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Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs begrüßt neue „Bufdis“

Jülich – „Liebe Kolleginnen und Kollegen!“ begrüßte Bürgermeister Axel Fuchs die neuen Bundesfreiwilligendienstleistenden („Bufdis“) der Stadtverwaltung im Kleinen Sitzungssaal des Neuen Rathauses. Zumindest für ein Jahr gilt das, denn so lange sind die 17 Jugendlichen an insgesamt elf Einsatzstellen aktiv, wofür sich der Chef der Verwaltung bereits jetzt herzlich bedankte.

Ob in Schulen oder im Kulturbüro, beim Stadtmarketing, in der Musikschule, im Museum, in der Stadtbücherei oder im Stadtarchiv – an den verschiedenen Einsatzstellen können die jungen Leute einen Einblick in die Verwaltungsarbeit bekommen und die Mitarbeitenden dort unterstützen. „Und wer weiß, vielleicht ist es für einige so interessant, dass Ihr Euch für eine unserer Ausbildungen bewerbt“, so Beigeordneter Richard Schumacher, der sich der Begrüßung durch den Bürgermeister anschloss.

Er wies darauf hin, dass die Praxiserfahrungen in den verschiedenen Einsatzstellen bei der Wahl der weiteren beruflichen Laufbahn helfen werden.

Er stellte den „Bufdis“ deren Ansprechpartnerin Frau Tamara Schier vor, die sich um die Betreuung von der Einstellung bis zur Beendigung ihres Dienstes kümmert. Sie steht diesen bei allen anfallenden Fragen während des Bundesfreiwilligendienstes zur Verfügung. „Unsere Tür steht jederzeit offen, sollte mal etwas nicht so rund laufen“.

Das Treffen war zudem eine gute Gelegenheit für die Bundesfreiwilligendienstleistenden, sich kennenzulernen und untereinander vernetzen können.

 

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Landkreis Mayen-Koblenz fördert mit dem Projekt „Mehr als nur Grün“ naturnahes Spielen in Kitas

Region/Mayen-Koblenz – Naturnahe und Pflanzenreiche Außengelände von Kindertagesstätten (Kitas) bieten Kindern vielfältige Erfahrungs- sowie Bildungsangebote und fördern die kleinkindliche Entwicklung in allen Bereichen. Darüber hinaus dienen sie der biologischen Vielfalt und der Anpassung an den Klimawandel. Seit 2022 sind „Naturnahe Kitas“ ein Schwerpunktthema des kreiseigenen Projektes „Mehr als nur Grün“. Im Rahmen dessen hat jüngst ein Austausch über das Konzept der Naturwerkstatt mit 15 Kitavertretern aus dem Landkreis und der Stadt Koblenz in der katholischen Kita St. Theresia in Rhens stattgefunden. Die Kita bietet ihren Kindern bereits seit langer Zeit eine ganzjährige Naturwerkstatt an.

Die Teilnehmenden entdeckten während des Treffens das Außengelände der Kita St. Theresia. Dieses ist vom Ideenreichtum sowie der Spiel- und Gestaltungsfreude der Erzieher und Kinder geprägt. Die Kita verfolgt dabei folgendes Konzept: „Mit wenig Mitteln die Kinder einfach machen lassen. Wir bieten den Kindern einige Aktionen, aber es liegt vor allem bei den Kindern, wo und womit sie draußen spielen und bauen möchten“, erklärte Stefanie Seidl von der Kita St. Theresia. So wurden beispielsweise leere Getränkekästen von den Kindern zur Befestigungsmauer ihrer „Burg“ umfunktioniert.

Die beiden wichtigsten Säulen der Naturwerkstatt sind die stetigen Bepflanzungsmaßnahmen, die zur Durchgrünung des Geländes beitragen sowie die Baumaterialien, die vor allem durch Spenden in die Kita gelangen. Diese Materialien sind keine Bauklötze in der Spielgruppe, sondern auch mal Pflastersteine, die auf einer Baustelle übrigblieben und nun in den Mini-Schubkarren zur Anlage des nächsten Blumenbeetes transportiert werden. „Neben den Bäumen und Sträuchern, die in den nächsten Jahrzehnten wachsen und gedeihen sollen, ist es wichtig, immer wieder Ecken anzulegen, die spontan auch wieder umgewandelt werden können. Es ist alles im Fluss, es braucht kein fertiges Konzept“, ergänzt Eva Effert, die die Naturwerkstatt gemeinsam mit Stefanie Seidel entwickelt hat und betreut.

In der Naturwerkstatt kann sich grundsätzlich das ganze Jahr draußen aufgehalten werden. Neben den Bäumen, die Schutz vor Sonne und Regen bieten, gibt es auch einen großen Pavillon mit ruhigen Spielecken und Rückzugsmöglichkeiten sowie ein großes Segel, dessen aufgefangenes Wasser zur Bewässerung der Beete genutzt wird. Das als Naturwerkstatt gestaltete Außengelände hat sich im Kita-Alltag fest als Outdoor-Gruppenraum für über 3-Jährige etabliert.

