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Norbert Neuser im „EU-Handwerks-Gespräch“

Region/Mayen-Koblenz – HwK Koblenz lädt Europa-Parlamentarier zum handwerkspolitischen Austausch ein. Die Europapolitik und das deutsche Handwerk – eine Beziehung, die viel enger und umfangreicher ist, als auf den ersten Blick sichtbar. Denn 80 Prozent aller politischen Entscheidungen, die auf nationaler Ebene in Europa umgesetzt werden, kommen von der Europäischen Union. Vor diesem Hintergrund pflegt die Handwerkskammer (HwK) Koblenz einen intensiven Dialog mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments und lädt deren Abgeordnete verschiedener Parteien zum Gespräch nach Koblenz ein. Eine Einladung, von der Norbert Neuser gern Gebrauch machte, denn „die Koblenzer Handwerkskammer genießt auch in Brüssel einen guten Ruf und ist vorbildlich in der Interessensvertretung des Handwerks.“

Norbert Neuser ist seit 2009 Mitglied des Europaparlamentes und Mitglied der Fraktion der progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Parlament (SPD). Der Bopparder kennt die Arbeit der Handwerkskammer über viele Termine und Veranstaltungen, nennt gerade die HwK-Meisterfeier ein Aushängeschild für berufliche Möglichkeiten im Handwerk. Die jüngste Visite in den Koblenzer Bildungszentren nutzte die Kammerspitze um Präsident Kurt Krautscheid und Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich zum Gespräch über aktuelle politische Entwicklungen, die aus Brüssel in das regionale Handwerk hineinstrahlen, so bei den Themen nachhaltige Finanzierung und Kreislaufwirtschaft. Auch internationale Projekte im Zeichen wirtschaftlicher Entwicklung, Berufsbildung und Nachhaltigkeit waren Themen. Neuser und die HwK Koblenz sind hier seit vielen Jahren besonders aktiv und verfügen über umfangreiche Erfahrungen.

Auch der Blick in die Praxis kam nicht zu kurz und der Europaabgeordnete informierte sich aus erster Hand bei Lehrlingen und Ausbildungsmeistern. Gerade der Austausch mit Jugendlichen warf eine wichtige Fragestellung auf: wie ist die Nachwuchssituation im Handwerk, wie wird dieser Wirtschaftsbereich durch Schüler, Lehrer und das Elternhaus wahrgenommen? „Aus eigener Erfahrung und ehemaliger Leiter einer Schule in Boppard weiß ich, dass das Handwerk hier leider unterschätzt wird. Die Wahrnehmung der beruflichen Bildung in der Öffentlichkeit, im Schulsystem, bleibt leider im Vergleich zur akademischen Laufbahn deutlich zurück.“ Dabei ist das Handwerk in vielen Bereichen sogar Vorreiter, so bei der Gestaltung regionaler, nachhaltiger Wirtschaftskreisläufe, verfügt über eine stabile Auftragslage und bietet Möglichkeiten der Selbstverwirklichung und Karrierechancen.

„Das hat sich auch in der Corona-Krise deutlich gezeigt, denn die konjunkturelle Situation im Handwerk verlief überdurchschnittlich gut, die Ausbildung Jugendlicher konnte weiterhin durchgeführt werden und in vielen Prozessen hat sich ausgezahlt, dass das Handwerk digital gut aufgestellt ist“, erklärte HwK-Präsident Krautscheid. Gerade in der Digital-Offensive konnten große Fortschritte erzielt werden.

