.

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Neue Kindergarten-Gruppen: Personal für vier neue Gruppen gesucht

Mechernich, 19.01.2021 – Seit bald 29 Jahren führt die Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Auftrag der Stadtverwaltung Mechernich 17 Kindergärten im ganzen Stadtgebiet. „Und zwar zu unserer vollsten Zufriedenheit“, so Stadtdezernent Ralf Claßen bei einem Ortstermin im Familienzentrum im Sande.

Dort stellten er, der für die Kindergärten zuständige Fachbereichsleiter Holger Schmitz, AWO-Fachgruppenleiterin Elke Baum und Familienzentrums-Chefin Elisabeth Schwister die weitere Ausdehnung der Mechernicher Kindergartenlandschaft vor.

Dazu gehören neben 17 von der AWO geführten Einrichtungen auch ein kirchlicher (Kommern), ein Kindergarten der Caritas-Lebenswelten (Mechernich) und drei Kindergärten freier Träger (Waldorf, Kreiskrankenhaus, Waldkindergarten). In den 17 von der Arbeiterwohlfahrt geleiteten Einrichtungen werden aktuell 820 Kinder betreut.

„Es ist ein neuer Kindergartenstandort in Firmenich geplant und insgesamt bis Anfang 2023 13 neue Gruppen“, erklärte der städtische Fachbereichsleiter Holger Schmitz der Presse: „Sieben zusätzliche Gruppen durch Anbauten in Kommern-Süd, Antweiler und Roggendorf oder Umbauten in Mechernich-City, Weyer und Glehn sowie die neue sechsgruppige Einrichtung in Firmenich.“

Auch für den Neubau in Firmenich ist ein Übergangs-Provisorium in Containern vorgesehen, wie auch bei der jetzt anstehenden Erweiterung um je zwei Gruppen in Kommern-Süd und im Familienzentrum »Im Sande«“, so Schmitz.

Übergangsweise zu den An- und Ausbaumaßnahmen in Mechernich und Kommern-Süd wird zum 1. April ein komplett neuer viergruppiger Kindergarten in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße in der Nähe von Friedhof und evangelischem Gemeindezentrum aufgemacht.

Umzug in anderthalb bis zwei Jahren

Dort sollen die künftigen beiden neuen Gruppen für Kommern-Süd und die beiden neuen Gruppen für das Familienzentrum „Im Sande“ in Mechernich-City vorübergehend aufgenommen werden. Und zwar bis zum Umzug in anderthalb bis zwei Jahren.

„Dazu brauchen wir jetzt schon 20 neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Erzieher/innen, Hauswirtschafter/innen, Reinigungskräfte und Alltagshelfer“, so Elke Baum, die für die Mechernicher Kitas zuständige AWO-Fachgruppenleiterin der Zentrale der Arbeiterwohlfahrt Euskirchen/Rhein-Erft in Bergheim.

Insgesamt betreut die AWO 51 Kindergärten, für die Geschäftsbereichsleiterin Anna Schlößer verantwortlich ist. Geschäftsführer der AWO Rhein Erft & Euskirchen ist Andreas Houska.

Allein in den Mechernicher Einrichtungen beschäftigt die AWO rund 266 Frauen und Männer, vielfach in Teilzeit. „Es werden Individualpakete geschnürt“, so Elke Baum, „beispielsweise zu zehn, 25 oder auch 19,5 Wochenstunden. Umgekehrt können auch die Eltern für ihre Kinder individuelle Betreuungszeiten buchen, etwa 25, 35 oder auch 45 Wochenstunden“.

„Auch Logopäden, Motopäden, beziehungsweise Ergotherapeuten werden gebraucht“, so Familienzentrumsleiterin Elisabeth Schwister. Umgezogen wird nach Abschluss der Bauarbeiten in anderthalb bis zwei Jahren, so Holger Schmitz von der Stadtverwaltung Mechernich. „Und zwar gemeinsam mit allen Kindern und Beschäftigten in das Familienzentrum Mechernich und in den von Anna Riether geleiteten Kindergarten Kommern-Süd“, so Elisabeth Schwister.

