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Trotz Corona: Höchste Gäste-Zufriedenheit in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 15.03.2021 – 2020 war bedingt durch die Corona-Pandemie ein besonderes Jahr für den Tourismus. Der Zufriedenheit der Gäste in Bad Neuenahr-Ahrweiler hat dies jedoch keinen Abbruch getan, wie die seit Kurzem vorliegenden Ergebnisse einer Gästeumfrage zeigen. Der von der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH sowie der Stadt beauftragte Vergleichende Gästemonitor wurde von der Marktforschungsagentur Benchmark Services GmbH durchgeführt. An ihm nehmen jedes Jahr Orte aus ganz Deutschland teil. Mit der Note 1,4 bei der Gesamtzufriedenheit erreicht Bad Neuenahr-Ahrweiler im Vergleich einen der höchsten jemals gemessenen Zufriedenheitswerte bei der Marktforschungsagentur. Die Umfrage richtete sich sowohl an Tages- als auch Übernachtungsgäste im Stadtgebiet.

„Erholung/Entspannung“, „in der Natur sein“ und „Abstand zum Alltag gewinnen“ waren die Top drei der genannten Reisemotive.  „Spazierengehen“, „Wandern“, „regionaltypische Speisen und Getränke genießen“ sowie „Flanieren und Bummeln“ standen bei den vor Ort unternommenen Freizeitaktivitäten daher hoch im Kurs. 91 Prozent der Befragten gaben an, mit ihrem Aufenthalt in Bad Neuenahr-Ahrweiler zufrieden bis sehr zufrieden gewesen zu sein. So erhielten die zu bewertenden Angebotsfaktoren wie beispielweise Atmosphäre/Flair, Gastfreundschaft, Unterkunft, Gastronomieangebot, ÖPNV oder Gesundheits- und Wellnessangebot Bestnoten. Einzig das Schlecht-Wetter-Angebot hat mit der Note 2,8 noch Luft nach oben. „Diese Benotung wird womöglich der coronabedingten Schließung von Museen, Thermen, Kinos und weiteren geschuldet sein“, vermutet Dania Münch, projektbetreuende Referentin bei der Marketing GmbH. „Um dies allerdings prüfen zu können, sind wir natürlich froh, wenn wir ein Normaljahr als Vergleichsjahr hinzuziehen können. Das werden wohl hoffentlich die Jahre 2022 und 2023 dann zeigen können“, fügt sie hinzu.

93 Prozent der Befragten gaben außerdem an, in den nächsten drei Jahren sicher bis ganz sicher einen erneuten Aufenthalt in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu verbringen. Bereits zwei Drittel der Befragten haben Bad Neuenahr-Ahrweiler dabei schon öfter als drei Mal besucht und kommen immer wieder gerne her. Als Reiseziel weiterempfehlen werden Bad Neuenahr-Ahrweiler 95 Prozent der Befragten.

„Wir sind zufrieden, wenn unsere Gäste es sind! Die überdurchschnittliche Gesamtnote von 1,4 zeigt uns, dass die Gastgeber, Gastronomen, Einzelhändler und viele weitere Akteure vor Ort sowie wir als Tourismusorganisation vieles richtig und vieles gut machen“, merkt Christian Senk, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, stolz an. „Um die Zahlen der erstmalig durchgeführten Gäste-Umfrage aber zu untermauern und zu bestätigen, sind natürlich weitere Umfragen notwendig. Daher führen wir auch in 2021 wieder eine Gästebefragung durch. Ein kontinuierliches Monitoring wird die touristische Entwicklungsarbeit zielgerichtet voranbringen“, ergänzt er abschließend.

Alle Gastgeber, die die Gäste-Umfrage 2021 bewerben möchten, können die Links und QR-Codes zum Online-Fragebogen in den Tourist-Informationen in Bad Neuenahr und Ahrweiler unter info@ahrtal.de kostenfrei erhalten.

