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Deutsche Dressur-Equipe gewinnt den „Lambertz-Nationenpreis“ beim CHIO in Aachen

Aachen – Krönender Abschluss zum CHIO 2021. Die Lambertz-Gruppe unterstützt seit vielen Jahrzehnten als einer der zentralen Sponsoren das Aachener  Reitturnier CHIO. Dazu gehört neben der Gastgeberrolle zur prominenten „Media-Night“ im Rahmen der Eröffnungsfeier auch die ideelle Trägerschaft zum „Lambertz-Nationenpreis“ in der Dressur, der einen krönenden Abschluss beim „Weltfest des Pferdesports“ am finalen CHIO-Sonntag darstellt.

Den gestrigen Sieg beim „Lambertz-Nationenpreis“ konnte wieder einmal die deutsche Dressur-Equipe holen. Mit 22 Punkten gewann das deutsche Team in der Besetzung Isabell Werth mit „Quantaz“, Jessica von Bredow-Werndl mit „Ferdinand BB“, Frederic Wandres mit „Duke of Britain“ und Carina Scholz mit „Tarantino“ die anspruchsvolle Prüfung. An zweiter Stelle reihte sich mit 40 Punkten die Equipe der Niederlande ein, dahinter landeten die Briten mit 47 Zählern.

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Online-Veranstaltung zum Welt-Alzheimertag am 21. September

Region/Mainz – Digitalisierung bietet Unterstützung beim Umgang mit Demenz. Jedes Jahr bietet der Welt-Alzheimertag am 21. September die Gelegenheit, auf das Thema Demenz und die Situation von weltweit über 50 Millionen Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen aufmerksam zu machen. „Im Rahmen der Demenzstrategie Rheinland-Pfalz legen wir bewusst einen starken Fokus auf die Belange der rund 80.000 Menschen mit Demenz in Rheinland-Pfalz und ihre Angehörigen“, betonte Sozialminister Alexander Schweitzer gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV), Detlef Placzek.

Das 2009 gegründete und seit 2021 beim LSJV angesiedelte Landes-Netz-Werk Demenz nimmt als Servicestelle eine wichtige Rolle ein und berät und unterstützt über 40 Demenznetzwerke in Rheinland-Pfalz. Zum diesjährigen Welt-Alzheimertag bietet das Landes-Netz-Werk Demenz eine Online-Veranstaltung zum Thema Demenz und Digitalisierung an.

„Die Digitalisierung ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und findet auch immer mehr Einzug in den Bereich Demenz. Diese Entwicklung wollen wir in Rheinland-Pfalz bewusst fördern.“, betonte Sozial- und Digitalisierungsminister Schweitzer. „Die Digitalisierung bietet neue technische Möglichkeiten, die Menschen mit Demenz in ihrer Selbstständigkeit unterstützen und ihre Teilhabe stärken können: Dazu gehören beispielsweise unterstützende technische Assistenzsysteme wie Smartphone-Apps oder Anwendungen aus dem Bereich der Smart-Homes.“

Die fortschreitende Modernisierung auf dem Gebiet der Demenz und die Anwendung neuer Technologien werfen aber auch ethische und rechtliche Fragen auf, etwa in den Bereichen Privatsphäre und Datenschutz. Die Referenten des Tages, Dr. Winfried Teschauer von der Deutschen Alzheimergesellschaft, Landesverband Bayern, und Michael Cirkel vom Institut Arbeit und Technik, bewegen sich mit ihren Beiträgen in diesem Spannungsfeld und diskutieren Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im Bereich Demenz.

Die Online-Veranstaltung des Landes-Netzwerkes Demenz findet statt am:  Dienstag, 21. September, 10 bis 12 Uhr.

Den Link zur Veranstaltung finden Sie am 21. September 2021 auf der Internetseite  https://lsjv.rlp.de/de/unsere-aufgaben/sozialraumentwicklung/demenz/welt-alzheimertag/. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht notwendig.

