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Jubiläumsfeier der Tafel Rheinbach-Meckenheim – Bürgermeister Jung gratuliert

Meckenheim – Seit 25 Jahren ist die Tafel gedeckt – Bürgermeister Holger Jung hat die Jubiläumsfeierlichkeiten der Tafel Rheinbach-Meckenheim besucht und die herzlichsten Glückwünsche zum 25-jährigen Bestehen aus der Apfelstadt überbracht. In seinem Grußwort bedankte sich Jung persönlich, als Bürgermeister und auch im Namen des Rates der Stadt Meckenheim bei allen Mitwirkenden herzlich für deren großartiges soziales und ehrenamtliches Engagement.

„Sie fühlen sich für Ihr Umfeld mitverantwortlich, investieren Ihre Freizeit und schenken diese Zeit Menschen, die finanziell nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, Menschen, die sich am Rande des Existenzminimums bewegen und jeden Tag aufs Neue die bedrückende Frage beantworten müssen, wie sie wesentliche Grundbedürfnisse des Alltages wie die Versorgung mit Lebensmitteln befriedigen können. Und das auch noch in Zeiten hoher Inflation“, sagte der Bürgermeister mit Verweis auf aktuell 955 hilfsbedürftige Personen in Rheinbach und Meckenheim, die wöchentlich von dem Angebot der Tafel profitieren. „Es ist traurig, dass in unserem reichen Land mit einem trotz aller Widrigkeiten immer noch sehr hohen Wohlstandsniveau die Tafeln immer mehr Zulauf haben und die Schlangen an den Ausgabestellen leider länger werden. Die Bilder bedrücken mich auch persönlich.“ Angesichts hoher Energie- und Lebensmittelkosten, die die Inflation steil nach oben getrieben haben, sei die Gefahr des sozialen Abstiegs realer denn je. „Der Staat ist und bleibt hier gefordert, denn die Tafeln können diese entstandene soziale Schieflage ganz sicher nicht ehrenamtlich auffangen“, bekräftigte Bürgermeister Holger Jung.

Seinen aufrichtigen Dank und seine herzliche Gratulation richtete er an das emsige Tafel-Team um den Vorsitzenden Dr. Uwe Petersen. „Sie schauen über den Tellerrand und sorgen für eine regelmäßig gedeckte Tafel“, so der Bürgermeister am Parkplätzchen in Rheinbach. „Dass Sie dabei über Stadtgrenzen hinwegsehen und -arbeiten, freut mich besonders.“ In seinen Dank schloss Holger Jung die Sponsorinnen und Sponsoren mit ein. „Der Tafelgedanke lebt von der Unterstützung und der Bereitstellung von Lebensmitteln.“

An jeweils zwei Tagen pro Woche werden in Rheinbach und Meckenheim Lebensmittel ausgegeben. Hinzu kommt jeweils eine Sonderverteilung von Konserven und langlebigen Lebensmitteln im Monat. Die Mengen sind beachtlich: 30 Tonnen Gemüse, Obst, Brot, Eier, Milch und Milchprodukte pro Monat sowie 5 Tonnen Konserven.

 

 

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Depenbrock beginnt Bau des neuen Rathauses in Euskirchen

Euskirchen – Mit einem feierlichen Spatenstich haben der Bauspezialist Depenbrock und hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Stadt den Neubau des Euskirchener Rathauses eingeleitet. Der etablierte familiengeführte Generalunternehmer aus Nordrhein-Westfalen plant, das moderne, höchst energieeffiziente Gebäude 2026 schlüsselfertig zu übergeben.

Auf rund 15.000 Quadratmetern wird im südlichen Bahnhofsareal von Euskirchen (City-Süd) das neue Herzstück der Stadtverwaltung entstehen. Sobald das zeitgemäße Gebäude fertiggestellt ist, bietet es Raum für etwa 365 Mitarbeitende und vereint die essenziellen städtischen Verwaltungsfunktionen unter einem Dach. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf voraussichtlich 58 Millionen Euro. Die Bauphase ist für den Zeitraum November 2023 bis März 2026 vorgesehen.

