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Ferienwohnung ,,Auf der Heg“ erhält 4 Sterne

Kaisersesch/Dünfus, 24.11.2020 – Margret und Helmut Wolkenfeld gehören seit Oktober zu den ,,Gastgebern mit Herz im Schieferland Kaisersesch“. Die neue und modern eingerichtete Ferienwohnung ,,Auf der Heg“ in Dünfus (56754) bietet auf 75 m² viele Annehmlichkeiten.  Die Ferienwohnung wurde nun mit 4 Sterne klassifiziert. Sie verfügt über eine Küche, ein geräumiges Wohn-/Esszimmer, ein Badezimmer und zwei Schlafzimmer.

Bürgermeister Albert Jung, Ortsbürgermeister Marcus Cortnum sowie die Touristikerinnen Christina Schmitt und Linda Bamberg gratulieren Margret und Helmut Wolkenfeld zu dieser Auszeichnung.

Die Klassifizierung wurde durch das Touristik-Büro Schieferland Kaisersesch durchgeführt. Weitere Informationen und Beratung rund um die Sterneklassifizierung erhalten Sie beim Touristik-Büro Schieferland Kaisersesch (Tel.: 02653 9996 502; E-Mail: touristik-buero@vg.kaisersesch.de).

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Wenn die Stadt Bad Münstereifel in neuem Glanz erstrahlt

Bad Münstereifel, 24.11.2020 – In den kommenden Wochen glänzt die Kernstadt Bad Münstereifels in ihrer neuen Winterbeleuchtung. Unter dem Motto „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne“ wurde diese Erneuerung als erstes Projekt im Rahmen des Städtebauförderprogramms, mit finanzieller Unterstützung durch das Land NRW und die Bundesrepublik Deutschland, umgesetzt und soll der Aufwertung und Attraktivierung der Kernstadt dienen. Im Zuge dieses Programms ist ein Verfügungsfonds etabliert worden, der sich zu 50 % aus privaten und höchstens zu 50 % aus öffentlichen Mitteln speist.

Engagierte Stadtkernakteure. Vor. Reihe v.l.n.r Bodo Kerstin, Marc Brucherseifer, Sabine Preiser-Marian, hin. Reihe v.l.n.r. Denis Akkoyun, Matthias Dürr, Klaus Peter Zink. Foto: Hubert Jost.

Dadurch ist es engagierten Akteuren und der Bewohnerschaft möglich, sich aktiv an der Gestaltung des öffentlichen Raums zu beteiligen und diese zu unterstützen. Über die Projekte, die mit diesem Verfügungsfonds durchgeführt werden sollen, entscheidet der Fachbeirat des Integrierten Stadtentwicklungs- und Handlungskonzepts Bad Münstereifels. Er setzt sich aus privaten Akteuren, Initiativen aus Bad Münstereifel und Vertretern der Politik zusammen.

Ein weiteres Ziel dieses Fonds ist es, das Miteinander der verschiedenen Kernstadtakteure und ihre Kooperation untereinander zu stärken und zu verbessern.  Dass die ersten Hürden bei der Erreichung dieses Ziels bereits genommen wurden, stellte auch Herr Bodo Kerstin Vorsitzender des „stadtmarketingverein Bad Münstereifel aktiv e.V.“ fest. So lobte er: „Die Weihnachtsbeleuchtung ist Ausdruck einer guten Zusammenarbeit zwischen „stadtmarketingverein“, City Outlet und der Stadt Bad Münstereifel“. Die Winterbeleuchtung soll ein einheitliches und harmonisches Stadtbild schaffen. Hierzu wurden 17 moderne Leuchtmittel vom Werther Tor bis zum Orchheimer Tor sowie in der Marktstraße installiert.