Auch viele der Demenznetzwerke in Rheinland-Pfalz bieten zum Welt-Alzheimertag verschiedene Veranstaltungen an. Vorträge, Tagungen, Gottesdienste, Benefizkonzerten stellen Demenz in den Mittelpunkt und bringen Demenzerkrankungen der Öffentlichkeit näher. Eine Reihe dieser Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage des Landes-Netz-Werks Demenz: https://lsjv.rlp.de/de/unsere-aufgaben/sozialraumentwicklung/demenz/welt-alzheimertag/angebote-regionaler-demenznetzwerke/

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Kommunen verstärken Zusammenarbeit im Hochwasser-Schutz

Mayen – In den Einzugsgebieten von Nette und Nitzbach haben sich nach dem Jahrhunderthochwasser im Jahre 2016 sieben Kommunen,  umfassend den Landkreis Mayen-Koblenz, die Stadt Mayen sowie die Verbandsgemeinden Adenau, Brohltal, Mendig, Kelberg und Vordereifel zur Erstellung eines gemeinsamen Hochwasservorsorgekonzeptes zusammengefunden.

Das vom Land Rheinland-Pfalz geförderte Konzept wurde in 2020 fertiggestellt und in allen betroffenen Kommunen präsentiert. Für jede Kommune wurde vom planenden Ingenieurbüro eine Prioritätenliste mit geeigneten Maßnahmen erarbeitet, die in der Folge nach und nach umgesetzt wurden bzw. noch weiter werden.

Das Hochwasserereignis im Juli 2021 an beiden Bächen nahm die Verbandsgemeinde Vordereifel zum Anlass die Umsetzung weiterer konkreter Maßnahmen mit den Partnerkommunen zu besprechen. Diese sollen nun mehr in die Umsetzung gelangen, um an möglichst vielen Stellen das Hochwasser nach Starkregen zurückzuhalten und damit den zeitlichen Ablauf als auch die Fließgeschwindigkeiten zu verzögern.

In den Ortslagen oder Stadtteilen oder der Stadt selbst sind aufgrund gewachsener Bebauung und Zwangspunkten relativ wenig rückhaltende Maßnahmen möglich. Daher werden sich die Maßnahmen schwerpunktmäßig oberhalb der jeweiligen Ortslagen in der freien Natur entlang der Gewässer bewegen. Dabei sollen insbesondere die querenden Wegedurchlässe als gezielte Standorte gesucht werden, um oberhalb der Durchlässe Wasser in die Breite aufzustauen. Vielerorts werden die Wiesen kaum noch von den jeweiligen Grundstückseigentümer genutzt. Insoweit hoffen die Kommunen, dass die Eigentümer die Maßnahmen des Hochwasserschutzes unterstützen und ihre Grundstücke hierfür zur Verfügung stellen. Dies ist sowohl im Wege des Grundstückserwerbs möglich oder, falls eine Veräußerung nicht gewünscht ist, auch über Nutzungsvereinbarungen mit entsprechenden Entschädigungen.

Die Koordination zur Umsetzung des Schutzkonzeptes wird durch eine gemeinsame Arbeitsgruppe erfolgen, die unter Federführung der Verbandsgemeinde Vordereifel regelmäßig tagen und die Umsetzung des Konzeptes koordinieren wird.

Die Einzelmaßnahmen vor Ort selbst von den jeweiligen Kommunen geplant und umgesetzt.

„Ich freue mich sehr über diese gute interkommunale Zusammenarbeit. Es ist wichtig, dass alle Partnerkommunen Projekte auf den Weg bringen, um die Folgen von Starkregen künftig auf eine große Fläche zu verteilen. Eine Arbeitsgruppe innerhalb der Stadtverwaltung Mayen wird sich darüber hinaus mit der Frage beschäftigen, was wir bei künftigen Hochwasserlagen in Mayen noch besser machen können oder wie betroffene Bürger sich schützen können,“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. „Nur gemeinsam können wir Starkregenereignissen und Hochwasserlagen begegnen, die aufgrund des Klimawandels leider immer häufiger zu befürchten sind.“

Die Stadt Mayen wird auch weiterhin Informationen zu aktuellen Projekten und Maßnahmen sowie allgemeine Tipps für Bürgerinnen und Bürger unter www.mayen.de/hochwasser zur Verfügung stellen.