Die Rolle der Europapolitik auf das Handwerk kommentierte Hauptgeschäftsführer Hellrich: „Unsere Betriebe orientieren sich verstärkt an EU-Vorgaben und unsere Aufgabe als Kammer ist es, ihnen dabei zu helfen, sie zu unterstützen und zu beraten.“ Entsprechend sind die HwK-Beratungsleistungen aufgestellt – auch das lobte Neuser als wichtigen Beitrag an der Schnittstelle politischer Entscheidungen und ihrer lokalen Vermittlung und Umsetzung. „Das sollten wir auch möglichst bald wieder in Brüssel pflegen und ich freue mich auf die Fortsetzung der EU-Handwerksgespräche im parlamentarischen Umfeld.“

Informationen zur Zusammenarbeit der Handwerkskammer Koblenz mit dem EU-Parlament: Christiane Zügner, Tel. 0261/ 398-241, christiane.zuegner@hwk-koblenz.de

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Hochwald-Konzern gibt Bilanz-Pressekonferenz in Obergartzem

Mechernich-Obergartzem – Start zur Jahreswende. Leichte Bauverzögerungen wegen Corona-Pandemie – Energierecycling durch Gasgegendruck und Photovoltaik – Das Ziel ist die energetische Autonomie im Werk Mechernich. Ob Privatperson oder Konzern – die Covid-19-Pandemie ist an niemandem spurlos vorübergegangen. Auch an der Hochwald Food GmbH nicht, wie sich vergangenen Freitag bei der Präsentation des aktuellen Geschäftsberichtes in der Nähe der Baustelle der modernsten Molkerei des Konzerns in Obergartzem herausstellte.

Baustelle mit Parkplätzen: Auch auf den Zubringerstraßen ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Insgesamt sollen im Werk Obergartzem 100 Lkw-Ladungen Milch pro Tag verarbeitet werden. Man rechnet mit 300 Lkw-Bewegungen am Tag. Foto: Hochwald/pp/Agentur ProfiPress

Hygiene- und Abstandsregeln, mobiles Arbeiten sowie Maskenpflicht und Teststrategien am Bau seien letztlich verantwortlich für – wenn auch insgesamt sehr geringfügige – Verzögerungen bei der Fertigstellung des 200-Millionen-Baus im Mechernicher Gewerbegebiet „Obergartzem III“. Statt Oktober rechnet Geschäftsführer Detlef Latka jetzt mit einem Anlaufen des Betriebs spätestens zum Jahreswechsel.

„Obwohl aufgrund der geltenden Beschränkungen zwischenzeitlich ein kompletter Bautrupp aus Polen nicht einreisen durfte, liegen wir noch sehr gut im Zeitplan“, sagte Latka vor Pressevertretern im benachbarten Krewelshof. Sein Geschäftsbericht hinterließ einen positiven Eindruck.

Höhere Milchpreise für Bauern

Nach einem starken Einbruch der Preise für Milchprodukte in der ersten Jahreshälfte folgte eine rasche Erholung, hieß es in der Pressekonferenz. Diese habe zwar das Niveau von vorher nicht ganz erreicht, aber insgesamt die Zahlung überdurchschnittlicher Milchpreise an die Bauern ermöglicht.

Durch den Corona-bedingt gestiegenen Absatz von Milchprodukten über den Einzelhandel profitierte das Unternehmen sogar von der Krise und konnte 2020 einen Umsatz von 1,65 Milliarden Euro erzielen. 204,9 Millionen flossen wieder in zukunftsorientierte Investitionen, das meiste davon in die neue Produktionsstätte in Mechernich.

„Unsere vor fünf Jahren entwickelte Strategie »Hochwald 2020« ist voll aufgegangen“, betonte Detlef Latka in der Pressekonferenz in Obergartzem. Die darin festgelegte Steigerung des Eigenkapitals um 40 Prozent habe die Verwirklichung des Mechernicher Werkes überhaupt erst möglich gemacht.  „Das sind Zahlen, auf die wir sehr stolz sein können“, so der Geschäftsführer.

Ab dem kommenden Jahr sollen in Mechernich auf einer Fläche von 60.000 Quadratmetern rund 800 Millionen Kilogramm Milch pro Jahr verarbeitet werden. Dies sei jedoch nur die erste Ausbaustufe, wie Thorsten Oberschmidt von der Geschäftsführung in der Pressekonferenz erklärte.

