Kategorien
News

Spatenstich – Kurpark Bad Münstereifel wird umfangreich aufgewertet

Bad Münstereifel – Es geht weiter voran im Kurpark: Mit dem Spatenstich am gestrigen Montag, 4. November 2024 ist nun die Aufwertung der Bereiche der Großen Bleiche und des Wallgrabens gestartet. Damit geht die zweite bauliche Maßnahme des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) für Bad Münstereifel nun in die Umsetzung. Das ISEK wurde unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit von 2016 bis 2018 entwickelt und durch den Rat der Stadt beschlossen. Verzögert durch den Wiederaufbau ist seit Herbst 2023 die erste bauliche Maßnahme dieses Gesamtkonzeptes für Bad Münstereifel fertiggestellt worden: Der Europaplatz am nördlichen Ring der Stadtmauer.

„Wir wollen mit der Umgestaltung von Wallgraben und Großer Bleiche eine Verbesserung der Aufenthalts- und Verweilqualität für verschiedene Interessengruppen wie Bürger, Kinder, Studierende und Besucher schaffen“, sagte Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian beim offiziellen Spatenstich, bevor sie das Projekt näher vorstellte. Es gliedert sich in drei Bauabschnitte. Entlang der Stadtmauer an der Großen Bleiche werden neue Spiel- und Bewegungspunkte, beispielsweise ein Slackline-Parcours und ein Trampolin errichtet. Am Erftufer werden Sonnenliegen zum Verweilen einladen. Im Bauabschnitt „Wallgraben/Eifelblick“ werden die Grünflächen überarbeitet und teilweise neugestaltet. Bewegungsmöglichkeiten wird ein Outdoor-Fitnessbereich bieten. Aber auch Sitzgelegenheiten, vor allem am Eifelblick, werden dort eingerichtet werden. Ebenso werden die Grünflächen im Bauabschnitt „Wallgraben/Kulturpavillon“ überarbeitet und teils neugestaltet. Kinder können sich auf eine Abenteuer-Hangrutsche freuen. „Einen Höhepunkt wird sicher der Kulturpavillon am Übergang zum Europaplatz bilden, in dem künftig kleinere Veranstaltungen stattfinden sollen“, so die Bürgermeisterin. Auch in diesem Bauabschnitt werden vielseitige Sitzmöglichkeiten angelegt.

Aufgrund von Flutschäden im Bereich Bleiche wird diese Maßnahme teilweise auch durch die Wiederaufbauhilfe gefördert. Die übrigen Kosten werden durch Fördermittel aus der Städtebauförderung sowie einem Eigenanteil der Stadt Bad Münstereifel übernommen. Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen bei knapp 1.050.000 Euro, der Eigenanteil der Stadt beläuft sich auf ca. 101.000 Euro. Die Bauphase soll voraussichtlich von November 2024 bis Herbst 2025 dauern.

An die Aufwertung des Europaplatzes sowie des Wallgrabens und der Bleiche werden sich weitere bauliche Maßnahmen des ISEK anschließen. Im nächsten Schritt folgt die Neugestaltung der Kölner Straße und des Bahnhofvorplatzes. Ebenso sind für die Sanierung der Wasserterrassen im Kurpark sowie für die Umgestaltung des Schleidparks bereits Fördergelder bewilligt.

Kategorien
News

Wie zufrieden sind Radfahrer? – Mitmachen beim Fahrradklimatest im Kreis Euskirchen

Mechernich/Euskirchen – Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) ruft Radfahrerinnen und Radfahrer im Kreis Euskirchen auf, noch in diesem Monat am Fahrradklimatest teilzunehmen. Dieser misst die Zufriedenheit der Radler mit den Radfahrbedingungen in ihren Orten. In 27 gleichbleibenden Fragen werden etwa Sicherheit, Stellenwert und Komfort des Fahrradverkehrs sowie Qualität der Infrastruktur bewertet. Dazu kommen in diesem Jahr Zusatzfragen zum Miteinander im Verkehr.

Die Auswertung und Vorstellung der Ergebnisse erfolgt allerdings erst ab einer Mindestteilnahmezahl von 50 pro Kommune. Im gesamten Kreis Euskirchen haben im September und Oktober lediglich 111 Radfahrer teilgenommen. So kratzt nur Euskirchen mit 44 Teilnehmern an dem Quorum von 50. In Mechernich und Bad Münstereifel beteiligten sich bislang je 16 Bürger, in allen anderen Kommunen ist die Teilnehmerzahl noch einstellig.