Blick auf das Orchheimer Tor. Foto: Hubert Jost

„Es sind schwierige Zeiten“ merkte Herr Marc Brucherseifer vom City Outlet an, „wir sind froh, mit ein wenig Licht etwas Freude bringen zu können und auch ohne Weihnachtsmarkt die Vorweihnachtszeit zu einer besinnlichen Zeit werden zu lassen“. Zusätzlich zu den Lichtinstallationen wurde die Kernstadt mit 80 Weihnachtsbäumen, die durch den „stadtmarketingverein“ in der Kernstadt aufgestellt wurden, geschmückt. Dies wurde Corona gerecht in zweier Teams, ehrenamtlich durch Mitglieder der in Bad Münstereifel ansässigen Vereine, durchgeführt. Auch Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian zeigte sich begeistert über die neue harmonische Winterbeleuchtung der Stadt. „Besonders schön fand ich den Stern im Orchheimer Tor und die Glühbirnen in den Bäumen am Nimm Ess mit.“

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30 Jahre Wirtschafts-fachschule mit Schwerpunkt Tourismus am Berufskolleg Eifel

Kall, 23.11.2020 – Die Oberstufe der Wirtschaftsfachschule präsentiert ihre Großprojekte. Am 18. November 2020 war es soweit: Die Studierenden der Wirtschaftsfachschule am Berufskolleg Eifel stellten die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten den Lehrkräften und vor allem ihren Auftraggebern vor. Die Veranstaltung war der Höhepunkt der Ausbildungszeit der Studierenden und dazu begrüßte der Schulleiter Holger Mohr feierlich alle Anwesenden in der Aula.

Grund zum Feiern gab zudem das 30-jährige Bestehen der Wirtschaftsfachschule, auch wenn die größeren Festivitäten coronabedingt erst im kommenden Jahr unter dem Motto „Jubiläum 30 plus 1“ stattfinden werden.

In diesen 30 Jahren wurde bereits eine große Zahl erfolgreicher Projektarbeiten in Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Betrieben, Organisationen und Gemeinden realisiert.

Foto: Timo Schäfer (WFT20)

In diesem Jahr wurden zuerst die Ergebnisse für die Touristik GmbH Gerolsteiner Land präsentiert. Der Auftrag an die Teammitglieder Kathrin Derichs, Janina Horn, Sarah Kadoura, Jean-Pierre Kaumanns und Margit Mossakowski lautete zum einen, die Bedeutung des Radtourismus für die Region zu ermitteln. Dazu führte das Team Umfragen durch und wertete diese aus. Zum anderen sollte ein radtouristisches Konzept inklusive Vermarktung und Vertrieb entwickelt werden. In beiden Teilen zeigten die Teammitglieder überzeugende Ergebnisse.

Foto: Timo Schäfer (WFT20)

Das zweite Projekt bildete eins der vier Elemente – das Wasser. Dieses Projekt, ausgearbeitet von Niko Gobien, Martin Passbach, Kathrin Rader, Christina Reuter und Adrian Scheben, drehte sich nämlich um die Kneipp-Anlagen in Gemünd. Die Stadt Schleiden hatte die Entwicklung eines Konzepts zur zielgruppenspezifischen Neuausrichtung beauftragt. Das Team verwies in seiner Präsentation auf das zunehmende Gesundheitsbewusstsein unterschiedlicher Zielgruppen und baute sein Konzept auf dem Prinzip des Story-Telling auf. Im Mittelpunkt der zu erzählenden Geschichte steht der Namensgeber Sebastian Kneipp sowie seine 5 Säulen der Gesundheit: Kraft der Kräuter, Leben in Bewegung, Innere Balance, Gesundheit und Genuss und die Kraft des Wassers.

Im Anschluss stellte das Team Eric Haar, Jacqueline Juhrs, Natalia Los, Erik Steinwede und Tim Theisen ein Nutzungskonzept zur Vermarktung des InfoCenters Langerwehe vor. Auftraggeber war der Indeland Tourismus e.V., der dieses InfoCenter betreibt, mit dessen Auslastung jedoch noch nicht zufrieden ist. Auch hier fußten die Handlungsvorschläge auf einer eingehenden Analyse und das Team stellte das von ihm entwickelte „Vier-E-Konzept“ vor, wohinter sich die Begriffe Erkennbarkeit, Erreichbarkeit, Expansion und Erfolg verbergen.