Nachhaltigkeit spielt große Rolle

„Im Werk Mechernich-Obergartzem ist noch ausreichend Platz für weitere Maschinen und eine mögliche Ausweitung der Produktion vorhanden“, so Oberschmidt zu Medienvertretern. Auch das Thema Nachhaltigkeit spiele bei dem Bauprojekt eine gewichtige Rolle, führte Detlef Latka aus: „In sogenannten Gasgegendruckkabinen erzeugen wir mehr Druck, als für den eigentlichen Molkereiprozess notwendig wäre. Diesen Überschuss nutzen wir mit dem gezielten Ablass durch Turbinen zur Energiegewinnung.“

Zwischen 40 und 50 Prozent der benötigten Energie könne dadurch direkt vor Ort erzeugt werden. Zudem sei der Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Werkes geplant. Auf lange Sicht sei völlige CO2-Neutralität das Ziel: „Mit unserem Partner Nestle arbeiten wir derzeit an einem »Zero-Projekt«, das 2022 an den Start gehen soll.“ Aktuell sei man auf einem guten Weg, die finalen Verträge für diese Kooperation zu entwerfen, mit denen man dieses zukunftsorientierte Ziel erreichen möchte.

Der Geschäftsführer bei Hochwald Foods GmbH, Detlef Latka, rechnet im Lauf des Jahres mit steigenden Milchpreisen. Das sei „angesichts der deutlich gestiegenen Kosten auf den Milchviehbetrieben auch eine dringend notwendige Entwicklung“.

Ausgehend von der Umsatzentwicklung der ersten Monate des Geschäftsjahres geht das Unternehmen den Angaben zufolge für 2021 von einem Jahresumsatz und einem Konzernjahresüberschuss über dem Niveau des Vorjahres aus. Der Hauptsitz der genossenschaftlichen Muttergesellschaft Hochwald Milch eG ist im rheinland-pfälzischen Thalfang im Hunsrück.

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Westnetz investiert 500.000 Euro in Versorgungs-Sicherheit

Mayen – Neuer Hubsteiger und neuer LKW mit Ladekran im Einsatz für das Regionalzentrum Rauschermühle. Moderne Fahrzeuge im Fuhrpark des Verteilnetzbetreibers gewährleisten sicheren Netzbetrieb. Die Westnetz GmbH hat zwei neue Spezialfahrzeuge in ihren Fuhrpark an den Standorten Mayen und Faid des Regionalzentrums Rauschermühle mit aufgenommen. Dabei handelt es sich in Mayen um einen Hubsteiger und in Faid um einen LKW mit Ladekran. Beide Fahrzeuge wurden von dem Verteilnetzbetreiber neu angeschafft und sind mit modernster Technik ausgestattet. Sie dienen zur Instandhaltung des gesamten Versorgungsnetzes des Regionalzentrums Rauschermühle und gewährleisten eine sichere und zuverlässige Energieversorgung in der Region. Am Standort Mayen kamen nun Dirk Meid, Oberbürgermeister der Stadt Mayen, und Alfred Schomisch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel, mit Vertretern des Energieunternehmens Westenergie und dessen Verteilnetzbetreiber Westnetz zusammen, um sich einen ersten Eindruck von den Fahrzeugen zu verschaffen.

Der Hubsteiger der Firma Ruthmann ist ein LKW mit Teleskopmast und Allrad-Fahrgestell der Firma MAN.

Als Arbeitsbühne dient ein Korb, welcher exzentrisch am Teleskopmast befestigt ist, sich in der Höhe verstellen sowie horizontal schwenken lässt und mit bis zu 350 Kilogramm belastet werden kann. „Der Arbeitskorb besteht aus Aluminium und ist mit Kunststoff isoliert, so dass er bestens für Arbeiten in Umspannanlagen und unter Spannung geeignet ist“, erläutert Johannes Faßbender, Netzbezirksmeister bei Westnetz in Mayen und fügt hinzu: „Mit einer Arbeitshöhe von bis zu 23 Metern und einer seitlichen Reichweite von über 18 Metern, werden wir das Fahrzeug hauptsächlich für die Wartung und Instandsetzung der Freileitungen und Straßenbeleuchtung als auch für diverse Arbeiten auf Dächern einsetzen.“ Westnetz investierte 250.000 Euro in die Anschaffung des neuen Fahrzeugs. „Eine Investition, die sich bezahlt macht“, findet Tom Fuchs, Leiter des Netzbetriebs im Regionalzentrum Rauschermühle bei Westnetz. „Der Vorteil dieses Fahrzeuges liegt ganz klar in der schnellen und sicheren Erreichung von höhergelegen Arbeitsstellen. Im Fall einer Versorgungsunterbrechung können wir somit Störungen schneller beheben, was allen Bürgerinnen und Bürgern im Versorgungsgebiet zu Gute kommt. Und letztendlich erhöhen wir mit diesem professionellen und sicheren Arbeitsmittel den Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Tom Fuchs.