„Hoffen, das Teilnehmerzahl nach oben geht“

„Wir hoffen, dass im November die Teilnehmerzahl noch einmal kräftig nach oben geht“, so Silke Bräkelmann, Sprecherin des ADFC im Kreis Euskirchen: „Es wäre schade, wenn es uns in diesem Jahr nicht gelänge, Politik und Verwaltung auch in der Fläche ein Feedback geben zu können, wie ihre Radverkehrspolitik von den Bürgern eingeschätzt wird.“

Der Fahrradklimatest findet alle zwei Jahre statt – dieses Jahr zum elften Mal. 2022 hatten sich im Kreis Euskirchen 638 Radfahrerinnen und Radfahrer an der Bewertung beteiligt, erstmals kamen mit Euskirchen, Weilerswist, Mechernich und Zülpich vier Kommunen des Kreises in die Auswertung. Die Ergebnisse der letzten Tests gibt es auf https://fahrradklima-test.adfc.de/ergebnisse

Noch bis zum 30. November kann unter https://fahrradklima-test.adfc.de/ an der Umfrage teilgenommen werden. Dabei ist es völlig egal, ob die Teilnehmer täglich oder nur gelegentlich Rad fahren. Die Beantwortung aller Fragen dauert nur etwa zehn Minuten.

Kategorien
News

Goldene Medaille bei der International Wine Challenge in Wien für Wittlicher Stiftungswein

Wittlich – Der neue 2023er Stiftungswein des Winzers Thomas Losen ist da. Es handelt sich um einen 2023er Wittlicher Klosterweg Riesling feinherb, ein kräftiger Riesling mit viel Struktur und Mineralität, moderater Säure und dezenter Restsüße, der zu jedem Anlass passt. Dem Wein wurde die Goldene Medaille bei der International Wine Challenge in Wien verliehen.

Von jeder verkauften Flasche Wein der limitierten Sonderausstattung erhält die Stiftung Stadt Wittlich 1 Euro für ihre satzungsgemäßen Stiftungszwecke Kunst, Kultur, Wissenschaft, Forschung, Umwelt, Soziales und Sport. Erhältlich ist der Wein ab sofort im Weingut Losen-Bockstanz, Himmeroder Straße 50 in Wittlich zum Preis von 8,50 Euro je Flasche. Das Weinetikett wurde vom Maler und Cartoonisten Tony Munzlinger und dem Grafiker Chris Marmann gestaltet.

Am Montag, 28. Oktober übergaben Inhaber Thomas Losen und seine Ehefrau Eva dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Stadt Wittlich Joachim Rodenkirch und der Geschäftsführerin Christiane Schmitz-Hayer einen symbolischen Scheck in Höhe von 1.200 Euro zur Erfüllung der Stiftungszwecke Kunst, Kultur, Wissenschaft, Forschung, Umwelt, Soziales und Sport.

Zur Geschichte des „Stiftungsweins“: Der im Jahr 2012 verstorbene Wittlicher Bürger Hubert Thönes hatte testamentarisch verfügt, dass im Falle seines Ablebens die Stiftung Stadt Wittlich alleinige und uneingeschränkte Erbin wird. Sein Nachlass, der als Zustiftung für die Erhöhung des Stiftungsvermögens bestimmt wurde, umfasste auch zwei Weinberge.

Kategorien
News

Olaf Janßen besuchte den Fanclub „Geißböcke Nordeifel“ in Roggendorf

Roggendorf – 209 Einsätze für den 1. FC Köln und 16 Tore erzielt – Den 58-Jährigen Olaf Janßen zum Ehrenmitglied ernannt – „Das war einer unserer schönsten Clubabenden“, resümierte der Vorsitzende des FC-Fanclubs „Geißböcke Nordeifel“, Günter Henk, als das Monatstreffen im Clublokal Zagreb in Roggendorf zu Ende ging. Grund für Henks Feststellung war der Besuch des ehemaligen Spielers des 1. FC Köln und heutigen Trainers des Drittligisten Viktoria Köln, Olaf Janßen. Der inzwischen 58-jährige Mittelfeldspieler erwies sich in Roggendorf als unterhaltsamer Besucher, der während seiner langjähriger Fußball- und Trainerkarriere Höhen und Tiefen erlebt hat.

