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St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen informiert aktuell

Mayen, 23.10.2020 – Die aktuelle Pandemieentwicklung erfordert in Abhängigkeit der Corona-Lage täglich Entscheidungen der Klinikleitung, ob Einschränkungen der Besuchszeiten erforderlich sind. Das ist keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass Patientenbesuche als sozialmedizinische Komponente durchaus positiven Einfluss auf den Genesungsverlauf haben können. „Zurzeit sind Patientenbesuche im St. Elisabeth im Rahmen der 11. Corona-Schutzverordnung noch möglich. Die Besuchszeiten sind von Montag bis Sonntag von 15 bis 17 Uhr und auf maximal 45 Minuten begrenzt. Pro Patient ist nur ein Besucher erlaubt. Für den Besuch von Schwangeren, Kindern und Neugeborenen gelten individuellere Besuchszeiten. Diese werden mit den betroffenen Bereichen abgestimmt“, so der Kaufmännische Direktor Georg Kohl.

Vielen Veröffentlichungen ist zu entnehmen, dass es unter den Beschäftigten des Sanitäts- und Gesundheitswesens besonders häufig zu Corona-Infektionen kommt, die dann unter Umständen fatale Auswirkungen auf die Einrichtung haben. Schließungen könnten die Folge sein oder, im schlimmsten Fall, die Übertragung der Krankheit auf die sich in Obhut befindenden Patienten oder Mitarbeiter. Das bringt ein hohes Maß an Verantwortung für die Entscheidungsträger mit sich, denn ein Einschränken der Besucherregelung reduziert das Infektionsrisiko erheblich.

Der Verantwortung will sich die Klinikleitung nicht entziehen. Bei einer weiteren Zunahme der Inzidenzrate muss die Besuchsgenehmigung gemäß der aktuellen Corona-Schutzverordnung deutlich eingeschränkt werden. Dies wird voraussichtlich schon sehr zeitnah der Fall sein. Dann ist der Besuch von Patientinnen und Patienten, auch mit langer Liegezeit, nicht mehr möglich. Ausnahmegenehmigungen können dann nur in Einzelfällen, z.B. bei einer schwerwiegenden Verschlechterung des Gesundheitszustandes eines Patienten oder für Familienbesuche durch frisch gebackene Väter, zugelassen werden.

Die Verantwortung den Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber erfordern diese Maßnahme ab einem bestimmten Punkt. Keinem wäre damit gedient, wenn es durch Corona-Infektionen im Krankenhaus zu Versorgungsengpässen oder gar zu Infektionen und Sterbefällen kommen würde. Zur Einschränkung der Besucherregelung gibt es bereits Erfahrungen aus dem Lock-Down im Sommer dieses Jahres. Sie forderten von den Betroffenen viel ab, haben sich aber unter dem Strich bei einem menschlichen Umgang mit Ausnahmen für alle ausgezahlt. Das St. Elisabeth ruft dazu auf, sich kurz vor einem Besuch auf der Internetseite www.gk.de über Besucherregeln zu informieren oder telefonisch anzufragen.

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Private Feiern werden kontrolliert: Gemeinde Kall verschärft Corona-Schutzmaßnahmen

Kall, 23.10.2020 – Die Gemeinde Kall will angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen die Schutzmaßnahmen verschärfen. So wird das Ordnungsamt jetzt verstärkt auch private Feiern kontrollieren. Das hat die Gemeinde wenige Stunden nach dem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Bundesministern und den 16 Ministerpräsidenten in Berlin entschieden.

Bislang hatte das Ordnungsamt überwiegend die Einhaltung der Regeln, etwa das korrekte Führen der Rückverfolgungslisten, in gastromischen Betrieben geprüft. „Das reicht aber nicht mehr aus. Private Feiern wurden vom Robert-Koch-Institut als einer der Hauptgründe für die schnelle Ausbreitung der Corona-Infektionen ausgemacht. Wir müssen jetzt alle etwas tun, damit wir die Verbreitung des Virus eindämmen. Im Moment sind die Zahlen im Kreis Euskirchen und auch speziell in der Gemeinde Kall sehr gering, dabei soll es auch bleiben“, sagte Bürgermeister Hermann-Josef Esser.

