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Kooperative Führung zur Ausstellung Printe in Aachen seit heute

Aachen – Zur Ausstellung „Nicht nur zur Weihnachtszeit – Aachen und die Printe“ im Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen wird eine kooperative Führung angeboten, bei der man mehr über die vielen verschiedenen Formen und Bedeutungen der Model aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie viele weitere spannende Aspekte rund um den Model erfahren kann – und dies sowohl innerhalb der Ausstellung als auch in Kooperation mit der Printenbäckerei Klein.

Man hat die Möglichkeit, nicht nur die kulturhistorische Bedeutung der Printenformen kennenzulernen, sondern erhält auch Einblick in die tatsächliche heutige Printenherstellung. Es werden die Zutaten und Rohstoffe erklärt sowie die Teigbereitung und Verarbeitung von früher und heute vorgestellt. Man kann die zweigeteilte Kooperationsführung im Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen und in der Printenbäckerei Klein zu folgenden Terminen buchen:

Termine im Juli:

Samstag, 03.07.2021

Samstag, 17.07.2021

Samstag, 31.07.2021

Termine im August:

Samstag, 14.08.2021

Samstag, 28.08.2021

Jeweils 10.45 Uhr: Beginn der Führung im Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen, Treffpunkt: Museumskasse

Jeweils 11.45 Uhr: Aufbruch zur Printenbäckerei Klein mit Guide
12.00 – 13.00 Uhr: Führung in der Printenbäckerei Klein

Eine Anmeldung ist erforderlich.

museumsdienst@mail.aachen.de, Tel.: 49 241 432-4998

Kosten: 13,50 € zzgl. Eintritt (4 €)

Treffpunkt: Museumskasse

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Tourismus

Der Weinort Altenahr erzählt Geschichte(n)

Altenahr – Altenahr im Wandel der Zeit, eine weitere Wandtafel „Am Markt“ macht Geschichte lebendig. Wer hinter der Kirche rechts abbiegt und dann der Straße weiter hoch folgt, kommt „auf dem Markt“ an. Seit vergangenem Samstag findet man dort eine Wandtafel, die von der Geschichte dieser kleinen Straße erzählt.

Die Straße „Markt“ in Altenahr wurde erstmals urkundlich erwähnt 1599 mit „Ufm Marck“. Später, im Jahr 1824, nahm sie schon annähernd den heutigen Sprachgebrauch an: „auf´m Markt“. In den Jahren 1920-1940 war der Markt, so wie auf der Wandtafel zu sehen, ein idyllischer Ort, direkt hinter der romanischen Kirche Mariä Verkündigung. Das Leben auf dem Markt war geprägt von der damals noch landwirtschaftlichen Struktur in Altenahr und ein geselliger Ort, der die Anwohner zum Plausch einlud. Man nahm sich einfach einen Stuhl und setzte sich vor die Tür. Auf der Straße spielten die Kinder und nichts konnte diese Ruhe stören. Ein kleines Paradies. Autos fuhren dort damals noch keine, die Häuser standen dichter, es gab eine lebendige Nachbarschaft und dies inmitten von kleinen Grünflächen, hohen Buchenhecken, einem großen Walnuss- und einem ebenso großen Akazienbaum. Dominiert wurde das ganze Bild des Marktes vom mehrstöckigen Pfarrhaus mit seinem großen Garten, nebenan die kleine Apolloniakapelle.

Heute, im Jahre 2021, ist der Markt immer noch ein idyllischer Ort, aber das Bild hat sich geändert. Etliche Häuser stehen nicht mehr, andere haben ihre Besitzer gewechselt. Einzig das Haus der Familie Görres/Hupperich ist seit Mitte der zwanziger Jahre auch weiterhin im Besitz dieser Familie. Es wurde kürzlich renoviert, ganz nach dem Vorbild einer Bauzeichnung aus dem Jahre 1928.

Zur Einweihung der am 19. Juni 2021 angebrachten Wandtafel „Altenahr im Wandel der Zeit“ haben sich der jetzige Besitzer des „Hauses Markt 8“, Stefan Görres, zusammen mit seiner Frau, Karin Luckey, und deren Familie eingefunden, um mit den Nachbarn, Andreas und Petra Paetz, an deren Haus die Wandtafel angebracht wurde, bei einem erfrischenden Umtrunk den schönen Sommertag zu genießen und über die Geschichte der Straße zu fachsimpeln. Das Haus der Familie Paetz „am Markt 2“ ist aus dem Jahre 1699 und das Pfarrhaus gegenüber von 1898. An beiden Gebäuden sind noch die originalen Jahressteine in der Fassade zu bewundern.