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Tourismus

Die Burg Stolberg und das Museum Zinkhütter Hof öffnen die Pforten – Zutritt mit Voranmeldung

Stolberg, 12.03.2021 – Mit Terminanmeldung kann die Burg Stolberg ab Sonntag, 14. März und das Museum Zinkhütter Hof ab Dienstag, 16. März 2021 unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen wieder besucht werden.

Hierzu wurden sowohl in der Burg als auch im Museum Zinkhütter Hof Möglichkeiten geschaffen, um auf eigene Faust Burg-Abenteuer zu erleben und frische Museumsluft zu schnuppern

Auf der Burg Stolberg gibt es einen ausgeschilderten Rundgang für die Besucherinnen und Besucher. Mit einem neugestalteten Flyer können alle Geheimnisse der Burg in Eigenregie entdeckt werden. Für Familien mit Kindern ist die Burg-Rallye mit spannenden Aufgaben eine spielerische Abwechslung. Kulturliebhabern steht in der Zeit vom 14. bis 28. März die Artibus- Ausstellung No. 2 „Achim Kegel & Friends present Pop Art & more“ in der Burggalerie zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.stolberg-erleben.de

Die Zeit der Schließung ist im Museum Zinhütter Hof ebenfalls nicht ungenutzt geblieben: den Besucherinnen und Besuchern werden Tablets zur Ausleihe angeboten, so dass mit einer eigens entwickelten App das Haus erforscht werden kann. Zur besseren Orientierung wurde ein farbiges Leitsystem installiert.

Auch für Familien gibt es eine interaktive, erlebnisreiche Museumsrallye auf den ausleihbaren Tablets. Auf der auf Internetseite www.zinkhuetterhof.de finden Interessierte zudem unter der Rubrik „Digitales Museum“ kleine Videos, die „Appetit“ auf das Museum machen.

Die Terminanmeldung für die Burg Stolberg erfolgt über die Stolberg Touristik. In der Zeit von Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr werden- mit mindestens einem Tag Vorlaufzeit- die Termine auf der Burg vergeben. Die Burg kann donnerstags bis samstags von 15:00 bis 18:00 Uhr und sonntags von 12:00 bis 15:00 Uhr besichtigt werden.

Anmeldungen bitte an die Stolberg Touristik, Tel. 02402/ 999 00 80 oder per Mail: touristik@stolberg.de

Die Terminanmeldung für das Museum Zinkhütter Hof erfolgt direkt über das Museum.

Anmeldungen bitte an: Petra Grüttemeier, Tel. 02402/ 90 31 310 oder per Mail: Petra.gruettemeier@museumstolberg.de

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Tourismus

Land unterstützt UNESCO Natur- und Geopark Vulkaneifel mit rund 127.000 Euro

Daun/Trier, 12.03.2021 – Sieben Naturparks gibt es in Rheinland-Pfalz. Bei diesen handelt es sich um großräumige Gebiete, die eingerichtet wurden, um die Interessen des Landschafts- und Naturschutzes und die Erschließung für Erholungssuchende aufeinander abzustimmen. Zudem soll die Regionalentwicklung durch die Parks gefördert werden. Der UNESCO Natur- und Geopark Vulkaneifel liegt wie alle anderen Naturparks des Landes im Zuständigkeitsbereich der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord.

Im vergangenen Jahr wurde dieser mit rund 127.000 Euro unterstützt. Insgesamt flossen in die sieben Naturparks mehr als 800.000 Euro. „Es ist wichtig, die Naturparks finanziell zu unterstützen, damit die Verantwortlichen dort handlungsfähig bleiben“, sagt Uwe Hüser, der Präsident der SGD Nord. „Gerade mit Blick auf den Klimawandel und auf künftige Generationen sollten wir unser Möglichstes tun, um die biologische Vielfalt zu sichern und die Natur zu schützen.“ Daher werde das Land die sieben Naturparks im Zuständigkeitsbereich der SGD Nord im Jahr 2021 sogar mit 1,5 Millionen Euro unterstützen.

