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Aktion „Jetzt Herz zeigen!“ in Wachtberg

Wachtberg-Berkum, 03.11.2020 – Am 28. September 2020 hieß es in den deutschen dm-Märkten „Jetzt Herz zeigen!“ Mit insgesamt rund 1,4 Millionen Euro spendete dm im Rahmen von HelferHerzen fünf Prozent des Tagesumsatzes an rund 1.750 ehrenamtliche Projekte aus den Bereichen Soziales, Bildung oder Kultur. Die Mitarbeiter des dm-Marktes im Einkaufszentrum in Berkum hatten als ihr Herzprojekt vor Ort den Ökumenischen Arbeitskreis Wachtberg zur Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern (ÖAK) ausgewählt.

Am Eingang des Marktes präsentierte so am 28. September der Ökumenische Arbeitskreis die Arbeit der gesamten Flüchtlingshilfe in der Gemeinde Wachtberg. Ein Banner machte darauf aufmerksam. Zu dieser Hilfe und dem ehrenamtlichen Angebot für die Neuankömmlinge in Wachtberg gehören auch noch der Kleiderpavillon, die Zugabe und der Lotsenpunkt. Das ist ein effektiver Verbund, der nicht nur für Geflüchtete, sondern auch für viele andere Herz zeigt und soziales Engagement leistet. Den ÖAK gibt es übrigens schon seit 30 Jahren. In diesem Jahr ist sein Jubiläumsjahr.

Mit den Flyern und Bildcollagen wurde den Besucherinnen und Besuchern des Marktes die soziale Arbeit der Initiativen vorgestellt. Fotos von Sprachkursen, gemeinsamen Feiern, Samstagstreffs, Besuchen von Käpt’n Book beim Rheinischen Lesefest und gemeinsamem Essen dokumentierten das breite Angebot der Flüchtlingshilfe in Wachtberg.

Die Wachtberger kauften an diesem Montag so ein, dass 5 Prozent des Tagesumsatzes etwa 680 Euro ergaben. Diese Spende erhielt der ÖAK. Der Arbeitskreis bedankt sich bei allen Wachtbergerinnen und Wachtbergn, die ihn so unterstützt und die ehrenamtliche Arbeit gewürdigt haben. Dank gilt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des dm-Marktes, mit denen hervorragend zusammengearbeitet wurde. Dem Leiter des Marktes, Herrn Diehl, gilt dazu noch ein besonderer Dank für seine  freundliche Unterstützung. (Kurt Zimmermann / ÖAK  Wachtberg)

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Das neue Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler ist da

Ahrweiler, 03.11.2020 – Feuerwehr, Spitzensport und Karneval vorne auf der Titelseite, 75 Beiträge auf 290 Seiten im Innenteil – das Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 2021 ist druckfrisch erschienen, 79 Autorinnen und Autoren sind es diesmal, die den AW-Kreis mit seinen Dörfern, Städten und Menschen aus vielen Blickwinkeln beleuchten. Die jüngste Ausgabe des seit 1926 erscheinenden Standardwerks ist ab sofort Im Buchhandel sowie bei weiteren Verkaufsstellen erhältlich. Das Buch mit festem Einband kostet 7,50 Euro, wie Im Vorjahr.

Die knalligen Farben des Buchtitels 2021 sind Vorboten der bunten Vielfalt an Buchthemen: So setzt der Brand- und Katastrophenschutz im Kreisgebiet verstärkt auf „Digitales, Drohne & Co.“, was die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Sinzig anschaulich demonstriert. Mit Anna-Lena Friedsam präsentiert sich ein Tennis-Profi aus dem Brohltal erfolgreich bei internationalen Turnieren. Und Karneval in der Stadt sowie im Kreis Ahrweiler Ist seit Jahrhunderten Kult.

