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Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) startet bei der KfW

Region/Berlin – Die Bundesregierung entwickelt die Förderung effizienter Gebäude weiter: Zum heutigen 1. Juli 2021 startet bei der KfW die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ mit attraktiven Förderangeboten für Neubau und Sanierung von Wohn- und Nichtwohn­gebäuden. Damit stehen nun für alle Fördermaßnahmen der BEG wahlweise eine Kredit- oder Zuschussförderung zur Verfügung.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Wir haben im Gebäudesektor schon einiges erreicht: Von 1990 bis 2020 sind die Emissionen bereits um 43 Prozent gesunken. Die Emissionen müssen aber noch weiter sinken, wenn wir unsere ehrgeizigen Klimaziele erreichen wollen. Deshalb haben wir mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude den Sanierungsturbo eingeschaltet. Mit dem Start der KfW-Förderung ist das Förder­angebot nun komplett. Hauseigentümer können mit nur einem Antrag finanzielle Unter­stützung bekommen, auch wenn sie mehrere Maßnahmen beantragen. Investoren, die einen effizienten Neubau errichten, ein Bestandsgebäude zum Effizienzhaus sanieren oder einzelne energetische Maßnahmen durchführen möchten, können bei ihrer Hausbank ab dem heutigen 1. Juli 2021 besonders zinsgünstige KfW-Kredite beantragen.“

KfW-Vorständin Dr. Ingrid Hengster, zuständig für das inländische Fördergeschäft, sagt: „Deutschland hat sich vorgenommen, bis 2045 klimaneutral zu werden. Für dieses Ziel spielt der Gebäudesektor eine zentrale Rolle. Die Potenziale zur CO2-Einsparung sind hier gewaltig, besonders dann, wenn dabei auch die Chancen der Digitalisierung und der Erneuerbaren Energien genutzt werden. Das alles erfordert enorme finanzielle Anstrengungen. Aber wir sind darauf gut vorbereitet, denn die Förderung von Klimaschutz und Digitalisierung sind die Stärke der KfW. Unternehmen, Kommunen und privaten Investoren können sich darauf verlassen, dass wir sie auch künftig unter dem Dach der BEG mit attraktiven Finanzierungsangeboten unterstützen werden.“

Die BEG fasst die bestehenden verschiedenen Kredit- und Zuschussförderungen des Bundes im Gebäudebereich zusammen und schafft eine einheitliche Förderstruktur sowohl für Wohngebäude als auch für Nichtwohngebäude. Hauseigen­tümer können mit nur einem Antrag finanzielle Unterstützung bekommen, auch wenn sie mehrere Maßnahmen beantragen. So kann z.B. die Förderung für eine fachgerechte Planung und Baubegleitung zusammen mit der geplanten Baumaßnahme beantragt werden.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Jede Fördermaßnahme ist künftig entweder durch einen KfW-Kredit mit Tilgungszuschuss oder einen direkten Investitionszuschuss durch die KfW oder (bei Zuschuss für Einzelmaßnahmen) das BAFA möglich.
  • Die Fachplanung und Baubegleitung wird jetzt auch für Nichtwohngebäude gefördert.
  • Die Antragstellung einschließlich der Förderung für die Baubegleitung erfolgt zentral bei KfW oder BAFA.
  • In der neuen „Effizienzhaus EE“-Klasse führt die Nutzung Erneuerbarer Energien zu einer Erhöhung des Fördersatzes um weitere 5 Prozentpunkte (Bestandsimmobilie) bzw. 2,5 Prozentpunkte (Neubau).
  • Gebäude mit Zertifizierung „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“ erhalten über die neue „Effizienzhaus NH“-Klasse ebenfalls eine erhöhte Förderung. Informationen zum Qualitätssiegel werden auf dem Internetportal nachhaltigesbauen.de veröffentlicht.
  • Digitalisierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz werden besonders gefördert.
  • Die stufenweise Umsetzung eines zuvor erstellten individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) erhöht die Förderung zusätzlich um 5 Prozentpunkte.
  • Zur Qualitätssicherung ist grundsätzlich eine Energieeffizienz-Expertin oder ein Energieeffizienz-Experte aus der Energieeffizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena) einzubinden.

Weitere Informationen unter http://www.kfw.de/beg und www.deutschland-machts-effizient.de.