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Impfbusbilanz: Rund 35.000 Corona-Schutzimpfungen – 3. Runde startet im Oktober an berufsbildenden Schulen und Hochschulen

Region/Mainz – Die Impfbusse der Landesregierung sind seit sechs Wochen erfolgreich im Einsatz. Bisher können mehr als 35.000 Impfungen verzeichnet werden. „Wir sind dankbar für die gute Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz, auch nach sechs Wochen sind die mobilen Teams unermüdlich und engagiert im Einsatz“, so Gesundheitsminister Clemens Hoch. Die Impfbusse waren in der vergangenen Woche an 35 Standorten im Einsatz. Geimpft wird von den sechs mobilen Teams an bis zu sieben Tagen wöchentlich. Ziel der Kampagne ist es, die Impfquote durch wohnortnahe und unbürokratische Angebote weiter zu steigern. Täglich werden in den Bussen rund 1.000 Impfdosen verimpft. „Wir merken, dass sich viele Menschen auch jetzt noch für eine Impfung entscheiden, besonders diejenigen, die die Ruhe für eine ausführliche Beratung abgewartet haben“, betonte der Gesundheitsminister.

Die Impfbuskampagne geht im Oktober in die dritte Runde. „Wir bringen die Impfung zu den Menschen, ob in den Impfbussen oder bei Sonderimpfaktionen in Zusammenarbeit mit den Kommunen. Die Busse werden im Oktober auch an den berufsbildenden Schulen im Land haltmachen. Ebenfalls ist an den Hochschulen eine zweite Runde mit kostenfreien Coronaschutzimpfungen geplant, um ein sicheres Semester zu ermöglichen“, erklärte Landesimpfkoordinator Daniel Stich. Bereits im Juli gab es Sonderimpfaktionen an den rheinland-pfälzischen Hochschulen, um besonders junge Menschen mit dem Impfangebot zu erreichen.  Für die weitere Umsetzung der Impfkampagne sind zukünftig das Regelsystem der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie die mobilen Impfteams des DRK im Einsatz.

Die Landesregierung setzt auf ein mobiles, möglichst flächendeckendes Impfangebot in Rheinland-Pfalz. Neben den bisherigen Standorten wie Supermarktparkplätze, Innenstädte und Orte für Freizeitaktivitäten, werden nun auch alle berufsbildenden Schulen im Land angefahren. „Wir möchten die überwiegend volljährigen Schülerinnen und Schüler erreichen. Eine gezielte Aufklärung vor Ort und Sensibilisierung für die Corona-Schutzimpfung ist zum Schutz sowohl in der Schule und im Privaten als auch auf der Arbeit sinnvoll“, betont Stich.

Alle genauen Standorte und Zeiträume für diese Woche des Impfbusses finden sich unter: https://corona.rlp.de/de/impfbus/

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Schweinehaltung in Gefahr – Lebensmittel-Einzelhandel bekommt den Rachen nicht voll

Region/Koblenz – Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, ist erbost über das Verhalten des Lebensmitteleinzelhandels (LEH): „Der LEH bekommt den Rachen nicht voll.“.

2012 hätte der LEH bei Schweinefleisch über eine Spanne von 3,80 Euro pro Kilogramm verfügt, mittlerweile seien es über 6 Euro, während die Bauernfamilien keine Chance mehr hätten, ein ausreichendes Familieneinkommen zu erzielen, von Investitionen in moderne und tierfreundliche Stallhaltungen ganz zu schweigen.