Am Standort der Westnetz in Faid steht ab sofort für die Arbeiten im Regionalzentrum Rauschermühle ein LKW der Firma MAN mit Ladekran und Winde von Palfinger zur Verfügung. Auch hier investierte das Unternehmen 250.000 Euro in die Anschaffung des Fahrzeugs. Mit einer Reichweite von 15 Metern und einer Hubkraft von 5.700 Kilogramm wird der LKW insbesondere dafür eingesetzt, um schwere Betriebsmittel zu transportieren. Ebenso kommt er bei Demontagen, Neubauarbeiten im Ortsnetz sowie bei Arbeiten im Bereich der Freileitungen zum Einsatz. „Der Vorteil des Fahrzeugs liegt in der Kombination aus LKW mit Ladefläche, Kran und Winde. Dadurch können wir schwere Betriebsmittel selber auf- bzw. abladen, transportieren und punktgenau an einer Baustelle positionieren. Die Winde kommt uns vor allem bei Montage- und Demontagearbeiten im Bereich der Freileitung zu Gute. Das macht unsere Arbeit wesentlich effizienter“, erklärt Johannes Faßbender von Westnetz.

Oberbürgermeister Dirk Meid aus Mayen ist begeistert von der Leistungsfähigkeit der neuen Fahrzeuge.

„Westnetz verbessert durch diese Investition ihre bekannte Servicequalität und ihre Reaktionszeiten für alle Bürgerinnen und Bürger in Mayen und Umgebung. Wir sind dankbar, dass Westnetz in die Versorgungssicherheit unserer Stadt und der Region investiert“, so Dirk Meid. Auch Alfred Schomisch weiß den Servicegedanken zu schätzen: „Gerade im ländlichen Bereich steht Westnetz als Netzbetreiber tagtäglich vor großen Herausforderungen, das Netz Instand zu halten und die Versorgung bei Wind und Wetter zu gewährleisten. Die neuen Fahrzeuge schaffen die besten Voraussetzungen für einen sicheren Netzbetrieb.“

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Community der Gründer-Stipendiaten wächst und trifft sich zum zweiten GründercampNRW

Region/Düsseldorf – Wirtschaftsminister Pinkwart: Wer erfolgreich gründen will, braucht die richtigen Kontakte, Austausch und Netzwerke. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW teilt mit: Rund 180 Gründerstipendiatinnen und -stipendiaten aus Nordrhein-Westfalen haben an der zweiten großen Netzwerkveranstaltung zum Gründerstipendium.NRW – dem GründercampNRWDigital – teilgenommen und sich digital mit Vertretern der DWNRW-Hubs, der NRW.BANK und von NRWalley zu Fragen der Finanzierung, Vernetzung mit dem Mittelstand und Verkaufsstrategien ausgetauscht.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eröffnete das GründercampNRWDigital im Basecamp Bonn mit einer Podiumsdiskussion mit Dr. Alice Martin (Mit-Gründerin der Telemedizin App Dermanostic), Oliver Thylmann (Mit-Gründer des Softwareunternehmens Giant Swarm), Peter Hornik (Geschäftsführer des Digihub Düsseldorf) und Torsten Jensen (Geschäftsführer NRWalley). Dr. Alice Martin lieferte in einer Keynote Input zu den Hürden und Herausforderungen beim Aufbau ihrer Firma.