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Eifel-Mosel-Zeitung (EMZ) erweitert Geschäftsführung

Daun – Die Geschäftsführung der Eifel-Mosel-Zeitung GmbH, besetzt durch den Geschäftsführer und Firmengründer Peter Doeppes, wurde mit Stephanie Schüler erweitert. Stephanie Schüler ergänzt neben Peter Doeppes das Team der Eifel-Mosel-Zeitung als weitere Geschäftsführerin. „Ich freue mich, dass sich Stephanie Schüler dieser neuen Verantwortung stellt und gemeinsam mit mir dazu beitragen wird, dass sich die Eifel-Mosel-Zeitung weiterhin sehr positiv entwickelt“, so Peter Doeppes, Geschäftsführer und Firmengründer. „Die Eifel-Mosel-Zeitung (EMZ) ist eine der meist gelesenen Zeitungen in der Eifel-Mosel-Region. Mittlerweile wird sie in vier Landkreisen in über 126.000 Haushalte verteilt und ist damit die auflagenstärkste Wochenzeitung. Als Partner der Regionalmarke Eifel und der Zukunftsinitiative Eifel ist die Eifel-Mosel-Zeitung als Medien- und Informationszentrum in der Region fest mit den Menschen, Vereinen und den Unternehmen verbunden.

“Stephanie Schüler freut sich über ihre neue Aufgabe: „Für mich als regelmäßige Leserin der Eifel-Mosel-Zeitung ist sie ein starkes regionales Medium rund um die Themen Wirtschaft, Tourismus, Freizeit und Politik. Jede Woche stellt die Eifel-Mosel-Zeitung wertvolle Inhalte und Informationen mit regionalem und überregionalem Bezug seinen Lesern bereit. Das ist eine großartige Leistung aller Beteiligten. Ich freue mich daher sehr auf die Zusammenarbeit mit Peter Doeppes und mit dem gesamten Team.“ Aufgrund ihrer langjährigen, beruflichen Erfahrung hat Stephanie Schüler einen engen Bezug zum Mittelstand und kennt die Herausforderungen und Belange von Unternehmern in der heutigen Zeit sehr gut.

„Marken, Produkte und Unternehmen benötigen die passenden Partner, um ihre Angebote und Geschichten sichtbar werden zu lassen. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit der hohen Reichweite und einer überdurchschnittlich hohen Leserbindung eine hohe Aufmerksamkeit für unsere Werbepartner erreichen. Das macht die Eifel-Mosel-Zeitung zu einem interessanten Werbeträger – im Print und sogar digital. Das Angebot gilt es weiter auszubauen und um sinnvolle neue, digitale Plattformen zu ergänzen.“

Langjährige Erfahrung in verantwortungsvollen Positionen

Stephanie Schüler, in Trier geboren und an der Mosel aufgewachsen, studierte BWL mit Schwerpunkt Kommunikation und Handel an der Universität Trier. Sie ist seit Februar 2006 bei der TechniSat Digital GmbH und in leitenden Funktionen im Bereich Marketing und Kommunikation tätig. Seit Februar dieses Jahres ist sie Abteilungsleiterin Marketing und Kommunikation. Zusätzlich zu ihren Aufgaben bei der TechniSat Digital GmbH verwaltet Stephanie Schüler als Geschäftsführerin die Geschäfte der nexxoo Apps & Internet GmbH in Berlin (seit 2014). nexxoo ist als Digitalagentur in den Bereichen Mobile, E-Commerce und Online tätig. Das Team ist spezialisiert auf die Entwicklung von Apps, Online-Shops und Webseiten, begleitet aber auch digitale Transformationsprozesse und entwickelt digitale Geschäftsmodelle für Unternehmen. Seit kurzem ergänzt Schüler die Eifel-Mosel-Zeitung GmbH als weitere Geschäftsführerin.

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Kempenicher Unternehmen wolfcraft gewinnt German Brand Award 2021

Kempenich – Mit begeisternden Nutzererlebnissen und ganzheitlicher Kommunikation auf allen Kanälen hat wolfcraft beim German Brand Award 2021 in der Klasse „Excellent Brands“, Kategorie „Tools and Gardening“ gewonnen.

