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Nacht der Bibliotheken in Euskirchen – mitmischen!

Euskirchen, 16.03.2021 – Eine gute Nachricht in Corona-Zeiten: Die „Nacht der Bibliotheken“ findet, wie geplant, am 19. März 2021, statt. Da davon auszugehen ist, dass – wenn überhaupt – nur wenig Publikum in die Bibliotheken kommen darf, tut sie, was Bibliotheken mit ihren digitalen Angeboten auch in pandemiefreien Zeiten längst erfolgreich tun: Sie bringt ihre Angebote direkt zu den Interessenten nach Hause. Kurzum: Die „Nacht der Bibliotheken“ geht ins Netz und macht damit die Bibliotheken im digitalen Raum sichtbar: NachtderBibliotheken.de

„Mitmischen!“ lautet das Motto dieser „Nacht der Bibliotheken“ und betont damit den gesellschaftspolitischen Aspekt. Elke Büdenbender, Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, hat die Schirmherrschaft der „Nacht der Bibliotheken“ übernommen, gerade weil ihr dieser Aspekt wichtig ist. In ihrem Grußwort schreibt sie: „Demokratie muss gelernt, gelebt und erfahren werden. Öffentliche Bibliotheken gehören zu den Orten, an denen dies alles möglich ist.“

Die Stadtbibliothek Euskirchen nimmt das Motto wörtlich und gibt ihren Nutzenden und Kooperationspartnern die Gelegenheit, sich aktiv in die Angebotsgestaltung der Bibliothek einzubringen: Wer kann anderen Bücher, Medien oder Veranstaltungen aus der Stadtbibliothek empfehlen? Wer hat weitere Wünsche zum Angebot der Stadtbibliothek? Interessierte jeden Alters werden aufgefordert, ihre Empfehlungen und Wünsche in einem kleinen selbst gedrehten Film weiterzugeben. Wer beim Filmdreh Unterstützung braucht, kann sich an die Bibliothek wenden. Alle Filme werden am 19. März ab 18 Uhr auf dem neuen YouTube-Kanal der Bibliothek veröffentlicht. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der Stadtbibliothek: kulturhof.de/bibliothek oder telefonisch unter 02251 65074-50.

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Tourismus

Vulkanpark Landschafts-Denkmäler im Rahmen der Qualitätssicherung überprüft

Plaidt, 16.03.2021 – Über 200 km2 Vulkanparkgebiet – 17 Landschaftsdenkmäler – 350 Infotafeln. Ein Besuch der Vulkanpark Landschaftsdenkmäler lädt dazu ein, bei einem Spaziergang oder einer Wanderung die Faszination der Erdgeschichte zu spüren und dabei verständlich über den Eifelvulkanismus und die bereits Jahrtausende andauernde Gesteinsabbaugeschichte informiert zu werden. Um dieses Erlebnis den Besuchern dauerhaft auf einem hohen Niveau bieten zu können, hat die Qualitätssicherung einen hohen Stellenwert im Vulkanpark.

Im Rahmen der Qualitätssicherung findet derzeit eine Begehung an allen Landschaftsdenkmälern statt und jede der insgesamt 350 Infotafeln wird kontrolliert. Foto: Vulkanpark GmbH

Zum Frühlingsbeginn werden daher die 17 Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler von Mitarbeitern der Vulkanpark GmbH genauer unter die Lupe genommen und auf ihre Besuchertauglichkeit getestet. Sind die Wege begehbar, sind die Sichtachsen zu Sehenswürdigkeiten wie Grubenkran oder Abbauwand frei oder zugewachsen, sind alle Hinweisschilder und Infotafeln (noch) vorhanden?

Ein besonderes Augenmerk wird bei der Begehung auf die zahlreichen Infotafeln gelegt, die auf Basaltsäulen oder Eisenstelen entlang der Rundwege angebracht sind.  Sonne und Frost, vereinzelt auch Vandalismus, setzen den Tafeln über die Jahre hinweg zu, so dass in Abstimmung mit den jeweiligen Ortsgemeinden und Städten darüber entschieden wird ob Austauschbedarf besteht.