„Mit dem neuen Rathaus möchten wir als Stadt ein starkes Zeichen moderner Büroarchitektur setzen. Wir schaffen nicht nur einen freundlichen Zugang für unsere Bürgerinnen und Bürger zu städtischen Services, sondern tragen auch zur Förderung der Energiewende bei“, betonte Bürgermeister Sacha Reichelt beim Festakt. „Verlässliche Politik braucht verlässliche Partner. Daher freuen wir uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der Firma Depenbrock.“

Um höchsten Energieeffizienzstandards gerecht zu werden, wird das Gebäude durch den Einsatz regional und erneuerbar erzeugter Energie klimaschutzoptimiert beheizt und gekühlt. Zusätzlich zeugen mechanische Zu- und Abluftanlagen inklusive Wärmerückgewinnung sowie Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach, die jährlich über 150.000 kWh Strom produzieren, von der durchdachten Nachhaltigkeitsstrategie des Projekts. Das Depenbrock Energiemanagement ermöglicht den nachhaltigen Betrieb der technischen Anlagen. Die DGNB-Zertifizierung in Gold sowie die Energieeffizienzstufe 40 gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) werden angestrebt.

„Mit jedem unserer Bauwerke möchten wir einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende leisten. Unser Dank gilt der Stadt Euskirchen für das Vertrauen, dieses wegweisende Bauvorhaben von der Entwurfsplanung bis zur schlüsselfertigen Übergabe umzusetzen. Wir setzen alles daran, den Erwartungen der Euskirchener Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden“, erklärte Jörn Henrik Depenbrock, Gesellschafter und Geschäftsführer des Bauspezialisten.

Das architektonische Konzept sieht eine viergeschossige Blockrandbebauung mit Innenhof vor. Eine großzügige, lichtdurchflutete Eingangshalle dient als Dreh- und Angelpunkt zu den zentralen Anlaufstellen. Die Fassade kombiniert historische Eleganz mit modernen Elementen: Heller Klinker trifft auf bronzefarbene Fensterbänder, Nachtlüftungselemente aus Metall und eine begrünte Dachfläche. Die Ziegel in Beigetönen erinnern an die Bauten der ehemaligen Tuchfabriken und harmonieren mit den traditionellen Sandsteingebäuden, die das Stadtbild Euskirchens prägen.

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Oase in der Innenstadt von Aachen

Aachen – Adalbertstraße wird neuer Fokusraum der Taskforce Innenstadtmorgen – Der Wind weht durch die Palmen. Menschen genießen die Sonne auf den neuen Sitzgelegenheiten. Was sich anhört wie ein tropisches Urlaubsparadies, ist aber in Wirklichkeit der Willy-Brand-Platz in der Nähe der Adalbertstraße. Der Grund: Die Taskforce Innenstadtmorgen hat die Adalbertstraße als neuen Fokusraum für Veränderungen in der Innenstadt ausgewählt.

Schnelle, gemeinsame Zusammenarbeit

Warum die Entscheidung für den neuen Fokusraum auf die Einkaufsstraße fiel, erklärt Dieter Begaß, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa der Stadt Aachen: „Der Handel hat sich verändert. Wir nehmen Leerstände und desolate Situationen wahr. Durch mehr Onlinehandel wird weniger Verkaufsfläche benötigt. Als Stadt Aachen setzen wir hier an, um neues Leben in die Straße zu bringen.“ Weiter plant Begaß: „Wir möchten, dass Menschen sich auch unabhängig von ihrem Einkauf gerne in der Adalbertstraße aufhalten. Unser Ziel ist es, Veränderungen schnell sichtbar und erfahrbar zu machen.“ Erste Umgestaltungen sind bereits zu sehen: Seit zwei Tagen schmückt den Platz neben Palmen und Bänken ein 3D-Strand-Bild mit Surfbrett in einer Welle. Das Surfbrett ist als Fotospot gedacht, auf dem alle, die Lust haben, ein sommerliches Foto schießen können. Das Wort „Oase“ ist eine Abkürzung für: „offen für alle, atmosphärisch, smart und einmalig“.

