BMW Group Werk Berlin, Produktion BMW S 1000 RR. Foto: BMW/Arendar
Wittlich – Die beste Lösung für ein Problem besteht darin, es gar nicht erst aufkommen zu lassen. Wie das auf Produktionsebene unkompliziert und in kürzester Zeit gelingen kann, zeigt eine gemeinsame Lösung, die die nextLAP Inc. und die ARENDAR IT-Security GmbH für BMW Motorrad umgesetzt haben. Dass Motorrad nicht gleich Motorrad ist, kann man bei der BMW Group bereits auf der Produktionsstraße sehen. Eine hohe Modellvarianz an den Produktionsbändern wird mit Blick auf mögliche Fehler durch intelligente Montagekonzepte abgesichert.
Intelligenter Taster reduziert Fehlerrisiken
Ein Beitrag zu einem stabilen Produktionsprozess bietet das IoT-Fertigungsprodukt SmartShelf von next-LAP. „SmartShelf ist ein intelligenter Taster mit Pick-by-Light Funktion, der per Datenspeisung aus der Cloud für einen reibungsloseren und somit effizienteren Produktionsablauf sorgt“, fasst Geschäftsführer André Ziemke die Kernfunktion zusammen. Von einer Reihe relevanter Faktoren und Funktionen, die SmartShelf zur Optimierung von Pickprozessen bietet und berücksichtigt, waren im Projekt mit der BMW Group/ BMW Motorrad zum Beispiel der Takteinlauf, der Bandstopp und die Quittierung durch Mitarbeiter maßgeblich.
„SmartShelf erkennt schon beim Einlauf über die Fördertechnik, welche Teile an einem Motorrad bereits verbaut wurden und welche nicht. Es zeigt an, aus welchem Fach die Teile jeweils zu entnehmen sind“, erklärt Ziemke weiter. Die in Wittlich ansässige ARENDAR IT Security GmbH ist ein Tochterunternehmen der AREND Prozessautomation GmbH und wurde 2019 nach zweijähriger Entwicklungszeit des ARENDAR gegründet. Weitere Informationen unter: https://www.arendar.io
Marion Thesen in Neroth bei der Arbeit. Foto: Privat
Neroth – Die kleine Eifelgemeinde Neroth im Landkreis Vulkaneifel ist bekannt geworden durch die Herstellung von Mausefallen. Dass in Neroth auch passgenaue Tauchanzüge hergestellt werden, dürfte den wenigsten Leserinnen und Lesern bekannt sein. Ein Tauchanzug nach Maß gefertigt, wärmt nicht nur wesentlich besser als ein Produkt von der Stange, bei Marion Thesen aus Neroth in der Vulkaneifel gibt es auch keine Tricks mit untervulkanisiertem Neopren, das besonders weich aber auch besonders empfindlich ist.
Nur abgelagertes Material, wie bei einem guten Wein oder Whiskey, kommt unter die Nadel der Blindstich – Nähmaschine im Vulkaneifelort Neroth. Ja, wer hätte das gedacht, dass mit die besten Trockentauchanzüge in der Vulkaneifel hergestellt werden. Marion Thesen gehört zweifellos zu den Hidden Champions. Um sich einen „Marion-Tauchanzug“ auf den Leib schneidern zu lassen, muss man etwas Zeit einplanen, denn die handgefertigten und vollkommen auf die Kundin, den Kunden zugeschnittenen Modelle sind in Insiderkreisen sehr begehrt und die Fertigungskapazitäten haben nun mal ihre Grenzen.
Ab ca. 1.900,- Euro kann man einen Trockentauchanzug von Marion Thesen auf den Leib geschneidert bekommen. Mit angesetzten Handschuhen nach Maß und weiteren Extras kann so ein maßgefertigter Trockentauchanzug auch mal 2.500,- Euro und mehr kosten. Fazit: Angesichts der Passform, der hohen Material- und Verarbeitungsqualität sowie der individuellen Ausführung, last but not least auch der langen Haltbarkeit eines Marion-Tauchanzugs relativieren sich die im Vergleich zum Produkt von der Stange höheren Anschaffungspreise wesentlich.