Minister Pinkwart: „Mit unserem Gründerstipendium bieten wir Gründerinnen und Gründern die nötige finanzielle Sicherheit schon zu Beginn ihrer Gründungsidee. Ebenso wichtig für den Erfolg sind die richtigen Kontakte – und auch da können wir die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer tatkräftig unterstützen. Mit unserem Gründercamp bieten wir den Austausch mit erfahrenen Experten in lockerer Atmosphäre und gleichzeitig geben wir hilfreichen Input für den weiteren Weg der Gründung mit.“

Das Format hat die Landesregierung im Herbst 2019 gestartet. Im ersten Camp konnten sich Gründerinnen und Gründer live auf der Zeche Zollverein mit anderen Gründern und Stipendiaten austauschen und in Workshops Gründungsfragen diskutieren.

Der öffentliche Teil des diesjährigen Gründercamps ist unter diesem Link abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=98S0_N7BDCA

Die Stipendiaten des Gründerstipendium.NRW erhalten ein Jahr lang jeweils 1.000 Euro monatlich. Insgesamt 38 Netzwerke mit 100 Anlaufstellen in Nordrhein-Westfalen übernehmen die Auswahl und Beratung der Interessenten. Sie unterstützen bei der Antragstellung und bieten eine zeitnahe Möglichkeit zur Präsentation vor den Jurys.

Das Gründerstipendium im Überblick:

  • 4392 Personen aus 2541 Gründungsvorhaben haben sich beworben.
  • 2906 Personen wurden von einer Jury zur Förderung empfohlen. Davon erhalten bereits 2402 das Gründerstipendium.
  • Die angehenden Stipendiaten sind durchschnittlich 29,9 Jahre alt.
  • Der Frauenanteil liegt bei rund 24 Prozent.
  • 39,7 Prozent der Antragstellerinnen und Antragsteller kommen aus Hochschulen und Fachhochschulen und 29,8 Prozent kommen aus einem Beschäftigungsverhältnis.

Weitere Informationen zum Gründerstipendium.NRW und eine Liste der regionalen Ansprechpartner finden Sie unter www.gruenderstipendium.nrw.

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GRÜNDERPREIS NRW 2021 startet in die Bewerbungsphase

Region/Düsseldorf – Innovative Gründerinnen und Gründer aus Nordrhein-Westfalen haben die Chance auf 60.000 Euro Preisgeld. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit: Bereits zum zehnten Mal vergeben das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und die NRW.BANK den GRÜNDERPREIS NRW und stellen mit der Auszeichnung auch in diesem Jahr die innovative Gründerszene des Landes in den Mittelpunkt. Ab sofort können sich erfolgreiche Unternehmensgründerinnen und -gründer für den GRÜNDERPREIS NRW 2021 bewerben und insgesamt 60.000 Euro Preisgeld gewinnen. Die Bewerbung erfolgt in diesem Jahr zum ersten Mal rein digital.

 Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andres Pinkwart: „Gründerinnen und Gründer benötigen neben unternehmerischer Kreativität viel Mut – ganz besonders in dieser herausfordernden Zeit. Die Entschlossenheit und das Durchhaltevermögen, an die Innovationskraft der eigenen Ideen zu glauben, möchten wir mit der zehnten Ausgabe des Gründerpreises anerkennen und belohnen. Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, dass die vielen tollen Gründerinnen in Nordrhein-Westfalen noch mehr den Mut finden, sich zu bewerben. Sie profitieren insbesondere von den starken Netzwerken, die der GRÜNDERPREIS bietet.“

Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK: „Vielversprechende Gründungskonzepte mit zukunftsweisenden Ideen sind eine tragende Säule für unser Land. Eine unserer Kernaufgaben als Förderbank für Nordrhein-Westfalen ist es, solche Gründungen nachhaltig zu unterstützen. Diesem Prinzip folgen wir mit den Auszeichnungen: Wir fördern, was NRW bewegt.“

Ungeachtet ihrer Branchenzugehörigkeit haben alle Unternehmen, die zwischen 2016 und 2019 in Nordrhein-Westfalen gegründet wurden, die Möglichkeit zur Teilnahme am diesjährigen GRÜNDERPREIS NRW. Vom klassischen Handwerks- oder Industriebetrieb über das Restaurant mit neuartigem Gastronomiekonzept bis hin zum hochdigitalisierten Technologie-Start-up: Jede Gründung hat Chancen auf den Sieg.