Die finanziellen Mittel des Landes werden Jahr für Jahr genutzt, um die Landschaft in den Parks zu pflegen und zu entwickeln. Hierdurch soll eine naturnahe und naturverträgliche Erholung sichergestellt werden. Ein wichtiges Projekt ist auch die Umweltbildung. „Insbesondere Kindern soll auf diesem Weg der Zugang zur Natur ermöglicht und ein verantwortungsvoller Umgang mit dieser vermittelt werden“, erklärt SGD-Nord-Vizepräsidentin Nicole Morsblech, die die Abteilung Raumordnung, Naturschutz und Bauwesen leitet. Der Naturpark Vulkaneifel besteht seit 2010. Er liegt auf dem Gebiet der Landkreise Vulkaneifel, Cochem-Zell und Bernkastel-Wittlich. Mit einer Fläche von rund 98.000 Hektar ist er der größte Naturpark im Land. Zudem ist er seit 2015 auch als „UNESCO Global Geopark“ anerkannt.

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Aachener Kultureinrichtungen öffnen wieder

Aachen, 12.03.2021 – Nach viermonatiger Schließung öffnen auch in Aachen wieder die meisten Einrichtungen des städtischen Kulturbetriebs ihre Türen. Nach der aktuellen Coronaschutzverordnung ist der Besuch der Museen mit vorheriger Terminbuchung und bei sichergestellter Rückverfolgbarkeit zulässig. Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucher*innen in geschlossenen Räumen darf eine Person pro 20 Quadratmeter nicht übersteigen. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes in Form einer medizinischen oder einer FFP2-Maske ist verpflichtend.

Das Ludwig Forum ist ab sofort wieder geöffnet. Tickets können unter dem Link https://customforms.ticketino.com/de/Forms2020/ludwigforum gebucht werden. Unter der Nummer 0241 1807-104 können auch telefonisch Termine abgemacht werden. Pro Zeitfenster von zwei Stunden sind 25 Besucher zugelassen. Der Museumsshop ist geöffnet; das Café geschlossen.

Das Suermondt-Ludwig-Museum ist ab dem 13. März geöffnet. Tickets können unter dem Link https://customforms.ticketino.com/de/Forms2020/ludwigmuseum

gebucht werden. Unter der Nummer 0241 47980-30 können auch telefonisch Termine abgemacht werden. Pro Zeitfenster von zwei Stunden sind 25 Besucher zugelassen. Der Museumsshop und das Café sind geschlossen.

Das Centre Charlemagne öffnet ab Samstag, 13. März, wieder seine Türen. Tickets können unter dem Link https://customforms.ticketino.com/de/Forms2020/centrecharlemagne

gebucht werden. Unter der Nummer 0241 432-4994 können auch telefonisch Termine abgemacht werden. Pro Zeitfenster von zwei Stunden sind 20 Besucher zugelassen. Der Museumsshop ist geöffnet; das Café geschlossen.

Das Internationale Zeitungsmuseum öffnet wieder ab Samstag, 13. März. Tickets können unter dem Link https://customforms.ticketino.com/de/Forms2020/zeitungsmuseum

gebucht werden. Unter der Nummer 0241 432-4915 können auch telefonisch Termine abgemacht werden. Pro Zeitfenster von zwei Stunden sind 6 Besucher zugelassen. Der Museumsshop ist geöffnet; das Café geschlossen.

Das Couvenmuseum und das Zollmuseum Friedrichs bleiben vorerst geschlossen. Eine Öffnung beider Museen unter den Rahmenbedingungen der geltenden Coronaschutzverordnung ist aktuell nicht möglich.