Private Feiern dürfen laut aktueller Corona-Schutzverordnung vom 14. Oktober außerhalb von Wohnungen nur aus einem herausragenden Anlass, etwa ein Jubiläum, eine Hochzeit, eine Taufe, ein Geburtstag oder eine Abschlussfeier, mit maximal 50 Menschen stattfinden. Bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wird die maximale Personenzahl auf 25 begrenzt. Wer seine Feier bis zum 10. Oktober angemeldet hat, darf die Feier weiterhin nach den Vorschriften der bis zum 14. Oktober gültigen Verordnung, also mit maximal 150 Personen, durchführen, wenn die lokale Inzidenz 35 nicht überschreitet.

Bei Festen gilt das Abstandsgebot und es muss eine Mund-Nase-Bedeckung im Veranstaltungsraum getragen werden, sofern kein Hygiene-Konzept vorliegt. Ordnungswidrigkeiten werden mit Bußgeldern geahndet. Wird ein Fest ohne herausragenden Anlass oder mit mehr als 150 Teilnehmern veranstaltet, droht den Veranstaltern ein Bußgeld zwischen 500 und 2500 Euro. Wer an einem solchen Fest teilnimmt, muss 250 Euro zahlen. Wird ein Fest nicht angemeldet oder keine Teilnehmerliste geführt, kostet es 500 Euro Bußgeld.

Das Ordnungsamt darf Feste, die gegen Corona-Regeln verstoßen, abbrechen. „Natürlich sind die Vorschriften nicht immer schön, aber es trifft jeden von uns“, sagte Hermann-Josef Esser, der selbst schweren Herzens seine Geburtstagsfeier im November abgesagt hat.

Dieses Bild wird es dieses Jahr nicht geben: Den Volkstrauertag in Steinfeld begeht die Gemeinde Kall im ganz kleinen Kreis und nicht öffentlich. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Weitere Absagen betreffen die jährlichen Veranstaltungen zum Pogromgedenken und Volkstrauertag. Diese werden nicht öffentlich stattfinden. Bürgermeister Hermann-Josef Esser, Wehrleiter Harald Heinen sowie ein Pastor werden am Volkstrauertag entsprechend Kränze niederlegen, auch der Opfer der Pogrome wird in kleinem Rahmen gedacht. Im Anschluss wird jeweils ein für alle Bürger zugänglicher Bericht erstellt, in dem auch die Ansprachen veröffentlicht werden. „Ich bin zuversichtlich, dass wir, wenn wir jetzt vorsichtig agieren, nächstes Jahr diese beiden Gedenktage wieder normal als Gemeinschaft wahrnehmen werden können“, so Hermann-Josef Esser.

Die Gemeinde Kall weist außerdem die Bürger noch einmal darauf hin, dass keine spontanen Rathausbesuche getätigt werden sollen. „Bitte vereinbaren Sie einen Termin, entweder über die Zentrale 02441/888-0 oder direkt bei ihrem Ansprechpartner“, so Esser. Außerdem solle geprüft werden, ob sich die Angelegenheit nicht auch telefonisch oder per E-Mail regeln lasse.

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Christian Baldaufs Herbsttour: Besuch im Krankenhaus Daun

Daun, 23.10.2020 – Der Spitzenkandidat der rheinland-pfälzischen CDU, Christian Baldauf, besuchte im Rahmen seiner Herbsttour auch das Krankenhaus in Daun.

Der Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder und sein Bruder Gordon Schnieder, der CDU-Landtagsabgeordnete des Landkreises Vulkaneifel, nahmen an der Rundreise teil. Auch Thomas Scheppe, der sich für die Christdemokraten um das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Daun bewirbt, begleitete Baldauf bei vielen Programmpunkten.

Gordon Schnieder fasst zusammen: „Christian Baldauf ist ein tief mit der Heimat verwurzelter Mensch. Er hat ein offenes Ohr für die Sorgen und Ängste der Menschen und den festen Willen, Rheinland-Pfalz in jeder Hinsicht in die Spitzengruppe der deutschen Bundesländer zu führen.“

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Online-Abstimmung über Publikumspreis: Friedensdorf aus Mayen nominiert / Chance auf bis zu 10.000 Euro Preisgeld

Mayen, 23.10.2020 – Chance auf Deutschen Engagementpreis: Oberbürgermeister ruft dazu auf „Jetzt für Freundschaftskreis Friedensdorf Mayen abstimmen!“

Mayen ist mit dem Freundschaftskreis  im Rennen um den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2020. Noch bis 27. Oktober kann unter www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis für Freundschaftskreis Friedensdorf Mayen abgestimmt werden.