Eine Fachjury unter Vorsitz von Prof. Dr. Christine Volkmann, Inhaberin des Lehrstuhls für Unternehmensgründung und Wirtschaftsentwicklung an der Bergischen Universität Wuppertal, trifft die Entscheidung über die zehn Nominierten, aus denen am Ende die drei Sieger hervorgehen. Die Bewertungskriterien sind vielfältig: Neben dem wirtschaftlichen Erfolg fließen Aspekte wie die Kreativität der Geschäftsidee, das gesellschaftliche Engagement, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in die Entscheidungsfindung ein.

Prof. Dr. Volkmann: „Qualitativ verzeichnen wir bei den Bewerbungen schon seit Jahren ein wirklich hohes Niveau. Bedauerlicherweise waren bislang die Gründungen von Frauen deutlich unterrepräsentiert. Ich möchte alle jungen Unternehmerinnen in Nordrhein-Westfalen dazu aufrufen, uns ihre innovativen Ideen vorzustellen. Gleichzeitig gibt es viele Beispiele von guten Unternehmensnachfolgen in Nordrhein-Westfalen. Über diese Bewerbungen freuen wir uns immer ganz besonders, denn sie beweisen die Nachhaltigkeit von Unternehmertum in unserem Land.“

Über den Wettbewerb

Der GRÜNDERPREIS NRW zählt zu den bundesweit höchst dotierten Wettbewerben seiner Art. Das Preisgeld wird von der NRW.BANK gestiftet (1. Platz: 30.000 Euro, 2. Platz: 20.000 Euro, 3. Platz: 10.000 Euro).

Seit 2012 werden mit dem Preis die erfolgreichsten und kreativsten Gründungen aus Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Preisträger des Vorjahres waren die oculavis GmbH aus Aachen, die WMD Service GmbH aus Dortmund und die Grubenhelden GmbH aus Gladbeck.  

Die diesjährige Preisverleihung findet am 29. November 2021 in Düsseldorf statt. Weitere Informationen zum Wettbewerb und die elektronischen Teilnahmeunterlagen finden Sie im Internet unter www.gründerpreis.nrw.

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Raiffeisenbank Eifeltor und Raiffeisenbank Kehrig beschließen Fusion

Lutzerath/Kehrig – Bereits im Rahmen der Generalversammlung 2018 hatte der Vorstand der Raiffeisenbank Kehrig die Mitglieder darüber informiert, dass aufgrund ihrer geringen Personaldecke ein Fusionspartner für eine Fusion in 2021 gesucht werden sollte. Als gute Nachbarn kooperieren die Raiffeisenbank Kehrig und die Raiffeisenbank Eifeltor bereits seit 2019 in vielen Bereichen miteinander. „Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir unseren Mitgliedern die Fusion der Raiffeisenbank Kehrig mit der Raiffeisenbank Eifeltor vorschlagen wollen, da das neue gemeinsame Institut auf wirtschaftlich soliden Füßen stehen wird und wir nicht nur unsere Mitglieder und Kunden in guten Händen wissen.

Uns war darüber hinaus besonders wichtig, dass auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gute berufliche Perspektive in dem gemeinsamen Institut haben. Außerdem haben wir für den Standort in Kehrig eine zehnjährige Bestandsgarantie erreicht.“, so die Vorstandsmitglieder der Raiffeisenbank Kehrig, Willi Kerzmann und Ralf Ockenfels, im Rahmen der Generalversammlung in Kehrig. Das fusionierte Institut soll die Erfolge aus beiden Häusern verbinden und so zusammen gestärkt in die Zukunft gehen. „Auch nach der geplanten Verschmelzung werden wir eine kleine Raiffeisenbank bleiben, die mit kurzen Entscheidungswegen die besten Lösungen für die Mitglieder und Kunden bietet.