„Gerade die schweinehaltenden Betriebe haben unter den Auswirkungen der Afrikanischen Schweinepest, der Corona-Pandemie, verbunden mit dem wirtschaftlichen Einbruch in der Gastronomie sowie unter der schwachen Grillsaison stark gelitten. In dieser Situation erwarte ich von Marktpartnern, dass diese auch eine nachhaltige Partnerschaft leben. Genau das geschieht hier nicht. Der LEH macht weiterhin seine gewinnbringenden Geschäfte und lässt die Bauern links liegen. Die Schweinehalter benötigen dringend preisliche Perspektiven, die verlässlich bleiben müssen. Ansonsten sind die zusätzlichen Auflagen des Staates und des Handels nicht zu schultern. Die Betriebe hören auf und die regionale Versorgung und Frische ist dahin. Das kann keiner wollen“, so Präsident Horper abschließend.

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Flutnacht im Ahrtal – Entsorgung von Schlamm, Bauschutt & Co. im Kreis Ahrweiler – Erste Zwischenbilanz

Ahrweiler – Umweltabteilung zieht erste Zwischenbilanz zur Hochwasserkatastrophe. Zahlreiche Gebäude und Grundstücke mussten nach der Flutkatastrophe von Schlammmassen befreit werden. Alleine im Auftrag der Kreisverwaltung Ahrweiler waren daher mehr als 50 Saug- und Spülfahrzeuge im Einsatz. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen im Kreisgebiet Sediment-Container aufgestellt, die eine fachgerechte Zwischenlagerung von Öl-Schlamm- sowie Öl-Wasser-Gemischen ermöglichten. Hierdurch konnte zum einen die Frequenz der Räumungen erhöht und zum anderen die fachgerechte Entsorgung der kontaminierten Flüssigkeiten sichergestellt werden, um weitere Eingriffe in die Umwelt zu verhindern.

Die getrockneten Schlämme wurden zunächst auf verschiedenen Zwischenlagern gesammelt. Nach einer entsprechenden Analyse wurden diese teilweise gesiebt und können gegebenenfalls zum Wiederaufbau – beispielsweise im Straßen- und Wegebau –verwendet werden. Andere Teile des Schlamms mussten aufgrund ihres Belastungsgrades fachgerecht in entsprechende Deponien entsorgt werden

Nach wie vor ist vielerorts das Abpumpen beziehungsweise Beseitigen der Schlämme notwendig und macht den Einsatz von Saug- und Spülfahrzeugen im Krisengebiet noch immer erforderlich.

Darüber hinaus wurden rund 3.750.000 Liter der anfallenden Heizöl-Wasser-Gemische in einer durch das THW betriebenen SEPCON-Anlage (Wasser-Öl -Seperationsanlage) filtriert. So konnten circa 1.700.000 Liter 98-prozentiges Heizöl zurückgewonnen und einer Raffinerie zugeführt werden.

Aufgrund der hohen Zahl an einsturzgefährdeten Gebäuden und Bauwerken, die abgerissen werden mussten, sind immense Mengen an Bauschutt entstanden. Auch dieser wird aktuell auf Zwischenlagern gesammelt und soll – sofern möglich – recycelt werden. Sobald die Einsatzmöglichkeiten des erzeugten Recyclingmaterials durch Analysen bestimmt sind, werden diese Produkte zum Wiederaufbau angeboten. Nähere Informationen hierzu wird die Kreisverwaltung in Kürze veröffentlichen.

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Kreis Euskirchen schaltet nochmal Impf-Turbo ein – Ab dem heutigen Montag täglich mobile Impfaktionen im Kreisgebiet –

Euskirchen – Das Regionale Impfzentrum in Marmagen hat noch bis Ende September geöffnet. Zum freien Impfen können Bürger*innen montags bis samstags von 14.00-19.00 Uhr ohne Termin vorbeikommen. Es sind alle Impfstoffe vorhanden. Für die Aufklärung und Beratung stehen Impfärztinnen und Impfärzte zur Verfügung.