20 neue Leute und praxisorientierte Ausbildung

In einem Pressegespräch mit dem Mechernicher „Bürgerbrief“ gaben sie und Fachgruppenleiterin Elke Baum auch Auskunft über die Sozialstruktur in Mechernicher Kindergärten. Erst einmal seien alle 17 AWO-Kindergärten am Bleiberg integrativ, nähmen also Kinder mit und ohne Handicap auf. Krippenkinder werden seit sieben Jahren betreut, Gruppen mit unter Dreijährigen existieren seit ungefähr acht Jahren.

Die Kindergärten Satzvey, Mechernich-Nord, Glehn und Kommern-Süd würden vorwiegend von Kindern aus dörflich-bürgerlichem Einzugsbereich besucht, wohingegen die Verhältnisse in den Kindergärten Mechernich City („Im Sande“), Strempt und Roggendorf von der Sozialstruktur sehr gemischt, aber für die qualifizierten Leute der AWO nicht weniger anspruchsvoll seien.

Viele Kindergärten hätten sich auf bestimmte Themen spezialisiert, so Elke Baum, die AWO biete in Mechernich außerdem eine Reihe Wahlgruppen und Draußen-Projekte an. Es gibt Bewegungskindergärten wie in Antweiler und Satzvey, in denen besonders viel Wert auf körperliche Betätigung und Motorik gelegt wird. Antweiler und Glehn sind als „Nationalpark“-Kitas zertifiziert“.

In „Sprachkitas“ wird die Sprachentwicklung der Kinder besonders gefördert, im „Plus-Kindergarten“ – dem Familienzentrum „Im Sande“ – wird besonders viel Unterstützungsarbeit nicht nur fürs Kind, sondern für die ganze Familie geleistet. Es gibt Kindergärten, die als „Haus der kleinen Forscher“ spielerisch mit der Naturwissenschaft vertraut machen und solche, in denen „tiergestützte Pädagogik“ betrieben wird.

Hunde und geliehene Hühner

So ist im Familienzentrum „Im Sande“ regelmäßig der Golden-Retriever-Rüde „Sunny“ zu Besuch bei den Kindern, in Satzvey kommt Hündin „Bailey“ zum Streicheln und Miteinander-Umgehen. Der AWO-Kindergarten in Firmenich hält Hühner, und zwar Leihhühner aus dem Programm „Rent-a-Huhn“.

Die Familienzentren Mechernich, Roggendorf und Firmenich bieten darüber hinaus Hausaufgabenbetreuung, Beratung und Hilfe bei fast allen Bedürfnissen und in allen Lebenslagen, auch für Geschwisterkinder und die ganze Familie. Die AWO hat verschiedene Fachberatungen für Kolleginnen zu bestimmten Themen wie Marte Meo, Sprache, Inklusion und Krisenintervention. Elke Baum: „Wir bieten auch Supervision an.“

Interessant sind die neuen Jobangebote der Arbeiterwohlfahrt übrigens auch für Berufseinsteiger/innen. In der Praxisorientierten Ausbildung (PIA) bei der AWO gehen die angehenden Erzieher/innen drei Tage pro Woche zur Schule, zwei Tage sind sie im Kindergarten tätig. Elke Baum: „Es gibt ein Azubi-Gehalt vom ersten Tag an, die Absolventen/innen werden nach drei Jahren auch übernommen und zwar auf unbefristeten Stellen!“

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Landesregierung in NRW legt zwei neue Förderprogramme für Medienkunst und digitale Kultur auf

Region/Düsseldorf, 19.01.2021 – Bewerbung ab sofort möglich: 940.000 Euro für Kooperationsprojekte im Bereich Medienkunst – Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Medienkunst in Nordrhein-Westfalen finanziell und inhaltlich stärken. Nordrhein-Westfalen ist seit den Pioniertagen der Videokunst eine wichtige Wirkungsstätte für Medienkünstlerinnen und Medienkünstler. Mit der Einrichtung von zwei neuen Programmen im Rahmen der Stärkungsinitiative Kultur schafft die Landesregierung im Bereich der Medienkunst und digitalen Kultur nun zusätzliche Fördermöglichkeiten: Über die Programmlinien „Medienkunstfonds“ und „Medienkunstfellows“ stehen für den Zeitraum 2021-2023 insgesamt 940.000 Euro für Kooperationsprojekte und Stipendien zur Verfügung.