Dabei können die Kunden wählen, auf welchem Weg sie Kontakt zu ihrer Raiffeisenbank aufnehmen wollen: per Telefon, online oder persönlich in der Filiale,“ erklärt Thomas Welter, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Eifeltor, die zukünftige gemeinsame Ausrichtung. „Wir sind froh darüber, dass wir mit den Kollegen der Raiffeisenbank Kehrig unseren Mitgliedern eine Fusion von zwei kleinen Banken vorschlagen können, die beide Kundennähe und Flexibilität leben. Wir wollen uns bewusst von den Milliardenbanken in der Nachbarschaft durch konsequente Nähe zum Kunden absetzen,“ führt Franzen zur zukünftigen Strategie der Bank an. Diesem Vorhaben stimmten die Mitglieder dann auch zu.

Die Mitglieder der Raiffeisenbank Kehrig votierten mit einer Zustimmung von rund 95 % und die Mitglieder der Raiffeisenbank Eifeltor mit einer Zustimmung von 100 Prozent für die Verschmelzung. Damit entsteht rückwirkend zum 1. Januar 2021 eine starke Raiffeisenbank mit einer Bilanzsumme von rund 400 Millionen EUR. Die Bank wird weiter „Raiffeisenbank Eifeltor eG“ heißen und ihren Sitz in Kaisersesch haben. Der Vorstand wird in Kaisersesch und Kehrig anzutreffen sein. Der Vorstand wird zukünftig aus den Vorstandsmitgliedern Elmar Franzen, Ralf Ockenfels und Thomas Welter gebildet.

In den Aufsichtsrat wurden die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder Heike Mais aus Faid, Gerhard Weber aus Kaisersesch sowie Reiner Weber aus Urmersbach turnusmäßig wiedergewählt. Aus dem Bereich der Raiffeisenbank Kehrig wurden neu in den Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Eifeltor die bisherigen Mitglieder des Aufsichtsrates der Raiffeisenbank Kehrig, Klaus Geisbüsch aus Mayen-Alzheim, Günter Gersabeck aus Gering und Hans-Albert Schwall aus Kehrig gewählt. Auch die Satzungsänderungen fanden die erforderliche Mehrheit. Hierbei fällt nach dem 1. Januar 2022 die beschränkte Nachschusspflicht auf die Haftsumme weg.

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KSK Mayen lädt ein zur kostenlosen Webkonferenz mit der Expertin Ina Fiedler – Anmeldung bis 9. Juli

Mayen – Staatliche Förderungen optimal nutzen als Häuslebauer, Käufer und Modernisierer. Für Hauskäufer, Bauherren und Modernisierer  gibt es viele Möglichkeiten von den Förderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu profitieren. Durch die Einführung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wurde die Förderung für energetische Sanierungen und energetisch optimierte Neubauten zum 01.07.2021 deutlich vereinfacht. Zudem wurden die Programme für Wohngebäude und Nichtwohngebäude erweitert und die Förderung erhöht. Neben attraktiven Förderdarlehen besteht auch die Möglichkeit einer Zuschussförderung.

Welches Angebot passt zu welchem Vorhaben? Wie können die staatlichen Förderungen optimal genutzt werden? Hierzu hat die Kreissparkasse Mayen die Expertin Ina Fiedler eingeladen. Ina Fiedler ist Prokuristin der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in Mainz. Seit gut 20 Jahren beschäftigt sie sich an der Seite der Sparkassen mit Bundes- und Landesförderung unter anderem in den Bereichen Existenzgründung, Mittelstandsförderung, Innovation, Umweltschutz und Wohnungsbau.

Am 15. Juli von 18.00 bis 19.00 Uhr erklärt sie in einer Webkonferenz, worauf es jetzt ankommt.