Den Abschluss bildete das vierte Projekt, welches von der Stadt Heimbach in Auftrag gegeben wurde. Hier galt es, für die Stadt ein Tourismuskonzept zu entwickeln. Dieser Aufgabe nahmen sich Eda Akin, Jan Baron, Julian Damerau, Benedikt Fischer und Willi Heinze an. Sie zeigten in ihrer Präsentation zunächst die Ergebnisse ihrer Analysen und stellten im Anschluss vor, welche Angebote die Stadt potenziellen Zielgruppen bieten könnte. So schlagen sie zum Beispiel ein Freizeitprogramm für Familien vor, dass auf der Idee von „Heimbach-Steinen“ basiert.

Die Abteilungsleiterin Brigitte Sonnenschein und der Bildungsgangleiter Andreas Fuchs, der durch den Tag führte, bedankten sich bei den Auftraggebern für die interessanten Aufgaben und konnten auch in diesem Jahr wieder eine erfolgreiche Veranstaltung bilanzieren. Das war nicht zuletzt auch den Studierenden der Unterstufe zu verdanken, die im Rahmen der zurzeit gegebenen Möglichkeiten für das leibliche Wohl aller Anwesenden sorgten. Und im nächsten Jahr sind genau diese Studierenden an der Reihe, zugkräftige Projektideen zu realisieren. Wir sind gespannt!

Anmeldungen für die Wirtschaftsfachschule am Berufskolleg Eifel für das Schuljahr 2021 sind unter info@bkeifel.de möglich. Text: Verena Faltysek

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Stadtführung in Mayen jetzt auch digital und individuell möglich

Mayen, 21.11.2020 – Die schöne Eifelstadt Mayen hat jetzt auch eine App-basierte, digitale Stadtführung anzubieten. In Zeiten der Digitalisierung und leider auch von Covid-19 ist diese Stadtführung die perfekte Alternative. Kontaktlos, ohne Gruppe kann man die Stadtführung ganz einfach mit dem eigenen Smartphone machen.

Hierzu lädt man sich die App „Hearonymus“ und die dort hinterlegte Mayener Tour kostenfrei herunter. Einmal gedownloadet, steht die Tour dann auch ohne Internetverbindung dauerhaft zur Verfügung.

„Die Vorteile dieser Tour sind somit klar – keine Kosten für die Nutzer, alles digital gehalten, keine Gruppen nötig und man kann die Tour zu jeder Zeit erleben“, erklärt das Team der Tourist-Information.

Vom Alten Rathaus, über die Genovevaburg, bis hin zum Zunftbaum am neuen Rathaus – insgesamt 14 Sehenswürdigkeiten der Stadt werden dem Nutzer vorgestellt.

Die einzelnen Stationen sind mit kleinen Audio-Dateien dargestellt, damit man mit den nötigen Informationen versorgt wird, die sonst in einer Stadtführung auch vermittelt werden.

Das gesamte Projekt wird mit 65 % der förderfähigen Kosten über den LEADER-Ansatz im Rahmen des rheinland-pfälzischen Entwicklungsprogramms „Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung“ (EULLE) gefördert.

Mehr Informationen gibt es telefonisch unter der 02651-903004, oder per Mail an touristinfo@mayenzeit.de.

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Naturdenkmal Elfengrotte in Bad Bertrich

Bad Bertrich, 19.11.2020 – Eine ganz besondere geologische Attraktion ist das Naturdenkmal Elfengrotte am westlichen Ortseingang von Bad Bertrich in der Eifel. Der Lavadurchgang Elfengrotte wird nach ihrem äußeren Erscheinungsbild auch Käsegrotte genannt. Die Elfengrotte hatte einen fulminanten Baumeister: Hier war ein Vulkan am Werk. Heißes Gestein und unnachgiebiges Wasser formten diese fantasieanregende Grotte am rund 49 Kilometer langen Üßbach, der bei Alf in die Mosel mündet und sich an der Landschaftsgestaltung vor Ort tatkräftig beteiligt hat.

Vor vielen Jahren flossen nämlich mehrere Basaltlavaströme in das Üßbachtal hinein und das Wasser suchte sich daraufhin einen neuen Weg und formte so das Tal.

Foto: Holger Haag, Natur Freunde Rheinland-Pfalz e.V.

Für einen Lavastrom hat sich die Geologie etwas besonders schmuckes einfallen lassen, nämlich die Säulen zu formen, wie Käseleiber. So ist die Elfen- bzw. Käsegrotte als Höhlendurchbruch im Üßbachtal entstanden. Horizontale Klüfte oder Risse schnitten sich in die Säulen ein und die Verwitterung rundete die Kerben.