Die Exkursion fand im Rahmen des Projektes „Mehr als nur Grün“ statt, ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz, mit dem Schwerpunkt „Naturnahe Kitas“. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.mehr-als-nur-gruen.de oder bei Lina Jaeger, Integrierte Umweltberatung des Landkreises Mayen-Koblenz, per E-Mail an lina.jaeger@kvmyk.de oder unter Tel. 0261-108417. Informationen zum Wettbewerb Grüne Stadt – Grünes Dorf gibt es unter www.kvmyk.de/gruenesdorf.

 

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Eine Liebesbaumallee für Aachen – Ein ganz besonderes Projekt

Aachen – Im Müschpark am Lousberg entsteht 2025 die Aachener Liebesbaumallee. 14 Neupflanzungen nimmt der Stadtbetrieb am 14. Februar, am Valentinstag, in der Nähe der Kastanienallee vor. Alle Bürger*innen sind dazu aufgerufen, sich per Liebesbotschaft für eine Baumpatenschaft zu bewerben. Die Patenschaft ist kostenfrei, die Liebesbotschaften sind dann über einen QR-Code auf Schildern vor den Bäumen abrufbar.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zeigte sich bei der Vorstellung des Projekts am Montag, 28. Oktober, erfreut: „Wir schaffen mit der Liebesbaumallee etwas Verbindendes. Deshalb hat mich die Idee der Liebesbaumallee direkt begeistert. Solche Projekte können zusammenbringender Anker in stürmischen Zeiten sein. Wir haben wunderschöne Parks in unserer Stadt, die unser Leben und das der Stadtgesellschaft bereichern.“ Sie dankte zudem dem Eine Welt Forum Aachen e. V. als Initiator des Projekts. Der Standort an der Kastanienallee wurde gewählt, um den dortigen Baumbestand auszuweiten. Zudem sind Esskastanien besonders widerstandsfähige Klimabäume.

Erhalt der Stadtbäume – Herausforderung und Gemeinschaftsprojekt

Heiko Thomas, Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude der Stadt Aachen, erläuterte die Herausforderungen, die sich bei der Pflege und dem Erhalt der Stadtbäume ergeben: „Das natürliche Alter, Baumaßnahmen, der Klimawandel – all das sind Gründe, weshalb wir leider jedes Jahr mehr Bäume verlieren als wir bislang nachpflanzen können. Daher sind wir sehr froh, seit letztem Jahr das Team Baumpflanzungen im Bereich der Baumkolonne des Stadtbetriebs zu haben, das sich intensiv um Neupflanzungen und die Pflege der Setzlinge kümmert. So konnten wir unsere Zahl der neu gepflanzten Bäume in der vergangenen Pflanzperiode auf 450 erhöhen.“ Zudem sei der Erhalt der Stadtbäume eine Gemeinschaftsaufgabe, die auch auf Grund der Generationengerechtigkeit nicht aus den Augen zu verlieren ist. Besonders wichtig sind schon jetzt viele engagierte Baumpat*innen und Spenden. Denn nach der Pflanzung ist die Arbeit noch nicht getan: „Neue Bäume müssen wir wie kleine Kinder mehrere Jahre pflegen und erziehen. Zwei bis fünf Jahre lang müssen sie gewässert und geschnitten werden“, erklärte Maurice Vonhoegen, Leiter des Teams Baumkontrolle beim Stadtbetrieb.

Eine Liebeserklärung an das Aachener Streuselbrötchen?

Die Baumpat*innen werden von einer Jury ausgewählt. Die Jury besteht aus Vertreter*innen der Kooperationspartner*innen des Projekts: das Eine Welt Forum Aachen e. V., der Aachener Stadtbetrieb, die Stiftung Umwelt und Entwicklung des Landes und die Stadt Aachen. Madeleine Genzsch vom Eine Welt Forum Aachen e. V. und Initiatorin des Projekts hofft auf viele eingehende Liebesbotschaften: „Die Liebesbotschaften werden hoffentlich sehr vielfältig sein. Nicht nur Paare können ihre Liebe öffentlich kundtun, denkbar sind auch Freunde, Kindergartengruppen, die eine Erklärung an ihren Lieblingsspielplatz abgeben oder eine Liebeserklärung an das Aachener Streuselbrötchen.“ Wichtig sei, dass die Liebesbotschaften einen Bezug zur Aachener Stadtnatur haben. Das ist neben der Kreativität und Diversität ein essentielles Kriterium für die Auswahl.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, sich mit kreativen Liebesbotschaften für eine kostenfreie Baumpatenschaft zu bewerben. Dies ist unter https://liebesbaumallee.de/ beispielsweise auch im Videoformat möglich.