Mit von der Partie war Eva Flügge, Vorsitzende des Weinort Altenahr und Leiterin der Touristinformation Altenahr. „In Zusammenarbeit mit Herrn Philippe Mathar und seinem Graphikbüro „Der Belgier“, aber vor allem durch die Initiative der Familie Görres ist eine interessante und anschauliche Tafel entstanden, die eine großartige Bereicherung für Altenahr, für Einheimische wie auch für unsere Gäste ist“ freut sich Eva Flügge.

An weiteren Häusern in Altenahr sind bereits vor einiger Zeit im Rahmen des Altenahrer Burgenfestes „Altenahr – im Wandel der Zeit“, Wandtafeln aus dieser Reihe angebracht worden. Der Weinort Altenahr e.V. plant momentan bereits Schautafeln zum Thema Hochwasser, der Pfarrkirche und dem alten Bahnhofsgebäude. Anhand eines Flyers wird der interessierte Besucher seine eigene kleine historische Tour durch Altenahr erleben können. So bleibt die Geschichte des vielfältigen Weinortes lebendig. Es ist zu wünschen, dass diese Idee noch viele Nachahmer in Altenahr findet, der Weinort Altenahr bietet gerne Unterstützung bei der Umsetzung an.

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monte mare in Kreuzau ab Freitag, 2. Juli nach Zwangspause wieder komplett geöffnet

Kreuzau – Endlich wieder Baden und Saunieren. Mehr als 8 Monate hatte das monte mare in Kreuzau aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Bereits seit dem 21. Juni dürfen sich die Gäste wieder über Entspannung im Saunabereich und sportliches Schwimmen im Sportbad freuen. Das Restaurant RurOase sowie der Biergarten mit Kinderspielplatz konnten ebenfalls bereits in Betrieb genommen werden. Ab dem morgigen Freitag, den 2. Juli ist das Angebot dann wieder komplett und monte mare öffnet wieder das Erlebnisbad – für unbeschwerten Wasserspaß.

„Bei der Vorbereitung auf die Wiedereröffnung war es uns ein wichtiges Anliegen, den Aufenthalt im monte mare so sicher, so entspannt und gleichzeitig so sorgenfrei wie möglich zu gestalten. Wir haben ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet, um unseren Gästen eine unbeschwerte Auszeit vom Alltag bieten zu können“, erklärt Betriebsleiter Julian Teubler. Informationen zu aktuellen behördlichen Beschränkungen finden die Gäste immer tagesaktuell auf der Homepage oder im Kassenbereich der Anlage.

„Die allermeisten Gäste haben sich im Alltag an die neue Normalität gewöhnt“, freut sich Julian Teubler und ergänzt: „Wir bieten unseren Besuchern alles, was sie für einen gelungenen Kurzurlaub vor der Haustür benötigen – sicheren Wasserspaß für die ganze Familie oder entspannte Stunden zu zweit“.

Auch Landrat Wolfgang Spelthahn zeigt sich sehr erfreut darüber, dass das monte mare nun wieder geöffnet hat. „Familien mit Kindern haben gerade jetzt pünktlich zur Ferienzeit wieder die Möglichkeit, gemeinsam eine schöne Zeit im Freizeitbad zu verbringen. Nach den Entbehrungen der letzten Monate werden sich viele darauf freuen.“

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„Wir schauen positiv nach vorne“

Neuerburg – Nach vielen Monaten des coronabedingten Lockdowns durfte unser euvea Freizeit- und Tagungshotel in Neuerburg Anfang Juni endlich wieder seine Türen öffnen. Sowohl im Hotel, als auch im Restaurant, können die Mitarbeiter vor Ort wieder Gäste empfangen und betreuen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir nun wieder starten dürfen“, so Hotelleiter Thomas Metzger. „Endlich herrscht kein Stillstand mehr, bei dem keiner weiß, wo die Reise hinführt. Auch für unsere betreuten Mitarbeiter ist das eine tolle Sache, dass Sie nun wieder ihre gewohnte Arbeit aufnehmen dürfen und dabei auch in ihre normale Tagesstruktur zurückkehren.“