Die Palette der Beiträge reicht über Schule und Sport, Naturschutz und Ehrenamt, Kunst und Kultur, Industrie – und Verkehrsgeschichte, Archäologie und Kirchengeschichte bis zu Anekdoten und – das gehört in jedes Jahrbuch – Mundart. Einen „herzlichen Dank“ schickte Landrat Dr. Jürgen Pföhler bei der Buchvorstellung im Kreishaus an jene voraus, „die unser Heimatjahrbuch überhaupt erst ermöglichen; die Autorinnen und Autoren.“ Was der Landrat sich für die Zukunft wünscht? „Noch mehr junge Menschen, die sich mit Vorschlägen oder Beiträgen einbringen.“

Einige Blicke in die Themen: Die Aktuelle Chronik aus Kreis und Gemeinden Ist obligatorisch, diesmal ergänzt durch Corona und seine Folgen, nämlich das „Leben im Ausnahmezustand“. Das Deutsche Rote Kreuz leistet notfallmedizinische Hilfe im Wandel der Zeit. Jugendliche Themen befassen sich unter anderem mit dem Peter- Joerres-Gymnasium, wo sich Schüler und Lehrer für mehr Klimaschutz einsetzen, und den Pfadfindern, die seit 40 Jahren in Remagen organisiert sind. Naturschutz steht im Mittelpunkt bei der Streuobstwiese in Leimbach-Adorferhof sowie der Renaturierung des Brohlbachs aus Sicht der Fischereigenossenschaft und des Gewässersystems der Ahr. Die artenreichen Wiesen rund um Lind und Plittersdorf bieten „Weiden mit Weitsicht“.

Um Musik geht es beim Kreis-Chorverband Ahrweiler, der 1200 Sängerinnen und Sänger aus 38 Chören vereint, bei Stephan Maria Glöckner und bei einem Ausflug ins Remagen der 1960er-Jahre, das damals als Beat-Hochburg galt. Ludwig van Beethoven wird in zwei Beiträgen mit dem Kreisgebiet in Verbindung gebracht.

Sport darf nicht fehlen: Der Hockey- und Tennisclub Bad Neuenahr wird 100 Jahre alt; Geh-Fußball ermöglicht älteren Semestern sportliche Aktivitäten bisher in Remagen und Birresdorf; die Rhein-Ahr-Borussen sind ein offizieller Fanclub von Borussia Dortmund; Oskar Hauger war ein vorausschauender Sportfunktionär des SC 07 Bad Neuenahr und Präsident prunkvoller Karnevalssitzungen.

Interessant ebenfalls: Technikgeschichte und Firmengeschichten, etwa mit der „Sinziger Plattenfabrik“, der Rekofa, der Rheinfähre Linz-Kripp, der erfolgreichen englischen Motorradfirma „Veloce“, deren Ursprünge sich in Oberwinter finden, oder den Bus- und Bahnverbindungen nach Ringen.

Reichhaltig vertreten: Kunst- und Kulturgeschichte, beispielsweise Salvador Dali als Gast im Arp Museum, die Are Gilde mit Johannes Friedrich Luxem, Johannes Kirschweng (Kaplan, Schriftsteller und Dichter), die Großveranstaltungen der Internationalen Trachtenfeste in Bad Niederbreisig, der Kreuzweg am Apollinarisberg, die Jülicher Wasserburg in Sinzig sowie der Kutschen- und Kurfürstenweg im Breisiger Ländchen.

Namen und Schreibweisen sind manchmal verschieden und doch verwandt: Weibern und Wabern etwa; oder Aremberg und Arenberg, wo um 1600 übrigens zwei Biersorten gebraucht wurden: für die Herren und für das Gesinde.

Zurück zu Corona: Bei allen derzeitigen Sorgen und Nöten gilt es zu bedenken, dass diese Krankheit bezüglich der Todesrate im Vergleich zu früheren Pandemien glimpflich verläuft: Ein Bericht über die Pest, die vor 350 Jahren auf der Grafschaft wütete, beweist dies anschaulich.