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Knapp 20.000 Besucherinnen und Besucher kamen zur alljährlichen HARIBO Kastanienaktion in die Grafschaft

Grafschaft – Großer Ansturm am Kastanien-Wochenende – Vergangenes Wochenende hat die HARIBO Kastanienaktion am 25. und 26. Oktober wieder einmal sammelfreudige Menschen aus vielen Orten Deutschlands zu Höchstleistungen bewegt. Insgesamt zeigten die geeichten Wagen 293 Tonnen gesammelte Eicheln und Kastanien an. Bereits zum 86. Mal tauschten HARIBO-Fans bei allerbestem Herbstwetter ihre Sammelbeute gegen bunte Naschereien ein. Dafür machten sie sich mit Schubkarren, Körben und Bollerwagen voller Waldfrüchte auf den Weg zum Aktionsgelände an der Unternehmenszentrale in Grafschaft. Für zehn Kilogramm Kastanien oder fünf Kilogramm Eicheln gab es im Tausch ein Kilogramm HARIBO-Produkte. In diesem Jahr waren besonders viele Eicheln dabei.

Es ist vor allem der Sammel-Spaß in der Natur für die ganze Familie, der die Kastanienaktion längst zur Tradition gemacht hat. Burkhard Zyber, Vice President Communications bei HARIBO Deutschland, freut sich darüber:

„Mit unserer Kastanienaktion feiern wir die kindliche Freude am Sammeln, Tauschen und Naschen – ganz unabhängig vom Alter. Wir sehen jedes Jahr in viele fröhliche Gesichter und freuen uns, wie sehr die Menschen auch über das Kastaniensammeln und -tauschen mit unserer Marke verbunden sind.“

Großer Ansturm an beiden Aktionstagen
Wie jedes Jahr bildeten sich bereits in den frühen Morgenstunden lange Schlangen an der Pforte zum Aktionsgelände der Kastanienaktion. Die ersten anreisenden Sammlerinnen und Sammler warteten ab vier Uhr morgens geduldig und bester Laune, um die ersten Tauschfreudigen zu sein, die ihre Kastanien und Eicheln aufwiegen dürfen. Das Organisationsteam von HARIBO war für den Ansturm vorbereitet: Knapp 200 HARIBO-Mitarbeitende sorgten an den Aktionstagen gemeinsam mit Vertretern des Deutschen Roten Kreuzes, der örtlichen Polizei und Feuerwehr sowie einem Sicherheitsdienst für ein reibungsloses Event. Dank der optimierten Abläufe an den Annahmestellen lag die durchschnittliche Wartezeit mit zwei Stunden deutlich unter den Durchschnittswerten der letzten Jahre. Mit einem lebhaften Rahmenprogramm für Groß und Klein versüßte HARIBO die Wartezeit: Ob lustige Spiele, Bastelstationen, ein Glücksrad, ein Goldbärenbeutel in Lebensgröße oder ein Kennenlernen mit dem HARIBO Goldbären höchstpersönlich – auf dem Aktionsgelände gab es viel zu entdecken.

Neu in diesem Jahr war eine Landkarte, auf der die Besucherinnen und Besucher ihren Heimatort markieren konnten. Nach den beiden Aktionstagen steht fest: So manch ein Sammel-Fan nimmt lange Wege auf sich. Heimatorte wie Flensburg oder Salzburg mit Anfahrtszeiten von über 7,5 Stunden sind kein Hindernis, um an der HARIBO Kastanienaktion teilzunehmen. Die Mehrheit der Besucherinnen und Besucher kommt aber auch heute noch aus dem regionalen Umfeld, das sich von Trier über Koblenz und Bonn bis ins Ruhrgebiet erstreckt.

Das passiert mit den Kastanien und Eicheln 
Weil vereinzelt Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Rheinland-Pfalz und Hessen aufgetreten sind, spendet HARIBO die Kastanien und Eicheln nicht, wie sonst üblich, als Winterfutter an Wildgehege in Deutschland und Österreich. Die Krankheit ist für Wild- und Hausschweine hochansteckend, lebensbedrohlich und kann theoretisch über Kastanien und Eicheln, die in betroffenen Gebieten gesammelt wurden, übertragen werden. HARIBO möchte jegliches Risiko einer Ausbreitung in den Wildgehegen ausschließen. „Wir haben uns diesbezüglich auch mit der zuständigen, lokalen Behörde beraten, die unsere Entscheidung unterstützt“, begründet Burkhard Zyber die Entscheidung.