Wer eine Zweitimpfung erhalten möchte, muss die Unterlagen der Erstimpfung mitbringen und auf den Mindestabstand zwischen Erst- und Zweitimpfung achten (vier Wochen). Auch Erstimpfungen sind noch möglich. Allerdings muss sich der Impfling dann um seine Zweitimpfung selbst bemühen (außer bei Johnson&Johnson). Welche Hausärzte im Kreis Euskirchen gegen Covid-19 impfen, kann man unter folgendem Link nachschauen: https://coronaimpfung.nrw/impfzentren/impfregister

Zusätzlich ist das Impfzentrum bis zum 30.09.2021 täglich vor Ort unterwegs. Die Bürger*innen brauchen keinen Termin, sondern können einfach vorbei kommen. Bei Erstimpfungen gibt es die freie Impfstoffwahl zwischen BioNTech und Johnson&Johnson. Zur Impfung mitzubringen ist neben Personalausweis und Impfbuch auch der ausgefüllte Anamnesebogen. Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren ist außerdem die schriftliche Einwilligung mindestens einer sorgeberechtigten Person erforderlich.

An folgenden Terminen und Orten laufen die mobilen Impfaktionen:

Montag 20.09.2021 Euskirchen-Flamersheim

Speckelsteinstraße 31

15.00-19.00 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Dienstag 21.09.2021 Kall

Neuer Markt

15.00-19.00 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Mittwoch 22.09.2021 Schleiden-Oberhausen

Zöllerplatz

10.00-11.30 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Mittwoch 22.09.2021 Schleiden

Am Markt

12.00-14.30 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Mittwoch 22.09.2021 Schleiden-Olef

Dorfplatz

15.00-16.30 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Mittwoch 22.09.2021 Schleiden-Gemünd

Marienplatz

17.00-19.30 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Donnerstag 23.09.2021 Hellenthal

Aldi, Aachener Straße

11.00-14.00 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Donnerstag 23.09.2021 Hellenthal-Losheim

Ardennen-Center/Balter

15.00-18.00 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Freitag 24.09.2021 Weilerswist

Rathaus, Bonner Straße 33

11.00-16.00 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet und Schulen

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Samstag 25.09.2021 Blankenheim

Curtius-Schulten-Platz

11.00-16.00 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Sonntag 26.09.2021 Euskirchen

DRK, Jülicher Ring 32b/Kreisverwaltung

11.00-16.30 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Sonntag 26.09.2021 Nettersheim

Sportanlage Höhenweg

11.00-16.00 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Montag 27.09.2021 Zülpich

Forum, Blayer Straße 20

9.00-14.00 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen Schulen

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Dienstag 28.09.2021 Schleiden

Realschule, Ruppenberg 9

9.00-12.30 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen Schulen

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Mittwoch 29.09.2021 Kall-Steinfeld

Hermann-Josef-Kolleg

9.00-11.00 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen Schulen

Mittwoch 29.09.2021 Bad Münstereifel

Schulzentrum, Trierstraße 16

9.00-13.00 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen Schulen

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Donnerstag 30.09.2021 Euskirchen

Marienschule, Basingstoker Ring 3

10.00-14.00 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen Schulen

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Donnerstag 30.09.2021 Mechernich

Gymnasium, Turmhofstraße

9.00-12.30 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen Schulen

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Prävention in Corona-Spiegel – Weltkindertag am heutigen Montag 20. September

Region/Eisenberg – Die Pandemie – ein Dickmacher für Kinder. Corona-Beschränkungen sind für viele Kinder und Jugendliche nicht nur ein psychisches Fiasko, sondern auch ein Körperliches. Zu wenig Bewegung und zu viel Essen treibt die Gewichtskurve kritisch nach oben. Die AOK möchte mit verschiedenen Angeboten gegensteuern.