Ein Tipp: Die Kreisverwaltung Ahrweiler veröffentlicht im Internet frühere Jahrbuch-Ausgaben – ein umfangreicher Fundus an Wissenswertem und Interessantem: www.kreis-ahrweiler.de/kvar.

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„Super Markt – Esch bringt‘s wieder!“

Kaisersesch, 03.11.2020 – Unterstützungsangebote für Tafelkunden und Bedürftige in der Verbandsgemeinde Kaisersesch. Aufgrund der aktuellen Situation hat die Tafel in Cochem zum Schutz der Bedürftigen und der Beschäftigten dort ihren Betrieb eingestellt. Für diese Menschen fällt hierdurch leider wieder ein wichtiges zusätzliches Unterstützungsangebot weg.

Wie bereits im Frühjahr dieses Jahres, werden unter der Organisation der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch von ortsansässigen Supermärkten Lebensmittelpakete mit verschiedenen Grundnahrungsmitteln kostenlos zur Verfügung gestellt.

Wie funktioniert der Service?

Tafelkunden und Bedürftige melden sich bitte telefonisch oder per E-Mail unter:

Telefon: 02653 9996-712 oder 02653 915173-0

E-Mail: mgh.schieferland@vg.kaisersesch.de

Wenn Sie den Kontakt über E-Mail nutzen, können Sie uns hier auch gerne Ihre Berechtigung (Tafelkunde/Bedürftigkeit) nachweisen (Bescheid Job-Center o. ä.). Selbstverständlich werden alle Informationen vertraulich behandelt.

Die Lebensmittelpakete werden den bedürftigen Menschen mittwochnachmittags nach Hause geliefert.

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Damokles-Schwert über Karnevalisten: Runder Tisch der Karnevalisten glich eher einem Corona-Krisentreffen

Mechernich, 03.11.2020 – Geselliges Schunkeln und Singen ist der Inbegriff für die pure Lebensfreude im rheinischen Karneval. Doch mit steigenden Corona-Fallzahlen sind für Karnevalisten und Jecken schwere und tief-traurige Zeiten angebrochen. Das wurde beim dritten runden Tisch der Karnevalisten jüngst in aller Wucht deutlich, zu dem die Stadt Mechernich alljährlich einlädt. Die Zusammenkunft im Ratssaal der Stadt glich diesmal eher einem Corona-Krisentreffen.

Auch Constantin Hochgürtel vom Mechernicher Ordnungsamt hätte lieber freudigeres mitgeteilt: „Leider habe ich heute nicht die besten Nachrichten zu verteilen“, sagte er: „Wir befinden uns aktuell in einer sehr dynamischen Lage.“ Täglich gebe es neue Verordnungen. Im Kreis Euskirchen habe man nun schon den zweiten Wert der Gefahreneinstufung überschritten. Wo das Ganze noch hinführe, müsse man abwarten, so Hochgürtel weiter. Fakt sei aber schon jetzt durch Beschlüsse der Landes- bzw. Bundesregierung: „Karnevalsumzüge und Sitzungen in der klassischen Form, wie sie sonst stattgefunden hätten, werden wohl nicht möglich sein.“

Mini-Lösungen wirtschaftlich vertretbar?

Aktuell erlaubt seien höchstens noch „kleine karnevalistische Kulturveranstaltungen“, so Hochgürtel. Und ob sich solche kleinen Mini-Lösungen wirtschaftlich lohnten und ob nicht der Aufwand größer sei als der Nutzen, das müsse letztlich jeder Verein für sich selbst entscheiden.