Die Win-Win-Lösung: Aus den Kastanien und Eicheln lässt HARIBO über einen Partner nachhaltige, CO2-neutrale Wärme erzeugen. Diese Wärme wird in ein lokales Wärmenetz eingespeist, das etwa 6.500 Menschen versorgt. Der dadurch erzielte Ertrag wird aufgerundet und kommt den Wildgehegen zugute: Jedes Wildgehege, das von HARIBO gewöhnlich Futter für die Wintermonate erhält, bekommt 1.000 Euro für die Versorgung der Tiere. „Auf diesem Weg bleibt der Tauschspaß erhalten, es besteht kein Ansteckungsrisiko für die Tiere, die Wildgehege werden nach wie vor unterstützt und die Kastanien für einen guten Zweck weiterverwertet“, resümiert Burkhard Zyber.

Nach Kastanienaktion folgt Halloween-Aktion
Wer dem Sammelspaß kein Ende setzen möchte, kann sich ab sofort auf Halloween freuen: Zur gruseligen Jahreszeit erweckt HARIBO seine bekannten Vampire aus Fruchtgummi und Lakritz zum Leben. Ein magisches Halloweenplakat ist ab sofort in allen HARIBO Shops zu finden. Aus dem Plakat flattern Vampire heraus, die es mit dem eigenen Smartphone einzusammeln gilt. Wer auf Vampirjagd gehen möchte, kann sich im HARIBO Shop in der Bonner Innenstadt, in den Werksverkäufen in Bonn-Bad Godesberg und der Grafschaft oder auch in den HARIBO Shops in Montabaur und Mülheim-Kärlich auf Vampir-Sammelspaß freuen.

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Aachener Esskastanie zum Nationalerbe-Baum ausgelobt

Aachen – Schätzungen über das Alter der Aachener Esskastanie gehen weit auseinander, es finden sich Angaben zwischen 300 und 800 Jahren – Ein neuer Fußweg und eine Infotafel wurden angebracht, damit sich alle Interessierten von dem robusten und beeindruckenden Baum überzeugen können. Alt, groß und dick – so kann man die Esskastanie, die am Freitag, 25. Oktober, offiziell zum Nationalerbe-Baum ausgelobt wurde, beschreiben. Zum Baum, der auch schon Naturdenkmal ist, führt nun ein umzäunter Fußweg. Zudem wurde eine Infotafel angebracht, eine Bank davor soll noch folgen. Bewundern kann man die robuste Esskastanie auf der Wiese Ecke Schmiedgasse/Alte Vaalser Straße. Dies ist allerdings nur mit etwas Entfernung möglich, da das Baumumfeld sehr sensibel ist und zudem als Schafweide genutzt wird. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen betonte: „Diese Auszeichnung ist nicht nur eine Ehre für unseren Baum, sondern auch für unsere Stadt Aachen. Sie erinnert uns daran, wie wichtig es ist, unsere Naturdenkmäler zu schützen und zu pflegen, damit auch zukünftige Generationen von ihnen lernen und sich an ihnen erfreuen können.“ Jürgen Drautmann, Leiter Baumschutz der Stadt Aachen, erläuterte auch die Herausforderungen, die häufig beim Schutz der Naturdenkmäler auftreten: „Beim Schutz unserer Naturdenkmäler ist es oftmals schwierig, den Spagat zu schaffen zwischen Erhalt des Denkmals und einer ausreichenden Verkehrssicherheit. Wir müssen immer für beide Aspekte Sorge tragen.“

Was ist ein Nationalerbe-Baum?

Das Ziel der Nationalerbe-Baum-Initiative der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft e. V. ist, potentielle Uraltbäume besonders zu schützen. Diese Bäume können vereinzelt bis zu über 1.000 Jahre alt werden und sind daher besonders schützenswert. Insgesamt sollen 100 Nationalerbe-Bäume gefunden und ausgerufen werden, um sie nachfolgend intensiv pflegen zu können. Die Ausrufung erfolgt durch ein Kuratorium bei der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft e. V.. Finanzieller Förderer ist die Eva Mayr-Stihl Stiftung, mit deren Hilfe bereits 43 Bäume als Nationalerbe-Baum-Kandidaten ausgewählt werden konnten – 40 von diesen sind bereits auch offiziell ausgezeichnet worden. Eine beachtliche Leistung, bedenkt man, dass es in Deutschland vergleichbar wenige sehr alte Bäume gibt und nur bestimmte Baumarten deutlich über 500 Jahre alt werden können. Zu diesen zählen neben der Esskastanie beispielsweise die Eibe, die Winter- und Sommerlinde sowie der Riesenmammutbaum.

