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Norbert Schmitz aus Auderath wurde zum Diakon geweiht

Auderath/Trier, 06.10.2020 – Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hat vor einigen Tagen im Hohen Dom zu Trier fünf Männer zu Ständigen Diakonen geweiht. Unter ihnen war auch Norbert Schmitz aus Auderath. Der Bischof dankte am Beginn des Gottesdienstes den Weihekandidaten für ihre Bereitschaft, sich ausdrücklich in die Nachfolge Jesu Christi stellen zu wollen, das Evangelium zu den Menschen zu tragen und es in die Tat umzusetzen.

In seiner Predigt ging Bischof Ackermann auf das Evangelium dieses Sonntages, das Gleichnis der beiden ungleichen Söhne (Mt 21,18–31) ein. Mit Blick auf die Vorbereitungsphase zu dieser Weihe fragte er die Diakone, ob sie sich selbst ein Stück weit in der Rolle des Sohnes wiederfänden, der zunächst zögerte, im Weinberg des Vaters zu arbeiten. „Das Entscheidende ist, diesen Schritt zu tun“, so der Bischof. Neben dem Zuspruch, den das Evangelium gebe, enthalte es allerdings auch „ein Ausrufezeichen“. Die Bereitschaft zu dienen und das Wort Gottes zu verkünden, müsse stets erneuert werden, und das nicht nur im feierlichen Rahmen, sondern, „das Wort Gottes muss auch in die Tat umgesetzt werden.“ Daran erinnere auch die Lesung dieses Tages aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer, die sich die Diakone ausgesucht hatten, weil darin auch ihr Weihespruch „Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn!“ (Röm 12,11) enthalten sei. So zu leben und zu handeln sei christlich und menschlich zugleich, so der Bischof.

In einem Dankgottesdienst bei der Auderather Kirmes leistete Norbert Schmitz (54) dann an der Seite von Pater Lenin James, SCJ, und Diakon Wilfried Puth seinen ersten Dienst als Diakon in einer Heiligen Messe und hielt eine eindrucksvolle Predigt, in der er auch seinen Dank an all die aussprach, die ihn auf seinem Weg zum Diakon begleitet haben. „Ich habe alles andere als Ablehnung gespürt, als bekannt wurde, dass ich zum Diakon geweiht werden wollte. Viele sind auf mich zu gekommen, haben mich für diesen Weg gestärkt. Manche haben für mich gebetet und Gott um eine gute Berufung gebeten: so fühlte ich mich in dieser Zeit im Gebet getragen. Dafür danke ich Gott – dafür danke ich euch allen“, so der neu geweihte Diakon.

Am Ende des Gottesdienstes nahm Diakon Norbert Schmitz gerne auch die Gratulation des Vorsitzenden des Alfler Pfarrgemeinderates Werner Konrad entgegen. Foto: Peter Doeppes

Am Ende des Gottesdienstes gratulierte Werner Konrad als Vertreter des Pfarrgemeinderates der Pfarrei St. Johannes der Täufer, zu der Auderather Filiale Maria Rosenkranzkönigin gehört, in der der neugeweihte Diakon wohnt, im Sinne aller Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft Ulmen und überreichte ihm eine Stola. In einem kurzen Grußwort wünschte der Ulmener Diakon Wilfried Puth seinem Mitbruder, den er als Mentor während Teilen seiner Ausbildung begleitete, dass er sich als Anwalt, Ansprechpartner, Helfer, Zuhörer und vielem anderem mehr den Aufgaben seines seelsorgerischen Dienstes stellen möge und er dies mit Mut und ganzer Kraft angehen solle, um so den ihm von Gott zugewiesenen Platz in der Kirche einzunehmen. Diakon Norbert Schmitz wird künftig in der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch seinen Dienst als Diakon mit Zivilberuf leisten und freut sich auf diesen Dienst.                            Wilfried Puth

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Kreis Ahrweiler begrüßt die neue Umweltschutz-Kooperative RheinAhrEifel e.V.

