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Der größte Solarpark der Region – Drei kleine Gemeinden in der Eifel bringen die Energiewende voran

Adenau, 10.03.2021 – In Dankerath, Senscheid und Trierscheid entsteht der größte Solarpark der Region. Sie haben zusammen gerade einmal rund 230 Einwohner. Und doch werden die Ortsgemeinden Dankerath, Senscheid und Trierscheid schon bald zu einem Zentrum der Ökostromproduktion und somit zu einem wichtigen Faktor für die Innovation und die Energiewende im Kreis Ahrweiler. Gemeinsam mit der Energieversorgung Mittelrhein (evm) planen die Orte in der Verbandsgemeinde Adenau einen Solarpark, der im Kreis Ahrweiler seinesgleichen sucht. Nicht weniger als 80.000 Solarmodule sollen von 2023 an rund 33 Millionen kWh Strom pro Jahr produzieren. Damit könnten nicht nur alle Haushalte in der gesamten Verbandsgemeinde Adenau das ganze Jahr über mit Ökostrom versorgt werden, sondern gleich noch einmal so viele. Bilanziell reicht das aus, um 20 Prozent und somit ca. 22.000 Menschen des gesamten Landkreises mit „Grünem Strom“ zu versorgen.

Die Weichen für dieses Leuchtturmprojekt sind gestellt: Der notwendige Gestattungsvertrag ist durch die Ortsbürgermeister Marco Collet (Dankerath), Dirk Ueberhofen (Senscheid) und Klaus Peter Romes (Trierscheid) unterzeichnet worden, sodass es jetzt an die konkrete Planung geht. „Wir sind sehr froh, mit der evm einen Partner zu haben, der mit uns die regionale Energiewende endlich mit Leben füllt“, freut sich Dirk Ueberhofen. Und sein Amtskollege Marco Collet ergänzt: „Die Nutzung der Solarenergie ist für uns und den gesamten Landkreis eine große Chance. Vor allem die regionale Wertschöpfung, sprich Beteiligung von regionalen Unternehmen beim Bau und der Unterhaltung des Parks durch die evm, war für uns ein zentrales Kriterium.“

Energiewende als Chance

Um einen Solarpark in dieser Größenordnung realisieren zu können, bedarf es ausreichend großer Flächen, die auch über entsprechende Sonneneinstrahlung verfügen. Hier wurden die die Ortsbürgermeister mit der evm als Projektentwickler im Rahmen eines wettbewerbsorientierten Interessenbekundungsverfahrens schnell fündig: Insgesamt boten sich Flächen von rund 26 Hektar an, die sich über die drei Orte erstrecken und die im Eigentum der Ortsgemeinden stehen. Derzeit handelt es sich dabei um Grünlandflächen sowie um eine ehemalige Waldfläche, die aufgrund von Borkenkäferbefall gerodet werden musste. „Wir leben in einer Region mit eher unterdurchschnittlicher forst- bzw. landwirtschaftlicher Ertragskraft. Wie sehen in der Energiewende auch eine Chance für die Forst- und Landwirtschaft sich in der Region neu zu definieren. Wir möchten daher neue Chancen anbieten und diese auch möglichst gemeinsam ausgestalten. Wir wollten etwas machen, was wirklich zählt“, erklärt Ortsbürgermeister Klaus Peter Romes aus Trierscheid.

Die Zielorientierung, Überzeugung und die Einigkeit der drei Ortsgemeinden beeindrucken auch evm-Vorstandsmitglied Bernd Wieczorek: „Die Ortsgemeinden haben bereits einen langen Weg beim Versuch einer lokalen Umsetzung der Energiewende hinter sich. Uns ist es wichtig, dass die Akteure vor Ort hinter einem solchen Projekt stehen. Daher werden wir auch immer die unterschiedlichen Interessengruppen aktiv einbinden. Die geplante Fläche ist für einen solchen Solarpark ideal, da er ausreichend hohen Nettostromertrag erwarten lässt.“ Die evm kann dabei auf langjährige Erfahrungen mit ihren in der Region bestehenden Solaranlagen zurückgreifen.