Was passiert in der nächsten Zeit?

Weitere Maßnahmen sind in Planung: Durch mehr Grün, wie Vertikalgärten und Bäume, soll die Adalbertstraße attraktiver werden. Bald kommen, neben den neuen Sitzbänken aus Holz, auch Solarbänke in der Straße hinzu, die neben ökologischen Lademöglichkeiten für Smartphones auch öffentliches WLAN für die Besucher*innen der neuen AdalbertOase bieten sollen. Für die zweite Augusthälfte sind unterschiedliche Events, wie zum Beispiel Qigong-Kurse der VHS, vorgesehen. „Um die Aufenthaltsqualität in der Adalbertstraße langfristig zu erhöhen, arbeiten wir mit vielen Akteur*innen aus der Verwaltung, aus der Stadtgesellschaft, aber auch mit den Eigentümer*innen vor Ort zusammen“, erläutert Dieter Begaß. Auch leerstehende Ladenlokale will die Taskforce in den Blick nehmen: „Wir denken mit Studierenden der RWTH und FH darüber nach, was wir in Bezug auf die Leerstände in der Straße alles unternehmen können“, so Begaß.

Die Immobilieneigentümer*innen, die sich in der neuen „Initiative Starke Adalbertstraße“ (ISA) zusammengeschlossen haben, sind ein weiterer Partner vor Ort. Dirk Kuckelkorn, Gründungsmitglied der ISA, erklärt, warum die Belebung der Straße für die Initiative ein Herzensprojekt ist: „Wir sind alle mit der Adalbertstraße verbunden und haben die Initiative gegründet, um die Straße gemeinsam mit der Stadt zu beleben.“ Am 21. September findet eine offizielle Kick-off-Veranstaltung der ISA zusammen mit der Taskforce Innenstadtmorgen statt, um andere Eigentümer*innen, Händler*innen und Gastronom*innen mit ins Boot zu holen. Die Gruppe derer, die sich für ihre Straße einsetzen wollen, soll ausgeweitet und mehr Menschen zum Mitmachen aktiviert werden. „Damit wir eine große, positive Veränderung bewirken können, müssen alle mithelfen“, weiß Dieter Begaß.

Taskforce Innenstadtmorgen

Als einen Beitrag zur Stärkung der Innenstadt in Zeiten des Wandels hat die Stadt Aachen Anfang 2022 die „Taskforce Innenstadtmorgen“ ins Leben gerufen. Es geht darum, zeitnah durch schnelle Maßnahmen und kreative Interventionen die Situation an kritischen Stellen in der Stadt zu verbessern. In den letzten anderthalb Jahren war die Taskforce in der Großkölnstraße aktiv und testete dort gemeinsam mit Händler*innen, Gastronom*innen und Eigentümer*innen unterschiedliche Maßnahmen, um die Straße und ihr Umfeld zu stärken.

Diese Zusammenarbeit erhofft sich die Taskforce auch in der Adalbertstraße. Der Anfang ist gemacht. Die Palmen und Sitzgelegenheiten in der AdalbertOase stehen seit ungefähr zwei Wochen. „Das Ganze hat für uns auch experimentellen Charakter. Bisher wird das Angebot sehr gut angenommen. Gerade ab dem Nachmittag sitzen hier überall Menschen“, freut sich Dieter Begaß. Am 30. August soll die offizielle Einweihung der Oase stattfinden. Dann sorgen eine Bar und Musik für noch mehr Urlaubsklima in der Adalbertstraße.