Nach den Lockerungen dürfen Urlaub-Gäste wieder zum Übernachten anreisen und im Innenbereich des Restaurants speisen. Alles natürlich unter Einhaltung der bekannten Hygieneregeln. Unter diesen Bedingungen dürfen auch die Serviceangebote des Hotels wieder in Anspruch genommen werden. Obwohl die Gäste nun endlich wiederkommen dürfen, so sind die Besucherzahlen dennoch weit von denen aus „normalen Zeiten“ entfernt. „Sowohl im Hotel- als auch im Restaurantbereich läuft es noch etwas schleppend“, berichtet der Hotelleiter. „Aktuell haben wir nur etwa ein Drittel der üblichen Auslastung“. Doch woran liegt es? Thomas Metzger sieht das Problem bei den Corona-Auflagen: „Die Vorgaben zu unserem Schutz machen natürlich Sinn, aber für viele Gäste sind sie sehr aufwändig und schrecken ab. Zudem ist die Verunsicherung immer noch groß.“ Doch es geht langsam aufwärts. Das Hotel erreichen täglich immer mehr Buchungsanfragen und auch das Restaurant profitiert von der steigenden Zahl an geimpften Personen. Das schöne Wetter der letzten Tage lockt zusätzliche viele Gäste in den Außenbereich der Gastronomie.

Die größte Freude über die Eröffnung des euvea Freizeit- und Tagungshotel herrschte aber bei allen Mitarbeitern mit Behinderung, die sowohl im Hotel als auch im Restaurant in verschiedenen Bereichen im Einsatz sind. Für sie war die Schließung besonders schwierig, da sie plötzlich das für sie sichere und gewohnte Arbeitsumfeld verlassen mussten. Zudem ist die Arbeit im Hotel für viele nicht nur eine Beschäftigung, sondern eine Aufgabe, die sie täglich mit viel Freude, Engagement und Herzblut angehen. „Ich freue mich sehr, dass ich wieder hier sein darf“, sagt Timo Weiers, der im Restaurant im Service tätig ist. „Die Corona-Zeit war nicht so einfach und manchmal auch langweilig. Doch jetzt geht es endlich weiter.“

„Nicht im Hotel arbeiten zu dürfen war schon doof. Ich hatte zwar so auch genug zu tun, aber nun wieder hier im Einsatz zu sein, ist viel besser“, freut sich auch Johannes Schütz, der in der Küche seinen Arbeitsplatz hat. Zuhause musste trotz geschlossenem Hotel aber kein betreuter Mitarbeiter bleiben. So waren zum Beispiel viele Mitarbeiter in der Lohnfertigung am Standort in Hermesdorf im Einsatz. Aber die dortige Arbeit war für alle kein wirklicher Ersatz zu der Beschäftigung im Hotel. „Hermesdorf war ok, aber das Hotel ist mir viel lieber“, sagt Susanne Schmitt aus dem Housekeeping. „Ich war zwar froh, dass wir nicht dauernd zuhause sein mussten, aber die Arbeit hier gefällt mir persönlich viel besser.“ Im Unterschied zum allgemeinen Arbeitsmarkt, haben betreute Mitarbeiter einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, einen Beschäftigungsanspruch. Aus diesem Grund wäre z.B. Kurzarbeit während der coronabedingten Schließung auch nicht möglich. Im Unternehmensverbund der Westeifel Werke ist dies aber kein Problem, da die Hotelmitarbeiter in dieser Zeit ihre Kollegen an anderen Standorten unterstützen konnten.

Auch wenn die Freude über die Rückkehr in das Hotel groß ist, so bringt die vorher gewohnte Arbeit nun neue Probleme mit sich. „Unsere betreuten Mitarbeiter waren sieben Monate nicht mehr an ihrem eigentlichen Arbeitsplatz. In dieser Zeit haben sie so manches vergessen, was sie früher ohne Schwierigkeiten erledigt haben. Arbeitsabläufe müssen wieder neu erlernt und gefestigt werden. Einige Mitarbeiter waren zwar auch direkt wieder in ihrem Element, als wären sie nie weg gewesen, doch wir haben auch Personen, die wir nun quasi neu anlernen müssen“, berichtet Thomas Metzger.