„Ziel der neuen Förderprogramme ist es, die über viele Jahre hinweg gewachsene Landschaft der Medienkunst in Nordrhein-Westfalen zu stärken und die Weiterentwicklung innovativer Ansätze zu unterstützen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Vernetzung von nordrhein-westfälischen Initiativen mit überregionalen und internationalen Akteuren im Bereich der Medienkunst“, sagt Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Die neuen Förderprogramme umfassen zwei Kernbereiche:

Der „Medienkunstfonds – Fonds zur Förderung neuer kooperativer Prozesse“ setzt sich zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und freien Initiativen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen, die sich in einem neu entwickelten Projektvorhaben mit dem zeitgenössischen technologischen Wandel auseinandersetzen. Unterstützt werden künstlerische und künstlerisch-forschende Kooperationsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 700.000 Euro für den Zeitraum 2021–2023.

Die „Medienkunstfellows – Fellowships für Kunst, Technologie und Gesellschaft“ basieren jeweils auf einer von einer Institution oder freien Initiative in Nordrhein-Westfalen ausgesprochenen Einladung an Künstlerinnen und Künstler, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Aktivistinnen und Aktivisten, Publizistinnen und Publizisten oder Kuratorinnen und Kuratoren, um für eine bestimmte Zeit in Nordrhein-Westfalen zu leben, Impulse einzubringen und ergebnisoffen zu forschen. Die Fellowships werden mit einem Gesamtvolumen von 240.000 Euro für den Zeitraum 2021–2023 gefördert.

Medienkunst thematisiert, erforscht und übersetzt den medialen und technologischen Wandel und seine Konsequenzen für die Gesellschaft. Das Spektrum ist dabei vielfältig und reicht von der bildenden Kunst, über Film, Musik und Performance bis hin zu neueren medialen Formen wie der virtuellen Realität und Immersion. International bedeutende Protagonisten und Protagonistinnen wie Nam June Paik, Marcel Odenbach, Agnes Meyer-Brandis, Rosemarie Trockel und Mischa Kuball wirken oder haben in Nordrhein-Westfalen gewirkt und in der Medienkunst für wegweisende Impulse gesorgt. Unter anderem mit der Kunsthochschule für Medien in Köln sowie dem Hartware MedienKunstVerein in Dortmund verfügt Nordrhein-Westfalen zudem über renommierte Institutionen in diesem Bereich.

Koordiniert werden die beiden neuen Förderprogramme des Landes vom medienwerk.nrw, das als Schnittstelle zwischen Kulturinstitutionen, Initiativen und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft fungiert. Projektvorhaben können ab sofort unter medienwerk.nrw eingereicht werden. Frist ist der 15. April 2021 (Medienkunstfellows) beziehungsweise der 19. April 2021 (Medienkunstfonds). Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.mkw.nrw/kultur/sparten/medienkunst-nrw

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Vollversammlung der IHK Aachen stellt Weichen für 2021

Aachen, 19.01.2021 – Innenstadtentwicklung, Strukturwandel, wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie: Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen wird auch 2021 zahlreiche Themen in Angriff nehmen. Das hat die Vollversammlung der IHK Aachen während ihrer ersten Online-Sitzung im neuen Jahr beschlossen. „Die Corona-Pandemie hat zunächst viele drängende Aufgaben überschattet und zusätzliche geschaffen. Doch das wird uns nicht ausbremsen. Wir werden die aktuellen Herausforderungen noch energischer angehen, um unsere Region fit für die Zukunft zu machen“, blickt IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel nach vorne. „Wie unterstützen wir von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmer noch gezielter? Wie lösen wir als Vertreter der Wirtschaft den eingeleiteten Strukturwandel? Wie erhöhen wir die Attraktivität unserer Innenstädte? Auf diese und viele weitere wichtige Fragen werden wir Antworten geben.“