Nachdem der Gestattungsvertrag im Dezember 2020 unterschrieben wurde, geht es nun mit den Planungen weiter. Während die evm-Experten die technische Detailplanung ausarbeiten, werden parallel die Vorbereitungen getroffen, die bestehenden Raumordnungs- und Flächennutzungspläne entsprechend anzupassen und Bebauungspläne aufzustellen. Die Ziele, Absichten und Pläne der Ortsgemeinden werden dazu in einem integrierten Gesamtkonzept, dem sogenannten Landnutzungskonzept, von der evm konkret dargestellt, was es so in dieser Form bis dato nicht gab. Die Ortsgemeinden werden bei der Konzepterarbeitung und im weiteren Verlauf von der Energieagentur aus Koblenz fachlich beraten und unterstützt. Die evm plant die Antragstellung für die Baugenehmigung für das kommende Jahr und rechnet mit Bau und Inbetriebnahme 2023. Die Investitionskosten für das zukunftsweisende Projekt liegen bei mehr als 20 Millionen Euro. „Mit diesem Projekt erfüllen die beteiligten Ortsgemeinden ihre Versprechen aus dem Jahr 2018 zur lokalen Umsetzung der Ziele der UN-Agenda“, sagen die Ortsbürgermeister.

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Amazon baut auf Avantis in Aachen ein neues Verteilzentrum

Aachen, 10.03.2021 – Der Onlineversandhändler Amazon baut momentan im grenzüberschreitenden Gewerbepark Avantis ein neues Verteilzentrum, das im Herbst 2021 mit über 500 neuen Arbeitsstellen eröffnet werden soll. Dies erklärten Vertreter von Amazon am gestrigen Dienstag, 9. März, vor Ort in einem Pressegespräch zu den aktuellen Entwicklungen im deutsch-niederländischen Gewerbepark.

Noch eine Baustelle – bis zum Herbst 2021 soll jedoch hier das neue Verteilzentrum von Amazon im grenzüberschreitenden Gewerbepark Avantis entstehen. Foto: Copyright © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Avantis ist seit Ende der 1990er Jahre der erste grenzüberschreitende Gewerbepark Europas; circa 60 Prozent von Avantis liegen innerhalb des Aachener Stadtgebiets; 40 Prozent innerhalb der Gemeinde Heerlen. Mit einer Gesamtfläche von 100 Hektar und rund 700.000 m² Gewerbefläche war Avantis als Standort für Firmen mit hohem Forschungs- und Technologiepotential, der Informationsökonomie sowie von webbasierten Dienstleistungen als hochwertiges Gewerbegebiet geplant. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten entwickelte Avantis sich in den vergangenen Jahren durch die Anpassung seiner Vermarktungsstrategie äußerst positiv. Mit dem erfolgreichen Verkauf einer Fläche von 66.000 m² für ein Verteilzentrum Anfang dieses Jahres an Scannell Properties belaufen sich die noch zu vermarktenden Gewerbeflächen auf rund 215.000 m². Aktuelle Verhandlungen stimmen sehr optimistisch, dass dieses Jahr weitere Flächen in einer Größenordnung von 50.000 m² verkauft werden.

Weniger als zehn Gewerbeflächen

Gewerbeflächen auf dem Gebiet Aachens sind allein durch die geographische Lage der Stadt an den Grenzen mit den Niederlanden und Belgien rar. Momentan befinden sich noch weniger als zehn Gewerbeflächen mit rund 54.000 m² im Besitz der Stadt. Mit Blick auf den geplanten Verkauf der restlichen Flächen des Gewerbegebiets Avantis betonte Professor Dr. Manfred Sicking, Beigeordneter der Stadt Aachen und gleichzeitig Vorstand der Avantis GOB im Pressegespräch, denn auch, dass die Zukunft der Stadt in der Region liege. „Um das Wachstums- und Innovationspotenzial vor Ort weiter voll ausschöpfen zu können, muss Aachen in Zukunft noch stärker als bisher auf eine Zusammenarbeit im Bereich der interkommunalen Gewerbegebiete setzen. Wir arbeiten deshalb bereits an einem städteregionalen Gewerbeflächenpool und stehen darüber hinaus in einem regen Austausch mit der Stadt Eschweiler“.