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 06.10.2020 – Der erste Schritt ist getan: 13 Landwirte und Umweltinteressierte haben jetzt auf dem Wiesenhof in Glees die Umweltschutzkooperative RheinAhrEifel e.V. gegründet. Ziel des Vereins ist es, die im Kreis Ahrweiler mit Agrarumweltprogrammen bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen auszuweiten und miteinander zu vernetzten. „Außerdem besteht die Möglichkeit, selbst neue Umweltschutzprogramme zu entwickeln“, erklärt Jürgen Radermacher aus Glees, der als Vorsitzender des neuen Vereins gewählt wurde.

In Rheinland-Pfalz gehört der Landkreis Ahrweiler neben dem Donnersbergkreis und dem Westerwaldkreis zu einem von drei Modellkreisen für ein entsprechendes, vom Land gefördertes Projekt. Schon jetzt wird der Verein vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau, vom Maschinenring Rhein-Ahr-Eifel und von der Landwirtschaftskammer Rheinland Pfalz unterstützt. Auch die Kreisverwaltung begrüßt die Umweltschutzkooperative: „Durch die Zusammenarbeit können wichtige Weichen für die Landwirtschaft der Zukunft gestellt werden. Der Verein bietet ein Forum für den Ideenaustausch und die Planungen direkt hier vor Ort“, sagt Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Die Gründungsmitglieder wählten neben Jürgen Radermacher weitere Vorstandsmitglieder: Heinrich Fuchs aus Eckendorf ist stellvertretender Vorsitzender, beim Beirat gehören Marcel Delord (Gimmingen), Mathias Göbel (Galenberg) und Alfred Schopp (Esch) an. Der Verein will wachsen und hofft auf weitere Mitglieder: „Aktive Landwirte, Firmen oder sonstige Förderer werden gerne aufgenommen und sind willkommen“, betont Jürgen Radermacher.

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Neue Mitarbeiter bei der Stadtverwaltung Mayen begrüßt

Mayen, 06.10.2020 – Anfang Oktober haben mehrere neue Mitarbeiter ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Mayen angetreten. Tanja Adendorf unterstützt ab sofort als Schulsekretärin die Grundschule St. Veit sowie die Grundschule Mayen-Hausen, Lisa Belz und Michaela Arnold haben beide als Gruppenmitarbeiterinnen in der Kindertagesstätte Mayen-Hausen ihren Dienst angetreten.

Franziska Saftig ist bereits seit August in der Kindertagesstätte Mayen-Hausen eingesetzt. Sie wird nachfolgend als Springerkraft in der Übergangskindertagestätte eingesetzt.

Oberbürgermeister Wolfgang Treis hieß die Kolleginnen bei der Stadtverwaltung herzlich willkommen und wünschte ihnen einen guten Start. Den guten Wünschen schlossen sich Personalratsvorsitzender Ralf Dietz und der Bereichsleiter „Verwaltungssteuerung“ Christoph Buttner an.

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Künftige Azubis auf Jobexpedition in Euskirchen

Euskirchen, 06.10.2020 – Schüler der Höheren Berufsfachschulen Metalltechnik und Elektrotechnik des Thomas-Eßer-Berufskollegs waren auf Tour. Junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen, für Unternehmen im Kreis Euskirchen zu begeistern, ist eine große Herausforderung und von enormer Bedeutung für die langfristige Sicherung des Fachkräftebedarfs. „Deshalb wollen wir jungen Menschen zeigen, wie viele innovative Unternehmen mit tollen Karrierechancen es im Kreis Euskirchen gibt“, so Iris Poth, die Leiterin der Kreiswirtschaftsförderung.

Junge Menschen sind häufig in der Eifel verwurzelt und würden gerne hier in der Region einen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz finden und ihren Lebensmittelpunkt begründen. Die „Jobexpeditionen“ sollen einen Beitrag dazu leisten, zu verhindern, dass junge Menschen den Kreis Euskirchen verlassen und in andere Regionen abwandern – aus Unkenntnis darüber, welche hervorragenden Berufsperspektiven sich ihnen hier bei uns bieten.

Die Jobexpeditionen werden von der Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen organisiert und sind ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Kommunalen Bildungs- und Integrationszentrum des Kreises Euskirchen (KoBIZ), dem Thomas-Eßer-Berufskolleg und dem Berufskolleg Eifel. Besucht werden Unternehmen, die Praktikums- und Ausbildungsplätze in den Bereichen Metalltechnik und Elektrotechnik anbieten. 20 Schülerinnen und Schüler des Thomas-Eßer-Berufskollegs in Euskirchen hatten jetzt wieder Gelegenheit, bei sechs Unternehmen einmal „hinter die Kulissen zu schauen“.