Pro Landschaftsdenkmal gibt es zwischen zwei und 53 Schautafeln. Die Infotafeln informieren den Besucher vor Ort über die Hintergründe bzw. Entstehungsgeschichte des jeweiligen Denkmals.

So erzählen die Infotafeln an der Wingertsbergwand bei Mendig beispielsweise von dem Inferno vor 13.000 Jahren, als der Laacher See Vulkan ausbrach und hier bis zu 50 Meter mächtige Bimsschichten ablagerte: Das Volumen der herausgeschleuderten Partikel betrug 20 km3, weit mehr als bei der Vesuv-Eruption, die 79 n.Chr. Pompeji verschüttete.

Die heutigen grünen Gruben der Steinbruchreviere Mayener Grubenfeld, Kottenheimer Winfeld und Ettringer Lay haben ihren Ursprung vor ca. 200.000 Jahren durch Ausbrüche des Bellerberg-Vulkankomplexes. Die Infotafeln entlang der Rundwege informieren über diese drei Lavaströme und die jeweilige Gesteinsabbaugeschichte. In der Ettringer Lay wird der Wandel vom Steinbruch hin zum Klettergarten beschrieben, im Winfeld erfährt der Gast alles über die ältestes „Lay“ im Revier und die insgesamt 53 Infotafeln im Grubenfeld erzählen u.a. vom Exportschlager der Reib- und Mühlsteine.

Dank der vielfältigen Informationen ist ein Besuch der Landschaftsdenkmäler auf eigene Faust jederzeit, und auch kostenfrei, möglich. Für Gäste, die die Landschaftsdenkmäler jedoch einmal unter fachkundiger Führung kennen lernen möchten bietet die Veranstaltungsreihe „Unterwegs im Vulkanpark – auf zu den schönsten Orten der Osteifel“ an ausgewählten Terminen Gelegenheit dazu.

Weitere Informationen zu allen Landschaftsdenkmälern und den geführten Touren unter www.vulkanpark.com.

Der Vulkanpark ist ein einmaliger dezentraler Park im Landkreis Mayen-Koblenz. 5 Informations- und Erlebniszentren, 3 Besucherbergwerke und 17 Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler laden zu einer spannenden Reise in die Welt der Eifelvulkane ein. Der Vulkanpark – seit 25 Jahren…natürlich einzigartig.

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News

Mit dem Feuerwehrauto zum Impfzentrum – Fahrdienst der Gemeinde Wachtberg für Ü80-Jährige

Wachtberg, 16.03.2021 – Margret und Franz Henk strahlen, als sie in den roten Mannschaftswagen der Feuerwehr einsteigen. Das Ehepaar gehört zur Gruppe der Über-80-Jährigen, die aktuell gegen Corona geimpft werden und für die Fahrt zum Impfzentrum in Sankt Augustin den von der Gemeinde Wachtberg hierfür extra eingerichteten Fahrdienst nutzen.

Als absehbar war, dass es vorerst nur dieses eine Impfzentrum für den ganzen Rhein-Sieg-Kreis geben würde, war schnelle unbürokratische Hilfe gefragt. „Uns war klar, dass die Fahrt zum Impfzentrum für die meisten Wachtberger Seniorinnen und Senioren eine große Herausforderung sein würde“, so Bürgermeister Jörg Schmidt. Die wenigsten in dieser Altersgruppe würden noch selber Auto fahren. Zudem seien viele in ihrer Mobilität eingeschränkt und somit zusätzlich auf Hilfe angewiesen. Wenn dann im Familien- und Bekanntenkreis auch noch niemand als Fahrer zur Verfügung stehe, werde es schwierig. Mit Bus und Bahn die Strecke zu bewältigen, dürfte kaum noch jemandem dieser Altersgruppe leicht fallen.