Der Tragekomfort ist unübertrefflich. Allerdings muss man Wartezeiten bis zu neun Monaten einplanen, bis das gute Stück aus dem Betrieb in Neroth persönlich mit nach Hause genommen werden kann. Viele kennen diese Lieferzeit. Auch auf ein hochwertiges Auto muss man zum Teil monatelang warten, bis man es in Bremen, Ingolstadt, München oder Stuttgart abholen kann. www.marion-tauchanzuege.de – Lörenstr. 8 · 54570 NerothTel.: 06591-980000
Navid Amirzadeh, kaufm. Geschäftsführer der TechniForm GmbH, führte die Gäste durch die neue Vlies-Anlage von Reifenhäuser und erklärte die einzelnen Produktionsschritte. Foto: Peter Doeppes
Nerdlen/Daun – Der Kunststoffspezialist aus Nerdlen hat seit seinen Anfängen eine enorme Entwicklung durchgemacht – und wächst weiter. Dank der neuen Vlies-Produktionsanlage werden nicht nur neue Geschäftsfelder erschlossen, sondern auch neue Arbeitsplätze für die Region geschaffen. Die Einweihung der High-Tech-Anlage der Firma Reifenhäuser für die Produktion des wertvollen Grundstoffs Meltblown-Vlies stellt einen wichtigen Meilenstein für TechniForm dar. Zwar produziert das Unternehmen seit Mitte 2020 Meltblown-Vlies, mit dem vorwiegend die FFP2-Masken der Schwesterfirma TechniSat hergestellt werden.
Jetzt soll dieses Geschäftsfeld weiterwachsen. „Da wir, wie es unsere Firmengeschichte bereits mehrfach erwiesen hat, uns nicht auf dem ausruhen, was wir bereits geschafft haben – vielmehr eine ordentliche Portion an gesundem Unternehmertum besitzen, haben wir in eine neue und nachhaltige Produktionsanlage der Firma Reifenhäuser investiert“, so Navid Amirzadeh, kaufmännischer Geschäftsführer der TechniForm GmbH, in seiner Begrüßungsrede. Auch Peter Lepper, Gründer und Geschäftsführer der Techniropa Holding GmbH, zu der auch TechniForm gehört, wandte sich an die Gäste und bedankte sich bei allen Mitwirkenden für die schnelle Umsetzung des Projekts. Nach der offiziellen Feiereröffnung durften sich die Gäste im Rahmen einer Führung selbst ein Bild von der neuen Produktionsanlage machen.
Im Kreis Ahrweiler wächst Zukunft! Foto: KSK Ahrweiler
Ahrweiler – Dort, wo bislang satte grüne Wälder das Landschaftsbild des Landkreises Ahrweiler prägten, zeigen sich heute immer häufiger braune oder bereits kahle Flächen. Fragt man Experten nach den Gründen, werden schnell die direkten und indirekten Folgen des Klimawandels angeführt. Um die Schäden des Waldsterbens einzudämmen und einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, unterstützte die Kreissparkasse Ahrweiler die einzelnen Städte und Verbandsgemeinden im Kreis Ahrweiler bei der Aufforstung der Wälder und stellte kreisweit 30.000 Euro zur Verfügung, um Neupflanzungen zu ermöglichen.
Im Kreis Ahrweiler wächst Zukunft! Foto: KSK Ahrweiler
So wurden Gemeinden und Städte aus nahezu allen Gebietskörperschaften im Kreis Ahrweiler mit einem Betrag von insgesamt 30.000 Euro unterstützt. Vor Kurzem schlossen alle beteiligten Gebietskörperschaften ihre Aufforstungsarbeiten erfolgreich ab. Dabei gab es durchaus Unterschiede bei der Auswahl der Baumarten. Die Gemeinde Oberzissen hat zum Beispiel Apfelbäume gepflanzt, während in Hönningen und Sinzig Wildkirschbäume zum Einsatz kamen. Dabei haben sich die Förster der Gemeinden bewusst für heimische Sorten entschieden. „Großflächige, gesunde und naturbelassene Wälder aus heimischen Baumarten sind das beste Mittel, um dem drohenden Klimakollaps unserer Waldbestände entgegenzuwirken“, erklärt Vorstandsvorsitzender Dieter Zimmermann.