Weitere Informationen zu Innenstadtmorgen unter https://innenstadt-morgen.de/

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Vorstand gratulierte fünf Jubilaren – 40 Jahre Treue zur Kreissparkasse Mayen gewürdigt

Mayen/Region – Im Rahmen einer kleinen feierlichen Runde gratulierte der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Mayen, Karl-Josef Esch fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ihrem 40-jährigen Sparkassenjubiläum. Karl-Josef Esch würdigte den langjährigen Einsatz der fünf Jubilare im Dienste der Kreissparkasse (KSK), von denen jeder im August auf beachtliche vier Jahrzehnte Sparkassenzugehörigkeit zurückblicken darf.

Auch im Namen seines Vorstandskollegen Christoph Weitzel und im Beisein der beiden stellvertretenden Vorstandmitglieder Michael Kaltz und Frank Mörsch sowie Karl-Heinz Nigbur als Leiter des Bereichs Personalmanagement und der Personalratsvorsitzenden Anne Püsch dankte er allen Jubilaren für die langjährige Treue zur KSK als Arbeitgeber. Er hob die Bedeutung dieser treuen Verbundenheit sowohl für die Kundenbeziehungen als auch für die Kreissparkasse Mayen hervor. „Erfahrene und kompetente Mitarbeiter sind für jedes Unternehmen der Schlüssel zum Erfolg“, so Esch. „Gerade in der heutigen Zeit ist diese langjährige Verbundenheit zu einem einzigen Arbeitgeber keine Selbstverständlichkeit mehr. Wir freuen uns um so mehr, dass Sie sich bei uns im Haus wohlfühlen, bzw. wohlgefühlt haben,“ betonte Karl-Josef Esch.

In lockerer Runde und bei einem Glas Sekt tauschten sich die Jubilare mit dem Vorstandsvorsitzenden über gemeinsame Erlebnisse und die Veränderungen im Sparkassenalltag der vergangen Jahrzehnte aus.

Mit einem kleinen Präsent bedankte sich der Vorstand abschließend bei jedem der Jubilare für dessen langjährige Treue und wünschte allen noch weitere erfolgreiche Jahre auf dem gemeinsamen Weg in der  Kreissparkasse.

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Der Rur-Beach-Cup in Jülich zeigt sich von seiner meisterhaften Seite

Jülich – Meisterhaftes Jülich: Der Rur-Beach-Cup ist nach spannenden Spielen begleitet von einer grandiosen Stimmung zu Ende gegangen. Am vergangenen Samstag und Sonntag, 26. und 27. August, wurden zum siebten Mal die Westdeutschen Meisterschaften im Beach-Volleyball ausgetragen.

 „Jülich und der Rur-Beach-Cup haben sich auch in diesem Jahr wieder von der besten Seite gezeigt. Hier ist der perfekte Ort für diese Meisterschaft“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn als Schirmherr. Bei der Siegerehrung würdigte er die Sportlerinnen und Sportler vor rund 500 Zuschauerinnen und Zuschauern für ihre hervorragende Leistung.

Die neuen Meisterinnen sind Katja Sallie (Köln) und Julia Röchner (Ehrenfeld). Sie siegten im Finalspiel gegen Ida Burbulla und Luisa Doss (beide Beach4U). Dritte wurden Carlotta Kauka (Langenfeld) und Monika Litwin (Leverkusen). Bei den Herren holten sich in einem spannenden und knappen Spiel Fabijan Slacanin und Lukas Salimi (beide Beach & Volley e.V.) den Sieg. Platz zwei ging an die Vorjahresmeister Fabian Jeff Kaiser und Nico Wegner (beide Mondorf). Auf Platz drei landeten Luis Kubo (Bocholt) und Rudy Schneider (Düsseldorf).  Die Freude und die Stimmung waren ebenfalls meisterlich! Darauf ist in Jülich Verlass.