Mit dem Roggendorfer Clubvorsitzenden Günter Henk ist Olaf Janßen seit vielen Jahren befreundet. Und so war es Henk ein besonderes Anliegen, den ehemaligen Profi-Kicker, der von 1985 bis 1996 bei 209 Spielen mit dem 1. FC Köln 16 Tore für die Domstadt-Geißböcke geschossen hat, zum Monatstreffen einzuladen. Obwohl Olaf Janßen derzeit bei Viktoria als Trainer viel beschäftigt ist, nahm er sich jetzt bei seinem Besuch der Eifeler Geißböcke viel Zeit. Und die Roggendorfer Fans hatten viele Frage zur Karriere des Fußball-Experten.

Und der 1966 in Krefeld geborene Fußballer hatte an dem Abend auch viel zu erzählen; von seinen ersten Einsätzen als Junior beim SV Hülsen und ab 1985 bei Bayer 05 Uerdingen. Seine Profilaufbahn begann er im gleichen Jahr beim 1. FC Köln, wo er mit dem jungen Talent Thomas Häßler und dem Nationalspieler Pierre Littbarski debütierte und nach seinem ersten 2:0-Sieg gegen die Borussen aus Dortmund den ersten großen Erfolg feiern konnte. Weniger positiv verliefen die beiden Finalspiele um den UEFA-Pokal gegen Real Madrid, die Mittelfeldspieler Janßen als Niederlage miterlebte.

Unter dem Trainer Christoph Daum entwickelte sich Olaf Janßen zum Stammspieler des 1. FC Köln, mit dem er schließlich auch auf dem europäischen Parkett erfolgreich war. Er war beteiligt an den Siegen gegen Roter Stern Belgrad und Royal Antwerpen, die den FC ins Halbfinale des UEFA-Cup brachte, das dann aber gegen die Kicker von Juventus Turin verloren wurde.

Nachdem er den FC 1996 verlassen hatte, kickte Janßen vier Jahre lang bei Eintracht Frankfurt und als Leihspieler beim schweizerischen Verein AC Bellinzona. Nach 266 Spielen in Köln, Frankfurt und Bellinzona, sowie 31 Einsätzen in den U-15 bis U-21-Nationalammschaften (von 1982 bis 1988) sowie drei Spielen der Olympiaauswahl mit Sieg der Bronzemedaille im Jahr 1988, beendete Janßen zum Beginn der Spielzeit 2000/2001 seine aktive Fußballer-Laufbahn.

Fairness war in all den Jahren bei Olef Janßen stets großgeschrieben worden, denn in all den insgesamt 300 Profi-Einsätzen als Mittelfeldspieler bekam er nur einmal die rote Karte gezeigt; in einem Spiel gegen Borussia Dortmund.

Nach seinem Karriere-Ende agierte Janßen, nachdem er die A-Trainerlizenz erworben hatte, als Co-Trainer beim Bundesligisten TSV München 1860 und dem Regionalligisten Rot-Weiß Essen. Es war 2009 der ehemalige Bundestrainer Berti Vogts, der damals in Aserbaidschan die Nationalmannschaft trainierte, und der Olaf Janßen als Trainer-Assistent in den Kaukasus lockte. Dort war der heute 58-Jährige bis 2013 als Co-Trainer aktiv.

Es folgten Stationen als Trainer bzw. Co-Trainer bei namhaften Vereinen wie Dynamo Dresden, dem VFB Stuttgart, dem FC St. Pauli, dem VfL Wolfsburg, Hertha BSC und aktuelle bei Viktoria Köln. Die Fanclubmitglieder in Roggendorf erfuhren auch, dass Olaf Janßen auch ein Jahr lang als Berater beim iranischen Club „Rah Ahan“ angestellt war, einem Verein, der in der höchsten iranischen Liga „Persian Gulf Pro League“. Er war dort verantwortlich für die Ausbildung der Trainer und der Beratung der jeweiligen Cheftrainer bei deren Trainingsgestaltung. Seit Februar 2021 trainiert Olaf Janßen die Kicker des Drittligisten Viktoria Köln.

Von Club-Chef Günter Henk erfuhr Janßen an dem Abend, dass die „Geißböcke Nordeifel“ im nächsten Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiern und der Geburtstag mit einem großen Treffen von ehemaligen FC-Spielern gefeiert werden soll. Dann, so Henk, werden auch die zahlreichen Ehrenmitglieder des Roggendorfer Geißbock-Clubs dabei sein.