In der Freiwilligen Feuerwehr Wachtberg fanden sich kurzentschlossen viele Mitstreiter, um den Seniorinnen und Senioren zu helfen. „Wir sind mit insgesamt drei Mannschaftswagen im Einsatz“, erzählt Wehrleiter Markus Zettelmeyer. Freiwillige, die sich für den Fahrdienst gemeldet hätten, habe es direkt ausreichend gegeben, sowohl seitens der Aktiven als auch aus dem Bereich der Ehrenabteilung. Unnötige Kontakte werden vermieden, so werden pro Tour jeweils nur eine zu impfende Person bzw. bei Ehepaaren auch zwei zu impfende Personen gefahren. Eine Begleitperson bei besonders hilfebedürftigen Personen ist ebenfalls erlaubt. Die Fahrgäste sitzen im hinteren Teil des Mehrsitzers, so kann, neben der obligatorischen Masken-Pflicht, zudem genügend Abstand zum Fahrer eingehalten werden. Am Impfzentrum wartet dieser, gemeinsam geht es dann nach erfolgter Impfung wieder zurück nach Wachtberg. Das Angebot ist kostenlos. Rund 50 Personen haben sich (Stand: Mitte März) bereits beim Fahrdienst angemeldet. Bisher konnten alle angefragten Fahrten durchgeführt werden. „Selbst in einem bis jetzt nur einmal aufgetretenen Fall, bei dem sich mehrere Fahrten zeitlich überschnitten“, freut sich Bürgermeister Schmidt über das von allen Beteiligten gut gemanagte Hilfsangebot.

Die Seniorinnen und Senioren, die den Fahrdienst nutzen, sind dankbar. Ihre Tochter habe sie leider nicht selber fahren können, erzählt Margret Henk, umso schöner sei es, dass sie nun gefahren werden. Der Fahrer an diesem Tag, Kay Wühle, hat sogar eine extra für diese Touren angefertigte Trittstufe dabei, um den Einstieg ins Feuerwehrauto seniorengerecht zu erleichtern… und schon geht es los in Richtung Sankt Augustin. (mm)

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Neue Leitung für 113 Schülerinnen und Schüler – Andreas Schmitt übernimmt Amt des Direktors an Sinziger Förderschule

Sinzig/Ahrweiler, 16.03.2021 – Mit Andreas Schmitt hat die Janusz-Korczak Förderschule in Sinzig, die in der Trägerschaft des Kreises liegt, einen neuen Schulleiter. Der 34-jährige Pädagoge hat seinen Dienst bereits aufgenommen. Nach einer coronabedingten Verzögerung ließen es sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Jörg Hamacher, Leiter des Eigenbetriebs Schul- und Gebäudemanagement der Kreisverwaltung, nicht nehmen, den Niederzissener jetzt auch offiziell in seinem neuen Amt zu begrüßen.

„Es ist wichtig, dass wir alle Schülerinnen und Schüler versuchen zu erreichen und für sie eine gute Ausgangssituation für ihren späteren Lebensweg schaffen. Das kann aber nur gelingen, wenn sie individuell gefördert werden und Unterricht erhalten, der an ihre Bedürfnisse angepasst ist. Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns das mit Andreas Schmitt als neuem kompetenten Schulleiter gelingen wird“, so Landrat Pföhler.

Und die erste Bewährungsprobe muss Schmitt bereits meistern: „Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen und verkompliziert sowohl das Unterrichten als auch das Lernen. Dank des großen Engagements der Lehrerinnen und Lehrer an unserer Schule hat auch das Thema Fernunterricht gut funktioniert. Voraussetzung dafür war und ist aber auch die sehr gute Ausstattung unserer Schule mit digitaler Infrastruktur und eine gute Internetanbindung“, fasst es der neue Schulleiter zusammen.

Nach seinem Lehramtsstudium mit dem Schwerpunkt Förderschulen an der Universität Koblenz-Landau und seinem Referendariat an der Burgweg-Schule Burgbrohl unterrichtete Andreas Schmitt seit 2013 an der Don-Bosco-Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler als Klassenlehrer. Berufsbegleitend absolvierte er außerdem ein Fernstudium im Masterstudiengang Schulmanagement an der Technischen Universität Kaiserslautern.