Am 17. Juni hat der Rat für Formgebung die German Brand Awards 2021 verliehen. Erneut ist wolfcraft unter den Preisträgern. Gewonnen hat die wolfcraft GmbH als „Excellent Brand“ in der Kategorie „Tools and Gardening“ mit ihren Laminat-Geling-Paketen sowie der damit verbundenen verbraucherorientierten Denkweise und Kommunikation.

Der DIY Experience Ansatz
„Wir wollen Selbermachern die bestmögliche User Experience bieten – von der Projektidee über die Informationsbeschaffung bis hin zur Verwirklichung mit unseren Werkzeugen“, erklärt Stefan Weigel, Geschäftsleiter Marketing und Entwicklung bei wolfcraft. Die Geling-Pakete „Laminat und Designboden einpassen“, „Laminat und Designboden verlegen“ sowie „Sockelleisten anbringen“ zeigen, wie dieses Konzept in der Praxis aussieht: Jedes Paket enthält das gesamte Werkzeug sowie nützliche Helfer, die für die jeweilige Aufgabe benötigt werden. Dazu gibt es auf der Website eigene Video-Tutorials und Videos von Produkttestern aus der DIY-Social-Media-Szene, Informationen über Laminat sowie Wissenswertes zur Vorbereitung. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und eine Einkaufsliste stehen auch zum Download zur Verfügung. „Mit unserem DIY Experience-Ansatz bieten wir 360°-Lösungen an jedem Punkt der Customer Journey. Dazu nehmen wir konsequent die Perspektive des Anwenders ein und liefern auf allen Kanälen und an jedem Punkt der Customer Journey Wissen, Support und Service. An jedem Touchpoint. Wir freuen uns, dass dieses Konzept nicht nur beim Verbraucher gut ankommt, sondern dieses Jahr auch mit dem German Brand Award ausgezeichnet wird“, so Weigel.

Innovation, Kommunikation und Service
Schon lange entwickelt wolfcraft Produkte, die es selbst ungeübten Heimwerkern ermöglichen, über sich hinaus zu wachsen und Projekte anzugehen, an die sie sich sonst womöglich gar nicht heranwagen würden. So hat sich das Eifeler Unternehmen inzwischen als wichtiger Impulsgeber für Innovation positioniert. Begleitend setzt wolfcraft auf ganzheitliche Kommunikation und Service – im Baumarkt, Online-Handel und den sozialen Medien.

Über wolfcraft
wolfcraft gilt als Mitbegründer der Heimwerker-Branche und ist als deutscher Hersteller und Lieferant von Handwerkzeugen und Elektrowerkzeugzubehör fest am Markt etabliert. Das Familienunternehmen wurde 1949 in Remscheid gegründet. Seit 1965 befindet sich die zentrale Verwaltung und Logistik in Kempenich. Von hier aus liefert wolfcraft rund 2.500 Artikel aus den Themenfeldern Maschinen-, Werk- und Spanntische, Transportsysteme, Spannwerkzeuge, Holzverbindungen, Elektrowerkzeugzubehör, Handwerkzeuge sowie projektspezifische Komplettsortimente in die ganze Welt.

 

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Mobau stellt im Stadtrat Mechernich Pläne für eine Baustoffzentrale vor

Mechernich-Kommern – „Keine Konkurrenz für Hellweg“. Acht bis 16 Arbeitsplätze in der Startphase, nach fünf Jahren bis zu 40 Beschäftigte insgesamt versprechen sich die Firmen Mobau Baustoff-Union und Mobau Dörr/Reiff von einer Neuansiedlung im Stadtgebiet Mechernich und zwar im Kommerner Gewerbegebiet Monzenbend hinter dem Baumarkt Hellweg.

Die geschäftsführenden Gesellschafter Manuel Nadenau, Dietmar Thelen und Dominik Kratz stellten das Vorhaben dem Mechernicher Stadtrat in einer Sitzung in der Kommerner Bürgerhalle vor. Der Rat nahm die Ausführungen zur Kenntnis – allerdings mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass der bestehende Baumarkt Hellweg nicht unter Konkurrenzdruck geraten soll.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sagte, die Stadt müsse „Hellweg schützen“ – man habe der Kette viel zu verdanken, da sie sich an dieser Stelle angesiedelt und eine Bedarfslücke im Einkaufsangebot der Kommune geschlossen habe.