Erschwerend hinzu komme für die Vereine, dass ein langes im Voraus planen ohnehin schlecht machbar sei. Eher müsse man sich als Verein oder Veranstalter bei Vorhaben „nach heutigen Erkenntnissen“ und „nach aktuell gültigen Verordnungen“ richten. Ob das, was man heute festlege, tatsächlich morgen durchgeführt werden könne, wisse keiner. „Letztlich müssen wir kurzfristig mit Ihnen entscheiden, was genau mit welchem Hygienekonzept und unter welchen Bedingungen, möglich sein wird“, so Hochgürtel. Das Damokles-Schwert der Änderungen schwebe stets über den Plänen der Karnevalisten. „Kurzfristige Absagen sind laut Verordnung jederzeit möglich und einzuplanen.“

Aus allen Wolken fielen die Karnevalisten ob der Nachricht Hochgürtels allerdings nicht. Wie es scheint, haben sie die Entwicklung der Corona-Pandemie genau beobachtet. Sie nutzten vielmehr die Gelegenheit, beim Runden Tisch Fragen an den Experten vom Ordnungsamt loszuwerden. Zehn Karnevalsvereine – von Floisdorf bis Weyer – waren vertreten.

„Vereinsleben zusammengebrochen“

„Das ganze Vereinsleben ist zusammengebrochen“, bedauert Nicole Reipen, die Vorsitzende der KG Greesberger aus Kommern. Deshalb wolle der Vorstand zumindest noch eine Jahreshauptversammlung des Vereins unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln in der Kommerner Bürgerhalle durchführen, um sich „wenigstens nochmal zu sehen“.  Die Karnevalisten hatten wenige Stunden zuvor die komplette Session mit Sitzungen und Rosenmontagszug in Kommern abgesagt.

Für Bleifööss-Präsident Reinhard Kijewski die einzig richtige Entscheidung. Er plädierte gegenüber den Vertretern anwesender Vereine, dass es gut wäre, jetzt alle Veranstaltungen rigoros für diese Session abzusagen und dafür lieber mit frischem Wind und Schwung in die Session 2021/2022 zu gehen: „Ich hoffe, dass die Pause uns und dem Karneval gut tut.“ Sitzungen & Co. in der Corona-gebeutelten Session auf Biegen und Brechen durchzuführen, damit sei niemandem gedient. Die Bleifööss würden auch von Besuchen bei befreundeten Vereinen Abstand nehmen.

Björn Wassong, der auch als Büttenredner „Ne Jeck im Rähn“ auf den Karnevalsbühnen Kölns als Künstler unterwegs ist, sagte: „Mein persönlicher Terminkalender ist von 2021 auf 2022 gewandert.“

Verträge bereiten Sorge

Große Sorgen bereiten den Mechernicher Karnevalisten die langfristig geschlossenen Verträge mit Bands und Büttenrednern oder für das Festzelt, die vielleicht bezahlt werden müssen, solange nicht „von oben“, sprich der Landes- oder Bundesregierung, ein generelles Verbot von karnevalistischen Veranstaltungen aller Art ausgesprochen werde.

Doch da konnte Wassong beruhigen: „Laut einem Justitiar des Kölner Festkomitees haben die Künstler schlechte Karten, wenn sie auf ihre Verträge pochen.“ Außerdem bleiben etliche Karnevalsvereine im Stadtgebiet erneut auf ihren Kamellebergen sitzen. Wegen zweier Sturmtiefs waren schon 2020 etliche Karnevalswagen und Fußtruppen zu Hause geblieben.

Ersatzlos gestrichen seien definitiv auch der Karnevalistische Empfang des Bürgermeisters in der St.-Barbara Schule und der Sturm auf das Rathaus angesichts der aktuellen Corona-Entwicklung in diesem Jahr, teilte Ralf Claßen, Kämmerer und Dezernent der Stadt Mechernich, mit.

Im Vorjahr war erstmals ein neues Konzept mit größerer Bühne, Stehtischen und Theke im Nachbarraum für Gespräche umgesetzt worden. „Eine gelungene Entwicklung“, konstatierte Björn Wassong rückblickend: „Die Vereine haben ein schönes Bild des facettenreichen Karnevals in Mechernich gezeigt.“ Auch Claßen freute sich über die „tolle Veranstaltung“ und über einen Erlös von 300 Euro, der an die Mechernich-Stiftung geflossen ist, deren Vorsitz er innehat.