Dennoch sind alle Betroffenen froh, dass die Ungewissheit, wie es mit dem Hotel- und Gaststättengewerbe und damit auch der eigenen Arbeit weitergeht, vorerst beendet ist. „Es hakt zwar noch an einigen Stellen etwas, dennoch schauen wir positiv nach vorne“, so der Hotelleiter. „Eine erneute Schließung wäre nicht nur für unsere betreuten Mitarbeiter ein großer Rückschlag, sondern für die gesamte Branche.“

Info: Das „euvea Freizeit- und Tagungshotel“ in Neuerburg ist barrierefrei und besonders auf die Belange von Menschen mit Behinderung ausgerichtet. Zudem bietet es Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung in den Bereichen Service, Küche, Housekeeping, Haustechnik oder an der Rezeption. Mehr Infos zum Hotel und zum Restaurant gibt es unter: www.euvea.de

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Lutzerather Hotel Maas investiert in Maßnahmen zur Lufthygiene

Lutzerath/Windhagen – Luftreiniger erhöhen die Sicherheit auch in Innenräumen: Aufatmen für Tourismus und Gastronomie. Darauf haben viele Gastronomen gewartet: seit Anfang Juni ist aufgrund sinkender Inzidenzwerte die Wiederöffnung von Terrassen, inzwischen sogar von Restaurants und Tourismusbetrieben möglich.

Mit Erreichen der Inzidenzstufe 1 ist für die Nutzung gastronomischer Angebote kein Negativtestnachweis mehr erforderlich. Zum Schutz der Gesundheit gilt für Gäste und das Personal in Gaststätten, Hotel-Restaurants oder Bars weiterhin Maskenpflicht. Nur unmittelbar am Platz dürfen Gäste die Maske ablegen.

Dadurch bleibt eine gewisse Möglichkeit bestehen, sich über in Aerosolen enthaltene Viren mit Corona zu infizieren. Das Hotel Restaurant Maas hat jedoch vorgesorgt und in Lufthygiene investiert, um das Ansteckungsrisiko für Kunden und Mitarbeitenden zu minimieren.

„Unsere Gäste haben ein erhöhtes Bedürfnis nach Sicherheit“, berichtet Sascha Saxler, Geschäftsführer des Hotel Restaurant Maas, „die Gesundheit unseres Teams ist uns ebenso wichtig.“ Virenfreie Luft in allen Bereichen seines Hauses bleibt auch nach Corona, ein Thema, „wir werden die Geräte weiter im Einsatz behalten“, so Saxler. Der extrem leise Betrieb und die flexible Handhabung haben den Hotelchef zusätzlich überzeugt.

Es gibt kaum wirksamere Hygienekonzepte für saubere Raumluft ohne Viren oder Bakterien als die patentierten pure Luftreiniger. In nur einem Durchgang werden über 99,99 Prozent der Krankheitserreger, Sporen, Allergenen und Bakterien aus der Luft deaktiviert. Die mobil einsetzbaren Geräte arbeiten mit Lichtfallen und garantieren so den sicheren Betrieb mit ozonfreiem UVC-Licht. Die Wirksamkeit bestätigt eine Studie des Hygieneinstituts biotec (mit Surrogate Phi6 und MS2).

Und: Die Kosten für UVC-Luftreiniger sind mit dem Antrag auf Überbrückungshilfe III aktuell bis zu 100 Prozent förderfähig, abhängig vom Umsatzrückgang im Vergleich zum Referenzeitraum.

„Das ist ein richtiger Schritt in Richtung Infektionsschutz in allen öffentlichen Bereichen. Betriebe aus der Gastronomie und dem Tourismus können mit dem Einsatz von Luftreinigern Gäste, Kunden und Vertrauen zurückzugewinnen“, bestätigt auch Marco Jakobs, Geschäftsführer bei JK-International. „Ein proaktives Sicherheitskonzept ist die beste Lösung zur dauerhaften Senkung von Infektionen über Aerosole. Unsere Lufthygienesysteme unterstützen alle Branchen und sind flexibel einsetzbar“, so Jacobs weiter.

Die kompakte, bewegliche und besonders leise Steribase 450 desinfiziert 450 Kubikmeter Luft in einer Stunde. Das Design ist mit dem Red Dot Award prämiert und passt perfekt in jedes Ambiente. Für größere Räume mit hohen Luftmengen kann das System Basictube 800 in Lüftungs- oder Klimaanlage eingebaut.

Über die JK-Gruppe

Die JK-Gruppe mit Sitz im rheinland-pfälzischen Windhagen ist ein führender Anbieter in den Bereichen Wellness, Lifestyle und Healthcare. Neben der Produktion, einem Entwicklungszentrum und Showroom befinden sich in Bad Honnef-Rottbitze weitere Produktionsstätten, ein Logistikzentrum sowie die Verwaltung und der Technische Kundendienst. In der Geschäftsführung sind Peter Althaus und Marco Jakobs tätig.