„Baustoffhandel, kein Baumarkt“

Vize-Bürgermeister Günter Kornell fasste das, was Nadenau, Thelen und Kratz dem Rat vorstellten, mit den Worten zusammen: „Also handelt es sich bei Ihrem Vorhaben um einen Baustoffhandel, nicht um einen Baumarkt?!“ Tatsächlich haben die Unternehmer nach eigenem Bekunden in erster Linie Handwerker als Kundschaft im Visier. Privatleute sollen aber selbstverständlich nicht abgewiesen werden.

Mobau Baustoff-Union und Mobau Dörr/Reiff betreiben in Aachen, Düren, Eschweiler, Stolberg und Schleiden bereits Filialen für den Baustoffgroßhandel. Da die Unternehmen einen großen Kundenstamm im Bereich Mechernich/Euskirchen/Zülpich besitzen, ist ein in der Mitte des Euskirchener Kreisgebiets mit Nähe auch zum Dürener Umland liegender Standort für sie sehr erstrebenswert. Deshalb wolle man im Gewerbegebiet Kommern, Monzenbend, bauen.

Das Grundstück ist etwa 17.000 Quadratmeter groß und liegt direkt hinter dem Hellweg-Baumarkt Siehe auch die diesem Artikel beigestellte Grafik. Die Firmenvertreter sagten in der Ratssitzung, man sei sich darüber im Klaren, dass man mit dem Vorhaben Monzenbend Umsätze von der eigenen Schleidener Niederlassung nach Mechernich verlagere.

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„Nullzinsen“ ab heute 01.07.2021 für die Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovations-Vorhaben

Region/Berlin – Neue Programmstruktur der ERP-Förderkreditprogramme ab 2022. Ab heute, dem  01.07.2021 verbessern das Bundeswirtschaftsministerium und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Kreditkonditionen bei der Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben deutlich. So können Unternehmen ihr Vorhaben durch den ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit zu Zinsen ab 0,01% finanzieren. Insbe­sondere in den derzeit stark nachgefragten Laufzeiten von zehn Jahren wird es damit zu deutlich günstigeren Kreditkosten kommen.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Digitalisierung und Innovationen sind der Motor des strukturellen Wandels. Indem wir unsere Unternehmen in diesen Bereichen unter­stützen, schaffen wir die Grundlage für das Wachstum und die Arbeitsplätze von morgen. Mit verbesserten Zinskonditionen wird es für Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben nochmal attraktiver. Das gibt dem Aufschwung nach Corona nochmals Schwung!“

Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe: „Nicht erst seit den Erfahrungen aus der Corona-Pandemie stehen Unternehmen vor der Heraus­for­derung, stärker in die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse und Geschäfts­modelle zu investieren und für ihren Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit in digitalen Märken Inno­vationen voranzutreiben. Durch die Bereitstellung attraktiver Zins­konditionen kann die KfW damit die digitale Transformation und die Innovations­tätigkeit des Mittelstandes gezielt unterstützen und damit einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft leisten.“

Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit steht mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und jungen Unternehmen in Gründung zur Verfügung, um den Finan­zie­rungsbedarf im Zusammenhang mit einem Digitalisierungs- oder Innovationsvorhaben zu decken. Zudem können innovative Unternehmen ihren generellen Investitions- und Betriebsmittelbedarf decken. Mit bis zu 25 Mio. Euro Kreditbetrag pro Innovations- und Digitalisierungsvorhaben und einem Zinssatz ab 0,01% p. a. lassen sich Investitionen sowie Betriebsmittel kostengünstig finanzieren. Während der tilgungsfreien Anlaufzeit von bis zu zwei Jahren wird die Liquiditäts­belastung der Unternehmen nochmals verringert.

Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit ist Bestandteil der ERP-Förderung, die zum großen Teil über die KfW in Form von Krediten zur Verfügung gestellt wird. Die Schwerpunkte der ERP-Förderung liegen dabei auf Existenzgründungen, Unternehmen in strukturschwachen Gebieten sowie den Themen Innovation und Digita­lisierung. Zum 01.01.2022 wird die Struktur der ERP-Förderkreditprogramme verein­facht und der Fokus ausgeweitet werden. Künftig sollen alle kleinen und mittleren Unternehmen nach der Definition der Europäischen Kommission von den günstigen Finanzierungskonditionen der ERP-Förderkreditprogramme profitieren.