Mit diesem Projekt setzte die Kreissparkasse Ahrweiler ihr breit angelegtes Engagement für mehr Nachhaltigkeit erfolgreich fort. Zahlreiche Maßnahmen wie das Projekt der Sparkassen-Stiftung Zukunft Kreis Ahrweiler rund um das Thema „Artenreiche Wiese“, die erfolgreiche Ausgabe von 65.000 Saatgut-Tütchen im gesamten Kreis Ahrweiler im vergangenen Jahr, die Umstellung auf Umweltpapier mit dem „Blauen Engel“, erfolgreiche Zertifizierungen bei Energieaudits oder die fortlaufende Umstellung des Fuhrparks auf Autos mit umweltfreundlicheren Antriebssystemen unterstreichen, wie wichtig der Kreissparkasse Ahrweiler nachhaltiges Handeln ist.
Nicht nur im Kreis Ahrweiler, sondern deutschlandweit ist der Wald zunehmend bedroht. Manche Berghänge im Kreis Ahrweiler sind kaum noch wiederzuerkennen. Die zunehmende Trockenheit und der dadurch begünstigte Borkenkäferbefall stellen zwei große Probleme dar. Unser Wald ist von unschätzbarem Wert. Er reinigt die Luft, bindet CO2 und ist Lebensraum für eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen. Auch wir Menschen nutzen ihn für Sport oder Erholung sowie wirtschaftlich.
Angesichts dieser schwierigen Lage, sind Aufforstungen ein wichtiges Instrument. „Wir sind stolz darauf, dass wir unseren Landkreis mit solch einem tollen Nachhaltigkeitsprojekt aktiv bei der Aufforstung unserer Wälder unterstützen konnten“, freut sich auch Vorstandsmitglied Guido Mombauer.
Die Westnetz GmbH verlegt im Auftrag der Westenergie Breitband GmbH in Teilbereichen von Gerolstein Glasfaserkabel für den Zugang zum schnellen Internet. Foto: Westnetz
Gerolstein – Tiefbauarbeiten starten in der 28. Kalenderwoche. Über 800 Wohneinheiten erhalten Zugang zum schnellen Internet. Die Westnetz GmbH verlegt im Auftrag der Westenergie Breitband GmbH in Teilbereichen von Gerolstein Glasfaserkabel für den Zugang zum schnellen Internet. Der Glasfaserausbau erfolgt in der technisch modernsten Variante „Fiber to the Home“ (FTTH), was bedeutet, dass die Glasfaserkabel direkt bis ins Gebäude verlegt werden. Mit diesem Ausbau sind die Einwohner zukunftssicher aufgestellt, denn jedes Haus erhält seinen eigenen Glasfaseranschluss. Übertragungsraten von 1.000 Megabit stellen dann kein Problem mehr dar, für Gewerbe und Industrie sind spezielle Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich.
Die Baumaßnahme betrifft in Gerolstein Teilbereiche folgender Straßen: Aloys-Schneider-Straße, Bahnhofstraße, Bergstraße, Burgstraße, Burgring, Eichenweg, Frankensteinstraße, Gymnasialstraße, Hauptstraße, Heiligensteinstraße, In den Weiden, Kasselburger Weg, Karlshöhe, Kronenburger Straße,
Lehnenbachtal, Lindenstraße, Lissinger Straße, Manderscheider Straße, Mühlenstraße, Obere Marktstraße, Raderstraße, Sarresdorfer Straße, Sonnenweg, Stefan-Dohm-Straße, Unter den Dolomiten, Untere Marktstraße, Von Eichendorff- Straße, Waldstraße und Zum Sandborn.
Ab der 28. Kalenderwoche werden die Tiefbauarbeiten im Burgring aufgenommen. Die Arbeiten erfolgen auf einer Trassenlänge von insgesamt 4.400 Metern. Westnetz wird 20 Glasfaserverteilerschränke errichten und somit über 800 Wohneinheiten an das Glasfasernetz anbinden können. Sobald die Leerrohre in den Straßen verlegt sind, wird mit dem Einblasen der Glasfaserkabel begonnen. Danach schließt Westnetz die einzelnen Haushalte ans schnelle Internet an. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich bis zum 1. Quartal 2022 andauern. Westnetz führt die Arbeiten im Auftrag der Westenergie Breitband GmbH durch und bittet um Verständnis für Beeinträchtigungen während der Bauphase.