Die Musikschule der Stadt Aachen nimmt ihren Präsenzunterricht unter strengen Hygieneregelungen wieder auf. Ab dem 15. März findet der instrumentale/vokale Hauptfachunterricht in der Zentrale am Blücherplatz weitgehend als Präsenzunterricht statt. Soweit wie möglich wird auch Unterricht in den Zweigstellen der Musikschule stattfinden. Der Gruppenunterricht wird als Einzelunterricht mit entsprechenden Zeitanteilen oder im zweiwöchentlichen Wechsel erteilt. Die entsprechenden Lehrkräfte werden die Eltern und Schüler*innen über die jeweilige Vorgehensweise informieren. Alle elementaren Musikkurse und Unterrichtsangebote in den Kindertagesstätten sind dagegen noch bis zu den Osterferien ausgesetzt.

Die Stadtbibliothek in der Couvenstraße ist zur Abholung und Rückgabe von Medien dienstags bis freitags von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet. Die Mitarbeiter*innen sind in dieser Zeit telefonisch zu Rückfragen oder zur Bestellaufgabe erreichbar. Über „Click and Collect“ können Wunschmedien oder eine Überraschungsauswahl bestellt werden. Zur Unterstützung bei der individuelle Literaturrecherche für die Schule wird ebenfalls Literatur für Facharbeiten oder Referate zusammengestellt. Die Stadtteilbibliotheken Depot und Haaren sowie die meisten Bibliotheksnebenstellen sind planmäßig geöffnet. Der Bücherbus fährt ebenfalls mit „Click and Collect“ aus. Digitale Angebote wie die Onleihe oder der PressReader stehen weiterhin zur Verfügung. Auch die Verlängerung oder Neuausstellung von Benutzer-Ausweisen ist wie bisher kontaktlos möglich.

Das Stadtarchiv hat seinen Lesesaal wie gewohnt wieder dienstags von 13 bis 17 Uhr, mittwochs von 9 bis 17 Uhr und donnerstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Eine schriftliche Voranmeldung zwei Werktage vor dem geplanten Besuch per Brief oder Mail unter stadtarchiv@mail.aachen.de sowie eine Vorbestellung der gewünschten Archivalien und Bücher ist dabei zwingend notwendig.

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Touristische Anlaufstelle in der Stadthalle Alsdorf

Alsdorf, 10.03.2021 – An einem kommunalen Infopoint im Vorfoyer der Stadthalle in Alsdorfs Zentrum an der Annastraße können sich jetzt Besucher der Stadt über touristische Angebote – von Sehenswürdigkeiten in der Region bis Wander- und Radtouren – informieren. Digital oder ganz klassisch mit anhand von Karten und Flyern zum Mitnehmen.

Initiiert und umgesetzt wurde das touristische Info-Tool von der Grünmetropole e.V., der die touristische Initiative „Aachener.Land“ – das ist ein Zusammenschluss von Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath, Würselen und Eschweiler – angehört. Ein 55 Zoll großer Touch-Screen-Monitor im Eingangsbereich bietet dem Anwender die Möglichkeit, das facettenreiche Angebot in der Region abzurufen und neben interessanten News und Fakten rund um Freizeit und Tourismus auch ganz pragmatisch Tipps und Ratschläge zum Wandern und Radfahren auf verschiedenen Routen mit Interessantem aus Geschichte und Gegenwart zu entdecken.

Alsdorfs Bürgermeister und Vorsitzender der Grünmetropole und der Initiative „Aachener.Land“, Alfred Sonders, sowie Grünmetropole-Geschäftsführer Thomas König hatten die Stadthalle als Standort für den kommunalen Infopoint ausgewählt: „Die Stadthalle ist zentral gelegen und offen für die Besucher. Von hier aus kann man die nähere und weitere Umgebung als Startpunkt für verschiedene Touren optimal erkunden“, sagt Bürgermeister Sonders. Neben der Tourist-Info im Energeticon an der Konrad-Adenauer-Allee ist der Infopoint in der Stadthalle eine zweite digitale Servicestelle für Besucher der Stadt Alsdorf und die Region. (apa)

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LVR-Freilichtmuseum Kommern öffnet ab 11. März 2021 – Besuch nur mit Online-Ticket möglich