Eine attraktive Innenstadt ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer transparenten, kreativen und weitsichtigen Zusammenarbeit regionaler Akteure. Das ist die Kernaussage eines siebenseitigen Positionspapiers, das die Vollversammlung der IHK Aachen einstimmig beschlossen hat. Es enthält zwölf Empfehlungen für eine erfolgreiche Stadtentwicklung und basiert auf Impulsen von Hans Hoorn. Der ehemalige stellvertretende Direktor des Stadtentwicklungsamtes von Maastricht schlägt unter anderem vor, alle zehn Jahre die Stärken und Schwächen einer Stadt zu analysieren, um negative Tendenzen wie etwa Leerstände zu erkennen und frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Noch akuter geworden ist das Thema Innenstadtentwicklung durch die Corona-Pandemie, unter der zahlreiche Händler derzeit genauso leiden wie Gaststättenbetreiber, Hoteliers oder Dienstleister von Freizeitangeboten. Deshalb hat die IHK Aachen Oliver Lorz zur Sitzung der Vollversammlung eingeladen. Der Professor für internationale Wirtschaftsbeziehungen an der RWTH Aachen informierte das Gremium über die gesamtwirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Seine Analyse: Die zahlreichen Sofortmaßnahmen der Politik haben größere Verwerfungen am Arbeitsmarkt bislang verhindert. Viele davon seien allerdings nur kurzfristig sinnvoll. Entscheidend für die weitere konjunkturelle Entwicklung sei jetzt ein schneller Impferfolg.

Sieben Unternehmer verstärken ab sofort ihr Engagement in der IHK Aachen. Die Vollversammlung hat folgende Personen in den Handelsausschuss berufen:

– Ralf Beyers, Beyers Immobilien GmbH, Heinsberg
– Dr. Karel Koster, „Stereo“ – Holland Gebäck GmbH & Co. KG, Heinsberg
– Franz Theissen jun., Theissen Bauzentrale KG, Wegberg
– Maike Nachtwey, Hirsch-Apotheke Maike Nachtwey e.K., Aachen
– Klaas Wolters, Weyers-Kaatzer GmbH & Co. KG, Aachen

In den Verkehrsausschuss wurden gewählt:
– Dr. Denis Krechting, Metropolitan Cities MC GmbH, Aachen
– Kai Denis Kreisköther, Velocity Mobility GmbH und DroidDrive GmbH, Aachen

Gisela Kohl-Vogel freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit den sieben neuen Ausschussmitgliedern und betont mit Blick auf die anstehenden Wahlen zur Vollversammlung im November dieses Jahres: „In den kommenden Jahren stehen grundlegende Weichenstellungen an. Wer seine Zukunft proaktiv mitgestalten möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu, indem er für die Wahl zur Vollversammlung der IHK Aachen kandidiert. Dazu ermuntere ich jeden.“ Die Vollversammlung ist das zentrale Gremium der IHK Aachen. Es setzt sich aus derzeit 67 ehrenamtlich tätigen Unternehmern aus den Regionen Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg zusammen und wird durch alle 78.000 Mitglieder der IHK Aachen gewählt. Interessierte können sich bei IHK-Geschäftsführer Christian Laudenberg unter 0241 4460262 oder via E-Mail an Christian.Laudenberg@aachen.ihk.de informieren und für die Wahl aufstellen lassen.

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Kreis Düren: 1. Impfung in den Seniorenheimen abgeschlossen Landrat Wolfgang Spelthahn: „Wir kommen zügig voran“

Düren, 19.01.2021 – Die Bewohner und das Personal aller 56 Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Kreis Düren sind seit Donnerstag vergangener Woche geimpft . Seit gestern geht es weiter mit dem Krankenhauspersonal. „Wir kommen sehr zügig voran“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn in seiner Video-Botschaft vom Freitag.