Alle Anwohner, die einen schnellen Internetanschluss erhalten können, werden per Post von Westenergie Breitband über den Ausbau und das Produktangebot informiert. Geschäftskunden im Ausbaugebiet erhalten die entsprechenden Informationen von der VSE Net GmbH. Darüber hinaus gibt es unter der kostenlosen Rufnummer 0800 99 000 66 bereits Auskunft über die Produkte und Leistungen. Weitere Informationen finden Interessierte auch unter www.eon-highspeed.com.
Kurt Krautscheid, Präsident der Handwerkskammer (HwK) Koblenz bei der Vereidigung. Foto: HwK Koblenz
Region/Mayen-Koblenz – Handwerkskammer Koblenz führt Sachverständigentag mit Neuvereidigung in Präsenz durch. „Ich freue mich sehr, Sie zum Sachverständigentag mit Neuvereidigung in Präsenzform begrüßen zu dürfen“, eröffnete Kurt Krautscheid, Präsident der Handwerkskammer (HwK) Koblenz, die Veranstaltung mit 80 geladenen Gästen im Zentrum für Ernährung und Gesundheit. Das fachübergreifende Forum für Weiterbildung, Erfahrungsaustausch und Kontaktpflege für die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen im Handwerk aus dem Bereich der HwK stand im Zeichen der Neuvereidigung wie auch des elektronischen Rechtsverkehrs.
Im Rahmen des Sachverständigentages vereidigte die Handwerkskammer Koblenz (am Rednerpult Präsident Kurt Krautscheid) sechs neue Sachverständige. Foto: HwK Koblenz
Die bereits durchgeführte Wiedervereidigung musste aufgrund der Pandemie-Vorschriften im schriftlichen Verfahren stattfinden. „Immerhin konnten wir so gewährleisten, dass unsere Sachverständigen ohne Unterbrechung ihre wichtige Tätigkeit ausüben konnten. Gerade für die Gerichte war das wichtig, die Sie in fachlicher Hinsicht unterstützen“, hob Krautscheid eine Schlüsselrolle der Sachverständigen heraus. Denn sie werden von Gerichten zur Gutachtenerstattung beauftragt und helfen so, strittige Handwerkerleistungen nach deren Qualität und Preis zu beurteilen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen vor einer Vereidigung durch die Handwerkskammer: Meister im Handwerk mit Berufserfahrung ist grundsätzliche Voraussetzung. Außerdem wird ein besonderes Bestellungsverfahren durchlaufen und die besondere Sachkunde überprüft. Selbst die Erstellung eines Probegutachtens, eine schriftliche Prüfung und ein Fachgespräch zählen dazu, wobei der zuständige Fachverband hinzugezogen wird. Die Handwerkskammer entscheidet dann über die öffentliche Bestellung und Vereidigung. „Das gesamte Verfahren ist umfangreich, anspruchsvoll und soll eine unabhängige, weisungsfreie, persönliche sowie gewissenhafte Ausübung der Sachverständigentätigkeit sicherstellen“, erklärt Susanne Terhorst als HwK-Justiziarin die Hintergründe. „Sachverständige übernehmen eine hohe Verantwortung. Das möchten wir auch mit dieser Veranstaltung verdeutlichen, die in feierlichem Rahmen stattfindet und die geleistete Tätigkeit dieser Experten honoriert.“
Entsprechend anspruchsvoll wurde auch das Rahmenprogramm gestaltet. Marcus Schönemann, Regierungsrat im rheinland-pfälzischen Ministerium der Justiz, erläuterte in seinem Fachvortrag „Kommunikation in Zeiten der Digitalisierung – e-Akte und elektronischer Rechtsverkehr“ damit verbundene Entwicklungen und Vorschriften, die auch in das Sachverständigenwesen hineinwirken. Denn ab 1. Januar 2022 müssen auch Behörden einen elektronischen Rechtsverkehr sicherstellen, darunter die Handwerkskammer Koblenz. Die Teilnahme daran ist für Sachverständige noch freiwillig. Doch in der Praxis wird bereits jetzt vieles elektronisch versandt und vorgehalten. „Monatlich umfasst der elektronische Rechtsverkehr rund 100.000 Vorgänge. Im Jahr 2020 waren es 1,3 Millionen“, nannte Schönemann bereits jetzt erreichte Zahlen. Künftig wird die Digitalisierung auch hier die zentrale Rolle spielen – eine Ausrichtung, auf die sich auch die Sachverständigen einstellen müssen.