 Homeschooling und Kitaschließungen im Lockdown: Der Schulweg fiel weg, Kinder waren mehr zuhause, hatten viel Zeit zum Essen und nutzen Fernseher, Smartphone und Computer intensiver als je zuvor. Freunde treffen oder Sport im Verein waren lange nicht möglich. Die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Ess- und Bewegungsverhalten werden nun deutlich sichtbar. Schon bei kleineren Kindern kommt es zu einem erkennbaren Anstieg in der Gewichtskurve, so die verschiedenen Fachgesellschaften (Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V.(DGKJ) und Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA) / Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG)). Fakt ist, dass bereits rund zwei Millionen Kinder in Deutschland übergewichtig sind, 800.000 davon sind bereits „fettleibig“.

Die WHO spricht von einer besorgniserregenden europaweiten Entwicklung. Übergewichtige Kinder neigen dazu, übergewichtige Erwachsene zu werden, verbunden mit einem hohen Risiko für verschiedene „Wohlstandserkrankungen“.  Auch die Zahl an Neuerkrankungen des Typ-2-Diabetes und die Zunahme an Leberverfettung bei Jugendlichen zeigen, dass hier dringend Handlungsbedarf besteht.

Zeit, aktiv zu werden

„Damit es langfristig zu einer Trendwende kommen kann, muss die Prävention stärker in den Fokus genommen werden. Voraussetzung für einen gesundheitsförderlichen Lebensstil sind kindgerechtes Essen und Trinken, ausreichende Bewegung und Entspannung. Wichtig ist hier das tägliche Erleben in der Familie, in den Kindertagesstätten und in den Schulen“, sagt Udo Hoffmann, Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Um Kindertagesstätten zu unterstützen, läuft seit Jahren erfolgreich das Präventionsprogramm „JolinchenKids“. Es vermittelt den Kita-Kindern spielerisch alle Säulen der Gesundheitsförderung. Das Präventionsprogramm „Klasse-Klasse“ und das AOK-Kindertheater „Henrietta“ zeigen den Schülerinnen und Schülern in Grundschulen altersgerecht, was sie beim Essen und Spielen besser machen können, um fit zu werden. Kitas und Grundschulen, die einen Beitrag zu einem gesünderen Lebensstil ihrer Kinder leisten möchten, können sich gerne an die AOK wenden. Kontaktadresse: ernaehrung@rps.aok.de.

Frühzeitig die Weichen stellen

Das Essverhalten von Kindern wird ab der Geburt, ja möglicherweise sogar schon in der Schwangerschaft geprägt. Daher hat die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland für werdende und junge Eltern eine Online-Seminarreihe konzipiert. In fünf digitalen Veranstaltungen von „Einfach stillen!“ über „Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit“ und „Beikost“ bis hin zur „Kinderkost“, erhalten Interessierte viele Informationen, Rezepte und praktische Tipps. Alle Eltern können kostenfrei an den AOK-Seminaren teilnehmen. Einzige Voraussetzung: ein Handy, Tablet oder PC mit fester Internetverbindung. Anmeldung unter: www.seminare.aok-kurse.de

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„Wir wollen langfristig helfen“ Diözesan-Caritasverband informiert über Kriterien zur Spendenvergabe

Region/Trier – Rund 1,6 Millionen Euro sind bis Anfang September auf dem gemeinsamen Spendenkonto von Bistum Trier und Diözesan-Caritasverband (DiCV) Trier für die Betroffenen der Flutkatastrophe im Juli eingegangen. Das hat Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel am 17. September in Trier mitgeteilt. Der DiCV verwaltet für das Bistum die Spendenmittel.

Kugel bedankte sich für diese große Spendenbereitschaft: „Es ist wirklich schön zu sehen, wie viele Menschen helfen wollen. Neben der tätigen Hilfe ist die Spendenbereitschaft eine wichtige Unterstützung.“ Gerade weil so viele Menschen sich so großzügig zeigen, sei es Bistum und DiCV ein Anliegen, regelmäßig über die Verwendung der Spenden zu informieren, sagte Kugel. „Kurz gesagt ist unser Ansatz: Wir wollen langfristig helfen.