Gegründet wurde das Unternehmen 1927 als Schreinerei-Betrieb. Die JK-Unternehmensgruppe, zu der die Weltmarken Ergoline (Solarien), Wellsystem (Überwasser-Massage), Beauty Angel (Apparative Kosmetik) und pure (UVC-Luftentkeimung) gehören, beschäftigt rund 350 Mitarbeiter.

Mit dem eigenen Anspruch an eine hohe Qualität ‚Made in Germany’ und andauerndem Streben nach Innovation, einer konsequenten Kundenorientierung und dem weltweiten Servicenetzwerk etablierte sich die JK-Gruppe unter den Branchen-Marktführern.

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Neue Erlebnis-Stationen in den Feldern vor Altendorf und auf der Meckenheimer Sonnenseite

Meckenheim – Seit Mai 2019 macht der Themenradweg „Die rheinische Apfelroute“ die Schönheit und Vielseitigkeit des größten Obst- und Gemüseanbaugebietes Nordrhein-Westfalens auf 124 km erlebbar. Neuerdings laden darüber hinaus zwölf neu gestaltete Rastplätze mir Erlebniselementen zu einem informativen Zwischenstopp ein. Zwei dieser Stationen sind in Meckenheim entstanden, direkt in den Feldern vor dem Ortsteil Altendorf und in unmittelbarerer Nähe zum Bahnhof auf der Sonnenseite. Gemeinsam mit dem Rhein-Voreifel Touristik e.V. hat Bürgermeister Holger Jung die neue Attraktion ihrer offiziellen Bestimmung übergeben.

Jeder der zwölf Rastplätze vermittelt auf interaktive und spielerische Weise das Thema „Landwirtschaft und Kulturlandschaft“. Vor allem Familien mit Kindern dürften sich von dem Angebot angesprochen fühlen, so auch in Meckenheim. Die Station bei Altendorf steht unter der Überschrift „Landwirtschaft in Meckenheim – gelebte Qualität und Regionalität“. Hier erfahren die Freizeitradler mehr über die fruchtbaren Böden und die unterschiedlichen Pflanzen, die in dem milden Klima prächtig gedeihen und eine reiche Ernte abwerfen. Die Herstellung von Fruchtsäften und Obstbränden wird ebenso erläutert wie die von Apfelkraut und Zuckerrübensirup. Auch widmet sich die Informationstafel Meckenheimer Besonderheiten wie mit Laser gravierten Äpfeln, knackigen Apfelchips oder Apfelminz-Tee und letztlich den Orten, wo all diese Leckereien zu erwerben und zu verkosten sind: in Hofläden, Hofcafés, beim Direktvermarkter und in den örtlichen Gastronomiebetrieben. Ein Rezept für das Meckenheimer Apfelbrot animiert zum Selberbacken, während das Wimmelbild facettenreiche Eindrücke von der Landwirtschaft in Meckenheim vermittelt.

An der zweiten Meckenheimer Erlebnisstation „Formenvielfalt im Obstbau“ können die Radlerinnen und Radler quasi inmitten der Baumschule Ley die verschiedenen Baumformen live erleben. Die dortige Tafel ist mit entsprechenden Informationen angereichert. Hier gibt es Antworten auf jene Fragen, die sich bei einem Abstecher durch die Baumplantagen ergeben könnten. Begriffe wie Veredeln, Pflanzen, Schneiden und Roden werden erklärt. Die Formenvielfalt ist bildlich dargestellt und gibt der Betrachterin und dem Betrachter Hilfestellung, den passenden Baum für den eigenen Garten zu finden.

Nahezu jede Station wird durch ein Fotoelement ergänzt. Sie bietet die Möglichkeit für den perfekten Schnappschuss, damit der Besuch der rheinischen Apfelroute noch länger in Erinnerung bleibt. Lächeln, Auslöser drücken, und mit Hashtag Apfelroute (#apfelroute) posten, lautet das Motto.

„Die Rheinische Apfelroute entwickelt sich zu einem touristischen Aushängeschild unserer Region, das durch die neuen Erlebnisstationen perfekt ergänzt wird. Sie führen die Besucherinnen und Besucher spielerisch an unsere Landwirtschaft und Kulturlandschaft heran und vermitteln viele interessante Aspekte“, sagte Bürgermeister Holger Jung an der Erlebnisstation bei Altendorf.