Für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen wurde der Freundschaftskreis aus Mayen von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer und hatte den Brückenpreis  gewonnen.

„Unterstützen Sie das Mayener Engagement und stimmen Sie für das Friedensdorf ab!“, ruft Oberbürgermeister Treis auf.

 

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„AG60+“ lädt zu einer Diskussions- und Vortragsrunde in den Krewelshof Obergartzem ein

Mechernich, 23.10.2020 – Vom Thema Pflege sind nahezu alle, in der einen oder anderen Weise betroffen. Sei es, weil man persönlich der Pflege bedarf oder weil ein lieber Angehöriger pflegepflichtig ist oder in absehbarer Zeit wird. Vielen ist es unangenehm sich mit dem Thema zu beschäftigen, doch plötzlich wird es unausweichlich, man ist nicht vorbereitet und es ergeben sich Fragen über Fragen.

Die „AG60+“ der Sozialdemoraten lädt deshalb zu einer Diskussions- und Vortragsveranstaltung rund um das Thema „Pflege“ ein: am Donnerstag, 12. November, von 15 bis 17 Uhr, im Krewelshof, Obergartzem. Der Pflegschutzbund BIVA wird Kurzvorträge halten werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Eingeladen sind Mitglieder und Nichtmitglieder, Betroffene und am Thema Interessierte.

Aufgrund der Corona-Bestimmungen ist bis spätestens 5. November eine Voranmeldung beim Veranstaltungsleiter Herrn Holger Bremer per Mail erforderlich – unter: HolgerBremer@googlemail.com.

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40-jähriges Dienstjubiläum bei der Volksbank RheinAhrEifel eG

Daun, 23.10.2020 – Ralf Jardin, Firmenkundenberater bei der Volksbank RheinAhrEifel eG, feierte kürzlich sein 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Genossenschaftsbank.

Er startete nach dem Abitur im Jahr 1980 seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der damaligen Volksbank Daun eG, die er 1982 erfolgreich abschloss. Im Anschluss war er in den unterschiedlichsten Bereichen der Bank tätig – von der Privatkundenberatung, über die Interne Revision bis hin zur Marktfolge. Letzteren Bereich leitete er von 1998 bis 1999. Seit dem 1. Januar 2000 ist er in der Firmenkundenberatung in Daun tätig.

„Ralf Jardin ist schon seit vielen Jahren ein wichtiges Gesicht unserer Bank in der Vulkaneifel und hat sie insbesondere in Daun in vielerlei Hinsicht mit geprägt. Für sein langjähriges Engagement danken wir ihm sehr herzlich und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, so Thomas Klassmann, Direktor des Regionalmarktes Eifel der Volksbank RheinAhrEifel.

Neben Ralf Jardin feierten vier weitere Kolleginnen aus dem
Regionalmarkt Eifel ihr Dienstjubiläum. Marlies Daun, Serviceberaterin in Daun, ist ebenfalls seit 40 Jahren bei der Volksbank beschäftigt.
Privatkundenberaterin Beate Schmitz aus der Filiale Gillenfeld feierte ihr 30-jähriges Dienstjubiläum. Judith Schneider, ebenfalls Serviceberaterin in Daun, ist seit 25 Jahren bei der Genossenschaftsbank beschäftigt. Ihr 10. Dienstjubiläum feierte Julia Molitor, Firmenkundenberaterin in Daun.

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Dritter Fachtag „Kompetenz Integration“ in Vogelsang – Deutsches Rotes Kreuz als Partner

Schleiden-Vogelsang, 23.10.2020 – Betrachtet man die Historie der einstigen NS-Ordensburg in Vogelsang, ist es immer noch etwas Besonderes, wenn man sieht, was aus dem Ort in den vergangenen Jahren geworden ist. Auch dank des Deutschen Roten Kreuzes, das dort unter anderem nicht nur eine Akademie, sondern auch ein Humanitarium genanntes Museum betreibt. Völkerverständigung statt Rassenhass – so lautet die Devise mitten im Nationalpark Eifel.