Neue Arbeitsmöglichkeiten für die Region

Dies bestätigte auch Martin de Beer, ebenfalls Vorstand der Avantis GOB und Beigeordneter der niederländischen Gemeinde Heerlen, und sagte gleichzeitig: “Wir sind sehr froh über die Arbeitsmöglichkeiten, die Amazon mit dem neuen Verteilzentrum für unsere Stadt und die Region schafft. Wir können diese neuen Arbeitsplätze gut nutzen, um arbeitssuchenden Menschen Perspektive zu bieten. Amazon ist ein großes internationales Unternehmen. Dies zeigt, dass wir auch für Betriebe dieser Größenordnung eine attraktive Region sind. Und darauf sind wir sehr stolz.“

Grenzüberschreitende Kooperation

Die Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen setzte besonders auf die Kooperationen und erklärte: „Gerade jetzt sollten wir den Strukturwandel und das Thema Gewerbeflächen als Chance begreifen. Mit Avantis haben wir schon früh in die grenzüberschreitende Kooperation investiert und mit unseren Partner*innen freundschaftliche und vor allem nachhaltige Beziehungen geknüpft. Das zahlt sich jetzt aus. Die vielfältigen und zahlreichen Möglichkeiten, die sich für die ungefähr vier Millionen Menschen, die in der Euregio Maas-Rhein leben, aus dieser gewachsenen Partnerschaft und der direkten Nähe zu den Hochschulen ergeben, werden für uns als Stadt in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen.“

Kompetenzzentrum „Future Mobility“

In 2018 konnten auf Avantis knapp 132.000 m² Gewerbeflächen an Unternehmen mit großem Flächenbedarf wie Doc Morris sowie an kleine – zum Teil hochspezialisierte – Unternehmen wie Engiro oder Dr. Rath Healthcare veräußert werden. In den Jahren 2019/2020 wurden knapp 35.000 m² an Gewerbeflächen verkauft. Ein richtungsweisender Erfolg für den Gewerbepark war vor allem die Ansiedlung der PEM Motion GmbH auf den ehemaligen Flächen der Unternehmen Solland/Trinasolar. In den Produktionsstätten des Photovoltaik-Hersteller entsteht gerade sukzessive ein Kompetenzzentrum in Sachen „Future Mobility“ mit unterschiedlichsten Partnern, Spezialisten und Start-Ups aus allen Bereichen der nachhaltigen Mobilität und Logistik.

Felix Delahaye, Geschäftsführer der Avantis GOB, erläuterte: „Die PEM Motion GmbH und ihre Partner schließen damit den Kreis zu der Idee eines „Science und Businessparks“ im Gewerbepark. Die letzten Jahre haben erfolgreich demonstriert, dass der Handel auf Avantis gut funktioniert. Jüngste Entwicklungen zeigen jedoch, dass die ursprüngliche Version des „Science- und Businessparks“ wieder mehr und mehr Gestalt annimmt.“

„Letzte Meile“ der Zustellung

Im neuen Verteilzentrum von Amazon sollen die Kundenbestellungen für die so genannte „letzte Meile“ der Zustellung vorbereitet werden. Die Anlieferung der Pakete aus den Logistik- und Sortierzentren erfolgt vor allem nachts. Die Pakete werden nach Touren sortiert und anschließend von den Zusteller*innen mit Verteilfahrzeugen abgeholt und ausgefahren. Amazon arbeitet hier mit lokalen, unabhängigen Lieferpartnern zusammen, die die Bestellungen an die Kunden*innen ausliefern. Auf den knapp 9.000 Quadratmetern des neuen Verteilzentrums werden rund 170 Arbeitsplätze für Sortierkräfte sowie Fach- und Führungskräfte geschaffen; dazu kommen rund 350 Stellen als Fahrer*innen bei den Lieferpartnern.