Die Janusz-Korczak-Schule, mit dem Förderschwerpunkt Lernen, ist eine der fünf Förderschulen in Trägerschaft des Kreises Ahrweiler. Durch ein freiwilliges 10. Schuljahr erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Allgemeine Berufsreife zu erwerben. Von den aktuell 113 Schülerinnen und Schülern nutzen zudem 86 das Angebot der Ganztagsschule.

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Wann fängt verwöhnen an? Online-Informations-Veranstaltung am Mittwoch, 17. März

Euskirchen, 16.03.2021 – In einer Online-Informationsveranstaltung am Mittwoch, 17. März, von 19.30 bis 21 Uhr, widmet sich die Familienbildung des Deutschen Roten Kreuzes der Frage: „Wann fängt verwöhnen an und wann braucht mein Kind welche Grenzen?“

Viele Kinder wirken heute selbstbewusst und durchsetzungsstark. Andererseits gehen sie höheren Anforderungen gerne aus dem Weg, zeigen wenig Ausdauer und reagieren gekränkt, wenn sie nicht schnell Erfolg oder Aufmerksamkeit haben.

Betrachtet man den Erziehungsstil moderner Eltern genauer, so stößt man häufig auf „verwöhnende“ Elemente. Deshalb informiert Dozentin Reinhild Felten, wieviel verwöhnen guttut und was zu viel ist, was Eltern ihrem Kind zumuten und von ihm verlangen können, welche Folgen es hat, wenn Eltern ihrem Kind alle unbequemen Aufgaben und Erfahrungen abnehmen und wie Kinder lernen, mit Misserfolgen und Frust umzugehen? Felten zeigt außerdem Perspektiven einer positiven Erziehungshaltung auf, die dazu beitragen, dass Kinder nicht nur selbstständig, stark und mutig, sondern auch sozialkompetent und damit lebenstauglich werden.

Anmeldungen zur Infoveranstaltung sind telefonisch im Familienzentrum Wollersheim (02425/461) und bei der DRK-Familienbildung (02251/791181) möglich. Die Kosten übernimmt das Familienzentrum.

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Flächendeckende Schnelltests im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg, 16.03.2021 – Flächendeckende Tests auf den COVID-19-Erreger gehören zu den wichtigsten Maßnahmen in der Pandemiebekämpfung. In der zurückliegenden Bund-Länder-Konferenz wurde die Einführung kostenloser Schnelltests für asymptomatische Personen beschlossen. Die Verbandsgemeinden und die Stadt Bitburg haben daraufhin mit ihren Ortsgemeinden, dem DRK Kreisverband sowie der Kreisverwaltung ein Konzept erarbeitet, um dies für alle Bürger im Eifelkreis Bitburg-Prüm umzusetzen.

Voraussichtlich ab dem 22. März können sich Personen ohne Krankheitssymptome flächendeckend im Eifelkreis testen lassen. In jeder Verbandsgemeinde und in der Stadt Bitburg werden Zentren eingerichtet, in denen Testungen über geschultes Personal ermöglicht werden. Bis diese geöffnet werden, besteht bereits jetzt die Möglichkeit, Schnelltests in einzelnen Arztpraxen im Eifelkreis durchführen zu lassen.

Dr. Klaus Spies, Auf dem Hostert 19, 54614 Schönecken, Mo., Di., Mi., Fr.: 8:00 – 12:00 Uhr,Do.: 8:00 – 16:00 Uhr, 08.03.2021

Dr. Klaus Spies, Auf Staudigt 22, 54649 Waxweiler, Mo-Fr.: ab 8:00 Uhr, 08.03.2021

Schulhof der Grundschule Bettingen, Maximinstraße 3, 54646 Bettingen, Di., Do.: 16 – 19 Uhr, Sa.: 10 – 13 Uhr, 22.03.2021