Das dachte sich jetzt auch der Kreis Euskirchen, der auf Vogelsang unter anderem in Kooperation mit der DRK-Integrationsagentur Euskirchen den dritten Fachtag „Kompetenz Integration“ zum Thema „Umgang mit Diskriminierung und Rassismus“ ausrichtete. Vogelsang wurde als ehemaliger Täterort bewusst ausgewählt, um ein Zeichen zu setzen, ließ es das Kommunale Bildungs- und Integrationszentrum des Kreises verlauten. Dabei machte Moderatorin Elizaveta Khan, Geschäftsführerin des Integrationshauses Köln, die Dringlichkeit des Fachtages klar: „Für manche Menschen hat Rassismus 1945 aufgehört.“

Rund 60 Teilnehmer nahmen am Fachtag „Kompetenz Integration“ teil. Weil der Kreis Euskirchen als Veranstalter ein Hygiene- und Sicherheitskonzept mit eindeutiger Rückverfolgung erarbeitet hat, durften am Platz die Masken ausgezogen werden. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Rund 60 Teilnehmer aus vielen Bereichen der Integrationsarbeit, etwa von Kommunen wie der Gemeinde Kall oder von Wohlfahrtsverbänden, nahmen an der nachmittäglichen Veranstaltung teil. Nach dem Input teilten sich die Besucher auf vier Workshops auf. Zum Abschluss wurden die Ergebnisse präsentiert. Auch das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen war mit einem Workshop vertreten. „Antisemitismus heute – eine Einordnung in die aktuelle Rassismus-Debatte“ lautete das Thema, dem sich Michael Kehren vom Team Migration/Integration widmete.

Auch das Deutsche Rote Kreuz veranstaltete einen Workshop. Michael Kehren leitete eine Beziehung vom historischen zum aktuellen Antisemitismus her. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Dabei wollte er von den Teilnehmenden zunächst wissen, warum sie sich für den Workshop interessierten und was für sie Antisemitismus bedeute. Die Antworten waren vielfältig. Ein Großteil war sich aber einig: Antisemitismus ist ein Thema, das zuletzt ein wenig untergegangen sei. In seinem Vortrag zeigte Michael Kehren zunächst die Historie auf. Wie er selbst sagte, könne man das wegen des Umfangs nur in einem Parforceritt von christlich/religiösen Ursprüngen bis hin zum klassischen Antisemitismus aus biologischen und vermeintlich „rassischen“ Unterschieden, die von Vorurteilen geprägt sind, abbilden.

Anders als im Fall von rassistischer Diskriminierung, der die Opfer sich, beispielsweise aufgrund ihrer Hautfarbe, nicht entziehen könnten, würden Opfer antisemitischer Übergriffe häufig „unsichtbar“ und würden ihr Jüdisch-sein vor ihren Zeitgenossinnen und Zeitgenossen verbergen. Besonders wurden aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit den Demonstrationen gegen die Coronamaßnahmen der Regierung hervorgehoben: Unter dem Deckmantel der Gesellschaftskritik würden ganz offen antisemitische Verschwörungstheorien vertreten. Die Benutzung von Symbolen und Bildern, die das Leid jüdischer Menschen während des Holocausts mit Infektionsschutzmaßnahmen verglichen, bezeichnete Kehren als zynisch und geschichtsvergessen.

Bemerkenswert war mit Sicherheit der leidenschaftliche Input zum Thema „Was Diskriminierung mit den Opfern macht“ von Referent, Autor und Moderator Sami Omar. Als dunkelhäutiger Mann sei er permanent Alltagsrassismus ausgesetzt – ob an der Supermarktkasse oder wenn man ihn für das gute Deutsch seiner Kinder lobt, die in dieser Sprache erzogen wurden.

Menschen mit einer bestimmten Hautfarbe werden vorurteilsbedingt bestimmten, oft niederen Tätigkeiten zugeordnet. Deshalb kommt Omar zu dem Schluss: „Rassismus ist ein Massenphänomen, es betrifft jeden.“ Damit sind auch die gemeint, die sich selbst für unverdächtig halten. Sami Omar nennt das das Roberto-Blanco-Prinzip. „Menschen sagen dann: Ich kenne aber einen Schwarzen, der hat nichts dagegen.“

Sami Omar nimmt sich selbst auch nicht aus. Im Gegenteil: Er hat mittlerweile auch eine Schutzhaltung entwickelt, die zu absurden Situationen führt. So habe er ein vor ihm stehendes weinendes Kind nicht trösten können, sondern seine Frau gerufen. Omar weiß aus Erfahrung: „Schwarze Männer wirken bedrohlich,“ sodass Umstehende seine Fürsorge falsch interpretieren könnten.