Besucht wurden die Unternehmen, Ludwig Esser Metallbau (Euskirchen), Müller & Sohn (Kall), Schneider Metallbau (Zülpich), Zimmermann Landtechnik (Euskirchen), e-regio (Kall) sowie Bohnen & Mies (Dahlem).

Im Rahmen der Jobexpeditionen haben die Unternehmen die Gelegenheit, sich als attraktive Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber zu präsentieren. Im Idealfall lernen sie die perfekt zu ihnen passenden angehenden Auszubildenden kennen und es ergibt sich eine langanhaltende und gewinnbringende Zusammenarbeit. Die Jobexpeditionen sind regelmäßig ein Erfolg: Viele Jugendliche und Unternehmen haben im Rahmen der Jobexpeditionen bereits festgestellt, dass sie gut zueinander passen. Es wurden Bewerbungsmappen übergeben und zum besseren Kennenlernen Praktika vereinbart.

INFO-KASTEN:
Unternehmen, die sich den Schülern auch einmal als Gastgeber präsentieren wollen, können sich bei der Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen, Christof Gladow, Telefon: 02251/ 15370, E-Mail: christof.gladow@kreis-euskirchen.de, registrieren lassen.

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Behinderungen des Anliegerverkehrs: Kanal-Bauarbeiten in den Gemeinden Roes, Möntenich und Hambuch

Roes/Möntenich/Hambuch, 06.10.2020 – Das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde Kaisersesch informiert über laufende
Vorhaben in den Ortsgemeinden Roes, Möntenich und Hambuch.

Bei den periodisch vorzunehmenden Kanalzustandsuntersuchungen waren in einem größeren Teilabschnitt der Ortsdurchfahrt in Roes (Hauptstraße und Schulstraße) defekte Entwässerungskanäle und Hausanschlüsse festgestellt worden. Die Erneuerung der Kanalisation in diesem Abschnitt war umgehend zu planen und wurde vor kurzem durch das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde Kaisersesch an die Firma Martin Meurer, Kobern-Gondorf, in Auftrag gegeben. In dem recht engen Innerortsbereich wird die Zufahrt für die Anlieger zeitweise unterbrochen und der Verkehr behindert. Die Maßnahme ist jedoch unumgänglich.

Kanal- und Straßenbau in Möntenich. Foto: Verbandsgemeinde Kaisersesch

Auch in Möntenich ist nach den Untersuchungen der Abwasseranlagen der Mischwasserkanal in der Pyrmonter Straße zum Teil zu erneuern und an der Kanalanlage in der Oberstraße sind Reparaturen erforderlich. Nachdem die Ortsgemeinde beschlossen hat, beide Straßen neu auszubauen, hat das Abwasserwerk Kaisersesch die entsprechenden Planungen zur Sanierung der Rohrleitungen in die Wege geleitet.

Nach öffentlicher Ausschreibung der Baumaßnahmen konnte der Auftrag bereits im März dieses Jahres an die Tiefbaufirma Wallebohr GmbH, Ulmen, erteilt werden.

Abwasserwerk erneuert die Kanalanschlüsse im Bereich der Ortsdurchfahrten K 21/K 23, Hauptstraße/Eulgemer Straße in Hambuch. Foto: Verbandsgemeinde Kaisersesch

In einer Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Landkreis Cochem-Zell für die Fahrbahn, dem Kreiswasserwerk Cochem-Zell für die Wasserversorgungsanlagen und der Ortsgemeinde Hambuch für Teile der Gehwege erneuert das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde Kaisersesch in den Ortsdurchfahrtsstraßen in Hambuch die Hausanschlussleitungen. Teile des Hauptkanals sind bereits vor einigen Jahren erneuert bzw. saniert worden, so dass sich die Arbeiten nun auf die Hausanschlussleitungen beschränken können.