Mechernich-Kommern, 10.03.2021 – Das LVR-Freilichtmuseum Kommern wird ab dem 11. März 2021, nach der langen Schließungszeit, wieder öffnen. Dabei muss für den geplanten Besuch für jede Person zwingend ein Online-Ticket unter www.shop.kommern.lvr.de gebucht werden. Dies betrifft ebenfalls Personenkreise, die ohnehin freien Eintritt in das Freilichtmuseum haben. Dazu zählen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ebenso, wie Mitglieder*innen des Fördervereins, Anwohner*innen Mechernichs/Kommern sowie Inhaber*innen der LVR-Museumskarte. Weiterhin muss ein Kontaktformular ausgefüllt werden, so gibt es die NRW-Corona-Verordnung vom 05. März 2020 für Museen vor.

Kosten für den Besuch entstehen innerhalb dieser ersten Öffnungsphase nicht, da weder Gebühren für den Parkplatz, noch Eintritt ins Freilichtmuseum erhoben wird. Dafür sind die Gebäude, Ausstellungen sowie sämtliche Verkaufs- oder gastronomische Angebote innerhalb des Freilichtmuseums Kommern noch geschlossen. Eingeladen wird also zu einem entspannten Spaziergang durch das Museumsgelände, vorbei an historischen Gebäuden, deren Gärten sowie den vielen landwirtschaftlichen Flächen. Auch die Museumstiere freuen sich zwischen 09:00 und 19:00 Uhr (letzter Einlass 18:00 Uhr) auf Stammbesucher*innen und natürlich auch auf neue Gesichter, die sich an unseren zahlreichen Vermittlungsstationen im Außenbereich, über das Leben in der ehemaligen Rheinprovinz informieren wollen.

Der LVR arbeitet an erweiterten Öffnungsstrategien für die kommenden Wochen. Die Museumsöffnungen sind abhängig von der Entwicklung des Inzidenzwertes. Der LVR empfiehlt, sich vor dem Museumsbesuch aktuell über die jeweilige Situation und die getroffenen Hygienevorkehrungen zu informieren. Im Falle einer kurzfristigen Schließung verlieren bereits gebuchte Online-Tickets ihre Gültigkeit.

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Erlebniswelten Grubenfeld in Mayen öffnen ab 10. März – Termin-Vereinbarungen ab sofort telefonisch möglich

Mayen, 09.03.2021 – Dank der Lockerungen der neusten Corona-Bekämpfungsverordnung können die Museen wieder öffnen. Am 10. März startet Mayen mit der Öffnung der „Erlebniswelten Grubenfeld“ in die Saison. Ab diesem Datum ist täglich von 10 – 17 Uhr geöffnet.

„Mein Dank gilt dem Kreisordnungsamt, das uns kurzfristig auf Basis von unserem Zahlenwerk eine erforderliche Genehmigung hierfür erteilt hat, wie auch den Mitarbeitern, die es kurzfristig ermöglichen, dass wieder ein wenig Normalität im Museumsalltag Einzug halten kann“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

Zum Besuch der Museumsausstellungen ist jedoch eine Terminvereinbarung nötig. Die Mitarbeiterinnen sind hierfür täglich von 10 – 17 Uhr unter Tel.: 02651 – 491506 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten kann man eine E-Mail an erlebniswelten-grubenfeld@mayenzeit.de mit dem gewünschten Termin samt Personenzahl senden und erhält zeitnah eine Rückmeldung.

Und auch auf eine Führung muss man nicht gänzlich verzichten: Das Museumsteam hat die Corona-Schließung genutzt um eine moderne und digitale Alternative für die bisher genutzten klassischen Audioguide-Führungen zu schaffen: Auf eine spannende Zeitreise kann man sich nun via Smartphone begeben. Hierzu lädt man sich einfach die App „Hearonymus“ und über einen QR-Code vor Ort im Museum die dort hinterlegte Tour durch die Ausstellung kostenfrei herunter. Einmal gedownloadet, steht sie dann auch ohne Internetverbindung dauerhaft zur Verfügung. Die einzelnen Stationen sind mit kleinen Audio-Dateien hinterlegt, damit man mit den nötigen Informationen versorgt wird, die sonst in einer Museumsführung auch vermittelt werden. So kann man sich ganz individuell und kontaktlos über die Ausstellung informieren.