Zu Ehrenmitgliedern der Eifel-Geißböcke ernannt wurden bisher FC-Legenden wie Harald Konopka, Lukas Sinkiewicz, Jonas Hector, Jupp Bläser, Bernd Cullmann, „Zimbo“ Zimmermann, Karl-Heinz Thielen, Patrick Helmes, Stadion-Sprecher Michael Trippel, die Kölner Buchautoren Ralf Friedrichs und Frank Steffan, sowie der Fanbeauftragte des 1. FC Köln, Rainer Mendel.

Und seit dem jüngsten Treffen in Roggendorf freut sich auch Olaf Janßen über die Ehrenmitgliedschaft, die ihm bei seinem Besuch in Roggendorf verliehen wurde. Club-Vorsitzender Günter Henk und dessen Stellvertreterin Sandra Igel überreichten ihm die dazugehörige Ernennungsurkunde. Zum Abschluss des Treffens schrieb der Viktoria-Trainer noch fleißig Autogramme. ( Reiner Züll )

 

Kategorien
News

Spannende Preisverleihung beim „Ahrwein des Jahres“

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Top-Ahrweine in sechs Kategorien in der Kreissparkasse Ahrweiler prämiert – Zum 13. Mal zeichnete der Weinpreis „Ahrwein des Jahres“ die besten Weine aus dem Ahrtal aus. 22 Weingüter hatten insgesamt 135 Top-Ahrweine angestellt, darunter erstmals alle VDP-Betriebe des Weinbaugebiets. So wurde es bei der Preisverleihung am Donnerstagabend in der Kreissparkasse Ahrweiler spannend, als – moderiert von Ahrweinkönigin Annabell Stodden und Nachwuchs-Gastronom Jakob Carnott – die Siegerweine in sechs Kategorien prämiert wurden.

In der Kategorie Kultwein erreichte das Weingut Nelles aus Heimersheim den ersten Platz mit dem 2022er SL Schieferlay Spätburgunder trocken, VDP-Großes Gewächs. Das Weingut Meyer-Näkel aus Dernau gewann in der Kategorie Premium mit dem 2022er Blauschiefer Dernauer Spätburgunder trocken, VDP-Ortswein. Die Kategorie Klassiker entschied das Weingut Peter Lingen mit dem 2022er Spätburgunder PL trocken für sich. Der 2022er Mayschoß A&O Frühburgunder trocken, VDP-Ortswein des Weinguts Deutzerhof aus Mayschoß belegte Platz eins bei den Frühburgundern. Die Top drei in der Kategorie Blanc de Noir führt das Weingut Burggarten aus Heppingen mit seinem 2023er Heimersheimer Blanc de Noir Spätburgunder trocken, VDP-Ortswein an. In der diesjährigen Sonderkategorie Weiße Burgunder steht das Weingut Peter Kriechel aus Ahrweiler mit dem 2023er Chardonnay trocken ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Die Initiatoren der Kreissparkasse Ahrweiler, Dieter Zimmermann und Guido Mombauer, hatten in Kooperation mit dem Ahrwein e.V. und dem International Wine Institute (IWI) die Weingüter aus dem Ahrtal zur Teilnahme an dem Wettbewerb eingeladen.  „Wir konnten bei den Anstellungen erneut ein deutliches Plus verzeichnen. Ein Beleg dafür, dass der Ahrwein des Jahres ein Qualitätssiegel ist, an dem immer mehr Weingüter interessiert sind“, erklärt Guido Mombauer. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr nahmen 109 Weine von 20 Weingütern teil. Zur diesjährigen Preisverleihung in der Schalterhalle der Kreissparkasse Ahrweiler waren über 140 Gäste gekommen. „Überraschungsmomente waren garantiert, denn die Weingüter wussten im Vorhinein nur, dass sie eine Top-Drei-Platzierung erreicht haben, aber nicht, welchen Platz“, erläuterte Carolin Groß vom Ahrwein e.V.