Das ERP-Sondervermögen fördert seit über 70 Jahren die Wirtschaft in Deutschland. Es stammt aus Mitteln des Marshallplans und wird vom Bundeswirtschaftsministerium verwaltet. Im Fokus der Förderung stehen kleine und mittlere Unternehmen, die in ihrer Finanzierungssituation oftmals gegenüber Großunternehmen strukturell benach­teiligt sind. Die ERP-Förderung leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen und der freien Berufe und trägt zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei.

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KSK Mayen schafft Wohnraum in Andernach und investiert in eine nachhaltige Zukunft

Mayen/Region/Andernach – Bauprojekt für Wohnkomplex in der Friedrichstraße geht in die letzte Phase. Der symbolische Einschlag des letzten Nagels zum Bauprojekt der Kreissparkasse Mayen (KSK) in der Andernacher Friedrichstraße konnte kürzlich von KSK-Vorstandschef Karl-Josef Esch als Bauherr im Beisein von Robert Ollig als Verwaltungsratsmitglied der KSK sowie Elmar Kanne aus dem Baubereich der KSK Mayen vorgenommen werden. Da aufgrund der Coronaauflagen ein klassisches Richtfest mit geladenen Gästen nicht möglich war, wurde der traditionelle Brauch des „letzten Nagels“ daher im kleinen Kreise mit einigen Handwerkern und Bauarbeitern vorgenommen.

Nachdem im vergangen September der symbolische Spatenstich den Baubeginn für das KSK-Bauprojekt kennzeichnete, konnte die Rohbauphase nun weitgehend abgeschlossen und der Beginn der letzten Bauphase zum Einbau der Haustechnik sowie dem Innenausbau eingeleitet werden. „Die voraussichtliche Fertigstellung ist für diesen Herbst geplant,“ wie Elmar Kanne als Bauverantwortlicher der KSK Mayen berichtet.

„An der Friedrichstraße in Andernach entsteht auf einem ehemaligen Parkplatz für KSK-Mitarbeiter ein Wohnkomplex mit insgesamt 14 Mietwohnungen in der Größenordnung zwischen 50 und 90 Quadratmetern Wohnfläche – teilweise barrierefrei gestaltet. Die Rohbauphase verlief planmäßig und wir freuen uns, dass wir mit unserem Bauvorhaben einerseits stadtnahen Wohnraum schaffen und andererseits das Andernacher Stadtbild positiv verändern und gleichzeitig die Attraktivität der Andernacher Innenstadt nachhaltig fördern“, freut sich KSK-Chef Karl-Josef Esch.

„Die Nachhaltigkeit haben wir natürlich permanent im Blick, was sich u.a. in moderner Haustechnik widerspiegelt. So wird auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert und im Erdgeschoss wird eine Luftwärmepumpe die Wohneinheiten mit Wärme versorgen. Weiterhin werden im Erdgeschoss auch ausreichend Kfz-Stellplätze sowie Lagerräume für die Bewohner vorhanden sein. Zudem haben wir darauf geachtet, dass wir nach Möglichkeit mit regionalen Handwerkern zusammen arbeiten und regionale Unternehmen mit der Bauausführung beauftragt haben“, erklärt Elmar Kanne abschließend.

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Wichtige Weichenstellung für die Zukunft der Regional-Förderung in Deutschland

Region/Berlin – GRW-Fördergebiet für den Zeitraum 2022-2027 neu festgelegt. Bund und Länder haben einstimmig eine neue Gebietskarte für die Förderung strukturschwacher Regionen in Deutschland für den Zeitraum 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2027 beschlossen. Damit haben sie die Grundlage für die Regionalförderung im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) geschaffen. Die GRW-Fördergebietskarte dient auch als räumliche Orientierung für zahlreiche Programme des Gesamtdeutschen Fördersystems für strukturschwache Regionen.

Eine Neuabgrenzung des Fördergebiets war aus beihilferechtlichen Gründen erforderlich. Mit dem neuen GRW-Fördergebiet haben Bund und Länder gemeinsam den Grundstein für mehr wirtschaftliche Dynamik in den heute noch wirtschaftlich schwächeren Regionen gelegt. Methodisches Fundament bildet dabei – wie schon in den Vorperioden – der GRW-Regionalindikator, mit dem das Ausmaß der regionalen Strukturschwäche in verschiedenen Bereichen (Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Infrastruktur und Demographie) umfassend abgebildet wird. Dieser Ansatz ermöglicht es, die bundesweit strukturschwächsten Regionen gezielt in den Blick zu nehmen und gleichzeitig besondere regionale Herausforderungen zu berücksichtigen.