Eine Anmeldung ist bis zum 9.07.2021 möglich. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Interessierte schicken einfach eine Mail mit ihrem Vor- und Zunamen und Kontaktdaten an veranstaltung@kskmayen.de. Gerne können auch schon vorab Fragen eingereicht werden.

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Erneute Auszeichnung für Raiffeisenbank Westeifel eG

Arzfeld – Die Raiffeisenbank Westeifel eG wurde wieder als „Beste FördermittelBank“ in ihrer Bilanzsummenklasse von der DZ-Bank mit einem Preis belohnt. Wie auch im Vorjahr konnte die Raiffeisenbank Westeifel eG vor einigen Tagen von Herr Detlef Schüler, Bankenbetreuer der Deutschen Zentral-Genossenschaftsbank (DZ BANK) die Auszeichnung „Beste VR-Fördermittelbank“ entgegennehmen.

Die DZ BANK vergibt den Preis in jedem Jahr an die Banken, die führend bei der Vermittlung von zinsgünstigen öffentlichen Fördermitteln für ihre Kunden sind. Bei dem Wettbewerb konnte sich die Raiffeisenbank Westeifel eG für das Jahr 2020 in der Bilanzsummenklasse 250 – 500 Mio. Euro durchsetzen und gehört damit zu den erfolgreichsten Genossenschaftsbanken in der Region.

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„Leuchtturm-Projekt“ für die Eifel-Mosel-Region

Daun – Auch Stadtbürgermeister Friedhelm Marder zeigte sich über den Baubeginn der Junior Uni hoch erfreut: „Die Junior Uni Daun wird in ihrer Rolle als bildungspolitischer Leuchtturm äußerst positiv auf die Entwicklung unserer gesamten Region wirken, denn Bildung bedeutet auch immer Zukunft.“ Nach einer arbeitsreichen und intensiven Planungsphase wird die LEPPER Stiftung im Juli mit dem Bau der Junior Uni Daun beginnen. Das wurde mit einem feierlichen ersten Spatenstich am vergangenen Mittwoch auf dem Gelände der ehemaligen Brotfabrik in Daun gefeiert.

Eingeladen waren die Landrätin des Landkreises Vulkaneifel Julia Gieseking, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun, Thomas Scheppe, der Stadtbürgermeister Friedhelm Marder sowie weitere Gäste aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

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Land RLP fördert bezahlbares Wohnen in Sinzig

Sinzig/Mainz – Mit einem ISB-Darlehen in Höhe von rund 560.000 Euro und einem Tilgungszuschuss von rund 110.000 Euro fördert das Land Rheinland-Pfalz über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) fünf neue bezahlbare Wohnungen in der Harbachstraße in Sinzig. Das Projekt des Privatinvestors Michael Schuld ist für 25 Jahre zweckgebunden.

„Als Landesregierung arbeiten wir dafür, dass Wohnen für alle Menschen bezahlbar und lebenswert bleibt – in der Stadt und auf dem Land. Dabei wollen wir auch ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen vorantreiben. Deswegen investieren wir allein im Jahr 2021 einen Betrag von 375 Millionen Euro in die soziale Wohnraumförderung. Ich freue mich insbesondere, wenn sich auch private Investoren, wie Michael Schuld, in diesem Bereich aktiv engagieren und verbindlich zeigen. Denn durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure schaffen wir ausreichend bezahlbaren Mietwohnraum für Menschen aller Einkommensschichten“, sagte Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen.

Die Wohnungen dürfen zum Einstieg für nicht mehr als 5,40 Euro vermietet werden. „Zu diesem Preis gibt es in Sinzig kein vergleichbares Wohnen“, erklärte Bauherr Michael Schuld.

Als Förderbank des Landes finanziert und begleitet die ISB soziale Wohnungsbauprojekte: „Es freut uns sehr, dass wir zu zeitgemäßem, bezahlbarem Wohnraum in Sinzig beitragen können“, sagte Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB. Bis Ende Mai dieses Jahres habe die ISB im Landkreis Ahrweiler 27 Wohneinheiten mit einem Volumen in Höhe von 3,7 Millionen Euro gefördert.