Im September hatte die sechsköpfige Jury alle angestellten Weine im IWI blind verkostet. Mit dabei waren Carsten Henn (Journalist und Autor), Katharina Röder (Sommelière Landlust und Gastgeberin im Restaurant „Bambergs Häuschen“ auf Burg Flamersheim), Ulrich Hagenmeyer (IHK-Geprüfter Sommelier und Weinkommissionär), Elena Hart-Skilling (Regionalsprecherin Sommelierunion Frankfurt), Lars Daniels (Leitender Redakteur Perswijn Niederlande) und Lukas Sermann (Weingut Sermann, letztjähriger Gewinner in der Kategorie „Kultwein“). Dieter Zimmermann ergänzt: „Durch die Zusammenarbeit mit dem International Wine Institute, als Verantwortlichen für den Wettbewerb und dem Ausrichter Ahrwein e.V.  sichern wir diese Neutralität und fördern den Bekanntheitsgrad der Weine.“

Carolin Groß bedankte sich im Namen der Winzerinnen und Winzer für das besondere Engagement der Kreisparkasse Ahrweiler und des International Wine Institutes: „Der Ahrwein des Jahres dient als unverwechselbares Instrument zur Steigerung des Qualitätsbewusstseins und der äußeren Wahrnehmung unseres Anbaugebiets“, so die Referentin. Sie machte auch darauf aufmerksam, dass Weinfreunde sich die Ahrweine des Jahres in Dankos Weinladen unter www.ahrweinshop.de nach Hause bestellen können.

Kategorien
News

Offizielles Logo der FEI World Championships Aachen 2026 enthüllt

Aachen – In exakt 650 Tagen fällt der Startschuss für die FEI World Championships Aachen 2026. Passend dazu wird nun das offizielle Logo des Großereignisses präsentiert und markiert damit einen wichtigen Meilenstein. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange: Vom 11. bis 23. August 2026 geht es auf dem traditionsreichen Turniergelände vor den Toren der alten Kaiserstadt im Rahmen der FEI World Championships Aachen 2026 um Gold, Silber und Bronze.

Und das in gleich sechs Disziplinen: Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Fahren, Voltigieren und Para-Dressur. Die besten Pferde, die besten Reiter, der beste Sport in der spektakulärsten Atmosphäre. „Die Vorfreude steigt von Tag zu Tag“, so Stefanie Peters, Präsidentin des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), die euphorisch auf das Großereignis vorausblickt. Passend dazu wird nun gemeinsam von der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) und dem Aachener Organisationsteam das offizielle Logo der FEI World Championships Aachen 2026 enthüllt. Als Eyecatcher fungiert ein geschwungenes „W“, in dem sich zwei Farbtöne vereinen: ein warmes Lila und ein strahlendes Gold, in das harmonisch die Icons der sechs Disziplinen integriert sind. Das „W“ symbolisiert einerseits die Welt und steht zugleich für „Willkommen“, getreu dem Motto der FEI World Championships Aachen 2026, „welcome home“.

„Das Design des Logos spiegelt die Vision wider, gemeinsam mit Menschen aus aller Welt eine Großveranstaltung zu feiern, die den internationalen Pferdesport vernetzen und einbeziehen wird“, so Stefanie Peters. „Schon oft hat Aachen als gastfreundlicher und weltoffener Gastgeber überzeugt, nicht zuletzt bei den Weltreiterspielen 2006, die sich bis heute ins Gedächtnis aller gebrannt haben, die damals mit dabei waren. Wir sind sehr stolz, dem Pferdesport in zwei Jahren erneut die Bühne für Weltklasse-Leistungen in der so berühmten Aachener Atmosphäre bieten zu dürfen.“ Und auch auf Seiten der FEI blickt man voller Vorfreude auf den August 2026 voraus. So betont Sabrina Ibáñez, die Generalsekretärin der FEI: „Die Enthüllung des Logos für die FEI World Championships Aachen 2026 ist mehr als nur ein visueller Meilenstein – es ist ein Symbol für unsere gemeinsame Begeisterung und unseren Ehrgeiz. Aachen ist ein Ort, der immer wieder Maßstäbe für den Pferdesport gesetzt hat. Dieses neue Logo spiegelt sowohl die Tradition als auch die Innovation wider, die die Weltmeisterschaften prägen werden. Wir freuen uns darauf, die Welt erneut an diesem ikonischen Veranstaltungsort willkommen zu heißen, wo Athleten, Pferde und Fans zusammenkommen und unvergessliche Erinnerungen schaffen werden.“