VG Kyllburg, Marktplatz 8, 54655 Kyllburg, Di., Do., 16 – 19 Uhr, Sa.: 10 – 13 Uhr, 22.03.2021

Sporthalle Speicher, Wiedenhofen, 54662 Speicher, Di., Do.: 17 – 20 Uhr, Sa.: 10 – 13 Uhr, 22.03.2021

Ausstellungsgelände Arzfeld, Zum Bahnhof, 54687 Arzfeld, Di., Do., Fr.: 17 – 20 Uhr, 22.03.2021

Corona-Ambulanz Irrel, Auf Omesen 2, 54666 Irrel, Mo., Mi., Fr.: 16 – 19 Uhr, 22.03.2021

Gesundheitszentrum Neuerburg, Bitburger Straße 17, 54673 Neuerburg, Sa.: 10 – 13 Uhr, 22.03.2021

Stadt Prüm, Ausstellungsgelände an der Mehrzweckhalle Prüm, 54595 Prüm, Mo., Mi., Fr.: 17 – 20 Uhr, Sa.: 10 – 13 Uhr

Laut Landesregierung ist pro Person mindestens ein Test pro Woche möglich. Kosten für die Bürger entstehen nicht: die Kosten für die Testungen werden direkt mit dem Land Rheinland-Pfalz abgerechnet.

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Partnerschafts-Komitee der Stadt Alsdorf hat sich konstituiert

Alsdorf, 16.03.2021 – Zu seiner ersten Versammlung traf sich jetzt das neu zusammengestellte Partnerschaftskomitee der Stadt Alsdorf. Unter Einhaltung der Vorgaben durch die aktuelle Coronaschutzverordnung traf sich das Komitee im Großen Sitzungssaal im Rathaus der Stadt Alsdorf.

Nach der Kommunalwahl im September 2020 haben die im Rat vertretenen Fraktionen sowie die Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf e.V. (ASA) ihre Gesandten für das Komitee, dessen Aufgabe es ist, die Freundschaft zu den Partnerstädten Brunssum (Niederlande), St. Brieuc (Frankreich) und Hennigsdorf (Brandenburg) zu pflegen und aufrecht zu erhalten, abgestellt. Vorsitzender Heinrich Plum freute sich, neben bekannten Gesichtern auch neue begrüßen zu dürfen.

Zu den etablierten Mitgliedern Alexandra Brandt und Hans-Gerd Rügamer (CDU), Manfred Held und Reinhard Wiegand (SPD) waren auch Samira El Mahi (SPD), Marc Peters (Grüne) und Peter Steingass (ASA) zur konstituierenden Sitzung mit Wahlen gekommen. Isabelle Holthaus, von der AfD entsandt, war der Einladung durch Sekretär Holger Bubel nicht gefolgt. Die Wahl um den Vorsitz konnte Heinrich Plum wieder für sich entscheiden. Einstimmig – es gab keinen Gegenkandidaten – wurde er in seinem Amt bestätigt. Auch Hans-Gerd Rügamer wurde per Akklamation einstimmig wieder zum Stellvertreter Plums gewählt. (apa)

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Wirtschaft

Firma S&D Blechtechnologie in Zemmer erhält Ausbildungs-Zertifikat

Zemmer/Trier-Land, 16.03.2021 – Agentur für Arbeit Trier zeichnet regionales Unternehmen für sein Engagement in der Berufsausbildung aus. Junge Menschen auszubilden ist eine der wichtigsten Aufgaben von Unternehmen, um Fachkräfte für die Zukunft zu gewinnen. Doch gerade in diesen unsicheren Zeiten der Corona-Krise mit wirtschaftlichen Einbußen und vielen Unbekannten, scheinen bei einigen Unternehmen auch Zukunftsinvestitionen in die Ausbildung ins Schwanken zu geraten. Die Anzahl der bei der Agentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellen ist im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent zurückgegangen.