Die Caritasverbände Rhein-Mosel-Ahr, Trier und Westeifel in den betroffenen Flutgebieten verfolgen in der Fluthilfe das Konzept der längerfristig angelegten Hilfen. „Dazu zählen neben finanzieller Unterstützung für die Betroffenen insbesondere die psycho-soziale Begleitung, die soziale Beratung und die konkrete Unterstützung bei der Antragstellung zum Erhalt von Hilfen“, erklärte Kugel. Dieses Konzept habe sich bewährt und werde vom Bistum unterstützt: „Die Erfahrungen aus den Flutkatastrophen an Elbe und Oder haben gezeigt, dass Sozialarbeit und Wiederaufbau miteinander verknüpft werden müssen, um den Menschen langfristig und nachhaltig helfen zu können.“ Aus diesem Grund haben die Caritasverbände Ahrweiler, Trier und Westeifel in den letzten Wochen mobile Anlaufstellen vor Ort eingerichtet und suchen Betroffene teilweise auch persönlich auf, um ihnen Hilfeangebote zu machen.

Als erste finanzielle Soforthilfen sind unmittelbar nach der Flut insgesamt bereits rund 730.000 Euro ausgezahlt worden. „Hierfür wurden 85.000 Euro aus den vom Bistum, DiCV und der Stiftung Menschen in Not (50.000 Euro) sowie aus den aus dem Bistum Mainz gegebenen Mitteln (35.000 Euro) bereitgestellt“, informierte die Caritasdirektorin. Weiterhin seien Spenden der Orts-Caritasverbände sowie von Caritas International eingesetzt worden.

Nun habe eine zweite Phase begonnen, in der Haushaltsbeihilfen und Härtefallhilfen bei den zuständigen Orts-Caritasverbänden beantragt werden können. Sie werden in einer Spendendatenbank erfasst, in die alle Wohlfahrtsverbände und andere Zuwendungsgeber die bewilligten Unterstützungsleistungen eintragen und miteinander abgleichen können. „Dieses System hat sich bei vergangenen Flutkatastrophen bewährt, um Transparenz in der Spendenvergabe zu gewährleisten“, erläuterte Kugel.

Für die Verwendung von Spenden gibt es klare Regeln und Kriterien, die mit Caritas International und den anderen Wohlfahrtsverbänden in Rheinland-Pfalz abgestimmt sind. Dazu kommen staatliche Bestimmungen, die eingehalten werden müssen. So gebe es neben den finanziellen Hilfen mit Soforthilfen, Haushalts- und Härtefallbeihilfen sowie später Wiederaufbauhilfen den langfristigen Ansatz, die Unterstützung von Flut-Opfern sicherzustellen. „Dazu braucht es Fachpersonal etwa in der Schuldnerberatung und der psychosozialen Beratung oder Mitarbeiter, die bei der Beantragung von finanzieller Unterstützung beispielsweise vom Staat helfen.“ Auch dazu würden die Spendengelder teilweise verwendet. „Denn wir wollen ja auch noch da sein für die Menschen, wenn nach der Phase des Aufräumens und der ‚Sortierung‘ der Alltag bewältigt werden will“, betonte Kugel.

Die Caritasdirektorin verwies auch darauf, dass neben den Spenden des gemeinsamen Kontos Mittel aus anderen Fonds und Spenden zur Verfügung stehen. So habe Caritas International bereits 500.000 Euro bereitgestellt. Aus dem ZDF-Aktionsbündnis (bestehend aus Caritas International, Diakonie, DRK) stehen 30 Millionen Euro für Caritas International zur Verteilung an die von der Flut betroffenen Diözesan-Caritasverbände bereit; für den DiCV Trier seien zunächst 4,5 Millionen Euro vorgesehen.