Was ihm besonders in den Medien auffalle: Dort würden für die weißen Menschen Probleme im Umgang mit Minderheiten konstruiert, zuletzt erst an der Frage, ob man heute noch Zigeunersoße sagen darf oder nicht. Dabei sei Sprache Konsensarbeit und entwickele sich ständig weiter.

Stattdessen sollen sich Menschen immer wieder mit der Frage konfrontieren: „Was habe ich gerade getan“? Und auch Organisationen. So gebe es mittlerweile viele Bildungseinrichtungen mit dem Zertifikat „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“. Doch das müsse auch gelebt werden innerhalb der Schulen, etwa durch konkrete Aktionen. „Ein Schild an der Tür heißt noch nichts.“

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Auf Nachdruck der Stadtverwaltung: Straßen.NRW behebt Unfallschwerpunkt und baut einen Kreisverkehr

Eschweiler, 23.10.2020 – In Eschweiler-Nothberg entsteht ab Montag (26.10.) ein neuer Kreisverkehr anstelle der bisherigen Kreuzung Südstraße/Zechenstraße/Eifelstraße. Die Straßen. NRW-Regionalniederlassung Ville-Eifel baut die Verkehrskreuzung der Südstraße (L11) mit der Zechenstraße (K17/K18) in den kommenden Monaten in mehreren Bauphasen um. Aufgrund der Bauarbeiten werden beide Zufahrten der Zechenstraße auf die Südstraße gesperrt. Die Südstraße ist während der Bauarbeiten nur einspurig befahrbar, der Verkehr wird durch eine Baustellenampel geregelt und an der Baustelle vorbeigeführt.

Zwischen den Kreuzungen Südstraße/Dürener Straße und Eifelstraße/Bohler Straße werden weiträumige Umleitungen für den Straßenverkehr eingerichtet. Entlang des Umleitungsweges an den Straßen Feldenendstraße, Kopfstraße, Heibachstraße und Bohler Straße werden für die Dauer der Umbaumaßnahme beidseitige Halteverbotszonen eingerichtet.

Der Fuß- und Radweg entlang der Südstraße wird im Baustellenbereich eben-falls gesperrt. Für Fußgänger und Radfahrer ist ab den Kreuzungen Eifelstraße/Knippmühle, Südstraße/Patternhof sowie Zechenstraße/Feldenendstraße ein gesonderter Umleitungsweg ausgeschildert.

Straßen.NRW rechnet damit, dass der Bau des Kreisverkehrs im März 2021 abgeschlossen sein wird und bittet alle Betroffenen um Verständnis für eventuelle Beeinträchtigungen durch diese Baumaßnahme.

Bereits im Jahr 2004 ereignete sich an der hiesigen Stelle ein schwerer Verkehrsunfall bei dem Todesopfer zu beklagen waren. Auch in den darauffolgen-den Jahren ereigneten sich an dieser Kreuzung weitere – teilweise schwere – Unfälle, sodass es sich hierbei um eine Unfallhäufungsstelle im Sinne der Richtlinien handelt und somit regelmäßig bei den Unfallkommissionen thematisiert wurde.

Maßnahmen zur Verhinderung schwerer Verkehrsunfälle wurden beschlossen – z. B. eine künstliche Fahrbahnverengung mit Baken -, wobei hier immer das Ziel einer baulichen Veränderung als zwingend erforderlich angesehen wurde.

Die Stadt Eschweiler hatte diesbezüglich bereits Ende 2004 den Bau eines Kreisverkehres beim zuständigen Straßenbaulastträger (Straßen.NRW) beantragt, um hier mit Nachdruck auf die nicht ungefährliche Verkehrssituation hinzuweisen. Seitens der Politik wurde der Umbau des dort vorhandenen Knoten von allen Beteiligten befürwortet.