„Wir freuen uns sehr, ein Verteilzentrum im Gewerbepark Avantis zu eröffnen, in dem mehr als 20 Jahre logistische Kompetenz, technologischer Fortschritt und Investitionen in die Transportinfrastruktur stecken. So profitieren Amazon Kund*innen von schnelleren und flexibleren Lieferoptionen“, kommentierte Karsten Frost, Regional Direktor bei Amazon Logistics in Deutschland.

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Neue Palliativstation: Förderverein des St. Elisabeth Krankenhaus Mayen e.V. sucht Spender

Mayen, 10.03.2021 – Gelder fließen zu 100 Prozent in die wohnliche Ausstattung. Betroffene und Angehörige profitieren. Seit 1993 setzt sich der Förderverein des St. Elisabeth Krankenhaus Mayen e.V. für das Zusammenwirken von Menschlichkeit und modernster medizinischer, pflegerischer und technischer Leistung des Krankenhauses ein. In diesem Sinne wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte gefördert. Ganz aktuell hat sich der Verein von Bürgern aus und um Mayen auf die Fahnen geschrieben, die neue Palliativstation, die im April eröffnet, zu unterstützen.

Dazu der Vorsitzende Dr. Paul Glauben: „Unser St. Elisabeth Krankenhaus hat eine wichtige Aufgabe in der medizinischen Versorgung unserer Region. Dass nun die Palliativstation erweitert und neugestaltet wird, begrüßen wir ausdrücklich. Das Angebot hilft den Betroffenen und Angehörigen in einer besonders schwierigen Lebenslage. Das möchten wir fördern und rufen weitere Bürger zum Spenden auf.

Mit der zweckgebundenen Spende an den Förderverein möchte dieser mit Bildern, Beleuchtung sowie individuellen Accessoires und Ausstattungsdetails eine behagliche und wohnliche Atmosphäre schaffen. „Diese soll die Patienten in ihrer besonderen Lebenssituation aufnehmen und das multiprofessionelle Team aus Ärzten, Pflegenden und Therapeuten, in der umfassenden und ganzheitlichen Betreuung für Patienten und Angehörige unterstützen“, so Dr. Paul Glauben. Dazu gehört unter anderem auch, dass Unterbringungsmöglichkeiten für Angehörige geschaffen werden.

„Angedacht ist auch ein sogenannter Snoezelraum zum Entspannen in geeigneter Atmosphäre“, berichtet Georg Kohl“, berichtet Georg Kohl, der Kaufmännische Direktor des St. Elisabeth Krankenhauses. Snoezelen stellt eine Möglichkeit dar, schwerkranken und sterbenden Menschen Ruhe und Entspannung zu bringen und belastende Symptome wie Schmerz, Erschöpfung, Angst oder Atemnot zu lindern.

„Wenn wir das gemeinsam schaffen, leisten wir einen großartigen Beitrag für unser Mayener Krankenhaus“, betont Glauben abschließend.

Spendenkonten des Förderverein St. Elisabeth Krankenhaus Mayen e. V.:

Verwendungszweck „Palliativstation“, wenn eine Spendenquittung gewünscht wird, bitte auch die Anschrift angeben.

Volksbank RheinAhrEifel eG, IBAN: DE92 5776 1591 0013 4990 00, BIC: GENODED1BNA

Kreissparkasse Mayen, IBAN: DE13 5765 0010 0000 0399 90, BIC: MALADE51MYN

Kontakt: Peter Lampmann, Virchowstraße 2, 56727 Mayen, Telefon 02651/73235, peterlampmann@arcor.de

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Kostenlose Schnelltests im Kreis Düren