Entlang der regionalen Fahrradschleife halten derzeit 53 zertifizierte Apfelrouten-Partnerbetriebe besondere Leistungen für die Gäste bereit. Sie haben sich auf die Bedürfnisse der Radlerinnen und Radler eingestellt. Unter anderem bieten die Betriebe Services wie Werkzeugkoffer zur Pannenhilfe, Informationsmaterial, Trockenräume, ausreichende Abstellgelegenheiten und Apfelrouten-Produkte. Eine Liste der Partnerinnen und Partner sowie weitere Informationen über „Die rheinische Apfelroute“ sind im Internet zu finden unter:
www.apfelroute.nrw.

Die Homepage gibt auch eine Übersicht über die Nebenschleifen. In jeder der sechs beteiligten Kommunen (Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg) ergänzt eine Ortsrunde die Apfelroute. Die Schleife Meckenheim führt über knapp 32 km auf Rad- und gut ausgebauten Wirtschaftswegen von Meckenheim, Lüftelberg, Bahnhof Kottenforst, Merl und Altendorf-Ersdorf zurück in die Apfelstadt.

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Wandern mit Manuel Andrack: Am 3. und 4. Juli den „Wandermeister“ in Manderscheid treffen!

Daun/Manderscheid – Manuel Andrack macht am ersten Juliwochenende Station in Manderscheid und wandert gemeinsam mit Gästen über den Manderscheider Burgenstieg, der 2020 zum drittschönsten Wanderweg Deutschlands gekürt wurde. Auf 5,4 Kilometern führen schmale Pfade mit Abenteuercharakter rund um die beiden mittelalterlichen Festungen, die halb verborgen im Liesertal liegen. Die geführte Wanderung findet am Vormittag des 4. Juli 2021 statt.

Doch der sympathische Redakteur, Moderator und Autor wird nicht nur zum Wandern nach Manderscheid kommen: Bei der Abendlesung mit den legendären, kurzweiligen Geschichten Manuel Andracks und tauchen man ein in die Leidenschaft des Wanderns. Wenn der Autor aus seinen Büchern „Gesammelte Wanderabenteuer“ und „Schritt für Schritt. Wandern durch die Weltgeschichte“ vorliest, ist ein humorvoller Abend vorprogrammiert. Die Lesung findet am 3. Juli 2021 um 20 Uhr im Manderscheider Kurhaus statt.

Tickets sind in Kombination (28,50 EUR) oder auch getrennt jeweils für Wanderung oder Lesung erhältlich (17,25 EUR). Tickets gibt es unter www.ticketregional.de sowie bei allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen. Für Gäste mit weiter Anfahrt ist auch ein gesamtes Wochenende inkl. Lesung, Wanderung und Übernachtung buchbar. Weitere Informationen zur Buchung mit Übernachtung beim Gäste- und Buchungsservice des GesundLand Vulkaneifel: info@gesundland-vulkaneifel.de oder 06592 951 370.

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Mountainbike-Tour durch die Vulkanregion Laacher See am Sonntag, 11. Juli

Niederzissen – Frei nach dem Motto „die 3-K-Tour“ (Kaffee, Kuchen, Klönen) findet in diesem Jahr wieder eine geführte Mountainbike-Tour durch die Vulkanregion statt. Am 11.07.2021  treffen sich die Mountainbiker um 10.00 Uhr am Bahnhof in Niederzissen.

Von dort starten die Teilnehmer durch die Vulkanregion Laacher See, die das perfekte Areal für alle MTB Freunde aus der Region bietet. Die Gruppe wird von unserem Vulkanparkführer Rainer Auen begleitet! Sie endet nach ca. 30 km mit viel Zeit für Pausen und Aussicht wieder am Bahnhof in Niederzissen.

Die Teilnahmegebühr von 7,50 € wird von unserem Vulkanparkführer als Spende an die Tour der Hoffnung weitergeleitet. Eine intakte Ausrüstung, der obligatorische Fahrradhelm, ausreichend Verpflegung und die gefüllte Trinkflasche erhöhen selbstverständlich den Spaß an dieser MTB-Tour.

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.

Weitere Termine für die geführten MTB-Touren:

  • Sonntag, 29.08.2021
  • Sonntag, 19.09.2021
  • Sonntag, 10.10.2021

Anmeldung erforderlich!

Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
Telefon: 02636/19433

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Freibad Pellenz darf die maximale Anzahl der Badegäste auf 750 pro Badezeit ab 1.Juli erhöhen

Plaidt – Rechtzeitig vor Beginn der Sommerferien. Vor rund einem Monat startete das Freibad Pellenz in die Badesaison 2021. Das Sport- und Freizeitbad im Nettetal ist an allen Wochentagen von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr sowie von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr für große und kleine Badegäste geöffnet. Nach wie vor hat die Corona-Pandemie Auswirkungen auf den Badebetrieb, Voraussetzung für die Öffnung des Pellenzbades ist die konsequente Umsetzung des umfangreichen Hygienekonzepts, das vom Zweckverband Frei- und Hallenbad Pellenz auf der Grundlage der Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz erstellt und vom Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz genehmigt wurde.