Landrat und Schirmherr Wolfgang Spelthahn bedankte sich bei den Sponsoren Rurtalbus, F&S Solar, Sparkasse Düren, Entwicklungsgesellschaft indeland und den Stadtwerken Jülich. „Dank Ihrer Unterstützung können wir diesen sportlichen Höhepunkt hier feiern. Mein Dank gilt ebenfalls den zahlreichen und engagierten Helferinnen und Helfern.“ Ein großes Lob und Dankeschön ging von Landrat Wolfgang Spelthahn auch an Moderator Bernd Werscheck, der wieder hervorragend die Spiele live kommentierte und von Anfang an dabei ist!

Bereits am Freitag, 25. August, machten die Freizeit- und Hobbymannschaften den Anfang und durften die Plätze, die mit rund 460 Tonnen Sand gefüllt sind, bespielen. Sie trotzten den Regenschauern, die teilweise runterkamen und zeigten viel gute Laune! Team Floatis holte sich den Sieg im Finale gegen Team Tequila und damit den SWJ-Cup, also Stadtwerke Jülich-Cup. Spannend auch: Die Jüngsten haben hier gegen die Ältesten gewonnen. Auf den Plätzen dahinter landeten „Take a bow“, „Los Blockos“, „Brachiale Bagger Buddys“, „Golden Girls“, „Skybeacher“, „Campus Crisps“, „Eine gute Michung“, „All4one“, „Volleybären“ und „Mein Lieblingsteam“. Das Hobbyturnier zeichnet sich neben der puren Spielfreude auch durch die kreative Namensgebung der Teams aus!

 

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Vierte Kontrollnacht der Polizei in NRW – Für gewaltfreie Ausgehmeilen

Region/Düsseldorf – NRW Innenminister Reul: Wir bleiben beharrlich, bis alle Taschen waffenfrei sind – Im Kampf gegen Gewaltkriminalität, insbesondere gegen Messergewalt, hat die nordrhein-westfälische Polizei gemeinsam mit Kräften der Ordnungsdienste am Freitag, den 25. August 2023, erneut in Düsseldorf und Köln kontrolliert. Mehr als 420 Kräfte waren im Einsatz.

Innenminister Herbert Reul erklärt: „Wir bleiben beharrlich, bis alle Taschen waffenfrei sind. Party, Alkohol und Messer sind ein toxisches Gemisch. Im Extremfall gibt das nicht nur Verletzte, sondern auch Tote. Auch wenn statistisch gesehen selten zugestochen wird, sorgt das Gefühl, das da Messer unterwegs sind, für Unbehagen beim Ausgehen. Deshalb fischt die Polizei Messer und andere gefährliche Gegenstände heraus, damit es gar nicht erst so weit kommt. Rund 10.000 Personenkontrollen an einem Abend sprechen da eine deutliche Sprache.“

Die Beamtinnen und Beamten waren in den Großstädten Köln und Düsseldorf unterwegs, wo regelmäßig viele Feierlustige den Freitagabend verbringen: in der Altstadt und auf den Ringen. Die Polizei stellte an dem Abend sechs nach dem Waffengesetz verbotene Messer fest und vier Messer, die innerhalb der Waffenverbotszonen verboten sind. Diese zehn Messer sowie drei Schlagstöcke konnten von der Polizei einbehalten werden. In der Nacht fertigten die eingesetzten Kräfte insgesamt 40 Strafanzeigen und in 15 Fällen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Eine Person wurde aufgrund eines Haftbefehls festgenommen und fünf Personen in Gewahrsam genommen. 60 Personen wurde ein Platzverweis erteilt.

Zum vierten Mal innerhalb weniger Wochen ist die Polizei in dieser Form gegen Messergewalt vorgegangen. Grund für den Kontrollschwerpunkt waren tragische Vorfälle in den vergangenen Wochen und Monaten, in denen Messer eine Rolle spielten. Allein am Feiertagswochenende vom 28. April bis 1. Mai 2023 kam es in acht Städten in Nordrhein-Westfalen zu Angriffen mit Messer. In Leverkusen erlag ein 35-jähriger Mann seinen schweren Stichverletzungen.