Nicht so bei der Firma S&D Blechtechnologie aus Zemmer. Der mittelständige Metallbetrieb war im Sommer krisenbedingt selbst vorübergehend von Kurzarbeit betroffen. Dies hat das Unternehmen jedoch nicht davon abgehalten, sein Ausbildungsengagement aufrechtzuerhalten und sogar noch weiter auszubauen. Für dieses außergewöhnliche Engagement in der Nachwuchskräfteförderung wird die S&D Blechtechnologie nun anlässlich der Woche der Ausbildung (15. bis 19. März) mit dem Ausbildungszertifikat der Agentur für Arbeit Trier ausgezeichnet.

„Wir haben bereits vor knapp drei Jahren festgestellt, dass wir uns in unserer Ausbildung neu aufstellen müssen, nachdem wir einige Jahre zuvor unsere freien Ausbildungsstellen zum Teil nicht mehr besetzen konnten,“ berichtet Henning Schlöder, Geschäftsführer der S&D Blechtechnologie. „Hinzukommt, dass wir ländlich gelegen sind und wir vor allem junge Menschen, die unseren Betrieb auch erreichen können, von uns begeistern müssen.“ Seitdem ist in dem rund 100 Mitarbeiter starken Unternehmen einiges passiert. Ziel ist es, eine Ausbildungsquote von 15 Prozent zu erreichen. „Wir sind auf einem guten Weg und wollen jedes Jahr mindestens vier Auszubildende einstellen. Für in diesem Sommer haben wir bereits drei engagierte junge Menschen gefunden. Wir möchten aber noch zwei weitere für unser Team gewinnen,“ so der Geschäftsführer. Damit das gelingt und das Unternehmen auch dauerhaft die selbst gesteckte Ausbildungsquote erreichen kann, lässt sich das Team um Henning Schlöder einiges einfallen. „Wir haben in diesem Jahr die Task Force Ausbildung eingerichtet. Ein Team aus vier Personen, das regelmäßig tagt, analysiert und sich neue Aktivitäten überlegt, wie wir die Qualität und die Attraktivität unserer Ausbildung für unsere bestehenden Auszubildenden und für die Gewinnung neuer Nachwuchskräfte steigern können.“ Zu dem Bündel an Maßnahmen, das das Unternehmen geschnürt hat, gehören Kooperationen mit umliegenden Schulen, die Teilnahme an Ausbildungsmessen, Ausbildungsprojekte im Betrieb, Ausbildungspaten Azubi-Ausflüge zu befreundeten Betrieben und Lieferanten, die enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und natürlich eine hervorragende Aussicht auf eine Übernahme nach der Ausbildung. „Wir haben letztes Jahr auch zum ersten Mal einen dualen Studierenden eingestellt und wollen in unserem Unternehmen einen Ausbildungssprecher etablieren, um die Beteiligungsprozesse der Auszubildenden noch aktiver zu gestalten,“ ergänzt Schlöder.

Das Gesamtpaket an Maßnahmen in der Nachwuchskräfteförderung hat die Agentur für Arbeit überzeugt und sie veranlasst, die S&D Blechtechnologie mit dem Ausbildungszertifikat auszuzeichnen. Heribert Wilhelmi, Leiter der Agentur für Arbeit Trier: „Gerade in Zeiten der Pandemie ist es wichtig, den Fokus auf die Ausbildung zu legen und an die Zukunft zu denken. Die S&D Blechtechnologie versteht es, dem Fachkräftemangel mit eigener Ausbildung und Nachwuchskräfteförderung entgegenzuwirken. Und sie erhöht sogar noch ihre Investitionen in die Ausbildung, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, die die Pandemie mit sich bringt.“

Das Ausbildungszertifikat wird alle zwei Jahre von der Agentur für Arbeit Trier im Rahmen der bundesweiten Woche der Ausbildung an einen regionalen Ausbildungsbetrieb verliehen. Die Woche der Ausbildung findet in diesem Jahr vom 15. bis zum 19. März unter dem Motto „Zukunft braucht Ausbildung – #AusbildungKlarMachen“ statt und richtet sich mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm an jugendliche und erwachsene Ausbildungsinteressierte sowie Eltern.