Sie möchten ein Teil dieses einmaligen Events werden und in 650 Tagen Weltklasse Sport, unvergessliche Momente und eine atemberaubende Atmosphäre erleben? Dann zögern Sie nicht. Der Ticketverkauf für die FEI World Championships Aachen 2026 läuft bereits für alle Disziplinen. Freuen Sie sich aufs Dabeisein, darauf, diese ganz besondere Spannung, dieses Prickeln zu spüren, wie es das wohl nur in Aachen gibt. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für die FEI World Championships Aachen 2026 hier im Online Ticketshop, unter 0241-9171111 oder in der Geschäftsstelle des Aachen-Laurensberger Rennvereins

Kategorien
News

Am 1. November werden die ersten 28 Dienstleistungen der Stadt Schleiden zur Online-Terminvereinbarung freigeschaltet

Schleiden – Großer Schritt in Richtung digitalem Bürgerservice – Mit dem Start der Bürgerserviceplattform zum 1. November geht die Stadt Schleiden einen wichtigen Schritt in Richtung digitaler Angebote. Hierbei handelt es sich um die Leistungen des Bürgerbüros im Rathaus, wie beispielsweise das „Beantragen des Personalausweises“ oder die „Verlängerung des Fischereischeins“.

Der sogenannte Terminplanungsassistent soll dabei möglichst große Flexibilität bei der Terminfindung für Bürgerinnen und Bürger bieten und die bis dato notwendige telefonische Kontaktaufnahme ersetzen. Bei Auswahl einer Dienstleistung sind sämtliche wichtige leistungsbezogene Informationen, die zu erwartende Bearbeitungsdauer, die Rechtsgrundlagen, die mitzuführenden Unterlagen sowie die zu erwartenden Kosten für die Bürgerinnen und Bürger direkt ersichtlich.

Die neue Bürgerserviceplattform ist dabei in die Website der Stadt Schleiden integriert und unter dem Stichwort „Bürgerservice“ auf der Startseite (www.schleiden.de) erreichbar. Zur Buchung eines Termins wird lediglich die Eingabe von Namen und einer E-Mail-Adresse vorausgesetzt.

Darüber hinaus kann über den neu geschaffenen Bereich nach den Ansprechpartner:innen zu sämtlichen Verwaltungsdienstleistungen der Stadt Schleiden gefiltert werden. Hierbei werden die jeweiligen Organisationseinheiten sowie deren Sachbearbeiter:innen samt Kontaktdaten an zentraler Stelle für die Bevölkerung erreichbar.

In Zukunft wird die Pflege der Dienstleistungen verwaltungsübergreifend ausgeweitet und auch hier nach Möglichkeit eine Online-Terminvereinbarung bereitgestellt.

Perspektivisch legt die neue Bürgerserviceplattform dabei den Grundstein für das „Digitale Rathaus Schleiden“, da in Zukunft Schritt für Schritt die Bereitstellung von gänzlich digitalen Online-Anträgen vorangetrieben wird. Diese sollen den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Schleiden den Gang zum Rathaus vollständig ersparen können und damit die Inanspruchnahme von Dienstleistungen zeitlich unabhängig von etwaigen Öffnungszeiten ermöglichen. Die zum 1. November 2024 freigeschaltete Bürgerserviceplattform ist bereits heute für diese Weiterentwicklung ausgelegt und soll daher zentraler Bestandteil der Website der Stadt Schleiden und damit der Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Behörde werden.

Kategorien
News

Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs begrüßt neue „Bufdis“

Jülich – „Liebe Kolleginnen und Kollegen!“ begrüßte Bürgermeister Axel Fuchs die neuen Bundesfreiwilligendienstleistenden („Bufdis“) der Stadtverwaltung im Kleinen Sitzungssaal des Neuen Rathauses. Zumindest für ein Jahr gilt das, denn so lange sind die 17 Jugendlichen an insgesamt elf Einsatzstellen aktiv, wofür sich der Chef der Verwaltung bereits jetzt herzlich bedankte.

Ob in Schulen oder im Kulturbüro, beim Stadtmarketing, in der Musikschule, im Museum, in der Stadtbücherei oder im Stadtarchiv – an den verschiedenen Einsatzstellen können die jungen Leute einen Einblick in die Verwaltungsarbeit bekommen und die Mitarbeitenden dort unterstützen. „Und wer weiß, vielleicht ist es für einige so interessant, dass Ihr Euch für eine unserer Ausbildungen bewerbt“, so Beigeordneter Richard Schumacher, der sich der Begrüßung durch den Bürgermeister anschloss.