Kugel erläuterte weiter, dass die verschiedenen Wohlfahrtsverbände in der Spendenvergabe unterschiedliche Schwerpunkte setzen können. „Dieses System hat sich bewährt. Denn die Phase des Wiederaufbaus wird eine lange Zeit in Anspruch nehmen.“ Die Caritas werde unter anderem auch Spendengelder für sozialräumlich orientierte Projekte verwenden, deren Bedarfe sich erst nach und nach zeigen würden. Die finanziellen Wiederaufbauhilfen seien dann erst möglich, wenn Versicherungen und staatliche Hilfen bereits in Anspruch genommen wurden und ein Eigenanteil vom Betroffenen zu leisten ist, den er aus eigener Kraft nicht tragen kann. „Auch das ist Realität der Spendenvergabe“, betonte Kugel: Spendengelder für Wiederaufbauhilfen an Betroffene dürfen nur nachrangig und nach Prüfung der Bedürftigkeit verwendet werden. „Wir sind Teil eines vielschichtigen Hilfesystems, das nach den Prinzipien der Nachrangigkeit – erst der Staat, dann die Hilfsorganisationen – und der Bedürftigkeit arbeitet.“

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Wiederaufbau im Kreis Euskirchen nach der Flutkatastrophe – Experten besichtigen Stadt Euskirchen

Euskirchen – Der Kreis Euskirchen hat in der Vergangenheit eine Vielzahl an Gesprächen mit Expert*innen verschiedenster Fachrichtungen geführt, um eine mögliche Unterstützung des Kreises Euskirchen und seiner betroffenen Städte und Gemeinden zu erörtern. Im Forschungsprojekt DAZWISCHEN –Zukunftsorientierter Strukturwandel im Rheinischen Revier, in welchem der Kreis Euskirchen Verbundpartner ist, wurde die Starkregenproblematik bereits im Handlungsfeld Klima thematisiert.

Auf Anregung des Kreises Euskirchen besuchten daher am Donnerstag, den 16.09.2021 Frau Prof. Christa Reicher, Institutsleiterin Städtebau der RWTH Aachen sowie Revierknotenvorsitzende Raum der Zukunftsagentur Rheinisches Revier und Herr Prof. Dr. Stefan Greiving, Institutsleiter Raumplanung der TU Dortmund und Projektkoordinator des Forschungsprojekts DAZWISCHEN sowie Frau Dr. Alexandra Renz, Gruppenleiterin Landesplanung und Raumordnung am Landesministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, gemeinsam mit  Herrn Alfred Jaax, Erster Beigeordneter und Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Euskirchen, Thorsten Sigglow, Abteilungsleiter Planung der Stadt Euskirchen und Vertreter*innen des Kreises Frau Heike Schmitz, Team Kreisentwicklung und Planung sowie Herr Fritze, Abteilungsleiter Umwelt und Planung, die von der Flut am 14./15.7. sehr stark betroffene Innenstadt Euskirchen.

Der Termin diente den Institutsleiter*innen und der Vertreterin des Ministeriums dazu, sich ein eigenes Bild vor Ort vom Ausmaß der Zerstörung und der bereits begonnenen Wiederaufbaumaßnahmen zu machen.

Die Besichtigung der Stadt war von einer regen Diskussion der Teilnehmenden geprägt und es stellte sich klar heraus, dass das Bewusstsein für die Bedeutung von Freiraum, Siedlungsstrukturen sowie kritischer Infrastruktur gestärkt werden muss. Dies schließt auch ein Umdenken beim Wiederaufbau zu einer intelligenten und nachhaltigen Konzeptionierung voraus, um zukünftige Schäden zu reduzieren. Alle drei Expert*innen betonten, dass die hier gewonnenen Erkenntnisse in ihren weiteren Arbeitsprozess aufgenommen werden und eine erhebliche Berücksichtigung finden werden. Alle Teilnehmenden sind sich einig, dass eine gemeinsame Strategie vom Kreis Euskirchen und den Städten und Gemeinden für einen nachhaltigen, klimawandelangepassten Wiederaufbau benötigt wird.