Wie bei allen Maßnahmen der Erneuerung, werden die Kosten, soweit sie nicht über Zuweisungen und Zuschüsse abgedeckt werden, über die jährlichen laufenden Entgelte der Abwasserbeseitigung finanziert. Einmalige Beiträge erhebt das Abwasserwerk nur für die Ersterschließung, das sind im Wesentlichen die Anlagen in Neubaugebieten.

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37 neue Parkplätze im Ortskern von Simmerath geschaffen

Simmerath, 06.10.2020 – Die Gemeinde Simmerath hat insgesamt 37 neue Parkplätze im Ortskern von Simmerath ohne Höchstparkdauer geschaffen. Vor allem Arbeitnehmern, die zentrumsnah einen zeitlich unbefristeten Parkplatz benötigen, wird damit Rechnung getragen.

Die Höchstparkdauer von 2 Stunden für die sieben öffentlichen Stellplätze an der Hauptstraße Nr. 71 gegenüber vom Bushof (vor dem „Ofenhaus Kessel“) wurde aufgehoben. Foto: Jessica Jehnen, Gemeinde Simmerath

Bereits Ende Juni ließ die Gemeinde auf einen entsprechenden Beschluss des Tiefbau-, Verkehrs- und Denkmalausschusses Taten folgen und hob die Höchstparkdauer von 2 Stunden für die sieben öffentlichen Stellplätze an der Hauptstraße Nr. 71 gegenüber vom Bushof (vor dem „Ofenhaus Kessel“) auf. Vor allem zahlreiche Pendler nutzen seither das zusätzliche Angebot.

Auf dem Dorfplatz vor dem Musikpavillon entstanden in den letzten
Wochen ca. 30 neue öffentliche Parkplätze. Diese sind ab sofort über die Straße „In den Bremen“ (Weg zwischen „Gardinen Müller“ und dem Autohaus „Gentges und Kather“) erreichbar. Auf der Fläche im hinteren Teil vor dem Musikpavillon darf nun ohne zeitliche Höchstparkdauer geparkt werden. Der vordere Bereich steht dagegen ausschließlich den Bediensteten der Gemeinde Simmerath mit entsprechendem Parkausweis zur Verfügung.

Auch in Zukunft sollen weitere Parkplätze im Bereich rund um das
Rathaus entstehen. Dazu soll der Generationenspielplatz in der
Fuggerstraße zum Parkplatz umgewandelt werden. Der Spielplatz wird
dann im Bereich der Sonnenuhr hinter dem Rathaus eine neue Heimat
finden und umgestaltet werden.

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Kreissparkasse Mayen unterstützt mit 500 Euro aus der Stiftung „Für unsere Jugend“

Mayen, 05.10.2020 – Einen symbolischen Spendenscheck über 500 Euro durfte kürzlich Plaidts Bürgermeister Peter Wilkes und Jugendpflegerin Nadine Bohr entgegennehmen. Manuela Klein als Leiterin des KSK-BeratungsCenters in Plaidt gratulierte persönlich zur Spende und übergab im Beisein einiger ehrenamtlicher jugendlicher Helfer den „großen“ Scheck vor dem Schrotteler Saal der Hummerichhalle.

Mit dieser Spende aus Mitteln der Stiftung „Für unsere Jugend“ hilft die Kreissparkasse Mayen bei der Anschaffung neuer Tablet-Computer für das Jugendzentrum (JUZ). „Neben der Möglichkeit des Spielens sollen die neuen Tablets aber auch dazu dienen, die Jugendlichen an neue technische Möglichkeiten heranzuführen. Ebenso sollen die Kinder aber auch für die möglichen Risiken sensibilisiert werden“, erklärt Jugendpflegerin Nadine Bohr. Bürgermeister Peter Wilkes bedankte sich auch im Namen der Ortsgemeinde Plaidt als Betreiber des JUZ für das Engagement der Kreisparkasse Mayen für die Jugendpflege in Plaidt.

„Derzeit nutzen etwa 20 bis 25 Jugendliche in den Altersgruppen zwischen 10 und 20 Jahren die Einrichtung in Plaidt, die aufgrund der Corona-Bestimmungen die eigentlichen Räume des JUZ in der Noldensmühle nicht nutzen können. Als Ausweichquartier konnte die Ortsgemeinde hier den Schrotteler Saal in der Hummerichhalle zur Verfügung stellen“, freut sich Ortsbürgermeister Peter Wilkes.