Das Ordnungsamt helfe den Karnevalisten auch in den kommenden Wochen bei aktuellen und drängenden Fragen immer gerne weiter, betonte Claßen: „Rufen Sie das Ordnungsamt einfach an.“ Aktuelle Corona-Schutzverordnungen veröffentliche die Stadt tagesaktuell auch auf der städtischen Webseite unter www.mechernich.de.

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Diffuses Infektionsgeschehen in der Verbandsgemeinde Adenau

Ahrweiler, 02.11.2020 – Derzeit ist im gesamten Kreis Ahrweiler ein diffuses Infektionsgeschehen zu verzeichnen. Alle acht Gebietskörperschaften im Kreis sind nahezu täglich von Neuinfektionen mit dem Coronavirus betroffen. In der Verbandsgemeinde Adenau unterliegt das Infektionsgeschehen aktuell einer besonders hohen Dynamik. So wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 43 Neuinfektionen verzeichnet. Dies entspricht einer Sieben-Tage-Inzidenz von 325 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche, wenn man die Einwohnerzahl von 13.200 zugrunde legt.

Diese hohen Zahlen sind maßgeblich auf private Feiern und Zusammenkünfte zurückzuführen. Die Infizierten haben das Virus sowohl innerhalb der Familie als auch im Rahmen von Außenkontakten in der Verbandsgemeinde Adenau weitergetragen, sodass man in der Region von einem diffusen Infektionsgeschehen sprechen kann. Hier besteht kein Zusammenhang zu den Motorsportveranstaltungen am Nürburgring.

Heute gibt es 26 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis: 13 in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, 1 in der Stadt Remagen, drei in der Stadt Sinzig, zwei in der Verbandsgemeinde Adenau, fünf in der Verbandsgemeinde Bad Breisig und zwei in der Verbandsgemeinde Brohltal.

Die Gesamtzahl der Infizierten im Kreis Ahrweiler steigt auf 678. Davon gelten 405 als genesen. Fünf Personen sind an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. 951 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Ahrweiler liegt bei 121 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche an. Damit befindet sich der Kreis weiterhin in der „Alarmstufe“ rot des Warn- und Aktionsplans des Landes Rheinland-Pfalz.

Der aktuelle Verlauf der Corona-Pandemie stellt sich in den einzelnen Städten, Gemeinden und Verbandsgemeinden im Kreis wie folgt dar:

Verbandsgemeinde Adenau: 115 Infektionen, davon 40 genesen
Verbandsgemeinde Altenahr: 57 Infektionen, davon 47 genesen, 1 Person verstorben
Verbandsgemeinde Bad Breisig: 55 Infektionen, davon 31 genesen
Verbandsgemeinde Brohltal: 45 Infektionen, davon 27 genesen
Gemeinde Grafschaft: 70 Infektionen, davon 54 genesen
Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler: 177 Infektionen, davon 108 genesen, 3 Personen verstorben
Stadt Remagen: 79 Infektionen, davon 48 genesen
Stadt Sinzig: 80 Infektionen, davon 50 genesen, 1 Person verstorben

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Mayen-liefert : Unterstützung für die Mayener Restaurants

Mayen, 02.11.2020 – Seit heute sind die Restaurants und Cafés wieder für vier Wochen geschlossen. Aber die Website www.mayen-liefert.de ist nach wie vor vorhanden. Unterstützen Sie die Mayener Restaurants und Cafés und nutzen Sie den Bestell- und Lieferservice.

Die Restaurant- und Café- BetreiberInnen bitten wir Ihre Einträge auf den Website zu aktualisieren oder – wenn noch nicht geschehen – Ihr Angebot einzutragen. Die Eintragung ist sehr einfach.

Wir haben es schon einmal geschafft.  Wir schaffen es auch diesmal – alle gemeinsam – wenn wir zusammenhalten.