Gefördert wurden diese Digitalisierungsmaßnahmen aus Mitteln des Förderprogramms „NEUSTART. Sofortprogramm für Corona-bedingte Investitionen“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Und auch auch von zu Hause kann man ein wenig „Museumsfeeling“ erleben: Unter www.eifelmuseum-mayen.de kann man alle Einrichtungen schon über ein YouTube-Video entdecken und in einem 3-D-Rundgang am heimischen PC besuchen.

Die Ausstellungsbereiche EifelTotal und Deutsches Schieferbergwerk sind derzeit noch wegen dringend notwendig durchzuführender Reparaturarbeiten geschlossen. Die Öffnung wird zeitnah folgen und in der Presse bekannt gegeben.

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Die ITB 2021 präsentiert sich als Online-Plattform für Aussteller und Fachbesucher ab 09. März

Region Eifel/Berlin, 09.03.2021 – Die Internationale Tourismusbörse (ITB) 2021 findet vom 9. bis zum 12. März 2021 in digitaler Form statt. Hierbei sind über 3.500 Aussteller aus 120 Ländern sowie Fachbesucher und Medienvertreter aus allen touristischen Bereichen auf der ITB Berlin NOW Plattform unterwegs. Großen Zuspruch erfährt der ITB Berlin Kongress, der größte Fachkongress der Tourismusbranche, trotz oder vielleicht gerade dank des in diesem Jahr rein digitalen Formats.

Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus: „Die Menschen und Unternehmen brauchen wieder eine Perspektive. Der Sommer rückt näher, die Sehnsucht wieder zu verreisen, nimmt zu. Das aktuelle Infektionsgeschehen verlangt erhöhte Vorsicht. Aber ich bin überzeugt, dass die verstärkte Nutzung von Tests auch das Reisen wieder schneller ermöglichen kann. Kompliment an die Messe Berlin – sie zeigt mit der ITB Berlin NOW, was digital möglich ist und unterstreicht die Bedeutung von Fachmessen auch in dieser Zeit.“

Dass die ITB in diesem Jahr virtuell stattfindet, ist ein wichtiges Signal in die internationale Reise-Community. Die vielfältigen digitalen Formate bieten nicht nur eine hervorragende Möglichkeit des fachlichen B2B-Austauschs, auch die Beteiligung der Führungsebenen wichtiger Unternehmen und Verbände an einzelnen Programm­punkten ist hoch und zeigt, dass der Dialogbedarf groß ist.

Die internationale, aber auch die deutsche Tourismuswirtschaft blicken auf ein hartes Jahr zurück. Die ökonomische Lage ist weiterhin angespannt. In Deutschland blieben im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2019 fast zwei Drittel der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland aus. Die Reisewirtschaft – Reiseveranstalter und Reisebüros, zumeist im sog. Outgoing-Geschäft – schätzt für 2020 ihre Umsatzeinbußen sogar auf 80%.

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Nordrhein-Westfalen stellt Weichen für den Tourismus der Zukunft

Region Eifel/Düsseldorf, 09.03.2021 – Landesweiter Data Hub startet und stellt touristische Informationen über Regionen und Betriebe zur Verfügung – Nützliche Tipps über „Dein NRW“ auf dem Smartphone. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Nordrhein-Westfalen stellt die Weichen für den Tourismus der Zukunft. Mit einem landesweiten Data Hub sollen künftig wichtige Informationen über Regionen und touristische Betriebe für Unternehmen, Verbände und Organisationen frei verfügbar sein. Das teilte Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart in Düsseldorf mit. Zum offiziellen Start bündelt der neue Data Hub rund 1500 frei und kostenlos nutzbare Datensätze mit Öffnungszeiten, Beschreibungen, Adress- und Kontaktdaten von Gastronomiebetrieben, Wander- und Radwegen sowie Bildern von Sehenswürdigkeiten. Auf diese Daten können beispielsweise Apps, Suchmaschinen und touristische Anbieter zugreifen. Künftig sollen zudem auch Unterkünfte und ÖPNV-Daten dazukommen. Bis Jahresende rechnet Tourismus NRW mit 15.000 Datensätzen im Hub, die Nordrhein-Westfalen dann flächendeckend abbilden.