Auf der Grundlage der 23. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 16. Juni 2021 sowie vor dem Hintergrund der Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Mayen-Koblenz kann der Zweckverband Frei- und Hallenbad Pellenz jetzt eine Anpassung des Hygienekonzepts vornehmen, die positive Auswirkungen auf den Badebetrieb hat. Ab 01.07.2021 dürfen während der Badezeiten jeweils 750 Badegäste das Freibad Pellenz nutzen. Pro Badezeit können 680 Eintrittskarten im Rahmen der Online-Buchung reserviert werden, an der Kasse im Pellenzbad steht pro Badezeit ein begrenztes Kontingent von 70 Tickets zur Verfügung. Im Eingangsbereich des Freibads kann es zu Wartezeiten kommen, hierfür bittet das Team des Pellenzbades um Verständnis. Aufgrund der Anpassung des Hygienekonzepts können die jüngsten Besucher den Spielplatz im Freibad wieder nutzen, zudem sind die Sitzbänke an den Becken wieder aufgestellt. In den Umkleidebereichen stehen den Badegästen die Schließfächer wieder zur Verfügung.

Verbandsvorsteher Klaus Bell zeigt sich erfreut, dass eine Anpassung des Hygienekonzepts für das Freibad Pellenz insbesondere im Hinblick auf die Besucherhöchstzahl vorgenommen werden kann. „Rechtzeitig vor Beginn der Sommerferien im Juli darf das Pellenzbad die maximale Anzahl der Badegäste pro Badezeit deutlich auf 750 erhöhen. Sofern sich Möglichkeiten ergeben, wird der Zweckverband Frei- und Hallenbad Pellenz weitere Anpassungen des Hygienekonzepts vornehmen. Ich wünsche den großen und kleinen Badegästen, die in den kommenden Wochen – und insbesondere während der Sommerferien – das Pellenzbad besuchen werden, bereits jetzt viel Spaß und eine unbeschwerte Zeit“, so Klaus Bell.

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Deutsche Weinmajestäten zu Gast im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Deutsche Weinkönigin Eva Lanzerath und ihre Prinzessinnen machen auf ihrer Deutschlandtour Stopp im Ahrtal. Eine Reise durch das Weinland Deutschland: Im Rahmen einer Deutschlandtour bereisen die amtierenden Deutschen Weinmajestäten in ihrem Amtsjahr alle 13 deutschen Weinanbaugebiete.

Vor dem historischen Gasthaus St. Peter. Foto: Klaus Geck

Vom 21. bis zum 23. Juni besuchte die Deutsche Weinkönigin Eva Lanzerath aus Walporzheim mit ihren Prinzessinnen Anna-Maria Löffler (Pfalz) und Eva Müller (Rheinhessen) das Weinanbaugebiet Ahr. Der Ahrwein e.V. lud das Wein-Trio zu einem abwechslungsreichen Programm ein.

Beui der SchlAhrVino Wanderung. Foto: Klaus Geck

„Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Deutschen Weinmajestäten die Kulturlandschaft des Ahrtales, die Weine und die Persönlichkeiten hinter den Weinen näherzubringen. Sie sind wichtige Botschafterinnen für den Ahrwein und den Deutschen Wein. In diesem Jahr sind wir natürlich besonders stolz, dass die Deutsche Weinkönigin Eva Lanzerath ihre Wurzeln im Ahrtal hat,“ so Geschäftsführer Christian Senk.