Für die MY- und Brückengemeinschaft Dieter Klein

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Bürgermeister Geron ruft zur Einhaltung in Sinzig auf – Allgemeinverfügung des Landkreises Ahrweiler

Sinzig, 02.11.2020 – Auf Grund der nunmehr auch im Kreis Ahrweiler stark gestiegenen SARS-CoV 2 Infektionszahlen und einem Sieben-Tage-Inzidenz für das gesamte Kreisgebiet von mittlerweile über 70 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner (Stand 26.10.2020), hat die Kreisverwaltung Ahrweiler gemäß den Beschlüssen der regionalen Task-Force eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit dem 26.10.2020 gültig ist und die Bestimmungen der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz im Kreis Ahrweiler ergänzt.

Bürgermeister Geron appelliert an die Sinziger*innen, die definierten Maßnahmen zwingend zu beachten: „Mit Einhaltung der aktuellen Maßnahmen können wir alle einen Beitrag leisten, das Infektionsgeschehen einzudämmen und somit weitere, deutlich einschränkender Maßnahmen für Gesellschaft und Wirtschaft zu verhindern. Ich bitte Sie daher, die Maßgaben strikt zu befolgen.“

Die Stadtverwaltung Sinzig ist der Allgemeinverfügung der Kreisverwaltung umgehend nachgekommen und hat für stark frequentierte, innerörtliche Straßen und Plätze eine zeitlich begrenzte Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um den Kernbereich der Innenstadt mit entsprechenden Zuwegungen (Mühlenbachstraße, Bachovenstraße, Kaiserplatz, Kirchplatz, Koblenzer Straße bis Geißenmarkt sowie Ausdorfer Straße bis zur Ecke Kaiserplatz) und den Dreifaltigkeitsweg zwischen Beethovenstraße und Jahnstraße. Ebenso gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an allen Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs im Stadtgebiet sowie auf den Wohnmobilstellplätzen im Ortsteil Bad Bodendorf.

Das Ordnungsamt der Stadt Sinzig wird in enger Abstimmung mit der Kreisverwaltung in den nächsten Tagen die Einhaltung der Vorgaben überwachen und – soweit geboten  -Aufklärungsarbeit bei der Bevölkerung sowie Gewerbetreibenden leisten.

Die derzeit gültige Allgemeinverfügung des Kreises Ahrweiler ist auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.kreis-ahrweiler.de einsehbar. Für Rückfragen steht Ihnen auch die Stadtverwaltung Sinzig, Ordnungsamt, zur Verfügung: Tel. 02642/4001-0, E-Mail: ordnungsamt@sinzig.de.

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Heimat-Jahrbuch Euskirchen 2021 druckfrisch erschienen: Letzte Präsentation durch Landrat Rosenke

Euskirchen, 02.11.2020 – Für Landrat Günter Rosenke war es einer der letzten offiziellen Termine in seiner 26-jährigen Amtszeit, als er jetzt das druckfrische Kreisjahrbuch vorstellt. „Das ist immer einer meiner Lieblingstermine gewesen – auch wenn wir dieses Jahr coronabedingt leider auf die gemeinsame Präsentation mit den Autoren verzichten müssen. Aber viel wichtiger ist, dass unsere Heimatforscher uns wieder mit vielen spannenden und interessanten Artikeln unterstützt haben“, so Rosenke. Sein Dank galt besonders Kreisarchivarin Heike Pütz, die das Jahrbuch-Projekt in diesem Jahr federführend und mit großem Engagement geleitet hat. 26 Bände umfasst die Reihe der Jahrbücher des Kreises Euskirchen, die unter Landrat Rosenke erschienen sind.  

„Corona hat uns seit dem Frühjahr fest im Griff, schlechte Nachrichten hören wir dazu tagtäglich“, so Rosenke. „In der Krise erwachsen aber auch neue Möglichkeiten und Tatkraft.“ Als Beispiele nennt der Landrat Berichte über die zusätzlichen Einsätze des DRK im Kreisgebiet (Rolf Klöcker: „Eine Truppe für alle Ausnahmefälle“) und einen Artikel über den Ausbau der Nachbarschaftshilfe der „Geno Eifel“ in Zeiten der Pandemie (Corinne Rasky: „Gemeinsam stark – auch in Corona-Zeiten“). Und Ulrich Lindner-Moog und Alex zeigten, wie man ein Schülerprojekt unter Corona-Bedingungen umsetzen kann.