Minister Altmaier hatte sich bei der Europäischen Kommission erfolgreich dafür eingesetzt, mit den EU-Regionalbeihilfeleitlinien in Deutschland mehr Regionalförderung zu erlauben als noch im Entwurf der Leitlinien vorgesehen war. Der erweiterte Handlungsspielraum wurde mit der neuen gesamtdeutschen Regionalfördergebietskarte bestmöglich ausgeschöpft. Das neue Fördergebiet spiegelt dabei wider, dass sich die regionale Entwicklung insbesondere in Ostdeutschland zunehmend ausdifferenziert. Viele Metropolregionen und ihre Einzugsgebiete wie beispielsweise Berlin und sein Umland haben sich wirtschaftlich gut entwickelt. Gleichwohl werden auch zukünftig weite Teile der neuen Länder Bestandteil der GRW-Fördergebietskulisse sein. Zugleich benötigen einige ländliche Regionen ebenso wie altindustrielle Gebiete in Umstrukturierung weiterhin Unterstützung, um im Standortwettbewerb mithalten zu können.

Die GRW ist das zentrale Instrument der nationalen regionalen Wirtschaftspolitik. Indem in den ausgewählten Regionen insbesondere Investitionen der gewerblichen Wirtschaft und in die kommunale wirtschaftsnahe Infrastruktur gefördert werden, trägt sie dazu bei, den verfassungsrechtlichen Auftrag zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland umzusetzen. Durchgeführt wird die GRW durch die Länder; der Bund gestaltet den Förderrahmen mit und trägt die Hälfte der Ausgaben. In diesem Jahr stehen inklusive der 250 Mio. Euro aus dem Konjunktur- und Zukunftsprogramm insgesamt 918 Mio. Euro Bundesmittel bereit.

Die neue GRW-Fördergebietskarte steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Europäische Kommission.

Weitere Informationen zur GRW finden Sie hier.

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„Es geht wieder voran! Die Nachfrage brummt!“

Region/Trier – HWK-Vollversammlung: Handwerk als Stabilitätsanker – Hauptproblem: Materialknappheit. „Es geht aufwärts! Die Wirtschaft fasst wieder Tritt!“ Mit dieser guten Nachricht versprühte Kammerpräsident Rudi Müller zum Auftakt der HWK-Vollversammlung gute Stimmung. Grund für diesen Optimismus: Bei der jüngsten Konjunkturumfrage im regionalen Handwerk waren nahezu vier von fünf Betrieben mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. „Über alle Handwerke hinweg überwiegt Zuversicht“, sagte er vor dem Handwerker-Parlament, das pandemiebedingt per Videokonferenz tagte. „Die Nachfrage brummt!“

Ein neues Problem habe zahlreiche Betriebe jedoch mit voller Wucht getroffen: die Materialknappheit. Lieferengpässe und explodierende Preise würden derzeit viele Gewerke belasten. Müller berichtete: Um die Probleme gemeinsam zu lösen, hat die HWK bereits einen „Runden Tisch zum Rohstoff Holz“ mit Vertretern aus Kommunen, dem regionalen Forst, der Sägewerke und dem Fachhandels ins Leben gerufen. Gemeinsam mit den Kreishandwerkerschaften der Region hat die HWK nun einen Appell zur Entschärfung der Lage an die regionale Politik und die Landesregierung gerichtet. Darin fordert sie unter anderem verlängerte Angebotsfristen bei öffentlichen Aufträgen und die erleichterte Vereinbarung von Preisgleitklauseln. Die HWK-Vollversammlung bekräftigte diese Forderung in einer Resolution (s. Infokasten)

Durch Hauptgeschäftsführer Axel Bettendorfs Rückblick auf das vergangene Halbjahr zog sich das Thema Corona wie ein roter Faden. Er berichtete vom Lockdown kurz vor Weihnachten und den geschlossenen HWK-Bildungszentren in Kenn und Trier. „Bis auf prüfungsrelevante Lehrgänge und Prüfungen, die ab dem 18. Januar wieder bei uns möglich waren, kamen wir erst wieder ab Mitte März in den Regelbetrieb“, sagte er. Die Lehrgänge für Auszubildende und der Fort- und Weiterbildung sind aber auch heute noch stark eingeschränkt. So findet der Unterricht in kleinen Gruppen statt.