Die Aachener Esskastanie

Schätzungen über das Alter der Aachener Esskastanie gehen weit auseinander, es finden sich Angaben zwischen 300 und 800 Jahren. Die Nationalerbe-Baum-Initiative weist auf ihrer Homepage nun circa 450 Jahre aus sowie 18 Meter Höhe und 8,04 Meter Stammumfang (in 1,3 Meter Stammhöhe gemessen). Somit eignet sich die Esskastanie ideal als Nationalerbe-Baum, denn solch einer soll über 400 Zentimeter Stammumfang haben und möglichst über 400 Jahre alt sein. Dies erkannte auch Prof. Dr. Andreas Roloff, Leiter des Kuratoriums Nationalerbe-Bäume in der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft e. V., der direkt beim ersten Anblick begeistert von der Kastanie war und sich mit dem Eigentümer – der Stadt Aachen – in Verbindung setzte. Sehr schnell wurde beschlossen, dass dieser Baum Nationalerbe-Baum wird. Roloff zeigte sich beeindruckt: „Der Baumveteran ist schwer gezeichnet durch Blitzeinschläge, Sturmereignisse und Astabbrüche, aber strotzt mit allen seinen Rissen, Beulen und Höhlungen vor Lebensfreude, das ist ein Hochgenuss. Eine große Freude ist auch das optimale und geschützte Umfeld der Riesenkastanie: ein Landschaftsschutzgebiet mit Schafbeweidung.“ Diese Robustheit hat sich im Juli 2024 ausgezahlt – seitdem ist die Esskastanie ein Nationalerbe-Baum.

Castanea sativa – die Esskastanie

Dass gerade eine Esskastanie beziehungsweise eine Castanea sativa als Nationalerbe-Baum auserkoren wird, ist kein Zufall: Diese Baumart ist besonders robust und weniger anfällig gegenüber extremen Wetterereignissen wie heißen Trockenperioden, weshalb die Esskastanie auch als Klimabaum bezeichnet wird. Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum kommend, ist die Esskastanie schon seit langer Zeit in Deutschland verbreitet und heimisch – besonders im Westen Deutschlands. Die essbaren Kastanien des Baums dienten als wichtiges Grundnahrungsmittel vor allem in Zeiten von Getreidemissernten. Botanisch ist die Baumart den Buchengewächsen zuzuordnen, sie hat eine Lebenserwartung von 500 bis 1.000 Jahren und die Erntezeit der Nussfrüchte geht von Ende September bis Anfang Oktober. Wenn diese von den Bäumen fallen, sind sie auch gefundenes Fressen für Wildschweine und Eichhörnchen.

Ein besonderer Dank der Oberbürgermeisterin ging an das Kuratorium der Initiative sowie an die Landwirtschaftsfamilie, die als Pächter des Stücks Land den Kontakt zwischen Roloff und der Stadt herstellte. Der Aachener Baum ist ab Herbst 2025 in einem dann erscheinenden Buch über die Nationalerbe-Bäume Deutschlands zu bestaunen.

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Interview mit Karl-Josef Esch, Vorstands-Vorsitzender der Kreissparkasse Mayen, zum Jubiläum 100 Jahre Weltspartag

Mayen/Region – Karl-Josef Esch – Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen im Interviewgespräch – Verlag/Redaktion: 100 Jahre Weltspartag – ein beeindruckendes Jubiläum! Viele kennen ihn auch noch aus den eigenen Kindertagen. Was hat es mit dem Weltspartag genau auf sich und warum wurde er seinerzeit ins Leben gerufen?

Karl-Josef Esch: Der erste Weltspartag wurde 1924 in Mailand auf dem 1. Internationalen Sparkassenkongress mit 27. Teilnehmerländern ins Leben gerufen. Kerngedanke dahinter war, das Sparen zu fördern als wichtiger Bestandteil einer soliden finanziellen Basis. Nach dem Ersten Weltkrieg wollten die Sparkassen ein Zeichen setzen und den Menschen wieder mehr Vertrauen in den Wert des Sparens vermitteln. Es ging darum, die Bedeutung des Sparens für die persönliche Vorsorge, aber auch für die Stabilität der gesamten Wirtschaft zu unterstreichen.

Verlag/Redaktion: Welche Rolle spielten die Sparkassen in der damaligen Zeit und was hat sich im Laufe der Zeit daran verändert?

Karl-Josef Esch: Die Sparkassen spielten von Anfang an eine zentrale Rolle im Finanzwesen, ganz besonders in Bezug auf die Förderung des Sparens und des damit verbundenen Vorsorgegedankens. Unsere Mission war und ist es, allen Bevölkerungsgruppen – unabhängig von ihrem Einkommen – Zugang zu fairen Finanzdienstleistungen zu bieten. Ursprünglich gegründet wurden die Sparkassen, um Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen die Möglichkeit zu geben, Rücklagen zu bilden und für ihre Zukunft vorzusorgen. Auch nach 100 Jahren bleibt dieser Grundgedanke ein wichtiger Bestandteil unseres Selbstverständnisses. Unser Leistungsspektrum hat sich allerdings seit damals natürlich stark erweitert. Heute haben wir nicht nur Sparprodukte in unserem Angebot, sondern unterstützen unsere Kundinnen und Kunden auch bei Themen wie Vermögensaufbau, Altersvorsorge, Finanzierung, Versicherung und ganz aktuell bei der digitalen Transformation. Und auch im Firmenkundengeschäft sehen wir uns als ein verlässlicher Partner für unsere Kundinnen und Kunden und haben ein umfangreiches Dienstleistungsportfolio zu bieten.