Der hier zuständige Straßenbaulastträger unterstützte die Forderung der Stadt, teilte jedoch ebenfalls mit, dass eine Realisierung der Maßnahme aufgrund der Priorisierung des Regionalrates erst in einigen Jahren erfolgen könnte.

Umso ist die Stadt Eschweiler erfreut, dass die Maßnahme nunmehr umgesetzt wird und somit eine sichere und zügige Verkehrsführung erreicht wird.

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Alsdorfer Feldstraße auf der Zielgeraden: Asphaltierung vom 22. bis 24. Oktober

Alsdorf, 23.10.2020 – Es ist soweit: Die Arbeiten an der Feldstraße sind auf der Zielgeraden angelangt, jetzt steht die Asphaltierung an. Von Donnerstag, 22. Oktober,  6.30 Uhr, bis einschließlich Samstag, 24. Oktober, 8 Uhr, kann die Feldstraße deshalb nicht befahren werden. Die Stadt bittet darum, Fahrzeuge außerhalb des Baufeldes zu parken und auf die Beschilderung zu achten.

Für Fußgänger wird es an vier Stellen des Baufeldes möglich sein, die Feldstraße zu kreuzen. Es wird gebeten, sich unbedingt an die ausgewiesenen Querungen zu halten, um Verschmutzungen an Kleidung etc. durch den aufgetragenen Haftkleber zu vermeiden.

Die Asphaltarbeiten sind stark witterungsabhängig und können nur bei entsprechender Wetterlage ausgeführt werden. Sollte es zu terminlichen Änderungen kommen, werden die Anwohner umgehend in Form eines Einwurfschreibens informiert.

Bei Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Alsdorfer Bauamtes zur Verfügung: Denis Kruse, Tel.: 02404 / 50-4487, Herr Kasper, Tel.: 0240 / 50-335. Außerdem ist der Schachtmeister der Firma Blandfort Herr Dahlmans, unter Tel.: 0177 8990535 erreichbar.

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Landrat Günter Rosenke ruft die „Gefahrenstufe 2“ für den Kreis Euskirchen aus

Euskirchen, 22.10.2020 – Der Krisenstab hat heute unter der Leitung von Landrat Günter Rosenke die „Gefahrenstufe 2“ für den Kreis Euskirchen ausgerufen, da die Inzidenzzahl die 50er Marke überschritten hat. Konkret sind dem Gesundheitsamt heute 33 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Inzidenz (neue bestätigte COVID-19-Fälle in den letzten 7 Tagen je 100.000 Einwohner) liegt damit bei 51,0.

Das Ausbruchsgeschehen ist diffus und nicht auf einzelne Hotspots zurückzuführen. In den Krankenhäusern des Kreises Euskirchen befinden sich acht Menschen mit einer Corona-Infektion, zwei weitere Patienten werden in Krankenhäusern außerhalb des Kreises behandelt.

Der Krisenstab hat im Zusammenhang mit der „Gefahrenstufe 2“ – wie vom Land NRW vorgesehen – weitere Maßnahmen beschlossen:

  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen.
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.
  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.

Für den privaten Raum, also das eigene Haus samt Garten oder die eigene Wohnung, gilt in Nordrhein-Westfalen weiterhin der hohe Grundrechtsschutz der Privatsphäre. Dennoch empfiehlt Landrat Günter Rosenke dringend die Beachtung der Regelungen auch im privaten Raum: „Ich rate dringend dazu, Kontakte und private Feiern zu reduzieren und möglichst infektionssicher zu gestalten.“

Die Gefährdungsstufen können erst wieder aufgehoben werden, nachdem die jeweiligen Grenzwerte der 7-Tages-Inzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurden.

Und hier die heutige Corona-Statistik:

  • COVID-19-Fälle insgesamt: 956 (923)
  • davon aktuell coronapositiv: 117 (88)
  • davon genesen: 808 (807)
  • begründete Verdachtsfälle: 9 (7)
  • Todesfälle (führende Todesursache COVID-19): 28 (28)
  • Todesfälle (nicht führende Todesursache COVID-19): 2 (2)
  • Todesfälle (Ursache wird noch ermittelt): 1 (1)
  • Aktuell befinden sich 655 (527) Menschen in Quarantäne.
  • Die Inzidenz (neue bestätigte COVID-19-Fälle in den letzten 7 Tagen je 100.000 Einwohner) beträgt 51,0 (38,7).