Im historischen Abschnitt berichtet Heike Pütz von der Spanischen Grippe und anderen Epidemien im Kreisgebiet der letzten 100 Jahre. Vieles, was wir gerade erleben, war auch damals schon üblich: Schulschließungen bei Grippewellen sowie Ausgangsbeschränkungen bei Infektionskrankheiten. Die von den Europäern lange belächelte asiatische Sitte, bei Erkältungsinfekten eine Schutzmaske zu tragen, war letztlich eine Erfahrung im asiatischen Raum aus dem Jahr 1918.

Den Übergang vom Historischen zum diesjährigen Schwerpunktthema bildet dann der Aufsatz von Harald Bongart über das Münstereifeler Schützenwesen am Ende des Spätmittelalters. Im Kreis Euskirchen wird gut und gerne gefeiert. „Wer konnte ahnen, als die Festkultur im Kreis zum Schwerpunktthema des Jahrbuch 2021 bestimmt wurde, dass dies in ein Jahr fällt, in dem die meisten Feste entfallen“, so Rosenke. Sein Appell: „Halten wir dieses Jahr die Erinnerungen an unsere Feierlichkeiten fest und freuen wir uns schon jetzt auf bessere Zeiten und ein Wiedersehen auf den schönen Festen im Kreisgebiet.“

13 Autoren beschreiben unter dem Schwerpunktthema „Im Kreis Euskirchen weiß man F(f)este zu feiern“ einzelne Festivitäten im Kreisgebiet. Die Kirmes spielt in den drei Beiträgen von Harry Verhufen, Fritz Koenn und Hans-Helmut Wiskirchen die Hauptrolle. Hans-Gerd Dick zeigt dagegen einen Blick hinter die Losbuden und Fahrgeschäfte mit einem Bericht über die Schaustellerfamilie Schleiffer aus Zülpich. Vereinsfeste werden von Manfred Müller, Ewald Schäfer und Andreas Züll vorgestellt, während sich Angelika Schütte und Peter-Lorenz Könen den eher privaten Feierlichkeiten widmen. Hasan Hasno mit Roland Kuhlen sowie Hans-Dieter Anrtz gewähren einen Einblick in die nichtchristlichen Feste, die im Kreisgebiet gefeiert wurden und werden.

In der Rubrik „Menschen“ finden der Missionar Peter Schumacher aus Udenbreth und der langjährige Abteilungsleiter Gefahrenabwehr im Kreis Euskirchen, Udo Crespin, ihre besondere Würdigung.  Durch die Beschränkungen des ersten Lockdown im Frühjahr konnten nur wenige Menschen die Möglichkeit wahrnehmen sich im Kreishaus die Ausstellung mit Fotos von Heinz Naumann aus dem Eifeler Alltag. Für alle, die die Ausstellung verpasst haben, stellt F. A. Heinen das Leben von Heinz Naumann vor. Ergänzt wird der Bericht mit den großartigen Fotos des Fotografen. Marieluise Bungartz zeigt im Kapitel „Umwelt und Natur“ den Nutzen der Wiesen für Umwelt und Landwirtschaft. Auf die Eifelschleifen und Eifelspuren entführt dann Damian Meiswinkel in seinem Bericht über die Wandervielfalt unserer Region. Und die Bedeutung des Vertragsnaturschutzes im Kreis, seine Möglichkeiten und Vielfalt beschreibt Rita Budde anschaulich.