Verlag/Redaktion: Welche Entwicklung hat der Weltspartag in den letzten 100 Jahren genommen?

Karl-Josef Esch: Im Laufe der Zeit hat der Weltspartag Anpassungen an die jeweiligen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten erfahren. Während in der Anfangszeit der reine Akt des Sparens im Fokus lag, ist heute ein deutlich breiteres Verständnis gefragt. Denn Sparen ist nicht mehr nur das, was auf dem klassischen Sparkonto landet. Es geht aktuell auch um strategische Vermögensplanung, nachhaltige Geldanlagen sowie finanzielle Bildung über alle Altersklassen hinweg. Besonders im Zuge der Niedrigzinsphase in den vergangenen Jahren haben viele Menschen Alternativen zum traditionellen Sparen gesucht. Hier bieten wir als Sparkasse heute Lösungen an, die deutlich mehr können, als das klassische Sparbuch – wie etwa Wertpapier-Sparpläne oder nachhaltige Anlageformen.

Verlag/Redaktion: Was bedeutet der Weltspartag für Sie persönlich und für die Sparkasse ?

Karl-Josef Esch: Für mich und für uns als Sparkasse ist der Weltspartag eine wunderbare Gelegenheit, auf die Bedeutung des Sparens aufmerksam zu machen, besonders in der heutigen schnelllebigen und manchmal unübersichtlichen Welt. Der Tag erinnert daran, dass es trotz aller wirtschaftlichen Unsicherheiten wichtig ist, eine finanzielle Rücklage zu bilden. Gleichzeitig ist er auch eine Möglichkeit, gerade junge Menschen für den Umgang mit Geld zu sensibilisieren. Unsere Verantwortung als Sparkasse liegt nicht nur darin, Produkte anzubieten, sondern auch in der finanziellen Bildung. Deshalb organisieren wir rund um den Weltspartag traditionell Aktionen in unseren Filialen für KiTa und Schulkinder und für die Familien, um Kindern das Thema Sparen auf spielerische Weise näherzubringen.

Verlag/Redaktion: Inwiefern unterscheidet sich die Sparkasse von anderen Banken, insbesondere in Bezug auf den Weltspartag?

Karl-Josef Esch: Der Weltspartag ist ein Kind der Sparkassen. Der große Unterschied zwischen uns und den meisten anderen Banken liegt in unserem Geschäftsmodell. Sparkassen sind regional verankert und handeln gemeinwohlorientiert. Das bedeutet, dass wir keine Aktionäre haben, denen wir verpflichtet sind, sondern unsere Erträge in die Region zurückfließen lassen – sei es durch die Unterstützung von gemeinnützigen Projekten, Vereinen oder sozialen Initiativen. Gerade der Weltspartag ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir diesen Gemeinwohlauftrag leben. Es geht nicht darum, möglichst hohe Gewinne zu erwirtschaften, sondern den Menschen in unserer Region etwas zurückzugeben und sie auf ihrem finanziellen Weg zu unterstützen. Darüber hinaus bieten wir auch Produkte und Dienstleistungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Menschen und Unternehmen hier zugeschnitten sind.

Verlag/Redaktion: Sie haben die finanziellen Herausforderungen angesprochen, mit denen die Menschen heute konfrontiert sind. Wie hilft die Sparkasse ihren Kunden, in Zeiten von Inflation und Niedrigzinsen sinnvoll zu sparen?

Karl-Josef Esch: Das ist in der Tat ein sehr aktuelles Thema. Die traditionelle Methode, Geld auf dem Sparkonto zu parken, reicht nicht mehr aus, um langfristig Vermögen aufzubauen, besonders in Zeiten niedriger Zinsen und hoher Inflation. Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden daher maßgeschneiderte Lösungen an, die je nach Risikobereitschaft und finanziellen Zielen variieren. Dazu gehören etwa Fondssparpläne, die langfristig bessere Renditen erzielen können und andere nachhaltige Anlagen, die nicht nur finanziell interessant sind, sondern auch ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen. Unser Ziel ist es, jeden individuell zu beraten und gemeinsam die beste Strategie zu finden.

Verlag/Redaktion: Nachhaltige Geldanlagen sind ein Thema, das derzeit viel Aufmerksamkeit bekommt. Wie positioniert sich die Sparkasse in diesem Bereich?