Düren, 10.03.2021 – Kostenlose Corona-Schnelltests bietet der Kreis Düren unter coronakonformen Bedingungen seit vergangener Woche jeden Sonntag im Kreishaus in Düren (Bismarckstr. 16, Haupteingang) und in der Geschäftsstelle der Kreisverwaltung in Jülich (Düsseldorfer Str. 6) an. Geschulte Mitarbeiter der Johanniter-Unfallhilfe werden von 9 bis 17 Uhr die Nasenabstriche entnehmen, die Ergebnisse liegen nach 15 Minuten vor. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Selbstverständlich wird darauf geachtet, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. „Wir freuen uns über jeden, der dieses Angebot wahrnimmt. Bisher unerkannte Infektionen können so aufgedeckt und ein weiteres Ausbreiten verhindert werden“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Ein Hinweis: Die Schnelltest sind eine gute Methode, um festzustellen, ob im Moment des Abstrichs eine Infektion vorliegt oder nicht. Ein negatives Schnelltest-Ergebnis entbindet nicht von der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Sollte der Schnelltest ein positives Ergebnis zeigen, kann direkt im Anschluss ein aussagekräftiger PCR-Test zur Bestätigung gemacht werden.

Seit Montag, 8. März, können sich Menschen aus weiteren Berufen (u.a. Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, Polizist/-innen) impfen lassen. Damit beginnen die beruflichen Impfungen aus der Priorisierungsgruppe 2. Die impfberechtigten Berufstätigen aus Gruppe 1 (u.a. Pflegekräfte, Ärzte, Rettungsdienstpersonal), die noch keinen Impftermin ausgemacht haben, sollten dies zeitnah nachholen. So können unnötige Wartezeiten vermieden werden, wenn neue berufliche Gruppen zum Impfen hinzukommen.

Rund 6,3 % (Erstimpfung) bzw. 3,4 % (Zweitimpfung) der Menschen im Kreis Düren konnten bisher geimpft werden. Laut Robert-Koch-Institut beträgt die Impfquote in Nordrhein-Westfalen 5,3 % (Erstimpfung) bzw. 2,5 % (Zweitimpfung).

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„Campus Lehrkraft werden“ in NRW startet als Online-Veranstaltung am 10. und 11. März

Region Eifel/Düsseldorf, 10.03.2021 – Ministerin Gebauer: Der Lehrerberuf ist attraktiv, anspruchsvoll und bietet einen sicheren Arbeitsplatz. Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Das Ministerium hat mit dem „Campus Lehrkraft werden“ eine neue Online-Veranstaltung konzipiert, um Schülerinnen und Schüler über Wege in den Lehrerberuf zu informieren.

Am 10. und 11. März können Abiturientinnen und Abiturienten einen virtuellen Hochschulcampus besuchen und dabei digital die verschiedenen Stationen auf dem Weg in den Lehrerberuf erkunden. Die erstmals stattfindende Veranstaltung informiert über Einstiegschancen für alle Lehrämter und bietet als innovatives Online-Format auch in Pandemiezeiten vielschichtige Einblicke.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Sich für den Lehrerberuf zu entscheiden, ist immer eine gute Wahl. Die Arbeit als Lehrerin oder Lehrer ist spannend, abwechslungsreich und attraktiv – und sie bietet einen sicheren Arbeitsplatz. Schülerinnen und Schüler kennen das Schulleben aus ihrer eigenen Erfahrung. Die Online-Veranstaltung ‚Campus Lehrkraft werden‘ ermöglicht ihnen nun, die Perspektive zu wechseln und das Vertraute aus der Sicht von Lehrerinnen und Lehrern kennenzulernen. Wir wollen damit das Interesse der Jugendlichen für den Lehrerberuf wecken und sie darin bestärken, ein Lehramtsstudium aufzunehmen.“

Interessierte Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, sich auf dem virtuellen Universitätscampus über die einzelnen Stationen der Lehrerausbildung – die Hochschulen, die Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung sowie die Schule – zu informieren. Dabei erhalten sie einen Einblick in die verschiedenen Handlungsfelder des Lehrerberufs und können überprüfen, ob sie die persönlichen Voraussetzungen für die Arbeit als Lehrerin oder Lehrer mitbringen. Kurze Videosequenzen, Persönlichkeitstest sowie ansprechend zusammengestellte Zahlen, Daten und Fakten regen an, sich mit dem Berufsbild auseinanderzusetzen. Mithilfe des sogenannten Chancenrechners lassen sich anschließend zudem die individuellen Einstellungschancen für mögliche Fächerkombinationen und Lehrämter ermitteln.