Landrat Rosenke: „Unser Beststeller ist wieder ein gutes Stück Heimat – randvoll mit tollen Geschichten aus dem Kreis Euskirchen!“ Sein Dank galt den Autoren, dem Redaktionsteam und dem Weiss-Verlag aus Monschau. Das 240 Seiten umfassende Buch ist ab sofort für 7.50 Euro im Buchhandel erhältlich.

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Verleihung von DFB-Ehrenamtsuhren an verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter

Dümpelfeld/Niederlützingen, 02.11.2020 –  Am 20.10.2020 wurden vom Kreisehrenamtsbeauftragten des Fußballkreises Rhein/Ahr in Niederlützingen folgende verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter von zwei Fußballvereinen mit der Ehrenamtsuhr ausgezeichnet:

Georg Schüller, VfL Brohl – 17 Jahre Ehrenamt

Georg Schüller sorgte dafür, dass der Fußball in Brohl wieder aufblühte und war maßgeblich daran beteiligt, das die 1. Mannschaft von D in die B-Klasse aufgestiegen ist. Als Mitglied des Gesamtvorstandes setzt er sich dort für das Wohl des Vereines und seiner vielen Mitglieder ein.

Jürgen Dargel, FC Luzencia Niederlützingen – 37 Jahre Ehrenamt

Herr Dargel hat sich stets für die Belange des FL Niederlützingen mit viel Herzblut sowie hoher Einsatzbereitschaft verdient gemacht. Dies hat er auf/am Sportplatz sowie im Vorstand in die Tat umgesetzt.

Hans-Peter Gammel, FC Luzencia Niederlützingen – 20 Jahre Ehrenamt

Herr Hans-Peter Gammel hat jahrelang als 1. Vorsitzender die Geschicke des FCL Niederlützingen gesteuert. Er hat sich stets für den Fußballsport sowie den Erhalt des Sportplatzes eingesetzt. Dies macht er aktuell noch als Platzwart.

Achim Schmitz, FC Luzencia Niederlützingen – 22 Jahre Ehrenamt

Herr Schmitz hat jahrelang im Vorstand als Schriftführer sowie nachher als Jugendleiter den Verein mitgeprägt. Auch heute schreibt er noch Berichte für die Zeitung und hilft mit wenn es nötig ist.

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Unterstützung für Corona-Ambulanz in Mayen gesucht!

Mayen, 02.11.2020 – Als eines der größten Gesundheitsunternehmen der Region und einer der zehn größten Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz beschäftigen wir zurzeit rund 4.000 Mitarbeiter und bilden jährlich bis zu 220 junge Menschen aus. Im Rahmen der Corona-Pandemie brauchen wir Ihre Unterstützung!

Für die kommenden Monate suchen wir Sie ab sofort am Standort der Corona-Ambulanz Mayen als:

Koordinator/Praxismanager (m/w/d) und/oder

Mitarbeiter für das Testzentrum

Sie sind kommunikativ, belastbar und besitzen die Fähigkeit zum freundlichen und konstruktiven Dialog mit Ihrem Umfeld?

Sie haben eine gute Auffassungsgabe, Spaß an der Arbeit im Team und keine Scheu vor neuen Herausforderungen?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

In der Koordination sind Sie u.a. erste Anlaufstelle für Patienten/Besucher der Ambulanz.

Sie überblicken und koordinieren die Ablaufprozesse und beraten Ihre Kollegen bei der Sicherstellung ihrer Tätigkeit.

Im Testzentrum selbst führen Sie die Tests durch. Eine medizinische Ausbildung hilfreich, aber keine Voraussetzung, da die Tätigkeit gut zu erlernen ist.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe der Referenznummer bitte an:

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH

DLC Personal & Soziales

Bewerbermanagement

Telefon: 0261 – 499 2002

Koblenzer Str. 115-155

56073 Koblenz

Jetzt bewerben unter bewerbung@gk.de oder über unser Bewerbungsformular unter https://www.gk.de/.

Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen sind bei grundsätzlicher Eignung willkommen.

Gerne können Sie auch in Ihrer Bewerbung darauf hinweisen.