Durch dieses Naturereignis sieht es heute so aus, als habe jemand Käseleiber Schicht auf Schicht gestapelt. Eine Hinweistafel erklärt vor Ort, dass der Name Elfengrotte nichts mit dem Begriff der Elfen zu tun hat. Der Name stammt von der um 1860 erbauten Elfenmühle, an der sich die Grotte befindet. Die Elfenmühle wird heute gastronomisch genutzt. Das märchenhafte an der ganzen Naturerscheinung wird von der beeindruckenden Vulkanlandschaft unterstrichen. Steile Felsen umrahmen den Elbesbach-Wasserfall neben der Grotte, der in Richtung Elfenmühle in den Üßbach mündet.

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Hotels und Gastronomie brauchen umgehend effektive Unterstützung – viele Betriebe akut gefährdet

Region/Bad Kreuznach, 17.11.2020 – Zur prekären wirtschaftlichen Lage und der angekündigten staatlichen Unterstützung von Hotel- und Gastronomie-betrieben haben sich der rheinland-pfälzische DEHOGA Präsident Gereon Haumann und der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Joe Weingarten in einem heutigen Arbeitsgespräch intensiv ausgetauscht:

Haumann und Weingarten: Hotels und Gastronomie brauchen umgehend effektive Unterstützung – viele Betriebe akut gefährdet

In der AZ vom vergangenen Samstag hatte Joe Weingarten sein Unverständnis über die Klage Kreuznacher Gastronomen über fehlende Hilfen des Bundes geäußert. Er verwies hierbei auf die von der Bundesregierung zugesagte „Novemberhilfe“ und die Ankündigung von Bundeswirtschaftsminister Altmaier auf Abschlagzahlungen von bis zu 10.000 €.

„Alles richtig“, sagt Haumann, „bis lang aber noch graue Theorie“. Und verwies auf das noch nicht abschließend geklärt entsprechendes Antragsverfahren, und fehlende verbindliche Verwaltungsvorschriften. Die Novemberhilfe benötigen die Betriebe – mal ganz unabhängig von dem Namen des Hilfsprogramms als „Novemberhilfe“ nicht morgen oder übermorgen, sondern heute. Es ist gut und richtig, dass die Bundesregierung die besonderen Liquiditätsnöte der gastgewerblichen Betriebe nach dem zweiten Lockdown erkannt haben; jetzt geht es schlicht darum, dass diese Hilfe auch den Betrieben ankommt“, so DEHOGA Präsident Gereon Haumann. Ein Hinweis auf eine Einrichtung eines Onlineportals bis voraussichtlich“ zur letzten Novemberwoche ist ernüchternd, und wann es dann tatsächlich zu der Auszahlung der „Novemberhilfe“ kommen wird, weiterhin ungewiss.

Weingarten verwies in dem Gespräch auf die Zusage des Bundeswirtschaftsministers, ab 25. November das Antragsverfahren unbürokratisch zu eröffnen. Der Bundestagsabgeordnete und Haumann stimmten in der Bewertung der kritischen Lage der Unternehmen und ihrer Handlungs-möglichkeiten überein: „Klagebefugt ist in Rheinland-Pfalz – anders als in manch anderen Bundesländern – ausschließlich der einzelne Unternehmer.

Haumann verwies darauf, dass viele DEHOGA-Mitgliedsbetriebe Klagen vorbereitet haben: „Für die Erfolgsaussicht einer solchen Klage ist für die Bewertung des Kriterium der Angemessenheit einer Beschränkung der eigenen unternehmerischen Betätigung die dafür gewährte Hilfe in die rechtliche Bewertung zu berücksichtigen. Eine Entschädigungszahlung in Höhe von 75% des Vorjahres-Monatsumsatzes ist – zumindest für den Lockdown-Monat November – für viele der betroffenen Unternehmen eine zu beachtende Größenordnung.“ Ob Klagen Aussicht auf Erfolg haben werden, könne abschließend auch erst bewertet werden, wenn die konkrete Verwaltungs-vorschriften für dieses politisch verkündete Hilfsprogramm vorliegen. „Ob es dann Klagen aus Branchenbetrieben gegen die Schließung der Betriebe geben wird, bleibt abzuwarten“, so Haumann.