Ein Team aus erfahrenen Beraterinnen und Beratern steht über den gesamten Veranstaltungszeitraum via Text-, Audio- und Videochat bereit und gibt Auskunft bei allen Fragen rund um die verschiedenen Wege in den Lehrerberuf.

Der Besuch des „Campus Lehrkraft werden“ am 10. und 11. März, jeweils zwischen 13 und 18 Uhr, ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich unter:

https://bildungsland-nrw.expo-ip.com

Der „Campus Lehrkraft werden“ wurde vom Ministerium für Schule und Bildung gemeinsam mit dem Landesprüfungsamt für Lehrämter an Schulen konzipiert. Er folgt auf die bisherige Veranstaltungsreihe „Aktionstage Lehrerberuf am Berufskolleg“ und nimmt nun alle Lehrämter, vor allem jene mit hohen Einstellungschancen, in den Blick. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wurde für den Auftakt ein rein virtuelles Format konzipiert, das ursprünglich angedachte Informationstage vor Ort ersetzt.

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Tourismus

LVR-Freilichtmuseum Kommern öffnet ab 11. März 2021 – Besuch nur mit Online-Ticket möglich

Mechernich-Kommern, 10.03.2021 – Das LVR-Freilichtmuseum Kommern wird ab dem 11. März 2021, nach der langen Schließungszeit, wieder öffnen. Dabei muss für den geplanten Besuch für jede Person zwingend ein Online-Ticket unter www.shop.kommern.lvr.de gebucht werden. Dies betrifft ebenfalls Personenkreise, die ohnehin freien Eintritt in das Freilichtmuseum haben. Dazu zählen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ebenso, wie Mitglieder*innen des Fördervereins, Anwohner*innen Mechernichs/Kommern sowie Inhaber*innen der LVR-Museumskarte. Weiterhin muss ein Kontaktformular ausgefüllt werden, so gibt es die NRW-Corona-Verordnung vom 05. März 2020 für Museen vor.

Kosten für den Besuch entstehen innerhalb dieser ersten Öffnungsphase nicht, da weder Gebühren für den Parkplatz, noch Eintritt ins Freilichtmuseum erhoben wird. Dafür sind die Gebäude, Ausstellungen sowie sämtliche Verkaufs- oder gastronomische Angebote innerhalb des Freilichtmuseums Kommern noch geschlossen. Eingeladen wird also zu einem entspannten Spaziergang durch das Museumsgelände, vorbei an historischen Gebäuden, deren Gärten sowie den vielen landwirtschaftlichen Flächen. Auch die Museumstiere freuen sich zwischen 09:00 und 19:00 Uhr (letzter Einlass 18:00 Uhr) auf Stammbesucher*innen und natürlich auch auf neue Gesichter, die sich an unseren zahlreichen Vermittlungsstationen im Außenbereich, über das Leben in der ehemaligen Rheinprovinz informieren wollen.

Der LVR arbeitet an erweiterten Öffnungsstrategien für die kommenden Wochen. Die Museumsöffnungen sind abhängig von der Entwicklung des Inzidenzwertes. Der LVR empfiehlt, sich vor dem Museumsbesuch aktuell über die jeweilige Situation und die getroffenen Hygienevorkehrungen zu informieren. Im Falle einer kurzfristigen Schließung verlieren bereits gebuchte Online-Tickets ihre Gültigkeit.