In einer Publikumsdiskussion nannten die Plus und Minus dieses Verfahrens. Gerade die Frage der Zugangsrechte in elektronische Rechtssysteme und die Umwandlung von Papier in e-Akten seien Hürden. Die Anschaffung entsprechender Programme und Gerätschaften, deren Implementierung in Erstellungsprozesse von Gutachten und ein technisch einheitlicher Austausch zwischen Gerichten und Sachverständigen wurden als Probleme genannt. Hier dürfe die Justiz mit Vorschriften nicht an den Realitäten vorbei einen „Generalplan“ entwickeln.
Die Gewinnung junger Sachverständiger stand im Mittelpunkt des Vortrages von Dachdeckermeister Herbert Gärtner, der selbst vor vielen Jahren zum öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen ernannt wurde. Als Sachverständigen-Obmann des Landesinnungsverbandes des Dachdeckerhandwerks Rheinland-Pfalz ging er auf seinen eigenen Werdegang ein und machte über das Beispiel von Dachdeckermeister Christian Gilles anderen Handwerksmeistern Mut, sich als Sachverständige zu bewerben. Gilles und Gärtner haben gemeinsam einen kollegialen Weg zurückgelegt, auf dem Erfahrungen und Wissen von einer Generation an die andere weitergegeben wurde. „Ich habe so unglaublich viel gelernt“, lobte Gilles die Unterstützung von Mentor Gärtner, der humorvoll, aber auch mit Nachdruck auf die Wichtigkeit dieser Arbeit einging. „Wir Handwerker sind als Meister und Sachverständige in vielen Fragen die einzigen Experten, die Leistungen und Hintergründe bewerten können. Das sollten wir in der Beurteilung nicht anderen, fachfremden Bereichen überlassen!“ Insofern komme der Gewinnung und Schulung junger Sachverständiger aus dem Handwerk eine wichtige, perspektivische Bedeutung zu, „der wir uns gerne, mit voller Leidenschaft und Wissenshunger widmen müssen“, griff Gärtner einen Aspekt auf, den er als Bereicherung empfindet. „Man lernt immer wieder dazu und jeder Fall ist anders. Das eigene Wissen wird so erweitert und fließt in die alltägliche Praxis ein.“
Höhepunkt der Veranstaltung war die Vereidigung sechs neuer Sachverständiger aus fünf Gewerken: Klempner- und Dachdeckermeister Reiner Bachenberg (Puderbach; LK Neuwied), Dachdeckermeister Christian Gilles (Rüber; LK Mayen-Koblenz), Maurer- und Betonbauermeister Marcel Groß (Spessart; LK Ahrweiler), Orthopädieschuhmachermeister David Haßler (Weiskirchen; LK Merzig-Wadern), Dachdeckermeister Lars Hennig (Emmelshausen, Rhein-Hunsrück-Kreis) und Kälteanlagenbauermeister Torsten March (Bullay; LK Cochem-Zell). Nach dem feierlichen Eid übernahmen sie die Insignien der Sachverständigen: Ernennungsurkunde, Ausweis und Rundstempel mit Siegel.
Mehr Informationen zum Sachverständigenwesen bei der Handwerkskammer Koblenz: Julia Appelmann, Tel. 0261/ 398-205, julia.appelmann@hwk-koblenz.de
Das Gebäude der ISB in Mainz. Foto: ISB / Alexander Sell
Region/Mainz – Zuschuss für Veranstaltungskosten bei analogen und digitalen Teilnahmen an Messen, Veranstaltungen und Produktpräsentationen im Ausland. Verbesserungen im Messezuschussprogramm: Zum 1. Juni 2021 hat das Land Rheinland-Pfalz die Förderung vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie modifiziert. Nun ist auch bei einer digitalen Teilnahme die Förderung der Kosten der Präsentation von Produkten und Dienstleistungen auf ausländischen Messen und Veranstaltungen mit einem Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro möglich. Der Zuschuss wird bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) beantragt.