Der HWK-Chef zeigte sich zuversichtlich, dass verschobene Lehrgänge nachgeholt werden können – umständehalber sogar in den Ferien. „Bisher hat es keinen verlorenen Corona-Jahrgang bei den Auszubildenden im Handwerk gegeben“, sagte Bettendorf. Eine Reihe von Einzel- bis hin zu Großveranstaltungen hingegen hat die Kammer absagen müssen, etwa die ÖKO-Messe, den Handwerkermarkt und die Meisterfeier. Die offizielle Eröffnungsfeier ihres neuen Bildungszentrums hat die HWK nun auf den 13. Mai 2022 verschoben.

Die Pandemie hat auch die Berufsorientierung und die Nachwuchssicherung getroffen. So wurden 2020 im regionalen Handwerk 5,5 Prozent weniger Lehrverträge neu abgeschlossen als im Vorjahr. In diesem Jahr sieht es etwas besser aus: Schon im Frühjahr hat der Ausbildungsmarkt sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Bettendorf betonte: „Es handelt sich um eine Momentaufnahme. Wir hoffen, dass dieser positive Trend im gesamten Ausbildungsjahr anhält.“ Ende Juni 2021 waren bei der Kammer noch rund 600 freie Lehrstellen im Handwerk der Region Trier gemeldet.

FORDERUNGEN

Angebotsfristen verlängern

Bei öffentlichen Aufträgen müssen in den betroffenen Gewerken die Angebotsfristen verlängert werden, da viele Lieferanten zurzeit keine Lieferzusagen machen oder nur Tagespreise abgeben. Bei Projekten, die bereits in der Durchführung sind, bittet die Handwerkskammer die öffentlichen Auftraggeber um die Verlängerung von Auftragserfüllungsfristen und den Verzicht auf Sanktionen.

Vereinbarung von Preisgleitklauseln erleichtern

Hinsichtlich des Entgelts bittet die HWK-Vollversammlung die Politik um Unterstützung, um bei öffentlichen Aufträgen die Vereinbarung von Preisgleitklauseln zu erleichtern. Viele Handwerksbetriebe sind nicht in der Lage, die explodierenden Einkaufspreise allein zu schultern. Geringe Preissteigerungen sind von den Betrieben selbstverständlich im Rahmen des unternehmerischen Risikos zu tragen. Aktuell ist die Teuerung bei den Materialien jedoch so massiv, dass in vielen Fällen die ursprünglich kalkulierten Preise weit unter den tatsächlichen Kosten liegen.

Runde Tische einberufen

Die HWK regt an, Runde Tische einzuberufen – landesweit und regional. In der Region Trier hat die Handwerkskammer einen Runden Tisch zum Rohstoff Holz ins Leben gerufen. Ziel ist es, mit Vertretern der Kommunen, des regionalen Forstes, der Sägewerke, aber auch des Fachhandels Möglichkeiten zu erörtern, um gemeinsam eine bessere Materialversorgung zu erreichen.

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Großzügige KSK-Unterstützung für Schuldner-Beratungsstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler engagiert sich auch in diesem Jahr in herausragender Weise für die Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zur Deckung der Personalkosten überreichte der KSK-Vorstandsvorsitzende Dieter Zimmermann eine Spende über 43.457 Euro an Iris Pfisterer-Dahlem, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Koblenz und Michal-Patryk Kalinowski, Mitarbeiter der Schuldnerberatungsstelle Ahrweiler.

Nach wie vor wird die Schuldnerberatungsstelle nur von der Kreissparkasse Ahrweiler (KSK) als einzigem Finanzdienstleister aus dem Kreis Ahrweiler unterstützt. Man war sich darin einig, dass eine breitere Beteiligung an den Unterhaltskosten der Beratungsstelle der im Kreisgebiet ansässigen Kreditinstitute die wichtige Arbeit der Schuldnerberatung sicher verbessern würde. Insgesamt gut 260.000 Euro hat die KSK in den letzten fünf Jahren hierfür zur Verfügung gestellt.