Das gesamte Veranstaltungsprogramm gibt es unter: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/trier/veranstaltungen

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Tourist-Info und Städtische Bücherei in Mayen ab 16. März wieder geöffnet

Mayen, 15.03.2021 – Gute Nachrichten für alle Lesefreunde und diejenigen, die sich über die Ausflugsmöglichkeiten in der Region informieren wollen: Die Bücherei und die Tourist-Information im Theodore-Dreiser-Haus öffnen am 16. März wieder für Besucher.

Mit Abstand, einer Personenbegrenzung und selbstverständlich mit Maske (FFP2 oder OP-Maske) können die beiden Einrichtungen ab 16. März wieder regulär besucht werden. Bis dahin ist ein Besuch nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Sollten die Inzidenzzahlen steigen, kann es zu einer Veränderung kommen und sodann wäre ausschließlich „Termin-Shopping“ möglich. Informieren Sie sich im Zweifel vor Ihrem Besuch kurz telefonisch!

Die Bücherei bietet auch ihren Bestell- und Abholservice weiter an: Kunden mit einem Benutzerausweis der Stadtbücherei Mayen äußern ihre Wünsche, konkrete Autoren, Titel oder bestimmte Themen per Mail unter stadtbuecherei-mayen@gmx.de oder während der Öffnungszeiten auch telefonisch unter 02651/901 940. Alternativ packt das Büchereiteam auch Überraschungstüten.

Genaue Medientitel lassen sich im Online-Katalog unter www.mayen.de/findus recherchieren. Bitte beachten Sie, dass die Ausleihhinweise im Katalog zurzeit nicht tagesaktuell sein können und geben Sie gerne ein paar Titel mehr an, falls die Wunschmedien nicht verfügbar sind.

Die Tür des Theodore-Dreiser Haus ist Montag bis Freitag von 9 – 17 Uhr und Samstag von 10 – 13 Uhr geöffnet.

Dabei ist jedoch am Montag und Donnerstag nur eine Buchrückgabe oder eine Abholung der vorbestellten, bereits gepackten Büchertüten möglich.

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Informationen zu aktuellen Abrufzahlen Corona-Hilfen

Region/Berlin, 15.03.2021 – Das BMWi hat am vergangenen Freitag, 12.03.2021, alle Abschlagszahlungen wieder gestartet. Alle aufgelaufenen Abschlagszahlungen, die sich wegen der kurzfristigen Aussetzung aufgrund von Verdachtsfällen ergeben hatten, konnten noch am Freitag in die Bearbeitung gegeben werden und zur Auszahlung von der Bundeskasse angewiesen werden. Konkret wurden noch am 12.03.2021 alle rund 60.000 Anträge mit einem Volumen von 587 Millionen Euro bearbeitet und von der Bundeskasse zur Anzahlung angewiesen. Diese Beträge werden in den nächsten Tagen auf den Konten der AntragstellerInnen eingehen.

Zu den aktuellen Abrufzahlen im Überblick:

Seit Beginn der Corona-Krise sind insgesamt über 88 Mrd. Euro an Hilfen für die Wirtschaft bewilligt; hinzukommt das Kurzarbeitergeld im Umfang von rund 25 Mrd. Euro. Zu den Corona-Hilfen für die Wirtschaft zählt ein breites Portfolio an Instrumenten für Unternehmen und Beschäftigte. Auch für das Jahr 2021 bestehen allein im Bundeswirtschaftsministerium sechs große Unterstützungsprogramme zur Verfügung fort (KfW-Sonderprogramm, Überbrückungshilfen, außerordentliche Wirtschaftshilfe (November-/Dezemberhilfe), Wirtschaftsstabilisierungsfonds – WSF, Schutzschirm für Warenkreditversicherer, Bürgschaftsprogramm). Einen Überblick über die Corona-Hilfen für die Wirtschaft finden Sie auch hier: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Infografiken/Wirtschaft/corona-hilfen-fuer-unternehmen.html

Die Auszahlungen zur November- und Dezemberhilfe steigen weiterhin täglich an. Aktuell wurden rund 8,7 Mrd. Euro an die betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmer ausgezahlt. Der Bund hat bei der November- und Dezemberhilfe mittlerweile über 96% der Abschlagszahlungen geleistet, die regulären Auszahlungen sind nun seit einigen Wochen Sache der Länder (seit 12.01.2021  bei der Novemberhilfe und seit 1.2. 2021 bei der Dezemberhilfe).