„Die digitale Präsentation des Unternehmens und der Produkte sind ein wichtiges Modul, um weiterhin Kontakt zu Kunden zu halten und neue Geschäftskontakte zu knüpfen. Hier eröffnen sich neue Möglichkeiten, das Unternehmen ins beste Licht zu setzen“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt.
Weiterhin werden vom Land organisierte Gemeinschaftsstände auf Messen, Ausstellungen und Gemeinschaftsveranstaltungen und gemeinschaftliche Produktpräsentationen gefördert sowie sonstige Veranstaltungen, die in der Messedatenbank des Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft e.V. (www.auma-messen.de) aufgeführt sind. Die Zuschusshöhe beträgt 3.000 Euro und 5.000 Euro für Veranstaltungen innerhalb Europas bzw. außerhalb Europas. Um Unternehmen nach den pandemiebedingten Messeausfällen verstärkt unterstützen zu können, wurde auch die Gesamtanzahl der möglichen Förderungen erhöht.
Anträge können unter www.isb.rlp.de gestellt werden. Generell ist ein Antragseingang bis zu einem Tag vor Messebeginn möglich.
Der Werbekombi Eifelschau.de und Eifel-Mosel-Zeitung.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8080 Foto: Gerd Altmann
Ahrweiler – Kreiswirtschaftsförderung unterstützt mit kompetenter Beratung. Der Kreis Ahrweiler gehört unter den Landkreisen in Rheinland-Pfalz zu den TOP 5, deren Unternehmen im Geschäftsjahr 2020 durch die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) mit Corona-Hilfen unterstützt wurden. Im Rahmen der Bearbeitung der Corona-Hilfsprogramme hat die Förderbank im Kreis insgesamt 3850 Zusagen in Höhe von 35 Millionen Euro ausgesprochen. Davon entfallen auf die Bundessoforthilfen für Kleinstunternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler 2778 Zusagen in Höhe von 22,4 Millionen Euro. Bei den noch laufenden Überbrückungshilfen des Bundes hat die ISB bislang 516 Unternehmen im Landkreis mit knapp 7,4 Millionen Euro unterstützt.
Dieses Ergebnis spiegelt die kompetente Beratungsleistung der Kreiswirtschaftsförderung und die reibungslose Zusammenarbeit mit der ISB wider. Bereits frühzeitig wurden Maßnahmen ergriffen, um die Unternehmen im Kreis Ahrweiler zu unterstützen und über die verschiedenen Corona-Hilfsprogramme zu informieren, wie beispielsweise mit dem digitalen Corona-Online-Gipfel, persönlicher Beratung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreiswirtschaftsförderung sowie den regelmäßig stattfindenden ISB-Beratertagen. Auch der Fördernewsletter und das Wirtschaftsmagazin „AW-Wirtschaftsinfo“ geben einen Überblick über die aktuellen Corona-Hilfen des Bundes.
Beispielsweise wird die „Überbrückungshilfe III“ als „Überbrückungshilfe III Plus“ bis zum 30. September 2021 verlängert. Die bewährten Förderbedingungen werden auch im fortgesetzten Programm beibehalten. Neu hinzu kommt die „Restart-Prämie“, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Auch die Neustarthilfe für Soloselbstständige wird bis Ende September als „Neustarthilfe Plus“ weitergeführt. Weitere Infos zu den aktuellen Corona-Hilfen finden Sie unter https://bit.ly/3h8YZEu.
Die vom Unwetter der vergangenen Wochen geschädigten Menschen im Landkreis Ahrweiler durchleben aktuell eine schwere Zeit. Wie die zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Helfer lässt auch die Kreissparkasse Ahrweiler sie nicht im Regen stehen. Foto: KSK Ahrweiler
Ahrweiler – Die Schäden durch Starkregen und Unwetter nehmen deutschlandweit zu. Zahlreiche Tiefs sorgen für Schauer und Gewitter. In einigen Teilen des Kreises sind Keller überflutet und Häuser beschädigt worden. Zahlreichen Unwetter-Opfern ist ein hoher wirtschaftlicher Schaden entstanden, bei Vereinzelten bedroht er sogar deren Existenz. Hierauf hat die Kreissparkasse Ahrweiler unmittelbar reagiert und 4.000 € Soforthilfe an die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler gespendet.