Niemand kann ausschließen, dass er einmal durch widrige Umstände wie z. B. Krankheit oder Arbeitslosigkeit in eine finanzielle Situation gerät, die die Rückzahlung vorhandener Kredite unmöglich macht, weil die Einkünfte lediglich zur Bestreitung des Lebensunterhalts ausreichen. Diese Menschen sind nicht mehr in der Lage, ihren Zahlungspflichten nachzukommen.

„Mit den praxisorientierten Konzepten des Beratungsdienstes der Sparkassen verfolgen wir das Ziel, Verbrauchern im Vorfeld alle relevanten Informationen an die Hand zu geben, um einer Überschuldung von Anfang an vorzubeugen. Das beginnt bereits mit unserem Sparkassen-Schul-Service, bei dem wir allen Jugendlichen wichtige Informationen und Tipps rund um das Thema Kontoführung und Zahlungsverkehr geben. Auch durch unsere kompetenten und verantwortungsvollen Mitarbeiter erfolgt schon eine frühzeitige und präventive Beratung bei allen Themen rund um einen Kredit“, betont Zimmermann das Engagement der Sparkasse. „Wenn es dennoch zu Problemen kommt, steht auch die Schuldnerberatung allen, die Hilfe suchen, als wichtiger Ansprechpartner bereit.“

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Mitarbeiter der Kreissparkasse Mayen erarbeiten Zukunftsbild

Mayen/Andernach/Kreis Mayen-Koblenz – Erstes persönliches Zusammentreffen seit Corona-Pandemie. Die Kreissparkasse Mayen beschäftigt sich auch in Corona-Zeiten mit Themen, die in den nächsten Jahren für die Kundinnen und Kunden wichtig sind und werden. Als Marktführer genießt Sie heute schon das Vertrauen vieler Menschen aus der Region und betreut über 62.000 Girokonten.

Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen. Foto: KSK Mayen / Ralph Künzel

„Auch in Zukunft werden wir eine feste und verlässliche Größe sein, unsere Kundinnen und Kunden bestmöglich beraten sowie umfassend mit Finanzdienstleistungen versorgen und auch darüber hinaus für die Menschen, Unternehmen und Kommunen in der Region da sein“, formuliert es Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen.

Foto: KSK Mayen / Ralph Künzel

„Unter dem Motto „Future2030“ sind alle rund 400 Mitarbeiter der KSK aufgerufen, sich aktiv in den Entwicklungsprozess einzubringen. Dabei geht es um die Bedürfnisse der Kundschaft in den nächsten Jahren, um das Auftreten in der Öffentlichkeit und auch um das Miteinander der Belegschaft und Arbeitsformen der Zukunft“, erläutert Vorstandsmitglied Christoph Weitzel.

Foto: KSK Mayen / Ralph Künzel

Jetzt hatten alle Mitarbeiter die Gelegenheit, sich auf dem „Markt der Projekte“ zu informieren und sich für die Mitarbeit an einem Projekt über die nächsten beiden Jahre zu entscheiden. Es war die erste persönliche Zusammenkunft der KSK-Kolleginnen und Kollegen seit Beginn der Corona-Pandemie im letzten Jahr, die unter sorgfältiger Einhaltung aller Schutzmaßnahmen im Forum Polch stattfinden konnte. Entsprechend groß war die Freude, sich endlich wiederzusehen.

Der KSK ist es wichtig, dass bei den wichtigen strategischen Zukunftsaufgaben alle Mitarbeiter mitgeholt und eingebunden werden, und das enorme Potenzial zum Tragen kommen kann. Einfach nur eine anonyme Beratungsfirma zur Rate ziehen, die die Kreissparkasse von Innen gar nicht kennt, und dann in der Ferne auf dem Papier ein Konzept entwickelt, an das sich dann alle halten sollen, das kam für die Vorstände nicht in Frage. „Wir sind stolz auf die Leistung unserer Kolleginnen und Kollegen, ganz besonders in der belastenden Corona-Zeit, wo alle stets verlässlich an der Seite unserer Kunden waren. Gemeinsam und aus eigener Kraft werden wir jetzt die Weichen für die Zukunft stellen – und zwar mit langfristiger Perspektive“, so Esch. Fachkundig begleitet wird das Projekt Future2030 von Dr. Jürgen Fischer vom Institut für Unternehmenskultur, der die KSK bereits seit vielen Jahren in strategischen Prozessen unterstützt.