Haumann und Weingarten teilen die Sorge, dass die Corona-Krise viele mittel-ständische Betriebe in die Insolvenz treiben könne. „Dies ist umso dramatischer, als nach Überzeugung vieler Marktkenner wir für 2021 einen starken „Boom“ für den Tourismus in Rheinland-Pfalz erwarten dürfen.“, stimmten beide überein. Das Urlaubsverhalten der Deutschen werde sich gravierend ändern; Urlaub könne unter Aspekten wie Nachhaltigkeit, Gesundheit und Sicherheit verstärkt innerhalb von Deutschland, und hier verstärkt in dem diese Komponenten aufs Beste vereinenden Rheinland-Pfalz stattfinden.

„Die Betriebe, die wir bis zum Frühjahr verlieren, die werden Rheinland-Pfalz ab der Saison 2021 – und dann für viele Jahre – fehlen. Hier droht neben der Dramatik für das einzelne Unternehmen, das in Folge der Corona-Pandemie schließen muss, ein immenser gesamtwirtschaftlicher Schaden für das Land“, so Präsident Gereon Haumann. Weingarten unterstützt ihn in dieser Frage: „Wir müssen alles tun, um diesen Schaden für unser Land zu vermeiden.“

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Erneut 3 Sterne Superior für Hotel und Kongresszentrum – Erfolgreiche Folgeklassifizierung in Wanderath

Wanderath, 16.11.2020 – Nachdem unsere Unterkunftsbetriebe in diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal für einen festgesetzten Zeitraum schließen müssen und damit, ebenso wie unsere Gastronomiebetriebe, in einem besonderem Umfang von den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung betroffen sind, freuen wir uns sehr, endlich mal wieder auf eine positive Entwicklung hinweisen zu können.

Das Hotel und Kongresszentrum Wanderath in Baar ist nach 2014 und 2017 zum dritten Mal in Folge mit 3 Sternen Superior ausgezeichnet worden. Die Klassifizierung durch den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) ist nun erneut für die kommenden drei Jahre gültig. Alle Mindestkriterien wurden problemlos erfüllt und die hohe Punktzahl bei den zusätzlich zu erzielenden Punkten für darüber hinausgehende Ausstattungen und Service, haben den Zusatz „Superior“ ergeben. Diese Ergänzung bedeutet, dass die für eine Klassifizierung mit 3 Sternen notwendige Wertungspunktzahl bei der Prüfung durch den DEHOGA signifikant überschritten wurde.

„Wir freuen uns sehr, dass wir auch anhand des neuen Kriterienkataloges die Klassifizierung mit 3 Sternen Superior deutlich erreichen konnten. Nach den Auszeichnungen als „TOP Ausbildungsbetrieb“ durch den DEHOGA sowie dem Erhalt des Qualitätssiegels „Hervorragender Ausbildungsbetrieb in der Hotellerie und der Gastronomie“ durch die IHK war es die dritte Bestätigung unserer Qualität und Leistung in diesem Herbst,“ freut sich der Hotelleiter Thomas Sztrajt. „Gerade in diesem schwierigen Jahr für unsere Branche waren dies für uns als Team wichtige Zeichen.“

Das Hotel und Kongresszentrum ist spezialisiert auf Tagungen und Seminare. Aber auch immer mehr Individualgäste buchen in Wanderath. Durch die optimale Infrastruktur vor Ort können darüber hinaus Familienfeiern in vielfältiger Art und Weise problemlos im Hotel durchgeführt werden. Mit seinen 96 Zimmern und 12 Veranstaltungsräumen sowie zwei eigenen Gastronomiebereichen mit bis zu 180 Plätzen bietet das Hotel dafür die nötige Erfahrung und viel Flexibilität, um auf alle Gästewünsche optimal eingehen zu können.