Er wies darauf hin, dass die Praxiserfahrungen in den verschiedenen Einsatzstellen bei der Wahl der weiteren beruflichen Laufbahn helfen werden.

Er stellte den „Bufdis“ deren Ansprechpartnerin Frau Tamara Schier vor, die sich um die Betreuung von der Einstellung bis zur Beendigung ihres Dienstes kümmert. Sie steht diesen bei allen anfallenden Fragen während des Bundesfreiwilligendienstes zur Verfügung. „Unsere Tür steht jederzeit offen, sollte mal etwas nicht so rund laufen“.

Das Treffen war zudem eine gute Gelegenheit für die Bundesfreiwilligendienstleistenden, sich kennenzulernen und untereinander vernetzen können.

 

Kategorien
News

Landkreis Mayen-Koblenz fördert mit dem Projekt „Mehr als nur Grün“ naturnahes Spielen in Kitas

Region/Mayen-Koblenz – Naturnahe und Pflanzenreiche Außengelände von Kindertagesstätten (Kitas) bieten Kindern vielfältige Erfahrungs- sowie Bildungsangebote und fördern die kleinkindliche Entwicklung in allen Bereichen. Darüber hinaus dienen sie der biologischen Vielfalt und der Anpassung an den Klimawandel. Seit 2022 sind „Naturnahe Kitas“ ein Schwerpunktthema des kreiseigenen Projektes „Mehr als nur Grün“. Im Rahmen dessen hat jüngst ein Austausch über das Konzept der Naturwerkstatt mit 15 Kitavertretern aus dem Landkreis und der Stadt Koblenz in der katholischen Kita St. Theresia in Rhens stattgefunden. Die Kita bietet ihren Kindern bereits seit langer Zeit eine ganzjährige Naturwerkstatt an.

Die Teilnehmenden entdeckten während des Treffens das Außengelände der Kita St. Theresia. Dieses ist vom Ideenreichtum sowie der Spiel- und Gestaltungsfreude der Erzieher und Kinder geprägt. Die Kita verfolgt dabei folgendes Konzept: „Mit wenig Mitteln die Kinder einfach machen lassen. Wir bieten den Kindern einige Aktionen, aber es liegt vor allem bei den Kindern, wo und womit sie draußen spielen und bauen möchten“, erklärte Stefanie Seidl von der Kita St. Theresia. So wurden beispielsweise leere Getränkekästen von den Kindern zur Befestigungsmauer ihrer „Burg“ umfunktioniert.

Die beiden wichtigsten Säulen der Naturwerkstatt sind die stetigen Bepflanzungsmaßnahmen, die zur Durchgrünung des Geländes beitragen sowie die Baumaterialien, die vor allem durch Spenden in die Kita gelangen. Diese Materialien sind keine Bauklötze in der Spielgruppe, sondern auch mal Pflastersteine, die auf einer Baustelle übrigblieben und nun in den Mini-Schubkarren zur Anlage des nächsten Blumenbeetes transportiert werden. „Neben den Bäumen und Sträuchern, die in den nächsten Jahrzehnten wachsen und gedeihen sollen, ist es wichtig, immer wieder Ecken anzulegen, die spontan auch wieder umgewandelt werden können. Es ist alles im Fluss, es braucht kein fertiges Konzept“, ergänzt Eva Effert, die die Naturwerkstatt gemeinsam mit Stefanie Seidel entwickelt hat und betreut.

In der Naturwerkstatt kann sich grundsätzlich das ganze Jahr draußen aufgehalten werden. Neben den Bäumen, die Schutz vor Sonne und Regen bieten, gibt es auch einen großen Pavillon mit ruhigen Spielecken und Rückzugsmöglichkeiten sowie ein großes Segel, dessen aufgefangenes Wasser zur Bewässerung der Beete genutzt wird. Das als Naturwerkstatt gestaltete Außengelände hat sich im Kita-Alltag fest als Outdoor-Gruppenraum für über 3-Jährige etabliert.

Die Exkursion fand im Rahmen des Projektes „Mehr als nur Grün“ statt, ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz, mit dem Schwerpunkt „Naturnahe Kitas“. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.mehr-als-nur-gruen.de oder bei Lina Jaeger, Integrierte Umweltberatung des Landkreises Mayen-Koblenz, per E-Mail an lina.jaeger@kvmyk.de oder unter Tel. 0261-108417. Informationen zum Wettbewerb Grüne Stadt – Grünes Dorf gibt es unter www.kvmyk.de/gruenesdorf.