Karl-Josef Esch: Nachhaltigkeit ist für uns ein zentraler Aspekt, und das spiegelt sich auch in unseren Angeboten wider. Wir sehen es als unsere Verantwortung, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch und sozial nachhaltig zu handeln. Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden eine Vielzahl von Möglichkeiten, ihr Geld in nachhaltige Projekte oder Unternehmen zu investieren, die bestimmte Umwelt- oder Sozialstandards erfüllen. Zudem haben wir uns als Sparkasse selbstverpflichtet, in unseren eigenen Strukturen nachhaltiger zu werden – sei es durch die Reduktion unseres CO₂-Fußabdrucks oder durch die Unterstützung lokaler Projekte. Auch durch unsere Kundenveranstaltungen „Nachhaltig – aber sicher“ informieren wir über Wege in eine CO2-neutrale Zukunft. Unser neues Unternehmerforum haben wir dieses Jahr ebenfalls unter das Motto der Nachhaltigkeit gestellt, und unseren Firmenkunden neben Informationen eine Plattform für den Austausch über genau dieses Thema geboten.

Verlag/Redaktion: Zum Abschluss: Wie wird die Kreissparkasse Mayen das 100-jährige Jubiläum des Weltspartags feiern?

Karl-Josef Esch: Der Weltspartag wird bei und traditionell gefeiert, dabei stehen die Jüngsten im Vordergrund. Hier gibt es natürlich für fleißige Nachwuchssparer, die uns am Weltspartag besuchen und ihre gefüllte Spardosen mitbringen, ein Geschenk zur Motivation. Außerdem haben wir ein Rahmenprogramm für Kinder aufgelegt und Kitas der Region eingeladen in der Weltspartagswoche in den Filialen auch eine „Zirkusschule“ zu erleben.

Für die älteren Jahrgänge gibt es auf unseren Social-Kanälen ab Mitte Oktober ein Gewinnspiel. Es ist uns auch wichtig, dieses Jubiläum nicht nur als Rückblick zu feiern, sondern auch den Blick nach vorne zu richten und die Menschen für die finanzielle Zukunft zu rüsten.

Und noch ein Spartipp für alle 2006er und die folgenden Jahrgänge: Die Kreissparkasse Mayen ist ab sofort auch Partner der KulturPass-App. Der Kulturpass ist ein Projekt der Bundesregierung, dass jedem 18-Jährigen jungen Frau oder jungen Mann 100 Euro für Konzerte, Kinobesuche, Bücher oder anderes zur Verfügung stellt. Noch bis Ende des Jahres können alle, die 2024 ihre Volljährigkeit gefeiert haben, Ihr Budget per App noch abrufen.

Verlag/Redaktion: Herr Esch, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg mit den geplanten Aktionen.

Karl-Josef Esch: Vielen Dank.

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In Aachen werden die ersten städtischen Brunnen in den „Winterschlaf“ geschickt

Aachen – Insgesamt betreibt das Gebäudemanagement derzeit 66 städtische Wasserspiele – Wie in jedem Jahr im Herbst werden in den kommenden Wochen die ersten Aachener Brunnen in den „Winterschlaf“ geschickt. Zunächst hören ab Ende Oktober die bachwassergespeisten Brunnen in der Aachener Altstadt auf zu sprudeln. Anschließend kümmert sich das Brunnendienst-Team des städtischen Gebäudemanagements Stück für Stück um die weiteren Anlagen. Bis voraussichtlich Ende November sind dann alle weiteren vom Netzwasser gespeisten Brunnen in der City außer Betrieb genommen. Der Brunnen-Winterschlaf endet traditionell zur Osterzeit.

Dann – im Frühjahr 2025 – sollen auch am Europaplatz die Wasserfontänen wieder in die Höhe schießen. Wegen einer Regionetz-Maßnahme am Kanal konnte Aachens größter Brunnen in der zurückliegenden Sommersaison nicht betrieben werden. Das Gebäudemanagement hat die Gelegenheit genutzt und Instandhaltungsarbeiten an der Brunnenanlage parallel zu den Kanalarbeiten der Regionetz rund um den Brunnen vorgenommen. Das Brunnenbecken wurde dabei ordentlich abgedichtet und die technischen Anlagen unter dem Brunnen sind von Rost befreit und teilweise erneuert worden.

Völlig unabhängig von frostigen Temperaturen funktionieren die Anlagen am Elisengarten (Elisenbrunnen und Kreislauf des Geldes). Diese Brunnen werden mit warmem Thermalwasser versorgt und können daher auch während der Wintermonate betrieben werden. Dies trifft normalerweise auch für die Anlage vor dem Neuen Kurhaus zu. Wegen bald startender Sanierungsarbeiten an der Abwasserleitung vor dem Gebäude muss dieser Brunnen in Kürze für die Dauer der Arbeiten außer Betrieb gesetzt werden.