„Im JUZ treffen sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf freiwilliger Basis, einerseits um neue Kontakte zu knüpfen und die Freizeit zu gestalten. Anderseits um sich gegenseitig zu beraten, z. B. bei der Erledigung von Hausaufgabenrecherchen oder dem Schreiben von Bewerbungen. Das JUZ bietet den Jugendlichen auch den nötigen Raum zur Umsetzung eigener Ideen und Freizeitaktivitäten. Die neuen Tablets stellen hier eine willkommene Erweiterung des ohnehin schon guten Angebotes für die jungen Menschen in Plaidt dar. Daher freuen wir uns sehr über die Unterstützung“, bedankte sich auch Jugendpflegerin Nadine Bohr abschließend.

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Spaß für alle Starter beim Westenergie SOLO Run in Bitburg

Bitburg, 05.10.2020 –  „Endlich wieder Wettkampf-Feeling! Endlich wieder an einem echten Lauf teilnehmen!“, hieß es am vergangenen Samstag beim Westenergie SOLO Run auf dem Flughafen in Bitburg. Gemeinsam mit dem Hauptsponsor Westenergie präsentierten die Veranstalter von bunert Events dabei eines der wenigen Laufveranstaltungen in Deutschland, die angesichts der Corona-Pandemie real stattgefunden haben.

Mit dieser ausgefallenen Idee konnte das Organisationsteam allen laufbegeisterten Teilnehmern eine Alternative zu ausfallenden Events in diesem Jahr bieten. Austragungsort war das Gelände des Flugplatzes Bitburg. Über die Halbmarathon-Distanz, aber auch über 14 km oder 7 km konnten die insgesamt 252 Teilnehmer endlich wieder an einem echten Laufevent teilnehmen – wenn auch mit ein paar Corona-bedingten Veränderungen. Deutschlandweit war der Lauf der erste Halbmarathon seit Ausbruch der Corona-Pandemie.

Joachim Kandels, Bürgermeister der Stadt Bitburg, ließ es sich nicht nehmen, selbst den Startschuss für das Laufevent in ungewöhnlichen Zeiten zu geben und kommentierte: „Es freut mich, dass wir den Lauffans in der Region mit dem Westenergie SoloRun endlich wieder ein Eventangebot in Bitburg machen konnten. Auch virtuelle Läufe können nicht das Gefühl ersetzen, welches jeder Läufer kennt, wenn man bei einem echten Laufevent auf die Zielgerade einbiegt. Toll, dass dieser Lauf angesichts der Corona-Pandemie möglich war.“

Über die Strecke konnten die Teilnehmer entweder alleine, als Gruppe mit maximal sechs Personen oder Familie an den Start gehen. Mit einem Zeitabstand von 30 bis 60 Sekunden wurden alle dabei nacheinander ins Rennen geschickt. So war jederzeit gewährleistet, dass ausreichend Abstand eingehalten wird. Zudem hat jeder Teilnehmer ein Tuch als Mund- und Nasenschutz erhalten, welches im Start- und Zielbereich getragen werden musste.

Und so konnten sich alle Starterinnen und Starter über echtes Wettkampffeeling bei besten Wetterbedingungen freuen. Auch die erlaufenen Zeiten konnten sich sehen lassen. Über die Halbmarathon-Distanz siegte Andreas Sprott  von den Running Team Grafenberg in 1:13:22 min. Bei den Frauen war Anika Vössing von Ayyo Team Essen in 1:18:47 min die Schnellste.

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Jörg Schmidt zum Bürgermeister der Gemeinde Wachtberg gewählt

Wachtberg, 05.10.2020 – Die Stichwahl um das Amt der nächsten Bürgermeisterin/des nächsten Bürgermeisters der Gemeinde Wachtberg hat Jörg Schmidt (CDU) mit 62,01 Prozent der abgegebenen Stimmen gewonnen – gegenüber Renate Offergeld (SPD), die 37,99 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte.