Mit der Spende soll jenen Kreisstadtbewohnern, die durch die Unwetterschäden unverschuldet in finanzielle Not geraten sind, schnell und unkompliziert geholfen werden. Über die Spende wird sichergestellt, dass die Hilfe allen Betroffenen zuteil wird, die sie benötigen. Insbesondere Heimersheim versank regelrecht im Schlamm durch den starken Regen.
„Seit über 155 Jahren gehört es zu unserem Selbstverständnis, dass wir uns für die Region und die Menschen verantwortlich fühlen. Dies impliziert, dann sofort und schnell zu helfen, wenn Hilfe vonnöten ist.“ betont Guido Mombauer, Mitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Ahrweiler, die Wichtigkeit der Hilfsmaßnahme und führt weiter aus: „Wir können vielleicht keine Keller auspumpen, aber wir können die Betroffenen auf diese Weise unterstützen. An dieser Stelle sei allen haupt- und nebenamtlichen Helferinnen und Helfern, sei es den Feuerwehren, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk, den Kirchen und caritativen Einrichtungen sowie den Nachbarn, Freunden und Familien, für ihren unermüdlichen und zum Teil ununterbrochenen Einsatz gedankt.“
Mitarbeiter Marcus Roth erklärt Bürgermeister Joachim Rodenkirch im Beisein von Geschäftsführer Ferdinand Tix , Geschäftsführerin Stefanie Tix und Andreas Karpen die technischen Möglichkeiten der neu eingerichteten Werkstatt. Foto: Rainer Wener, Stadtverwaltung Wittlich
Wittlich – Die Familie Tix eröffnete ein neues, modernes und innovatives Autohaus im Vitelliuspark in Wittlich. Aus pandemiebedingten Gründen verzögerte sich die offizielle Eröffnung, zu der in der vergangenen Woche Bürgermeister Joachim Rodenkirch sowie Melanie Schlösser und Rainer Wener als Vertreter der Stadtwerke und der Stadtverwaltung Wittlich eingeladen wurden. Ferdinand Tix, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Irene sowie den Töchtern Christina und Stefanie samt Schwiegersohn Andreas Karpen bereits in Trier ein Autohaus als Vertragspartner der spanischen Marken SEAT und CUPRA führt, ist vom Standort Wittlich überzeugt.
Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit öffneten die Pforten des sehr modern gestalteten Autohauses mit einer Gesamtfläche von 9.500 m², einem Showroom von über 400 m² und einer Werkstatt mit modernster Analysetechnik. Sämtliche Geräte, Maschinen und sonstiges Werkzeug sind neu und auf dem aktuellen Stand der Technik. „Hier ist kein gebrauchter Schraubenzieher zu finden“, berichtet Ferdinand Tix mit einem Schmunzeln. Das Unternehmen startete in Wittlich mit 12 Mitarbeitern und ist für eine Expansion gerüstet. Bürgermeister Joachim Rodenkirch bedankte sich bei Familie Tix für das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Wittlich und wünschte dem Familienunternehmen viel Erfolg.
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Cookie EinstellungenZustimmen
Datenschutz & Cookie Richtlinien
Datenschutzübersicht
Diese Website verwendet Cookies um Ihre Erfahrung zu verbessern, während Sie durch die Website navigieren. Von diesen Cookies werden die Cookies, die nach Bedarf kategorisiert werden, in Ihrem Browser gespeichert, da sie für das Funktionieren der grundlegenden Funktionen der Website wesentlich sind.
Aktuell verwenden wir keine Cookies von Drittanbietern.
Sollte sich dies allerdings ändern, werden diese nur mit Ihrer Zustimmung in Ihrem Browser gespeichert. Sie haben dann auch die Möglichkeit diese Cookies zu deaktivieren. Das Deaktivieren einiger dieser Cookies kann sich jedoch auf Ihre Browser-Erfahrung auswirken.
Notwendige Cookies sind unbedingt erforderlich, damit die Website ordnungsgemäß funktioniert. Diese Kategorie enthält nur Cookies, die grundlegende Funktionen und Sicherheitsmerkmale der Website gewährleisten. Diese Cookies speichern keine persönlichen Informationen.