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Top-Themen

Corona-Hilfen und Verdachtsfälle-Betrugsfälle – Abschlagszahlungen kurzfristig angehalten

Region Eifel/Berlin, 10.03.2021 – Zur aktuellen Berichterstattung zu Corona-Hilfen und Verdachtsfällen teilt das Bundeswirtschaftsministerium Folgendes mit: Es besteht in einigen Fällen der Verdacht, dass unrechtmäßig staatliche Hilfsgelder bei den Corona-Hilfen erschlichen wurden (Abschlagszahlungen und reguläre Auszahlungen). Wir haben bereits am 5. März 2021 auf unserer Website (https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/coronahilfe.html ) darüber informiert.

Zudem haben wir unmittelbar nach Kenntnis von Unregelmäßigkeiten die zuständigen Stellen und strafrechtlichen Ermittlungsbehörden informiert. Diese haben bereits Ermittlungen aufgenommen. Daher werden die Abschlagszahlungen derzeit einer Prüfung unterzogen und sind kurzfristig angehalten. Sie stehen in Kürze wieder zur Verfügung. Die Bearbeitung und Auszahlung der Überbrückungshilfe II sowie der November- und Dezemberhilfen im regulären Fachverfahren durch die Bewilligungsstellen der Länder findet weiterhin statt. Nähere Einzelheiten zu den Betrugsverdachtsfällen können wir angesichts der aktuell laufenden Ermittlungen nicht mitteilen.

Es ist schade und bedauerlich, dass hier versucht wird, die Not unserer Unternehmen in der Coronakrise auszunutzen und sich die von vielen dringend benötigte staatliche Hilfe zu erschleichen.

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Zwei Leuchtturm Projekte: „Haus des Willkommens“ – DRK Bitburg „internationales Kochbuch“ – KVHS Bitburg-Prüm

Bitburg/Prüm, 10.03.2021 – Provinzial Stiftung fördert Projekte zur Integration. Integration, gelebte Demokratie, Einwanderungsgesellschaft und gesellschaftliche Teilhabe „mitten ins Leben“ des Eifelkreises Bitburg-Prüm zu bringen und so Begegnung im Alltag zu fördern sind für das DRK Bitburg und die Volkshochschule des Eifelkreises Bitburg-Prüm e.V. Schwerpunkte ihrer Arbeit. Zwei Leuchtturmprojekte werden jetzt seitens der Provinzial finanziell gefördert.

Persönlicher Austausch, gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen – das hat sich das DRK Bitburg auf die Fahne geschrieben. Doch aufgrund der Corona Pandemie und den bestehenden Abstandsregeln ist das bereits seit einem Jahr nicht möglich, weil die geeigneten Räumlichkeiten fehlen. Es entstand die Idee, ein leerstehendes Gebäude in Bitburg zu finden, im Rahmen von Sozialprojekten gemeinsam mit ehrenamtlich Engagierten und den Teilnehmer*innen der Angebote zu renovieren und ein eigenes „Haus des Willkommens“ zu starten. Dies hat man jetzt gefunden. Das Gebäude liegt in der Innenstadt von Bitburg und erfüllt alle rechtlichen Anforderungen des Brandschutzes und Arbeitsrechtes. Durch die zentrale Lage erhofft man sich so Begegnung im Alltag zu fördern. Denn Flucht, Migration und Integration zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe von Geflüchteten sei wichtiger denn je, betont Irmgard Mminele, Bereichsleiterin Flucht, Migration und Integration vom DRK Bitburg, die das Projekt initiiert hat.

Eine andere Idee zur Förderung und gegenseitigem Verstehen hatte die Volkshochschule des Eifelkreises Bitburg-Prüm – hier wurde mit Geflüchteten ein Kochbuch gestaltet: „Komm rein – wir essen gerade!“ zeigt Rezepte von Menschen aus aller Welt, die in Bitburg ihre neue Heimat gefunden haben. Sie erzählen ihre besonderen Lebensgeschichten und stellen Ihre Lieblingsrezepte vor, denn „egal wo wir auf der Welt geboren werden, beim Essen kommt man zusammen,“ so Alfred Marder, von der Volkshochschule, der das Buch mit entwickelt hat.