Im Jahr 2022 hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen insgesamt 5.081 Fälle mit dem Tatmittel „Stichwaffe“ erfasst. In 625 Fällen wurde dabei ein nach dem Waffengesetz verbotenes Messer benutzt. In 4.343 Fällen ein sonstiges Messer und in 113 Fällen eine andere Stichwaffe. Die nordrhein-westfälische Polizei reagiert mit den Kontrollen auch auf die gestiegenen Zahlen in den Bereichen Gewaltkriminalität sowie Kinder- und Jugendkriminalität.

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Grünanlage „Bunte Erde“ in Euskirchen ist eröffnet

Euskirchen – Auf 15.000 Quadratmeter können die Euskirchenerinnen und Euskirchener nun am Stadtrand südlich der Gottfried-Disse-Straße hinter dem neuen Kindergarten „Weiße Erde“ die neue Grünanlage „Bunte Erde“ genießen. Entstanden ist die Anlage aufgrund eines Beschlusses im Euskirchener Stadtrat. Sie bietet viel Platz für Naturerlebnisse, Entdeckungen, interaktive Spiele und Umweltbildung.

Wer dort über die Wege spaziert, kann eine kleine Streuobstwiese, eine Naturarena für Klassen und Kindergartengruppen, Sand-, Wiesen- und Schotterflächen, Kindertrampelpfade und vieles mehr entdecken. Neben kleinen Spielgeräten wie beispielsweise einer Wackelbrücke, wurden viele Baumstämme und Findlinge eingebaut. Dadurch werden die sensomotorischen Entwicklungen der Kinder und das Sozialverhalten gefördert.

Die Bepflanzung erfolgte zum größten Teil mit heimischen Pflanzen und ist überaus artenreich und vielfältig angelegt. Der Vorteil von einheimischen Wildblumen und Gehölzen ist, dass sie wesentlich mehr einheimischen Tierarten Nahrung und Lebensraum bieten als Pflanzen exotischer Herkunft das tun. Eine naturnahe Grünanlage fördert deshalb die Vielfalt der Arten sowohl der Pflanzen als auch der Tiere.

Die Maßnahme hat ca. 390.000 Euro gekostet und wurde mit Mitteln aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

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Mayen-Koblenzer Landrat Dr. Alexander Saftig übergibt neues Mehrzweck-Fahrzeug

Mayen-Koblenz/Münstermaifeld – Der Landkreis hat jüngst zwei Mehrzweckfahrzeuge Typ 3 für den Katastrophenschutz beschafft. Die beiden Fahrzeuge sind bei den Freiwilligen Feuerwehren in Kottenheim und Münstermaifeld stationiert. Im Rahmen des Tages der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Münstermaifeld wurde unlängst das dort stationierte Mehrzweckfahrzeug durch Pastor Andreas Kern eingesegnet und feierlich durch Landrat Dr. Alexander Saftig an den Wehrleiter Freiwilligen Feuerwehr Maifeld Martin Wolff übergeben.

„Der Dienst am Menschen steht im Mittelpunkt und ist Ziel des Handelns der Freiwilligen Feuerwehr. Man braucht Sie nicht nur, wenn es brennt. Auch viele andere Unglücksfälle und Katastrophen erfordern Ihren Einsatz. Bei Hochwasser, Umweltschäden, Verkehrsunfällen und vielen weiteren schlimmen Ereignissen sind Sie zur Stelle und retten, was zu retten ist. Wir leisten mit den modernen Mehrzweckfahrzeugen Typ 3 unseren Beitrag zu diesem wichtigen Dienst“, betonte der Landrat und dankte allen Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz. Seinem Dank schlossen sich der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Maifeld Torsten Welling, der Beigeordnete der Stadt Münstermaifeld Sven Koch, der Brand- und Katastrophenschutzinspektor des Landkreises Mayen-Koblenz Rainer Nell und der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Maifeld Martin Wolff an.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um hochgeländegängige Unimogs, die über eine Wattiefe von 1,20 Meter verfügen und somit auch in unwegsamem Gelände einsetzbar sind. Demnach eignen sich die Katastrophenschutzfahrzeuge optimal für Einsätze in Starkregen- und Hochwasserlagen. Auf der Ladefläche der Lkw können unterschiedliche Module mitgeführt werden. Dies hat den Vorteil, dass beispielsweise die bestehende Ausstattung der nun ausgemusterten Schlauchwagen auch auf den neuen Fahrzeugen transportiert werden kann. So können mit den Unimogs beispielsweise die Schmutzwasserpumpen, die der Landkreis in Kottenheim und Münstermaifeld vorhält, in den Einsatz gebracht werden.