 

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Die Sommerzeit endet am Sonntag 27. Oktober 2024

Region – Am kommenden Sonntag, dem 27. Oktober 2024, um 3:00 Uhr morgens, endet dieses Jahr in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Zu diesem Zeitpunkt wird die Uhr um eine Stunde auf Winterzeit zurückgestellt, das heißt auf 2:00 Uhr Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Die Zeitumstellung erfolgt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in weiteren Nachbarstaaten. Die Winterzeit gilt bis zur nächsten Zeitumstellung am 30. März 2025.

Für die EU-Mitgliedstaaten ist die Zeitumstellung durch europäische Regelungen vorgegeben.

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Gute Stimmung im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum

Rescheid/Zülpich/Euskirchen – Lehrrettungswachen bleiben bestehen – Landrat Markus Rames und Rolf Klöcker, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes, unterzeichneten Verlängerung für den Betrieb von Wachen in Rescheid und Zülpich.

„Wir sind sehr froh, dass wir ein wirtschaftliches Angebot abgegeben haben, sind uns aber bei jeder Ausschreibung bewusst, dass auch ein Mitbewerber den Zuschlag erhalten könnte“, so der DRK-Geschäftsführer: „Glücklicherweise ist dies seit Bestehen der beiden Rettungswachen nicht der Fall gewesen, sodass wir unsere Azubis zu Rettungs- und Notfallsanitätern auch weiterhin auf unseren eigenen Lehrrettungswachen ausbilden können.“

Vier DRK-Rettungswachen

Anwesend waren auch Julia Baron, zuständige Geschäftsbereichsleiterin der Kreisverwaltung, Karl Werner Zimmermann, der DRK-Kreisvorsitzende, Vanessa Siebertz, DRK-Rettungsdienstleiterin und der zuständige Bereichsleiter Thomas Heinen.

Insgesamt betreibt das Rote Kreuz mit vier Wachen, neben dem Kreisrettungsdienst und dem Malteser-Hilfswerk, die meisten im Kreis. Weitere DRK-Rettungswachen stehen in Kall und Tondorf.

Ausgeschrieben werden sie regelmäßig für die Dauer von fünf Jahren, sodass es „keineswegs ein Selbstläufer“ sei, dass in Rescheid und Zülpich nach wie vor Rotkreuz-Personal sitze.

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„DLG Eifel eG“ in guten Händen – „Impulse für Zukunft geben“

Gemünd – Rolf Klöcker, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der „DLG Eifel eG“. Sein Vorgänger, Bernd Becker von „PE Becker“ in Kall, bleibt der „DLG“ als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender erhalten.

Das DRK ist Gründungsmitglied der Genossenschaft und Klöcker seit Anfang an Mitglied des Aufsichtsrates. Er hat anfangs Bernd Alten (damals Vorsitzender der VR-Bank Nordeifel eG) und später Bernd Becker in ihrer Funktion als Aufsichtsratsvorsitzende vertreten.

In einer gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Vorstand der DLG wurde nun vor allem die hochkarätig besetzte Veranstaltung zum Thema „Ländliche Zukunft aktiv mitgestalten: Arbeitskräfte im Fokus“ mit Prof. Dr. Jutta Rump vorbesprochen.

Nachgehen will man hier drängenden Fragen des Fachkräftemangels und der Gewinnung sowie Bindung von Mitarbeitenden im ländlichen Raum. Besprochen und diskutiert werden sollen in der Veranstaltung am Dienstag, 29. Oktober, um 14 Uhr im Gemünder Kurhaus „strategische Maßnahmen und innovative Lösungsansätze“.

„Impulse für Zukunft geben“

„Als starkes Unternehmensnetzwerk mit inzwischen über 100 Arbeitgebern und über 5.000 Arbeitnehmern möchten wir mit der Veranstaltungsreihe Impulse für die Zukunft geben“, so Klöcker: Prof. Dr. Rump wird dabei in ihrem Vortrag zentrale Fragen zur Mitarbeiterbindung beleuchten. Ergänzend erwartet die Teilnehmer eine spannende Diskussionsrunde mit Vertretern aus der Wirtschaft sowie ein praxisnahes Zwiegespräch zwischen Prof. Dr. Rump und einem regionalen Unternehmer.“

Das Event richtet sich an Management und Mitarbeiter in Unternehmensleitungen sowie Personalabteilungen, die ihre Kenntnisse im Bereich „Human Resources“ erweitern und sich über den Fachkräftemangel sowie Mitarbeiterbindung informieren wollen.

Nach dem offiziellen Teil haben die Teilnehmer die Gelegenheit, den Tag bei herbstlichen Snacks ausklingen zu lassen. „Das Networking-Event bietet die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Verbindungen zu vertiefen“, so die „DLG“. Interessierte werden gebeten, sich per Mail an info@dlg-eifel.de anzumelden. Weitere Informationen gibt´s unter www.dlg-eifel.de.