Bei der  Überbrückungshilfe III, die seit dem 10. Februar läuft, wurden Abschlagszahlungen in einer Höhe von über 989,7 Millionen Euro ausgezahlt. Aktuell sind bereits etwa 66.000 Anträge gestellt wurden. Seit dem 12. März 2021 ist auch hier das reguläre Fachverfahren durch die Länder angelaufen, so dass auch hier die regulären und damit vollständigen Auszahlungen durch die Länder noch im März erfolgen können.

Seit dem 16.02.2021 gibt es auch Antragstellung für die Neustarthilfe für natürliche Personen. Die Neustarthilfe ermöglicht Soloselbständigen einen Einmal-Zuschuss von bis zu 7500 Euro. Seither wurden etwa 96.000 Anträge gestellt in einem Volumen von über 571,8 Millionen Euro. Ausgezahlt wurde bereits die Summe von über 540,4 Mio. Euro und damit über 94 Prozent der Anträge.

Im Einzelnen,  Stand heute, 15.03.2021:

  1. Außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat November:

Die Abschlagszahlung für die Novemberhilfe läuft seit dem 27.11.2020, die reguläre Auszahlung durch die Länder seit dem 12.01.2021.

Es sind bisher rund 350.000 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen in Höhe von 5.453.831.016,36 Euro eingegangen und 4.593.755.146,11 Euro (= Abschlagszahlungen + reguläre Auszahlungen in Summe) wurden bereits ausgezahlt. Von der ausgezahlten Summe sind 2.704.956.853,26 Euro reguläre Auszahlungen durch die Länder; der Rest sind Abschlagszahlungen, nämlich 1.888.798.292,85 Euro. Bei etwa 90.000 handelt es sich um Direktanträge. Die übrigen circa 259.000 Anträge wurden über prüfende Dritte eingereicht.

  1. Außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat Dezember:

Die Abschlagszahlung für die Dezemberhilfe läuft seit Anfang Januar (05.01.2021).

Es sind bisher rund 329.000 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen in Höhe 5.594.209.712,76 Euro eingegangen und 4.125.293.280,30 Euro (= Abschlagszahlungen + reguläre Auszahlungen in Summe) wurden bereits ausgezahlt. Von der ausgezahlten Summe sind 1.997.570.485,63 Euro reguläre Auszahlungen durch die Länder; der Rest sind Abschlagszahlungen, nämlich 2.127.722.794,67 Euro. Bei etwa 82.000 handelt es sich um Direktanträge. Die übrigen circa 247.000 Anträge wurden über prüfende Dritte eingereicht.

  1. Überbrückungshilfe III

Die Beantragung der Überbrückungshilfe III ist seit dem 10.02.21 möglich, die Abschlagszahlungen laufen seit dem 11.02.2021. Seit dem 12.03.2021 ist das reguläre Fachverfahren über die Länder angelaufen.

Mit Stand heute sind bereits etwa 66.000 Anträge gestellt wurden. Abschlagszahlungen wurden bereits in einer Höhe von 989.749.553,38 Mio. Euro geleistet. 

  1. Neustarthilfe für Soloselbständige

Die Beantragung der Neustarthilfen ist seit dem 16.02. möglich.  Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, aber dennoch stark von der Corona Krise betroffen sind, können einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro erhalten. Anträge können ab seit dem 16.02.2021 über ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Mit Stand heute wurden etwa 96.000 Anträge in einem Gesamtvolumen von 571.786.042,56 gestellt. Es kam bereits zu Auszahlungen in Gesamthöhe von 540.385.382,04 Euro.