Darüber hinaus sollen zusätzliche Wechselpritschen, die sich unter anderem für den Löschwassertransport bei Wald- und Flächenbränden eignen, erworben werden. Zudem hat der Kreis bereits zwei weitere baugleiche Fahrzeuge in Auftrag gegeben. Diese werden die Standorte Miesenheim und Kobern-Gondorf unterstützen.

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14. European Seat- und Cupra Meeting auf dem Mendiger Flugplatz

Mendig – „Spanisches Wochenende“ auf dem Airfield – Das Airfield in Mendig ist wieder zum Treffpunkt für Seat- und Cupra-Fahrer aus ganz Europa geworden. Etwas mehr als 200 Fahrzeuge nebst Fans der spanischen Automarken hatten in diesem Jahr den Weg in die Vulkanstadt gefunden.

Auch wenn die Zahl der Seat- und Cupra-Fans im Vergleich zu den bisherigen Veranstaltungen etwas rückläufig war, war das Teilnehmerfeld erstklassig und international besetzt, resümierten Manfred, Birgit und Jacqueline Blang vom veranstaltenden Verein seatmeeting.com beim Besuch des Ersten Beigeordneten der VG Mendig, Joachim Plitzko, der den Einsatz der Vereinsmitglieder lobte, die jedes Jahr mit großem Engagement eine solche Veranstaltung stemmen. Wer einen Seat oder Cupra fährt, Interesse an individuellen Fahrzeugen, Fachgesprächen, Party oder einfach nur neue Freunde aus ganz Europa kennen lernen und „alte“ Freunde wiedersehen wollte, der kam beim European Seat Meeting in jedem Fall auf seine Kosten. Auf dem Programm standen unter anderem ein Show- & Shine-Wettbewerb, ein db-Contest und eine große Party.

Weitere Informationen unter: https://seat-meeting.com

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Stadt Euskirchen und Bundeswehr pflegen guten Kontakt

Euskirchen – Seit fast 40 Jahren pflegen die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und die Mitarbeitenden der Euskirchener Kasernen sowie der Rat der Stadt Euskirchen einen regen Austausch, um die Verbundenheit zwischen Bundeswehr und Verwaltung zu pflegen. Euskirchen ist der viertgrößte Bundeswehrstandort in NRW und mittlerweile Heimat von sechs Dienststellen. Dazu gehören das Zentrum für Cybersicherheit, das Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr – welches Geoinformationen und Wetterdaten für Auslandseinsätze bereitstellt – und die Big Band der Bundeswehr.

„Wir können es kaum erwarten, die siebte Dienststelle am Standort zu begrüßen, nämlich das Sanitätsversorgungszentrum, das hoffentlich noch in diesem Jahr von Mechernich nach Euskirchen verlegt wird“, berichtete der Standortälteste Brigadegeneral Peter Webert, bei einem Treffen zwischen Stadtverwaltung, Stadtrat und Bundeswehr.

Bürgermeister Sacha Reichelt betonte bei der Zusammenkunft ebenfalls, dass die Bundeswehr ein wichtiger Arbeitgeber in Euskirchen sei und natürlich ein wichtiger Partner für die Stadtverwaltung. Man denke nur an die Unterstützung durch die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr während der Flutkatastrophe.

„Dieses regelmäßige Treffen zeigt schon, dass die Verbundenheit eine besondere ist“, so auch der Bürgermeister.