Die erste eigene Anwendung des Data Hubs ist eine landesweite Progressive Web App (PWA): Mit „Dein NRW“ erhalten Gäste erstmals ein Tool, das sie auf ihrer Reise durch Nordrhein-Westfalen begleitet und mit aktuellen Daten aus der Umgebung versorgt. Sie können damit unter anderem sehen, welche Sehenswürdigkeiten sich in der Nähe befinden und wie sie am besten dorthin kommen. Künftig soll die Anwendung zudem zur Besucherlenkung genutzt werden und Nutzern per Ampelsystem anzeigen, wie stark besucht ein Ort gerade ist. Sie soll ihnen auch Alternativangebote empfehlen, die ihren Interessen entsprechen. Wer die „DeinNRW“-PWA nutzen möchte, gibt „entdecken.nrw-tourismus.de“ in den Browser des Smartphones ein, öffnet die Seite und fügt sie dem Startbildschirm hinzu.

Innovations- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Mit innovativen Ideen und dem großen Engagement aller touristischen Akteure können wir gemeinsam die Krise bewältigen. Digitale Tools können nicht nur dabei helfen, die Pandemie einzudämmen, wir können sie auch nutzen, den vielen touristischen Betrieben in unserem Land einen erfolgreichen Neustart zu ermöglichen. Der Data Hub leistet einen wichtigen Beitrag zur Digitalen Transformation. Damit geht ein Leuchtturmprojekt an den Start, das uns helfen wird, Privat- und Geschäftsreisenden über alle Kanäle Lust auf das Reiseland Nordrhein-Westfalen zu machen!“

Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin von Tourismus NRW: „Mit dem Data Hub stellt Nordrhein-Westfalen die Weichen für das Reisen der Zukunft. Wir stellen gebündelt aktuelle touristische Daten aus ganz NRW zur Verfügung, die von jedem frei genutzt werden können und maschinenlesbar sind. Das heißt, sie können auf allen Kanälen ausgespielt und von Gästen dort genutzt werden, egal ob in Suchmaschinen, Apps oder per Sprachassistent. Außerdem bietet die Maschinenlesbarkeit Möglichkeiten für künftige KI-Anwendungen, die einzelne Daten automatisch verbinden und damit Mehrwert schaffen.“

Die Aktualität der Daten wird durch das Prinzip „einmal pflegen – überall ausspielen“ gewährleistet, denn die Daten müssen lediglich dort aktualisiert werden, wo sie entstehen: in den Betrieben oder Regionen vor Ort. Der Hub und alle Anwendungen, die Daten beziehen, erhalten die aktualisierten Informationen dann automatisch.

Auch externe Partner greifen bereits auf das Angebot des Data Hubs zu. So nutzt der ADAC die Daten für seine reichweitenstarke Trips-App, das Verkehrsministerium verwendet sie für die Rad- und Wanderroutenplaner NRW. Auch Start-ups können die offenen Inhalte nutzen und dadurch neue digitale Services schaffen. Der Audioguide-Anbieter Maqnify verknüpft die Daten mit touristischen Hinweisschildern an Autobahnen und bietet im Vorbeifahren Audio-Informationen zu den Sehenswürdigkeiten. Nordrhein-Westfalen ist als erstes Bundesland flächendeckend und mit umfangreichem Inhalt in dem Erlebnisguide vertreten.