Alle Impfdosen, die dem Kreis Düren zugeteilt worden sind, wurden unverzüglich geimpft. „Wir achten sehr darauf, dass alles sofort aufgebraucht werden kann“, betonte der Landrat. Gleichwohl könne nur der Impfstoff eingesetzt werden, der auch dem Kreis Düren zur Verfügung gestellt wird. Ab dem 1. Februar wird das Impfzentrum des Kreises Düren öffnen, um dann die über 80-jährigen Menschen und das Personal der ambulanten Pflegedienste und das Rettungspersonal zu impfen. Eine Terminvereinbarung für die mehr als 80-Jährigen ist ab dem 25. Januar möglich. Landrat Wolfgang Spelthahn und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann werden per Brief über die genauen Modalitäten informieren.

In seiner Video-Botschaft appellierte der Landrat erneut, sich strikt an die derzeitigen Corona-Regeln zu halten. Nur so könne es gelingen, die immer noch zu hohen Zahlen zu senken, und die weitere Verbreitung des Virus einzudämmen.

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Das Rote Kreuz in Zülpich und der Unternehmer Claus Helfen mit gemeinsamer Aktion

Zülpich, 19.01.2021 – Als der Rotkreuz-Ortsverein Zülpich und der Unternehmer Claus Helfen im Jahr 2019 erstmals Preise für Blutspender in der Römerstadt überreichten, passierte das noch vor viel närrischem Volk. Im Rahmen der Zülpicher Sessionseröffnung vor dem Münstertor wurden damals drei Blutspender mit Einkaufsgutscheinen beschenkt.

Doch seit März 2020, seit dem Beginn der Corona-Pandemie, ist alles etwas anders. Erstmals in seiner Geschichte wird dieses Jahr der üblicherweise im Februar stattfindende Neujahrsempfang des Zülpicher Ortsvereins gestrichen, was Ortsvereinschef Lothar Henrich zutiefst bedauert. „Der Empfang ist ein Aushängeschild für das gesamte Rote Kreuz im Kreis Euskirchen geworden“, findet er.

Immerhin die Preisverleihung für die Blutspender 2020 fand jetzt, nach einer Verschiebung aus dem Herbst, statt – ohne Zuschauer, dafür mit Mund-Nasen-Schutz, Abstand und bei kühlen Temperaturen an der frischen Luft in der geöffneten Fahrzeughalle auf dem Zülpicher DRK-Gelände. Das Zeichen, das das Rote Kreuz damit setzen will, ist klar: Die Blutspenden gehen schließlich auch weiter, etwa am 2. Februar im Forum, und sind zwingend notwendig. „Die Termine bleiben bestehen und können reibungslos durchgeführt werden. Allerdings mussten wir wegen Corona besondere Vorkehrungen treffen. Aber wichtige Operationen finden natürlich weiterhin statt und das Blut wird benötigt“, erklärt Zülpichs Rotkreuz-Gemeinschaftsleiter Thomas Heinen.

Claus Helfen, der den Edeka in Zülpich aufgegeben hat, will das DRK auch weiterhin unterstützen. „Ich stehe weiter treu zum Roten Kreuz, denn es ist gut, dass es Blutkonserven gibt“, sagt er. Mit seinem Unternehmen HEM – Helfen Event Management „kann ich eventuell das DRK noch mehr unterstützen als bisher“, so Helfen weiter. Er plädiert dafür, die Blutspenden wahrzunehmen, schließlich „produziert man diesen Treibstoff nach“.

Für die Aktion 2020 übergab er insgesamt elf Edeka-Gutscheine im Wert von je 100 Euro, die unter den 178 Teilnehmern verlost wurden. Jeweils fünf Gutscheine erhielten Albert Hees und Karin Opgenorth. Hees steht mittlerweile bei 132 Blutspenden. 1972 ging er, als damals 18-jähriger Wehrdienstleistender, zum ersten Mal zur Blutspende. „Ich war dienstlich dann immer dabei. 2003 bin ich nach Zülpich gezogen und hier gegangen. Das mache ich immer noch, auch wenn ich mittlerweile in Sievernich wohne. Der 2. Februar ist schon gebongt.“

Einschneidendes Erlebnis

Karin Opgenorth aus Zülpich hat fast 100 Blutspenden weniger, wurde aber auch schon 36-mal angezapft. „Ich hatte 2007 ein einschneidendes Erlebnis. Als ich im Krankenhaus lag, brauchte meine Bettnachbarin zwei Blutspenden, hat aber nur eine bekommen können.“ Da war ihr klar, dass sie auch Blut spenden möchte, um anderen Menschen zu helfen.