Mit einer knapp 50-prozentigen Wahlbeteiligung lag diese niedriger als bei der Wahl vor zwei Wochen, die auf rund 62 Prozent gekommen war. Als eine der ersten Gratulanten beglückwünschte Offergeld am Wahlabend ihren Kontrahenten zum schon früh sich abzeichnenden Sieg. Den Matchball habe er geschafft, kommentierte sie den von beiden als fair bezeichneten Wahlkampf, aber im Rathaus ginge es nicht um Matchbälle, sondern auch um Menschen. Woraufhin Schmidt versprach, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter künftig gut zu behandeln.

Die aktuelle Wahlperiode und damit die Zeit als Bürgermeisterin enden für Offergeld am 31. Oktober 2020. Schon am Wahlabend sicherte sie ihrem Nachfolger zu, diesen im Vorfeld umfassend über die im Rathaus aktuell anstehenden Arbeiten zu unterrichten, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

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Stadt Mechernich setzt mit „Schäfer-Reisen“ flexibel zusätzliche Transport-kapazitäten auf hochfrequentierten Nahverkehrslinien ein

Mechernich, 05.10.2020 – Wegen Covid 19 setzt das Mechernicher Busunternehmen „Schäfer-Reisen“, das in der Stadt den öffentlichen Linienverkehr auch für den Schülertransport organisiert und gemeinsam mit Schwesterfirmen betreibt, zusätzliche Busse ein.

Und zwar flexibel je nach Schülerzahl auf den einzelnen Strecken. „Unser Disponent vor Ort entscheidet mittags jeweils auf dem Busbahnhof im Mechernicher Schulzentrum, auf welchen Linien die meisten Fahrschüler zu erwarten sind“, so die Schäfer-Geschäftsführer Rolf Schäfer und Guido Bauer. Dort fahren dann Parallelbusse.

Gegen 12 Uhr (Grundschüler), 12.53 und 15.03 Uhr sind die Stoß-Abfahrtszeiten am Busbahnhof Schulzentrum Mechernich. Bei zwei Woche dauernden Zählungen habe man herausgefunden, wo und wann Verstärkerbusse sinnvoll eingesetzt werden können, so Schäfer-Disponent Carsten Clemens. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Morgens würden die drei Zusatzbusse auf den Strecken eingesetzt, die erfahrungsgemäß über die meisten Fahrschüler verfügen. Der im Rathaus für die Schulen zuständige Teamleiter Willi Göbbel sagte dem Mechernicher „Bürgerbrief“, die Frequentierung sei zwischen den Kernorten Mechernich und Kommern am stärksten – und dort wiederum bei den Sekundarschülern der Gesamtschule und des Gymnasiums.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick nannte den Einsatz dreier zusätzlicher Busse eine „sinnvolle Maßnahme, die dazu beiträgt, das Infektionsrisiko an Schulen weiter zu reduzieren“. Die Schüler seien angehalten im Bus Schutzmasken zu tragen, so Willi Göbbel. Die Kosten für die zusätzlichen Fahrzeuge bekomme die Stadt vom Land NRW ersetzt.

Bis Weihnachten

Die Maßnahme sei bis zu den Herbstferien genehmigt worden, er habe aber bereits einen Verlängerungsantrag bis zu den Weihnachtsferien gestellt, so Willi Göbbel. Der Einsatz sei von der Stadtverwaltung ausgeschrieben worden, die Firma Schäfer, die auch den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Stadtgebiet betreibt, sei günstigster Anbieter gewesen, so Willi Göbbel.

Insgesamt transportiert Schäfer-Reisen auf den innerstädtischen Linien rund 2500 Fahrgäste am Tag, größtenteils Schüler. Die Busse seien morgens durchgängig gut besetzt, mittags entzerre sich der Schülertransport, weil manche Klassen nach der sechsten, andere erst nach der 8. Stunde schlussmachten, so Guido Bauer.

Zu Beginn der Corona-Krise seien die Fahrschülerzahlen zunächst signifikant gesunken, weil eine Reihe Eltern ihre Kinder selbst zur Schule chauffiert hätten oder die Kinder oder Jugendliche mit dem Fahrrad gefahren seien.

Mittlerweile herrsche aber wieder nahezu Normalzustand, so Rolf Schäfer. „Beschwerden über zu volle Busse“, so Willi Göbbel von der Stadt, gebe es auch ohne Corona immer nach den Sommerferien. Doch auch auf dem Gebiet sei es mittlerweile wieder ruhig geworden.