Für die touristischen Betriebe bringt der Data Hub ebenfalls viele Vorteile. Sie erhalten nicht nur zusätzliche Sichtbarkeit und Reichweite für ihre Angebote, sie können auch selbst Daten nutzen und damit ihren Gästen ohne großen Aufwand zusätzliche Infos und Services bieten – beispielsweise Ausflugstipps.

Der Data Hub ist Teil des Starterprojekts „Touristisches Datenmanagement NRW – offen, vernetzt, digital“, das vom Land und der EU über die Projektlaufzeit von drei Jahren mit 3,2 Millionen Euro gefördert und von Tourismus NRW gemeinsam mit den touristischen Regionen im Land und mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik umsetzt wird.

Künftig soll der Data Hub an den sogenannten „Knowledge Graph“ der Deutschen Zentrale für Tourismus, ein ähnliches Projekt wie der Data Hub auf Bundesebene, angebunden werden. Auch nicht-touristische Datenbanken wie Wetterdatenbanken sollen künftig unkompliziert angebunden werden können und nutzbar sein, um die Datenbasis zu erweitern. Der Data Hub ist unter datahub.touristiker-nrw.de zu finden.

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Wanderbare Pellenz – Sakrale Bauten und weite Felder erwarten Sie!

Plaidt, 06.03.2021 – Von Kapellen über Kirchen und Kreuzwege bis hin zu weiten idyllischen Feldern und Wiesen. Direkt beim Einstieg in die Rundtour, auf dem Parkplatz, erblicken Sie die kleine Marienkapelle. Nach mündlicher Überlieferung wurde an der Stelle bereits 1790 eine Kapelle gestiftet. Dem folgte eine spannende Zeit voller baulicher und damit optischer Veränderungen bis zur heutigen Kapelle. Nehmen Sie die Hauptstraße hinab, wo eine ganz besondere „Perle“, die Barockkirche St. Cäcilia“, wartet. Sie wurde im Auftrag der Adelsfamilie der Grafen von der Leyen vom berühmten Architekten Balthasar Neumann (1687-1753) erbaut.

Am Friedhof mit der hübschen kleinen Friedhofkapelle biegen Sie rechts ab. Folgen Sie der Friedhofstraße und dem anschließenden Feldweg hinauf bis zu einer Unterführung. Dort halten Sie sich zweimal links und gelangen in die weiten Saffiger Felder. Entlang dieser idyllischen landwirtschaftlichen Felder führt der Weg zu einer Landstraße, an der Sie ein kleines Stück entlanglaufen und diese anschließend überqueren. Auf Feldwegen geht es weiter, wobei Sie sich an der kommenden Gabelung links halten. Dem Weg folgend, werden Sie hinab auf eine Wiese in ein kleines Wäldchen geleitet, wo eine Überraschung wartet! Dort erblicken Sie eine imposante „Säulenhalle“, bevor Sie den „Kreuzberg“ entlang herrlicher Bildstöcke weiter bergab wandern.

Nehmen Sie den zweiten Fußweg rechts rein und genießen Sie die schöne Aussicht auf den Ort Saffig und die Barockkirche. Am Ende halten Sie sich zweimal links und folgen dem Pfand entlang einer Wiese in einen kleinen hübschen Park. Diesen durchqueren Sie und gelangen so auf die Pöschstraße, wo das Café-SB-Restaurant „Zum Schätzchen“ zu einer Rast einlädt. Halten Sie sich hier rechts, bevor es links die Neuwieder Straße hinab zurück zum Dorfplatz geht.

Flyer und GPX-Datei dieser Wanderung auf
https://www.vulkanregion-laacher-see.de/a-baumpfad
Weitere Wanderwege auf
https://www.vulkanregion-laacher-see.de/wandern

Fakten zur Strecke
Länge: 6,0 km – Dauer: 1,25h – Anspruch: leicht
Steigung/Gefälle: 100 m
Start/Parkmöglichkeit: Peter-Friedhofen-Platz, Saffig