Beide Projekte werden von der Provinzial mit insgesamt 9.000 € gefördert. „Für uns ist es selbstverständlich, die Menschen, die in Bitburg ihre neue Heimat gefunden haben, zu unterstützen und Ihnen zu helfen, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren“, sagen Thomas Stein, Provinzial Gebietsdirektor und Landrat Dr. Joachim Streit. Rainer Nickels, Mitglied des Vorstands der Kreissparkasse Bitburg-Prüm ergänzt: „Wir freuen uns, hier in Bitburg so tolle Partner zu haben, um diese Projekte, die für unseren Eifelkreis so wichtig sind, fördern zu können.“

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Schnelltest-Station der Verbandsgemeinde Kaisersesch

Kaisersesch, 10.03.2021 – Im Rahmen des Projektes „Testen für alle“ hat die Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch ab 8. März 2021 eine Schnellteststation eingerichtet. Hier können sich kostenfrei Bürger*innen mittels Schnelltest (PoC-Antigentest) auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) testen lassen. Die Teststation ist als Drive-In eingerichtet, d. h. das Fahrzeug muss für die Testung nicht verlassen werden.

Grafik: Verbandsgemeinde Kaisersesch

Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Freitag:
16:00 Uhr – 19:00 Uhr

Was benötige ich und wie läuft der Schnelltest ab:

  • Bitte beachten Sie, dass zum Zeitpunkt der Probeentnahme keine Krankheitssymptome vorhanden sind.
  • Aus Gründen der Zeitersparnis bitten wir Sie, die auf Seite 5 und 6 veröffentlichte Einverständniserklärung vollständig auszufüllen und diese unterzeichnet mitzubringen. Das Formular ist auch online unter www.kaisersesch.de/schnelltest verfügbar.
  • Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit. Bei Pflichtversicherten ist auch die Krankenversicherungskarte (Gesundheitskarte) vorzulegen.
  • Der Nasenabstrich wird von qualifiziertem Personal durchgeführt. Das Teststäbchen wird ca. 2 – 4 cm in beide Nasenlöcher eingeführt.
  • Sie müssen auf das Testergebnis nicht warten.
  • Nach 30 Minuten erhalten Sie per E-Mail einen Link. Ihr Testergebnis können Sie nach Eingabe Ihres Geburtsdatums abrufen.
  • Im Falle eines positiven Testergebnisses erfolgt eine automatisierte Meldung an das Gesundheitsamt. Bitte beachten Sie, dass bei einem positiven Ergebnis auch das zum Download bereitgestellte „Informationsblatt für positiv getestete Personen“ unbedingt befolgt werden muss.

Bürgermeister Albert Jung freut sich, dass sich an diesem Projekt viele Freiwillige aus örtlichen Apotheken, vom Deutschen Roten Kreuz, der freiwilligen Feuerwehren sowie Mitarbeiter*innen der Verbandsgemeindeverwaltung unterstützend beteiligen.

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Alles rund ums Rad – Rädermarkt im Johanneshaus Mechernich

Mechernich, 10.03.2021 – Die Jugendgruppe der GdG St. Barbara Mechernich veranstaltet am Samstag, 13. März, und Sonntag, 14. März, jeweils zwischen 12 und 16 Uhr, wieder den beliebten Rädermarkt im Johanneshaus in Mechernich.

Auf Kommissionsbasis verkaufen die Jugendlichen nicht nur Fahrräder aller Art, sondern etwa auch Lauf-, Ein- und Dreiräder sowie Roller, Skateboards, Bobby-Cars und Inliner. Angeboten wird entsprechendes Zubehör wie Fahrradanhänger, Helme, Gepäckstaschen und Fahrradsitze.

Die Fahrradannahme erfolgt am Freitag 12. März zwischen 18 und 20 Uhr. Weitere Informationen unter Instagramm (jugendgruppemechernich) oder Telefon 0176/56986196. Der Veranstalter weist darauf hin: Falls aufgrund der Corona-Schutzverordnung der Rädermarkt im März nicht möglich sein sollte, wird er auf das Wochenende 17./18. April verschoben.