Mit seiner idyllischen Lage am Waldrand von Wanderath, unweit der beliebten Traumpfade, und der Nähe zum Nürburgring ist das Hotel für zahlreiche Besucher der Eifel der perfekte Ausgangspunkt. Direkt am legendären Nürburgring selbst, verfügt das Hotel über eine eigene Lounge an Start und Ziel. Für deren Besuch werden bei Rennen regelmäßig auch Angebote für Individualgäste aus der Region angeboten.

Insgesamt bietet das Hotel über 40 Arbeitsplätze und bildet Köche, Hotelfachleute sowie Kaufleute für Büromanagement aus. Für das Ausbildungsjahr 2021 stehen auch noch freie Plätze zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es unter www.innogy.com/wanderath.

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Neuer DVV-Permanent-wanderweg in Dreis eröffnet

Dreis/WIL, 12.11.2020 – Sieben Monate lang hatten Zunftbaumverein Dreis und Arbeitskreis Wegekreuze gemeinsam an der Zertifizierung des bereits seit 2012 bestehenden Themenwanderweges gearbeitet.

Die Beschilderung wurde erneuert, Infoflyer gedruckt und alle Formalitäten erledigt. Mit der Filiale der Bäckerei Flesch wurde außerdem ein Start-Ziellokal gefunden, in dem die Wanderer ihre Startkarten erwerben und nach der Wanderung abstempeln lassen können. Hier kann auch „Steinerne Zeitzeugen“, das Buch zum Weg erworben werden.

Das gemeinsame Ziel, auf das die Ehrenamtlichen hinarbeiteten, war die feierliche offizielle Wegeröffnung mit einer Erstwanderung am 08.11.2020 im Rahmen des traditionellen Dreiser Martinsmarktes. Auch der Vorstand des Deutschen Volkssportverbands (DVV) hatte bereits seine Teilnahme zugesagt.

Dann kam die Corona-Pandemie und machte alle diese Pläne zunichte. Stattdessen gab es eine „stille Wegeröffnung“ im kleinen Kreise. Doch die Enttäuschung der Organisatoren wich schnell der Freude über einen gelungenen Start bei bestem Wanderwetter. „Man hat gleich gemerkt, dass der neue Permanentwanderweg jetzt vom Dachverband bundesweit beworben wird. Gleich am ersten Wochenende konnten wir die ersten DVV-Wanderer bei uns in Dreis begrüßen“ freut sich Hubert Kronauer. Er fungiert als Wegewart und hat den Zertifizierungsprozess von Anfang an mit begleitet.

Als erste DVV-Wandergäste auf dem neu zertifizierten Dreiser Kreuze-Weg wurden Ralf Peter und Oswald Essig begrüßt. Trotz der weiten Anfahrt aus Mosbach in Oberfranken waren sie pünktlich zur Wegeröffnung um 7:30 Uhr am Start/Ziellokal erschienen. Im Beisein von Ortsbürgermeister Christoph Thieltges überreichten Hubert Kronauer und Alfred Herges stellvertretend für Zunftbaumverein und Arbeitskreis Wegekreuze den beiden weitgereisten Wanderfreunden jeweils ein Exemplar von „Steinerne Zeitzeugen“ als Anerkennung. Auch der Dreiser Ortschef lobt das Engagement der Ehrenamtlichen: „Wir freuen uns, dass wir in Dreis allen Wanderern ein zusätzliches attraktives Angebot machen können und auf viele Wanderfreunde aus nah und fern.“

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Museumskonzept des Eifelmuseums Mayen in städtischen Gremien vorgestellt

Mayen, 10.11.2020 – Das Museumskonzept des Eifelmuseums wurde in der letzten Sitzung des Kulturausschusses durch Museumsdirektorin Alina Wilbert-Rosenbaum gemeinsam mit Hans Schüller, welcher dieses Konzeptes maßgeblich erarbeitet hat, vorgestellt.

Das Konzept wird nun nachfolgend im Haupt- und Finanzausschuss beraten und der Stadtrat wird in seiner Dezember-Sitzung abschließend darüber entscheiden.