 

Kategorien
News

Eine Liebesbaumallee für Aachen – Ein ganz besonderes Projekt

Aachen – Im Müschpark am Lousberg entsteht 2025 die Aachener Liebesbaumallee. 14 Neupflanzungen nimmt der Stadtbetrieb am 14. Februar, am Valentinstag, in der Nähe der Kastanienallee vor. Alle Bürger*innen sind dazu aufgerufen, sich per Liebesbotschaft für eine Baumpatenschaft zu bewerben. Die Patenschaft ist kostenfrei, die Liebesbotschaften sind dann über einen QR-Code auf Schildern vor den Bäumen abrufbar.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zeigte sich bei der Vorstellung des Projekts am Montag, 28. Oktober, erfreut: „Wir schaffen mit der Liebesbaumallee etwas Verbindendes. Deshalb hat mich die Idee der Liebesbaumallee direkt begeistert. Solche Projekte können zusammenbringender Anker in stürmischen Zeiten sein. Wir haben wunderschöne Parks in unserer Stadt, die unser Leben und das der Stadtgesellschaft bereichern.“ Sie dankte zudem dem Eine Welt Forum Aachen e. V. als Initiator des Projekts. Der Standort an der Kastanienallee wurde gewählt, um den dortigen Baumbestand auszuweiten. Zudem sind Esskastanien besonders widerstandsfähige Klimabäume.

Erhalt der Stadtbäume – Herausforderung und Gemeinschaftsprojekt

Heiko Thomas, Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude der Stadt Aachen, erläuterte die Herausforderungen, die sich bei der Pflege und dem Erhalt der Stadtbäume ergeben: „Das natürliche Alter, Baumaßnahmen, der Klimawandel – all das sind Gründe, weshalb wir leider jedes Jahr mehr Bäume verlieren als wir bislang nachpflanzen können. Daher sind wir sehr froh, seit letztem Jahr das Team Baumpflanzungen im Bereich der Baumkolonne des Stadtbetriebs zu haben, das sich intensiv um Neupflanzungen und die Pflege der Setzlinge kümmert. So konnten wir unsere Zahl der neu gepflanzten Bäume in der vergangenen Pflanzperiode auf 450 erhöhen.“ Zudem sei der Erhalt der Stadtbäume eine Gemeinschaftsaufgabe, die auch auf Grund der Generationengerechtigkeit nicht aus den Augen zu verlieren ist. Besonders wichtig sind schon jetzt viele engagierte Baumpat*innen und Spenden. Denn nach der Pflanzung ist die Arbeit noch nicht getan: „Neue Bäume müssen wir wie kleine Kinder mehrere Jahre pflegen und erziehen. Zwei bis fünf Jahre lang müssen sie gewässert und geschnitten werden“, erklärte Maurice Vonhoegen, Leiter des Teams Baumkontrolle beim Stadtbetrieb.

Eine Liebeserklärung an das Aachener Streuselbrötchen?

Die Baumpat*innen werden von einer Jury ausgewählt. Die Jury besteht aus Vertreter*innen der Kooperationspartner*innen des Projekts: das Eine Welt Forum Aachen e. V., der Aachener Stadtbetrieb, die Stiftung Umwelt und Entwicklung des Landes und die Stadt Aachen. Madeleine Genzsch vom Eine Welt Forum Aachen e. V. und Initiatorin des Projekts hofft auf viele eingehende Liebesbotschaften: „Die Liebesbotschaften werden hoffentlich sehr vielfältig sein. Nicht nur Paare können ihre Liebe öffentlich kundtun, denkbar sind auch Freunde, Kindergartengruppen, die eine Erklärung an ihren Lieblingsspielplatz abgeben oder eine Liebeserklärung an das Aachener Streuselbrötchen.“ Wichtig sei, dass die Liebesbotschaften einen Bezug zur Aachener Stadtnatur haben. Das ist neben der Kreativität und Diversität ein essentielles Kriterium für die Auswahl.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, sich mit kreativen Liebesbotschaften für eine kostenfreie Baumpatenschaft zu bewerben. Dies ist unter https://liebesbaumallee.de/ beispielsweise auch im Videoformat möglich.