Der elfte Gutschein ging an Nina Esser aus Bürvenich. Sie war 2020 zum ersten (und auch zum zweiten) Mal zur Blutspende. Freunde und Familie haben sie dazu gebracht, mitzugehen. Weitere Spenden sollen dieses Jahr folgen.

Thomas Heinen überreichte den drei Gewinnern außerdem noch jeweils eine Rotkreuzdose. In dieser Dose, die normalerweise gekauft werden muss, werden Informationen zu Allergien, Medikamenteneinnahme und Anamnese gesteckt. Die Dose kommt in den Kühlschrank, ein Aufkleber, dass dort die Dose steht, soll von außen am Kühlschrank befestigt werden. „So weiß der Rettungsdienst direkt, dass er Informationen zum Patienten findet, denn es zählt im Notfall jede Sekunde“, erklärt Thomas Heinen.

Lother Henrich bedankte sich bei den Blutspendern, den „Lebensrettern Nummer eins“. Der rote Lebenssaft sei noch nicht künstlich reproduzierbar, weshalb man auf Blutspenden angewiesen sei. Außerdem dankte Henrich Claus Helfen für die Unterstützung des Roten Kreuzes durch das Gewinnspiel. „Diese Aktion motiviert die Menschen dazu, zur Spende zu gehen“, ist sich Henrich sicher.

In Zülpich haben 2020 1145 Personen, darunter 76 Erstspender, trotz der Corona-Pandemie die insgesamt sechs Blutspenden aufgesucht. „Ein siebter Spendentermin in Füssenich fiel coronabedingt aus“, sagte Thomas Heinen. Die Gesamtzahl der Spender ist rückläufig. 2019 waren 1304 Menschen in Zülpich zur Blutspende gegangen, darunter 185 Erstspender.

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UNTERNEHMER Schule Andernach-Mendig-Pellenz muss pausieren

Plaidt, 19.01.2021 – Der für Januar 2021 geplante Start zur nächsten Runde der UNTERNEHMERSchule muss aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen bis auf Weiteres verschoben werde. Die UNTERNEHMERSchule richtet sich an regional tätige Unternehmen, Unternehmensnachfolger und Gründer aus dem klein- und mittelständischen Bereich, die in branchenübergreifenden Gruppen von maximal zehn Teilnehmern ihr Fachwissen auffrischen und erweitern möchten. Ziele der Schulungsreihe sind die Stärkung der Führungsfähigkeit sowie die Zukunftssicherung der teilnehmenden Unternehmen.

Der Kurs ist in drei Module – Führungs-, Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit – aufgeteilt. Dabei können sowohl das gesamte Schulungspaket als auch einzelne Schulungstage gebucht werden. Im Rahmen des zehntägigen Kursus (ein Samstag im Monat) werden Themen wie Stärkung der Führungsfähigkeit, Zukunftssicherung, Verbesserung von Zahlungsfähigkeit und Kreditwürdigkeit u.v.m. besprochen. Neben der Theorie ist der intensive Dialog zwischen den Teilnehmern ein weiterer wichtiger Bestandteil des Kurses. Das branchenübergreifende Netzwerken bietet die Chance zum Erfahrungs- und Ideenaustausch.

Die praxiserfahrenen Dozenten kommen aus der Region und stehen den Teilnehmern bei Fragen auch außerhalb der Schulungstage zur Seite.

Die Schulungstage finden verkehrsgünstig gelegen in Andernach, Plaidt oder Mendig statt.

Den Lehrplan 2021 mit einer detaillierten Aufstellung der angebotenen Themen finden Interessierte auf dewr Internetseite der Verbandsgemeinde Pellenz unter: www.pellenz.de/politik-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/unternehmerschule-andernach-pellenz

Die UNTERNEHMERSchule Andernach-Mendig-Pellenz ist eine Kooperation von Andernach.net , dem Netzwerk Integrative Wirtschaftsförderung, NIW-Institut e.V., Bonn sowie den Verbandsgemeinden Mendig und Pellenz