Oberbürgermeister Dirk Meid, der in der Sitzung bereits vor seinem Amtsantritt als interessierter Zuhörer zugegen war, erläutert: „Dieses umfangreiche Konzept schafft nicht nur eine wichtige Voraussetzung für die Förderung der Generalsanierung der Genovevaburg, sondern sorgt auch für eine zukunftsorientierte Ausrichtung unseres Museums. Ich bin den Mitarbeitern für die zahlreichen Stunden, die sie in die Erstellung dieses fast 130-seitigen Konzepts investiert haben, sehr dankbar.“

Zum Hintergrund: Im Zuge der Generalsanierung der Genovevaburg und der damit einhergehenden Bezuschussung muss nach Vorgabe des Landes Rheinland-Pfalz sowohl ein Museumskonzept, als auch ein Raumprogramm erstellt werden. Beides ist mit dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz (MWWK) in Verbindung mit dem Museumsverband Rheinland-Pfalz abzustimmen und ist von dort zu genehmigen.

Im Vorfeld der Ausarbeitung des Raumprogramms und des Museumskonzepts wurde bereits im August 2019 Kontakt mit beiden Institutionen aufgenommen und ein erstes Gespräch geführt. Demzufolge sollte das Museumskonzept auf Basis des „Leitfadens zur Erstellung eines Museumskonzepts des Deutschen Museumsbunds“ verfasst werden. Ein Rohentwurf des Museumskonzepts wurde im August 2020 übersandt. In einem nachfolgenden Ortstermin in der Genovevaburg wurde der Rohentwurf mit den Vertretern des Ministeriums und des Museumsverbands besprochen und zudem die zukünftig erfolgenden baulichen Maßnahmen in der Oberburg erläutert.

Als Fazit des Ortstermins konnte festgehalten werden, dass sowohl das Raumprogramm als auch der Rohentwurf des Museumskonzepts den Vorgaben des MWWK und des Museumsverbands grundsätzlich entsprechen und lediglich kleinere Modifikationen vorzunehmen sind. So wurde seitens des Museumsverbands die Empfehlung ausgesprochen − aufgrund des Umfangs des Rohentwurfs − eine kompakte Zusammenfassung der Kernaussagen zu generieren, mit der sich das Museum zukünftig an die Öffentlichkeit richten kann. Diese Zusammenfassung enthält einen Maßnahmenkatalog mit zugehöriger Zieldefinition und bringt zudem das Selbstverständnis und Leitbild des Museums zum Ausdruck.

Das Eifelmuseum verfolgt als außerschulischer Lernort das bildungspolitische Ziel, bei Besuchern von außerhalb Empathie für die kulturellen Gegebenheiten der Region zu erwecken und gleichzeitig die Bildung einer Identität der vor Ort wohnhaften Bevölkerung zu fördern. Damit leistet das Museum einen Beitrag zu einem friedlichen, geeinten Europa. Das Land Rheinland-Pfalz erkennt an, dass das Eifelmuseum in Charakter und Aufgabenstellung einem überregional bedeutenden Museums entspricht und somit ähnlich einem Landesmuseum für die Eifel anzusehen ist.

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Adventmarkt in Mayen findet nicht statt

Mayen, 09.11.2020 – Corona macht leider auch vor der Vorweihnachtszeit nicht halt: Der Adventmarkt in der Genovevaburg kann aufgrund der geltenden 12. Corona-Bekämpfungsverordnung nicht stattfinden.

Der Adventmarkt, der immer am ersten Adventswochenende in und um die Genovevaburg stattfindet, wird in diesem Jahr nicht durchgeführt. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen und auch Spezialmärkte, sind derzeit nicht erlaubt. Die notwendigen Abstände an den Ständen in der Genovevaburg könnten ohnehin nur schwerlich eingehalten werden. Auch das gemütliche, aber vor allem enge Beisammen-Stehen beim Entzünden der größten Kerze und dem offiziellen Startschuss des Marktes ist in Zeiten einer Pandemie nur schwer vorstellbar.

Natürlich wird trotzdem ab dem 27. November die größte Kerze auf dem Goloturm erstrahlen. Auch durch den „Mayener Lichterglanz“, an dem sich über 60 Hauseigentümer und Mieter beteiligen, indem sie gleichzeitig ihre Beleuchtung anschalten, werden tolle Akzente gesetzt.

Die Entzündung der Kerze und des Lichterglanzes findet wie in den vergangen Jahren bei ausreichender Dunkelheit am 27. November um 17.30 Uhr statt.