Besuch Weingut Maibachfarm. Foto: Klaus Geck

Der Schwerpunkt der Reise lag auf dem Besuch verschiedener Weingüter und Genossenschaften des Ahrtals. Am ersten Tag besuchten die Weinmajestäten die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr e.G., wo Bürgermeisterin Cornelia Weigand die Weinmajestäten zum Eintrag ins Goldene Buch der Verbandsgemeinde Altenahr empfing. Kellermeisterin Astrid Rickert, Marketingverantwortliche Alina Sonntag und Geschäftsführer Matthias Baltes begrüßten die Weinmajestäten in der Genossenschaft. Während der Führung freuten sie sich über den regen Austausch mit den Weinfachfrauen. Nach einer kurzen Besichtigung der Saffenburg führte die Reise weiter nach Dernau in das VDP Weingut H.J. Kreuzberg. Hier gab Kellermeister Benno Wagner zunächst eine Einführung. Im Anschluss präsentierte Ludwig Kreuzberg den Betrieb, die Weine und die Betriebsphilosophie und lud zu einem kleinen Mittagsimbiss ein.  Den Abschluss bildete der Besuch bei den Brüdern Frank und Marc Adeneuer vom VDP Weingut J.J. Adeneuer in Ahrweiler. Mit einer abwechslungsreichen und interessanten Weinprobe zeigte Marc Adeneuer einen Querschnitt seines hochwertigen Sortiments. Die Deutsche Weinkönigin Eva Lanzerath, die ihr Heimspiel sichtlich genoss, freute sich über die Begeisterung ihrer Weinprinzessinnen für die Ahrweine und insbesondere für den Spätburgunder. Der Abend klang mit dem Vorsitzenden des Ahrwein e.V. Peter Kriechel, Vorstandsmitglied Philip Nelles und Ahrweinkönigin Mariella Cramer im Historischen Gasthaus St. Peter aus.

Nach einer Übernachtung im Landhotel-Hotel St. Peter in Walporzheim folgten die Deutschen Weinmajestäten am zweiten Tag der Einladung von Bürgermeister Guido Orthen zum Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dort wurden sie gebührend in herzlicher Atmosphäre von den Fraktionsvorsitzenden und Beigeordneten der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler empfangen. Auch das Maskottchen der Landesgartenschau Bad Neuenahr-Ahrweiler 2023 „Ahrvin“ durfte bei dem Empfang nicht fehlen. Danach führte die Reise in das VDP Weingut Nelles nach Heimersheim. Jan Riske, Weingut Erwin Riske, begrüßte stellvertretend für die zahlreich erschienenen Jungwinzer der Vereinigung „SchlAhrVino“ das königliche Dreigestirn. Unter der Führung von Heiko Schäfer, VDP Weingut Burggarten, startete eine Wanderung durch die Heimersheimer Weinberge. Während der Wanderung und beim Mittagsimbiss präsentierten die „SchlAhrVinos“ in lockerer Atmosphäre ihre Weine. Die Dritte Station führte zum VDP Weingut Deutzerhof nach Mayschoß. Inhaber Jürgen Doetsch und Betriebsleiter und Kellermeister Hans-Jörg Lüchau begrüßten das Wein-Trio in der neu errichteten Vinothek, die vor zwei Wochen erstmals ihre Tore öffnete. Sichtlich begeistert von der stillvoll eingerichteten Vinothek und den Weinen des 6 ha großen Betriebes stand im Anschluss ein touristisches Highlight auf dem Programm: Eine Führung durch die Dokumentationsstätte Regierungsbunker unter der fachkundigen Führung von Heike Hollunder. Im Restaurant Hohenzollern fand der zweite Tag bei einem gemeinsamen Abendessen und einem einzigartigen Ausblick mit der Ahrweinkönigin Mariella Cramer, Ahrweinprinzessin Linda Trarbach und Nicole Sebastian, Referentin Ahrwein, seinen Abschluss.

Am frühen Morgen des dritten Tages stand der Besuch des Weingutes Maibachfarm in Ahrweiler auf dem Programm. Alexander Weber führte die Majestäten durch das idyllisch gelegene Weingut und begeisterte mit seinen biologisch ausgebauten Weinen. Die Vertreter des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau e.V., Weinbaupräsident Hubert Pauly,  der Kreisvorsitzende Franz-Josef Schäfer und Kreisgeschäftsführer Dr. Knut Schubert genossen mit den Deutschen Weinmajestäten die Aussicht auf dem Aussichtspunkt Sonderberg in Dernau, der 2016 zur  „Schönsten Weinsicht“ gekürt wurde. Das Weingut Adolf Schreiner aus Rech gesellte sich ebenfalls zur Runde und lud abschließend zur Betriebsführung, Weinprobe und einer köstlichen Winzervesper im eigenen Weingut ein.

Die drei Weinmajestäten zeigten sich durchweg beeindruckt von der Vielfalt der Ahrweine. Besonders die typischen und ausdrucksstarken Spätburgunder fanden großen Anklang. Der nächste Stopp ihrer Deutschlandtour führt das Wein-Trio nun nach Rheinhessen.

Hinweis: Alle Weinmajestäten wurden täglich auf COVID-19 getestet / sind teilweise schon vollständig geimpft. www.ahrwein.de